Charaktervorstellung Nocal Onvrait

Name: Nocal Onvrait

Geschlecht: Männlich

Alter: 189 Jahre

Rasse: Dunkelelf

Wohnort: Thang´Mar

Herkunft: Tenebris

Religion: Chaos (hingezogen zu Annon)

Aussehen: schneeweißes Haar, Blutrote Augen

Charaktereigenschaften: Belastbar, Durchhaltevermögen,
Unfair, egoistisch, Nachtragend

Beruf: angehende Leibwache und Baumeister

Fähigkeiten: Nocal lernt aufgrund von seiner Vorgeschichte sehr schnell.

Nocal kann seinen Egoismus sehr gut zurückhalten. Erledigt er etwas also in einem anderen Interesse oder ist er mal großzügig dann sieht er es als Investition für die Zukunft an, die ihm wiederrum später Vorteile erschaffen könnte.

Magie: Schule Satanica: ( Diese Schule umfasst die verbotenen Lehren der Fluchmagie.)

  1. Grausamkeitsfluch: Der Anwender sorgt beim Ziel für grausame Schmerzen, dessen Ausmaße der Magier kontrollieren kann. ( verursacht 1 Lp Schaden oder lässt den Gegner eine Runde aussetzen/ Gilt im Rp als Foltermöglichkeit ),

Schule Exitium: (Diese Schule umfasst die infernale Lehren , die finstere Macht des Chaos in die Welt der Sterbliche fließen zu lassen)

  1. Spiegelschild: Der Anwender beschwört ein magischen Spiegel, der ein feindliche Zauber reflektiert. (die Zauber werden bei Erfolg abgewehrt. Bei einem Würfelwert von 10 wird der Zauber auf den Feind reflektiert

Schule Sanguinius:(Diese Schule umfasst die Blutmagie)

  1. Lebensabsorbation: Der Anwender ist in der Lage mit einer Phiole Blut, ein Teil der Lebensenergie des Zieles abzuzapfen, um Verletzungen oder Gebrechen zu heilen oder um das eigene Leben zu verlängern. (nimmt ein Lp vom Ziel und heilt einen Lp beim Anwender)

Vorgeschichte:

Der Vollmond steht weit oben am schwarzen Nachthimmel. Er taucht das kleine Dorf in sein bläuliches Licht. Vor einem den kleinen, dunklen Häusern steht eine Kutsche. Daran waren zwei pechschwarze Pferde gespannt. Sie schnaubten wild und schaben mit ihren Füßen durch den feuchten Boden. Vor dem Haus versammelten sich immer mehr dunkle, groß gewachsene Gestalten. An ihrem Leib trugen sie schwarze Gewänder, die teilweise bis zum Boden gingen und durch die feuchte Erde verschmutzten. Aus dem Haus hört man qualvolle Schreie einer Frau. Ein Dunkelelf. Schwarzes Haar. Groß und ebenfalls dunkel gekleidet betritt mit schnellen Schritten das Gebäude. Sein Name war Pjotr Bathory. Er war ein begabter Blutmagier und Medicus des kleinen Dorfes. Er half der Dunkelelfe ein neuer Anhänger des Chaos zur Welt zu bringen. Es war ein kleiner Dunkelelf. Mit Schneeweißen Haar und Blutroten Augen. Sein Name sollte von diesem Tag Nocal Onvrait lauten.

Die Tage vergangen und die Jahre zogen über das Land vorbei.

Der Regen formte Pfützen am Boden und der junge Nocal saß am Rand des Dorfes unter einer großen Trauerweide und lauschte dem Regen und dem Donner, der immer wieder ertönte. Während er dort saß, schnitzte er mit einem kleinen Messer willkürlich Holz von einem dünnen Stock. Er war mal wieder von Zuhause geflüchtet, um den Arbeiten seiner Eltern zu entfliehen die ihn so unfassbar Langeweile bescherte. Sein Vater wollte ihm das Gerben von Leder lehren, doch ihn interessierte die Magie und der Kampf mit dem Schwert. Der Dorf Medicus, Pjotr Bathory, lehrte genau dies. Doch es gingen Gerüchte herum die selbst für Dunkelelfen zu Düster waren.

Die Jahreszeiten vergangen. Tiefer Winter brach ein.

