Charaktervorstellung Elisà Dumont (Nienique)

Name: Elisà Dumont

Bedeutung d. Namens: mein Gott schwört; (biblisch) Kurzform v. Elisabeth

Spitzname: Elli

Alter: 23 Jahre jung

Rasse: Mensch

Kultur: Europäerin

Religion: Christentum

Geburtsort: Dinan (Frankreich)

aktueller Wohnort: Wildnis

weitere vergangene Wohnorte: Callingford (Irland)

Beschäftigung: Erbauerin & Schriftführerin

Begabungen/Fähigkeiten: Lesen & Schreiben, Kochen & Backen, Klettern, Tanzen, Architektur

Ängste/Abneigungen: Geistliche, Ziegen, Angst vor Erstickung


Zusammenfassung

Motto: Chacun est l’artisan de sa fortune. -Jeder ist der Architekt seines Glücks.


Lieblingsgericht: Hasenragout

Lieblingsgetränk: Wasser mit Lavendel und Zitrone

Lieblingsfarben: Weiß & Violett

Lieblingsduft: Lavendel

Lieblingsort: Kirchengarten Lohengrins


wichtigste Personen:

Mutter: Iseulte Dumont, 54 Jahre

Vater: Roussel Dumont, 67 Jahre

Geschwister: David Dumont, 28 Jahre, ♂
Thomas Dumont, 35 Jahre, ♂

Kinder: Caitlin -, 5 Jahre (geb. 19.11.1340),♀; bedeutet “die Aufrichtige”


Haustiere:

2 ½ Dutzend Brieftauben und Eulen, sowie rund 12 Kolonien Honigbienen


besondere Merkmale & Besitztümer:

-deutlich eingefallene Wangen und hervortretende Knochen (durch abgemagerten Körper)

-auffällig gelocktes, widerspenstiges Haar

-viele Sommersprossen und Muttermale am gesamten Körper

-komplett vernarbter Rücken

-Baumwoll-Taschentuch mit dem darauf gesticktem Namen “Caitlin” in gelb-orange und einer Sonnenblume unten rechts

-ein langer, abgetragener Männermantel


Stärken & Schwächen:

+äußerst robust (körperlich & mental)

+hohe Schmerztoleranz

+eloquent

+gute Geschicklichkeit

-sehr schreckhaft

-nicht geeignet für den Kampf

-häufig auftretende Müdigkeit

-friert sehr leicht

-trockene und juckende Haut (besonders an den Händen)


Eigenschaften:

tierlieb, zurückhaltend, schüchtern, leicht zu verunsichern, unauffällig, freundlich, höflich, verträumt, kreativ, überlegt, wissbegierig, intelligent, emphatisch, belastbar, sorgfältig, organisiert, nachdenklich, für Vieles zu begeistern, ausgeprägter Gerechtigkeitssinn,

Aussehen:

Elisàs Wangen sind deutlich eingefallen, da die junge Frau einen sehr zierlichen, abgemagerten Körper hat. Bei einer Größe von 1,72m wiegt sie knapp 45kg, wodurch besonders die Knochen der jungen Französin deutlich hervortreten.

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-Inspiration

Nichtsdestotrotz ist das wohl auffälligste an ihr ihre langen, haselnussbraunen Haare, welche in widerspenstigen Locken über die Schultern der Französin fallen. Danach folgen die üppigen Sommersprossen wie auch Muttermale, die nicht nur ihr Gesicht, sondern ihren gesamten Körper wie eine Leinwand bedecken. Die Lippen der jungen Frau sind weder besonders voll, noch schmal, wobei ihr Lippenherz weniger ausgeprägt als gewöhnlich ist.

Ihre dunkelbraunen Augen werden durch die geschwungenen Augenbrauen und dichten, schwarzen Wimpern wundervoll eingerahmt. Darunter sitzt eine kleine, leicht nach oben gerichtete Stupsnase.

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-Facemodel

Trotz allem geht die gebürtige Französin in einer Menschenmasse eher unter, wenn man nicht gerade aufmerksam auf das gepflegte und penible Äußere achtet. Nicht nur ihre Kleidung ist tagtäglich perfekt an die Begebenheiten und auf einander abgestimmt, sondern auch ihre Haare sitzen stets angemessen. Generell ist ihr Kleidungsstil sehr elegant und hochwertig, jedoch auch passend.

