Bianca Sherborne

Name: Bianca Sherborne

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Alter: 15

Aussehen: Bianca ist 1,56m groß, sehr schlank und wiegt ungefähr 45 Kilogramm und ist untergewichtig. Sie hat braune Augen, welche je nach Licht rötlich aussehen können. Ihre Haare sind hell braun bis blond und sie hat eine leicht gebräunte Haut. Ihr Gesicht ist sehr rund mit einer kleinen Stupsnase. Die Lippen sind sehr dünn und dunkelrot.

Sie hat meist einen goldenen Ohrring im rechten Ohr. Auf dem Kopf trägt sie ein rotes Stirnband welches am Hinterkopf zu einer Schleife zusammengebunden ist. Oft trägt sie ein bauchfreies Oberteil mit schulterfreien Ärmeln. Dazu trägt sie eine lange Hose mit zerrissenen Stellen. An den Füßen trägt sie schwarze Stiefel.

Rasse: Mensch, Europäer

Beruf: Räuberin
Tarnberuf: Materiallieferantin| Jägerin

Religion: Chaos (Amaruk)

Wohnhaft: Sahiri Inseln

Charaktereigenschaften:

Für Freunde ist sie eine nette, aufrichtige und liebenswerte Person. Doch für Menschen die sie nicht mag oder nicht kennt, wirkt sie meist sehr kalt und schüchtern.

Stärken:

Durch ihre geringe Körpergröße und ihr junges Alter ist sie flink, wendig und ausdauernd. Ebenso ist sie sehr gut im Verstecken und tarnen.

Durch ihre Zeit auf der Strasse, lerne Elisabeth wie man überzeugend ist und sich aus aussichtslosen Situationen herausreden kann.

Sie lernte ebenfalls, wie man mit den meisten Waffen umgeht. Während sie im Schwertkampf wahres Talent beweisst, ist sie mit der Axt und der Armbrust sehr ungeschickt.

Schwächen:

Sie ist in Ihrem jungen Alter schon Drogenabhängig und trinkt gern viel Alkohol. Ohne Drogen oder Alkohol wird sie unruhig, nervös und zeigt Entzugserscheinungen. Sie kann auch sehr aggressiv werden. Durch ihre Gefangenschaft in Aratham und den exzessiven Drogenkonsum bekam sie starke psychische Störungen.

Sie lasst sich schnell Ablenken und aus dem Konzept bringen. Wenn sie sich nicht vollkommen konzentriert ist sie sehr tollpatschig.

Wenn ihr eine Regel nicht passt, macht sie meist dennoch, was sie möchte. Dies bringt sie oft in Schwierigkeiten.

Geschichte:

WIE ALLES BEGAN

Bianca Sherborne wurde als Elisabeth Asbury in Glasgow (Schottland) geboren und wuchs dort auf der Strasse auf. Ihre ersten Lebensjahre verbrachte Elisabeth noch mit ihrer Mutter, Angela, und ihren beiden älteren Brüdern Daniel und Curt, in einem Freudenhaus, in welchem ihre Mutter als Dirne arbeitete. Ihren Vater kennt Elisabeth nicht.

Sie hatte eine sehr friedliche Kindheit, denn die anderen Dirnen spielten oft mit den Geschwistern, wenn sie nicht gerade arbeiten mussten. Doch ihre Brüder mussten mit nur 8 Jahren bereits aufs Feld hinaus, wo sie den Bauern halfen. Während ihre Mutter arbeitete, spielte Elisabeth mit den anderen Dirnen oder versteckte sich vor den Freiern ihrer Mutter.

Doch als Elisabeth 12 war, sah einer der Freier ihrer Mutter sie und wollte nun seinen Spass mit Elisabeth. Ihre Mutter liess das nicht zu. Noch am gleichen Tag schmiess Angela Asbury ihre kleine Tochter aus dem Freudenhaus raus und bat sie, weit weg zu gehen und niemals zurückzukehren. Es war zu gefährlich und Elisabeth war viel zu schön.

Eine Weile hungerte Elisabeth auf der Strasse, doch schon bald schloss sie sich den anderen Strassenkindern an. Zusammen stahlen sie Essen, Gold und Schmuck. Einiges musste man der Bande abgeben, doch von dem gestohlenen Geld, welches Elisabeth behalten durfte, kaufte sie sich Schmuck und frisches Obst. Eins der wertvollsten Schmuckstücke die sie sich kaufte war ihr goldener Ohrring. Nur wenig später auch Drogen und Alkohol. Mit der Zeit fühlte sie sich immer sicherer beim Stehlen und nahm den Menschen immer mehr auf einmal. Doch eines Tages, als sie gerade 5 Äpfel bei einem Marktstand stibitzen wollte, wurde sie erwischt und musste weglaufen. „Haltet den Dieb“, schrie der Händler. Sie rannte so schnell sie konnte in die Kanalisation, um sich dort vor den Verfolgern der Stadtwache zu verstecken. Ihre Lunge brannte und sie keuchte.

Elisabeth konnte nicht mehr in der Stadt bleiben, denn von nun an würde man sie suchen. So kroch sie in der Kanalisation bis zum Hafen. Dort klaute sie zunächst einige Flaschen Vodka und kaufte sich einige Drogen. Sie steckte alles in ihre Taschen und schmuggelte sich anschliessend auf ein grosses Schiff mit vielen hölzernen Kisten. Niemand bemerkte sie, als sie in eine Kiste stieg und sich versteckte. Alle ihre Gedanken und Sorgen konnte sie einfach loslassen und schlief still ein.