Der Schnee erreichte eine Höhe, die dafür sorgte, dass man kaum das Haus verlassen konnte. Auch für Nocal und seine Familie traf dies zu. Doch dies hatte auch andere Gründe. Seine Mutter, Viktória Onvrait, war schwer erkrankt. Niemand konnte sich erklären, woher diese Krankheit kam, aber sie sorgte dafür, dass sie ans Bett gefesselt war. Nocal kümmerte sich um sie und nach einiger Zeit verstarb sie an ihrem Leiden. Und so wie es das Schicksal wollte, erlitt sein Vater nun dasselbe Leiden. Und verstarb kurze Zeit darauf. Nocal war von diesem Tag an ein Waise.

Die Jahre zogen erneut vorbei. Nocal lernte für sich allein zu sorgen und lebte alleine in dem Haus, in dem er geboren war, weiter. Doch dann bekam er einen Besucher.

Es war eine finstere Nacht im Herbst. Der Wind huschte durch die engen Gassen. In dem kleinen Haus brannte schwaches Licht als sich eine überdurchschnittlich große Person der schweren Eichentür näherte. Er klopfte dreimal laut an.

Klopf. Klopf. Klopf.

Nocal war misstrauisch. Er kannte kaum jemanden in seinem Dorf und lebte eher für sich. Zurückgezogen. Doch ging er trotz seines Misstrauens zur Tür. Er öffnete sie und da stand er. Der Sohn des Medicus. Groß. Blass, weiße Haut wie Elfenbein. Pechschwarzes, langes Haar das zu vielen kleinen Zöpfen geflochten und gebunden war. Und Blutrote Augen die durch das schwache Licht des Feuers im Haus leicht zu leuchten schienen. Er neigte leicht seinen Kopf und begann zu sprechen. In seiner Stimme war ein fremder Akzent zu hören der an einen ungarischen oder gar rumänischen Akzent erinnert und einiger Laute fremdartig wirken lässt.

Ich grüße dich, mein Herr! Mein Name ist Dracul Bathory und ich bin hier, um eine Lieferung meines werten Herr Vaters zu überbringen!

Nocal schien sichtlich überrascht und nahm die angebliche Lieferung an. Er wusste von keiner Lieferung, bedankte sich aber mit der Manier, die er gelernt hatte und schloss wieder die Tür. Nachdem er noch einige Momente hinter der geschlossenen Tür stand, ging er zurück zum Kamin, in dem das Feuer knisterte. Das kleine Paket legte er vor sich und packte es aus. Ein Buch kam zu vorschein. Es war alt. Die Seiten des Buches waren vergilbt und teilweise eingerissen oder wiesen Flecken auf, die einen rötlichen Schimmer hatten. Der Einband schien aus Leder zu bestehen und in diesem war eine sehr schnörkelige Schrift hinein geritzt worden.

Semita sanguinis

Er wusste nicht was dies bedeutet und klappte langsam das Buch mit großer Skepsis auf. Dabei setzte er sich in den Stuhl vor dem Kamin und begann Seite für Seite die merkwürdigen Zeichen und Schriften zu verstehen. Dort standen Worte, die er bis dahin noch nie vorher gehört hatte. Und die Zeichnungen, die auf manchen Seiten erkennbar waren, sorgten selbst für ihn ein unangenehmes Gefühl in seinem Inneren.

(https://i.pinimg.com/originals/c0/c4/a8/c0c4a8967144090855d9d2179adb8da8.jpg)

Erneut vergangen viele Tage und Nocal beschäftigte sich täglich mit den merkwürdigen Schriften.