Was wohl niemand sieht und noch weniger Menschen ahnen ist der völlig vernarbte Rücken der jungen Frau, der von kleinen, meist jedoch von sehr großen Narben durchzogen ist. Wie lange diese Frau wohl so gepeinigt wurde lässt sich nur schwer schätzen.


Geschichte:

Diese Geschichte beginnt im Jahre 1323 im Hause Dumont. Es war ein warmer Frühlingstag, die Vögel zwitscherten und die Natur schien so nah wie noch nie. Iseulte Dumont - die Gattin von Roussel Dumont - befand sich im neunten Monat ihrer Schwangerschaft und die Geburt stand kurz bevor. Die Wehen setzten bereits ein und nun ward äußerste Vorsicht geboten. Das ganze Haus stand in Bewegung und Iseulte im Vordergrund. Trotz der hektischen Situation stand Roussel Dumont ein Lächeln ins Gesicht geschrieben. Schließlich sollte er jeden Moment seinen Sohn erwarten. Stunden über Stunden an Schmerzen sollten sich schließlich auszahlen, um einen würdigen Nachfolger zur Welt zu bringen. Schließlich war es soweit und Iseulte entband ihr Neugeborenes erfolgreich, woraufhin sie es schließlich im Arm hielt. Freudestrahlend nahm der Pastor das Baby in die Arme. Doch dann sah man deutlich wie aus einem glücklichen Gesicht langsam ein kalter Schauer folgte, der ihn zu einem aufgezwungenen Lächeln folgte. Der erwartete Sohn war eine Tochter. An diesem Tag sollte sie das erste Mal anstatt eine erhoffte Wärme, die Kälte ihres Vaters spüren. Das ist der Tag an dem Elisà Dumont das Licht der Welt erblickte.

Ihr Vater war ein angesehener Pastor innerhalb ihrer Dorfgemeinde, so fehlte es ihrer Familie an nichts. Man hätte meinen können, es gäbe keine Person, die ihn nicht mochte. Doch eines fehlte ihr deutlich: Väterliche Liebe. Ständig war ihr so als ob ein Schatten über ihr schweben würde. Immer wenn sie ihre Mutter fragen würde, schien es als ob sie das Thema wechseln wolle. Oft beobachtete sie wie ihre Mutter klammheimlich weinte. Eines Tages lauschte sie einem Streit und entnahm den Worten ihres Vaters den Begriff: Ungewollt. Sie konnte diese Worte noch kaum verstehen, doch trafen sie ihr kleines Herz nichtsdestotrotz. “Warum würde er seine eigene Tochter hassen?” - fragte Elisà sich immer wieder.


-Roussel Dumont

Je älter sie wurde, desto deutlicher wurde seine Verachtung ihre gegenüber. Fast täglich kritisierte er bestimmte Verhaltensweisen oder Denkweisen an ihr und ließ sie dafür bezahlen. Mit den bloßen Knien auf einem Holzscheit, Gürtelhiebe auf ihrem bloßen Rücken oder harte Körperliche Arbeit, bis sie sich kaum noch auf den Beinen halten konnte, waren gängige Methoden, um die ursprünglich so glückliche Elisà zum Schweigen zu bringen. Zumindest für 24 Stunden.

Im Alter von 13 Jahren sollte dieser Schatten, der sie seit über einem Jahrzehnt verfolgt, schließlich für seinen ersten großen Schicksalsschlag bereit machen. Es war eine regnerische Nacht und es entbrannte ein Streit, der fast lauter als der Donner schallte. Elisà hörte wie ihr Vater ihren Bruder anschrie, bis sie immer wieder dumpfe Geräusche gehörte. Als ob ein Gegenstand immer wieder hart auf den Boden knallen würde. Sie versteckte sich unter ihrem Bett und zitterte am ganzen Körper, während jeder Aufschlag ihr Herz aus Angst pochen ließ. Die Schreie ihres Bruders hallten quer durch ihr Knochenmark. Doch dann: Stille. Es war auf einmal nichts mehr zu hören und es schien als ob das tosende Gewitter erstummte. Elisà konnte sich kaum bewegen und rammte sich ihre Finger in die Schultern vor lauter Angst, bis jene anfingen zu bluten. Bis schließlich ihr Vater in das Zimmer stürmte und sie am Arm packte. Sie solle gefälligst draußen helfen, denn ihr Bruder sei durch eine neue Seuche gestürzt und hätte sich den Kopf aufgeschlagen. Hingegen sämtlicher Angst wusste sie jedoch genau, was passiert war. Schließlich zwang ihr Vater sie und ihren Bruder den Leichnam in den nahen Birkenwald zu tragen, um ihn schnellstmöglich zu begraben. Von seinem Gesicht war kaum etwas wiederzuerkennen. Zurück im Haus sah sie ihre weinende Mutter. Elisà näherte sich ihr um den Schutz ihrer Mutter zu bekommen, doch sie wurde mit angewiderten Blick weggestoßen. Passierte das etwa alles wegen ihr - ging Elisà durch den Kopf.

