Charaktervorstellung, Evryn Amari ((Shi_ny))

((Hier eine kleine Info warum es zu dem Charwechsel kommt. Ich kann mich mit dem aktuellen Char 0 identifizieren und habe auch nicht wirklich Spaß mit ihm zu RP´n. Das Oberhaupt einer Stadt und einer Rasse zu sein war zwar eine Weile ganz nett jedoch langfristig einfach nichts für mich, hoffe das kann man verstehen. Ich bitte das Team auch darum mir den Siedler-Rang zu entfernen und ihn Saeculum zu geben, danke.))

Ingamename: ShiftIsKaputt

Name im RP: Evryn Amari

Geschlecht: Weiblich

Rasse: Sonnenelfe

Religion: Betet den Chaosgott Slaanesh an ((Hat einen RP-Grund, einfach die Geschichte lesen ^^))

Alter: 5 Elfenjahre ((35 Menschenjahre))

Wohnort: Räubergrund

Berufung: Räuber

Eigenschaften:

-Sieht Spinnen nicht als Feind an, sondern als die perfekten Jäger

-Angelt in ihrer Freizeit gerne

-Weiß sich an viele Situationen anzupassen und andere um ihrer selbst auszunutzen

-Reitet gerne, ist jedoch keine Meisterin darin

((Eine weitere Eigenschaft fehlt hier noch, die gilt es im RP herauszufinden ^^))

Stärken und Schwächen:

+Ist sehr offen gegenüber anderen

+Hat ein gutes Fingerspitzengefühl

+Ist an warme Gebiete wie die Wüste gewöhnt

+Besitzt ein großes Wissen über den Sumpf und dessen Bewohner

-Besitzt einen schlechten Orientierungssinn

-Reagiert allergisch auf Lebensmittel welche Weizen beinhalten

-Hat seit kleinauf Höhenangst

-Kann schlecht mit Kindern umgehen

Körperliche Merkmale:

-Blond-bräunliche Haare

-Olivgrüne Augen

-Hat ein bis zwei kleine Narben am Bein

-Mehrere Sommersprossen um die Nase herum

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Vorgeschichte:

Es fing in Qadish an. Eine Lunari, welche ein zweites, verstecktes Leben geführt hat. Um genau zu sein ihre leibliche Mutter. Hinter ihrem ehrfürchtigen, eifrigen Leben versteckte sie etwas. Einen Menschen, den sie mehr liebte als ihren Ehemann. So geschah es, dass sie sich mit beiden einließ, ohne dass die beiden Männer voneinander wussten. Ein riesiges Netz aus Lügen und Intrigen welches sie in den Jahren gesponnen hat wurde immer dichter und dichter, bis nichts mehr durchdrang. Zumindest so lange, bis sie eine Veränderung in ihrem Körper spürte. In ihrem Bauch ging etwas vor sich, sie wurde schwanger, wusste jedoch nicht, wer der Vater war.

Die nächsten Monate waren mehr als nur psychische Folter für sie. Wurde ihr Kind ein Mischling? Ein Sklave oder eine Sklavin? Ungewiss bereitete sie sich auf den Tag der Geburt vor. Diese sollte jedoch nicht so gefeiert wie es bei den Sonnenelfen üblich war. Es sollte kein Ritual mit Leinentüchern geben wie es normalerweise der Fall war. Was wäre denn, wenn sie einen Mischling gebären würde? Ihr Spinnennetz aus Lügen würde binnen weniger Sekunden niederbrennen und nichts als Verwüstung hinterlassen, dem war sie sich sicher. So kam es, dass sie sich den Qualen einer Geburt allein gestellt hat.

Der Abend kam immer näher und als es schlussendlich soweit war, schlich sie sich aus ihrem Haus, ging an den Uferrand und betete. Betete zum Drachen, der sie beschützte. Tief in der Nacht hatte sie die Qualen hinter sich gelassen und ein kleines Mädchen war in ihrer Hand. “Evryn, pass auf dich auf meine Kleine.” Mit diesen Worten legte sie das Mädchen gut zugedeckt in eine Wiege, legte einen Brief neben sie, und ließ sie über das Wasser treiben, in der Hoffnung eine gutmütige Seele würde sich ihrer annehmen.

Wenige Stunden später, am frühen Morgengrauen entdeckte ein ärmlicher Fischer das kleine Mädchen am seichten Ufer eines Tümpels. Er nahm die Wiege so schnell er konnte aus dem Wasser und laß den Brief, der neben ihr gebettet war.

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“Lieber Retter,

Ich kann nicht mehr, die Kleine macht mir zu viele Sorgen. Sie ist vielleicht ein Mischling, bitte pass auf die kleine Evryn Amari auf. Sie ist eine kleine Sonnenelfin, behüte sie oder gib sie an wen weiter, der sie behüten kann. Es tut mir leid, dass ich dir so viel aufbürge jedoch möchte ich, dass es ihr gut geht. Sobald sie reif genug ist, darf sie von diesem Brief wissen. Wann dieser Zeitpunkt kommt, liegt in eurer Hand.”

