Charaktervorstellung Malekith (Cegorach9)

Name: Malekith
Alter: 30 Jahre

Aussehen: Malekith hat für Dunkelelfen eine üblich gräuliche Haut, die mit unzähligen riesigen Narben übersäht, ist. Seine Haare sind ebenfalls in einem dunkleren grau und runden so seine in einem blutrot schimmernden Augen ab.
Sein Körper ist definiert und durch den Kampf gestählt. Ansonsten trägt er eine tiefschwarze Kleidung, welche eine Mischung aus Stoff, Kettenhemd und Stahl ist. Diese Kombination sorgt ein großes Maß an Bewegungsfreiheit und einem gewissen Schutz, da die stählernden Platten der Rüstung Vitalpunkte decken.
Rasse: Dunkelelf

Herkunft: Geboren in Parsifal und dort in relativer Armut aufgewachsen, fand Hagrast ihn und nahm seinen Bruder Lucius und ihn auf. Die dann später zu Hagrasts Adoptivkindern wurden. Nach langen Reisen und einer intensiven und schmerzhaften Ausbildung, war Malekith endlich soweit seinen eigenen Weg zu gehen. Nach Jahren Einzelgang, trafen sich Hagrast und Malekith wieder, so taten sich die zwei zusammen um eine Heimat für Orks, wie auch Dunkelelfen in Parsifal zu schaffen.

Beruf: Krieger
Religion: Chaos (Annon)

Zauber:
Finstere Entladung: Der Anwender entlädt eine geballte Ladung Chaosenergie, welche das Ziel von den Füßen reißt. (stößt das Ziel 3 m zurück / verursacht 1 Lp Schaden)

Chaosblitz: Der Anwender lässt schwarze oder rote Blitze aus seinen Händen fahren, die Verbrennungen verursachen und das Ziel lähmen ( 1 Lp Schaden oder der Gegner setzt eine Runde aus/ bei 1 Lp wird der Gegner 3min gelähmt)

Schattenschild: Der Anwender beschwört einen Schild aus finster Energie welcher ein Zauber, wie ein schwarzes Loch absorbiert.

Charakteristiken: Malekith, ist ein skrupelloser Befehlshaber, welcher in seiner pragmatischen Ader jeden Vorteil nutzt, um eine mögliche Schlacht zu seinen Gunsten drehen. Mitgefühl, Empathie und Nächstenliebe sind für ihn vollkommene Fremdwörter. Wenn er „Gnade“ walten lässt, dann nicht um ein Leben zu verschonen, sondern weil diese Person einen gewissen Wert für ihn, oder seine Sache hat. Seine größte Treue und Aufmerksamkeit besitzt sein Volk, diesem misst er einen großen Wert bei und ist der festen Überzeugung, dass diese eine eiserne Faust braucht, um wirklich wahre Größe zu erreichen. Anders als sein Bruder, sieht er Magie mehr als Waffe, welche als legitimes Mittel der Kriegsführung genutzt werden kann.
Ansonsten sind Menschen, Zwerge und andere Elfenarten für Malekith nichts als einfaches Ungeziefer was ausgerottet werden sollte. Auch wenn man es ihm nicht ansehen würde, ist er ein Dunkelelf, welcher auf subtile Manipulation und Lügen zurückgreift, um gewisse Vorteile zu ergattern.

Stärken: Eine seiner größten Stärken, ist wohl sein gut gebauter Körper, welcher er schon glücklicherweise von seiner Mutter erhielt. Er ist ein hervorragender Lügner und dringt im übertragenen Sinne in den Verstand seines Feindes ein. Er ist ein meisterlicher Kämpfer.

Schwächen: Mit einer seiner größten Schwächen, sind wohl seine hochnäsige, überhebliche Art, welches oft von den anderen Rassen negativ aufgenommen wird. Doch auch die Verpflichtung gegenüber seinem Volk und die Angst diesem nicht gerecht werden zu können, ist eine große Schwäche. Diese Angst, oder eher dieser Druck wirkt einen gewaltigen Effekt auf den jungen Elfen aus und mündet oft darin, dass er Fehler seinerseits nicht verzeihen kann und sich immer größere Bürden sich selbst auflädt. Malekith ist seine Familie immer am wichtigsten und wohl somit seine schlimmste Schwäche.