Durch das hohe Ansehen des Pastors legte man keinen Zweifel an seinen Worten und so glaubten ihm die Bewohner des Dorfs ohne weitere Fragen zu stellen. An der Seuche gestorben? Elisà kannte die Wahrheit und verschloss sich schließlich. Den einzigen Freund, den sie in ihrem Leben noch hatte, war die Natur und deren Bewohner. Ihrem Vater versuchte sie weitestgehend aus dem Weg zu gehen. Schließlich zogen weitere Jahre ins Land und ihr Körper reifte zu dem einer jungen Frau an. Eines Tages war ein Freund ihres Vaters zu Besuch, den sie schon immer gefürchtet hat. Im vorbeigehen packte er ihr fest an den Hintern und sagte: “ganz schön knackig geworden, die Kleine”. Angewidert versuchte sie sich von ihm loszulösen. Doch das nahm er zum Anlass sie aus Wut an die Wand zu schlagen und schließlich festzuhalten. “So schaut mich niemand an”- flüsterte er mit einem abartigen Grinsen in ihr Ohr und riss ihr die Kleider praktisch vom Leib. Vor Schock erstarrt konnte sie nicht einen einzigen Ton von sich geben, während sie dem Geschehen nur zusehen kann. Es waren nicht bloß die Schmerzen, die sich durch ihren Unterleib bohrten, sondern ihre Seele glich inzwischen einem zerbrochenen Spiegel. Wie ein gebrauchter Gegenstand warf er sie schließlich zur Seite und ging aus dem Zimmer als ob nichts passiert wäre.

Einige Monate vergingen und der seit jeher so zierliche Körper des jungen Mädchens begann sich nach und nach zu verändern, es war ein schleichender, doch auffallender Verlauf. Verwirrt was gerade mit ihr geschah, versteckte sie sich in weiten Kleidern ihrer Mutter und mied den Kontakt zur Außenwelt bis auf Weiteres vollkommen. Schließlich setzte eine immer wiederkehrende Übelkeit ein, sowie eine starke Abneigung gegen den Geruch von gebratenem Fleisch und als hätte man es ihr eines Abends in ihr Ohr geflüstert, war ihr klar was der Grund für all dies war. Sie erwartete sein Kind.

Als sie im Schock langsam den Weg nach draußen suchte bekam sie ein Gespräch ihres Vaters mit. Es ging um sie und ihre Vergewaltigung. Er wusste davon? Und er hatte nichts dagegen unternommen? Das sind die Fragen, die ihr durch den Kopf schossen. Und diesem Moment passierte es. Dieser Schatten, der sich seit ihrer Geburt an sie geheftet hat und sie seit jeher verfolgt nahm schließlich seine wahre Gestalt an in Form von Roussel Dumont.

Sie musste schließlich einen Entschluss fassen, die Einwohner des Dorfes würden ihr keinen Glauben schenken, besonders nicht wenn ihr Vater für die Unschuld seines Freundes einstehen würde. Sie konnte hier nicht bleiben, das war ihr nun mehr bewusst als jemals zuvor. War es der Überlebensinstinkt der jungen Christin oder doch ein gar mütterlicher Beschützerinstinkt? Diese Frage blieb bislang unbeantwortet. Elisà beschloss bis zur Geburt ihres Kindes standhaft zu bleiben und sich ihrem Vater ausnahmsweise in keinster Weise zu widersetzen. Würde er sie verprügeln, könnte dies nicht nur ihr Leben gefährden.