Der Fischer war kein Unmensch, er brachte es nicht übers Herz ein kleines Mädchen versauern zu lassen. So nahm er sie bei sich auf, peppelte sie auf und versorgte sie bis sie gut 10 Jahre alt war. Das Leben in einer kleinen Baracke, welche kaum Schutz vor Wind und Wetter bietet, hinterlies jedoch seine Spuren. Sie war jung und gesund, ihr Ziehvater jedoch war alt. Zu alt. Die Tage wurden kürzer und der Winter brach hinein, in seinem Sterbebett war niemand anderes als die kleine Evryn zu sehen. Sie brachte ihm etwas Tee um ihn zu wärmen, erfolglos. In der Nacht zum 27. Dezember verstarb er an einer Unterkühlung. In seiner Hand gebettet lag der kleine Zettel, der damals in ihrer Wiege am Ufer lag. Nachdem sie den Brief mehrmals gelesen hatte begann sie zu verstehen und zu akzeptieren.

Der Herzschmerz den sie spürte war riesig. Jedoch hatte sie zu viel Ehrfurcht und Respekt vor ihrem Ziehvater, dass sie es nicht übers Herz brachte, ihn in seinem Bett zu lassen. In der Nacht zum 30. Dezember begrub sie ihn in einem kleinen, handgeschaufelten Grab am Uferrand. Nun war sie auf sich alleine gestellt. Sie wusste nur, dass sie wegwollte. Hier könnte sie nicht mehr leben geschweige denn sich versorgen.

So begann sie von Stadt zu Stadt zu pendeln. Immer als Bettlermädchen bekannt und geächtet. Auf der Suche nach einer neuen Stadt zog es sie in die Wüste, um genau zu sein in den Norden davon. Jedoch war sie für ein Leben dort nicht gemacht, die Hitze zehrte jeden Tag aufs Neue an ihr. Oftmals benutzte sie ihre Sprachgewandheit und Fingerfertigkeit dazu, Reisenden Nahrung und Wasser zu stehlen. Nur so konnte sie mehrere Monate dort überleben. Irgendwann hatte sie jedoch keinen Erfolg mehr damit, schleppend trug sie ihren Körper durch die Hitze der Wüste Taakur Cerars, bis sie nicht mehr konnte.

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“Wer ist das?”

“Woher soll ich das wissen?”

“Ist sie tot?”

“Kann sein, nehmen wir sie trotzdem mit?”

“Vielleicht lebt sie, denkst du sie ist was wert?”

“Sieht mal nicht so aus, man kann sich aber auch täuschen”

“Nimmst du sie? Ich trag schon das Wild”

“Typisch…”

Erst als sie etwas Wasser in ihrer ausgetrockneten Kehle spürt, wird sie wieder wach. Erst sieht sie nicht mehr als ein dämmernd wirkendes Sonnenlicht, dann werden langsam Umrandungen sichtbar. Die Farben kehren immer mehr zurück und schlussendlich hört sie wieder etwas. “Da- Danke” stammelt sie vor sich hin. Erst als sie sich etwas umschaut läuft es ihr eiskalt über den Rücken. Sie war in einer Hütte, welche von Orks behaust wird. In einer Ecke waren mehrere Betten und in der anderen lag ein großes Stück Schinken. “Schöne Ohren hast du”. “Keyla! Sie ist ein Gast, wenn sie sich benimmt, darf sie sie behalten. Wir bringen sie sowieso zurück.” “NUR wenn wir wissen wer sie ist!”. Die Frau, anscheinend heißt sie Keyla, neigt sich rüber zu ihr. “Kleine? Wie ist dein Name? Wo kommst du her?” “Ich… Ich bin Evryn, wohnen tue ich nirgends.”. “Gut… Schick sie zurück Arrtakh, ich denke nicht, dass sie etwas wert ist.”

Eine Weile beobachtet sie die beiden, die miteinander diskutieren. Zurückschicken? Zu den Sonnenelfen? Das geht doch nicht, oder? Im Brief stand klar, dass sie nicht zurück kann. Aber viel zu sagen hatte sie in dieser Situation wohl nicht. Arrtakh, der Mann, kam nach einer Weile auf sie zu “Komm mit, wir gehen vor die Türe.”

Als er sich auf einen kleinen Vorsprung setzte tat sie es ihm gleich, irgendwie vertraute sie ihm. Obwohl sie sich erst ein paar Stunden kannten. “Weißt du… Wir können dich nicht lange hier behalten, das geht einfach nicht. Außerdem… So wie du aussiehst bist du wohl keine Anhängerin des Chaos, oder?”. Als sie den Kopf leicht schüttelte fing sie an zu reden, auch wenn sie noch ein paar Schmerzen in der ausgetrockneten Kehle hatte. “Nein… Aber ich habe vom Chaos erzählt bekommen. Aber es wurde mir gesagt es sei böse und ich soll mich fernhalten.”. Er blickt auf sie hinab und gab ihr eine Kleinigkeit zu essen, es war ein Brei der nach nicht viel schmeckte. Satt machte er auf jeden Fall. “Kind, das Chaos ist vielleicht für euch das böse, da ihr es falsch deutet. Jede Religion blickt auf die andere hinab. Für uns ist der Glauben an das Chaos das, was uns antreibt. Unsere Götter. Khorne, Nurgle, Tzeentch und Slaanesh.”