Dracul war seit einiger Zeit nun fester Bestandteil im Leben des Dunkelelfens Nocal. Es stellte sich heraus, dass er einen direkten Draht zum Immaterium besass und lehrte Nocal, wie er es nannte “Den Weg des Blutes”. Dazu zählt die Schule Sanguinius, die Schule und Lehren der Blutmagie. Er lehrte ihm die Blutmagie, er war wahrlich ein Naturtalent und nahm schnell das auf das ihm beigebracht wurde. Doch schnell stellte Nocal schmerzlich fest, dass Dracul dies alles nur lehrte, um selbst einen Vorteil daraus zu schöpfen. Doch war man einmal in seinen Fängen so konnte man sich nur schwer befreien. Er schreckte nicht zurück Waffen oder gar Magie gegen Nocal anzuwenden. Nocal entschloss sich dazu sich dem Dorfältesten einzuweihen, der bereits von vielen Geschichten um die Familie Bathory gehört hatte und das Urteil fällte Dracul Bathory zu bestrafen oder aus dem Dorf zu verbannen. Doch Nocal empfand schnell, nachdem ihm bewusst war in welchen Schwierigkeiten er nun seinen einzigen Freund im Dorf gebracht hatte, Schuld, die ihn beinahe von innen zerfraß. Kurzerhand entschloss er sich dazu aus dem Dorf zu fliehen. Da dies eine kurzfristige Entscheidung war, griff er keinerlei Vorräte oder dergleichen und rannte in Richtung des Waldes. Es war dunkel und er konnte kaum sehen, wohin er rannte. Die Bäume sorgten dafür das es noch dunkler war als es ohnehin bereits war. Bevor er es merkte, viel er in einen Fluss, der eine sehr starke Strömung aufwies. Krampfhaft versuchte er sich aus dieser zu befreien, doch vergebens. Ein lautes Rauschen war zu hören das sich immer mehr näherte. Ein Wasserfall. Unfreiwillig geschah das was Nocal weiterhin krampfhaft versuchte abzuwenden, er fiel die vielen Meter in die Tiefe. Schwarz. Er sah nichts weiter als Schwärze. Das nächste das Nocal sah war ein dichter Wald in der Nähe der Küste, an der er angespült wurde. Wie war er von dem Fluss ins Meer gelangt? Und wo war er? Nichtsahnend wo er war, lief er in den Wald in der Hoffnung auf Zivilisation zu stoßen.

Update:

Tage, Wochen, Monate, vergingen in Parsifal:
Zu nächtlicher Stunde saß Nocal in seinem Büro. Den Kopf auf seiner Hand stützend beobachte er eine Sammlung Bücher, die auf seinem Schreibtisch lag. Fünf waren es an der Zahl. Äußerlich alle voneinander eindeutig zu unterscheiden.
Minuten, nein sogar Stunden vergingen, in dem sich der Dunkelelf nicht rührte. In zeitlich regelmäßigen Abständen tropfte das Wachs der brennenden Kerze auf den Boden, bis:

platsch

Nocal schreckte auf: [Alles gescheitert. Alles lief schon am Anfang schief]

er hämmerte seine Faust auf den Tisch [Hätte ich doch nur mehr Zeit, mehr anhänger… mehr Möglichkeiten]

Nocal steht auf, stapelte die Bücher über einander und blickte ein letztes Mal auf das ganz oben liegende Buch. Das Buch war finster und schwarz, sowohl vom aussehen als auch vom Inhalt. Er las erneut den Titel „Eine Ideale Welt im Chaos“, wobei er anfing zu schmunzeln. [Meine Zeit ist gekommen. Ich konnte es nicht durchsetzen.] Er nahm alle Bücher, ging auf eine scheinbar normales Bücherregal zu. Dort verbarg sich ein doppelter Boden, wo er sämtliche Bücher versteckte. Er schloss das Regal und versank erneut in Gedanken. [Der Nachfolger, der meine Schriften ehrt und studiert, wird diese Bücher finden. Ich hoffe, nein, er wird meine Ideen, Pläne und die Ideologie des Chaos durchsetzen.]

Nocal atmete tief ein [Nun gut, es ist so weit]
Ohne weitere Sachen zu packen, machte er sich auf. Wohin wusste er selber nicht. Hauptsache weg, Abstand gewinnen. Die politische Lage, in die er sich hineingeritten hat, war äußerst angespannt.
Doch seine Reise sollte schneller beendet sein als er dachte.
Bereits in den Bergen südlich von Thang´Mar stößt er auf etwas Merkwürdiges. Ein Gebäude? Ja, ein Haus, ein bewohnbares sogar. Eines, welches gar nicht hier existieren durfte.
Mit jedem Schritt, den er an das Haus macht, werden die Geräusche, die aus ihm hinaustreten, klarer und lauter.

Eine laute, aber doch junge Stimme ist zu hören
[Ein Junge… Er schimpft.]

Bei der Tür angekommen, wartete Nocal und lauschte.
Die Stimme schimpfte erneut

„Du, du bist Schuld! Mama hätte nicht so enden müssen!“

ein leises Schnupfen ertönte, worauf eine zarte Stimme versuchte zu sprechen

„A-aber…“

„Sei ruhig…“ schreit der Junge „deswegen vertrauen wir nur dem Chaos. Verstehst du das jetzt endlich? Alle anderen Wesen sind Abschaum!“

Nocal war vor allem von dem letzten Satz des Jungen verblüfft. Er riss die Tür auf. Vor ihm standen zwei Dunkelelfen. Ein Mädchen mit einem verweinten Gesicht und ein Junge, mit aggressiven Blutroten Augen. Beide schienen etwas erschrocken von der plötzlichen Anwesenheit des, doch recht erfahren Dunkelelfen.
Nocal blickte, nein er starrte dem Jungen einige Sekunden in die Augen, bevor er ein böses Lächeln aufsetzte.
Kam ihm eine neue Idee?

