Charaktervorstellung: Juri von Pillau

Spielername: Aiirmaxgegenkopf

Name: Juri von Pillau

Alter: 25.08.1330 - 20 Jahre alt

Geschlecht: Männlich

Rasse: Mensch - Europäer

Herkunft: Umgebung von Königsberg

Aussehen: Er hat schwarze kurzer Haare, welche er als ein Mittelscheitel trägt, hellgrüne Augen und sein rechtes Auge ist entzündet wodurch er auf diesem schlechter sieht. Juri ist 1,76m groß und gut gebaut, an seinem Kragen sieht an etwas von einer Narbe, welche er sich in jungen jahren zugezogen hat, er trägt ein weißes Hemd, darüber eine schwarze Weste mit einer goldenen Kette und darüber eine schwarze Jacke.

Religion: Christentum

Charaktereigenschaften: Spontan, herzlich, risikobereit, nachlässig, Unvorsichtig, taktlos

Stärken: Belastbar, Loyal, unermüdlich

Schwächen: Unmotiviert, Ungeduldig, Unordentlich

Präferenzen: Messer und Schwerter, Rauschmittel, Familie

Abneigungen: Hunde, andere Religionen, gegen alle anderen nicht Menschlichen Rassen

Vorgeschichte Juri:

Juri wuchs in einer sehr armen Gegend auf. Sein Vater war ein Verarmter Adliger, welcher danach das einfach Leben als Metzger lebte. Daher hatte Juri den Namen von Pillau aber kein Adelstitel. Schon früh hat er den kleinen Juri immer mit auf die Arbeit genommen und hat ihn Arbeiten lassen. Seine Eltern waren immer sehr arm und mussten für einen lokalen Drogenhändler Rauschgifte verkaufen, als Juri 7 Jahre alt war, hat sein Vater etwas von dem Geld von den verkauften Mitteln eingesteckt. Die Bande hat das Haus von Juri gestürmt und die Eltern von ihm vor den Augen umgebracht. Einen Mann aus der Bande hat Juri verschonen und hat ihn mitgenommen.

Als er 10 war, hat der Mann die Bande verlassen und hat Juri mitgenommen. Nach einer Zeit von der Wanderschaft erreichten sie die Pfalz, dort hatten sie dann keine Ersparnisse und Proviant, deshalb hat der Mann Juri in einer kleinen Stadt am Rhein auf dem Markt Brot klauen geschickt. Juri wurde aber erwischt und von dem Bäcker zusammengeschlagen. Der Mann rettete Juri und hat ihn grob verarztet, sein Auge war dick geschwollen und verletzt, wodurch er nun permanent schlechter auf diesem sieht. Juri und der Mann reisten weiter. Im Alter von 13 erkrankte der Mann stark, er spuckt immer wieder Blut.
Juri brachte den Mann in eine größere Gemeinde in der Nähe von Trier zu einem Medikus, dort traf er auf einen Jungen mit einem Hörschaden. Doch das war für Juri aber nicht von belangen, er wollte einfach nur, dass der Mann, welchen er schon ins Herz geschlossen hat, überlebt. Dafür gab er alles. Den Mann, welchen Juri derart schätze, überlebte dank seiner Pflege noch ein ganzes Jahr, ehe er, zu Juri’s bedauern, verstarb. Juri wusste nicht, was er tun sollte, in der zwischenzeit hat er sich etwas mit dem Jungen angefreundet, welcher den Hörschaden hatte. Sein Name war Kasimir. Er war in einem ähnlichen Alter wie Juri. Sie unterhielten sich und dabei entdeckte Juri, dass sie aus derselben Gemeinde stammen. Doch nicht nur das, sie besaßen sogar denselben Nachnamen. Dadurch stellte sich schließlich, zu Juri’s Überraschung, heraus, dass sie Cousins waren.