Nachdem es schon sehr spät wurde gingen sie wieder in die Hütte hinein. Das Mächen bekam ein Fell, welches sie für die Nacht warmhalten sollte. Sie schlief so schnell ein wie selten. Das Sättigungsgefühl und das annähernde Gefühl von Geborgenheit gaben ihr neue Kraft. Kraft die sie brauchen würde. In ebendieser Nacht hatte sie zum ersten Mal seit langem einen Traum. Die Gestalt einer Kreatur welche unbeschreiblich schön war stand ihr gegenüber und begutachtete sie. Die ganze Nacht durch wurde sie beobachtet. Erst als die Worte “Slaanesh” wie Meteoriten vom Himmel fielen, wurde sie am frühen Morgen wach.

Sie wusste nicht ganz, wie sie sich zu verhalten hatte. War es nur ein seltsamer Traum? Oder gar eine Vorhersehung?

“Arrtakh?”

“Kleine? Was ist?” Er schien nicht sehr angetan von ihrer Präsenz, vermutlich hatte er schlecht geträumt wie Keyla sie gewarnt hatte.

“Gestern hatten wir es vom Chaos… Wer ist Slaanesh genau?”

“Warum fragst du?”

“Ich habe Slaanesh im Traum gesehen. Es war wunderschön aber es war auch seltsam. Ich wurde einfach nur beobachtet.”

Arrtakh nickte und überlegt eine Weile

“Ungläubige träumen nicht einfach so von Chaosgöttern. Komm mit.”

Arrtakh verbrachte den halben Tag damit, ihr Symbole von Slaneesh zu zeigen, ihr von seiner Philosophie zu erzählen und Fragen zu beantworten. Die Tage vergingen und sie wurde immer wissbegieriger. Sie wollte alles wissen, was ein Gläubiger des Chaos zu wissen hat. Und mit Arrtakh, dem Schamanen Taakur Cerars, hatte sie beste Karten dafür.

10 Tage verbrachte sie nun bei der kleinen Familie. Den anderen Bewohnern die sie ab und an besuchten, ging sie meist aus dem Weg. Umso mehr Zeit verbrachte sie mit dem Schamanen. Am späten Abend war es für sie so weit gekommen, dass sie gemeinsam mit Arrtakh und Keyla zu den Göttern betete. Er zu Tzeentch und Evryn zu Slaanesh.

Nach drei weiteren Tagen war es für sie so weit. Sie war einigermaßen gestärkt und wurde von der Familie aufgepeppelt. Sie begannen ihre Reise zurück nach Qadish, so wie es von Anfang an ausgemacht war. Auch wenn Evryn noch immer ziemlich bange vor ihrer eigentlichen Heimat war. Nach 2 Tagen und einer Nacht haben sie ihr Ziel erreicht.

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Anscheinend kannten sich der Basileus, Arrtakh und Keyla bereits. Sie haben sich zu dritt an einen Tisch gesetzt und gut zwei Stunden lang geredet. Evryn musste im Versammlungssaal warten, es war ihr nicht erlaubt dem Gespräch beizuwohnen. Auch wenn sie es mehr als ungerecht fand. Als die Tore sich öffneten kamen die 3 mit einem neutralen Gesichtsausdruck heraus, bis Arrtakh vor ihr stand und in die Hocke ging.

“Evryn, du darfst hier leben. Es wird dir hier an nichts mangeln. Pass auf dich auf und denke an deine Wurzeln” Er kam ihr etwas näher und legte eine Hand auf ihre Schulter.

“Wenn etwas ist… Wir haben sein Ohr, er weiß, dass er dir nichts tun darf”

Arrtakh gab ihr einen kleinen Anhänger mit dem Symbol von Slaanesh, den sie gut beschützen sollte. Danach verschwanden beide durch das Tor. Sie schaute ihnen eine Weile hinterher, bis sie auf dem Ruderboot im Meer verschwanden.

“Evryn? Komm doch mit, ich habe ein Zuhause für dich. Der Drache wacht auch über dich.”

Als er das sagte verspürte sie einen leichten Schmerz in ihrem Herz. Sie würde keinen Drachen anbeten wollen sagte sie sich. Sie bleibt bei ihren Wurzeln. Bei Slaanesh.

Der Basileus, Vhaeg’el Phoenizia, brachte sie in eine Art Kinderheim, dort bekam sie ein eigenes Zimmer, gutes Essen und warme Kleidung die sie für die Nacht brauchen würde. Auch wenn die Insel auf der sie lebte in einem tropischen Gebiet liegt, war es doch etwas frostiger als in der Wüste in der sie die letzten Wochen verbracht hat. Sie schlief erneut erschöpft und schnell ein. Nur hatte sie diesmal keinen Traum und kein Gefühl der Geborgenheit, wie es sonst der Fall war.

Die nächsten Tage vergingen für sie eher anteilslos. Sie hatte keine Motivation irgendetwas zu tun, es fühlte sich für sie alles viel zu fremd an. Freunde konnte sie auch kaum finden. Die Eltern die herausfanden, dass sie zum Chaos beteten verboten ihren Kindern, Kontakt zu ihr zu haben. Auch wenn sie sich davon nicht unterkriegen ließ. In ihrem Inneren wusste sie, dass das Chaos für sie und sie für das Chaos bestimmt war.