                      *-8 Monate später-*

Als es schließlich fast so weit war, breitete sie auf dem Boden ihres Zimmers ein Tuch aus, auf welchem sie etwas Brot, Kleidung,Wasser und ein paar Schmuckstücke ihrer Mutter zusammen stellte und anschließend mit dem Tuch einfasste. Als sie eine Gestalt hinter sich auftauchen spürte, war sie auf die wütenden Schläge ihres Vaters gefasst, doch entgegen ihrer Erwartung sank eine fürsorgliche Hand auf ihre Schulter. Mit einem Blick vergewisserte sie sich nur noch einmal, ob es tatsächlich ihr Bruder war, der sie entdeckt hatte und nicht etwa ihr Vater, welche sie für einen Moment in Sicherheit wiegen wollte.
Elisà musste kein einziges Wort sagen damit er verstand was sie vorhatte und als sie ihre Lippen öffnete um etwas zu sagen, legte er ihr einen Zeigefinger auf die Lippen, in der Angst Vater könnte sie hören. Tränen kullerten ihr bereits über beide Wangen, als Thomas ein sanftes Lächeln zeigte und seine kleine Schwester fest in den Arm nahm. Es fiel ihr schwer ihm zurück zu lassen, doch hatte sie keine Wahl und sie wusste, dass Thomas sie nicht aufhalten würde.

Sie schwang sich ihr Tuch über die Schulter, schnappte sich den Mantel ihres Vaters und ging entschlossen aus der Tür, in Richtung des Hafens. Die Reise war sehr anstrengend für die hochschwangere Französin, doch sollte sie das nicht aufhalten. Am Hafen angekommen, sollte das Schicksal den Plan der werdenden Mutter von Grund auf verändern. Ihr Kind sollte weit weg in Callingford aufwachsen und leben, doch spürte sie, als sie sich etwas ausruhte, eine Wärme über ihre dünnen Beine hinabgleiten. Es war so weit - sie hatte keine Zeit mehr und musste handeln.

Also ließ sie sich in einer kleinen Herberge nieder, in der die freundliche Besitzerin ihr die ganze Nacht beistand und auch schließlich half, die kleine Caitlyn zur Welt zu bringen.

Schweißgebadet hielt Elisà ihr Kind in den Armen, doch wusste sie, dass sie nicht lange warten dürfte, sonst würde es ihr nur noch schwerer fallen. Also besuchte sie bereits zwei Tage später ein Waisenhaus, vor dem sie das Neugeborene weinend ablegte.

Schließlich platzierte Elisà noch einen Zettel mit dem Namen des Kindes - Caitlin.

Die ältere Frau aus der Herberge schien Elisà besser zu durchschauen als gedacht, denn als sie in ihr Zimmer zurückkehrte, um ihre Sachen zu holen und Frankreich endgültig hinter sich zu lassen, lag ein wunderschönes, weißes Tuch aus Baumwolle vor ihrer Tür. Als sie es hochhob traten ihr erneut die Tränen in die Augen, denn auf dem Stoff stand, in gelb-orange gestickt, der Name ihrer Tochter, Caitlin. An der unteren rechten Ecke war zusätzlich die Abbildung einer Sonnenblume zu sehen, die ihr von diesem Augenblick an jeden Tag ein Lächeln ins Gesicht zaubern würde.

Weitere fünf Tage danach, die sie umher streunend verbrachte, um noch etwas Kraft zu sammeln, legte schließlich ein großes Schiff an, dessen Kurs sich auf Irland richtete. Das Herz schlug ihr bis zum Hals und beinahe hatte sie daran gedacht nicht zu gehen und ihre Kleine aufwachsen zu sehen. Doch wusste sie, dass sie keine gute Mutter sein würde. Sie war noch unreif und erfahren - ein Kind. Es war besser sie zurück zu lassen.

