Charaktervorstellung Sven Gustavsson

Name: Sven Gustavsson

Alter: Geboren 1316 (25 Jahre) in Malmoge (Malmö)

Rasse: Mensch (Schwede, Nordmann)

Wohnort: Nord-Parsifal (Wildnis)

Religion: Früher christlich, heute heidnisch (nordische Mythologie) – jedoch ist er in einem Konflikt mit sich selbst. Er weiß selbst nicht genau, an was er glauben soll.

Beruf: Räuber

Körpergröße: 155 cm

Haarfarbe: Braun

Augenfarbe: Braun

Charaktereigenschaften:

Sven Gustavsson ist sehr hinterlistig und hält Versprechen nicht ein und hat keine Hemmungen jemanden zu betrügen. Außerdem ist er ein sehr guter Lügner und baut sein gesamtes Leben auf einem Lügenkonstrukt auf. Darüber hinaus nutzt er sehr oft Intriegen, um Menschen zu manipulieren und sich selbst zu schützen und sein Ziel zu erfüllen.

Er ordnet sich nicht gerne unter, weshalb er eher die Rolle eines Anführers einnehmen möchte. Doch er weiß auch, wenn sein Feind genug hat. So würde er niemals Leute erpressen, plündern oder verletzen, wenn sie in einer noch mieseren Situation als er selber ist. Eher reicht er ihnen die Hand. Zwar nur, weil er in ihnen ein Mittel zu seinem Ziel findet, dennoch versucht er ihnen auch ein besseres Leben bei sich zu bieten. Er versucht also eine Win-Win-Situation für beide Seiten zu schaffen, alleine aus dem Zweck, des eigenen Nutzen.

Er ist aufgrund des guten Elternhauses sehr gut gebildet, kann also lesen, schreiben und rechnen. Er versteht sehr viel von Wirtschaft, dem verwalten und haushalten. Sven kann sich sehr gut ausdrücken, weshalb er von den meisten Menschen als sehr sympathisch und hilfsbereit beschrieben wird. Ein Umstand der seiner anderen Facette mehr als nur zugutekommt.


Geschichte

Es war gerade der erste Schnee gefallen, ich erinnere mich noch sehr gut an jenen Tag im Dezember. Früh am Morgen wachte ich auf, als draußen die spielenden Kinder im weißen Schnee spielten und mit selbstgebauten Holzkarren die Hügel herunterfuhren. Meine Mama bereitete das Essen vor, mein Vater zerkleinerte mit der Axt das braune Holz, aus nordischen Kieferbäumen, welche wir dann gemeinsam unter unserem kleinen Ofen stapelten. Der Morgen war gehüllt in eine friedliche Idylle, weißer Tau war noch an den mittellangen Grashalmen zu erkennen. Es war drei Tage vor Weihnachten und in der Kirche – wenige Meter von unserem Haus entfernt – liefen bereits die ersten Vorbereitungen für den weihnachtlichen Gottesdienst. Mein Elternhaus war äußerst gläubig und legte großen Wert auf Tugend, Fleiß und vor allem Pünktlichkeit.

Mein Vater war ein erfolgreicher Holzhändler und schaffte es problemlos den Tisch mit Brot und gar kostbares Fleisch zu füllen. Meine Mutter zog mich alleine groß. Geschwister hatte ich nicht.

Nach Parsifal kamen wir durch einen komischen Zufall. In einer heißen Sommernacht wurden wir von einer Meute aus unserer Heimat Malmoge (Malmö) vertrieben und sind wie viele andere Menschen aus ganz Europa geflüchtet. Komplett orientierungslos sind wir über Monate durch ganz Europa gewandert, bis wir in einen Wald ankamen. Immer weiter liefen wir hinein, in der Hoffnung auf andere Menschen oder helfende Hände zu treffen. Doch die Welt, die sich uns öffnete, es war nicht unsere bekannte Welt. Ich war gerade 20 Jahre jung.