Die Jahre vergingen und an der Situation änderte sich nicht viel. Sie hat ihre Lebensfreude fast komplett verloren. Einzig und allein dann wenn sie an der Küste betete, hatte sie das Gefühl frei zu sein und zu leben. Sie betete nicht nur für ihre Götter. Sie betete ebenfalls für Arrtakh und Keyla, ihre Kinder und ihren Ziehvater.

Evryn konnte auch mit zunehmendem Alter nicht von ihren Gewohnheiten lassen. Sie war eine gefürchtete Diebin in ihren eigenen Reihen. Sie war geschickt, leise und schnell. Es gab nur Gerüchte über sie und ihre Diebstähle, keine handfesten Beweise, weswegen es kaum Konsequenzen für sie gab. Dies führte sich so fort, bis sie den Anbeginn ihres 5. Elfenjahrs feierte. Für einen Menschen wäre sie nun schon in einem Alter Mitte 30. Auch wenn sie dies nur zu gern verneinte.

Sie ging spät Abends in den Palast des Basileus.

“Mein Herr, seit ihr da? Ich bin es, Evryn.”

“Sprich, wie kann ich dir helfen?” fragte er nach.

“Ich spiele länger schon mit dem Gedanken… Ich möchte nicht in Qadish leben. Ich fühle mich hier fehl am Platz.”

“Wohin zieht es dich, Evryn?” Als er das sagte, spürte sie eine leichte Gänsehaut. Der Basileus hatte eine wahrlich besondere Ausstrahlung.

“Ich… Ich weiß es nicht… Ich möchte nur weg. Ich bitte euch mich gehen zu lassen.”. Sie neigte den Kopf ehrfürchtig.

“Du bist seit du hier bist körperlich gewachsen. Innerlich bist du noch deinen Wurzeln verfangen, richtig?”. Er sah sie mit gemischten Gefühlen an. Sie meinte etwas wie Verachtung jedoch auch Respekt zu erkennen.

“Ri… Richtig.”. Sie nickte und senkte den Kopf ein Stückchen weiter.

“Ich lasse dich gehen, mach deinem Volk keine Schande.”

“Das werde ich nicht, ich danke euch vielmals mein Herr.”

Sie hatte es geschafft. Mit gemischten Gefühlen ging sie auf das Schiff, welches einmal in der Woche am Hafen anlegt. Es sollte in Richtung Süden gehen, nach Sturmhafen. Die Reise dorthin dauerte gut eine Nacht. Als sie am Morgen anlegten, machte sie sich auf dem schnellsten Wege ins Gasthaus um sich dort eine Unterkunft zu mieten. Als sie in ihrem Zimmer ankam, legte sie sich in ihr Bett, welches weicher schien als jedes indem sie zuvor geschlafen hatte. Sie schlief binnen weniger Minuten ein.

Spät Nachmittags schlief sie noch. Sie hatte keinen Schlaf gehabt die Nacht. Erst am späten Abend wurde sie wach und sie ging in die kleine Taverne nebenan. Sie hatte eine Weile nichts gegessen, weswegen sie sich etwas gönnte und sich eine Portion Fleisch sowie ein Kartoffelsüppchen bestellte. Nachdem sie sich etwas mit dem Wirt unterhalten hat und sie darauf einig wurden, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt zahlen könne, ging sie hoch in ihr Zimmer. Nur um mit erschrecken festzustellen, dass die Tür einen Spalt offen stand.

“Habe ich nicht abgeschlossen?” Dachte sie sich und öffnete die Tür, welche ein knarzendes Geräusch von sich gab. Sie sah den abgedunkelten Raum und eine Elfin mit langem, schwarzen Haar. Es konnte zumindest keine Sonnenelfe sein. Eine Dunkelelfe?

“Was soll das? Weg von meinem Zeug!” Sie sprach etwas lauter, als sie sah, dass die Elfe einen Beutel mit ihrem Hab und Gut in der Hand hielt.

Binnen weniger Sekunden machte die Fremde einen Sprung nach vorne, zückte ihren Dolch, und hielt ihn ihr an ihre Kehle.

“Kein Wort Kleine, du hast nichts gesehen.” Flüsterte sie ihn ihr Ohr. Daraufhin rannte sie über den Flur in die Dunkelheit der Nacht. Nur, dass Evryn sie verfolgt hatte. Die Räuberin schien sich nicht wirklich gut orientieren zu können. Trotzdem kam sie schnell voran. So schnell, dass Evryn sie ab und zu fast aus den Augen verloren hat. Es ging durch den Wald, bis die Umgebung moosiger und matschiger wurde. Sie waren in einem Sumpf gelandet. Beiden ging langsam die Kraft aus und so war die Fremde überglücklich als sie sich in ihr Zelt fallen ließ.

“Jetzt… Hab ich dich endlich.” Flüsterte sie sich selbst zu und ging mit selbstsicheren Schritten auf das Zelt zu, neben dem ein Lagerfeuer knisterte.