Akt I

Als Juri das 14 Lebensjahr erreichte und Kasimir mittlerweile 16 Jahre alt war, mussten sie in Trier auf dem Markt verschiedenste Gegenstände und Eigenkreationen verkaufen, um sich ihren Unterhalt zu gewährleisten. Als sie dort ihren Tisch aufstellen und anfingen ihren selbstgebrannten Alkohol von Kasimir zu verkaufen, kamen ihnen drei Männer entgegen. Zwei von ihnen sahen recht bedrohlich und ärmlich gekleidet aus, währenddessen der letzte von ihnen aussah, als wäre er von blauem Blute. Sie haben einen Schluck von dem zum Verkauf stehenden Alkohol genommen und spuckten ihn unmittelbar direkt danach vor die Füße von Kasimir. Danach traten sie den Tisch mit den zum Verkauf stehenden Sachen um. Währenddessen Kasimir sich bemühte, die zerbrochenen Flaschen von dem Boden aufzuräumen, fing Juri an Streit mit den drei Männern zu suchen. Schließlich kommt es zu einer Schlägerei zwischen den Männern. Als einer dieser Männer Juri einen rechten Haken geben wollte, wich er darunter aus und gab ihm zwei rechte Leberhaken. Als er sich wieder kampfbereit stellen wollte, gab Juri ihm einen Haken mit der Linken, wodurch er zu Boden fiel. Juri setzte sich auf seinen Torso und begann damit weiter auf sein Gesicht zu schlagen, bis langsam seine Zähne rausfliegen. Kasimir, welcher nichts von alldem bemerkt hatte, fragte verwirrt, was passiert ist. Juri schaut kurz rüber zu ihm und lächelte ihn breit an und erwiderte kühl, dass alles in Ordnung sei. Er widmete seinen Blick wieder zu ihm runter und schlug so lange auf ihn ein, bis sein Kiefer deformiert war und er keine Anstalten mehr machte sich zu bewegen. Die von Juri verstörten Männer, fingen sich endlich und traten Juri von der Seite, sodass er zu Boden, von dem Mann runter, fiel. Juri wurde direkt danach von den verbleibenden zwei anderen Männer in einen für ihn unfairen Kampf verwickelt. Als es schlecht um Juri stand, da die beiden Männer ihn unaufhörlich mit ihren Fäusten bearbeiteten, nahm Kasimir eine zerbrochene Flasche vom Boden und stach einem der Männer schnell zweimal in die Seite. Da die Flasche danach nicht mehr als Waffe dienlich sein wollte, warf er die Flasche weg und rannte mit Juri so schnell sie konnten aus der Stadt. In nicht mal drei Tagen hängen schon in der Gemeinde Steckbriefe von Juri und Kasimir, sie werden wegen Mord gesucht. Ebenfalls schien einer der Männer ein Junge von blauem Blute zu sein, welcher sich als Neffe des Herzogs herausstellte. Beide packten ihre Sachen ein und flohen aus der Gegend. Ihr Reiseziel war das Herzogtum Breda. Dort sollten sie nicht nur möglichst weit weg von dem Herzog kommen, sondern auch die Möglichkeit haben, das Land über ein Boot zu verlassen. Es würde sich nämlich nur um Wochen handeln, ehe die anderen Fürsten ebenfalls nach ihnen fahnden würden. Nach knapp einem viertel Jahr Fußreise, erreichten sie eine Ortschaft, in der sie rasten würden. Dort entdeckten die beiden einen Stall von ortsansässigen Bauern. Kasimir schlug vor sich eine Kutsche nach Breda zu kaufen, Juri jedoch, ohne weitere Worte zu verlieren, sprang über den Zaun der Pferde und begann damit sie zu stehlen. Kasimir, komplett entgeistert, sah ein, dass dies der sicherste Weg sei und flehte Gott kurz um Vergebung. Direkt darauf fing er an, Juri zu helfen. Sie stahlen sie Pferde und machten sich auf den Weg nach Breda. Dort bezogen sie für ein paar Wochen Quartier, verdienten sich ihren Unterhalt durch den Alkohol von Kasimir und kleineren Aufgaben der dort ansässigen Bürger. Nach einer gewissen Zeit jedoch, sahen die beiden Cousins ein, dass sie nicht länger bleiben konnten. Also packten sie alles zusammen, kratzen auch ihren letzten Taler aus jeder Tasche und kauften sich ein kleines Fischerboot. Sie verließen das Land auf der Suche nach Abenteuern und Freiheit unter Gottes Segen.