Auf einmal wurde sie durch einen lauten Donner geweckt. Unmittelbar nach dem Donner wurde es kurz hell auf dem Schiff. Sie merkte, dass sie schon halb im Wasser saß und bevor sie realisieren konnte, was gerade passierte, hörte sie ein Dumpfes schleifen von Stein auf Holz. Das Schiff ist auf einem großen Steinstachel aufgetroffen und hatte ein großes Loch im Rumpf. Noch nie hatte Elisabeth gebetet, doch auf einmal fing sie damit an. Dann hörte sie es wieder. Ein lautes Knirschen, ein dumpfes Schleifen und noch einmal wurde es hell. Ein Blitz schlug genau in das Schiff ein, welches Feuer fing. Dann wieder, ein lautes Donnern und ein Blitz, der in einen Felsen einschlug, neben dem das Schiff gerade unterging. Sie guckte nach oben und sah einen riesigen Stein auf sie hinunterfallen. Der Stein durchschlug die Kiste mühelos, doch durch die Kiste wurde der Fels abgelenkt, sodass er nicht direkt Elisabeth traf. Sie bekam jedoch eine der Latten gegen den Kopf und fiel sofort in Ohnmacht.

Elisabeth wusste nicht, wie viel Zeit vergangen war. Doch als sie zu sich kam, lag sie in einem bequemen, roten Bett mit roter Bettwäsche. Als sie sich an den Kopf fasst, welcher höllisch schmerzte, bemerkte sie einen Verband. Wo war sie hier? Sie setzte sich auf und sah sich in dem Raum um. Eine Katze lag schlafend am Bettende. Vorhänge verdeckten das Fenster hinter Elisabeth. Knarzend öffnete sich die Tür zum Zimmer und herein kam eine junge Frau mit braunen, Teddybär-Augen. Sie trug ein vornehmes, grünes Kleid und hatte braune Haare.

„Oh, du bist wach! Wie schön. Wie geht es dir?“, besorgt kam die junge Frau näher. In ihren Händen hielt sie eine Schüssel mit Suppe, welche sie auf den Tisch neben dem Bett hinstellte. Dann kam sie näher und überprüfte den Verband von Elisabeth. Das junge Mädchen blickte die Frau verschreckt an und schwieg.

„Es ist okay, du bist hier sicher. Mein Name ist Guinevere Sherborne. Du bist bei mir zuhause. Verrätst du mir deinen Namen?“, die junge Frau lächelte das Mädchen an. Doch als sie ihren Namen wissen wollte, war da schwarze Leere. Elisabeth wusste nicht, wer sie war! Sie blickte panisch die junge Frau an.

„Du weisst also nicht, wie du heisst?“ – Elisabeth nickte. – „Gut, dann nenne ich dich Bianca?“, Bianca nickte glücklich und hauchte „Bianca“.

Die Frau hielt ihre Hand mit dem Handrücken nach oben zu Bianca, drehte die Hand und öffnete sie: „Ist das dein Ohrring?“, Bianca blickte den Ohrring an und nickte, denn das war das einzige woran sie sich erinnern konnte. Sie machte sich den Ring schnell ins Ohr und versprach sich selbst, diesen nie wieder raus zu nehmen, denn er musste wichtig für sie sein, wenn es die einzige Erinnerung ist.

„Hast du Hunger?“, fragte da Guinevere. Bainca antworte: „J-je-ja.“

Bianca legte die Bettdecke zur Seite und stand auf. Sie wollte gerade gehen, als die Frau fragte: „Das Bett willst du aber nicht so lassen, oder?“

Bianca ging stumm zurück zu dem Bett und legte die Decke ordentlich zusammen. Dann gingen beide zu einem Tisch welcher reich gedeckt war. Elisabeth schlug sich den Bauch voll. Nach dem Essen fragte Bianca die nette Frau, was sie arbeite, dass sie sich solch ein Mahl leisten könne. Die antwortete schnell darauf, dass sie eine Schreiberin sei und Handel betriebe.

„Eine Schreiberin? Ich … glaube, ich kann nicht lesen und schreiben“, Guinevere nickte lächelnd und verschwand kurz. Sie kam mit einem Buch zurück: „Die Legende um Goldhain“. Zusammen lasen sie das Buch. Schon nach einigen Minuten beherrschte Bianca leichte Wörter wie „ihre“, „die“, „Kinder“ und „Land“.

„Du wirkst sehr wissbegierig… Wie wäre es, wenn du ein Weilchen bei mir bleibst?“, Bianca nickte fröhlich und umarmte spontan die junge Frau. Sie konnte nicht ahnen, dass Guinevere nur daran dachte, eine neue Räuberin auszubilden. Bianca bekam ein Bett in einem der anderen Zimmer.

Eines Nachts, Bianca war seit einigen Wochen in Parsifal, konnte Bianca nicht schlafen und ging daher runter in den Wohnbereich. Dort stand Guinevere, welche für eine Woche weg gewesen war, über den Tisch gebeugt. Diese hatte eine Lederkluft an. Über einem der Stühle lag ein schwarz-roter Umhang mit Kapuze. Auf dem Tisch konnte Bianca eine Karte von Parsifal sowie einen Dolch und mehrere Dietriche erkennen. Auf der Karte war mit Fäden eine Route eingezeichnet. Doch das eigenartigste war ein Korb, welcher mit einer Decke gefüllt zu sein schien.

Bianca ging unbemerkt wieder in ihr Zimmer und grübelte lange nach. Was hatte Guinevere da gemacht?

Am nächsten Morgen sprach Bianca sie am Frühstückstisch darauf an. Auf dem Tisch stand immer noch der Korb. Guinevere deckte den Tisch und holte sogar frische Milch.

„Ich sah dich… in der Nacht… Du bist keine Schreiberin, oder?“, fragte Bianca gerade aus. Guinevere blickte sie überprüfend an, bevor sie aufstand und zum Korb ging. Dort nahm sie die Decke heraus. Zum Vorschein kam ein Baby – aber nicht irgendeins. Es handelte sich um ein Dunkelelfenkind, welches teure Kleidung zu tragen schien. Guinevere nahm das Baby auf den Arm und wiegte es hin und her. Es schien ruhig zu schlafen. Dann wendete sich Guinevere zu Bianca: „Ja du hast recht, ich war nicht ganz ehrlich. Eigentlich bin ich eine Räuberin.“

Bianca war erstaunt: „Und wer ist das?“, sie deutete auf das Dunkelelfenbaby.