((Hier noch ein Zitat von ihr, Overwatch-Fans werden es vielleicht wieder erkennen ^^))

“Als ich ein kleines Mädchen war hatte ich Angst vor Spinnen. Damals wurde mir gesagt sie wären wie Maschinen und dass ihre Herzen niemals schlagen. Doch nun kenne ich die Wahrheit: In dem Moment, in dem sie ihre Beute töten, könnten sie lebendiger nicht sein.”
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Halluu,

Na, was soll ich großartig dazu sagen…

Ist definitiv angenommen. Schade um Sylvan… aber alles was in meinen Geschichten steht wird eben Realität :wink:

Sehr schön geschrieben.

Liebe Grüße,

~Ibrahim | Klourosaki

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Das ist eine wirklich großartige Geschichte ^^ <3

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Hallo,

kann man nichts zu sagen außer wirklich gut geschrieben :sweat_smile:

Vorstellung ist natürlich angenommen :smile:

-Haakon

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((Kleine Warnung, dieser Text beinhaltet NSFW (Not suitable for work) Abschnitte. Wer gerade diese nicht lesen möchte, darf diesen Text gerne überspringen. Hier noch Musik, die man beim lesen abspielen kann und meiner Meinung nach gut passt: https://www.youtube.com/watch?v=jEeL3gbNDZ8))

Die Monate vergingen, Wochen zogen an ihr vorbei, Tage vergingen innerhalb eines einzigen Atemzuges. Evryn war in eine leere Hülle, eine Hülle die mit Anbruch der Nacht immer wieder, stundenlang, geplagt wurde. Ein leerer Körper dachte sie, Slaanesh hatte sie jede Nacht übernommen. Ihr Albträume geschenkt, sie nicht schlafen lassen, sie gepeinigt. Es nährte sich an ihrer Furcht, schien es.

Sie wollte Slaanesh befriedigen, sich, wie es ihr gelehrt wurde, dem Leben in vollen Zügen hingeben. Sie trank, sie stahl, sie verführte. In der Hoffnung, dass sich eines Nachts ihre Augen länger als ein paar Atemzüge schließen können. Ihr Körper verfaulte mit der Zeit von innen, ihr Äußeres war geprägt von tiefen Augenringen, Eskapaden und Wut. Ihr Ziehvater, ihr Lehrmeister, so nannte sie ihn insgeheim für sich, wollte ihr Abhilfe schaffen. Evryn war leichtgläubig, hatte dem Schamanen vertraut und sich ohne Bedenken Trunk nach Trunk gegönnt, bis sie ihre Augen nicht mehr aufhalten konnte.

Ihre Begleiterin, ihre Freundin, ja war sie das? Sie versuchte sie auf den rechten Pfad zu bringen. Ohne wirklichen Erfolg, Strapazen mit dem Kind brachten ihren inneren, gereizten Geduldsfaden immer weiter zum brennen, bis der Faden fast vor dem zerreißen war. Eine letzte Sehne im Faden hielt, der Faden, welcher ihr immer Hoffnung gegeben hat. Hoffnung auf ihre tiefsten Bedürfnisse, nach denen sie sich jeden Tag weiter sehnte. Sie war so nah, doch weiter fern als jeder Stern.

Nun stand er dort, hilflos und zurückgelassen in einer Hütte, die beiden Rhyis hatten ihn in ihrem Netz gefangen, sein Leben stand an der Kippe, einfältige Menschen neigen in dieser Situation zu unerklärlichen Entscheidungen. So auch er, schien es ihr. Ihre Rhyis gegenüber, ihre Begleiterin nahm den Vorschlag an. Sie seufzte innerlich auf. Nein, sie schrie innerlich auf. Ein weiteres Mal war der Faden in ihr wenige Augenblicke davor einzufrieren und in tausende Teile zu zerspringen. Das Feuer welches in diesem Moment in ihr loderte fror in Sekundenbruchteilen ein. Diese Kälte ließ den ganzen Körper erschauern, fast erfrieren. Fast.

Ihre Träume wurden extremer, fordernder und lüsterner. Erst ließ Slaanesh ihr keinen Schlaf, nun zwingt es ihr Opfer dazu. Welche Selbstironie. Ihre Träume bestanden aus abstrusen, ja fast unerkennbaren Schaubildern. Schaubilder welche ihr erst Angst zufügten. Aus Angst wurde Interesse, aus Interesse wurde Verlangen, aus Verlangen wurde Lust. Lust, welche sie jeden Morgen direkt in ihrem Körper spürte. Jede Ader pulsierte wild, als sie sich dieser Lust hingab.

Jedoch verschwand sie immer wieder. Mit ihr verschwand ihre Lust, ihr Wille, jedoch nie ihre Hoffnungen. Sie wartete tagein, tagaus am knisternden Lagerfeuer, bis tief in die Nachtschwärze hinein. Sie wartete darauf, dass sie kam. Immer wieder ging sie ihre Worte durch, probte was sie sagen will, jedoch schnürte ihr Peiniger ihr immer wieder die Kehle zu, als es zum entscheidenden Augenblick kam. Es war schmerzhaft. Tränen überkamen sie in ihrem Bett, dort wo sie ungestört war. Sie schlug auf die Matratze ein, schlitze sie mit ihrem Messer auf, um ihre Wut zu besänftigen. Es sollte aber nicht reichen.

Es reicht bei weitem nicht.

