Charaktervorstellung Guldor Nekheri (Angelus_Silesius)

Guldor Nekheri (Angelus_Silesius)

Geschlecht:
männlich

Alter:
78 Jahre

Rasse:
Dunkelelf

Wohnort:
Orksiedlung auf dem westlichen Kontinent

Magie:
Schule Exitium

  1. Chaosblitze
    Der Anwender lässt schwarze oder rote Blitze aus seinen Händen fahren, die Verbrennungen verursachen und das Ziel lähmen ( 1 Lp Schaden oder der Gegner setzt eine Runde aus/ bei 1 Lp wird der Gegner 3min gelähmt)

  2. Spiegelschild
    Der Anwender beschwört einen magischen Spiegel, der einen feindlichen Zauber reflektiert. (die Zauber werden bei Erfolg abgewehrt. Bei einem Würfelwert von 10 wird der Zauber auf den Feind reflektiert)

  3. Schattenschild:
    Der Anwender beschwört einen Schild aus finster Energie welcher ein Zauber, wie ein schwarzes Loch absorbiert.

Herkunft: Parsifal

Religion: Chaos, Amaruk

Aussehen und Merkmale:
Größe 1,75m, grau-silbernes Haar, trägt eine schwarz-violette Stoffrobe mit gepanzerten Schulterblättern, gedimmte braun-violette Augen, schlank-muskulöse Statur, graue Haut
Skin-Kram
Charaktereigenschaften:
Guldor wirkt auf den ersten Eindruck wie das Idealbild eines Schwiegersohnes: Er drückt sich gewählt aus, hat einen freundlichen Gesichtsausdruck und eine ruhige Stimme. Doch dieses Bild ist trügerisch und es gibt nur wenige Glückliche die lebend davon berichten konnten, was er denjenigen antat, die er als lebensunwert betrachtet, weil sie entweder keinen Nutzen mehr für ihn haben oder seinen leicht zu erweckenden Zorn erregt haben. Deswegen fällt es ihm schwer, in anderen Lebewesen mehr als nur einen persönlichen Nutzen oder ein Hindernis auf seinen Wegen zu sehen. Er ist ein fähiger Kampfmagier und disziplinierter Krieger, dem Begriffe wie Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft, Verständnis oder Gnade fremd sind. Um sein Vermögen zu mehren, nimmt er bereitwillig die Tode und Entbehrungen anderer in Kauf. Sein erbliches Händchen für diplomatische Angelegenheiten dient der Sicherung von Absatzmärkten, lukrativen Geschäften und seiner Machtposition. Es fällt ihm schwer, mehr als nur Zweckfreundschaften zu schließen.

Stärken:
lernfähig, diplomatisch veranlagt, kampferprobt

Schwächen:
machthungrig, rachsüchtig, gnadenlos, Angst vor Machtverlust

Abneigungen:
Todfeinde sind Hochelfen, für Hochzwerge besteht ebenfalls eine gewisse Antipathie.

Beruf/Beschäftigung:
Guldor ist vorwiegend als diplomatischer Berater tätig, bei entsprechenden Gelegenheiten aber auch als Söldner und Meuchelmörder.

Fähigkeiten: lesen, schreiben, Diplomatie, Nahkampf mit Glefe, Magie

Vorgeschichte (Enthält bisschen Gewalt und so)

Guldor Nekheri wurde innerhalb eines Territoriums der Hochelfen geboren und ist dort auch aufgewachsen. Seine Eltern waren als Hochelfen gläubige Anhänger Gaias. Er wuchs schon von Jung an mit sehr viel Hass in seinem Herzen auf. Auch den Glauben an Gaia konnte er schon in jungen Jahren nicht nachvollziehen. Es widerstrebte ihm zutiefst, an Frieden, Einigkeit, in seinen Augen Schwäche, zu glauben und dies auch noch derart zur Schau zu stellen. Viel eher war er der Überzeugung, dass seine Zeit besser investiert ist, wenn sie dazu genutzt wird, Stärke und Wissen zu akquirieren.

Seit seinen Kindheitstagen sah er sich zu Großem bestimmt und richtete sein Leben fortan darauf ab, die größtmögliche Fülle an Macht zu gewinnen. Als Grundstein dazu betrachtete er die Kunst, die psychischen Züge anderer zu erkennen, um Ihre Schwächen und Ängste zu begreifen. Sein Kalkül war, dass derjenige, der das Wesen anderer entschlüsselt, in der Lage ist, sie zu manipulieren und für seine Zwecke einsetzen kann. So kam es, dass er lieber in Bibliotheken verweilte und nach verstaubten Büchern suchte, während seine Altersgenossen seelenruhig unter dem herabsinkenden Laub der Bäume und den leichten, angenehmen Sonnenstrahlen spielten. Die Distanz zu anderen Kindern trug ein Letztes dazu bei, dass er sie als nur bedingt brauchbare Werkzeuge für seine Zwecke betrachtete und sie schon fast wie Objekte einzig nach ihrem persönlichen Nutzen für ihn bewertete.