Update 2

Schritte waren auf dem Kies artigen Boden vor den Toren ThangMars zu vernehmen, ein Dunkelelf mit grauer Haut lief langsam auf das geschlossene Tor zu, an seiner Linken hielt er ein kleines Mädchen, ebenso Dunkelelfe und an seiner Rechten hielt er einen kleinen Jungen, selber Spezies. Als sie näher kamen schienen die Wachen sie zu erkennen ein älterer Wachmann runzelte die Stirn.

‘Diplomat Onvrait?’

‘Ich bin kein Diplomat mehr, Mirexus.’

Die Wache musste leicht auf schmunzeln ehe er das Tor öffnen lies, langsam lief Nocal mit den beiden Kindern in die Stadt hinein. Und während die kleinen mit vor Neugier glitzernden Augen ThangMar betrachten, schweiften seine Gedanken nur um eins … laut Gerüchten sei der ehemalige König, Dracul, ums Leben gekommen und nun regierte ein neuer König. Plötzlich kam ihm ein Gedanke, eine alte Bekanntschaft, die ihm in diesem Fall aushelfen könnte … sofern sie noch lebte.

Er brachte die Kinder in den Untergrund und befahl einigen Wachen auf sie aufzupassen ehe er an dem Königs Haus vorbei in Richtung Wohnviertel lief, Dieses war seltsam leer und so sah ihn niemand. Letzten Endes kam er an einer Tür an und langsam hob er die Hand und schlug mehrere Male gegen die Tür. Nicht lange dauerte es, bis sich diese schwungvoll öffnete und eine Alte Dunkelelfe zum Vorschein kam.

‘Oho, Nocal?’ Ich dachte schon du wärst tot’

‘Leider noch nicht, aber grüße Namira’

Mit einem Schmunzeln lud sie ihn in das Haus ein, langsam trat er ein und die beiden ließen sich an dem großen Tisch nieder, sie tranken zusammen Tee und sprachen sich nachdenklich miteinander ab, Namira erzählte ihm was in ThangMar passierte und Nocal erzählte ihr von den zwei Kindern. Nachdenklich lauschte sie ihm ehe sie nach einer Weile auf seufzte.

‘Wahrlich tragisch … Aber Nocal? Du verzeihst mir sicher oder?’

‘Verzeihen zu was?’

‘Dazu das ich dich umzubringen habe … Du bist ein Teil einer vergangenen Ära. Und nun … wie schon gesagt, diese Ära ist vergangen.’

Nocal versuchte sich zu erheben doch langsam begann sich ein Taubes, unschönes Gefühl in seinem Körper auszubreiten, dieser gehorchte ihm nicht mehr. Einzig seine Zunge und seine Finger konnte er gerade noch so bewegen. Langsam tippte seine Hand auf den Tisch.

‘Verstehe, irgendwie habe ich damit rechnen müssen’

Langsam trat Namira vor und legte eine Hand an sein Kin um dieses zu heben und zu ihm hinab zu blicken.

‘Ich sagte dir doch damals ich würde dein Untergang sein’

Und mit diesen Worten griff sie nach seiner Hand und drückte seinen Arm weg, um langsam mit einem gezogenen Dolch die Ader an seinem Handgelenk zu durchschneiden. Sie hielt seinen Arm geschickt von sich entfernt sodass das heraus spritztende Blut sie nie erreichte, und langsam entschwand das Leben aus Nocals augen … und das letzte was er sah war das eisige Lächeln der Dunkelelfe die ihn zuerst vergiftet hat … und dann auch noch umgebracht hatte.

Namira hingegen wischte sich das bisschen Blut von der hand und blickte nur schweigend zu ihm hinab ehe sie in Richtung des Untergrunds lief. Dort angekommen traf sie auf die beiden kleinen Kinder dennen sie lächelnd eine Hand hinhielt.

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Damit ist Nocal tot und (hoffentlich) hat er eine schöne Zeit im Immaterium. :saluting_face: