Charaktervorstellung Elsbéth Brand

°❀⋆.ೃ࿔:・°❀⋆.ೃ࿔:・Elsbéth Brand °❀⋆.ೃ࿔:・°❀⋆.ೃ࿔:・

Geschlecht: weiblich
Rasse: Mensch
Alter: 21 Jahre
Herkunft: Lorsch (Hospitium Lorsch)
Beruf: Medica

Aussehen:

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Elsbéth ist 1,60m groß und von zierlicher Erscheinung. Dennoch wirkt es, als wäre sie der harten Arbeit im Hospitium gewachsen. Ihr blondes, langes, welliges Haar trägt sie oft hochgesteckt oder unter einer Haube verborgen. Ihre Kleidung ist einfach und zweckmäßig. Elsbéth strahlt Ruhe, Aufmerksamkeit und eine leise innere Stärke aus. Ihr Lächeln ist selten. Einige Narben zieren ihren Körper, welche sie aber unter der Kleidung zu verbergen weiß.

Stärken:

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  • Kennt Heilkräuter und ihre Verwendung
  • Besitzt grundlegende Kenntnisse in der Heilkunde, Wundbehandlung und Pflege
  • erlernte Haushaltsführung und Selbstversorgung
  • kann lateinische Gebete und kennt somit lateinische Grundbegriffe
  • kann ein wenig lesen und schreiben
  • kann Handarbeiten
  • lernfähig

Schwächen:

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  • kann nicht reiten
  • Hat Angst vor Pferden und meidet den Umgang mit ihnen
  • kann nicht schwimmen
  • verläuft sich leicht und hat einen schlechten Orientierungssinn
  • der Umgang mit Waffen ist ihr fremd
  • kann sich nur notdürftig verteidigen
  • naiv gegenüber weltlichen Absichten

Vorgeschichte:

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Elsbéth wurde als Säugling vor den Türen des Benediktinerklosters zu Lorsch abgelegt. Man munkelt, ein Beutel mit Silbermünzen, habe den Besitzer gewechselt und der Pförtner nahm sich ihrer an und stellte sie unter den Schutz des Klosters.
Doch in der Klausur der Mönche konnte sie als Mädchen nicht verbleiben und so wurde sie im Hospitium untergebracht. Frau Alwina, eine Oblatin, nahm sich ihrer an und erzog Elsbéth in frommen, strengen Glauben, nach dem Vorbild des heiligen Benedikt.
So erlernte Elsbéth im Laufe ihrer Kindheit und Jugend die Selbstversorgung, harte körperliche Arbeit und die Versorgung Kranker und Verletzter kennen.
Das entbehrungsreiche Leben unter Frau Alwina ließ nur selten Raum für Freude. Trost fand Elsbéth nur in der Stille der Klostergärten, im Gesang der kleinen Vögel und in den wenigen Augenblicken, in denen Bruder Konrad, der Infirmar des Klosters, ihr die Wirkung von Heilkräutern erklärte oder sie beim Bereiten von Arzneien zusehen ließ.
Diese seltenen Unterweisungen weckten ihre Liebe zur Heilkunst und prägten ihren Wunsch, Leid zu lindern.
Selten gab es ein freundliches Wort und umso heilsamer war es für Elsbéth, dass der Vogtritter Wilhelm ihr immer mit Achtung und einem Lächeln begegnete und ihr somit das Gefühl vermittelte ‚von Wert‘ zu sein.
Als sie zu einer jungen Frau herangewachsen war, wurde Elsbéth aus dem Hospitium geschickt, mit den Worten ‘Gutes in Gottes Namen zu vollbringen’. Ihre Aussteuer waren ihre Kleidung am Leib, ein Rosenkranz, ein Bündel mit Heilkräutern und wenigen Talern, sowie ein Holzkreuz welches sie als Kette um den Hals trug.
Nach langer Wanderschaft begegnetes sie Jakob. Mit der Zeit entwickelte sich eine Bindung und sie bauten sich eine gemeinsame Heimat auf. Doch das Schicksal (oder ihr Orientierungssinn) führte sie auf anderen Weg, denn als Elsbéth eines Tages im Wald auf Kräutersuche war, verirrte sie sich im Wald. Stundenlang irrte sie zwischen Bäumen umher und nichts kam ihr auch nur annähernd bekannt vor. Sie trat aus dem Wald heraus und die Landschaft und die Umgebung waren ihr fremd. So zieht Elsbéth nun durch Eldoria, auf der Suche nach Jakob und ihrem Zuhause.

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