Charaktervorstellung Isobel Elyssa Alatáríel (Lady_Elyssa)

Steckbrief:

Name: Isobel Elyssa Alatáríel
Rasse: Rhyis/Sonnenelfe
Alter: 72 Jahre jung
Religion: -
Herkunft: Alowyn/Glimmerstein
aktueller Wohnort: Wildnis


besondere Merkmale: rote Haare, gelbe Augen, ungewöhnlich lange Ohren, Leberfleck an der linken Hüfte
Stärken: außergewöhnlich gutes Gehör, gute Schwimmerin, furchtlos, gutes Gespür für Tiere
Schwächen: Verlust des Sehvermögens


Eigenschaften:

Ich war schon immer eine überaus geduldige, sowie religiöse Elfe und sehne mich seit dem Verlust meiner Heimat mehr als alles andere nach Frieden. Außerdem mangelt es mir auch nicht an Selbstbewusstsein. Auch bin ich sehr offen und kenne durch meine fehlende Sehkraft auch keinerlei Berührungsängste, da meine Hände nun meine Augen ersetzen müssen.
Außerdem lebe ich seit meinem 12. Lebensjahr völlig Fleischlos, was durch meine tiefe Verbundenheit zum Wasser und dessen Bewohner ausgelöst wurde. Seit ich fast vollständig erblindet bin, zieht es mich immer wie magisch zu Flüssen, Seen und auch zum Meer.


Aussehen:

Ich, die kleine Isobel, wurde bereits mit meinen gelockten, feuerroten Haaren geboren, welche wenn die Sonnenstrahlen ungehindert darauf scheinen beinahe zu glühen beginnen, doch auch diese wurden mit dem Beginn des kalten Winters in Parsifal wieder sehr viel dunkler.

Meine gold-gelben Augen welche mir zu oft neidische Blicke anderer einbringen, lassen mein Selbstwertgefühl noch weiter steigen. Nicht nur die auffällig roten Haare und die ungewöhliche Farbe ihrer Augen lassen mich bei anderen Männern begehrt wirken, sondern auch meine besonders markante Gesichtsform.
Mit meinen gerade mal 1,65 m ist meine Statur jedoch etwas kleiner als der elfische Durchschnitt, was mich allerdings nicht im Geringsten stört. Durch meine fleischlose Ernährung bin ich auch deutlich zierlicher als viele andere Elfen.

Der einzige „Makel“ in ihren Augen, ist der süßbeerengroße Leberfleck an der linken seite ihrer Hüfte.


Meine Krankheit:

Zusammenfassung

„Das ist seltsam, normalerweise sollten Kinder ihre Bezugspersonen fokussieren. Isobel jedoch wirkt, als würde sie fortwährend ins Leere blicken.“

Schon von klein an, war ich mehrmals im Monat bei dem Arzt unseres Hauses. Mein Kindermädchen begleitete mich jedes Mal, da meine Eltern stets schwer beschäftigt waren. Das Haus Alatáríel zählte zur oberen Mittelschicht unseres Königreiches, weshalb ich deutlich mehr Zeit mit meinem Kindermädchen, Marie, als mit meinen Eltern verbrachte.

Marie war die Tochter des Nachbarhauses, wodurch meine Eltern sie vor meiner Geburt schon kannten und aufwachsen sahen. Sie war einfach wie eine große Schwester für mich und ich liebte sie über alles.
Die Ärzte, besonders Marie, rätselten immer weiter um herauszufinden was mit mir nicht stimmt, doch bei meinem nächsten Arztbesuch war die Diagnose mehr als deutlich festgelegt.

„Isobels tastet sich vorran und vertraut mehr auf ihren Tastsinn als ihre Augen. Es scheint, als ob ihr Augenlicht eindeutig beeinträchtigt ist.“

Meine Kindheit war bis auf die rund 200 Arztbesuche ziemlich normal und langweilig, ich spielte im Sand, sammelte Kuscheltiere und badete jeden Abend mindestens eine Stunde lang. Mein Vater kam spät abends nachhause, wohingegen meine Mutter oft mehrere Tage am Stück nicht zuhause war. Es ging eben nicht anders.
Die Jahre vergingen und die Arztbesuche wurden nicht weniger. Anfangs konnte ich meine Umgebung schwach wahr nehmen, doch im Alter von 8 Jahren konnte ich letzten Endes nur noch hell und dunkel von einander unterscheiden.

