Charaktervorstellung Aiyana Antheia Nhavae (2. Acc Zsuera)

Charaktervorstellung Aiyana Antheia Nhavae (2. Acc Zsuera)

Name: Aiyana Antheia Nhavae

Spitzname: Aiya, Yana, Blume


Geschlecht: weiblich


Alter: 324 (im Jahr 1349)


Rasse: Hochelfe


Wohnort: Távaryn


Herkunft: Paeonia - Aescon - Lacarus


Religion: Gwador
Segen von Gukira - Die Göttin der Heilung


Aussehen und Merkmale:

Aiyana hat rötliches braunes Haar und ist stolze 1.84 m gross. Sie ist schlank und untrainiert. Ihre Augen funkeln golden durch den Segen ihrer Gottheit.

Sie trägt häufig eine Hohepriesterinnen-Robe mit goldenen Schmuck.


Charaktereigenschaften
achtsam, clever, feinfühlig, geduldig, gütig, hilfsbereit, pflichtbewusst, fromm, geistlich


Stärken

Hohes Magiepotenzial
Sie ist beinahe unerschütterlich optimistisch, da sie den Göttern vertraut
Gute Merkgabe


Schwächen:

Vertraut manchmal viel zu sehr auf die Götter, anstatt selber zu reagieren
Körperlich Schwach (kann nicht kämpfen)
schlechte Lügnerin (wird dabei rot)


Beruf / Beschäftigung: Hohepriesterin des Gwadors (Olos) in Távaryn

Clan in Távaryn: Nóla


Fähigkeiten:

lesen & schreiben (elbisch, Runen, Handelssprache)
zeichnen
Alchemie, medizinische Grundlagen
Reiten
Hört das Flüstern der Götter (ob es nun die realen Götter sind oder eine Krankheit, lasse ich offen)


Magie:

Disziplin des Licht

Berührung des Lichts
Die Hände des Anwenders beginnen zu glühen und senden eine wohltuende Wärme aus. Bei Berührung schließen sich kleinere Wunden und oberflächliche Verletzungen. (Heilt 1 Lp / Chaoswesen bekommen durch die Reinheit des Lichts Schaden)

Disziplin Elementaris - Wasser

Heilende Quelle
Ein Quell magischen Wasser, welches beim trinken Müdigkeit, Erschöpfung und Unwohl sein nimmt. Auf der Haut kann es Wunden desinfizieren und leichte Brandwunden kühlen (Heilt 1 Lp)

Disziplin Natura

Heilender Hauch
Ein Hauch aus heilender Magie, die einfache Wunden verschliesen und oberflächliche Verletzungen heilen kann (Heilt 1 Lp)


Vorgeschichte:

Seit ich denken kann, höre ich das Flüstern der Götter. Sie flüstern mir Dinge über die Zukunft, über die Vergangenheit, über das Jetzt. An einigen Tagen schienen sie sich zu streiten, an anderen Tagen waren sie verstummt. Doch sie waren stets meine Begleiter. Und für ihren Rat und ihre Macht bedankte ich mich bei ihnen. Ich gab ihnen mein Leben hin.

Meine Familie lebte seit Generation in Lacarus, das Herzstück Aescons. Meine Eltern waren Gelehrte gewesen. Mein Vater war ein angesehener Heiler, zu welchem die Hochelfen von überall her kamen. Und meine Mutter? Mit ihrer Begabung für Kräuterkunde unterstützte sie ihren Mann als Apothekerin. Ich glich eher meinem Vater, da er auch die rötlichen braunen Haare hatte. Doch die blauen Augen hatte ich von meiner Mutter.

Meine Eltern brachten mir an den freien Nachmittagen, wenn ich keine Schule hatte, alles über die Kräuterkunde und die Medizin bei. Ich liebte die Stunden mit ihnen - war ich ja auch die jüngste von 5 Kindern. Mein ältester Bruder war in die Armee als Feldheiler eingetreten. Meine älteste Schwester wurde Professorin für Kräuterkunde. Die beiden mittleren Kinder, mein Bruder und meine Schwester, wurden beide Heiler. Und auch ich hätte den gleichen Weg einschlagen sollen. Doch ich hörte das Flüster der Götter.