Geschichte:

Der wohlverdiente Feierabend kehrt in das dörfische Gasthaus ein. Die Landwirte, welche mit ihren Knechten von Sonnenaufgang, bis Sonnenuntergang hart gearbeitet haben, um sich diese guttuende Ruhe zu verdienen. Der größere quadratische Raum, dessen Boden nichts anderes ist, als ein paar Holzscheitel, überdeckt mit Stroh, um etwas Laufkomfort zu bieten. Der Geruch des hausgemachten Eintopfs, bestehend aus frischen Erbsen, jüngst geernteten Zwiebeln und etwas Petersille erfüllen den Raum, welcher in der Mitte des Raumes vor sich hin brodelt und dessen Rauch durch die kleine Dachluke am Oberstübchen als primitiver Dunstabzug.
In der rechten hinteren Ecke, gleich neben der Ausschenke des Wirts, spielen eine kleine Gruppe aus umherziehenden Barden ein fröhliches Lied und animieren die anwesenden Bauern zu einem fröhlichen Tanz. Sie lassen glücklich und genugtuend den anstrengenden Arbeitstag ausklingen.
Im letzten hinteren Eck, weit weg vom Frohsinn und den herumalbernden Menschen, sitzt eine in schwarzen Leinen gehüllte Person. Sie scheint von ungewöhnlicher Größe und definierter Statur. Der breite Rücken zeigt in Richtung des Raumes. Leise sitzt sie dort und nippt an einem Humpen feinsten Starkbieres, bis plötzlich von draußen das Wiehern eines Pferdes und lautes Gebrüll zu einer großen Ansammlung von Unruhe führt.

Die Musik stoppt zu spielen, die Leute hören auf zu tanzen und die zuvor so einladende Atmosphäre verschwand schlagartig. Die Bauern sehen sich untereinander misstrauisch an und ein nervöses Raunen erfüllt den Raum. Innerhalb eines Wimpernschlages wird die Tür des Etablissements aufgetreten und mehrere Männer betreten den Raum. Voran kommt ein Brocken von einem Mann hinein. Er trägt langes, zotteliges Haar welche in einem kastanienbraun über seine Schultern nach unten fallen. Dazu noch ein ungepflegter langer Bart. Sein Gesicht ziert eine hässliche, schlecht geheilte Narbe. Nichtsdestotrotz steht er dort, mit den Händen an den eigenen Hüften und einem breiten, zahnlosen grinsen. Er zurrt sein zerfleddertes Wams lang, samt den einfachen Jutehemd, welches darunter hervorschaut. Mit beiden brachialen Händen richtet er sich den Gürtel und stampft einmal mit großer Kraft auf. Die einfachen Landwirte scheinen verängstigt zu sein, aber auch den Ablauf zu kennen. Einer der Knechte kommt mit gesenktem Blick vor und stellt sich ehrfürchtig vor den Mann. Der Schweiß fließt ihm herunter, er wagt nicht einmal den Versuch zu dem Mann hochzusehen.

„Radovik… Wir haben nicht erwartet, dass du heute vorbeikommen würdest… Bitte, setz dich doch. Wir haben eine gute Ernte gehabt und daraus wieder ein feines Bier hergestellt.“

„Grüß dich Klaus, wir sind heute vorbeigekommen, um uns eine kleine Vorauszahlung eures Dorfes zu holen. Das sollte euch doch nichts ausmachen, oder? Dann bringt mir mal einen Humpen eures besten Gesöffs!“

Der Junge nickt hastig, während der Gastwirt mit zittrigen Händen und einem nassen Lumpen über den größten der Tische wischt und sofort ebenfalls kleine, hölzerne Teller, samt Besteck und Humpen bereitstellt. Die Männer setzen sich mit einem breiten, befriedigten, nahezu perfiden Grinsen hin und beginnen sich über die Gerichte des Wirten herzufallen, welcher dieser nach und nach, zum Tisch bringt. Sie reißen das saftige Fleisch vom Knochen des gebratenen Hähnchens und schlingen dieses mit einem beispiellosen Hunger herunter. Doch langsam wird es am Tisch unruhig, sie fangen an sich lautstark zu beschweren und mit dem Besteck auf der hölzernen Oberfläche des Tisches zu trommeln.

