Charaktervorstellung Sakamoto Haruka

Hallo liebe Leute, passend zu meinem Konzept der Kultur der Shinai wollte ich einen ersten, beispielhaften Charakter dieser Kultur vorstellen, unabhängig davon ob sich genügend Frewillige finden, oder die Kultur überhaupt angenommen werden wird. Zumindest hatte ich Spaß beim schreiben und ihr hoffentlich beim Lesen.

Bei dem vorgestellten Charakter handelt es sich um meinen eigenen Pen&Paper Charakter, der hoffentlich bald sein Debut in Parsifal feiern darf. Nun aber Los:

Vorname: Haruka / Haru

Name: Sakamoto

Alter: 20

Religion: keine offizielle

Rasse: Mensch

Kultur: Shinai

Größe: 178cm

Körperform: trainiert, durchschnittliche Proportionen

Haare: lange, schwarze Haare – oftmals zum Pferdeschwanz gebunden

Augen: Jadegrün

Beruf: Jungoffizier der kaiserlichen Armee

Wohnort ehemals: Kaiserstadt Shinjuku / Drigast

Wohnort: kleines Camp irgendwo in Parsifal

Geburtsort: Kariya / Drigast

Stärken: fähiger Taktiker (Momentan negiert durch Überforderung), wird als gütiger Anführer geschätzt, charismatisch

Schwächen: Unerfahren ( Momentan ohne Vorgesetzte zusätzlich überfordert ), gibt sich gern dem Alkohol hin, hat eine verletzte Schulter, leidet nach einem Kampf längere Zeit schmerzen, Schuldgefühle wegen dem Verlust seiner Männer

Persönlichkeitsbeurteilung der kaiserlichen Armee:

Sakamoto Haruka ist ein zielstrebiger und intelligenter Offizier, der jeden Befehl mit vollster Überzeugung ausführt. Es existiert kein Anzeichen, weshalb seine Loyalität in Frage zu stellen wäre. Seine Vorgesetzten erweist er jederzeit den gebührenden Respekt.
Allerdings weist sein Führungsstil Unregelmäßigkeiten auf. Zwar verstößt er nicht gegen den Kodex der Armee, doch würde er jederzeit das Wohl seiner Soldaten über das erfolgreiche Abschließen seines Auftrags stellen, was er auch ohne zu zögern auf Nachfrage bestätigte.
Aus diesem Grund wird der Jungoffizier Sakamoto Haruka bis auf weiteres lediglich Patrouillien und Karawanenschutzmissionen zugeteilt werden, bis sich seine Denkweise im Einklang mit dem Geiste der kaiserlichen Armee befindet.

Gezeichnet, Ausbilder Minamoto Mori

ein paar von Sakaomtos Tagebucheinträgen:

9. Juli

Mit dem Ende der Abschlusszeremonie ist es nun endlich soweit. Zwölf Jahre harten Trainings und ständigem Lernens sind nun vorbei. Ab dem heutigen Tage bin ich ein Offizier der Armee. Niemals werde ich dieses Abzeichen ablegen, das kannst du mir glauben kleines Tagebuch. Vielleicht sollte ich zurück nach Kariya reisen und meiner Schwester einen Besuch abstatten? Ich habe genug Sold angespart um sie ein wenig zu unterstützen. Der kleine Keichi würde sich sicher auch freuen seinen großen Bruder wieder zu sehen – wie lang ist es her? Drei Winter müssten es jetzt sein. Ah! Ich weiß, ich kaufe ihm auf dem Weg ein Holzschwert, dann kann er mit seinem Bruder trainieren. Das wollte er schon immer.

26. Juli

Sie ist nun also verheiratet. Ich verpasse so viel im Leben meiner Familie, das es einem fast die Tränen in die Augen treibt. Doch nichts darf mich von meinem Ziel abbringen. Ich werde ein großer Anführer werden, vielleicht sogar General – nein mindestens General! Und von dem Geld werde ich ein Anwsen in Shinjuku kaufen, dann leben wir alle wieder unter einem Dach.

18. September

Seit über einem Monat darf mein Trupp nur Karawanen begleiten und gelegentlich die wahrscheinlich langweiligsten und friedlichsten Wälder in ganz Shintoku patrouillieren. Diese immer gleichen Missionen sind so ereignislos, dass ich meinen Männern sogar erlaubt habe ohne zusätzliches Gepäck zu reisen, wir sind sowieso am Abend wieder zurück in der Stadt. Wenigstens freuen sie sich, ausnahmsweise nicht so viel tragen zu müssen.

7. Oktober

Noch immer nichts als langweilige Patrouillien, daher habe ich mich gestern dazu entschlossen, immer mal wieder eine Rast einzulegen und stattdessen mit den Männern zu trainieren. So gibt es zumindest zwischendurch etwas, worauf sie sich freuen können. Alles ist besser als stundenlang durch den Wald zu laufen, ohne das etwas passiert. Jeden Tag.