Als Jugendlicher lernte er aber auch, dass ein bedeutender Teil von Macht rohe Gewalt durch physische Stärke war, weswegen er sich selbst einen Waffenmeister unter den Hochelfen suchte und ihn unnachgiebig darum bat, ihn in den Grundzügen der hochelfischen Kampfkunst zu unterweisen. In seinen späteren Jugendjahren verbrachte Guldor seine Zeit mit Diplomatie, denn nur so, glaubte er, wäre es ihm möglich, seinen Einfluss auf eine Vielzahl anderer auszuweiten. Er ging als Unbekannter zu Hofe und bediente sicher aller ihm zur Verfügung stehenden Mittel, um in seiner Position zu avancieren. Ging das in den niederen Rängen zumeist noch durch Empfehlungen und entsprechende Leistungen, so griff er später immer wieder auf Intrigen oder Bestechung zurück. Er sah das als die Reinvestition der zuvor; manche sagten ihm rücksichtslose Bereicherung nach, erworbenen Gelder. Die Folge war ein für einen nicht gerade namhaften Elfen rascher Aufstieg durch die Ämterlaufbahn.

Sein Leben hätte so bleiben können, wenn es nicht um ein einschneidendes Ereignis gewesen wäre. Er sah an den Ufern der Küste ein angeschlagenes Schiff mit zerfleddertem Segel. Eine dunkle Gestalt befand sich auf diesem Schiff, was eher die Bezeichnung eines Flosses verdient hätte. Durch eine Unterredung mit dem Fremden und der späteren Gewähr einer milden Gabe in Form eines üppig gefüllten kleinen Beutels mit Münzen erfuhr Guldor, was “Dunkelelfen” waren und erwarb ein altes schwarzes Buch mit Seiten aus Pergament, die aussahen, als wären sie bereits vor Jahrhunderten beschrieben worden. Der Fremde wurde nur deshalb bezahlt, weil er glaubhaft erklärte, dass in jenem Buch die Anwendung alternativer Magien beschrieben sei, die zerstörerischer, und damit seinen Zwecken weitaus dienlicher sei, als die Magie, welche die Hochelfen zu bieten hätten. Außerdem wurde er mit den Grundzügen des “Chaos” vertraut gemacht. Er sah darin eine Lebensphilosophie, die seinen Bedürfnissen weitaus mehr entsprach als der verweichlichte Glaube an Gaia und war begeistert genug, um die Lehren des Dunklen zu erlernen. Den Preis, den er dafür bezahlen müsste, kannte er allerdings nicht. Über Wochen hinweg verinnerlichte er eifrig die Beschreibungen aus dem Buch und trotz anfänglicher Rückschläge gelang es ihm, einige der beschriebenen Rituale und Zauber zu reproduzieren. Als er das Haus seiner Eltern zum Verweilen aufsuchte, spürte er während einer Vollmondnacht einen quälenden Schmerz in seiner Brust, der sich anfühlte, als würden seine Innereien brennen. Er konnte vor Schmerz nicht einmal seine Gliedmaßen bewegen, sein Kopf war benebelt. Es fühlte sich an, als würde Licht gegen Dunkel einen rücksichtslosen Kampf austragen, der sich wie bei einer Vision direkt vor seinen Augen abspielte, aber mit jedem Schlagabtausch das Gefüge seines Geistes zu zerstören drohte.

Seine Eltern sahen ihn nach diesem Ereignis am nächsten Morgen liegen, holten entsetzt einen Priester der Hochelfen, um ihn um Rat zu bitten und die Geschehnisse zu examinieren. Doch Guldor, welcher seine Eltern bisher nur duldete, weil sie ihn schützten und nährten, war ihrer nun überdrüssig geworden, er erkannte sie nicht einmal mehr. Im Zuge der Entbehrungen, die er erlitt, wich jegliche Erinnerung an andere Hochelfen, die er vielleicht einmal Brüdern und Schwestern genannt hätte, einem unbarmherzigen Gefühl der Verachtung. Seine Vision der letzten Nacht endete damit, dass seine Sicht schwarz wurde und ihn eine lachende Stimme aufforderte, seine Nächsten als Tribut zu opfern, im Tausch gegen seine Gunst. Kaltblütig brachte er sodann nicht nur seine Eltern, sondern auch den Priester um, niedergestreckt mit seiner liebsten Waffe, einer zweiteiligen Glefe. Seine Haut dunkelte danach weiter ab, bis sie nur noch einen matten Grauton innehatte, seine blonden Haare verloren ihre Farbe zugunsten eines silbrigen Graus. Als Mörder blieb ihm nur noch die Flucht aus der Elfenstadt. Er meuchelte die Besatzung eines kleinen Fischerbootes, kaperte dieses und floh.

