Charaktervorstellung von Emilia Arya Elendur (CiraThomasen)

Charaktervorstellung von Emilia Arya Elendur (CiraThomasen)

Name: Emilia Arya Elendur

Spitzname: Ella

Alter: 28

Aussehen: 1.62 m gross, schwarze Haare, blaue Augen, schlanke Statur; trägt ein Medaillon um den Hals, welches oft unter ihrem Kleid versteckt ist.

Rasse: Mensch

Beruf: Landesmeisterin von Wolfsburg

Religion: Christentum

Wohnhaft: Wolfsburg

Charaktereigenschaften: charmant, eloquent, friedfertig, nachtragend, zurückhaltend

Stärken:

  • Weisst diplomatisches Geschick auf, da sie als Thronfolgerin Helfensteins darin ausgebildet wurde
  • Ist in der Sprache sehr bewandert und schreibt gerne
  • selbstständig

Schwächen:

  • Geringe Kritikfähigkeit
  • Platzangst (meidet kleine Räume)
  • Hohe Bedürfnisse nach Rückzug und Ruhe
  • Kann sich schwer konzentrieren, da zu viele Reize um sie herum sind.

Familiengeschichte: Die Familiengeschichte wird bereits bei der Charaktervorstellung von Äelin Elendur behandelt. Der Einzige Unterschied: Die Mutter.
Arya Elendur wuchs als älteste Tochter von König Karl auf. Sie hatte einen Zwillingsbruder namens Luca. Ihre Mutter, eine schwarzhaarige Schönheit, starb bei der Geburt der Zwillinge. Zu dieser Zeit hatte ihr Vater schon Gefallen gefunden an der blonden Schönheit, Äelin Elendur, die Mutter von Äelin. Dem Volk von Helfenstein wurde verboten über die ehemalige Königin, über die Mutter der Zwillinge, zu reden. So erfuhr Arya erst am Tage ihrer Krönung, als sie zu Königin Emilia Arya Elendur, dass sich die Geschwister nicht dieselbe Mutter teilten.

Geschichte:

Schmerzensschreie ertönten in den Kerker und hallten von den kahlen Steinwänden wider. Es war kalt und feucht, schmutzig und stinkig hier unten. Emilia kauerte sich zusammen und hielt sich die Ohren zu. Sie wollte das nicht hören, doch hatte man sie absichtlich vor ein paar Stunden in eine neue Zelle geworfen. Man wollte, dass sie zuhören musste. Man wollte, dass sie leidet.

Wieder schrie ihre Halbschwester in der Folterkammer neben der Zelle auf und am liebsten hätte sie gerufen, dass die Soldaten und Carlus aufhören sollten, doch man hatte sie geknebelt. So wimmerte sie bei jedem Schrei ihrer Schwester. Seit Stunden folterten sie Äelin. Seit Stunden musste Emilia zuhören. Seit Äelin gefangen wurde und in die Zellen gesperrt wurde, konnte Emilia sie nicht ansehen. Man hatte die beiden Schwestern getrennt und wohlmöglich wusste Äelin nicht, dass ihre Schwester, ihre Arya, hier 5 Jahre lang in den Kerker versauerte, und glauben musste, dass Morgana Arya umgebracht hätte.

Morgana hatte am Tag ihrer Krönung, als sie nicht mehr Kronprinzessin Arya Elendur war, sondern Königin Emilia Arya Elendur, ihr einen Dolch in den Bauch gerammt. Sie war sofort zusammengebrochen. Tage später war sie aufgewacht im Krankenzimmer des Medikus. Man liess ihr einige Tage Zeit, bevor man sie in den Kerker schmiss.
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Morgana hatte offensichtlich Pläne mit der jungen Königin, denn sonst wäre sie sofort hingerichtet worden. Doch zum Glück war sie nicht alleine im Kerker. Ihr geheimer Verlobter, Thomas Wayn, wurde mit ihr zusammen eingesperrt, doch leider in getrennten Zellen. Ihr Vater, König Karl, war gegen diese Verbindung gewesen, war Thomas nicht adelig. Er war ein einfacher Bauernsohn gewesen. Doch die beiden liebten sich.

Ihr Vater war streng gewesen, vielleicht auch abweisend, aber er kümmerte sich um seine Kinder. Um sich selbst schützen zu können, wurde Emilia Arya im Schwertkampf und im Bogenschiessen ausgebildet. Auch wurde sie von seinen Beratern in der Diplomatie ausgebildet. Doch das half ihr nicht, als sie in ihrem Krönungsgewand abgestochen worden war.

