Charaktervorstellung Elvira Gunnmar

Persönliches:

Name: Elvira Gunnmar

Alter: 19 Jahre

Rasse: Mensch

Wohnort: Wildnis

Beruf: -

Aussehen: Hat lange hell-blonde Haare, warme braune Augen, eher von kleiner Statur,

Charaktereigenschaften: Familienbewusst, hilfsbereit, gesellig, optimistisch, leichtgläubig, loyal, handelt aufgrund ihrer Emotionen

Stärken: Umgang mit Personen, geübt im Umgang mit Schwert und Bogen,

Schwächen / Ängste: Krankheiten, schwache physische Kraft, naiv, orientierungslos

Geschichte

Einleitung
Ich komme aus einem Land im Norden. Mein Dorf war klein und familiär, man sorgte sich um einander und beschützte sich gegenseitig vor der Aussenwelt. Es war nur für die stärkeren Männern des Dorfes erlaubt die Tore zu passieren um Ressourcen zu sammeln und Kontakte zur Aussenwelt zu pflegen. Der Rest der Leute, auch ich und meine Mutter, blieben zurück und sorgten uns um die Kinder und die Höfe. Das Leben war hart, aber wir waren zufrieden.
Jedes Jahr wenn das Wetter noch kälter wurde und der eiskalte Wind über die Eissteppen peitschte, forderte der Winter seinen Tribut und die Alten und Schwachen verschieden dahin. Der Tod war in diesem Dorf stets gegenwärtig. Die Winter waren grausam, man betete jedes Mal, dass der Hof ihn unversehrt überstehen würde.

Der Überfall
Eines Tages kam der Grossteil von den Männern nicht mehr zum Dorf zurück. Die die Zurückkehrten waren halb erfroren und waren mit Narben übersät. Die Mehrheit ist bis heute noch verschollen. Niemand weiss, wer es war, aber man fand Spuren von einem Überfall. Die Jäger wurden zu den Gejagten und wurden das Opfer einer blutigen Tat. Die Witwen, darunter nun auch meine arme Mutter, trauerten Tage und Nächte ihren verschiedenen Geliebten nach. Ich war zwar erst 16, übernahm aber trotzdem die Rolle des Familienoberhauptes und versuchte gemeinsam mit meiner armen Mutter den Hof und die Tiere zu retten.
Wenige Monate vergingen als man herausfand, dass es ein Stamm von Plünderern war, die anscheinend versuchten den Winter in den naheliegenden Höhlen zu überstehen. Sie waren da ohne Vorräte oder Proviant und man vermutete schnell, dass es zu weiteren Raubzügen kommen könnte. Die anderen umliegenden Ortschaften wollten uns nicht helfen, jeder führte zurzeit den Kampf gegen den Hungertod. Der Winter nahm dieses Jahr mehr, als wir jemals gefürchtet hätten. Geschwächt konnten wir nur zusehen, wie die bereits kargen Felder von der eisigen Natur zurückgefordert wurden und die Tiere langsam erfroren.

Geliebte Mutter
Auch meine Mutter blieb von den Tributen des Winters nicht verschont. Durch ihre mühevollen Versuche unseren Hof über Wasser zu halten, fing sie sich schnell eine Krankheit ein. Meine erbitterten Heilungspraktiken die man im Dorf kennt schlugen alle fehl. Durch meine Abwesenheit auf dem Hof starben allmählich die Tiere. Verzweifelt versuchte ich Hilfe durch die Dorfbewohner zu erhalten, alle verweigerten doch. Zu viel müssten sie selbst aufgeben um „nur“ meiner Mutter zu helfen, wussten sie denn nicht, dass ich nur noch sie hatte?!
Nach einem 3 tägigen Kampf gegen die Krankheit liess meine Mutter nun los und wurde mit meinem Vater wiedervereint. Der Hof wurde durch die Schneestürme verwüstet und die Wände fingen an zu bröckeln. Alleine wusste ich, würde ich nicht mehr länger in diesem Dorf aushalten, die meine Mutter und mich verrieten.

Aufbruch in ein neues Leben
Ich entschloss mich, sobald es wieder wärmer wurde, dem Dorf den Rücken zu kehren und ein neues Leben in einer neuen Gemeinschaft zu beginnen, welche die Werte der Familie und des Norden schätzen. Was aus den Plünderern und meinem Vater ganz genau wurde und ob das Dorf sich vom Winter erholen konnte, weiss ich nicht genau. Ich weiss nur, dass ich in dieser Welt auf mich alleine gestellt bin und überleben muss.
Mit dem Nötigsten gepackt und einer Ration die voraussichtlich nur 4 Tage andauern wird, machte ich mich auf den Weg Richtung Osten, in der Hoffnung, eine neue Kultur zu finden die eine Nordfrau aufnehmen und respektieren würde. Unterwegs erhielt ich viel Hilfe von Reisenden und lernte den Umgang mit Pfeil und Bogen.

Eine neue Welt
Nach unzähligen Monaten erreichte ich endlich neue Lande mit vielversprechenden gutherzigen Menschen. Obwohl die ersten Kontakte mir sehr zuvorkommend erschienen, sehne ich mich trotzdem noch nach den familienbewussten, loyalen Zügen der Nord. Viele mögen denken, dass die nördlichen Menschen bloss raue Wesen seien, aber in Wahrheit, gilt nichts über die Familie.
Da ich dieses Verständnis für eine solche Liebe und Loyalität noch nicht in den Herzen dieser Leute sehen konnte, brach ich von dieser willkommenden Stadt Richtung Westen auf. Mit einem kleinen Boot, gelang ich durch Riffe, welche mit Korallen und wunderschönen Fischen bewohnt waren. Ein plötzlicher Sturm liess mich jedoch auf Grund laufen, sodass ich bis jetzt auf einer tropischen Insel gefangen bin und mir langsam aber sicher die Ressourcen und die übrigen Nahrungsmittel ausgehen.
Meine einzige Hoffnung besteht darin, dass eine gut-gewillte Person mich aus den unbekannten Schatten führen kann und ich endliche auf meine neue Sippe stossen kann.

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