Charaktervorstellung von Dwinbar Glangvlax (LionplayerLP)

Name: Dwinbar Glangvlax
Geschlecht: Männlich
Alter: 93
Größe: 1,37m
Rasse: Hochzwerg
Wohnort: Gabilgathol
Herkunft: Paeonia (Nomaria, Naris)
Religion: Glaube der Ahnen
Aussehen: Kurze braune Haare, damit ihm beim Schmieden nicht zu heiß wird, ein kurzer brauner Bart, schwarze Augen, läuft in der Regel mit einfachen Klamotten, abgerundet durch eine Weste und einen Gürtel

Quelle

Bild von Dwinbar Glangvlax in seiner Schmiede in Gabilgathol

Charaktereigenschaften:
• Sehr materialistisch
• Ausgelassener Trinker
• Distanziert zu anderen Rassen, sofern sie keine möglichen Auftraggeber sind
• Gewinnorientiert
• Respektvoll, zumindest seinem Fürsten gegenüber
• Gegenüber seiner Stadt sehr hilfsbereit
• Kaum reizbar, solange nicht betrunken
• Stolz (Hochzwerg)
• Wissbegierig/Neugierig

Stärken

  1. Außerordentlich im Schmiedehandwerk
  2. Starker Kämpfer
  3. Guter Trinker
  4. Talentiert im Umgang mit Werkzeugen
  5. Schmerzresistent gegen leichte bis mittelstarke Angriffe ((Stumpfe Gewalteinwirkung, Kratzer mit scharfen Waffen etc.))

Schwächen

  1. Bestechlich
  2. Unsozial – Weiß mit anderen Rassen nicht umzugehen
  3. Alkoholiker
  4. Geht hohe Risiken ein, um neues Wissen zu erhalten
  5. Verlustängste

Beschäftigung
• Schmied
• Minenarbeiter
• Kriegsherr
• ((durch RP kann noch etwas folgen))

Fähigkeiten
• Kann Lesen, Schreiben und Rechnen
• Kann mit der Spitzhacke umgehen
• Kaum schmerzempfindlich
• Talentiert im bewaffneten und unbewaffneten Kampf
• Beherrschung verschiedener, rassenübergreifender Schmiedestile ((Texturen der Ausrüstung nach dem Texturepack ändern))
• Kann Handeln

Magie
Kategorie: Das Meisterwerk der Rüstung
Zauber:

  1. Arkane Abwehr:
    Der Anwender zeichnet magische Runen der Abwehr in die Luft, die den
    Anwender oder ein anderes Ziel vor magischen Angriffen schützen.(Der Beschwörer wehrt
    bei Erfolg, einen magischen Angriff ab./ Wirkt nicht gegen Chaosmagie oder Magie, die die
    Psyche angreift)
  2. Schild der Reinheit:
    Der Anwender umgibt sich mit reiner, weißer Magie, die die
    verdorbene Magie des Chaos vertreiben kann. Entweder bei sich selbst oder bei einem
    anderen Ziel. (Der Anwender darf bei Erfolg, einen Chaoszauber abwehren.)
  3. Hexenfessel:
    Der Anwender blockiert die magischen Energien eines Zieles , wodurch
    dieses keine Magie wirken kann. (Blockiert eine Runde , magische Fähigkeiten / außerhalb eines Kampfes 3min Magieblockade)
Kindheit

