Charaktervorstellung Nimrodel Tikatas (Kleinkitty)

Name: Nimrodel, bedeutet so viel wie Herrin der weißen Grotte.

Nachname: Tikatas, keine Bedeutung

Geburtsdatum: Sie ist geboren am 25.07.1325

Rasse: Sie ist eine Hochelfe, doch weißt viele Eigenschaften einer Dunkelelfe auf, was oftmals verunsichert wahrgenommen wird, da ihre Familie schließlich ,reinrassig, ist.

Beruf: Nimrodel hat noch keinen festen Beruf. Jedoch hat sie die Leitung von Roxy übernommen und hilft überall, in Impyisania, wo sie kann. Außerdem hat sie die Pferdezucht von der verstorbenen Prinzessin übernommen und pflegt die verbleibenden Tiere nun.

Wohnort: Sie wohnt hauptsächlich in Impyisania, jedoch gehört sie auch zum Außenposten Roxy, wo sie auch ein Haus besitzt.

Familie:

Mutter: Lothíriel, Heilerin

Vater: Denethor, Priester für den Glauben Gaias

Geschwister: Tilion, Heiler
Melian, Heilerin

Religion: Sie ist eine Anhängerin des Chaos, doch um kein misstrauen zu erwecken versucht sie nach außen eine Christin zu spielen

Aussehen: Sie ist eine große, schlanke Elfin mit braunem Haar und strahlenden grünen
Augen. Außerdem ist sie recht blass.

Sie trägt meistens Kleider und eigentlich keinen Schmuck

Stärken: Nimrodel ist sehr wortgewandt und nutzt dies auch gerne mal aus. Und auch wenn sie mit keiner Waffe je gut umgehen kann, so kann sie gut Taktiken ausarbeiten.

Schwächen: Sie ist eine miserable Kämpferin (in nah- sowie Fernkampf) und hat eine Kakorrhaphiaphobie sowie Herpetophobie

Magie: Nimrodel beherrscht leichte Heilungsmagie.

Charakter: Elfen, Menschen und Zwergen begegnet sie sehr freundlich und einladend. Gegen Orks hat die junge Elfin auch nichts, kein Hass, aber ganz trauen tut sie ihnen auch nicht. Nimrodel sagt immer zu allen ihre ehrliche Meinung, wenn sie denkt das es passt und nimmt auch keine Rücksicht. Ebenso versucht sie in erster Linie immer für sich selbst zu sorgen und vergnügt sich an Leid anderer.

Geschichte:

Seit Stunden hörte man schreie, die einem durchs Mark gingen, hinter der Tür eines Hauses. Sie entstammten von Lóthiel, die Heilerin des Volkes, welches bereits ihr drittes Kind gebar. Vor der Tür standen Denethor, welcher der Vater und Hohenpriester war, Clinogiel, Bruder des Denethors und Oberhaupt des Volkes, sowie die Zwillinge Melian und Tilion die ersten beiden Kinder von Lóthien. Als die Schreie verebbten und die Brüder hereingebeten wurden, sah man die glückliche Mutter mit ihrem Schützling im Arm. Denethor tat seine Pflicht als Hohenpriester und wusch seiner Tochter mit dem gesegneten Wasser die Hände und zeichnete ihr danach mit dem Wasser das offene Dreieck auf den Kopf.

„Gaia hab dank, dass du Schwägerin nun dein drittes Kind bekommen hast und unseren Familienstammbaum dadurch erweiterst. Hoffen wir darauf das euer Kind euch und unserem Volk eine Bereicherung sein wird.“, sprach Clinogiel und nahm seiner Schwägerin seine Nichte ab. Sofort war er vernarrt in die Kleine und es wunderte ihn, denn so vernarrt war er auch nicht in die Zwillinge gewesen. Er küsste das junge Elfenmädchen auf den braunen Schopf und schenkte ihr einen liebevollen Blick. Die Eltern schauten dies mit einem lächeln mit an.

„Wie wollt ihr sie nennen?“, fragte Clinogiel doch bevor die Eltern ihm ihre Antwort geben konnten sprach er erneut: „Nennt sie Nimrodel.“ Es herrschte Schweigen, denn die Eltern waren geschockt über das Angebot. Der Name war in der Mitte des Volkes etwas heiliges. Wer den Namen trug bekam, sobald derjenige Mündig war die weißen Klippen des Reiches zugesprochen, egal ob adlig oder nicht und nur das Oberhaupt durfte einen auswählen.