Akt II

Sie fuhren über einen langen Zeitraum über das kalte, weite Meer. Werdend dieser Zeit hat Kasimir Juri das Christentum gelernt und näher gebracht. Doch dann, als bereits jegliche Hoffnung eines Abenteuers, jegliche Hoffnung der Freiheit und jegliche Hoffnung des Überlebens erloschen sind, entdeckten die beiden am Horizont eine kleine, aber besiedelte Insel. Sie sprangen auf vor Freunde, brachen aber sofort wieder zusammen vor Anstrengung und Hunger. Sie mussten sich noch einige Stunden gedulden bevor sie die Insel erreichten, doch als sie ankamen, empfing sie ein ärmlich aussehender alter Holzpier. Die Häuser waren heruntergekommen, es lagen nur ein paar wenige alte Ruder- und Fischerboote vor Anker und auch von Menschen war keine Spur zu sehen. Doch als sie etwas weiter in die Siedlung vordringen, erfüllte sich der Anblick plötzlich mit Farbe. Gebäude welche aus Stein und Holz bestanden, allerdings etwas heruntergekommen waren, füllten die Straßen. In engen kleinen Gassen wurden zwielichtige Geschäfte geführt und die ein oder andere leicht bekleidete Dame befand sich am Straßenrand. Doch die Nacht ist noch nicht hereingebrochen und es war gerade erst Dämmerung. Also suchten die beiden schnell eine Unterkunft. Schnell jedoch realisierten sie, dass sie gar nicht wussten, ob die Inselbewohner ihre Sprache sprechen. Doch als sie etwas lokalisierten, das wie ein Wirtshaus aussah, merken sie schnell, dass sie die Bewohner, wenn auch mit ein paar Dialekt Schwierigkeiten, verstehen konnten. Sie mieten sich ein Wirtshaus Zimmer für einige Nächte, füllten ihre hungrigen Mägen, streckten ihre müden Knochen und schliefen, um ihren erschöpften Körper zu regenerieren.

Am nächsten Tag erkundeten sie die Stadt. Sie war zwar recht klein, jedoch eng bebaut und voller Leben. Genau das Gegenteil zu dem Hafen, welchem sie am Anfang begegnet sind. Sie sprachen mit ein paar Bürgern und es stellte sich heraus, dass dies eine Insel für ins Exil geflüchtete Bürger des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation ist. Sie lebten dort, bis Kasimir das 21. Lebensjahr und Juri das 19. Lebensjahr erreichte. Juri und Kasimir trainierten dort zusammen, beteten zusammen, kauften sich sogar eine kleine Unterkunft nahe dem Hafen, welcher bloß leer war, weil es hin und wieder Piraten Unruhen und Banditen Probleme gab. Es tummelten sich viele Briganten nahe der Stadt. Die Stadt sei bisher bloß ansatzweise unversehrt davongekommen, da die lokalen Wirte Alkohol an die Briganten abgaben. Kasimir predigte Juri ebenfalls die Lehre und die Worte des allmächtigen Herrn. Juri dagegen, zeigte Kasimir wie man Tiere erlegte und ausnahm. Beide lehrten einander viel und auch die Bande der beiden wuchs enger und enger zusammen.

Doch dann kam es zu jener schicksalhaften Nacht, welche das Leben der beiden verändern sollte.