12. Oktober

Das gelegentliche Training kommt gut bei der Truppe an. Die Moral ist hoch wie noch nie und immer mal wieder bekomme ich mit, wie wetten unter den Soldaten abgeschlossen werden. Zwar sollte ich so etwas schnellstens unterbinden, doch so lang es die Moral oben hält und sich keine ungesunden Gewohnheiten entwickeln, habe ich nichts gehört. Dem Zusammenhalt tut es allemal gut.

2. November

Es ist tatsächlich etwas passiert, als wir eine Karawane in Richtung Yokohama eskortieren sollten, doch erklären kann ich es mir nicht. In einem Moment liefen wir eine ruhige Straße in der Mittagssonne entlang und im nächsten umschlang uns ein dichter Nebel, man sah die Hand vor Augen nicht. Auch wenn wir uns bemühten beisammen zu bleiben und uns immer wieder mit Rufen versicherten, das niemand verloren geht wurden wir voneinander getrennt. Fünf Soldaten und zwei Ochsen sind verschwunden. Wir werden sie finden. Wir werden sie finden…

3. November

Noch immer scheint sich der Nebel nicht aufzulösen und wir kommen nur langsam voran. Ich bin mir nichteinmal mehr sicher, wohin wir eigentlich gehen, doch ich kann die Männer nicht verunsichern. Zunächst müssen wir aus dem Nebel heraus. Von den Verschollenen fehlt noch immer jede Spur.

15. November

Wir haben es aus dem Nebel heraus geschafft. Zumindest was von uns übrig ist. Insgesamt sind acht Soldaten und fünf Ochsen plus deren Besitzer spurlos verschwunden. Ein Glück, das die restlichen Ochsen genug Wasser, Getreide und Feldfüchte geladen hatten, sonst hätten wir es womöglich nicht geschafft. Die Moral ist verständlicherweise am Boden.

Ich habe mir heute die linke Schulter verletzt, sie brennt wie Feuer und ich kann meinen Arm kaum bewegen. Besser ich halte es geheim, nicht das das die Moral noch weiter drückt.

16. November

Wir haben ein kleines Lager aufgeschlagen, Für Nahrung und Wasser ist erstmal gesorgt. Mein Arm tut weiterhin weh, doch durch die Kräuterumschläge ist er zumindest nicht weiter geschwollen. Leider waren das die letzten.

18. November

Die Wälder in der Umgebung sind völlig fremd. Wo auch immer wir sind, das ist nicht mehr Drigast. Nichts von all dem hier ist auf irgendeiner Karte verzeichnet. Das Protokoll ist klar, sollte keine Möglichkeit bestehen sich zurück zu melden, ist es unsere Pflicht eine befestigte Stellung im Namen des Kaisers zu errichten und möglichst viel über die umliegenden Länder in Erfahrung zu bringen. Ich bin mir nicht sicher ob ich das kann. Vor einigen Tagen gab es nichts als langweilige Patrouillien und jetzt soll ich eine Expeditionstruppe anführen? Ich habe mir etwas aufregendes gewünscht, vielleicht hätte ich mit besser mit dem zufrieden gegeben, was ich hatte.

Zumindest meinem Arm scheint es besser zu gehen. Die Schmerzen sind normalerweise erträglich, doch wenn ich ihn belaste sind sie kaum auszuhalten. Damit nicht genug, hat mein Stellvertreter nun auch noch von meiner Verletzung erfahren. Ich hoffe er schweigt darüber.

So – das war es nun von mir, ich hoffe ihr hattet genauso viel Spaß beim Lesen, wie ich beim Schreiben. Gerne würde ich eure Meinung über den Charakter hören. Mir ist bewusst, das er eigetnlich nicht regelkonform ist, da die Kultur, der er angehört nicht, beziehungsweise hoffentlich „noch“ nicht anerkannt ist, aber hiermit bestünde der erste Charakter diese Truppe schonmal. Ich hoffe es finden sich noch genug Freiwillige Interessenten, damit die Shinai auch die erforderliche Menge Spieler zusammen bekommen.

Ich wünsche euch noch einen wunderbaren Tag,

Euer Fox :fox_face:

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Eine sehr schön geschriebene Charaktervorstellung ^^
Man bekommt schon jetzt ein gutes Bild von dem Charakter, so wie es bei einer CV sein sollte.

Das einzige und größte Problem aus meiner Sicht ist, dass die Kultur bisher nicht angenommen wurde und somit die Herkunft des Charakters nicht erlaubt ist.
Da Menschen an sich nur aus der echten Welt stammen dürfen, ist so oder so die Frage, ob die Kultur mit dem ganzen Aspekt der Herkunft so angenommen werden kann, selbst wenn der restliche Inhalt in seiner Vollständigkeit makellos ist/wäre.

Dennoch würde ich sagen wir warten erst einmal ab, bis dazu genaueres kommt ^^

2 Like

Ich bin auf jeden Fall gespannt, was auch immer bei der Entscheidung herauskommen mag.
Wobei ich persönlich kein Problem darin sehe neben der normalen Welt eine weitere Fantasywelt mit Parsifal zu verbinden, aber die Entscheidung liegt eben nicht bei mir - Abwarten und Kaffee trinken.
Dennoch danke schonmal für die Rückmeldung :fox_face:

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