Vor ziemlich genau 93 Jahren spürte Dwinbar Glangvlax zum ersten Mal das Tageslicht und fühlte einen starken, warmen Wind über sein Gesicht wehen. Als er seine Augen öffnete, sah er eine kräftig gebaute Frau mit blonden Haaren und einem lieblichen Gesicht, die ihn im Arm hielt. Sie war seine Mutter Zylra. Als Dwinbar sich umschaute, sah er neben seiner Mutter einen etwas älteren, faltigen und vor allem aber sehr kleinen Mann mit dem größten Grinsen, das Dwinbar sich vorstellen konnte. Die Person schien sein Vater Zamnil zu sein. Doch das war nicht das Einzige, was Dwinbar interessierte. Er erblickte eine wunderschöne bergige Landschaft mit Wasserfällen und Schluchten, wie auch viele hart arbeitende Zwerge, die Löcher in Wände schlugen. Warum schlugen sie Löcher in die Wand, wieso machten sie sich dabei so eine Mühe und aus welchem Grund sahen sie nach getaner Arbeit dennoch so glücklich aus? Das fragte sich Glangvlax seit er denken kann, denn sein Vater war einer dieser Arbeiter. Während seine Mutter die meiste Zeit über bei ihm war, sah er seinen Vater nur selten. Er war bereits früh morgens weg und kam erst spät abends wieder und doch, alles was Dwinbar mitbekam, war, wie zufrieden sein Vater war. Wie konnte er so zufrieden sein, obwohl er nur so wenig Zeit mit seinem Sohn verbrachte? Diese Fragen machten Dwinbar neugierig, so neugierig, dass er alles daransetzte, sie beantworten zu können.

Bereits nach kurzer Zeit konnte er sich problemlos bewegen. Da seine Mutter häufig Besuch hatte und merkwürdige Getränke trank, die ihren Charakter vollkommen veränderten, sodass sie ihn nicht mehr beobachtete, konnte er seinem Vater vorsichtig folgen, um einige seiner Fragen beantworten zu können. Nach dem sein Vater ein merkwürdig geformtes Werkzeug, ein Stock mit einem dünnen, leicht rundlich geformten Metall, holte, ging er in eines dieser Löcher in den Wänden. Als Dwinbar ihm ungefähr zwei weitere Minuten folgte, entdeckte er ein merkwürdiges Schimmern im Gestein. Sein Vater bewegte sich zu diesem Schimmern und fing an, mit seinem Werkzeug auf das Schimmern einzuschlagen. Durch die Lautstärke erschrak Dwinbar hörbar. Zamnil erschrak daraufhin ebenfalls, denn so ein kleines Kind hat in einer Mine nichts verloren. Als er erkannte, dass es sein Sohn war, lachte er jedoch sofort laut los. Er brachte Dwinbar zurück zu ihrer Wohnung und erzählte Zylra ganz stolz, wie sein Sohn ihn bei der Arbeit beobachtet habe und er so viel von seinen Eltern geerbt hätte, denn Dwinbar sei so interessiert für Erze wie er und so wissbegierig wie Zylra. Auch Dwinbars Mutter wirkte plötzlich sehr stolz, denn sie freute sich über die Intelligenz ihres Sohnes. Als Erinnerung an diesen besonderen Tag, an dem Dwinbar das erste Mal in einer Mine war, schenkte sein Vater ihm eine Kette mit einem Edelstein als Anhänger, der, wie sich herausstellte, das vorher abgebaute schimmernde Erz aus der Mine war. Jedoch hielt Zylra es für zu gefährlich, in die Mienen zu gehen, weshalb es Dwinbar verboten wurde.

In den folgenden Jahren brachte seine Mutter ihm schnell das Sprechen bei, damit Dwinbar alle seine Fragen stellen konnte, um seine Wissbegier zu stillen.

Mit gerade einmal 6 Jahren wurde seine Wissbegier jedoch so groß, dass es ihm nicht mehr reichte, Fragen zu stellen. Er musste es selber erleben. Da er jedoch wusste, dass seine Eltern ihn niemals tief in die Mienen lassen würden, da es dort zu gefährlich ist, musste er sich heimlich rausschleichen. Durch die Erzählungen seiner Eltern wusste er genau, wo er hinmusste. Kurz vor den Mienen stand hinter einer versteckten Tür ein Regal voll mit Spitzhacken, von denen er sich eine nahm, um danach tief in die Mienen gehen zu können. Nach gerade einmal fünf Minuten fand er bereits das erste Erz. Es war ein schwarzes, klumpiges Erz, dass er leicht abbauen konnte. Aus dem Wissen, welches er von seinen Eltern übermittelt bekam, wusste er, dass es Kohle war, ein nicht allzu wertvolles Erz. Da ihn das noch nicht zufrieden stellte, ging er tiefer in die Höhlen. 30 Minuten später fand er endlich ein ihm unbekanntes Erz, sehr seltenes Erz, welches er unbedingt haben und erforschen wollte. Allerdings hing dieses so hoch an der Decke und war fast vollständig durch einen anderen Stein verdeckt, weshalb es auch bisher noch nicht abgebaut wurde. Dwinbar versuchte an der Felswand hochzuklettern, sich an der Decke festzuhalten und zeitgleich das Erz abzubauen, was aufgrund seines jungen Alters jedoch keine gute Idee war. Nach dem zweiten einhändigen Schwung seiner Spitzhacke rutschte er ab und fiel.