Alowyn - meine Heimat:

Zusammenfassung

Unsere Stadt war eher klein und lag am äßeren Gürtel des Waldringes an einem See, dessen Namen ich nicht mehr weiß. Sie war ein bekannter und beliebter Handelsknoten für jegliche Rassen. Zwerge, Menschen, Elfen und auch hin und wieder war ein friedfertiger Ork anzutreffen.
Jeden Freitag durfte ich zusammen mit meinem Vater und Marie den Markt Alowyns besuchen, worauf ich mich riesig freute. Meine Lieblingsbeschäftigung dort war es mich an den Marktstand von der älteren Dame Hador zu setzen und die seidigen Stoffe mit meinen Fingern zu ertasten. Dieses Gefühl beruhigte mich.
Nicht selten beschenkte mich die Dame sogar mit einem ihrer selbst geschneiderten Kleider, welche sich perfekt an meine Haut schmiegten. Ich war stets fröhlich, doch bescherte ich meinem Vater das ein oder andere Mal auch Ärger, in dem ich meine Manieren vergaß und Fremde Bürger, die sich mir gerade erst vorstellten überfiel. Der drang ihr Gesicht mit meinen Händen zu erkunden war unbändig, denn nur so konnte ich mir ein grobes Bild in den dunklen Tiefen meines Sehvermögens machen.
Dieses Bedürfnis nach den Gesichtern anderer ließ auch leider auch nach weiteren 8 Jahren nicht nach und als beinahe erwachsene Elfin wird einem dieses Verhalten nicht so verständnisvoll verziehen wie einem kleinen Kind.
Jedes Mal wenn ich dadurch verjagt wurde oder das Gefühl hatte fehl am Platz zu sein, ging ich zu einer kleinen Bucht in der Nähe unseres Hauses, Welche halb von einer Felswand eingerahmt wurde an der ein großer Baum ragte. Hier konnte ich ganz für mich sein und meinen Körper schwerelos im Wasser treiben lassen.

Dies war mein geheimer Lieblingsort.

Das Königreich der Menschen:

Zusammenfassung

Eines Tages war ich mit meinem Vater zusammen auf unserem kleinen Boot eingeschlafen, nachdem wir am Tag zuvor angelten und mein Vater in seiner freien Zeit jede Minute mit mir verbrachte, doch die Ruhe der See sollte nicht lange währen.
In der Ferne sah man plötzlich Rauch, doch nicht eine Rauchwolke sondern mindestens 15 Stück. Verteilt in der ganzen Stadt legte sich der Rauch über alle Häuser und verdunkelte den Himmel. Mein Vater handelte sofort und versteckte mich unter der Fischerplane des Bootes damit ich nicht zu viel des Rauches einatme, sprang in das Wasser und eilte zur Stadt um den Bürgern Alowyns bei der Brandlöschung zu helfen.
Wir wussten zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass unsere schöne Handelsstadt von dem Menschenkönigreich Glimmerstein angegriffen und nach kurzer Zeit auch erobert wurde. Ich gehorchte meinem Vater, blieb unter der plane und wartete auf seine Rückkehr. Er kam nicht. Es wurde ruhig und ich konnte nur noch das beruhigende plätschern des Wassers hören, also schloss ich nach gefühlt 3 Stunden die Augen und schlief.

Ankunft in Parsifal:

Zusammenfassung

Ich habe keine Ahnung wie lange ich geschlafen habe, allerdings wurde ich wach als mein kleines Boot im Takt mit den Wellen des Sees an den Hafen stößt. Schlussendlich schlug ich die plane zur Seite, undeffinierbarer Staub wehte mir entgegen und es war immer noch still.