In ihrem abgetragenen Mantel machte sie sich auf den Weg zum Hafen mit allem Geld, das sie entwenden konnte. Schließlich schaffte sie es auf ein Schiff in Richtung Irland. Dort angelangt wirkte alles so fremd und neu, doch irgendwie auch erfrischend. Auf dem Marktplatz angekommen berührte sie auf einmal eine Hand von hinten ganz sanft. Sie drehte sich erst erschrocken um, als sie einen Mann hinter ihr sah. “Darf ich vorstellen… Connor O’Shanahan von der O’Shanahan Handelsgesellschaft. Also technisch gesehen besteht die Gesellschaft nur noch aus mir” - die Worte sprudelten geradezu aus seinem Munde, während der seltsame junge Mann sich vorstellte. “Ich rede zu viel! Hier ein Apfel. Ihr saht so traurig aus” - fasste er sich schließlich kurz und musste sie dabei angrinsen. Elisà nahm den Apfel mit einem überraschten Blick an und bedankte sich mit einem Lächeln. Sie wusste zu diesem Zeitpunkt nicht mal mehr, wann sie das letzte Mal so gelächelt hat. “Vermutlich denkt er, ich wäre obdachlos”, schwirrte es im Kopf der jungen Frau herum, schließlich konnte man es ihr in dem zerschlissenen Mantel und der abgemagerten Statur geradezu ansehen. Nach der Geburt der kleinen Caitlyn schien sich der Körper der jungen Französin langsam wieder in seine Ursprungsform zurück zu begeben, denn Elisà war seit jeher ein mageres Geschöpf der Natur.

Und so… begann ein neues Kapitel im Leben von Elisà Dumond. Eines, das diesmal - anstatt einem Schatten - Licht über ihren Kopf legte.

                      *-5 Jahre später-*

Die Jahre vergingen und Elisà wuchs langsam zu einer jungen Frau heran, wobei ihr Körper nach wie vor schmächtig zu bleiben schien.


-Körperbau (leider nur ohne Narben)

Nachdem sie die erste Zeit in Callingford - ihrer neuen Heimat - auf der Straße lebte, um nicht in ein Heim gesteckt zu werden, konnte sie im Alter von 19 Jahren endlich Fuß fassen. Sie arbeitete schließlich in einem Betrieb, der sich mit der Architektur von Gebäuden befasste und diese entwarf, sowie die Materialien zusammen trug. Nebenbei ging die gebürtige Französin einer ihrer größten Leidenschaften nach - dem Backen. Es war ihr eine Freude aus frischen Zutaten, welche oftmals ungewöhnlich waren einen duftenden, wohlschmeckenden Brotlaib herzustellen oder eine erfrischende Blaubeertarte.

Endlich konnte sie glücklich sein und ein freies Leben nach ihren Vorstellungen führen, doch eines ging ihr niemals aus dem Kopf - Caitlyn. Sie fragte sich jeden Tag, wie es der Kleinen wohl ergehen mag, ob es ihr gut geht, ob sie in einer liebevollen Familie untergebracht wurde und wie sie wohl mittlerweile aussehen mag. Allerdings wusste Elisà, dass sie nicht einfach so zurück nach Frankreich konnte.

Eines frühlingshaften Sonntags machte sie sich - mit einem von ihrer Nachbarin geflochtenem Korb - auf den Weg zum Markt, um ihre Lebensmittelvorräte aufzufüllen, doch schien der Weg, welchen sie ansonsten seit Jahren benutze durch ein Straßenfest zu ehren des St. Patrick Days kaum zu begehen. Kurzerhand beschloss sie also einen kleinen Umweg durch den angrenzenden Wald zu nutzen und dabei etwas die Natur zu genießen.

Gut zehn Minuten lief die junge Frau nun durch den Wald, vorbei an bemoosten Baumstämmen und kleinen Gruppen an Rehen, welche nach Futter suchten. Doch der Wald war so dicht, dass Elisà sich sorgte, sie würde sich verlaufen und beschloss wieder umzukehren. Der Markt würde auch morgen zu besuchen sein, sie hatte für diesen Abend schließlich noch ein viertel Laib Sonnenblumenkernbrot und etwas Butter zuhause.

Doch etwas schien seltsam, der Wald wirkte viel stiller als noch vor ein paar Minuten, die Rehe waren weit und breit nicht mehr zu sehen und plötzlich wurde aus dem Eichenwald ein Birkenwald. Das konnte doch nicht wahr sein, hatte sie sich bereits jetzt verlaufen?




Quellen:

Face Model: Kaya Scodelario


Fernanda Suarez, Artstation

Mandy Jurgens, Artstation

Elena Berezina, Artstation

Naokijan, Deviantart

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Ich kann nichts bemängeln ^^
Wirklich schön geschrieben. Die Cv ist von mir angenommen, nun muss noch einer vom @team drüberschauen.

~Kitty

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Hallo Nienique,

vielen Dank für das Schreiben einer Vorstellung zu deinem Charakter.
In dieser sind alle nötigen Angaben enthalten und sie entspricht der Lore unseres Servers.

Damit ist deine Vorstellung hiermit angenommen.

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