Charaktervorstellung Sheldor von Alexandretta

Name: Sheldor von Alexandretta

Alter: 31

Geburtstag: 03.05.1312

Aussehen: 1,83m groß, stämmig, grüne Augen, braune Haare, Schrumpel Nase

Rasse: Mensch / Europäer

Wohnort: Kaltenfels

Herkunft: Alexandretta

Beschäftigung: Architekt und Planer von Kaltenfels

Religion: Christentum

Eigenschaften: Engagiert, zielstrebig, ein wenig größenwahnsinnig, Planungstalent

Fähigkeiten: Kochen, Planen, Bauen, Lesen, Schreiben, Fischen, Schwimmen, Schwertkampf, Bogenkampf, Verzauberung, Dekorieren, Erze schürfen

Interessen: Handel, Architektur, Führung, Planung

Charakter: Gebildet, Respektzollend, Ehrgeizig, Zielorientiert

Stärken: Der Bau neuer Regionen, Handeln, Organisation, Konzeptionieren, Lesen, Schreiben

Schwächen: Mag die Hitze nicht, Zu groß für manche Türen, Keine guten Kenntnisse in der Agrarwirtschaft, Kein schneller Läufer, Schlafmangel

Geschichte:

Kapitel 1: Kind
Die Geschichte beginnt mit meiner Geburt in einer armen Zeltstadt im tiefsten Norden. Die ersten Jahre meines Lebens verbrachte ich dort in einem kleinen, kalten und nassen Zelt, meistens ohne essen. Nach meinem sechsten Winter, so mir erzählt, kamen Ritter mit schweren Rüstungen auf edlen, weißen Pferden in unsere Zeltstadt. Sie wollten Rast machen, sich am Feuer wärmen und etwas Essen. Meine Eltern waren zu dieser Zeit nicht bei mir und so war ich alleine und vertrieb mir die Zeit mit einem Wiegenlied, dass mir meine Mutter beigebracht hatte. Das Lied sollte mir helfen, wenn ich mich alleine und traurig fühlte. Einer der Ritter musste mich wohl gehört haben, denn er trat ins Zelt um zu sehen, woher das Lied kam. Alles, was ich sah, war ein stämmiger Hühne, der den Eingang des Zeltes komplett einnahm. Erschrocken trat ich einen Schritt zurück, doch der Mann, der später eine wichtige Rolle in meinen Leben spielen würde, lächelte mich freundlich an und warf mir einen Apfel zu. Nachdem meine anfängliche Verwirrung über das unverhoffte Geschenk verschwunden war, freute ich mich sehr und biss freudig in den Apfel. Mit einem freundlichen Lächeln und zufriedenen Lächeln verließ der Ritter wieder das Zelt und ließ mich alleine zurück. Kurze Zeit später hörte ich Tumult vor dem Zelt und meine Mutter kam freudestrahlend in das Zelt. Sie nahm mich bei der Hand und führte mich hinaus, dort stand Friedrich Sheldor, der Ritter, der mir zuvor den Apfel schenkte und lächelte mich an. Meine Mutter beugte sich zu mir runter, nahm mein Gesicht in ihre Hände und sagte zu mir: „Der Mann dort möchte dir ein großes Geschenk machen, er bietet dir an dich mitzunehmen und zu seinem Knappen auszubilden“. Ich verstand nicht was ein Knappe ist und warum ich nicht bei meinen Eltern bleiben konnte, doch das freudige Gesicht meiner Mutter konnte ja nur heißen, dass es etwas gutes war. Meine Mutter küsste mich und nahm mich in den Arm, meinen Vater sah ich nicht mehr und bin ihm seitdem auch nie wieder begegnet. Friedrich gab meiner Mutter einen goldenen Ring und ein wenig Geld: „Damit ihr euch irgendwann ein besseres Leben aufbauen könnt“. Meine Mutter steckte die Sachen weg und hob mich auf sein Pferd, wo darauf geachtet wurde das ich richtig saß und sicher war. Friedrich sagte zu mir „Halt dich fest kleiner Ben“ und ritt los. Während ich zu meiner Mutter sah, die immer kleiner und kleiner wurde, wurde mir allmählich klar, dass das womöglich das letzte Mal war, das ich sie sehen würde. Bei dem Gedanken begann ich zu weinen, fürchterlich und unerbittlich, der Schmerz der plötzlichen Trennung und der Gedanke sie nicht mehr wiederzusehen übermannten mich.