“Aiyana! Ich brauche neue Kräuter. Gehst du welche sammeln?”, rief meine Mutter von ihrer Küche aus. Sie stellte gerade einige Salben her, während ich in meinem Zimmer sass und ein Buch über die Götter las. Am morgigen Tag würde ich meinen Segen erhalten und müsste mich auch bald darauf entscheiden, was ich tun wollte. Doch ich wusste es nicht. Heilerin zu werden? Kräuterkunde zu studieren? Es erschien mir alles zu langweilig.

Ich legte das Buch über die Rituale Gwadors zur Seite und trat zu meiner Mutter. Ich küsste sie auf die Wange und nahm den Korb in die Hand.

“Pass auf dich auf, Aiyana”, Mutter lächelte mich sanft an, während ich brav nickte. Ich trat zur Haustür unseres Hauses und öffnete diese. Unser Haus war angenehm gross, so dass jedes Kind ein eigenes Zimmer hatte - auch wenn nicht mehr alle hier wohnten. Es lag im Stadtzentrum, direkt am Markt. So hörte ich bereits die Marktschreier, als ich zur Tür heraus trat. Ich schlenderte die Marktgassen entlang und lief Richtung Wald. Es war ein langer Marsch, doch ich genoss die Natur.

Auf dem Weg zum Wald dachte ich über das bevorstehende Ritual nach. Welcher Gott würde mich wählen? Welchen Segen würde ich erhalten?

“Mach dir keine Sorgen”, brummte eine leise Stimme in meinem Kopf.

“Wir werden die richtige Wahl treffen”, meinte eine andere weibliche Stimme.

Ich nickte sanft zum Zeichen, dass ich sie hörte, doch antworte ich ihnen auf der offenen Strasse nicht. Ich dachte ein einfaches “Danke”. Seit ich denken kann, höre ich das Flüstern der Götter. Und es war mein Geheimnis. Nicht, dass man mich für Verrückt erklärte.

Im Wald angekommen, ging ich tiefer hinein und sammelte frische Kräuter für meine Mutter. Mittlerweile wusste ich, welche sie brauchte. Schon bald war der Korb gefüllt - und ich fand mich mitten im Wald wieder. Wo war ich? Wo ist der Weg hin?

Ich irrte durch den Wald, ehe ich den Weg sah. Ich folgte ihm, doch bald kam eine Weggabelung. Ich entschied mich für den Weg, der nach rechts führte. Doch nur einige Minuten später sah ich, wie der Weg von einem umgefallenen Baum blockiert war. Ich sah, dass einige Tiere unter durch kriechten. Womöglich passte ich hindurch? Aber… der Baum sah morsch aus.

“Dreh um. Folge der Sonne”, hörte ich einen Gott im Kopf flüstern. Ich nickte leicht, blickte nur kurz zum Himmel, um die Sonne zu erhaschen und ging dann in die andere Richtung. Doch plötzlich hörte ich ein Krachen. Ich duckte mich, aus Angst, dass mich jemand angriff. Doch als nichts geschah, blickte ich mich um. Der Baum war auf die Erde runter gekracht.

“Danke…”, sagte ich halblaut in die Luft hinein. Heute Abend würde ich ihnen allen eine Opfergabe bringen.


Meine Mutter versorgte mich den ganzen nächsten Tag. Die Wachen hatten mich nach Hause begleitet, um sicherzugehen, dass es mir gut ginge. Es waren Banditen gewesen, die auf der Flucht waren. Mörder, Vergewaltiger, Diebe. Sie alle würden nach Damora in Myra gebracht werden.Dort gab es kein Entkommen. Und ich war sicher durch das Flüstern der Götter.

Als es endlich Abend wurde, half mir meine Mutter beim Einkleiden. Ich trug wie vorgeschrieben ein weisses Kleid. In meinen Haaren waren Blumen befestigt. Selten trug ich ein solch edles Kleid. Doch heute, an meinem 16. Geburtstag, fühlte ich mich wie eine Prinzessin.

Es gab nur ein kleines Fest. Einige Nachbarn kamen vorbei und brachten mir Geschenke. Ich bedankte mich artig, während meine Mutter sie sofort einlud. Als es dann dämmerte, begleitete mein Vater mich zur Kutsche, welche mich zur Höhle bringen würde.

“Wenn du alles richtig machst, werden dich die Götter erhören und einer wird dir ihren oder seinen Segen schenken”, ich nickte nervös und kaute an meiner Lippe herum. Bei der Höhle stand eine Wache. Sie würde mich nicht beschützen, sondern die Höhle vor den Dunkelelfen. Ich nickte der Wache freundlich zu, ehe ich tief durchatmete und die Höhle betrat. Ein schmaler Weg führte ins Innere. Kerzen und Laternen leuchteten mir den Weg. Und dann stand ich in einer Grotte. Vor mir stand der weisse Altar. Hinter ihm erstreckte sich ein grosser Teich. Ich konnte den Grund mit dem spärlichen Licht nicht ausmachen.