So siedelten wir uns an einem Fluss an. Das Land war Fruchtbar und nach kurzer Zeit hatten wir bereits einen florierenden Bauernhof und einer starken Viehzucht. Mehr und mehr Menschen aus den verschiedensten Ländern Europas siedelten sich an und unser Zusammenleben war sehr harmonisch. Auch wenn es meinen Eltern zunächst schwerfiel, so nahmen wir den christlichen Glauben an. Wir bauten Klöster, Kirchen und Häuser für die Armen und Kranken, teilten mit unseren Nachbarn Haus und Hof und auch Hungern musste niemand. Unser kleines Dorf befreit von Pest und Armut war wie ein Paradies.

Auch die anderen Völker im Land waren längst willkommen. Vor allem zu den Elfen pflegten wir ein gesundes Verhältnis. Sie bereicherten uns oftmals mit kulturellen Gesängen und Tänzen zu bestimmten Feiertagen. Im Gegenzug durften natürlich auch wir als Dorfgemeinschaft zu ihnen ein und auskehren, wann immer wir wollten.

Der hohe Wohlstand, den ich genießen konnte, sollte mir jedoch langfristig nicht nützen. Kurz vor meinem 25. Geburtstag merkte ich, dass ich mich in einem goldenen Käfig befinde. Mir geht es gut ja, ich bin gesund und ja ich habe sogar eine sehr gute Bildung genießen können. Mein Vater konnte sich sogar privaten Unterricht mit Medikussen leisten, vor denen ich bis heute sehr viel Respekt habe.

Doch dieses normale Leben, es war nichts für mich. Ich wollte etwas Größeres erreichen. Man wird geboren, um zur Schule zu gehen, dann zu arbeiten, um dann mit 40 Jahren ins Gras zu beißen. Nein, ich sah meine Bestimmung in etwas größeren. Ich musste in dem Schnee, welcher Morgen nicht mehr sein wird, meinen Fußabdruck hinterlassen. Ein Fußabdruck, welcher auch nach meinem Dasein existiert, nicht wie jener Schnee, der bei den ersten Sonnenstrahlen wieder verschwindet.

Kein Fußstapfen welcher beim nächsten Regen daher gespült wird und auch kein Fußstapfen im Matsch, welcher durch sprießendes Gras im Frühling oder von den letzten Blättern an sterbenden Bäumen im Herbst überdeckt wird.

Mein Ziel ist es deshalb, ein eigenes Reich zu erschaffen. Ein Reich, welches die christlichen Werte, Tugenden und Moralvorstellungen, mit dem kämpferischen Flammen der nordischen Soldaten kombiniert. Ein Reich aus Nordmännern, Asiaten und Slaven.

An die Nachwelt – das hier ist mein Appell. Das hier wird die Erklärung an Eurasien. Gehabt euch wohl,

S.G.

21 „Gefällt mir“

Interessanter Charakter. Ich würde mich über künftiges RP mit dir freuen. Mal schauen was sich so ergibt, sagt man ja gerne. (:

Räuber?!?!?!? Ups. Ich habe etwa 800 Blöcke von dir entfernt ein Lager aufgebaut!
Mögen die Abrissarbeiten beginnen!

@_G0dly mein Gebiet ist der Norden, mal schauen ob wir uns in die Quere kommen :smiley:
@Lumy schauen wir mal :smiley: Wenn ich klaue dann nur, wenn meine eigene Existenz auf dem Spiel steht. Also nur etwas Essen oder sowas :smiley: keine Sorge :smiley:

2 „Gefällt mir“

3 „Gefällt mir“

Möge die purge beginnen!

Spaß :wink:

Wann kommt ein neues Video?

Sonntag, 18 Uhr :smiley:

2 „Gefällt mir“
  1. wie nimmst du die Folgen auf? Aufnehmen und sofort veröffentlichen oder aufnehmen und in 4 tagen oder so veröffentlichten?

  2. hoffe im Video kommt meine Raststätte vor :smiling_face_with_three_hearts:

Nein ich nehme irgendwann auf und dann schneide ich und veröffentliche es dann halt immer Sonntag und Mittwoch :smiley:

Manchmal produziere ich vor, damit ich - falls mein Zeitplan knapp wird - doch ne Folge raus hauen kann. Deshalb bin ich jetzt schon quasi bei Folge 4 und 5, weshalb ich nicht direkt auf die Vorschläge eingehen kann :smiley: Das wird dann halt erst mit Folge 6 möglich wenn ich sie dann irgendwann aufnehme :smiley:

3 „Gefällt mir“