„Sie wird genug ärger haben, sie wird es schwer genug haben, das können wir nicht tun.“ Sprach Denethor doch wusste das es zwecklos war, das Oberhaupt, sein Bruder hatte gesprochen. Clinogiel tat es mit einem Wink ab: „Ich sehe es in ihren Augen, sie ist dafür gemacht. Doch wenn es euch auf dem Herzen liegt, sie wird eine großartige Ausbildung genießen und erst wenn sie mündig ist von ihrer Bürde erfahren.“ Damit küsste er das Mädchen erneut auf die Stirn und gab sie ihrer Mutter zurück. Danach ging er hinaus. Keiner erfuhr von der Bürde des Mädchens bis auf Clinogiel, Lóthiel und Denethor. Das Volk wunderte sich natürlich, dass dieser Name vergeben wurde, doch da es keine offizielle Ankündigung gab ließen sie das Thema ruhen. Wenn Clinogiel gerade keine Pflichten mehr zu erledigen hatte kümmerte er sich um seine jüngste Nichte aber versuchte sich auch etwas um die Zwillinge zu kümmern. Mit 3 Jahren wurde Nimrodel dann langsam unterrichtet. Sie lernte Eldarin wie jeder des Volkes und wurde später in der Kunst des schreiben und Lesens unterrichtet. Sie war eifrig dabei doch immer, wenn es um die Göttin Gaia ging, hörte sie in keinster Weise zu. Die Lehrer wurden einige Male gewechselt auch mit leichter Gewalt wurde es bei ihr versucht, aber nichts half. Man traf nur auf taube Ohren dann. Obwohl sie so fleißig war, wurde sie nur getadelt, dass ihre Geschwister sich immer mehr Mühe gaben als sie. Am Anfang störte es sie nicht, doch mit zunehmendem Altem, wurde es immer schlimmer und es wurde unerträglich.

Irgendwann war die Nacht der zwei Monde für ihre Geschwister, sie bekamen prunkvollen Schmuck geschenkt und feierten dies auch ausgiebig, doch Nimrodel verzog sich früh in ihr Bett. Sie war erst 6, doch sie hatte das Gefühl, nur im Schatten ihrer Geschwister zu leben. Während sie sich in die Decke einkuschelte fielen ihr auch schon die Augen zu und sie schlief ein. Ein seltsamer Traum offenbarte sich ihr und er gefiel ihr. Doch sie wusste, dass es kein normaler Traum war, weshalb sie keinem davon erzählte. Ihr Leben ging weiter, Unterricht, Tadel und eben alles weiter. Als ihre Geschwister einen Beruf fanden, Heiler, wurde Nimrodel langsam auch gedrängt. Sie war mittlerweile 10 Jahre alt und es wurde schlimmer mit ihr. Sie verweigerte alles mit Gaia, versucht nicht mal mehr Magie einzusetzen und war einfach respektlos. Man versuchte Nimrodel nun auf alle möglichen Berufsbahnen zu drängen doch als es ihr zu bunt wurde, ging sie zu ihrem Vater.

„Goheno nin, Atto.“, sie wusste das er lieber Eldarin sprach, doch wechselte nun die Sprache.

„Ich muss mit dir vertraulich reden.“ Und dann begann sie zu reden. Es dauerte lange bis sie die Einzelheiten des Traumes hatte und sah, wie ihr Vater immer schmerzvoller das Gesicht verzog.

„Warte hier.“ Fuhr er sie leicht an und rannte so schnell seine Beine ihn trugen zu seinem Bruder. Es war wohl für alle Beteiligten Schmerzvoll dies zu hören.

„Clinogiel, komm mit!“ als er seine Frau sah entschied er sich, dass auch sie mitkommen sollte. Zu dritt gingen sie zu dem Haus, wo Nimrodel drinsaß. Vor der Tür erklärte Denethor die Lage: „Mein… unser Kind, hat vom Chaos geträumt. Es hat zu ihr gesprochen.“ Lóthien brach augenblicklich in Tränen aus und Clinogiel wollte es am liebsten auch. „Bist du dir sicher?“ fragte das Oberhaupt seinen Bruder und dieser nickte.

„Uns bleibt nichts anderes übrig.“, entschied Clinogiel dann. „Verabschiedet euch von ihr, wir werden sie wegschicken.“

Nimrodel hörte das Schluchzen ihrer Mutter als diese reinkam und zu ihrem Kind stürzte. Sie zog sie an sich und weinte unaufhörlich. Nach einer Zeit nahm Denethor sie am Arm, schenkte seiner Tochter keines Blickes und zog dann auch Nimrodel mit raus. Sie wurde in ein Boot gesetzt mit etwas Wasser und zwei leiben Brot.