Als er wieder zu sich kam, fand er sich in seinem Bett wieder, umringt von seinem Vater, seiner besorgten Mutter und einem sehr alt aussehenden Zwerg, den er bisher noch nicht gesehen hatte. Zylra bemerkte als erstes, dass Dwinbar wieder aufgewacht war und fing sofort an, ihn anzubrüllen, dass sie sich Sorgen gemacht habe und es gefährlich gewesen sei. Der unbekannte Zwerg fing jedoch sofort an, sie zu beruhigen. „Natürlich kannst du dir Sorgen machen, aber was hast du denn bei einem so wissbegierigen, jungen Zwerg erwartet? Und noch dazu hat er ein Erz entdeckt, dass wir im kompletten Gebiet nur ungefähr einmal im Monat entdecken. Dazu war es in der entdeckten Ader in einer derartigen Menge vorhanden, dass wir für fünf Monate ausgesorgt haben! Du solltest viel eher stolz auf ihn sein.“ Auch wenn Zylra nicht sonderlich gut getröstet wurde, sah sie erneut ein, dass die Wissbegierde Dwinbars nicht gestoppt werden konnte, also musste ihm wenigstens beigebracht werden, sich dabei nicht in Gefahr zu bringen.

Seine Ausbildung wurde in den folgenden Jahren viel intensiver. Sein Vater lehrte ihm zur Selbstverteidigung, aber auch zur Stärkung seines Körpers das Kämpfen, sowohl unbewaffnet, als auch bewaffnet, vor allem mit Hämmern und Äxten. Diese Ausbildung war jedoch so hart, dass er sich ständig Verletzungen zuzog. Die Ausbildung bei seiner Mutter hingegen war nicht so schmerzlich und gefährlich, dafür aber umso anstrengender. Sie paukte ihm Tag für Tag ein, wie man richtig mit Geld umgeht und im Alltag alleine zurechtkommen kann. Da sie jedoch, wie Dwinbar mittlerweile erkannt hatte, eine starke Alkoholikerin war und sie ab einem gewissen Pegel sehr streng und aggressiv wurde, musste Dwinbar schnell erwachsen werden, um mit ihr umgehen zu können.

Als seine Eltern ein Jahr später bemerkten, wie erwachsen er schon geworden war, fingen sie an, sein Training auszuweiten. Sein Vater führte ihn in seine eigentliche Arbeit, das Schmiedehandwerk, ein, denn Dwinbar sollte es eines Tages übernehmen, wie schon die letzten vier Generationen der Glangvlax. Da er wusste, wie wissbegierig Dwinbar war, brachte er ihm lediglich die Grundlagen, wie das Schmieden an sich funktionierte, bei und schon nach kurzer Zeit übertraf er Zamnil bei weitem, denn er entdeckte die Möglichkeit, weniger Materialien als sein Vater zu verbrauchen und deutlich schneller Gegenstände herzustellen. Damit dieses Potential genutzt werden konnte, musste er nicht nur das Schmieden an sich lernen, sondern auch, wie er die Materialien beschaffen und die geschmiedeten Gegenstände verkaufen konnte, also lehrte seine Mutter ihm die Kunst des Handels. Allerdings war es eine langjährige Tradition der Glangvlax die Materialien selber zu beschaffen, weshalb Dwinbar erneut in die Mienen musste, doch diesmal mit seinem Vater. Dort lernte er den richtigen Umgang mit Spitzhacken und die besten Methoden um Erze zu finden.