„Sein Name ist Ró’wân. Seine Eltern … Nun, seine Mutter verkaufte ihn mir, sein Vater will das Kind nicht zurückkaufen. Ich dachte, es wäre leichtes Geld … doch nun habe ich Zugang zum Thron der Dunkelelfen“, Guinevere wiegte das Baby sanft hin und her, blickte jedoch Bianca durchdringend an.

„Denkst du, ich kann das auch? Eine Räuberin sein?“, Bianca stand ebenfalls auf und ging auf Guinevere hinzu. Dann hob sie die Hand und streichelte dem Kind über die Wange.

„Wenn du das wirklich willst … Werde ich es dir beibringen. Doch werden wir in den nächsten Tagen umsiedeln. Ich habe grosse Pläne, bei denen du mich unterstützen kannst“, Bianca nickte begeistert. Somit war es beschlossene Sache.

So brachte Guinevere Bianca viele nützliche Dinge bei, was das Klauen, Tarnen und Schlösser knacken anging, aber auch wie man Drogen herstellte. Das brachte Bianca zurück in eine Sucht, welche sie durch ihren Gedächtnisverlust zuerst verloren hatte.

Die beiden Frauen wuchsen immer mehr zusammen, bis Bianca auf einmal „Große Schwester“ zu Guinevere sagte. Guinevere, welche einen grossen Beschützerinstinkt für Bianca entwickelte, hatte Tränen in den Augen und schloss die Jüngere in die Arme. Seitdem sah Bianca Gwen immer als ihre große Schwester an. Ab diesem Tag war sie nicht mehr nur „Bianca“, das Mädchen, welches ihr Gedächtnis verlor. Ab diesem Tag war sie Bianca Sherborne, die Schwester von Käpt’n Guinevere Sherborne. Und dieser Tag sollte als ihr Geburtstag gelten.

DER SCHÖNSTE TAG DES LEBENS

Eines Tages ging sie dann einmal nach Vardenfell um zu sehen wie die Baukunst dort ist und um vielleicht die ein oder andere Dunkelelfe zu bestehlen. Der Weg dahin war lang und anstrengend doch letzten Endes schaffte sie es, mit einem kleinen Bot an dem Hafen anzulegen. Sie schlenderte durch die Stadt, ging durch Häuserreihen und schaute sich gründlich um. Am Nachmittag kam sie dann am Markt an, dort stand ein großer Brunnen aus Stein und viele Marktstände. Ein junger, gutaussehender und gut gekleideter Dunkelelf sprach die 15jährige Piratin an. Es war der König Vardenfells, Fanloen Canthus. Bianca unterhielt sich nett mit ihm und wurde von Fanloen auf das ein oder andere Bier eingeladen, worauf sie zusagte. Die beiden unterhielten sich lang, bis in die Nacht hinein. Irgendwann, zu später Stunde fragte der König, ob sie schon wüsste wo sie schläft da es ja offensichtlich zu spät sei um nachhause zu fahren. Bianca schüttelte nur schüchtern den Kopf während sie den Tisch mit ihren Blicken löcherte. Die Dunkelelfe überlegte kurz und lud sie dann ein, im Schloss, hoch auf den Gipfeln der Pilzinseln zu schlafen. Bianca stand langsam und leicht zitternd von dem Tisch auf, um mit Fanloen zu dem Palast zu gehen. Während sie auf dem Weg zu der Türmenden Burg waren, zeigte der König der kleinen Bianca noch die Besonderheiten die auf dem Weg lagen, sie kamen an einem weiteren Wohnteil vorbei und gingen dann eine große… nein riesige und lange Treppe hinauf sie kamen an 4 schwer aussehenden Schwarzeichenholz Türen vorbei, die Schlösser an diesen Türen sahen von hoher Qualität aus. Doch dann, da war es das große Tor, der Eingang zum Schloss. Sie gingen dort hindurch und es war so wunderbar, Bianca kam aus dem Staunen fast nicht mehr hinaus. Bianca war sehr müde und ihr war auch ein wenig kalt doch als Fanloen sie fragte ob sie denn noch gerne den Palast in allen Ecken sehen wolle, sagte sie ja, unbedingt. Er zeigte ihr jedes Geschoss, jedes Zimmer und jedes noch so kleine Kämmerchen. Auch die Folterkammer zeigte der König. Einige kleine Zellen, ein Raum mit einer Streckbank und einer großen senkrechten Stange und ein Raum aus Öfen gebaut wurde. Sie gingen zu zweit eine sehr enge und steile Treppe hinauf. Einmal drohte Bianca kurz davor hinunter zu stürzen doch Fanloen rettete sie und zog sie nah an sich heran, während sie sich dazu entschloss, fest seine Hand zu nehmen. Sie betraten nun das Wohnzimmer der Königsfamilie. Es war groß und sehr reich bestickt, doch ehe sie sich genau umsehen konnte, nahm er wieder ihre Hand und zog sie vorsichtig und sanft die nächste Treppe hoch. „Hier geht es zu den Königlichen Gemächern“ sagte er und schaute sie mit großen Augen und schaute sie aus seiner schwarzen Samt-Jacke an worauf hin sie ihn ansah und zufrieden lächelte. Nachdem sie über eine kleine Brücke gingen war vor ihnen ein schönes Turmzimmer, wo sie jedoch nicht rein gingen, nicht sofort. Sie gingen zu einem kleinen Balkon welcher mit einer Bank und einem Pult bestückt war. „Das hier, ist mein Lieblingsplatz, hier denke… und schreibe ich gern.“ Sagte der Dunkelelf kurz bevor er bemerkte, dass die junge Piratin zitterte. „Friert ihr?“ „J-ja… ein wenig“ Eigentlich war ihr gar nicht kalt, es waren Entzugserscheinungen ihrer Drogensucht. Der nette König gab ihr seine Jacke, woraufhin ihre Augen zu funkeln begonnen. Sie redeten noch bis lang in die Nacht, Bianca wurde langsam müde und das merkte man ihr auch an. „Ich bin müde, habt ihr ein Bett für mich? Ich würde mich gern irgendwo zur Ruhe legen.“ „Gewiss, ihr könnt in meinem Bett schlafen, ich werde es sowieso nicht nutzen können, ich muss in der frühe schon zu einem wichtigen Treffen, also ruht euch gern aus.“ So ging Bianca in das Turmzimmer und legte sich seelenruhig schlafen. Am nächsten Morgen wachte sie auf, in ihren Armen lag die Jacke an die sie sich zum Einschlafen gekuschelt hat. Sie stand auf und lief langsam die Treppen Des Palastes hinab zum Markt. Sie lief an den Siedlungen vorbei und setzte sich anschließend an denselben Tisch an dem sie gestern Mit Fanloen trank. Eine ganze Weile saß sie dort allein, bis sie Fanloen erblickte der gerade aus dem Braukeller kam. „Bianca, ich würde euch gern einladen zu dem Tavernen Fest, zur Einweihung der neuen Taverne und des neuen Braukellers“ „J-ja gern, ich werde kommen, wann ist es denn?“ „Bald, ich werde euch eine Taube zukommen lassen mit dem genauen Tag“ „Da-danke sehr. Ich… wollte euch nochmal treffen um euch zu sagen, dass ich nachhause Reisen werde.“ Fanloen ging auf sie zu, umarmte sie und gab ihr einen kurzen, schnellen Kuss woraufhin sie sofort rot anlief. „Dann sehen wir uns bald wieder… Bianca.“ Sie nickte kurz und ging dann mit einem zufriedenen Lächeln zum Hafen, stieg auf das Boot und fuhr zurück nach Barracuda um Gwen alles von ihrem interessanten Ausflug zu erzählen.