Der junge Knecht kommt mit einem Krug ihres feinsten Bieres angelaufen und schenkt den Herren mit einem offensichtlich aufgesetzten Lächeln das Bier ein. Die Knie des Knaben beginnen in einer Todesangst zu zittern, während sich eine gewaltige Schweißperle auf seiner Nasenspitze sammelt.

Das Tröpfchen gesonderter Angst fällt hinab und für einen Augenblick scheint alles in Zeitlupe von dannen zu ziehen. Die Gesichter der Leute verziehen sich schockiert, alle Augen scheinen auf diesem einem Tropfen zu liegen. Der Gastwirt bekreuzigt sich. Die restlichen Bauern halten stockend den Atem an.

Die schaumige Krönung des Alkohols wird von dem Tropfen zerfetzt, wie eine Festungsmauer, von einer Haubitze. Radovik sieht den Jungen nur entgeistert an und atmet dann tief durch. Man sieht ihm regelrecht an, dass ihm gerade unzählige Gedanken durch den Kopf schießen.

„Junge, soll ich das noch Trinken? Bin ich SO angsteinflößend?“

Seine Spießkumpanen am Tisch verziehen beleidigt das Gesicht und springt beleidigt auf.

„Sollen wir dir mal richtige Angst beibringen!??!“

Einer spuckt angewidert auf den Boden und zieht seinen Dolch, doch hält inne, als Radovik die Hand hochhält.

„Ich kümmere mich schon selbst drum.“

Radovik packt den Jungen am Kragen und zieht ihn allmählich auf seine Augenhöhe hoch. Er schaut ihm ohne Abschweifungen in die Augen und genießt es, wie das Leben des Knechts an seinem inneren Auge vorbeizieht. Die einfache Stoffhose, in einem simplen braunen Farbton beginnt sich in eine peinliche Nässe zu umhüllen.

Als er sich an der Angst des Jugendlichen sattgesehen hatte, schaut er sich um. Radovik erblickt den gewaltigen Brocken von Person am anderen Ende des Raumes. Der immer noch unbekümmert und mit dem Rücken zu der Situation gewandt nach wie vor, von seinem Humpen trinkt und nicht einmal sich die Mühe macht, dem ganzen Aufmerksamkeit zu schenken.

Radovik mustert den Mann in den dunklen Leinentüchern genauer. Er mag groß gewachsen sein, sehr ungewöhnlich groß für einen Menschen. Sein Rücken ist breitgebaut und zwischen Bank und Tisch, steht eine feinausgearbeitete Klinge. Ein Langschwert, mit einer charismatischen Schwingung. Der Mann selbst trägt eine Kapuze und trinkt an seinem Bier, langsam, aber bestimmt.

Erzürnt stürmt er hinüber zu ihm und packt ihm mit einem festen Griff an der Schulter. Er zieht ihn zu sich und flüstert ihm, etwas zu.

„Du scheinst hier unsere Regeln nicht zu kennen. Wenn ich sage ‚Spring‘, dann springst du. Wenn ich sage ‚Sitz‘, dann sitzt du. Wenn ich sage ‚Scheiß dich ein‘, dann tust du das auch. Hast du mich verstanden?“

Es ist nur ein leichtes, genervtes Schnaufen vom Fremden zu vernehmen.

Der Mann packt Radovik am Arm, zieht ihn nach vorne und steht daraufhin ruckartig auf. Noch ehe sich Radovik versehen kann. Liegt er komplett ungeschützt auf dem Rücken und starrt dem Mann direkt in die Augen. Die glühend roten Augen, welche einem in den tiefsten und dunkelsten Winkel der Seele starren.

Der Mann greift nach unten zu seinem rechten Bein und zieht einen aufwendig verzierten Dolch. Er wirft die Klinge hoch und fängt diese mit herabfallender Klinge, am Heft des Dolches und rammt die Klinge tief neben Radoviks Kopf, genau in seinen Kragen. Die funkelnde, Klinge frisst sich immer mehr in die Tischplatte. Als die Waffe doch ein wenig mehr als die Hälfte, in dem Tisch gefahren war, lässt er den Dolch los.

