Charaktervorstellung NeminemUnum

Bevor es hier große Aufrur gibt. Das hier ist ein Zweitaccount , der Inhaber möchte einfach mal was anderes ausprobieren. :slight_smile:

Name: Clementina (Tina)

Räubername Vulpes

Alter: 25

Rasse: Mensch

Relgion: Christ

Wohnort: In den Bergen

Beruf: Räuberin

Eigenschaften:

positiv: Clementina verlässt sich gerne auf ihren scharfen Verstand und nutzt wenn es zu Schwierigkeiten kommt, ihre Geschwindigkeit um zu fliehen. Außerdem nutzt sie gerne Sarkasmus. Für ein Kind aus armen Verhältnissen ist das sehr ungewöhnlich aber sie lernte im Kloster schreiben und lesen.

negativ: Clementina ist sehr tollpatschig und keine gute Kämpferin. Oft ignoriert sie die Vorschläge anderer, obwohl sie innerlich weiß, dass sie besser sind, in ihrer Zeit in Parsifal wird sich das ändern. Manchmal ist sie etwas zu ungeduldig.

Aussehen:

Geschichte:

Clementina wuchs im Kölner Karmeliterkloster auf. Doch schon von klein auf passte sie nicht so recht in die Umgebung des Klosters. Ihr Mutter war nicht mehr für sie da, seit dem ihr Vater verstorben war. Doch einige wenige Nonnen kümmerten sich liebevoll um sie.

Ein Frühlingstag im Kloster:

Wie so oft spielte Clementina in dem kleinen Garten, den man sich im Kloster angelegt hatte. Fröhlich hüpfte sie über die Wiese und versuchte Schmetterlinge zu fangen. Von außen betrachtet würde man meinen, dass dieses kleine blonde Mädchen in einer heilen Welt lebe und sie ein glückliches Kind wäre. Doch so war es nicht. Clementina war einsam, sehr einsam, sie hatte niemanden zum spielen und ihre Mutter ließ sie Tag für Tag alleine. Noch war Clementina nicht bewusst, dass das fröhliche dasein sobald sie 14 ein Ende haben würde.

Mit 14 Jahren würde sie einen Schwur sprechen müssen und Nonne werden, was blieb ihr anderes ohne die Verpflegung im Kloster würde sie verhungern.

Ende

Bis sie 14 Jahre alt war strotze Clementina nur so vor Freude und Heiterkeit, doch als der Tag ihres 14. Geburtstags näher rückte wurde ihre Stimmung immer schlechter. Bald wäre sie dazu verdammt das langweilige Leben einer Nonne zu führen, sie dürfte nicht mehr in der Umgebung des Klosters umherstreifen und schon garnicht im Garten vor Freude herum rennen.

Die Flucht ins Ungewisse

Mit Wut geladen schrubbte Clementina den Boden der Kammer in der sie wie so oft ihre Strafe absitzen sollte. Sie war sauer, auf die Priorin und auf die Nonne die sie verpfiffen hatte. Sie hätte wissen müssen, dass es auffallen würde wenn sie einen Abstecher in die Stadt machen würde. Lange werde ich das nicht mehr mitmachen, dachte sie sich so beim Schruben. Da kam ihr der Gedanke an den Müller der dem Kloster Lebensmittel lieferte. Er war so gutmütig, dass niemand vermuten würde, dass jemand in seinem Wagen mitfuhr und er hatte schon ein paar mal seltsame Sachen erwähnt die darauf hindeuteten, dass er schon so manche Nonne mit seinem Wagen hatte verschwinden lassen.

Am nächsten Liefertag wartete sie etwas verborgen am Tor. Unter den vielen Menschen die sich im Hof tummelten, fiel Clementina gar nicht auf. Und da sah sie ihn. Der Wagen des Müllers rollte auf das Tor zu, der Müller schaute Clementina verstehend an und nickte. So saß sie eine halbe Stunde später unter der Abdeckung des Wagens und rollte auf den Dom zu. Dort hielt der Müller an und ließ sie raus, jetzt war sie auf sich alleine gestellt. Mit 16 Jahren stand sie vor dem Dom zu Köln und ihr Leben stellte sich von einer Sekunde an auf den Kopf.

Ende

Von nun an wusste sie sich nicht anders durchzuschlagen, als zu stehlen. Täglich streifte sie durch die Stadt und luchste mal hier mal dort einem Kaufmann etwas ab. Schon im Kloster war sie nicht immer ehrlich gewesen und hatte einiges mitgehen lassen. Manchmal gelang ihr ein Wunderstück und sie hatte einige Monate Ruhe, da sie einen Sack voller Gold stiebitze.

Eine feste Bleibe hatte sie selten, manchmal baute sie einen kleinen Unterschlupf unter einer Brücke oder einfach in einem Wald.