Seine Ausbildung ging einige Jahre so weiter, bis seine Eltern ihm alles beigebracht hatten, was sie wussten und er all ihre Fähigkeiten besaß und bereits eine geringe Schmerzresistenz aufgebaut hatte, wie auch einen ausgeprägten Geschäftssinn besaß, so dass er trotz seiner Voreingenommenheit gegenüber Elfen gut mit ihnen handeln konnte.

Als seine Eltern jedoch merkten, dass sie Dwinbar nicht mehr beibringen konnten und ihr Sohn sichtlich unzufriedener wurde, überlegten sie nächtelang, wie sie ihn bei seinem Wissensdurst unterstützen könnten. Da fiel es ihnen ein… Magie ist ein riesiger Bereich, in dem man unendliche Möglichkeiten hat. Jedoch war sie in Naris verboten…

Sie überlegten sich einen genauen Plan, um mit dem Schiff das Meer zu überqueren und in Myra jemanden zu finden, der Dwinbar in Magie unterrichten könnte. Als sie soweit alles geplant hatten, gingen sie zu ihrem Sohn und schlugen ihm vor, gemeinsam nach Myra zu reisen, in dem sie eine Elfe für die sichere Überfahrt bezahlten, um Magie zu lernen. Durch die jahrelange Aktivität in der Schmiede wäre es kein Problem, sie für einige Jahre zu schließen. Und auch der Dorfälteste, der der unbekannte Zwerg von vor einigen Jahrzehnten war, der Dwinbar aus der Mine rettete, hatte kein Problem damit, denn er kannte Dwinbars Wissensdurst genau und wollte ihn somit nicht davon abhalten, mehr zu lernen. Die Magie dürfe er jedoch nach seiner Rückkehr nach Nomaria unter keinen Umständen nutzen. Dwinbar war sichtbar erfreut, denn er grinste, ähnlich wie sein Vater immer, von einem Ohr zum anderen, auch wenn er sich unsicher war, eine Elfe für die Überreise zu beauftragen…

Nach einigen Vorbereitungen war die Familie Glangvlax bereit für die Überreise nach Myra. Sie begaben sich zum äußersten Ende Nomarias und trafen dort auf die Elfe, die sie mit dem Schiff nach Myra bringen sollte. Das Schiff war ziemlich klein und heruntergekommen, sah jedoch noch fahrtüchtig aus. Sobald sie ihre persönlichen Gegenstände auf dem Schiff verstaut hatten konnte es auch schon losgehen. Dwinbar in seinem – für einen Zwerg immer noch – sehr jungem Alter von 43 Jahren war sichtlich aufgeregt.

Nach etwa einer Stunde jedoch verdunkelten sich die Wolken und es begann zu regnen. Dwinbar merkte, dadurch, dass er sich über Jahre mit dem Wissen aus den Büchern, die er besaß, fortgebildet hatte, dass ein Sturm aufziehen würde und das Schiff aufgrund der kleinen Größe den Sturm wahrscheinlich nicht mitmachen würde, weshalb er der Elfe vorschlug, eine andere Route einzuschlagen. Die Elfe jedoch wollte es nicht einsehen, da sie nicht genug Zeit habe, einen längeren Weg einzuschlagen und schon nichts passiere. Dwinbar schien sichtlich gereizt, da er sein Wissen solange vertieft hatte, dass sein Gespür nur selten falsch lag. Es kam zu einer Auseinandersetzung zwischen der Elfe und Dwinbar, die so weit ging, dass seine Eltern eingreifen mussten, damit er nicht handgreiflich wird. Dwinbar schwor sich, sollte seinen Eltern etwas zustoßen, würde er dieser Elfe niemals verzeihen. Eine weitere Stunde später verdichteten sich die Wolken und es fing an zu gewittern. Nun geriet auch die Elfe leicht in Panik, denn ihr wurde klar, dass das Boot nicht stabil genug war, um einen starken Wellengang zu überleben. Und so geschah es auch. Eine Welle war zu stark und schleuderte das Boot auf den Kopf, wodurch Dwinbar sein Bewusstsein verlor.

