Charaktervorstellung Kogoruhn

Name: Kogoruhn
Alter: 31
Rasse: Zwerg
Größe: 1,36m
Geburtsort: Zwergenfestung „Nchuleft“ (in weit entferntem Lande)
Wohnhaft: Kagrenac
Hobbies: schürfen, schmieden, exkavieren
Mag: Gold, Edelsteine, Handel, große Höhlen und unterirdische Bauten, Tavernen
Abneigung: Überheblichkeit, Egoismus, Intoleranz
Stärken: Arbeitseifer und Ehrgeiz, Gastfreundschaft
Schwächen: Ungeduld, leicht aufbrausend, Tavernen
Motto: „Taten statt vieler Worte. Worte statt unnötiger Taten.“

Hintergrundgeschichte:

Ein schmerzerfüllter Schrei ließ einige Vögel in dem sonst so friedvollen Wald aufschrecken und sie flogen davon.
Tief in der Wildnis lag ein sich von Schmerz windender Zwerg in einem Kreis ausgebrannter, noch leicht glühender Erde.
Er riss die Augen weit auf und schrie ein weiteres Mal vor Schmerz.
Obwohl unverletzt zu scheinen brannte seine Haut wie Feuer und schmerzende Gedanken schossen ihm wie Blitze durch den Kopf.
In seinen Ohren hallte ein metallischer hoher Schrei nach. Ein Schrei, welcher durch Mark und Bein ginge und so laut wäre, dass er die Erde erzittern ließe.
Voll Qual krümmte sich der Zwerg und schloss die Augen. Verzerrte Bilder schossen ihm durch den Kopf.
Bilder von Flammen, Flammen welche sich wie Wasser durch einen langen Gang ergossen und ein Bild von einem Herz.
Kein normales Herz so wie wir es kennen, sondern ein Herz, welches mindestens ein Kopf größer war als dieser Zwerg und
welches in einer großen unterirdischen Kaverne hing. Aus diesem Herzen sprossen goldene Leitungen und fremdartig wirkende Apperaturen waren verbaut.
Der metallische Schrei fuhr erneut durch seinen Kopf und wieder musste Kogoruhn schreien.
Die Eingebung des Herzens erschien erneut in seinem Geiste. Es tat einen Schlag und der metallische Schrei hallte erneut.
War es das Herz, welches Schrie?
Nun schossen blitzartig fließende Flammen von dem Herzen auf und der Schmerz wurde so unerträglich, dass der Zwerg ohnmächtig wurde.
Nach diesem so unüblichem Treiben kehrte wieder Stille gefüllt von Vogelgesang in den Wald ein.

Als Kogoruhn zu sich kam, lag er in einem Bett von Laub. Er blickte auf und sah vor ein Dach bestehend aus Zweigen, an denen dichtes Blattwerk hing.
Der Versuch sich aufzurichten missglückte und er raunzte auf. Das brennende Gefühl überströhmte ihn erneut.
„Ganz ruhig und langsam, Herr Zwerg“ ertönte eine warme, gefühlvolle weibliche Stimme. „Schlaft weiter und erholt euch“
Es wurde ihm aus einer Holzschale eine milchig trübe Flüssigkeit eingeflößt.
Fern hallend und abklingend vernahm er den metallischen Schrei und er fiel in einen tiefen, traumlosen Schaf.
Nach geraumer Zeit kam er wieder langsam zu sich. „Wo bin ich?“, fragte er noch mit vor Schwindel geschlossenen Augen.
Die Stimme antwortete: „In meinem Heim, tief im Herzen des Grünwaldes.“ Er öffnete die Augen und sah eine wunderschöne Waldelfin über sich geneigt,
welche mit einem warmen Tuch über die Stirn des Zwerges fuhr. „Wer seid ihr?“, stotterte Kogoruhn.
„Ich nenne mich selbst Eljawhyn, oder gemein auch unter die grüne Einsiedlerin“
„Und…“, er zögerte, „Und… wer bin ich?“
„Nun“, sagte sie und legte das Tuch an die Seite, „Diese Frage kann ich euch leider nicht beantworten.
Ich werde euch beizeiten euresgleichen übergeben und dort kann euch vieleicht geholfen werden und jetzt ruht euch weiter aus. Gegen Abend müssen wir aufbrechen.“
Sie nahm die Schale mit der trüben Flüssigkeit und gab ihm erneut davon. Sofort schlief der Zwerg ein.

