Charaktervorstellung Durgin Felsenbrecher 2.0

So, hier habe ich meine alte Charakterbreschreibung mal neu geschrieben, da ich mit der alten recht unzufrieden war und wieder vor habe aktiver zu spielen.

Name: Durgin Felsenbrecher

Alter: 29 Jahre

Rasse: Zwerg/Eisenzwerg

Wohnort: Progressus

Beruf: Tüftelt viel herum und arbeitet viel in seiner Werkstadt
(Handwerker/Schmied)

Schwächen: Kann so gut wie mit garkeiner Waffe umgehen, bzw. generell im Kampf. Kann keine Arbeiten erledigen, für die man kräftig sein muss.

Stärken: sehr geschickt im Umgang mit Werkzeugen. Tüftelt oft und erfindet die unterschiedlichsten Gegenstände.

Vorgeschichte : (Ich habe das mal so in der Art Hobbit gemacht, ich hoffe das ist in Ordnung)

Nach dem ganzen Trubel in der letzten Zeit habe ich beschlossen, in einer ruhigen Umgebung meine bisherige Lebensgeschichte festzuhalten. Mhh… wo soll man denn da anfangen:

Geboren wurde ich in der Zwergen Stadt Kalimdor. Aufgewachsen bin ich in einer eher gehobenen Zwergen Familie, mit meinen Eltern Gruna Felsenbrecher und Balbarosch Felsenbrecher und meinem kleinem Bruder Bardin Felsenbrecher .

Schon früh bemerkten meine Eltern, dass ich irgendwie anders war als die anderen Kinder, weshalb ich schon in jungen Jahren von ihnen ignoriert wurde. Doch als ich älter wurde bemerkte auch ich, dass ich mich von meinen gleichaltrigen unterschied. Ich war etwas größer als sie und konnte mich Problemlos durch Spalten zwängen, welche andere nur im Traum hätte überwinden können. Auch meine Hände waren viel Feiner und nicht so rau. Schlimmer wurde alles auch noch als mein jüngerer Bruder geboren wurde. Ich weiß nicht, aber irgendwie glaube ich, sie wollten nicht noch einen solchen Sohn haben und setzten alle Hoffnung und Aufmerksamkeit in ihn. In dem Alter hatte ich so gut wie gar keinen Sozialen Kontakt mit anderen Zwergen, weshalb es mir oft ziemlich schlecht ging. An vielen Tagen war ich krank, aber meine Eltern interessierten sich nur für meinen Bruder. Das war wahrscheinlich der Grund, aus dem ich anfing zu tüfteln. Immer wenn ich aus irgendwelchen Schrottteilen, welche ich auf der Straße fand, Dinge zusammen schusterte fühlte sich die Lehre in meinem Herzen nicht mehr ganz so schlimm an. Meine Eltern waren von meinen Erfindungen nicht sehr begeistert und eines Abends, als ich einen schlimmen Streit mit ihnen hatte, lief ich so schnell ich konnte aus dem Haus in die dunkle, regnerische Nacht. Zu meinem Pech aber war so stockfinster, dass ich den Weg nicht mehr zurückfand. Frustriert und schniefend setzte ich mich in eine Ecke und murmelte mich so gut es ging ein. Ich weiß nicht mehr genau wie lange ich eingenickt war, aber ich wurde von einem Hammerschlag aus meinem Traum gerissen. Ich erblickte ein Lichtschimmer in einem Fenster und klopfte leicht an die Tür daneben. Ein alter Zwerg öffnete sie und fragte erstaunt:“ Was machst du denn hier draußen in so einer kalten Nacht?“ Er bat mich herein und reichte mir eine zerfetzte Decke. Mir stellte er sich mit dem Namen Grimli vor und er war sehr entgegenkommend. Das war mir neu, da in meinem ganzen Leben niemand wirklich nett zu mir war. Nachdem wir uns eine Weile unterhalten hatten, bemerkten wir, dass wir viele gemeinsame Interessen teilen und ich beschloss in den kommenden Tagen wieder zu kommen.