Erschöpft kroch Clementina durch das Loch in der Stadtmauer. Das war einer der wenigen Wege um nach der Nachtruhe noch nach draußen zu kommen. In der Nacht konnte sie nicht einfach unter der nächsten Brücke schlafen, die Nachtwache würde sie finden und entweder in ein Heim, in ein Kloster oder in ein Gefängnis bringen. Direkt hinter der Mauer lag ein kleines Wäldchen und wie so oft suchte Clementina sich ihren Unterschlupf unter einem kleinen Baum. Sie hiefte den Beutel mit all ihrem Hab und Gut über ihre Schultern und zog ein abgewetze Decke daraus hervor. Sie legte sich auf das Moospolster und griff in das Loch im Baum neben ihr um sicher zu gehen, dass all ihre wertvollen Sachen noch da waren.

Viele Nächte verbrachte Clementina so, oft fühlte sie sich einsam, doch ihr blieb nichts anderes übrig.

Ein Abend in Köln

image

Schnell huschte Clementina um die Häuserecke, es war dunkel sie würde also kaum auffallen, wenn sie sich in eine der Kneipen, in denen sich die Kaufmänner zu krummen Geschäften traffen, an einen Tisch in der Ecke setzen würde. Da war die kleine Hintertür, mit der man in den Schankraum kam. Vor dieser war wie so oft einiges krummes Gesindel versammelt und versuchte dem ein oder anderen Kaufmann einen Geldbeutel abzunehmen. Hastig drängte Clementina sich an diesen vorbei und zwängte sich durch die Tür hinein. Ah da hinten in der Ecke war noch ein Tisch frei, auf dem Weg zu diesem, nahm sie einem der reicheren Kaufmänner der Stadt ein kleines Schmuckstück ab und bahnte sich dann ihren Weg weiter zu dem Tisch und nahm Platz. Hier machte sie öfters Geschäfte und es hatte sich inzwischen rumgesprochen, dass sie gute Ware anbieten konnte. Sie brauchte nicht lange zu warten, da nahm ein gut gekleideter Mann Platz. Er unterschied sich von den üblichen Gästen, er war nicht zum Trinken hier, er wollte etwas und ausgerechnet von ihr.

„Nun ich hörte man fände hier ein Fräulein, welches äußerst Geschick wäre und noch jeden Auftrag erfüllt habe.“ sagte der Mann mit leiser Stimme. „Nun wenn ihr es hörtet, wird es wohl so sein. Wie kann ich dem Herren helfen. Es scheint offensichtlich das ihr hier nicht der Heiterkeit wegen aufkreuzt.“ antwortete sie. „Da habt ihr Recht, ich benötige etwas, was mir zu Unrecht genommen wurde. Und ihr sollt es mir bringen“ sprach er weiter. Ein Lächeln schlich sich auf Clementinas Lippen. „Ich bringe euch alles.“ „Gut, fragt einfach am baldigen Marktag am Stand des Kaufmannes von Heidebrecht nach dem Alten, dann werdet ihr sehen“. Clementina nickte, Abmachungen dieser Art waren hier üblich, niemand würde es wagen umgeben von lauter gespitzen Ohren ein Geschäft abzuwickeln.

Ende

Nun so kamm es, dass Clementina den Auftrag erhielt, ein wertvolles Objekt aus den Fängen des Kaufmanns Elsenberg zu stehlen. Die Belohnung würde grpßzügig ausfallen und sie hätte wieder ein paar Wochen Ruhe.

Reise nach Parsifal

Clementina rannte um ihr Leben. Die Wachen hinter ihr leider auch. Sie war mitten in der Nacht in das Haus des Kaufmanns eingebrochen um an das zu kommen, was sie ihrem Auftraggeber bringen sollte. Da war der Wald. Glück für sie Pech für die Wachen. Mindestens eine Stunde brauchte sie um die Wachen abzuschütteln, eine weiter meinte sie zu brauchen um sicher zu sein. Da hörte sie ein Geräusch. Was war das? Sie schaute im rennen kurz zur Seite und dann war alles schwarz. Sie war gegen einen Baum gerannt.

Als Clementina wieder zu sich kam lag sie an einem Strand. Wo war sie? Nach ein paar Tagen Fußmarsch erreichte sie eine Stadt namens Lohengrin und erfuhr, dass sie von nun an in Parsifal war. Auch hier war Diebstahl weiterhin ihr Lebenserhalt und als sie eines Tage vor einem wütenden Bauern floh gelang sie durch Zufall auf den Schwarzmarkt.

Einige sonderbare Begegnungen

Clementin strich wie so oft durch die in Lohengrin Gassen, da viel ihre Aufmerksamkeit auf eine vermummte Gestalt, die von einigen Wachen verfolgt wurde. Warum sollte sie nicht helfen dachte sie sich, schließlich wünschte sie es niemanden im Kerker zu landen.
Mit Kraft zog sie die Gestalt in eine Seitengasse.
„Los jetzt rein da“ sagte sie und scheuchte ihn durch ein Fenster auf Bodenhöhe. Kaum war die Gestalt sicher drehte sie sich um und rannte weg.