Ankunft in Gabilgathol

Als er wieder zu sich kam, fand er sich an einem kleinen Strand wieder, doch das Klima war völlig anders, als das welches er aus Naris kannte, es war merkwürdig kühl. Auch wenn er es noch nicht wusste, war er nicht nur nicht mehr in Naris, sondern gar nicht mehr in Paeonia. Er war in Parsifal, westlich Gabilgathols, gestrandet. Nachdem Dwinbar einige Minuten orientierungslos umher taumelte, realisierte er, dass niemand in seiner Nähe war. Weder seine Eltern, noch Schiffsüberreste, noch diese streitsüchtige Elfe…

Erst das Knurren seines Magens machte es ihm klar. Sie hatten ein Schiffsunglück und er war gestrandet. Seine Kleidung war vollkommen durchnässt, er hatte einen riesigen Hunger und es wurde langsam dunkel, also machte er sich auf die Suche nach etwas essbarem und einem Ort, an dem er die Nacht verbringen könnte. – Falls es so einen Ort überhaupt gab, schließlich wusste er nicht, ob die Insel, oder der Kontinent, auf dem er war, bewohnt ist.

Nach etwa einer halben Stunde fand er eine Mühle und ein großes Weizenfeld. Er war außer sich vor Freude, denn er dachte schon, er würde den Hungertod erleiden. Zudem war es ein eindeutiges Zeichen, dass hier außer ihm noch andere intelligente Lebewesen waren. Da er jedoch nicht wusste, wie sie einen gestrandeten, völlig durchnässten Zwerg ohne Geld behandeln würden, versuchte er vorerst nicht aufzufallen. So nutzte er die Dunkelheit der Nacht und betrat vorsichtig die Mühle auf der Suche nach Essen, ohne jemandem aufzufallen. Im dritten Stockwerk fand er glücklicherweise Truhen mit Brot, hinter denen er sich für die Nacht verstecken konnte. Nachdem er etwas gegessen hatte, versuchte er einzuschlafen, damit er sich am nächsten morgen in Ruhe überlegen könne, wie es weiter gehen soll.

Als er am nächsten Morgen aufwachte, sah er einen Mann vor sich, der zeitgleich sehr alt und relativ jung aussah. Er hat blaue Augen, weiße Haare und einen weißen Bart, der zu zwei Zöpfen zusammengeflochten ist und doch scheint er gerade einmal 100 Jahre älter als Dwinbar zu sein. Er stellte sich als den Hochzwerg Nôri Felakgundû ((EinarStormgud)) vor, wirkte jedoch sehr distanziert und vorsichtig, denn für ihn war Dwinbar nicht mehr als ein Einbrecher und ein Dieb. Nôri drohte damit, Wachen zu holen und ihn einsperren zu lassen, sollte er sich nicht erklären können. Nachdem Dwinbar ihm von seiner Vergangenheit erzählt hatte, wirkte Nôri zwar deutlich lockerer, dafür jedoch sehr verdutzt, denn die Begriffe „Naris“ und „Myra“ sagten ihm nichts, genauso wie Dwinbar nichts von Parsifal wusste. Als er jedoch von Paeonia redete, wusste Nôri Bescheid, denn das war der die Welt, aus der regelmäßig Zwerge und Elfen in Parsifal strandeten, also erklärte er es Dwinbar. Aus Mitleid kümmerte er sich ebenfalls darum, dass Dwinbar in der Zwergenstadt Gabilgathol aufgenommen wurde und diente fortan als sein neuer Lehrmeister.