Ich kletterte ungeschickt aus dem Boot, als eine unbekannte, raue Hand mein Handgelenk umfasste und mir aus dem Boot half. Als ich aufrecht stand spürte ich nicht den gewohnten Stein unter meinen Füßen, sondern Sand, weichen, heißen, unerträglichen Sand.

„Wer seid ihr?“ hörte ich eine noch viel unbekanntere Stimme fragen. Es war eine männliche Stimme. Ich war so in meinen Gedanken vertieft und versuchte mich mit Hilfe meiner Kräfte zu orientieren, doch dieser fürchterliche Sand machte es mir unmöglich.
Meine Hände ließ ich wie so oft ohne nachzudenken über sein Gesicht wandern, um mir ein kurzes Bild seines Gesichtes zu machen und ihn vielleicht doch wieder zu erkennen. Doch als ich realisierte was ich tat, nahm ich meine Hände blitzschnell von seinem Gesicht. Seine Haut war ganz anders, als die der Bürger in Alowyn… das feuchte Klima machte sie weicher. Ich war nicht mehr in meiner Heimat, mein Vater war verschwunden und ich war zum ersten Mal in meinem Leben alleine. Von meinen Gefühlen überwältigt verlor ich eine Träne, doch so plötzlich wie diese von meiner Wange tropfte, war der Unbekannte nah bei mir und drückte mich tröstend an sich.

Der groß gebaute Mann stüzte mich liebevoll und drückte mich sanft in eine Richtung mit den Worten: „Komm mit, ich helfe dir.“
Normalerweise würde ich ihm nicht folgen, doch seine Stimme hatte etwas besonderes, sie war kraftvoll, wie die eines Kriegers oder Anführers… Gleichzeitig war sie sanft, fürsorglich und ich hatte das Gefühl ihm vertrauen zu können.

Nach ein paar wackeligen Schritten im Sand spürte ich endlich wieder festen Boden unter meinen Füßen, welch ein herrliches Gefühl. Ich erforschte meine Umgebung und erkannte die Landschaft nicht, hier war ich noch nie gewesen.Nachdem wir einen Tunnel durchquerten spürte ich eine warme, sowie feuchte Umgebung, es war ungewohnt aber nicht unangenehm, als sich der Mann vorstellte und mich weiter zu einem Haus an einem großen Platz neben einer Klippe führte. Ein Gasthaus.

„Hier könnt ihr euch ausruhen. Falls ihr etwas braucht zögert nicht nach mir zu fragen.“
„Wie ist euer Name?“
„Sylvan Sturmwind… ach und willkommen in Lamondin.“


-> Ich habe meine Gabe/Kräfte absichtlich nur kurz erwähnt, da es so ein kleines Rätsel ist. In zukunft wird dazu noch etwas genaueres kommen. UwU
-> Ich dachte es wäre schön die Charakervorstellung an eine andere anzulehnen, um rp Verknüpfungen zu ermöglichen, also habe ich mich an der Geschichte von @WonderAlix inspiriert. Ich hoffe es ist dir recht, dass ich deine Geschichte in meiner Aufgegriffen habe. c:

Hier nochmal ihre Vorstellung:

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Uii das freut mich, dass da noch jemand aus meiner Heimat kommt. Sehr tolle Charaktervorstellung gefällt mir sehr gut :smiley:

Bin schon gespannt auf das RP.

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Absolut Angenommen. Top geschrieben und alles was benötigt wird.
Ich bin auf das rp gespannt

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Vorstellung ist angenommen :smiley:

Fantastische Arbeit! :+1:

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wow eine sehr gute Charakter Beschreibung :smiley:

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Na das nenn ich mal ausführlich. ;O

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Oh wow, danke ich hätte nicht mit so viel Antworten und Lob gerechnet! UwU

Eine wirklich gute Charvorstellung, besser hätte man es nicht machen können :slight_smile:

LG

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@team Diese Vorstellung müsste bitte noch geschlossen werden, danke ^^