„Nana? Man verig?“ schluchzte Nimrodel. Was sollte das alles? Was war hier los? Und ihre Mutter ging zum Schiff und streichte ihr über das Haar: „Àva sorya. Melin, lellig. Márienna.“, dann wurde das Boot ins Wasser geschoben und trieb davon. Sie sah nur noch wie ihre Mutter am Ufer zusammenbrach und weinte ehe sie am Horizont verschwand. Nimrodel hatte viel Zeit zum Nachdenken während der Fahrt. Sie war 10 also eigentlich noch recht jung, aber nicht dumm. Vier tage und Nächte war sie unterwegs. Als sie das Ufer sah wollte sie am liebsten vor Glück weinen, doch sie konnte nicht, denn die Wut übernahm überhand über ihre Eltern. Sie hatten sie weggeschickt und keine Erklärung gegeben. Doch da sie vermutete das es mit ihrem Traum zusammen hing war sie auch nicht glücklicher. Als das Boot am Ufer ankam nahm sie eine Decke mit heraus, mehr war nicht übrig. Als der Hunger sie quälte schlich sie zu einem Marktstand, den sie in der Nähe entdeckte und stahl schnell und heimlich einen Apfel und am nächsten einen leib Brot. So schnell sie konnte machte sie sich auf und versteckte sich. Ihr essen reichte für die nächsten zwei Tage und dann ging sie wieder auf Streife. Sie lebte so weiter einige Jahre, bis sie erwischt wurde von einem Händler. Ohne nachzudenken wartete sie auf einen Moment, wo niemand hinschaute und überfiel, denjenigen schnell und leise und schliff ihn mit sich. Man sah es, doch keiner reagierte wirklich darauf. An einen Platz, wo sie sich sicher fühlte, schnitt sie demjenigen schnell die Kehle durch und ließ ihn verbluten. Als das letzte bisschen Atem ausgehaucht war schmiss sie ihn in einen Fluss und machte sich so schnell wie möglich davon. Sie konnte nicht riskieren das jemand wusste, dass sie stahl oder jemanden tötetet. Nachdem sie ein Pferd stahl konnte sie sich wesentlich schneller durchs Land bewegen und begegnete eines Tages einem Einwohner des Dorfes Impyisania. Sie wurde eingeladen dort zu wohnen und arbeitet zuerst als eine Art Heilerin dort, weil sie die Magie für sich entdeckt hat. Doch nicht lange währte dies und die Prinzessin starb in Abwesenheit des Königs. Lúthien hatte Nimrodel alles überschrieben was sie hatte womit die Elfin nun hantiert. Sie pflegt die restlichen Tiere der Prinzessin und ritt regelmäßig zum Außenposten Roxy, um zu schauen ob dort alles intakt war.

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Oh ich hab wohl einen Geburztagszwilling freut mich :smiley:

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Vorstellung ist angenommen :slight_smile:

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So ich habe die Geschichte nun etwas überarbeitet ^^ ich denke sie ist deutlich besser als die vorherige ^^´ auch wenn ich nicht ganz zufrieden bin mit dem Werk fällt mir leider nichts mehr dazu ein

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Ich möchte ganz kurz anmerken das alle die nicht gerne etwas über den Tod lesen sich dem Text nicht widmen sollten. Dazu bitte ich um Verzeihung, da ich wirklich noch in Übung bin in Texten schreiben und meine Kreativität leider wieder sehr schnell nachlässt. Der Text wird vielleicht an manchen Stellen keinen Sinn machen, aber mein Kopf denkt manchmal nh bisschen anders… Ich hoffe das er immerhin etwas gut ist

Es ist viel passiert in den letzten Monaten, weshalb keien Kraft mehr hat. Sie heiratete, ließ sich scheiden und lenkte ihr Königreich dorthin, wo sie es für sicher befand. Ja, all das doch ein ganz anderer Grund hat zu ihren Gefühlen geführt. Ein Mann, aber was mach ich uns vor, es ist schwierig. Doch hören wir rein… lasset uns verschwinden in die Welt der Geschichten.