Eines Tages kam nun die Taube, mit der Nachricht, dass am nächsten Tag das Fest stattfinden wird. Bianca rannte aufgeregt zu Gwen um sie ebenfalls einzuladen. Sie packten ihre Sachen und stiegen noch am selben Tag auf ihr Schiff um die Reise nach Vardenfell anzutreten. Es war wieder Mals eine lange Reise, aber sie sollte sich lohnen. Kaum angekommen wurden sie von dem Braumeister Tras und dem König in Empfang genommen und zur Taverne gebraucht wo schon einige Dunkelelfen warteten. Sie setzten sich bis auf Tras, dieser ging die ersten Getränke holen. Ein kurzer kalter Wind ging von der Tür aus durch den Raum. Kurz danach betrat die Königin Malvea Canthus den Raum. Alle tranken und lachten auch, bis ein Streit zwischen der Königin und dem König ausbrach, Malvea´s Hände begannen zu leuchten. Kurz bevor es zu einem Kampf kam, ging die Königin aus der Taverne und Fanloen kam zurück an den Tisch. „Eure Hoheit? Wo können ich und meine Schwester eigentlich schlafen?“ Fragte Bianca um die Situation etwas zu entspannen. „In der Wohnsiedlung am Fuße des Berges sind noch einige Häuser frei, dort könnt ihr schlafen.“ „Ich danke euch.“ Bianca trank noch einige Biere bevor sie dann aufstand und die Taverne verlassen wollte. „Wartet Bianca, ich zeige euch euer Haus, nicht dass ihr in ein bewohntes zieht.“ Sagte der König lächelnd. Gemeinsam gingen die beiden zu der Siedlung und betraten ein eingerichtetes nicht bewohntes Haus. „Das ist euer Haus.“ Sprach der König mit ruhiger Stimme. „Ihr könnt mich gern Duzen, hier ist ja niemand außer uns.“ Sagte Bianca während sie sich umschaute. „Danke. Das gleiche gilt für dich auch, Bianca.“ „Begleitest du mich noch mit hinauf?“ Bevor Fanloen antworten konnte zog sie ihn die Treppe mit hinauf zu einem großen Doppelbett. Bianca setzte sich auf die Kante und zog den König zu einem Kuss an sich heran. Minuten vergangen in denen sie nur Redeten und sich Küssten, bis auf einmal die Tür des Hauses aufschlug und Malvea von unten hinaufrief: „Ich bin enttäuscht von dir, pack deine Sachen und verschwinde!“ mit der Letzen Silbe knallte auch die Tür hinter ihr zu und schluchzend hörte man sie leise weggehen.

Der König machte das was ihm gesagt wurde und zog aus dem Schloss, nach Qadish dem Außenposten von Vardenfell, dort lebte er nun mit seiner rechten Hand, dem Braumeister Tras. Bianca kam ihn oft besuchen. Auch er besuchte Bianca hin und wieder auf der Insel, in Barracuda und er fand dort ein eingestürztes Höhlengewölbe, dieses richtete er auf und dekorierte es. Fanloen schenkte es Bianca. Als er am selben Abend noch abreisen musste, ging er mit ihr noch über den Markt und kniete sich vor Bianca und machte ihr einen Heiratsantrag. Tränen flossen an Biancas Wangen hinab und sie konnte sich ein Lächeln nicht verdrücken. Mit einem Kopfnicken nahm sie den Antrag an und Küsste ihren Verlobten nochmals fest.

So kam es nun, der Tag der Hochzeit, die Dunkelelfen haben in Qadish eine schwebende Insel mit ihren Zaubern aus dem Boden gehoben, alles wurde festlich dekoriert und sogar ein Haus wurde mit Tischen und Stühlen bestückt falls es regnen sollte. Der Braumeister hatte viel zu brauen. Und am Abend war es dann so weit. Alle bekannten aus Parsifal waren eingeladen, sogar Malvea. Es war eine große Feier, Bianca bekam ein maßgeschneidertes Kleid, mit Gold verziert und sie hatte Blumen im Haar eingeflochten. Savanas, die dunkelelfische Priesterin aus Vardenfell erklärte auf Nachfrage von Bianca den beiden die Liebe und traute diese. Viele Tranken und Feierten die Hochzeit der glücklichen Zwei.