Ein paar Stunden später erwachte Kogoruhn, als hätte er nie auch nur eine Spur dieser Tortur ertragen. Langsam richtete er sich auf und sah sich um.
Durch ein kleines Fenster fiel Licht auf einen von Moos bewachsenen Boden und die Wände schienen wie das Dach aus inneinander gerankten, grün belaubten Zweigen zu bestehen.
„Ihr müsst euch anziehen, wir müssen aufbrechen.“ hörte er die Stimme der Elfin von draußen.
Auf dem Stuhl, wo zuvor anscheinend die Elfin neben ihm am Bett saß, lagen ein paar elfische Kleidungsstücke. Kogoruhn stand langsam und behutsam auf und zog sich an.
Eljawhyn öffnete einen Vorhang, gleißendes Sonnenlicht fiel in den Raum. „Kommt hinaus, Herr Zwerg, es tut mir leid euch so zu hetzen aber mein Zauber hält nicht so lang wie ich es euch wünschen würde.“
Kogoruhn trat hinaus und befand sich auf einer kleinen Lichtung umringt von Bäumen, welche eine Höhe und ein Erscheinungsbild besaßen, welches er noch nie zuvor gesehen hatte.
Die Elfin bemerkte Kogoruhns Verwunderung über diesen Ort. „Dies ist der Kernwald und ihr befindet euch am Rande des Schimmerhaines.“
"Was ist passiert? Wie komme ich an einen solchen Ort?"fragte er.
„Ich habe euch bewusstlos und den letzten Hauch des Lebens in euch tragend aufgefunden.
Normalerweise mache ich mir nichts aus den Geschicken anderer Wesen, doch euch in der Nähe dieses Ortes vorzufinden, ließ mich eine Ausnahme machen.“ sprach sie wie für Elfen üblich gefühlvoll aber kalt.
„Ihr erinnert euch an garnichts?“ Der Zwerg schüttelte langsam nachdenkend den Kopf.
„Ihr müsst wissen, dass ihr normalsterblichen Wesen euch an diesem Ort in der Nähe des Haines in eine Pflanze verwandelt. Einzig mein Zauber hat Euch bewahrt, doch lang wirkt er nicht mehr. Ihr müsst aufbrechen. Es bleibt keine Zeit mehr.“ Sie wies auf die untergehende Sonne.
„Gen Westen müsst Ihr reisen. Noch ehe die Dunkelheit hereinbricht gelangt Ihr auf einen Pfad, dem ihr folgen solltet.“
„Wohin gelange ich, wenn ich Eurer Weisung folge?“ fragte Kogoruhn.
„Parsifal“ antwortet Sie ihm. Sie reichte ihm einen kleinen Rucksack mit Proviant, bestehend aus getrockneter Rinde und eine Feldflasche.
Der Zwerg nahm das Reisegepäck, versuchte seinen Dank über die Rettung auszudrücken und verneigte sich, wie für Zwerge üblich, viele Male.
„Gehabt Euch Wohl“ sprach Eljawhyn und der Zwerg stapfte los. Er verließ die Lichtung und blickte nach einigen Metern zurück, um noch ein letztes Mal die schöne Elfin zu sehen, doch es war alles verschwunden.
Wo zuvor die Lichtung war, befand sich urplötzlich, wie rigsum auch, tiefer Wald.
„Nun denn“ murmelte er vor sich hin. „Gen Parsifal“.

9 Like

Sehr geile Geschichte und nettes Profilbild xD

Dito :slight_smile: Kompliment kann ich nur zurückgeben :smiley:
Werde mich dann mal etwas unorientieren :stuck_out_tongue:

1 Like

Ich finde die ist dir gut gelungen auch wenn

Seinen Schmerz nicht erklärt :thinking::hugs:

Wollte die Geschichte noch weiterschreiben, denke ich orientiere mich aber jetzt fürs bessere RP um.
Angedacht war die Thematik um das „Verschwinden der Zwerge“ aus der Elderscrolls Welt aufzugreifen… Werde die Hintergrundgeschichte aber nicht mehr fortführen und die nächsten Tage ne neue Geschichte im Zwergenbereich des Forums mit einem Hintergrund aus der Herr der Ringe Welt entwerfen.
Gibt dann halt größere Konfliktpunkte mit Orks und Elfen :smirk: :grin:

Also, Post ist was fürs Archiv!

2 Like