Sie sahen sich das erste Mal in einem weit entfernten Wald. Nimrodel saß auf ihrem schönen Hengst welcher einzigartig schöne Gänge hatte und er auf seiner weißen kleinen Stute. Die beiden Tiere waren kein Vergleich, doch trotzdem zogen die Blicke der Besitzer sich gegenseitig magisch an. „Oh mein Herr, wisst ihr wo es eine Unterkunft für die Nacht gibt?“, fragte Nimrodel höflich, in keinster Weise herablassend. „Gewiss, ich kann euch eine Unterkunft anbieten.“ Erwiderte er. „in welche Richtung wollt ihr denn.?“ „In den Norden, ich suche jemanden.“ Ein breites Lächeln machte sich auf dem Gesicht des Elfen breit. „Ich muss auch in den Norden, ich könnte sie begleiten, schließlich sind sie ganz ohne Begleitung.“ „Natürlich gerne, doch die Unterkunft, ich war viel zu lange im Sattel.“
Ziemlich komisch und gestellt der Anfang, nicht wahr? Ja, in der Tat, doch er begleitete sie. Lange begleitete er sie. Sie kamen sich mit der Zeit immer näher. Springen wir also zu der Zeit wo Nimrodel bereits mit demjenigen den sie suchte geredet hatte. Wir befinden uns auf dem Heimweg ins Königreich.

„Na los, schneller.“ Rief Nimrodel ihrem Hengst ausgelassen zu und jauchzte vergnügt als der Hengst anzog. Dicht gefolgt von der kleinen weißen Stute des Elfen der sich zu einem Gefährten entwickelt hat. Er entlastete mit seinem Sitz seine Stute und Nimrodel sah in ihrem Blickfeld erst die weißen Nüstern und nun immer mehr vom Kopf, bis sie schließlich den Schweif sah und wie das Pferd ihres abdrängte. „Heh.“ Rief sie fröhlich, während er den Kopf umdrehte die Hand zu einer Siegesgeste in den Himmel gestreckt hatte und eine Grimasse zog. Als sie an der großen Birke vorbeiwaren trabten sie und parierten schlussendlich durch in den Schritt. „Ich habe also eindeutig gewonnen.“ Sagte der Elf mit einem charmanten Lächeln auf dem Gesicht und strich seiner Stute über den Hals welche nun schnaufte. Auch Nimrodels Hengst schnaufte und während sie ihm ebenfalls über den Hals strich atmete sie auch tiefer ein und aus. Das Wettrennen hatte ihr deutlich an Atem gestohlen:“ Wer weiß was du wieder gemacht hast.“ Er antwortete neckend und strich kurz über ihre Hand:“ Du kannst einfach nicht gut verlieren.“ „Da hast du recht.“ Musste sie eingestehen. Nachdem die Pferde und Reiter wieder einigermaßen fit waren brach die Dunkelheit herein. „Willst du weiterreiten oder das Zelt aufbauen?“ Wurde Nimrodel gefragt und sie deutete an das sie die Nacht hier verbringen möchte. Er nickte und baute das Zelt auf, während Nimrodel einen Eintopf kochte. Fleisch und Gemüse und dazu schnitt sie jedem eine Scheibe Brot ab vom Laib. Während sie ihr Abendbrot aßen schaute Nimrodel ihn an: „Wie heißt du eigentlich? Du kennst meinen Namen, ich aber nicht deinen. Du begleitest mich schon so lange.“ Es herrschte Stille und sie hatte das Gefühl er würde jeden Moment aufspringen und wegreiten: „Keiner darf meinen Namen kennen.“ Hauchte er leise aus. „Niemand… aber wenn du mich rufen willst sag einfach Edleen.“ Kurz lachte Nimrodel auf: “Edleen… verbannt… wieso.“ Sie sagte lieber nichts. Er war ein Verbannter? Oder hatte er sich den Namen einfach so ausgedacht, um sie zu verwirren. Doch es gab ihr zu mindestens ein Eindruck, weshalb keiner seinen wahren Namen kennen durfte. „Ja, ich wurde verbannt, aus meiner Familie.“ Sagte er. „Aber damit mich niemand erkennt oder vielleicht nervt versuch ich den Namen Edleen aufrecht zu erhalten.“ Er sah ihren unsicheren Blick und zog sie zu sich. Sie saßen nun nebeneinander und er legte den Arm um ihre Schulter und sie den Kopf auf seine Schulter. Nach dem sie kurz saßen in der Position nahm also Edleen ihren Kopf etwas hoch und schaute ihr in die Augen: „Ich hof…“ Weiter kam er nicht denn Nimrodel legte ihre Lippen sanft auf seine und beide schlossen für den Moment die Augen und der Elf flüsterte in ihr Ohr leise: „Tolo anin naur.“ Und zog Nimrodel mit ins
Zelt.