In ihren Träumen plagte der Gott den sie trotz der Schmerzen für so richtig hielt immer weiter. Ihr Gegenüber war in Ketten gelegt, ein unbekanntes Gesicht, eine Kreatur, fügte dem maskierten Gegenüber Schmerzen zu. Sie sah zu. Sie sah zu, wie der in Ketten gelegt immer wieder ertragen musste. Das sausen der Peitsche flog immer wieder durch die Luft, bis sie sich auf der Haut des Gefangenen niederließ und schmerzhaft aussehende Narben zurückließ. Die unbekannte Kreatur verschwand, kam mit einem Eisen wieder wie es zum Brandmarken für Kühe genutzt wird, erhitzte es unter offenem Feuer und kam dem Angebundenen immer näher. Schreie erfüllten den Raum, schmerzhafte, gepeinigte Schreie. Sie schloss die Augen. Erst als die Schreie vergingen und der Raum sich immer weiter auflöste öffnen sich ihre Augen. Sie war wach. Das Feuer in ihr, welches sie in ihrem Traum sehen konnte, brannte jedoch immer weiter. Immer wieder wachte sie mit dem Feuer in ihrem Körper auf.

Konnte sie es kontrollieren?

Sie konnte. Sie gab sich dem Feuer hin. Der Abend kam und somit war der Faden den sie Hoffnung nannte immer dicker geworden. Er hatte sich zu einem dicken Strick verflochten als sie neben ihr saß. Der Gott nahm die Bürde von ihr und löste ihre Kehle, sie konnte sprechen, sie konnte handeln, sie konnte fühlen. Sie fühlte. Sie fühlte den Tanz der brennenden Zungen, welche ineinander verschmelzen, das fordernde Gefühl der Finger welche ihren Körper erkunden, der Körper der unter ihr liegt, es war das, was sie seit Monaten fühlen wollte. Sie schrie förmlich danach, es war so weit. Das Feuer hatte sie komplett im Griff, ihr erhitzter Körper ließ sich ganz von den Gefühlen führen, die sie umringten. Sie wollte mehr, sie bekam mehr, sie liebte es. Es hat sie so lange warten lassen, hingehalten und gefoltert. Für diesen verdammten, jedoch perfekten Moment.

Versteckt unter einem Wollhaufen lag sie, sie lag neben ihr. Beide schlossen die Augen. Evryn fand sich in dem bekannten Raum wieder, das Opfer lag noch immer in Ketten und winselte etwas. Die Kreatur jedoch, sie war verschwunden. Sie wartete. Wartete gespannt auf die Rückkehr. Doch ebendiese kam nicht. Sie ignorierte das jämmerliche Winseln des Gefangenen. Sie war sich sicher, dass er schwach sei. Es würde keinen Sinn machen, dem Winseln zuzuhören.

Die Kreatur kam nicht. Sie stand auf und begutachtet den Raum. Vor ihr ist ein Tisch. Ein Tisch aus edlem, dunklem Schwarzeichenholz. Auf diesem Tisch bekannte Gegenstände. Das Eisen, welches am Ende schon etwas rostet, die Peitsche an der getrocknetes Blut klebt, das Messer, um welches sie die Fliegen wimmeln. Daneben lag noch etwas, ein Schlüssel. Sie begutachtet den Schlüssel genau, während ihre Blicke immer wieder auf den Gefesselten fielen. Er schaute sie Hoffnungsvoll an und zeigte mit seiner Hand sichtlich geschwächt auf das Schloss, welches an den Handfesseln angelegt ist.

Sie kam ihm näher, immer näher, bis sie wenige Zentimeter vor seinem Gesicht stand. Er stank nach vertrocknetem Blut, Schweiß und vielem, was sie sich nur ausmalen konnte. Sie ließ den Schlüssel spielerisch vor seiner Nase hin und her baumeln, grinste dabei sanft und ließ ihn vor seinem Gesicht fallen. Das metallene Geräusch war auf dem Steinboden zu hören und hinterließ ein einmaliges Echo in dem Raum. Sie drehte sich wieder um, griff nach der Peitsche und verzieht die Miene wieder. „Er ist schwach. Es soll so sein.“. Sie murmelte diese Worte vor sich hin und schlug zu. Sie schlug immer wieder zu, fester als sie es je bei ihrem Vorgänger gesehen hatte. Das Feuer in ihr loderte, es breitet sich über ihrem ganzen Körper aus, ein Inferno, welches mit ihren Gedanken spielt. Frisches Blut klebte an der Peitsche, es wurde nicht weniger. Schreie erfüllen den Raum und raunen noch minutenlang in ihren Gedanken wieder.

Augen öffnen sich, eine Frau, etwas älter als sie, sitzt nun dort wo sie zuletzt saß und beobachtet sie. Sie erschrickt sich und verzieht vor Angst um den Gepeinigten das Gesicht. Evryn ließ das Instrument weiter durch die Luft sausen, sie war wie in einer Trance. Stunden vergehen, bevor sie sie wieder auf dem Tisch ablegt. Eine Blutlache ist vor dem bewusstlosen Körper zu sehen, sie sieht wieder auf und bemerkt die Frau. „Bis morgen. Ich weiß du kommst wieder. Hab keine Angst, Angst bringt dir hier nichts.“.