“Hab keine Angst…”, hörte ich eine beruhigende Stimme. Ich atmete tief durch und legte meine Opfergaben auf den Altar, ehe ich zum Teich trat und meine Hände wusch. Auf einmal hörte ich alle 19 Götter in meinem Kopf. Was jeder einzelne sagte, konnte ich nicht verstehen. Doch es beruhigte mich, dass sie hier waren.

Ich trat an den Altar und zündete die Kräuter an. Der Rauch stieg golden auf. Ich atmete ein letztes Mal auf, ehe ich das mir bekannte Gebet betete:

Erhöret mich, oh ihr heiligen Götter,
ihr großartigen Freunde,
mächtige Stützen der Welt,
erhört mich, ihr unsterblichen Götter
Ihr seligen Götter, mag ich nicht aufhören,
euch Dankbarkeit zu zollen
für alles Gute, welches ihr gabt und geben werdet.
Möge ich niemals das Wohl meiner Genossen vernachlässigen,
soweit es in meiner Macht steht.
Bereitwillig dem Gemeinwohl zu dienen,
soll auch mir als großer Vorteil gelten.
Möge ich niemals Urheber eines Übels sein,
das die Elfen trifft,
sondern von etwas Gutem,
soweit es mir möglich ist,
damit auch ich glücklich sein kann,
indem ich euch ähnlich werde.

Die Götter waren verstummt, doch ich hörte ein Summen. Waren sie das? Ich blickte mich unsicher um, ehe ich den Kelch in die Hand nahm und die Hälfte des Weines trank - der erste Schluck in meinem Leben überhaupt. Er schmeckte süsslich und eine angenehme Wärme breitete sich aus. Ich schloss das Gebet ab:

Ich erwarte sehnlichst euch und euren Segen,
ich lege mich in deine Hände Iheza,
oh ihr heiligen Götter,
soll mir ihre Freundschaft auf ewig gesichert sein.

Ich spürte während dem Beten eine Magiewelle, welche vom Altar ausging. Die Opfergaben wurden akzeptiert. Und ich würde meinen Segen erhalten. Ich lief um den Altar herum und hob das weisse Kleid an. Ich streifte meine Schuhe ab und trat dann in den Teich hinein. Obwohl ich dachte, es wäre kalt, war das Wasser angenehm warm. Ich trat immer tiefer hinein, bis ich nicht mehr schwimmen konnte. Ich holte tief Luft, ehe ich untertauchte.

Ich spürte ein Kribbeln in meinen Augen, weshalb ich sie schloss. Und dann hörte ich sie. Nicht mehr als Flüstern, sondern laut und klar.

“Aiyana… nutze meine Gabe und rette die Hochelfen.”

Ich sah vor meinen Augen eine Schlange. Doch diese war nicht giftig, sondern ihr biss heilte jede Vergiftung. Ich bekam den Segen Gukiras - die Göttin der Heilung. Ich nickte sanfte und tauchte dann auf. Klatschnass trat ich aus dem Teich heraus und stellte mich vor den Altar. Ich zündete eine seltene Blume an und widmete sie ganz speziell an Gukira:

Von himmlischen Gaben
Nun reich beschenkt
Auf tiefen Narben
Hat heilend sich Gukira gesenkt

Die alten Wunden
Die der Kampf geschlagen
Sind verschwunden
Erstickt und vergraben

Es ruht die Welt
Sie liegt noch nieder
Der Gefahr fällt
Und gesund kommt sie wieder

Ich hielt kurz inne und lauschte dem Flüstern der Götter, ehe ich das Gebet fertig sprach und zu jeder Gottheit betete:

seid immer bei uns,
und so verlasst uns nie,
beseitigt die Krankheiten
und verscheucht die Sorgen, welche uns plagen.

Als ich die Höhle verliess, wartete bereits die Kutsche auf mich. Ich setzte mich hin und kuschelte mich in die flauschige Decke. Meine Eltern würden stolz auf mich sein, das sich Gukira für mich entschied. Doch ich wusste nun, was ich machen wollte.