Am nächsten Morgen kamen beide gut gelaunt aus dem Zelt heraus. Sie waren sich sehr nahegekommen und beide hatten es genossen. Sie saßen beide auf und trabten auch gleich an ihre gemeinsame Reise ging weiter. Sie kamen dann auch nach langer Zeit in Impyisania an und lebten da. Nimrodel kam ihren Pflichten nach und Edleen kümmerte sich etwas um die Tiere, mit welchen er sehr gut zurechtkam.

Nach mehreren Wochen bemerkte die Königin das etwas nicht stimmte und ließ einen Arzt herbeikommen. Natürlich wählte sie einen Elfen, welcher ihr schlussendlich bekannt gab, dass sie schwanger wäre. Voller Freude nahm Nimrodel die Nachricht auf und als sie am Abend mit ihrem Gefährten zusammen im Bett lag konnte sie die freudige Nachricht nicht mehr für sich behalten:“ Ich bin guter Hoffnung.“ Es hörte sich etwas stumpf an doch nachdem Edleen fragte ob er der Vater sei lachte sie und küsste ihn kurz: „Natürlich bist du der Vater, wer soll es denn sonst sein?“ Er war völlig geschockt und plötzlich lächelte er und lachte voller Freude, sie hatte ihn öfter glücklich gesehen, doch so noch nie: „Wir. ich meine natürlich du bekommst ein Kind.“ Er stand auf und tanzte etwas im großen prunkvollen Zimmer herum. Immer wieder hörte man sein wundervolles Lachen und es zauberte Nimrodel das größte Lächeln aufs Gesicht, welches sie haben konnte.

Doch wie das gemeine Schicksal, so voraussehbar, es wollte, währte das Glück des Paares nicht lange.

Es war der nächste Morgen als Nimrodel aufstand und bemerkte das ihr Partner nicht mehr neben ihr lag. Sie ging davon aus das er arbeitete und machte sich, nachdem sie sich anzog ganz normalen Weges aus dem Palast. Während der Himmel in allen möglichen Farben schien aufgrund des Sonnenaufgangs entdeckte man eine schwarze Statur auf den Boden umgeben von roter Flüssigkeit. Im inneren wusste Nimrodel schon was das dort ist, wer das dort ist, doch aus Schock ging sie weiter direkt auf die Person zu. Sie sah ein Dolch welcher direkt in seiner Brust steckte und das Blut sickerte noch weiter heraus. Edleen öffnete seine Augen und verzog das Gesicht keine Miene, obwohl er Höllenschmerzen durchleiden müsste. Instinktiv griff sie nach der Hand. Sein Atem ging flach und er röchelte als er langsam sprach:“ Ich sagte doch… meine Familie.“ Er lächelte kurz. „Pass auf… sie sind in der Nähe.“ Er wollte weitersprechen, doch Nimrodel unterbrach ihn: “Pssscht… ruhig. Alles wird gut… du schaffst das.“ Mit glitzernden Tränen in den Augen versuchte sie Magie anzuwenden. Sie wusste sie konnte es, aber diese tiefen Verletzungen würde keiner, wirklich keiner Heilen können. Und umso mehr sie es versuchte, umso mehr verausgabte sie sich und es half nichts, es war zu viel für sie. Das Einzige was sie schaffte war, dass sie seine Schmerzen um einen Hauch verbesserte, während ihn das warme, wohlige Gefühl durchfloss. Er hauchte kurz danach sein Leben aus und als es soweit war schrie Nimrodel wie nie davor. Qualvoll war der Schrei, er zerriss einem das Herz und sie weinte, bitterlich. Ihr gesamter Schmerz war zu stark und das alles führte nicht nur zu Äußerlichem sondern auch zu körperlichem Schmerz. Der Stress eher gesagt der Schock hatte die Geburt eingeleitet. Und während sie dalag, vor Schmerz der Geburt und des Verlustes schrie, gebärte sie das Kind. Nach einer Stundenlangen Prozedur, alleine, hielt sie ihr Kind in den Armen. Und auch hier war das Schicksal nicht nett, als sie ihr Kind gerade hatte, noch viel zu klein, um zu überleben, noch viel zu klein, um aus dem geschützten Leib seiner Mutter zu entfliehen, musste sie feststellen das ihr Kind nicht atmete. Er war Tod. Sie saß dort, die eine Hand umschloss die ihres Partners und die andere die kleine Faust des Kindes in ihrem Schoß. Sie wusste nicht, wie lange sie dasaß, Blut verlor, nichts zu sich nahm, doch irgendwann verschwanden die Erinnerungen.