Dwinbar war durchaus glücklich, jemanden zu haben, der ihn in diese neue Welt, getrennt von seinen Eltern, einweisen konnte, jedoch gab er fortan dieser Elfe die Schuld, was sein Verhältnis zu den Elfen in Parsifal auch nicht gerade verbesserte. Auch Menschen und anderen Rassen, die bisher für ihn unbekannt waren, stand er nur mit Argwohn gegenüber. Zudem war sein Schlaf fortan sehr unruhig, denn er musste immer wieder daran denken, wie er seine Eltern verloren hat, wodurch unter starken Verlustängsten litt. So versuchte er keine engen Bindungen zu irgendjemandem aufzubauen, auch wenn es bei einigen Einzelfällen, besonders bei Nôri, nicht sonderlich gut funktionierte. Einmal ging Nôri unangekündigt für zwei Wochen auf Reisen, vermutlich in seiner Rolle als Bote, und Dwinbar konnte an nichts anderes mehr denken, als dass er wieder jemanden verloren haben könnte, wodurch er zwei ganze Wochen lang seine Arbeit vollkommen vernachlässigte. Auch vom Wasser hielt er sich durch die ganze Situation so weit wie möglich fern, denn auch dort könnte er jemanden durch denselben Unfall, den er bereits erlitt, verlieren. Sein einziger Ausweg aus dieser Situation brachte ihn ebenfalls zu einer schlechten Gewohnheit, die er sich vermutlich von seiner Mutter abgeguckt hat. Sollte Dwinbar vor irgendetwas Angst haben oder sich zu viele Gedanken über etwas machen, griff er sofort zur Flasche – in der Regel hochprozentig. In den ersten Jahren klaute er es sich immer aus Nôris Lager, der auch nicht gerade ein seltener Trinker war, später kaufte er es sich selber in der stadteigenen Taverne von Gulbart Sigin-Inbar, wodurch er dort zum Stammkunden wurde.
Jedoch baute Dwinbar schnell eine enge Verbindung zu den Bewohnern Gabilgathols auf, wodurch er lernte, ebenfalls seinen Beitrag leisten zu müssen. Also machte er das, was er am besten konnte, in dem er eine Schmiede eröffnete.

Quelle

Dwinbar und Nôri in der neu eröffneten Schmiede

Weiteres Leben in Gabilgathol

Da er jedoch sehr gerne seine Stadt mit dem Geld unterstützen wollte, wie auch sich selber ein Vermögen aufbauen wollte, war ihm kein Auftrag zu schade, selbst, wenn dieser von einer Elfe kommen sollte. Im Laufe der Jahre lernte Dwinbar viel von Nôri, der mittlerweile sein Freund geworden war, vor allem wie er seine Wut gegenüber Elfen verstecken konnte, denn das war wichtig, um möglichst viel Geld verdienen zu können. Doch was passieren würde, wenn eine Elfe seinen Stolz verletzt oder gar die Ehre seiner Stadt …

Durch diverse Kunden in seiner Schmiede konnte er sich nicht nur einen Namen in Gabilgathol machen, er wurde auch langsam in anderen Städten und Völkern bekannt. Um seinen Kunden die bestmögliche Ware anbieten zu können, reiste er ein Jahr durch Parsifal und lernte Schmiedestile von fremden Völkern kennen. Vor allem durch Nôris Kontakte konnte er viel lernen. So konnte er nicht nur Ausrüstung für Zwerge und Elfen, sondern auch beispielsweise für Menschen anfertigen.

Doch Parsifal war nicht gerade eine friedliche Welt. Um auch sicher alleine reisen zu können, musste man über gewisse Selbstverteidigungsfähigkeiten verfügen. Durch die Ausbildung seines Vaters war er bereits kampferprobt, da Naris jedoch eher friedlich ist, kann man die Kampffähigkeiten nicht mit denen der Zwerge in Gabilgathol vergleichen. Auch hierbei musste Nôri ihm helfen. In gerade einmal 10 Jahren, vermutlich durch seine hohe Lernfähigkeit bedingt, wurde Dwinbar zu einem der stärksten Zwerge in Gabilgathol, zumindest, was den Nahkampf Mann gegen Mann betrifft. Auch grundlegende Magie wurde ihm durch Nôri gelehrt, jedoch sah Dwinbar zu dem Zeitpunkt keinen großen Nutzen in der Magie, wodurch er sie nur schleppend lernte, hauptsächlich, wenn er mal neben der Arbeit eine Stunde Freizeit hatte. Da seine Stärke bereits durch das Training mit Nôri gesteigert wurde, fokussierte er sich bei der Magie auf seine Verteidigung.