So geschah es nun, dass Bianca, die Räuberin einen Mann fand den sie wirklich Liebte.

DIE TRAGÖDIE DER GELIEBTEN

Ein normaler Morgen, langsam wachte Bianca aus einem leichten Sommertraum auf. Sie zog sich an und verlies ihr Zimmer in die Richtung des Esszimmers. Weit und breit war keiner zu sehen, wo war nur Gwen? Also ging sie in die Essenskammer und holte sich ein leckeres Brot, einen Apfel und ein kleines Steak. Sie setzte sich an den Tisch und aß entspannt ihr Essen. Nach dem sie fertig war, wusch sie sich die Hände in dem kleinen Fluss der Höhle bevor sie weiter zu dem Zimmer ihrer Schwester ging. „Gwen? Bist du nach am Schlafen?“ Sie ging durch ihr Büro und stand nun vor dem Schlafgemach von ihr. Vorsichtig klopfte sie einige Male an, bevor sie einfach hinein ging. Kurz darauf blieb sie schlagartig stehen. Mit erschrecken musste sie feststellen, dass das Bett von Gwen leer war. „Wo ist sie nur?“ ging es ihr durch den Kopf. Erst auf den zweiten Blick erkannte sie, dass auf dem Bett ein Zettel lag. Hastig rannte sie in Richtung des Zettels, welcher durch den Windzug von ihr unter das Bett flog. Schnell bückte sie sich um ihn aufzuheben. Verplant und aufgeregt sie gerade war, stoß sie sich den Kopf an dem Bett an, kurz hielt sie sich den Kopf der leicht anschwoll. Als es aufhörte Weh zu tun, versuchte sie es erneut den Zettel aufzuheben, er ist sehr weit unter das Bett gerutscht, also musste sie sich sehr strecken um ihn zu erreichen, letzten Endes jedoch, schaffte sie es ihn zu greifen und hervor zu ziehen. Sie las den Zettel gründlich: „Guten Morgen Bianca, wenn du das liest, werde ich wohl schon eine Weile aufgebrochen sein, aber genieß deinen Tag, ich mache mich auf den Weg zu den Orks im Norden von uns. Ich werde in den nächsten Tagen wieder da sein, mach dir keine Sorgen um mich.“ So wie sie es fertiggelesen hatte, stand sie auf und ging wieder aus Gwens Räumen raus, schloss jede Tür sorgfältig und ging aus der Höhle hinaus um den Zustand der Insel zu überprüfen. Sie ging in die Siedlung, zu den Zelten, sogar zu dem verlassenen Leuchtturm. Alles normal und wie sonst auch. Bald schon langweilte sie sich, worauf hin sie anfing sich zu beschäftigen, Sie stellte Angeln auf, zählte das Geld der Schatzkammer und fegte sogar die ganze Höhle. Jedoch wurde ihr nach einigen Stunden wieder langweilig, sie überlegte Gwen nachzureisen jedoch wählte sie es schnell ab und entschloss sich dazu, sich einfach in die Sonne zu legen. Ohne es zu merken schlief sie ein. Als sie aufwachte war es schon die späte Nacht. Müde tapste sie von dem Tavernen Dach wieder in die Höhle um weiter zu schlafen. Schnell schlief sie ein. Am nächsten Morgen, als sie Aufwachte, begann ihr Tag wie jeder, sie aß, schaute nach Gwen, doch immer noch kein Zeichen von ihr. „Sie sagte ja, dass sie einige Tage weg ist…“ So ging sie nach Lohengrin um neue Einkäufe zu tätigen, am Schwarzmarkt und dem Schwarzen Brett vorbei zu schauen und einige Bürger zu berauben, doch dieser Plan, wurde schnell wieder verworfen. „WAS?!“ Schrie sie am Schwarzen Brett aus. Sie sackte zusammen und weinte einige Minuten alles aus, bis sie sich aufrappeln konnte. Sie las sich die Notiz erneut durch „Ein weiblicher Mensch, von einem Ork gefressen…“ Sie riss den Zettel ab und rannte runter zum Hafen um mit dem Schiff und der Crew zurück nach Barracuda zu reisen. „Setzt die Segel! Schnell!!“ Noch auf dem Weg zu den Inseln saß sie in der Kajüte und schrieb einen Brief „Gwen, ich las, dass ein Mensch von einem Ork gefressen wurde, bitte antworte mir so schnell du kannst. ~Bianca“. Bianca holte eine Taube aus ihrem Käfig im Bauch des Schiffes, band ihr schnell den Zettel um das Bein und ließ sie zu Gwen fliegen. Krank vor Sorge schmiss sich Bianca ins Bett und wartete sehnlich auf eine Antwort. Sie wartete bis sie von selbst einschlief. Als sie jedoch am nächsten Morgen aufwachte, saß dort immer noch keine Taube, mit einer Antwort. Sie brach erneut in Tränen aus und weinte sich zurück in den Schlaf. Erneut und erneut wachte sie auf, wartete sehnlichst und aß wenig, sie nahm ab, wurde noch dünner und wiederholte dies. Eines Tages stand dort plötzlich eine Taube vor ihr, diese Taube trug auch einen Brief. Sie schnappte die Taube, öffnete den Brief und, musste feststellen, dass es die Taube war, die sie entsandte. Ihre Welt zerbrach, alles riss, pure Trauer. Einige Wochen lang zeigte sie sich keinem, saß nur in der Höhle und schaukelte vor und zurück