Ihre Augen öffnen sich, sie liegt weiterhin in der weichen Wolle, das Feuer in ihr kocht erneut, so stark dass sie meint, in Flammen zu stehen. Sie sieht ihr Gegenüber an, wie sie tief schläft. Gedanken überströmen sie, bevor sie beschließt die Augen wieder zu schließen.

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Wiegesagt… wenn ich mal schreiben WILL, kann ich schreiben :stuck_out_tongue: In Zukunft kommt mehr, je mehr passiert ^^ Ist aber auch schon ein bisschen was geplant.

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Wow…
Dein Text ist so schön geschrieben und es zieht einen komplett mit ein in die Geschichte. Respekt!
((Die Musik passt übrigens super dazu. Guter Geschmack!))
Die Geschichte gleicht fast schon einem Roman. Diese Spannung. Gänsehaut Moment!

grafik

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Mittlerweile wurde es Winter. Ab und an ließ der Himmel ein paar Flocken fallen, Frost bildete sich in der Nacht auf dem unreinen Sumpfwasser, und das morgendliche singen der Vögel verschwand immer schneller, bis Evryn schließlich nur noch von den kalten Winden geweckt wurde.

Jeden Morgen tritt sie noch aus Gewohnheit verschlafen in die kleine aber gut eingerichtete Küche, in der Isobel ihr früher immer das Frühstück zubereitet hat. Nur um vom leeren Anblick des Raumes wieder in die Realität gerissen zu werden. Isobel war fort. Sie hatte sich aus Charyd verabschiedet und sich mit Johannes ein Leben aufgebaut. Evryn gönnte es den Beiden. Isobel glücklich zu sehen, machte sie auch irgendwie glücklich.

Sie hasste sich für ihre eigene Eitelkeit. Das Relikt, welches vermutlich mit den unzähligen Moorleichen zu tun hat, hatte sie viel zu lange in ihren Bann gezogen. Nach einigen mühsamen Minuten hatte sie es zusammen mit Lyn geschafft, einen kleinen Splitter hinauszubrechen. Ein schwarzer, schimmernder Stein. Immer wenn sie ihn in der Hand hielt, spürte sie ein leichtes Pulsieren, welches von dem Fragment ausgeht und ihr Wärme schenkt. Wärme die sie brauchte, denn sie wärmte sich damit von innen wieder auf.

Ihre Träume lassen sie immer noch nicht los. Immer wieder ist sie gefangen in dem Raum. Eine Zeit lang war sie Diejenige, die die Zügel in der Hand hielt. Nun sitzt sie jedoch wieder tatenlos an der Seite. Mit der winzigen Ausnahme, dass der Peiniger des Angeketteten nicht mehr maskiert ist. Es ist eine Frau. Eine Frau mit langen blonden Haaren, sie trägt die Kleidung einer typsichen, christlichen Anhängerin, die sie irgendwo her kannte. Jede Nacht konnte sie mehr sehen, jede Nacht erkundete sie jeden Millimeter der Frau, bis sie ihr schließlich in das Gesicht sehen konnte. Evryn wusste nicht, was sie sagen sollte. Es war Leira. Leira, nur mit den unverkennbar grünen Augen Evryns.

Sie dachte jeden Morgen daran. War das eine Prophezeiung? Würde ihr gefährliches Doppelleben auffliegen? Wenn nur eine falsche Person davon wüsste, ist sie in ganz Parsifal vogelfrei. Sie wälzte sich weiterhin verschlafen in ihrem Bett und dachte nach. Mehr als nachdenken konnte sie nicht.

Eine Woche später

Evryn hatte langsam Panik. Die Handfläche in welcher sie ihren edlen Stein immer trug, wenn sie wärme brauche, hatte sich in ein faulendes Grau verwandelt. Sie spürte nichts mehr auf ihrer Hand, was sollte sie tun? Sie wurde aus ihren Gedanken gerissen, als eine anonyme Taube sie darauf ansprach, dass sich Gesindel im Räubergrund aufhielt. Eilig zog sie sich um, färbte ihre Haare etwas und ritt los.

Dort angekommen traute sie ihren Augen nicht. Sie kannte diesen Menschen und diesen Elf. Was wollten sie? Kamen sie ihr auf die Schliche? Panik überkam sie, als sie sich nach ihrer Freundin erkundigten. Sie musste handeln, wie es Evryn nie tun würde. Nur so konnte sie ihr zweites „Ich“ weiterhin geheim halten.

Später am Abend hatte sie es geschafft, erschöpft legte sie sich in ihr Bett. Im Käfig unter dem Mandelbaum strampelte sie in ihrem Käfig, sie schien Angst zu haben. Angst vor dem was kommt. Evryn verkniff sich unter ihrer Maske die Tränen, sie schaffte es. Niemand würde es je erfahren. Doch zu welchem Preis? Sie nahm erneut den Stein in die Hand. Sie fühlte sich wie berauscht, wenn sie sich auf ihn konzentriert. Nur so konnte sie die letzten Tage einschlafen. Sie konnte damit ihre eigenen Träume kontrollieren. War es Fluch oder Segen?

Sie schloss die Augen.