Nachdem er einige Jahre durch seine Arbeit als Schmied und seine hohe Wissbegierde positiv aufgefallen ist und auch seine Kampffähigkeiten weiter gestärkt hat, wurde er nebenher als Wache eingesetzt.

Durch seine hohen Kampffähigkeiten, die Freundschaft zu Nôri und seine Lernfähigkeit, so wie sein bereits vorhandenes Wissen wurde er zudem im Alter von 92 Jahren als Kriegsherr eingesetzt, was nun den neuen Hauptbestandteil seines Lebens in Gabilgathol ausmachte.

Nun geht er regelmäßig mit Nôri, den er mittlerweile als Bruder ansieht, trainieren, um sowohl seine Kampf- als auch Magiefähigkeiten auszubessern und handelt immer in Gabilgathols Willen – zumindest, solange man seine Ehre und seinen Stolz nicht verletzt.

4 „Gefällt mir“

@The_Kinght

Halli Hallo und Entschuldigung für die verspätete Überarbeitung!
Eine Schöne Cv hast du geschrieben, jedoch stimmen klitzekleine Sachen nicht:

Verletzungsresistent gegen leichte Angriffe, finde ich persönlich ein wenig „zu gut“. Was sind alles „leichte Angriffe“? Wenn einer dich mit einem Messer angreift und auch wenn dieser nur an dir heran schleift, wird dein Char eine kleine Wunde haben und Bluten müssen, außer deine Haut ist durch Mutationen besonders robust und stabil. Aber als Hochzwerg ist das nicht möglich. Schmerzrestient ist schon in Ordnung, das finde ich ok. Also bitte Verletzungsresistenz streichen

Hier wiederum steht nur Restenz gegen leichte Angriffe. Wenn du das so meinst, dass dein Char diese besonders gut ausweichen kann und dadurch fast nie getroffen wird, dann ist das ok. Dann bitte nur etwas umschreiben um es verständlicher zu machen

Ich konnte in deiner Story nicht herausfinden wie dein Char zudem gekommen ist. Der Vater hat ihm Schmieden beigebracht, aber ihr lebt in einem Reich wo es nur zwei Wesen gibt. Dein Char hat in GabilGathol eine Schmiede eröffnet, jedoch wird in der Story auch nicht erklärt ob er da erlernt hat und wenn ja wie?

Wie gesagt, sowas kann man nicht aufbauen. Man kann die Schmerzen übersehen, aber die Verletzung bildet sich am Ende des Tages. In der Story erzählst du davon, wie der Vater ihm auch mit Axt und Hämmern beibringt zu kämpfen und dein Char sich ständig verletzt. Beides sind Angriffswaffen wo man eher weniger von „leichten Angriffen“ reden kann.

Das müsste ein wenig erläutert werden. Dass dein Char Schmied und Minenarbeiter ist, ist sinnvoll und das er basic Selbtsverteidigung erlernt hat, wurde auch ganz gut erklärt. Aber wie ist er jetzt zum Kriegsherren geworden, wenn er keine Erfahrung hat?

Nichtsdestotrotz, fand ich deine Vorgeschichte schön zum Lesen. Sie ist gut geschrieben!
Ping mich an, sobald du mit der Überarbeitung fertig bist :)

1 „Gefällt mir“

Was mir gerade auffällt: Dein Char hat immer noch nicht Magie erlernt, aufgrund des Schiffsbruchs und in der Geschichte ist auch nicht zu entnehmen wer es ihm in Parsifal beigebracht haben könnte. Bitte ergänzen oder ggf streichen

@Baaaris Ich habe gerade alles überarbeitet, hoffe das passt so.

Danke für die Überarbeitung. Die neuen Zauber für die Hochzwerge wurden hinzugefügt. Ergänze noch diese und dann wäre deine Cv fertig

Danke fürs einfügen. Damit wäre die Cv von mir angenommen!
Nur noch das @team müsste drüber schauen. Schonmal viel Spaß im rp!

1 „Gefällt mir“