Charaktervorstellung von Altan Karanas

Name: Altan Karanas
Alter: 46
Rasse: Mensch
Wohnort: südliche Wildnis des Kontinentes Nory Ryk
Beruf: Schreibkundiger
Körperbau: muskulös
Größe: 1,70 m
Religion: Meridia – Göttin der Ozeane und Hüterin der Gesundheit
Besondere Merkmale: gräuliche Schuppen vom Knie bis zu den Füßen

Stärken und Schwächen

Altan ist ein gutmütiger Typ. Von Natur aus ist er bei Fremden, die Rüstungen oder gar Waffen tragen, eher zurückhaltend. Anderen Personen begrüßt er herzlich, dabei fehlt es ihm nicht an Höflichkeit.

Er freundet sich auch nicht so schnell mit Fremden an. Zwar tauscht er ein paar Worte mit ihnen aus, dennoch vertraut er nur seinem Instinkt. Das hat ihn oft vor falschen Personen bewahrt. Viel zu oft wurde er hintergangen. Hat er jedoch einmal eine Freundschaft geschlossen, so sieht er es fast schon als Pflicht, seine Freunde zu unterstützen.

Seine Gier nach neuem Wissen, versucht er in Tagebüchern und Pergamenten festzuhalten.

In seiner Jugend wurde ihm beigebracht, dass man seine Ziele nur dann erreichen kann, wenn man auch dafür arbeitet. Zu seinen positiven Eigenschaften zählen: Belastbarkeit, Toleranz, Organisation und Teamfähigkeit. Er selber sagt von sich, dass er keinerlei negative Eigenschaften hat. Jedoch hört man von einigen Freunden, dass er geizig, pedantisch und sammelwütig ist.

Hinter vorgehaltener Hand erzählt man sich auch, dass er übelriechende Gestalten nicht ausstehen kann. Meist rümpft er dann die Nase.

Den Schwertkampf meidet er. Nur gegen Untote und Gestalten deren Aussehen gar grausam erscheint, wird er sich wehren. Dies jedoch nicht immer mit einem guten Ausgang für ihn.

Geschichte

Ahhh, ich glaube es ist so weit. “ stöhnte Siglinde zur Hebamme. Es war ein sonniger Tag, der 3. Tag im fünften Monat des Jahres 1295, als Altan geboren wurde.

Mutter Siglinde hatte die Geburt gut überstanden und konnte einen gesunden Jungen in den Händen halten.

Erst drei Tage nach der Geburt, erfuhr Ringard von dem Ereignis. Als Zuchtmeister des Herzogs Gallinger aus der Stadt Sorel, war Ringard meist viele Tage nicht zu Hause. Zusammen mit seinem Erstgeborenen Sohn Brolt, verweilte er deswegen meist im Herzogtum zu Sorel.

Als Zuchtmeister verdiente Ringard gutes Geld. Er lebte stets sparsam und gab nur das aus, was für das Leben notwendig war.

Herzog Gallinger war ein einsamer Mann. Seine Frau war früh verstorben und konnte ihm kein eigenes Kind gebären. So war es nicht verwunderlich, dass Brolt seine Aufmerksamkeit bekam. Brolt konnte aus seinem Zimmer immer mit ansehen, wie sein Vater die jungen, meist älteren Kinder, züchtete. Die vielen Leibesübungen versuchte er in seinem Zimmer nachzuahmen. Immer wenn sein Vater Feierabend hatte, zeigte der fünfjährige Brolt, was er beobachtet hatte. Stolz wie ein Vater nur sein kann, lobte er ihn stets dafür.

Brolt wollte unbedingt Ritter werden. Sein Vater allerdings fand, dass er noch ein bis zwei Jahre warten müsse, bis er mit der Ausbildung beginnen konnte.

Irgendwann hatte auch Herzog Gallinger von diesem Wunsch erfahren und teilte seinem Zuchtmeister mit, dass sein Sohn durchaus die leichten Tätigkeiten bei der Züchtigung mitmachen darf.

Es vergingen gute acht Jahre als die Ausbildung endete und Brolt eine Lehre als Knappe am herzoglichen Hofe begann.

Brolt und sein kleiner Bruder verstanden sich prima. So war es selbstverständlich, das Brolt versuchte ihm das gelernte beizubringen, doch Altan erwies sich eher ungeschickt, als lernfähig.

Altan interessierte sich eher für andere Dinge. Als es draußen regnete und er im Haus ein leises plätschern hörte, versuchte er mit seinen acht Jahren dem Geräusch nachzugehen. Er verstand nicht, warum ein Dach nicht das Haus vor dem Regen schützte und warum das Wasser an der Wand herunterlief und nicht vom Dach direkt auf den Boden tropfte.

Altan hatte immer viele Fragen. Meistens ging er damit zu seiner Mutter Siglinde. Sie hatte stets ein offenes Ohr für ihre Familie. Vater Ringard hingegen mochte die vielen Fragen nie beantworten. „ Konzentriere dich auf das Wesentliche, Altan “, ermahnte er ihn oft. „ Wem kümmert schon ein Tropfen Wasser im Haus? Das wichtigste für einen heranwachsenden Mann ist die Zukunft sich als Ritter zu beweisen .

Das wollte Altan nie hören, doch sein Vater war streng und so lernte auch Altan viele Dinge. Lesen, schreiben und musizieren. Auch der Umgang mit Schwert und Armbrust wurde ihm beigebracht.