Er lüftet die Kapuze und präsentiert den Anwesenden seine gräulichen Haare, er spuckt angewidert auf den Boden und schlägt mit geballter Faust, neben den kreidebleichen Radovik ein. Wo er aber letztlich seine Hand ruhen lässt.

„Verdammt nochmal, ich wollte hier in Ruhe saufen und ihr kommt hier an und ruiniert den Abend. Einmal in Ruhe saufen, ist das zu viel verlangt!?“

Radoviks Gefolgschaft greift nach ihren Waffen und stürmen mit wutentbrannten Gesichtern auf den namenlosen Dunkelelfen zu. Dieser greift nach seinem geliebten Schwert, während er seine andere Hand in Richtung der vier richtet.
Die Hand, welche in Richtung der Angreifer zeigt, hüllt sich in pechschwarze Blitze, die dann in Intervallen seinen Oberarm hochklettern und dort verenden. Für einen Moment ist eine gewisse Schwüle, irgendwo zwischen Wärme und Feuchte. Es scheint sich, als würde sich das einfache Gasthaus, in eine Zuchtstätte von tausenden Krähen verwandelt haben, die in Ehrfurcht und Angst zu kreischen begonnen haben.

Doch bevor die Männer hätten ihre Waffen fallen lassen können, oder nur sagen können, sie kapitulieren. Sammeln sich die dunklen Blitze in der Handfläche des Elfen und innerhalb eines Wimpernschlages, liegen drei der vier Angreifer, vollkommen verkohlt am Boden. Nur ein paar Sekunden später, kommt der gigantische Donner grollen und die damit eintretende Angst.

Radovik, genau wie der letzte seiner Männer war gebrochen, kreidebleich und hat dem Tod gerade so noch entkommen können.

Der Mann nimmt den Humpen in die eine Hand, legt seine Waffe an den Waffengurt und nimmt einen letzten großen Schluck von seinem Getränk und hebt dabei, während er trinkt, die andere Hand, um zu signalisieren, dass die anderen warten sollen, bevor sie reden könnten. Er stellt den Krug ab und geht zur Tür.

„Sie haben den Platz in dieser Welt nicht verdient. Sie waren nicht stark genug, um sich gegen mich zu behaupten. Ich nehm mir mal heraus, nicht für das Bier zu zahlen. Wird aber auch langsam Zeit das ich verschwinde.“

„Aber guter Herr, wie heißt Ihr? Wer seid Ihr? Woher kommt Ihr? Weshalb habt Ihr uns geholfen?“

Der Dunkelelf verzieht genervt das Gesicht und schnauft ein wenig angewidert.

„Malekith, Malekith aus Parsifal… Und jetzt nervt mich nicht mehr mit eurem Gejammer. Ich hab schon genug davon gehört.“

Noch ehe man nur überlegen konnte, was geschehen war, trat die Nacht ein und der Dunkelelf verschwand in der Finsternis der Nacht. Als Bezahlung, wegen der Beseitigung der Räuber, nahm er sich eines der Pferde.

6 „Gefällt mir“

Grüße,

Ein paar Sachen musst du mir noch machen:

Hier brauche ich einen der 4 Chaosgötter noch dazu.

Für Übersichtlichkeit sollen seit Neuem die Zauber 1:1 aus dem Magiesystem kopiert werden. Heißt nicht nur abtippen sondern einfach die jeweiligen Abschnitte einfügen.

Desweiteren bräuchte er noch eine Schwäche. Er hat einen gut gebauten Körper, kann mit Magie umgehen und gleichzeitig mit anderen Waffen? Da wäre noch irgendwas für das Balancing wichtig.


Zu deiner Geschichte:
Von wo stammt er? Kommt er direkt aus Parsifal oder aus Paeonia/Meridium?

LG

1 „Gefällt mir“

Passt, nehm ich so an

Hallo Meir,

vielen Dank für das Schreiben einer Vorstellung zu deinem Charakter.
In dieser sind alle benötigten Angaben enthalten und sie entspricht der Lore unseres Servers.

Damit ist deine Vorstellung hiermit angenommen!

Hinweis: Bitte benenne deinen Forumsaccount so um wie du Ingame in Minecraft heißt!

1 „Gefällt mir“