Plötzlich fiel ihr ein wer die Gestalt war. Sie kannte den Hochelfebvon Schwarzmarkt, dort waren sie schon öfters aneinandergeraten wegen belanglosen Dingen und jetzt rettete sie ihn. Verdammt ihm hätte sie den Kerker gegönnt.

Etwas später:

Clementina rannte über einen Platz mit Brunnen und dann einen Weg entlang. Die Wachen müsste sie bald abgeschüttelt haben. Plötzlich stand sie an einem Abhang, genauer gesagt an einer Klippe weit über dem Meer. Da sah sie die Wachen kommen, ihr blieb nichts übrig außer die Beute in einen Baum zu schleudern und zu hoffen nicht gefasst zu werden.

Die Wachen blieben nun vor ihr stehen.

„Na wen haben wir denn da?“

„Eine Diebin oder etwa nicht? Na du wirst dich in der Zelle Wohlfühlen.“

„Ich eine Diebin, wie kommen die Herren denn darauf?“ fragte sie unschuldig.

„Ruhig kleine wir wissen es doch beide“ lachte eine der Wachen.

Clementina war der Verzweiflung nahe, da blickten sie zwei Augen aus dem Baum entegegen in den sie die Beute geschleudert hatte. Diese Augen kannte sie doch. Der arrogante Hochelf den sie letztens geholfen hatte, sicher würde er sich ins Fäustchen Lachen wenn sie gefasst wurde.

Piet stand nun vor einer Entscheidung.

Die Beute nehmen und abhauen oder Clementina retten. Die Entscheidung war schnell gefallen. Er schleuderte den Sack mit der Beute auf einen der Wachen und die andere schlug er nach einem Sprung k.o.

Der Beutel mit der Beute hing nun an einer Felspitze, bis sie ihn wieder hätten würden die Wachen wieder zu sich kommen.

Also rannten die beiden. Soweit sie konnten um sich dann ein Lager aufzuschlagen.

Als sie Abends am Feuer saßen fragte Clementina „warum hast du mir geholfen?“

Und Piet antwortete „Ich hatte noch Schulden“. Damit war die Sache geklärt. Von nun an planten sie gemeinsam Raubzüge, denn sie ergänzten sich gut und mit der Zeit beschlossen sie sich eine feste Bleibe zu suchen. Schon bald fanden sie einen geeigneten Ort, errichteten sich ein Lager und nannten den Ort Klarberg.

Bildquellen

Elder Scrolls Skyrim Woman Warriow Art / Listen Skyrim piano cover | Fantasy characters, Fantasy art, Fantasy character design

SUE the T. rex 🦖 on Twitter | Fantasy landscape, Fantasy concept art, Fantasy architecture

Pin on Museo

| Fine Art meets Digital Art | | Fantezi manzara, Fantazi sanat işleri, Konsept sanatı

7 „Gefällt mir“

Grüße,

sehr schöne Geschichte. Habe nichts wirklich auszusetzen. Wenn der Beruf mit dem Team abgeschsprochen ist wäre die CV von mir aus angenommen

~Kayro

3 „Gefällt mir“

Danke. Der Beruf ist abgesprochen mit dem Team :slight_smile:

2 „Gefällt mir“

Vorstellung angenommen
Viel Spaß als Räuberin :slight_smile:

3 „Gefällt mir“

Natürlich nicht zuviel :stuck_out_tongue_winking_eye:

1 „Gefällt mir“

Seit einigen Wochen hatte Clementina nichts von Piet gehört. Vezweifelt wie sie war, machte sie sie nicht mehr viel aus dem Leben und wagte den ein oder anderen Überfall.
Eines Tages hörte die auf dem Markt Lohengrin, wie sich zwei Männer über Greifenstein, die Hochburg der Christen unterhielten.
Wut stieg in ihr auf, seit dem sie einst aus dem Kloster geflohen war, machte sie alle Christen für ihr Leid verantwortlich.
So machte sie sich auf nach Greifenstein um etwas Unruhe zu stiften, was ihr einen Platz in einer Zelle anbrachte. Gleichgültig nahm sie dies hin. Sie versuchte eines Abends, die Wache die ihre jämmerliche Zelle bewachte anzugreifen, in der Hoffnung diese würde ihr ein Ende bereiten.
Man verschleppte sie jedoch in ein tieferes Verlies, da sie nun als allgemeingefährlich galt. Darüber konnte sie nur lachen.
Sie traute ihren Augen nicht als sie den Umriss von Piet in der Dämmerung erkannte. Doch mit Trauer musste sie erkennen, dass er ein Dunkelelf geworden war.
So hatten Piet und Clementina noch einige letzte Stunden um alles zu besprechen, was noch zu besprechen war. Tränen flossen, aber hier und da lachten sie auch über gemeinsame Erlebnisse.
Schon bald wurde es Zeit für den Scheiterhaufen, gelangweilt hörte Clementina sich den Schmarn an der ihr und Piet vorgeworfen wurde ehe es so weit war.
Ihre letzten Worte waren: „Piet mein Freund, ich werde dich vermissen“

Der Tod zweier Diebe

4 „Gefällt mir“