Mit 14 Jahren schloss er seine Lehre ab und sollte nun als Knappe den Dienst am Hofe antreten.

Altan aber schien nicht daran interessiert zu sein. Er hinterfragte fast alles. Warum ist das Schwert so geformt? Wie schnell ist ein Pfeil aus der Armbrust? Warum kommen so seltsame Töne aus den verschiedenen Musikinstrumenten?

Inzwischen wurde Brolt zum Ritter geschlagen. Herzog Gallinger bot ihm einen lukrativen Posten in seinem Heer an. Er gewann viele Turniere und konnte sich so einen gewissen Ruhm erarbeiten.

Altan war stolz auf seinen Bruder. „ Mein Bruder ist Ritter bei Herzog Gallinger. “ erzählte er den anderen Jungs.

Viele Jahre vergingen. Mutter Siglinde wurde krank. Kein Arzt konnte ihr helfen. Altan sprach sehr viel mit den Ärzten. „“ Warten sie Doktor Gram. Ich hörte von einem Medikus der sich auf einer großen Insel im Westen befinden soll. Ich werde ihn aufsuchen und ihn um Hilfe bitten. Was hat meine Mutter? " Der Arzt erklärte ihm in kurzen Worten die Krankheit.

Altan war zu diesem Zeitpunkt alleine. Sein Vater musste in einer Grafschaft seinem Beruf nachgehen und Brolt war im Namen des Herzogs unterwegs.

Die Reise in den Westen war beschwerlich und sehr lange. Er heuerte auf einem Schiff an und bot dem Kapitän seine Dienste an, damit die lange Überfahrt nicht zu teuer werden würde. Der Kapitän willigte ein. „ Aye, mein Junge. Matrosen können wir immer gebrauchen. Gehe die Treppe hinunter und melde dich beim Bootsmann. Er soll dir eine Aufgabe geben.

Altan musste das Deck schrubben und beim Segel flicken helfen. Es war oft stürmisch, und viele Male hörte der den Steuermann rufen: „ Hilf uns Meridia, bringe uns heil über.

Als sich die See einigermaßen beruhigte, ging er auf den Steuermann zu und wollte wissen, wer Meridia sei. Der Steuermann lachte laut und sagte dann: „ Sag bloß du kennst die Göttin der Ozeane nicht mein Junge? “ Er fuchtelte kurz etwas in die Luft und redete dann weiter. „ Sie beschützt uns Seefahrer. Ich habe auch schon gehört, dass sie Kranke heilen kann.

Altan ließen die letzten Worte nicht ruhen. Als er in seiner Kajüte war, kniete er nieder und betete zu Meridia. „ Göttin der Seefahrer. Meine Mutter ist schwer krank. Ich bin auf der Suche nach Heilung für sie. Was kann ich tun, damit ihr mir helft? Damit ihr meiner Mutter helft? Ich flehe euch an. Schickt mir ein Zeichen der Hoffnung.

Fast jeden Tag betete er zu ihr. Kurz vor der westlichen Küste geriet das Schiff in ein schweres Gewitter. Die Wellen waren so hoch, dass das Schiff zu kentern begann. Laute Schreie waren zu hören. Viele fielen ins Wasser. Auch Altan traf es. Verzweifelt versuchte er sich an einem Holzfass festzuhalten, doch immer wieder verlor er den Halt. Mit letzter Kraft schrie er: „ Meridia hilf mir, hilf mir, hilf… “, dann wurde es ruhig.

Patsch…patsch. Ein Fremder schlug Altan ins Gesicht. „ Hey lebst du noch? Hey Du. “ rief die Person.

Altan öffnete die Augen und sah einen alten Mann, der sich über ihn beugte. „Wo bin ich?“ stammelte er und blickte sich gleichzeitig um. „ Ihr seid lustig. Seid froh, dass ihr noch lebt. Wir sind hier auf Parsifal, meiner Heimat. Euer Schiff hat hier auch angelegt, aber in Einzelteilen. “ Der Kerl fing lauthals das Lachen an.

Was ist passiert und was mache ich hier?“ fragte er den Fremden. Der schüttelte nur den Kopf und erwiderte: „Ihr erwähntet immer den Namen Meridia und dass ihr nach Hause müsst. Mehr kann ich euch auch nicht sagen.“

Altan überlegte und überlegte. Es schien, als hätte er durch den Sturm und den Aufprall einige Gedächtnislücken. Er bedankte sich bei dem Fremden, der ihm noch einige trockenen Sachen überreichte und ihm dann Glück für seinen weiteren Weg in Parsifal wünschte.

Nur wenige Meter weiter ließ er sich nieder und begann damit sich eine Unterkunft zu bauen.

Wird Altan sein Gedächtnis zurück bekommen?

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Gefällt mir sehr gut. Schön ausgearbeitet. Wenn er Wissen sucht, dann sollte er bald mal nach Lamondin kommen. Wir haben Großes geplant :wink:

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Nun ja. Die Gedächtnislücken müssen erst mal geschlossen werden. Ich denke da wird im RP sicher die eine oder andere Möglichkeit gegeben werden.

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Ich freue mich drauf :smiley:

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Ich hoffe wir beide kommen auch mal ins RP :slight_smile: Würde mich auf jeden Fall freuen!

Es wird nicht mehr lange dauern, dann werde ich den Medikus aufsuchen.

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Ausweis wurde neu erstellt und stimmt jetzt mit der CB überein. Bitte um Verschiebung in das passende Forum.

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