Kapitel 2: Knappe
Die nächsten Jahre verbrachte ich im Hause der Sheldors und lernte dort Julius, meine neuen, älteren Bruder kenne. Ich half Margaret, Julius Mutter, im Haus und lernte dort wie man einen großen Haushalt mit Angestellten führte.
Mit zwölf Jahren begann ich dann meine Knappen Tätigkeit, bei Friedrich, der nach so vielen Jahren nun eine Vaterrolle für mich wahr. Zu meinen Tätigkeiten gehörten unter anderem das Striegeln seines Pferdes und Säubern seine Rüstungen und Waffen. Ich räumte in seinem Schlafgemach in der Ritter Christi Burg auf und säuberte die Latrinen. Es vergingen viele Winter und mit der Zeit geriet ich in einen Trott. Meine größte Leidenschaft war, jede freie Minute die ich am Tag hatte zu nutzen um meine Fähigkeiten mit Schwert und Bogen zu verbessern. Ich wollte unbedingt besser werden, um später mein großes Ziel, ein Tempelritter zu werden, wahr werden zu lassen.
Dann war der Tag endlich gekommen, die Sergeant Prüfung stand an. In der Nacht vor der Prüfung war ich so aufgeregt das ich nicht schlafen konnte. In der Prüfung musste ich meine Fähigkeiten im Lesen, Schreiben, reiten, Umgang mit Pfeil und Bogen, dem Schwert und auch den Lehren des Christentums unter Beweis stellen.
Ich bestand die Prüfung mit Leichtigkeit, wenn auch sehr müde und wurde damit Sergeant Ben Sheldor.

Kapitel 3: Sergeant
Meine Fähigkeiten als Sergeant wurden schnell unter Beweis gestellt, denn nur einen Winter nach der Prüfung zogen wir los, um ein Krieg gegen die barbarischen Berserker des Nordens zu führen.
In den ersten Schlachten hatten wir wenige Verluste und siegten, doch an der letzten Feste der Barbaren scheiterten wir und mussten uns zurückziehen. Ein kalter Winter tötete viele der Sergeanten, Pferde und Ritter und der Hunger war ein noch größeres Problem als die Barbaren. Da ich gut im Umgang mit dem Bogen war, wurde ich oft mit anderen Sergeanten auf die Jagd geschickt.
An einem der kältesten Tage entdeckten wir auf der Jagd einen jungen, er war keine 14 Winter alt und hockte im Schnee wo er fieberhaft herumwühlte. Langsam gingen wir auf ihn zu, worauf hin er uns bemerkte und zurückschreckte. Ich griff nach meinem Beutel und holte etwas von dem Brot, dass ich für heute bekommen hatte heraus. Der ängstliche Blick des Jungen schlug schnell in pure Freude um als er das Brot erblickte und ein wenig erinnerte er mich an mich selbst als ich noch klein war. Auch ich hatte einmal hungrig und frierend auf dem Boden gesessen und wurde von der Gnade eines Fremden gerettet. Das brachte mich auf eine Idee. Ich fragte ihn in der Sprache der Nordmänner, welche ich noch aus meiner Kindheit beherrschte, ob er mehr haben wollte, sein verwirrter Blick sagte mir das er damit nicht gerechnet hatte doch er antwortete auch kurzem Zögern: „Ja bitte mein Herr“. Ich sah ihn lächelnd an und sagte zu ihm: „Aber dann musst du uns helfen in die Feste der Barbaren zu kommen“. Er nickte und ich gab ihm mein restliches Brot. Er steckte es ein und lief eilig los, worauf hin wir ihm eilig hinterherrannten. Der Junge führte uns an eine dicht bewachsene Felswand neben der Feste und ging auf die Wand zu, wo er die Büsche und Ranken zur Seite schob und einen Geheimgang offenbarte.
Ich dankte ihm und bat ihn darum niemanden zu verraten, was er uns hier gezeigt hatte.
Er nickte wieder und verschwand dann im Fels.
Eilig liefen wir wieder zurück in unser Lager und achteten darauf das uns keiner auf dem Weg dorthin sah. Im Lager angekommen gingen wir sofort zu Friedrich, meinem Vater und unser Kommandant und erzählten ihm alles. So konnten wir die Barbaren des Nordens besiegen und in ihrem Lager eine kleine Gemeinde mit einer wundervollen Kirche gründe.
Als wir aufbrachen, um nach Hause zu segeln, gerieten wir in einen schweren Sturm. Fast die Hälfte unserer Schiffe kenterten, so auch das Schiff, auf welchem sich mein Bruder befand. Erst später erfuhr ich, dass er überlebte und es nach Parsifal schaffte.
Zu Hause angekommen war keine Zeit zum Feiern, die Trauer um unsere verlorenen Brüder war zu groß.