Tagelang trieb er auf dem Meer, ungewiss, wohin es gehen sollte, bis er endlich Land erreichte. Dort fand er etwas vor, was er zuvor noch nie spürte. Die Magie in diesem Land war seltsam. Sie war nicht so rein wie die auf der Hochelfen-Insel. Sie war in seinen Augen wunderbar, beinahe verdorben und die perfekte Grundlage, seine verkommenen Studien fortzuführen. Er spürte jedoch viel mehr dieser dunklen Energie in Richtung eines Gebirges nahe der Küste. Als er dieses aufsuchte, fand er eine Höhle voller kleiner Wesen, über welche er bereits gelesen hatte, Goblins und Orks. Trotz seiner Vorbehalte gegenüber anderen Wesen blieb er an diesem Ort und wurde rasch Berater des Häuptlings. Der Aufstieg erfolgte mit den gleichen Mitteln und Wegen wie zu seiner Zeit bei Hofe; überzeugen durch Leistung und rücksichtslose Beseitigung aller potenzieller Kontrahenten. So wurde er die linke Hand des namhaften Häuptlings “Neis’Kog, der Brutale”. Er verbrachte viel Zeit damit, diese grünen Wesen zu studieren, ihren Kampfstil mit denen der Hochelfen zu vereinigen und so seinen eigenen Kampfstil mit seiner doppelten Gleve zu entwickeln.

Fortan folgte er diesem Ork-Häuptling, weil er das Potenzial in ihm erkannte, mit seiner Hilfe das Vermächtnis der Hochelfen auf diesem Kontinent restlos mitsamt seiner Anhänger auszumerzen und alle seine Feinde leiden zu sehen. Seinen Traum von Macht sah er zum Greifen nahe, solange er diesen Ork und seine Anhängerschaft als Marionetten nutzen kann und er seinen Vorschlägen Folge leistet. Doch sein Plan ist es nicht, wahllos jeden Elfen zu töten, dessen er habhaft werden kann. Viel erfüllender ist die Vorstellung, so viele von ihnen wie möglich zu korrumpieren und vom Glauben an den verhassten Kult um Gaia abzubringen, egal welche Opfer es dazu auch brauchen mag. Dass dies einen hohen Tribut fordern mag, ist ihm gewiss, doch er wird alles Erdenkliche dafür aufbringen, dass seine ehemaligen Geschwister diejenigen sind, die diesen Preis zu bezahlen haben.

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Halli Hallo und vielen Dank für die Cv!
ahh der angehintete De, nice.

Bitte ändere die folgenden Punkt, damit ich deine Cv annehmen kann:
-Füge bei der Schwäche eine Angst hinzu und am besten noch eine Stärke, damit beide ausgeglichen sind.

Ich hätte noch zwei Verständnisfragen:
1.Warum hasst er auch Lichtelfen?
2. Hat dein Char nach der Verwandlung noch sein Gedächtnis? Das konnte ich nicht ganz aus der Story heraus lesen.

Hallöchen Baaris,
ich habe eine Schwäche ergänzt, bezüglich deiner ersten Anfrage eine Korrektur vorgenommen und bezüglich der zweiten Anfrage den nötigen Kontext und das Ergebnis geschrieben.
Ich hoffe, du bist soweit zufrieden gestellt.

Ich danke dir für die Überarbeitungen, jedoch kann ich diese Schwäche nicht annehmen. Bitte nehme eine neue

Nach erneuter Rücksprache ist die Angst abgeändert worden und das Balancing wurde zuungunsten der Stärken verändert. Ich hoffe, dass die Anforderungen nun erfüllt sind.

Da das nun geklärt wäre:
Deine Cv ist von mir angenommen.
Nur noch dss @team müsste drüber schauen, schonmal viel Spass im rp!

Grüße,

Deine Vorstellung ist hiermit angenommen!

Viel Spaß :smiley:

Lg,

Hermann/Tom