“Seht euch um. Blickt euch die anderen Studenten an. Sie alle haben das gleiche Ziel wie ihr. Doch nicht jeder wird es erreichen. Einige von euch werden die Prüfungen nicht bestehen. Einige von euch werden der Liebe verfallen. Einige von euch werden nie den Willen der Götter deuten können. Obwohl hier 167 Hochelfen sind, werden nur etwa drei Dutzend von euch Priester und Priesterinnen werden. Und nur eine Handvoll wird jemals Hohepriester oder Hohepriesterin sein. Seht dies als die letzte Warnung an.”

Gespannt sass ich im Vorlesungssaal und lauschte den Worten des Professors. Um mich herum sassen Studenten aus ganz Paeonia. Unter ihnen waren Anhänger Gaias und Gwadors. Und ich sass mittendrin. Ich hatte mich gegen eine Ausbildung zur Heilerin oder Kräuterkundlerin entschieden. Ich wollte Hohepriesterin des Gwadors werden. Die Götter flüsterten mir zu und ich gab ihnen mein Leben hin. Und da ich mir so viel merken konnte, war das Studium eher einfach für mich.

Die Ausbildung war hart. Die Prüfer und Professoren verlangten viel von uns. Bereits ein Jahr später war die Hälfte ausgeschieden. Und noch ein Jahr später gab es nur noch 40 Studenten. Wir lernten alles mögliche über die Religionen Gaias und Gwadors. Die Akademie Sielma Riende in Aleynn war der Ansicht, dass die Hohepriester auch alles über die andere Religion wissen sollten. Doch die ganzen Rituale und Festabläufe brachten sie nur den jeweiligen Anhängern bei.

Neben der Religion gab es auch Magie, die sie uns lehrten. Wir waren Priester, keine Kämpfer. Daher lernten wir mehrheitlich nur Heil- oder Schildzauber. Die Ritualskunde jedoch war das spannendste Fach. Sie brachten uns einige bereits existierende Rituale bei, ehe sie uns die Grundlagen für das Erstellen eigener Rituale beibrachten.

Und wieder ein Jahr später gab es nur noch 34 Absolventen. 133 Hochelfen waren am Studium gescheitert und würden niemals Priester, Priesterin, Hohepriester oder Hohepriesterin werden. Doch ich war eine der Absolventen. Ich entsagte mich der Familie. Hohepriester dürften niemals heiraten, denn sie hatten sich Gaia oder Gwador verpflichtet. Wir dienten den Göttern, niemanden anders. Wie viele der 34 Absolventen ihen Wunsch als Hohepriester oder Hohepriesterin eines Tages ablegen würden, um eine Familie zu gründen, war ungewiss. Doch ich war fest davon entschlossen, niemals eine Familie zu haben.


Die Jahre vergingen, während ich als Priesterin in Lacarus, meiner Heimatstadt, diente. Ich bezog schon bald ein eigenes Haus. Ich versorgte die Kranken und spendete den Totgeglaubten Trost. Ich verheiratete Paare und segnete frisch geborene Kinder. Tag ein, Tag aus. Es gab immer was zu tun. Und wusste ich die Antwort nicht, flüsterten mir die Götter sie zu.

Bei starken Regenfällen und Überschwemmungen beteten wir zu Vilya, der Göttin des Himmels und des Wetters. Die Bürger Larcarus vertrauten mir und tatsächlich, der Regen hörte auf. Man musste nur den Göttern vertrauen. Und als der Hohepriester in Larcarus verstarb, wählten die Priester Larcarus’ mich als neue Hohepriesterin aus.

Doch 300 Jahre nach meinem Abschluss, suchte uns eine schreckliche Hungersnot heim. Nichts gedeihte mehr. Die Bauern Larcarus’ suchten bei mir Rat.

“Wir haben kein Weizen mehr, oh ehrfürchtige Hohepriesterin. Sollten wir neues anbauen?”

Ich blickte ihn unsicher an, als ich eine Stimme im Kopf hörte: “Vertraue uns… Betet zu uns… Tut etwas”

“Vertraut den Göttern und betete zu Yáve”, sprach ich sanft zu ihm. Er nickte und schon bald waren die Schreine der Yáve voll. Doch nichts wuchs. Hatte ich das Flüstern falsch interpretiert? Ich fragte die Götter, doch ich erhielt immer die gleiche Antwort.

Als es Winter wurde und der Schnee bereits 15cm hoch war, gab es kein Getreide mehr, suchten mich die hungrigen Bürger Larcarus’ in meinem Heim auf. Sie trugen Fackeln und Speere. Was hatte ich falsch gemacht?

