Balthasar Bradforde (Kingsader)

Steckbrief

Name: Balthasar Bradforde
Geschlecht: Männlich
Alter: 32 Jahre
Rasse: Mensch; Europäer
Wohnort: Wildnis
Herkunft: Venedig (Republik Venedig)
Religion: Christentum
Beruf: - keiner -
Körpergröße: 1,82m
Fähigkeiten: Reiten, Lesen und Schreiben
Charaktereigenschaften: ruhig und bedacht; loyal zu sich selbst und seiner Moral; religiös; konsequent

Stärken:

  • grundsätzlich ehrlich, direkt und verlässlich
  • begabter Redner, diplomatische Überzeugungskraft
  • geduldig
  • Nahkampf mit Schwert (Anderthalbhänder)

Schwächen:

  • Kontrollzwang und ständiges Misstrauen
  • kann nicht schwimmen
  • Größenwahn
  • nachtragend und rachsüchtig

Aussehen: dunkle Haare und voller Bart, blaue Augen, leicht gebräunte Haut und muskulöser Körperbau, viele kleinere Narben am gesamten Körper

Quelle: Pinterest


Vorgeschichte:

Balthasar ist geboren als der Sohn eines Wachmannes der Garrison Venedigs. Seine Mutter, eine Magd in dem Haus eines reichen Geschäftsmannes, brachte ihm schon früh das Lesen und Schreiben bei. Als kleiner Junge liebte Balthasar es, die vielen Schiffe im Hafen der Stadt zu bestaunen und zu beobachten wie die Seemänner die vielen exotischen Waren eilig abluden. Nicht selten sah er dabei auch Kreuzritter, die sich auf die lange Reise zur Byzanz begaben, um dort die Christen vor der wachsenden Bedrohung des Islams zu verteidigen. Auch Militärschiffe der Stadt waren häufig zu sehen, wie sie ihre Vorräte wieder aufstockten, bevor sie wieder in die Ferne segelten um die vielen Inseln der Nation zu schützen. Oft saß Balthasar stundenlang geduldig am Fenster und schaute auf den Hafen hinab.
Doch umso mehr Kreuzritter und Militärschiffe er sah, desto größer wurde sein Bedürfnis selbst Teil davon zu werden. So ließ er sich von seinem Vater den Umgang mit dem Schwert beibringen. Über Jahre trainierten die Beiden miteinander, bis Balthasar seinen Vater in einem fairen Gefecht schlagen konnte - und darüber hinaus. Mit dem jugendlichen Leichtsinn kam ihm dann bald der Wunsch auf, sich als Söldner anheuern zu lassen. Seine Eltern unterstützten das jedoch nicht, sodass er sie im Streit verließ. Sein Traum ein Söldner zu sein ging so jedoch in Erfüllung.
Über die Jahre führte ihn sein Söldnerleben immer weiter in Richtung Norden durch das Heilige Römische Reich. Er beschützte Handelskarawanen, jagte Kopfgelder oder beschaffte Diebesgut zurück. Nicht immer arbeitete er alleine, doch er konnte seinen Kumpanen nie wirklich vertrauen. Seine Arbeit war vielfältig und gut bezahlt. Anfangs versuchten Einige allerdings ihn mit der Bezahlung über das Ohr zu hauen. Das legte sich allerdings, nachdem er sich von den Betrügern das Gold sowie den nötigen Respekt einforderte. Er machte sich einen Ruf als ein Söldner, der seine Aufträge sauber und einwandfrei durchführte - und dem man seine Bezahlung besser nicht vorenthalten sollte. Balthasar wusste bald, wie man sich die Menschen gefügig macht und sich Respekt verschafft, ohne jemals unehrlich zu werden. Denn heuchlerisch und unehrlich würde er niemals werden, das war ihm kein Gold dieser Welt wert. Er war nicht so wie viele Andere.
Nach über einem Jahrzehnt als Söldner im Heiligen Römischen Reich führte ein Auftrag ihn bald in seinen Geburtsort Venedig zurück. Dort fand er dann allerdings heraus, dass sein Vater in einem Überseegefecht gegen die Moslems bei Kreta getötet wurde. Seine Mutter verstarb nur kurz danach aus unerklärlichen Gründen, vermutlich erlag sie der Trauer. Balthasar beendete seinen Auftrag in Venedig und beschloss anschließend Rache für den Tod seines Vaters zu nehmen, auch wenn er ihn vor vielen Jahren im Streit verlassen hatte. Er war noch immer der Sohn dieses Mannes.
In dem Hafen, den er als Kind so viel beobachtet hatte, bezahlte er nun den Fährmann eines großen Schiffes. Dieser sollte ihn in die Byzanz bringen, wo Balthasar um jeden Preis sein Schwert in das Fleisch der Moslems strecken wollte. Wie es das Schicksal allerdings wollte, geriet die Karacke auf der Reise in einen Sturm und das Schiff wurde gekippt. Balthasar, der nicht schwimmen konnte, versank in den Fluten und verlor das Bewusstsein.


Zu seinem Glück war es ein Christ, der seinen bewusstlosen Körper aus dem Wasser fischte. Ein Fremder ritt gerade die Brücke über den Königsstrom, als er den scheinbar leblosen Menschen im Wasser nahe des Ufers treiben sah. Eilig zog er ihn hinaus und vernahm glücklicherweise ein leises und schweres Atmen. Vorsichtig packte der Fremde ihn auf sein Pferd und nahm ihn mit sich, um ihn sicher unterzubringen. Balthasar war in Sicherheit - und würde bald von einer vollkommen neuen und ihm noch fremden Welt erfahren.

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Grüße,

hat ja lange gedauert, bis du wieder da bist :stuck_out_tongue:

Passt soweit alles, nur:

Den Kampf mit dem Anderthalbhänder würde ich bei Stärken eintragen, dementsprechend wäre eine Schwäche noch gut. Wobei du „nachtragend und rachsüchtig“ theoretisch auch bei Schwächen eintragen könntest und dann passt alles.

LG

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Darf ja nicht fehlen, jetzt wo alle wiederkommen :smiley:

Na gut, mache ich dir das mal recht mit den Stärken und Schwächen… :wink:

3 „Gefällt mir“

Perfekt, nehm ich an, viel Spaß auf FTS, auch wenn wir uns wohl nicht sehen werden :smiley:

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Hallo Kingsader,

vielen Dank für das Schreiben einer Vorstellung zu deinem Charakter.
Leider enthält diese noch Dinge die du abändern müsstest:

Wir empfehlen jedem sich einer Stadt anzuschließen, eine Auflistung findest du hier: Die Städte Parsifals
Kontaktiere einfach einen Stadtleiter wenn du einer der Fraktionen beitreten möchtest.

Ich bitte dich nach erfolgreicher Änderung deiner Vorstellung mich zu kontaktieren damit ich diese noch einmal prüfen kann.

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