Akt III

An einem nebligen Vollmondabend wachten die beiden Jungs eines Nachts auf. Sie hörte Schreie, helle Lichter und Kampfgeräusche. Sie blickten eilig aus dem kleinen Schlitz in der Wand, welcher das Licht hereinlassen sollte. Juri und Kasimir sahen das, was sie bereits seit langem befürchteten. Die Briganten, sie stürmten die Stadt. Ehe die beiden begriffen, was passierte, trat jemand ihre Tür ein und bedrohte die beiden, noch in Schlafkleidung stehenden Jungen. Juri reagierte glücklicherweise schnell. Er griff zu seinem Messer und rammte es dem Eindringling schnell in den Hals, ehe er sein Schwert nimmt und Kasimir dazu drängt, das Wirtshaus schnell zu verlassen. Kasimir nahm das Messer von Juri und beide rannten hinaus in die Gassen. Ihr Ziel? Der Hafen. Sie wollten so schnell es geht zurück zu ihrem Schiff, ehe alle Schiffe niedergebrannt werden. Doch da waren sie nicht die einzigen, die Wege waren gepflastert mit Blut, Leichen und den Geruch von verbrannten Häusern und Haut.

Sie überdenken ihre Aktion und fliehen durch den Wald, dort trafen sie zwar nicht auf sonderlich viel Gegenwehr, doch fürchteten jeden zerbrechenden Ast und jedes kleinste Geräusch, mit dem Gedanken das es ein Brigant sein könnte. Als sie schließlich den Hafen erreichen, bot sich ihnen ein Anblick, den sie bereits befürchteten. Die elenden Räuber begannen damit, die Boote niederzubrennen.

Schnell rannten sie du den verbleibenden Fischerbooten, stießen aber schnell auf Gegenwehr. Juri streckte schnell zwei der Gegner mit seinem Schwert zu Boden, dem dritten schlug der die Hand ab, ehe er sein Schwert durch seinen Bauch stieß.

Doch es hörte nicht auf, es kamen immer mehr von ihnen, sodass Juri nicht mehr mit allen gleichzeitig kämpfen konnte und ein Brigant ihm in dem Moment, in welchem er versuchte Kasimir zu schützen, ihn mit seinem Schwert den Bauch aufschlitzen wollte. Doch Juri wich dank seiner Reflexe schnell nach hinten aus. Jedoch der Brigant erwischte ihn trotzdem an der Brust bis hoch zu seinem Hals. Die Wunde war nicht sonderlich tief, doch tief genug, damit Juri kurz einen Schrei abgab, ehe er den Angreifer vor Schmerz und Wut enthauptete.

Kasimir griff schnell nach dem Speer des am Boden liegenden und folgte Juri zu dem Boot. Doch ein Pfeil traf Kasimir an der Seite und er fiel zu Boden. Juri nahm ihn und rannte mit ihm zum Boot. Sie fielen schnell in Sicherheit, machten es los und segelten davon.

Akt IV – die Ankunft

Juri und Kasimir waren nunmehr 20 und 22, als sie an die Küsten eines ihnen fremden Landes gespült wurden. Sie wussten weder, wo sie waren, noch wie sie bis dahin überlebt haben. Ihre Wunden wurden versorgt und sie lagen nahe einer kleinen Oase an einem leeren Strand. Weder Mensch noch Tier waren zu sehen.

Sie wurden von einem Priester eines nahen Klosters gerettet und versorgt. Das Land, in welchem sie sich befanden, nennt sich Parsifal. Sie erreichten die südliche Küste dieses Landes, schlossen sich dem Kloster an und würden von nun an Abenteuer erleben, dessen Ausmaß sie sich nicht einmal erträumen konnten. Sie erleben von nun an die vielfältige und ihnen unbekannte Welt der Elfen, Orks, Zwerge und Menschen, Parsifal.

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Dank für deine Vorstellung, ist gut und ausführlich geschrieben, ein paar fragen ergeben sich aber noch :slight_smile:
Wie kommt das von Pillau zustande, da dein Vater ein Drogen verkaufender Metzger war ?

wow was für ein Zufall

Entweder hab ich es überlesen oder es gibt nichts dazu, wie ist er zum Christentum gekommen und wie Gläubig ist er.

auch deswegen

Zum Schluss nur noch beschreiben warum er eine Abneigung gegen Orks und Elfen hat, denn bisher weiß er nichts von ihnen.

@Cheresar was sagst du jetzt?

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ja passt nun und wäre von mir angenommen :slight_smile: @Haakon

Dann brauch ich doch noch den Bürger rang oder nicht?

Vorstellung ist angenommen!

Bürger-Rang wurde eben eingestellt