“Du? Nichts. Sie hätten etwas tun sollen…”, hörte ich eine traurige Stimme im Kopf.

Die wütenden Bürger warfen ihre Fackeln in mein Haus. Schnell schnappte ich mir meine Kräutertasche und die wichtigsten Bücher, ehe ich durch den Hinterausgang das Haus verliess. Ich rannte, während mein Haus abbrannte.

Der Schnee liess mich einsinken, während ich weiter rannte in den Wald hinein. Meine Lungen brannten, ich zitterte vor Kälte. Doch ich vertraute den Göttern. Nach Stunden fiel ich erschöpft in den Schnee und blieb liegen. Nebel umhüllte den Wald, während ich zu den Sternen blickte. Leise murmelte ich ein Gebet

Seid immer bei uns,
und so verlasst uns nie,
beseitigt die Krankheiten
und verscheucht die Sorgen, welche uns plagen

Ich schloss erschöpft die Augen. Dies wird mein Tod sein.


“Sie ist eiskalt!”

“Bringt sie in die Apotheke! Bringt mir Decken!”

“Ein Feuermagier soll herkommen!”

Ich hörte Stimmen. Waren dies die Götter? Ich blinzelte und bemerkte, wie ich auf einer Trage lag. Als ich meinen Kopf drehte, sah ich wunderschöne Blumen. Ein ganzes Feld davon. Doch dann sank ich wieder in eine schwarze Leere.


Als ich das nächste Mal zu mir kam, lag ich in einem warmen, bequemen Bett. Ich setzte mich auf und blickte mich um. Einige Tränke standen mir gegenüber auf dem Schreibtisch. Ein Bücherregal stand an der anderen Wand. Und auf dem Boden, direkt neben dem Bett, auf welchem ich sass, war meine Kräutertasche mit meinen Büchern. Doch wo war ich?

“Ihr seid endlich wach”, begrüsste mich eine blonde Elfe. Sie trug ein teures Seidenkleid und hatte lange, blonde Haare. Ihre braunen Augen erinnerten mich an Honig.

“Ich bin Arwen Elenwe, Tári von Távaryn”, sprach sie weiter. Ich nickte vorsichtig und räusperte mich: “Aiyana Antheia Nhavae, Hohepriesterin von Lacarus.”

“Lacarus… Ich fürchte, ihr befindet euch nicht mehr in Paeonia. Ihr seid nun in Parsifal.”

Ich schwieg, während die Tári, wohl die Königin von Távaryn, mir alles von Parsifal erzählte. Eine andere Welt, in denen die Götter uns trotzdem erhörten. Gaben mir die Götter eine zweite Chance auf diese Weise?

Tage später bestellte mich die Tári in den Thronsaal. Ich wurde in einem Auffanghaus untergebracht, bis ich meine Cilme haben würde. Doch bis dahin vergingen wohl noch einige Tage oder Wochen.

“Maer Gwein”, begrüsste mich die Tári, während ich mich tief vor ihr verneigte und sie mit “Mae Govannen” begrüsste.

“Ich habe nachgedacht, Olos Nhavae. Solltet ihr die Nóla wählen, so könntet ihr die Olos, die Hohepriesterin Távaryns, werden.”

Ich blickte sie überrascht an und verneigte mich dann tief. Eine neue Chance. Durch die Götter.

“Ich danke euch. Ich werde die Nóla als mein Clan wählen.”


Quelle

https://www.artstation.com/artwork/ykEw13

@LuggyLuk bitte mal drüber schauen

Ups, das ist ja schon 14 Tage her, tut mir leid, ich werde mich auch (Ausnahmsweise mal nicht raus reden) ich hatte einfach keine Lust und keine Motivation irgendwas nach der Arbeit zu machen und am Wochenende war ich Fliegen, tut mir leid ich versuche es wieder Aktiver. Pingt mich doch aber bitte auf DC.

Aaaalso wo fange ich da an?
Richtig: Cira anmeckern:
Cira, hör auf so viel zu schreiben oder mach mir ein Hörbuch, meine Augen tun weh!

Sooo, weiter gehts:
Gut nach dem lesen ist mir nichts unstimmiges oder falsches oder nicht angegebenes aufgefallen denke ich.

Schöne Idee mir dem Tagebuch.

Diese CV wäre von mir angenommen und kann vom @team besichtigt werden.

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