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SKLAVENTREIBER UND SKLAVIN

Nach langer Zeit, traute sich Bianca wieder aus dem Bau hinaus, ihre Vorräte waren über die Wochen fast aufgebraucht, so entschied sich die junge Räuberin dazu, mit einer kleinen Nussschale auf den Weg nach Lohengrin. Ihr war klar, dass es ein langer und zeitfressender Weg sein wird, mit diesem kleinen Boot, so packte sie all ihre verbleibenden Vorräte ein und machte sich auf die Reise. 3Tage und 2 Nächte ohne stillstand, umschiffte sie die große Wüste und kam letzten Endes an dem Hafen Lohengrins an. Sie schleifte sich von dem Schiffchen und betrat langsam den Markt. Sie schaute sich um, dort stand eine Dame, mit dem Rücken zu ihr und schien sehr konzentriert. Bianca lächelt gemein und schlich sich leise an, sie wollte gerade die Frau bestehlen, als diese sich umdrehte und Biancas Hand ergriff und zu sich zog. „Was sollte das dann werden?!“ Fragte die Dunkelelfe und starrte sie Böse an, bis sie erkannte, dass Bianca ein junges Mädchen war. Daraufhin lies sie etwas lockerer und musterte sie genau. „Du siehst wertvoll aus, dich nehme ich mit.“ Keine Sekunde nachdem sie das sagte, ging sie schon die Treppen hoch und zog Bianca mit sich zu der Kutsche Arathams. Mehrmals versuchte Bianca während der Fahrt zu fliehen doch jedes Mal ohne Erfolg, jedes Mal wurde sie festgehalten und zurückgezogen. Nach einigen Stunden, kamen sie in der Dunkelelfenhochstadt an und stiegen aus. Ohne sich viel umgucken zu können, wurde Bianca in ein Haus geschleppt und dort eingesperrt während die Dunkelelfe wieder verschwand. Bianca sah sich etwas um, suchte einen Ausweg aber fand nichts. Sie setzte sich auf das Bett und ließ sich nach hinten fallen, Das weiche Bett roch gut, wahr sehr kuschelig und warm, nicht lang dauerte es, bis sie einschlief. Plötzlich wachte Bianca durch einen Schlag auf den Bauch auf. Sie öffnete schlagartig ihre Augen und sah dort die Dunkelelfe sitzen, welche mit geballter Faust vor ihr saß. Langsam richtete sie sich auf und schaute die Elfe nur an. Diese jedoch holte aus und schlug ihr ins Gesicht „Habe ich dir erlaubt in meinem Bett zu schlafen?“ Bianca richtete beschämt ihren Blick zu Boden. Zum Glück klopfte es zu dem Zeitpunkt auch schon an der Tür, wodurch die Elfe hinunter ging und die Tür öffnete, die kleine Räuberin folgte ihr leise. „Filynia, ich hörte Ihr habt eine neue Sklavin?“ sagte eine andere weibliche Dunkelelfe. Die Elfe die eben noch am Bett saß und scheinbar den Namen Filynia trug, nickte stumpf. Bianca merkte, dass die Elfe vor der Tür eine höherrangige sein musste, vielleicht sogar die Hera? Diese Elfen unterhielten sich einige Minuten, jedoch konnte Bianca das gemurmelt von diesen nicht verstehen. Filynia drehte ich um, woraufhin Bianca, schnell ihren Kopf von der Falltür wieder in den oberen Stock des kleinen Hauses hinein. Die wießhaarige Filynia kam die Leiter rauf und schrie zu Bianca. „Komm runter, hier ist jemand der dich sehen will!“ Schnell bewegte sich Bianca wieder zu der Falltür die sie gerade verlassen hatte. Sie kletterte die Leiter hinab und hielt sich hinter der weißhaarigen Elfe. Vorsichtig schaute sie hier und da mal an ihr vorbei zu der schwarzhaarigen Dunkelelfe, als Filynia sie dann nach vorn zog, stand sie direkt vor der Grausamkeit ausstrahlenden Elfe. Diese sofort, drückte Biancas Kopf gewallt voll nach unten „Ein Sklave schaut der Hera nicht direkt ins Gesicht!“ Die dunkelhaarige, böse Elfe war also die Hera Arathams. „J-ja“ Antwortete Bianca rasch ohne nachzudenken, woraufhin sie gleich einen Schlag von Filynia auf den Kopf bekam. Wie auf ein Stichwort, sagte die Hera auf den Schlag sofort „Und unaufgefordert reden ist auch untersagt.“ Stumpf nickte Bianca. „Gut, sie hat er verstanden.“ Die Hera guckte stolz zu Filynia. Die weißhaarige zog Bianca wieder zurück und schubste sie zurück, Bianca jedoch verlor das Gleichgewicht und viel schmerzhaft auf den Boden. Filynia und die Hera verließen das Haus und ließen Bianca allein zurück. Als sie sich später Aufrappelte, plagte sie ein Hungergefühl, weshalb sie einfach etwas kochte. Sie aß etwas und legte sich danach schlafen. Einige Tage wiederholte sie das da keine dieser Elfen wiederkehrte. Eines Tages entschied sie sich, das Schloss der Tür mit einem Dietrich zu knacken, welche sie wie für gewöhnlich als Haarnadeln trug. Sie machte sich auf den Weg zu dem großen weißen Haus am anderen Ende der Stadt, immer wieder wurde sie von Dunkelelfen komisch angeschaut, welche am Wegrand oder in Häusern standen. Nach etwa 15 Minuten kam sie bei dem Haus an und klopfte, unwissend klopfte sie an die Tür. Die dunkelhaarige Elfe öffnete mit einem bösen Blick die Tür. Bianca wusste, dass sie diese Elfe nicht nach Hilfe fragen konnte um zu fliehen. So fragte sie, mit gesenktem Blick, ob die Hera ihr eine Rundführung der Stadt geben könne, da sie sich in und um die Stadt nicht auskannte. Die Hera bot sie in das Haus hinein und brachte ihr etwas zu Essen und Wasser. „Möchtest du dich setzen?“ „G-gern…“ Bianca setzte sich auf einen Stuhl und aß vorsichtig den Apfel den die Hera ihr gab. In ihrem Augenwinkel konnte sie erkennen, wie die Hera sich etwas hochprozentigen Alkohol und ein Messer. Sie stellte sich hinter Bianca und sprach in gesenktem Ton „Bianca, lerne hieraus, bitte niemals jemanden der über dir steht um etwas.