Als sie das nächste Mal aufwachte starrte sie auf eine hölzerne Decke, während ein zärtlicher, wohlriechender Duft von frischen Blumen ihr in die Nase stieg. Sie wusste nicht, wo sie war, sie wollte es eigentlich auch nicht wissen. Sofort schaute sie sich um wo die beiden Toten waren, doch sie entdeckte sie nicht. Erneut flossen die Tränen ihr übers Gesicht, während sie aufstehen wollte. Eine ältere Elfendame betrat den Raum:“Na na mein Kind. So bleibest du wohl liegen. Dir geht es nicht gut. Du brauchst zeit dich zu erholen.“ Nimrodel schloss die Augen: „NEIN! Ich muss hier weg.“ Stieß sie dann hervor. „Oh… oh…“ flüsterte sie und legte eine Hand auf Nimrodels Schulter, während sie die auch etwas runterrückte, sodass sie nicht aufstehen konnte: „Kindchen sie sind…. tot.“ Die Trauer schoss in ihr hoch:“ Mein Kind… mein Gefährte.“ Dieser Schmerz saß so unglaublich tief in ihr drin, doch sie war schwach. Sie hatte sich immer noch nicht wirklich erholt und dieser Schock. Nein, irgendeiner musste überlebt haben. Ihre Augen füllten sich erneut mit Tränen, während sie die alte anschaute, doch diese schüttelte lediglich leicht den Kopf:“ Bleib liegen Kindchen und schlaf. Ruh dich aus.“

Nimrodel war noch eine Woche bei der Dame und bekam Unterkunft, Speis und Trank wie medizinische Verpflegung. Und als die alte Entschied das es ihr gut ging verschwand Nimrodel auch sofort. Natürlich nicht ohne zu danken. Sie befand sich irgendwo im Dschungel in einem kleinen Gebäude doch ohne zurück zu schauen ging sie los. Sie hatte sich in keinster Weise von irgendetwas erholt. Sie war blass und schweiß rann ihr schnell über die Stirn und der schmerz verging nicht über ihre Verluste. Ihre innere Leere fraß sich weiter und weiter durch ihren Körper, bis sie schlussendlich stehen blieb. Sie stolperte zurück landete auf einem Baumstumpf und schnitt sich mit dem Arm an Dornen. Das Gefühl des Schmerzes verlieh ihr einen Moment ruhe. Es fühlte sich im ersten Moment so wundervoll an, wie nie zuvor, doch sie wusste es war falsch. So falsch und als sie sah wie viel Blut kam, bekam sie kurz Angst. Sie lebte, sie war die überlebende, sie sollte glücklich sein nicht ein solches Schicksal zu erleiden: „Du lebst und du solltest dankbar dafür sein.“ Flüsterte sie zu sich selbst und riss ein Stück Kleid ab und verband sich ihre Stelle.

Sie fand nach Hause nach Impyisania und machte mit allem weiter. Sie führte es weiter und nahm auch ein paar neue Elfen auf. Sie verfolgte das Ziel eine Elfenstadt aufzubauen, da es auch das Ziel von Edleen war. Ihr Ziel wurde in Angriff genommen und es entstand ein kleiner Rat aus 4 Personen, sie einigten sich darauf, dass sie Impyisnaia umbenennen würde, einigten sich auf den Namen Ilmare und arbeiten bis heute eine weitere Planung für die Stadt aus.

Tja meine lieben Leute, das wars mit der Erzählstunde. Ich hätte euch gerne mehr berichtet, doch das neuere kommt mit der Zeit. Ja, wenn jemand mit ihr redet wird man schnell merken, was die Geschichte für ein Ende nahm.

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Ich weiß das es jetzt überraschend kommt ^^´ Jedoch möchte ich den Chara erstmal verschwinden lassen, da ich überhaupt nicht mehr mit ihr klar komme. Da ich kein Fail-rp oder sonst etwas betreiben möchte, da ich ihr nicht gerecht werde, wird ein neuer Chara auch demnächst folgen. Ich hoffe mal ihr habt Verständnis dafür. Im Übrigen wird alles weitere in der Geschichte meines neues Charas dann auch erklärt.
@Haakon kannst die Vorstellung bitte schließen? ^^

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