Kapitel 4: Ritter
Ein paar Wochen nach unserer Rückkehr wurde ich aufgefordert vor den Rat der ältesten zu treten. Meine Gedanken rasten: War ich nicht gut genug? Habe ich etwas falsch gemacht? Warum wollen sie mit mir sprechen?
Ich zog meine Rüstung an und trat in die große, feierlich geschmückte Halle, in der mich der Rat bereits erwartete. Was mir wenige Minuten später klar wurde, war das dieses Treffen mein Leben für immer veränderte. Die nächsten Minuten vergingen quälend langsam und mir war speiübel und als die Worte „Ritter Christi“ und „Ernennung“ vielen, fiel mir die ganze schwere Last der letzten Jahre von den Schultern. Ich verließ die Halle als ein Ritter des Ordens der Ritterschaft Jesu Christi und meine Freude, dass meine harte Arbeit sich ausgezahlt hatte und all die Jahre des Hoffens sich bezahlt gemacht hatten, war unermesslich.
Die nächsten Jahre vergingen wie im Flug. Ich bildete neue Knappen und Sergeanten aus und lehrte viel dazu. Mein Wissen erweiterte sich stark, so auch um das magische verbessern von Waffen und das planen und errichten von Städten.
Fünf Winter nach meiner Ernennung zum Ritter zogen wir erneut in den Krieg.
Dieses Mal verschlug es uns in die tiefen Wüsten des Südens, wo wir wieder viele Entbehrungen ertragen mussten, aber auch hier gewannen wir unsere Kriege.
Nach den Kriegen wollten ich und andere Ritter Christi nicht sofort zurück in die Heimat, wir wollten eine christliche Lebensweise in das Land der Ungläubigen bringen und so gründeten wir die Stadt:
Alexandretta

Kapitel 5: Alexandretta
Hier die volle Geschichte der Stadt zu erzählen wäre zu lang und erfolgt in einem weiteren Teil meiner Geschichte.
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Kapitel 6: Parsifal
Nach langen Jahren als Oberhaupt der Stadt, misste ich meine Heimat und gab meine Status auf um wieder nachhause zu finden. Durch meinen Rang als Oberhaupt wurde ich nach all den Jahren nur noch Sheldor von Alexandretta genannt. An einem angenehm warmen Tag im Frühling trat ich also meine Reise mit meinen beiden Sergeanten ((hier wird später auf SunBro_42 und IsThataSupra verwiesen)) an. Wir ritten Richtung Hafen und bestiegen ein Schiff, welches in Kürze in See stechen würde. Auf der Fahrt verlief gut, bis wir in einen mächtigen Sturm gerieten, die Erinnerungen an meinen verlorenen Bruder kamen wieder hoch und mit ihnen die Trauer. Der Sturm tobte unermüdlich und ich betete zu Gott das uns nichts passieren würde. Ein Starker Blitz traf nur wenige Meter vom Schiff entfernt ins Wasser, dann wurde mir schwarz vor Augen.
Als ich wieder aufwachte, sah ich meine beiden Sergeanten neben mir liegen, sie lebten und spuckten wie ich gerade das salzige Meerwasser aus.
Gestrandet an einem fremden Ort und mit keiner Orientierung stand ich wackelig auf und suchte nach Leben, welches ich in Form eines Fischers vorfand. „Guter Mann sagt, wo sind wir hier?". Der Mann, sichtlich irritiert und skeptisch, musterte uns von oben bis unten und sagte knapp „Parsifal".

Fortsetzung folgt …

Quelle:

4 „Gefällt mir“

Vielen Dank für deine CV es gibt allerdings noch etwas zu ändern.

Wie ich bereits mit dir im dc besprochen habe musst du dir eine andere Herkunft suchen und folglich auch den Namen abändern.

Da reicht Architekt oder Baumeister.

Der Rest des Steckbriefs passt.

Zur Geschichte:
Die Herkunft muss halt geändert sein
Zum 1. Kapitel:
Also gäbe es so nichts auszusetzen ich würde dir allerdings empfehlen es so zu machen das dein Char vlt der Sohn eines verarmten Ritters ist oder so da das mit dem Knappen mehr Sinn ergeben würde.

Kapitel 2 und 3 ist in Ordnnung

Bei Kapitel 4 müsste nocheinmal überarbeitet werden da man in der echten Welt nicht von einem Rat zum Ritter geschlagen wurde.

Bei Kapitel 5 wie besprochen muss dein Char aus der realen Welt kommen

Und der Obere Teil von Kapitel 6 muss auch überarbeitet werden

Wurde alles angepasst :slight_smile:

Es gibt noch eine Kleinigkeit die nicht passt. Der Templerorden war zu Zeit Parsifals bereits aufgelöst.
Deshalb kann dein Char kein Tempelritter sein

Lol wir haben Templer aufm Server?

oder gehts dir um davor, also vor Parsifal?

Sehe es als etwas übertrieben und bedenklich an alte Chars noch zu akzeptieren aber bei neuen jetzt auf jede Sekunde genau zu schauen obwohl es mehr oder weniger irrelevant ist (kein Angriff gegen dich Knight du setzt ja nur die „Regeln“ um) aber ich habe die Verbesserung vorgenommen :slight_smile:
@The_Kinght

1 „Gefällt mir“

Gut wäre dann von mir so angenommen.
Das @team müsste nochmal drüber schauen