“ Mit jedem Wort das sie sagte, fügte sie einen weiteren kleinen Schnitt in ihren Nacken hinzu. Als sie den Satz fertig sprach, öffnete sie die Flasche mit einem leisen Plopp und goss diesen über ihren Nacken. „Lerne daraus.“ Die Anführerin der Dunkelelfen öffnete die Tür und signalisierte, dass Bianca jetzt lieber gehen solle, bevor ihr schlimmeres passiert. Bianca stand schnell auf und ging wieder zurück in das Haus von Filynia und legte sich auf ihren Teppich schlafen. Am nächsten Morgen klopfte es früh schon an der Tür wodurch sie aus ihrem Schlaf aufwachte und schnell runter an die Tür rannte. Als sie die Tür öffnete standen vor ihr die Hera und Filynia. „Entweder, du konvertierst dich zum Chaos, oder du bekommst ein Sklavenmahl.“ Sie schaute demütig zu Boden und antwortete „Ich werde mich nicht Konvertieren!“ So zog Fylinia Bianca aus dem Haus zu einer Schmiede, in der ein heißes Feuer rauchte. „Knie dich hin“ sagte die Hera bestimmt. Dem leistete Bianca folge. Die Hera holte ein glühendes Metall mit einem Zeichen aus dem Feuer, sie trat Bianca in den Rücken, sodass sie nach vorn fällt und sich abstützen muss. Keine 5 Sekunden später stellte die Hera das glühende Metall in ihren Nacken brannte das Zeichen der Sklaven ein. Ohne Bianca Zeit zu lassen um sich zu erholen, wurde sie wieder mit in das Haus geschleppt und dort allein zurückgelassen. „Verehrte Hera, nach langem denken, über meine Lage, eure Worte und die Religionen in Parsifal. Bitte richtet mich zum Chaos ab.“ Zu dieser Erkenntnis kam sie, nach langen Überlegungen und dem mehrmaligen Einreden von der Hera mit Sätzen wie „Denkst du wirklich, ein Gott würde solche Schmerzen einem armen Kind zufügen?“ Nicht lange dauerte es, bis die Hera auch schon vor der Tür des Hauses stand um sie abzuholen. Zusammen gingen sie durch die Stadt, am Markt vorbei und in die Berge, welche um den Krater standen. Dort war eine große Tafel, ein Schrein des Chaos. In ruhigem Ton begann die Hera zu reden „Möchtest du Bianca, von vollem Geiste ein Kind des Chaos werden, ihm deinen Glauben schenken und es niemals hintergehen?“ „Ja meine Hera, es ist mein größter Wunsch!“ „Gut. Schwörst du auch, mit deinem Körper, deiner Seele und deinem Leben damit zu zahlen, wenn du das Chaos betrügst oder belügst?“ „Gewiss, meine Hera.“ „Wunderbar, dein Glaube gehört ab dem heutigen Tag und bis in die Ewigkeit der Dämonin Tiria.“ Bianca nickte stumm und blickte zum ersten Mal seit Monat der dunkelhaarigen Elfe ins Gesicht, diese lächelte sie an und sagte „Gut, Bianca. Mit dieser Treueschwur, hast du nun einige mehr Rechte in dieser Stadt, du bekommst dein eigenes Haus, und darfst dich frei bewegen. Doch nutze sie nicht gegen mich, sonst kehrst du in deine alten Verhältnisse zurück.“ Bianca lächelte ebenfalls und lies einige Freudentränen auf die Wiese tropfen, daraufhin trat die Dunkelelfe vor sie und wischte ihr zärtlich die Tränen von der Wange. „Dein Haus liegt im Bauernviertel, …“ Sie deutete in dessen Richtung. „… ein Name Steht bereits an der Tür.“ Mit diesen Worten ging sie von dem Berg hinab. Sobald Kahira sie nicht mehr sehen konnte, ließ sich Bianca auf den Boden fallen und kniete auf diesem da sie wusste, dass das der erste Schritt in ihre Freiheit war. Nach bestimmt einer oder zwei Stunden, schaffte sie es, sich die Tränen aus dem Gesicht zu wischen und aufzustehen. Langsam schleppte sie sich zu dem Bauernviertel. Mühsam suchte sie das Haus, dass ihren Namen trug. Nach bestimmt drei oder vier Versuchen schaffte sie es, fand das Haus, die Tür war offen und es war wenig dekoriert. Bevor sie sich richtig umschauen konnte, viel sie in das weiche Bett und schlief tief ein. Am nächsten Morgen wachte sie dementsprechend sehr früh auf und schaute sich unter dem Licht der aufgehenden Sonne das Haus genaustens angeschaut. Sie schaute in jede Ecke, jedes Fensters und in jede Schublade des Hauses. Als sie damit fertig war, ging sie zur Mittagsstunde in die Stadt auf den Markt, jetzt wo sie sich frei umsehen konnte, schaute sie sich auch genaustens um, sie ging in die Bäckerei und kaufte sich ein Brot zum Mittagessen, ging zum Winzer um guten Wein zu kaufen und entfernte sich etwas von der Stadt um Blumen für neue Rauschmittel zu sammeln. Das war es dann auch wieder, der Tag. So zog es sich einige Tage hin, manchmal gab es jedoch auch Aufgaben, welche von der Hera, Filynia oder einer anderen Dunkelelfe aufgegeben wurden. Diese hatten Priorität von höchster Wichtigkeit, damit sie ihre Freiheit behalten dürfe, natürlich wurden diese dann in schnellster Zeit von ihr umgesetzt. Mehrere Monate lebte sie ihr leben in Aratham wie sie es durfte, bis zu dem Tag an dem es ein Fest in Aratham gab. Sie ging auf das Fest, und setzte sich in eine Ecke, bis zu dem Entschluss, dass dies der Moment sei, sie wurde von allen gesehen, also ging sie. Sie rannte durch den Wald, nahm kein Schiff, dabei könnte sie gesehen werden. So rannte sie tage, wenn nicht sogar Wochen lang nach Lohengrin, dem Ort des Übels. Dort angekommen steckte sie sich einige Brote von den Marktständen ein und ging in den Schwarzmarkt, dort hatte sie ein kleines Zimmer, ein Bett und ruhe. Sie legte sich auf das Bett und aß ihre Leib Brot. Eine Nacht schlief sie dort um zu Kräften zu kommen. Direkt am nächsten Morgen stieg sie auf das nächste Boot gen Süden, bis sie es von dem Schiff sehen konnte. Die Heimat, Barracuda.