„Evryn, steh auf.“

Leira sprach zu ihr, es war das erste Mal, dass sie mit Evryn sprach

„Was… was soll das?“

Leira sprang auf sie zu, legte ihr das alte, rostige Messer an den Hals und drückte sanft zu. Evryn sah ihrem zweiten Ich nur panisch in die Augen und hechelte nach Luft.

„Wir werden uns leider heute voneinander trennen müssen… Du bist schwach geworden. In meiner Welt gibt es keinen Platz für die Schwachen.“

Sie drückte weiter zu, die Klingt glitt über ihre pulsierende Ader. Das warme Blut floss ihren Hals hinab.

„Nein… bitte…“

Sie hörte nicht auf, Leira schnitt weiter zu, auf Evryns Hals waren viele kleine, stark blutende, klaffende Wunden. Minuten vergehen. Evryn schloss ihre Augen.

„Führ du dein erbärmliches Leben weiter. Wir sind fertig miteinander, Evryn.“

Panisch schlug Evryn die Augen auf, sie war endlich aufgewacht. Sie nahm die Maske für einen Moment ab und fährt sanft über ihre Konturen.

„Ich bin… Leira.“

((oocliche Erklärung: Evryn hat ein Doppelleben geführt. Ab und an hat sie nun aber keine Kontrolle mehr darüber, wer sie ist. Sie hat keinerlei Erinnerung daran, dass sie Leira und Evryn in einer Person ist. Evryn vergaß, dass sie Räuberin war. Wenn sie die Kontrolle verliert, ist sie weiterhin Räuberin. Es ändert sich in der Hinsicht nichts. Nur, dass Leira nun um einiges gewaltbereiter ist, da sie das komplette Gegenteil zu Evryn darstellt. Desweiteren wird die schwarze Narbe an ihrer Hand in der Zukunft eine sehr wichtige Rolle spielen.))

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Wow das war richtig heftig zu lesen. Ich konnte es richtig fühlen. Sehr gut geschrieben!
Ich frage mich nur, was das ganze zu bedeuten hat und was für Auswirkungen es auf das Rp haben wird. Es wird richtig interessant. Ich bin gespannt was sich noch so daraus entwickelt.

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Wait, wurde mein Char schon wieder hintergangen? :thinking:

Und irgendwie erinnert mich das ganze an etwas … hmm

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wow, der Text verschlägt einem echt die Sprache!
Gut geschrieben :smiley:

PS: Wusste garnicht, dass es Sylvan gibt. Habe den Namen des Dorfes aus meiner CB frei erfunden: Sylan xD

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Ich hatte mich schon gewundert, ob das Zufall war xD

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Jap, war es xD

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((Disclaimer: Der Char lebt noch immer und wird von meinem 2. Account gespielt. Evryn lebt aktuell in der Nähe der Inseln westlich von Lohengrin als Einsiedlerin.))

Liebes Tagebuch,

meine Handschrift wird immer besser. Obwohl ich geborene Rechtshänderin bin, kann ich mit meiner gesunden linken Hand immer sauberer schreiben. Verzeih mir, Tagebuch, dass ich die letzten Tage kein Wort mit dir gewechselt habe, es war einfach sehr viel zu tun. Der Herbst ging zu Ende und ich habe mir diesen kleinen Unterschlupf halbwegs eingerichtet. Zum Glück bleibt es hier auf den Inseln immer recht warm, weswegen ich mir keine Sorgen um fehlende Fenster machen muss.

Jedoch nagt der Winter sehr an mir. Jagen mit einem Arm ist praktisch unmöglich und die wenigen Grad die es kälter wird reichen schon aus, dass mein kleiner Gemüsegarten eingeht. Wenn ich wüsste wo Isobel wäre, könnte sie mir bestimmt helfen… Aber ich schaffe das! Ich bin härteres gewohnt. Außerdem hätte ich keinen einzigen Taler übrig, mit dem ich einkaufen könnte. Irgendetwas wird es schon geben.

Ich könnte auch zu Arrtakh und Keyla gehen und sie um Hilfe fragen. Aber ich habe mich ewig nicht mehr bei den Beiden gemeldet und ich weiß nicht, ob sie mich einfach so aufnehmen würden. Ich weiß ja nicht mal, ob sie noch am Leben sind. Ich hoffe es zumindest.

Das gute am Leben hier ist, dass man viel Zeit zum nachdenken hat. Die ruhigen Wellen des Meeres sind ein wunderbarer Anreger für den Kopf. Nur leider will mir einfach nicht einfallen, was das gesamte letzte Jahr geschah, bis ich mit diesem schwarzen Mal auf meinem Arm aufgewacht bin. Mir tun meine Freunde leid. Sie waren es bestimmt leid, mir alles erklären zu wollen. Manchmal glaube ich, dass es besser ist, dass ich gegangen bin.

Der letzte Blumenkohl wird gerade in einer Suppe verarbeitet. Danach ist nichts mehr vorhanden, ich weiß nicht weiter. Sollte ich doch nach Taakur Cerar sehen? Werden sie mich dort empfangen und sogar über den Winter aufnehmen? Werden sie mich gleich wegschicken?

Ich weiß es nicht, ich werde es aber herausfinden.

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