5 Jahre lang waren die beiden, Thomas & Emilia, die einzigen in diesem Teil des Kerkers, getrennt voneinander, unfähig sich zu berühren. 5 Jahre lang konnten sie nicht herumlaufen, nichts lesen, nichts unternehmen. Doch dann kam Äelin. Man folterte ihre Schwester, während sie zuhören musste. Eines Tages jedoch wurde Emilia nicht in ihre Zelle geschmissen, sondern in die Zelle von Thomas.
Am Tage der grossen Hinrichtung wurden alle Gefangenen hingerichtet. Man platzierte Emilia geknebelt neben Morgana, so dass sie alles sah. Und das kam der Schock: Ihr Verlobter, ihr Thomas, wurde auf den Hinrichtungsplatz geführt. Carlus lachte schadenfreudig in ihre Richtung und hakte ihm den Kopf ab!
Emilia weinte, während Morgana ihr zuraunte, sie solle ja zuschauen, wie Äelin geköpft wird. Doch dann kam alles anders: Ein Pfeil sauste auf Morgana zu und blieb in ihrer Brust stecken. Verdutzt blickte Morgana auf den Pfeil, während die Wachen versuchten das Volk festzuhalten, auf der Suche nach dem Schuldigen. Emilia blickte sich um und sah rote Haare aufblitzen: Sophie.

Da alle abgelenkt waren, rappelte sich Emilia auf und flüchtete aus dem Schloss und schlussendlich aus der Stadt. Sie war schwach, denn sie konnte 5 Jahre lang nicht ihre Beine benutzen. Bei einigen Bauern konnte sie jeweils eine Nacht verbringen, doch sie suchte auch Unterschlupf in leerstehenden Gebäuden.
Nach fünf Jahren in der Gefangenschaft liebte es Emilia draussen in der Natur zu sein. Doch kaum war sie in einer Stadt, war sie überfordert. Sie war unkonzentriert und nur einige Male wurde sie knapp von einer Kutsche nicht überfahren worden. So zog sich Emilia lieber zurück und wollte ihre Ruhe haben. Da konnte sie sich gut auf sich und ihre Gedanken konzentrieren.

Sie hätte damals auf Äelin hören und flüchten sollen. Doch was sie mit ihrem Vater verbindet, war ihre geringe Kritikfähigkeit. Sie hasste es, wenn man sie kritisierte, denn oft lagen Tagelange Überlegungen hinter ihren Entscheidungen. Doch nun waren alle tot. Sie musste nicht, wo Äelin war, ob sie flüchten konnte, oder ob Morgana sie wieder geschnappt hatte.

Auf ihrer Reise schloss sie sich einer Gruppe von Seeleuten an, welche Emilia versprachen, weit weg vom Kontinent zu bringen. Emilia genoss die Reise auf der See. Doch eines Nachts, als sie schon lange schlief, hörte sie Kampflärm. Piraten griffen das Schiff an.
Man schaffte sofort alle Frauen und Kinder auf kleine Boote, während die Männer versuchten, gegen die Piraten zu kämpfen. Emilia konnte auf einemkleinen Boot entkommen.
Sie war tagelang unterwegs, bis sie in Parsifal ankam und am Hafen von Qadish Hilfe fand …

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Namens Diebin! xD

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Glaub mir, ich war noch verwirrter das erste mal ^^

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War ihr alter Char bei mir xD

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Deswegen hab ich den Namen geändert xD Emilia Arya… ^^’

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Lang Lebe Wolfsburg

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Eine sehr schöne Vorstellung und wie bisher alles von dir geschriebene gibt’s nichts zu meckern. Wäre von mir angenommen. :+1:

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Von mir ebenfalls.

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Vorstellung ist angenommen :slight_smile:

Es war Sonntag. Emilia hatte sich vor einigen Stunden auf den Weg nach Greifenstein gemacht und war dabei einige Male gestürzt. Dieser Weg war keinesfalls für ein Kleid gemacht worden. Da sie im Gasthaus untergebracht wurde und kaum Geld besass, konnte sie auch keine Kutsche nehmen. Emilia ging es nicht gut und sie war müde. doch es war Sonntag und sie hatte seit Ewigkeiten keinen Gottesdienst mehr besucht. Gewiss sie war in der Kirche von Wolfsburg gewesen, doch bei einem richtigen Gottesdienst dabei zu sien, das fehlte ihr.
Wären doch die drei Orks nicht gewesen. Einer von ihnen, anscheinend der Anführer, sprach etwas von einem wahren Glauben und hatte ein Verlangen in Emilia ausgelöst, diesen wahren Glauben kennenzulernen.

Und nun sass sie hier, in der Kathedrale von Greifenstein, als der Pater einzug. Sie kannte die Besucher des Gottesdienstes nicht. Sie erkanne bloss Fräulein von Goldstein, welche sich neben sie setzte.

Dann fing der Pater an zu sprechen. Und sofort wurde es Emilia zu viel. Dieser Pater sprach von Äelin! und er sprach so von ihr, als würde er sie kennen. Weinend flüchtete sie aus der Kirche und lief Stundenlang in Greifenstein herum. Als es Nacht wurde, verliess sie die sicheren Mauern und wollte ursprünglich nach Wolfsburg zurück. Doch da kam sie nie an …


Seither wurde Emilia Arya Elendur nie wieder gesehen. Einige gehen davon aus, dass sie wohl starb. Andere Stimmen erzählen sich, dass sie bei den Orks gelandet sei, wie ihre Schwester zuvor. Und eine einzige Seele blickte vom Himmel herab und lächelte: Ihre Schwester müsste erst ihren Weg finden, bevor sie glücklich werden könne in Parsifal.

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Als eloquente Person, möchte ich hier einen Tippfehler melden ^^

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