DIE BEDROHUNG

Ein wundervoller nähert sich dem Ende, die Sonne geht unter und Bianca kommt aus dem hohen Norden geritten, auf dem Weg nach Hause. Erst vor ein paar Wochen kam sie aus ihrer Versklavung frei. „Ob es der Hera schon aufgefallen ist, dass ich fehle?“ „Suchen sie schon nach mir?“ Diese fragen schossen ihr Tag ein Tag aus durch den Kopf. Ihre Narben durch die Folterung erinnerten sie täglich daran. Manchmal, muss sie, wenn sie die Narben sieht sofort weinen, manchmal schreien und wiederrum manchmal ein Tier töten. So ritt sie durch das Hoheitsgebiet** **Gabilgathols ohne weiter nach zu denken. Auf einmal, vom einen auf den anderen Moment stand sie da, in einer Gruppe von Zwergen, einer Dunkelelfe und einem, vielleicht zwei Menschen. Scheinbar versuchten die Zwerge die Dunkelelfe zu belagern. Bianca ritt schneller, band ihr Pferd an einem Nahegelegenen Baum an und kam zu der Situation hinzu. Sie wollte der Dunkelelfe helfen, um jeden Preis, sie musste sich davon überzeugen, dass nicht jede Dunkelelfe böswillig ist. Kaum angekommen wurde sie auch schon von einem Menchen angesprochen „Was wollt ihr hier? Verwindet!“ „Nichts da!“ dachte sie sich. Schon wendeten sich der kleinen Dame mehrere zu zwei, vier nein sechs Augen konnte sie nun zählen, welche sie anstarrten und bösen Willens waren. „Hmm… was mache ich nun, das ist nicht gelaufen wie geplant.“ In ihrem Kopf zählte sie langsam von zehn runter, als sie bei null ankam, tat sie das erste das ihr in den Kopf kam, sie rannte weg. Sie hatte schließlich ihre Robe an, diese machte sie unmenschlich schnell, ob es an der Form oder dem Stoff lag, wusste sie nicht aber sie wusste, dass sie damit schneller laufen kann. So lief sie so schnell es ging über die Berge und durch die Täler, doch drehte sich nie um. „Ha-habe ich sie abgehangen?“ Dort tauchte es auf, erst der Kopf, dann noch einer und letzten Endes der eines Pferdes, das nun sehr schnell auf sie zu ritt. Sie blieb wie angewurzelt stehen und lies mit sich reden, versuchte eine glaubwürdige Lüge heraus zu bekommen, jedoch funktionierte dies auch nur semi gut. Sie wurde von einer dritten Person welche sich von hinten anschlich mit einem Schlag auf den Hinterkopf zu Boden geschlagen, woraufhin sie dann mitgenommen wurde und in eine Zelle in Gabilgathol. Einige Stunden lag sie dort, auf dem kalten Boden in einer Zelle, ohne Decke und Bett. Später, als sie aufwachte war es ruhig um sie geworden. Einige Minuten saß sie noch dort, sie hörte, wie sich zwei Personen verabschiedeten und eine weitere sich vor die Tür stellte. „Pssst…“ fauchte sie zu ihm. „Was?“ Mürrisch antwortete er und betrat langsam dem Raum. „Was möchtest du dafür, dass du mich hier rauslässt? Sofort?“ Kurz musste er überlegen und musterte sie. „Alles was du dabei hast…“ „Gut, ich gebe es dir, wenn ich vor dem Tor stehe.“ Er schloss ihr die Tür auf und begleitete sie bis zu dem Tor, öffnete es und so wie sie davorstand, gab sie ihm die paar Taler und einige Edelsteine, und rannte davon, direkt ins nächste Problem. „Bloß von hier weg soweit wie möglich.“ Ohne zu schauen rannte sie gerade aus, bis sie gegen etwas rannte, es war recht hart, jedoch tat es nicht weh. Sie prallte davon ab und kam sitzenderweise auf dem Boden zum Stehen. Als sie aufschaute, konnte sie eine ca. 2m30 Orka sehen welche vor ihr stand. Etwas entfernt stand eine Dunkelelfe dort. „Wo habe ich sie schonmal gesehen?“ Viel Zeit für diesen Gedanken hatte sie nicht, als sie die Orka schon ansprach: „Sieh mal Lucia, ein Mensch und wie süß, es ist ein Kind.“ Woraufhin die Orka lächelte und die Dunkelelfe Lucia nur lächelnd nickte. Ohne dass Bianca etwas tun konnte, hob die Orka sie auf und trug sie zu dem Ort ihres Lagers, doch dieses brannte bereits, so gingen die 3 an den Häusern vorbei weiter in den Osten. Leise und in der Deckung der Nacht bauten sie einige Zelte auf und begannen mit den Grundsteinen einiger Häuser. Bianca überlegte oftmals zu fliehen, doch sie wusste, dass wenn sie fliehen würde die Orka nach ihr suchen und sie finden würde. In einem Gespräch am späten Abend rutsche ihr zu allem Übel raus, dass sie ausplauderte, dass sie in Barracuda lebte. So musste sie nun bei den Orks bleiben.
To be continued…

OOC

In dieser CV sind nun alle Erweiterungen und einige Ferhlerbehebungen, demnach benötigt sie keine annahme, diese ist schon unter der alten.

Link zu dem Bild: Pin by Cira Thomasen on Arrgh Matey! | Fantasy art women, Warrior woman, Pirate woman

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((Habe Gottehiet zu Amaruk geändert da dieser meiner Meinung nach mehr passt, aber als ich diesen Char ans Chaos glauben lassen habe noch nicht existierte, wenn nicht ändere ich es zurück.

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