Dieser Zwerg wurde mein erster und einziger Freund in dieser Stadt. Immer öfter kam ich in seine Werkstadt und er brachte mir alles bei was ich zum Thema tüfteln wissen musste. Ich sah ihn immer mehr als eine Art Vater an und nun verstand ich, der bisher in seinem ganzen Leben noch nie richtigen Sozialen Kontakt hatte, wie wichtig es war jemanden zu haben auf den man sich verlassen kann. Bis zu meinem 19 Lebensjahr sollte alles nach Plan verlaufen. Nun war ich sehr geschickt und aus den Anfangs kleinen Tüfteleien aus Schrott wurden immer mehr richtige kleine Meisterwerke. Die ganzen Werkzeuge ermöglichten es mir viel Präziser zu arbeiten. Aber dann an einem regnerischen Nachmittag… Ich konnte mich genau an diesen Tag erinnern. Ich ging nach dem Essen los, um ihm meine neuste Erfindung vorzustellen. Es war ein kleines Gerät, welches lustige Geräusche ausstieß. Aber als ich ankam, erwiderte er meine Begrüßung wie sonst nicht. Mir kam ein mulmiges Gefühl im Magen auf, da ich ihn nirgends finden konnte. Später erfuhr ich, dass er gestorben war. An diesem einen Tag zerbrach mein sowieso komplett trostloses Leben, welches auch nur noch von unserer Freundschaft gehalten worden war, völlig. Da mich nichts und niemand mehr in dieser Stadt hielt, beschloss ich recht zügig nach dem Tod Grimlis, die Stadt zu verlassen. Ich zog nun also alleine durch die Welt, auf der Suche nach Freunden. Mir kam es vor wie ein Abenteuer von großen Helden, die ich früher in Bilderbüchern gesehen hatte, nur, dass mir bewusst war, dass ich kein Held war, obwohl mein Nachname ironischer Weise darauf hindeutete. Ich kam immer gerade so über die Runden und musste mich zeitweise von Beeren und Pilzen ernähren, wenn ich kein Geld für anderes Essen hatte. In den Städten versuchte ich immer mir ein wenig Geld dazuzuverdienen, aber es stellte sich heraus, dass ich bei der Arbeit auf dem Feld oder Bau mindestens genauso miserabel war, wie beim Kämpfen.

Einen Hoffnungsschimmer bekam ich, als ich zwei Begleiter aufgabelte. Die Zwerge Doran und Algrim. Zusammen zogen wir durch das Land und ich genoss nun zum zweiten Mal den Genuss einer Freundschaft. Wir streiften weiter, bis wir in einem Land namens Parsifal eintrafen. An einer Klippe, die wir Progressusklippe tauften, wollten wir uns niederlassen. Ein Grab mit dem Namen Progressus regte uns zur Namengebung an. Am Anfang siedelten wir nur zu dritt in ein paar kleinen Hütten, aber mit der Zeit wurde die Stadt immer größer. Hier will ich garnicht so sehr darauf eingehen, da diese Geschicht schon in einer anderen Geschichte festgehalten worden ist. Ich war froh, denn Progressus wuchs zu einer modernen immer größer werdenden Stadt heran und ich als einer der leitenden Architekten und Erfindern, hatte den Aufbau der Stadt gut mitbekommen. Meistens saß ich dann in meiner Werkstadt eines größeren Hölenkomplexes, die wir in den Felsen eingelassen hatten und führte ein ruhiges Leben, welches ich mit Entwürfen und Tüfteleien verbrachte.

Leider waren in Progressus in letzter Zeit unruhige Wochen und Monate. Viele dunkle Gestalten suchten die Stadt heim und nicht selten kam es zu Todesfällen. Auch ich und Doran erlitten einen Schock, nachdem uns Algrim der dritte Mitgründer versuchte zu Vergiften. Sein Versuch misslang jedoch und er musste aus der Stadt fliehen. Ich frage mich was nun mit ihm ist…

Auf Grund dessen, beschloss ich erstmals mir eine Auszeit von meinem Arbeitsleben zu nehmen und etwas zu reisen. Ein anderer Grund ist wiegesagt, um meine Geschichte niederzuschreiben.Bestimmt werde ich diese Geschichte bald mit meinen weiteren Abenteuern füllen. Aber ich denke ich werde bald zurückkehren. Ich kann Doran nicht so lange alleine lassen. Mal sehen was sich während meiner Anwesenheit verändert hat.

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Lese es mir nachher nochmal genauer durch, sieht aber ganz gut aus.

Edit: Bin mir nicht sicher ob Zwerge auch per Portal nach Parsifal müssen. Wenn nicht, dann ist das ganz gut gemacht, ist von mir vorerst angenommen!

LG

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Waren Zwerge und Elfen nicht schon da, als die Menschen nach Parsifal kamen?

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ja waren sie

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Hallo,

da dein Geburtsort nicht in Parsifal liegt muss zu der Stadt viel viel mehr erklärt werden, sonst kann ich deine Vorstellung leider nicht annehmen. Ansonsten ist die Geschichte schlüssig und der Steckbrief dazu passt.