Charaktervorstellung von IceDragonchan #1

Name
Filynia Ray

Spitzname
Fily

Status
Die Prinzessin Ishwara’s, direkte Ansprechspartnerin der Königin

Alter
16

Rasse
Lichtelfin

Religion
Atmaan (Tripura)

Magie

Kategorie: Königsfamilie | Magiebegabt

Zauber:

Upsana:
5. Auszehrung
Der Anwender beschwört eine nahezu winzige Rune in seinen Händen und kann diese an die Stirn seines Ziels halten. Sollte Gift in dem Ziel sein so wird der Anwender dieses in die Rune ziehen können. (Heilt Vergiftungen)

Sarvasti:
4. Pranamayas Hilfe
Der Anwender kann eine Fenstergroße Rune beschwören, die Steinschläge oder Angriffe abwehren kann. Man ist fähig mehrere zu schützen. Durch die Größe wird dem Anwender viel Kraft entzogen.

Vidya
7. Speere des Universums
Der Anwender beschwört einen kleinen Runenkreis vor sich aus welchem er kleine Gesteinsähnliche spitze Brocken schießen kann. Die Anzahl ist unbegrenzt. Der Zauber löst sich nach 2 Minuten auf (1 Lp schaden)

Rang: Meister
Bindung: Eine sehr starke Bindung
Glaube: Ein sehr starker Glaube

Wohnort
Ishwara

Herkunft
Meridium (Braham)

Beruf
Diplomatin

Charaktereigenschaften
Sie ist eine sehr sanftmütige Dame. Im Normalfall lächelt die junge Filynia alle ihre Freunde, Familie und zumeist auch Fremde an. Sie ist auch sehr ruhig, sie aus der Ruhe zu bringen stellt sich im Normalfall als sehr schwierig heraus. Das Wichtigste für sie ist ihre Familie. Für ihre Schwester würde sie, falls jene es befehlen würde, ohne Widerrede sofort in den Tod gehen. Sie vertraut ihrer Schwester so gut, wie keiner anderen Person. Auch ist Filynia eine sehr neugierige Person. Sobald etwas ihre Neugierde weckt, begibt sie sich in Gefahren, um genau jene Neugierde stillen zu können. Auch ist sie eine sehr intelligente Persönlichkeit. Im Allgemeinen beschreibt sich ihr Charakter als: Sanftmütig, Intelligent und Neugierde.

Aussehen
Filynia hat langes helles blondes Haar. Ein kleiner Teil ihrer hellen blonden Haare ganz unten ist jedoch geschwärzt. Meistens trägt sie ein Kleid, welches sie erkennbar als eine der Prinzessinen Ishwara’s macht. Ihr Blick zeugt von Sanftmütigkeit, was ihre verschiedenfarbigen Augen sogar noch verstärken. Ihr rechtes kristallklares grünes Auge ist so grün wie der Frühling selbst, während ihr linkes Auge hellblau ist. Ihre Statur ist sehr schlank und sie ist ungefähr 1,65 Meter groß. An Gewicht wiegt sie auch nicht wirklich viel, Filynia wiegt insgesamt 51 Kilogramm.

Stärken
+intelligent
+akzeptabler Umgang mit dem Dolch
+sehr gut in der Magie
+flink
+schnell

Schwächen
-körperlich sehr schwach
-Astraphobie
-vergesslich
-ist im Schwertkampf etc eine Niete

Fähigkeiten
Lesen, Schreiben, Rechnen

Stammbaum

Geschichte
((Teile der Geschichte müsst ihr hier nachlesen! Ajuga’s Geschichte))
Ein starker Wind strich Filynia durch die Haare. Sie saß auf dem samtigen Gras und sah ihrer großen Schwester zu, die gerade dabei war Geige zu lernen, aber selbst die junge Filynia bemerkte wie wenig Talent ihre Schwester hat. Manchmal musste sich Filynia sogar die Ohren zuhalten, damit sie von dem Ton nicht verrückt wird. „Ich habe kein bisschen Talent“ Flüsterte ihre Schwester eines Tages. Filynia ging zu ihrer großen Schwester und nahm ihre Hände in die ihre und lächelte sie an. „Du musst nur mehr üben! Ich weiß, dass du es eines Tages schaffen wirst!“ Trotz, dass Filynia oft lächelte war es immer auch etwas traurig. Wer würde es ihr denn auch übel nehmen, nachdem ihr eigener Vater vor ihren Augen gestorben ist. Nach einem Moment kurzer Stille schaute Filynia ihre Schwester fragend an. „Was willst du machen, nachdem du die Volljährigkeit abschließt?“ „Ich werde hier weggehen“ Hörte Filynia ihre Schwester flüstern. „Ich bleibe keine Sekunde länger hier.“ „Was ist mir mir!?“ Beschwerte sich die kleine Lichtelfin, ehe Ajuga ihr eine Hand auf den Mund hält, als Zeichen, dass sie verstummen soll. „Du kommst nach! Sobald du auch Saoris abgeschlossen hast, ja?“ Filynia antwortete nichts darauf, sie hatte immerhin Angst vor dem unbekannten. Möchte sie denn wirklich das Land verlassen, in welchem sie seit ihrer Geburt lebt? Sich in unbekanntes Terrain aufmachen? Es dauerte nicht lange und Ajuga hatte sich auch schon bei Filynia verabschiedet. Sie rang mit sich, was sie machen soll, aber zum Schluss hatte sie keine wirkliche Wahl.

Blitze zuckten am Himmel während Filynia sich schreiend ihre Augen hielt, erschrocken kam ihre Ur-Großmutter in den Raum gestürzt und legte ihr eine Hand auf den Rücken „Filynia?! Was ist passiert?!“ schrie sie erschrocken und riss ihr die Hände von den Augen. In glasklare und schneeweiße Augen blickte sie nun. Erschrocken ging sie augenblicklich einen Schritt von ihr weg „Was hast du getan?!“ zischte sie erbost während Filynia zitternd aufsah „I-ich hab v-versucht Z-zauber zu wirken“ sagte sie zitternd. Doch davon wollte ihre Großmutter nichts wissen. Es dauerte nicht lange, ehe sie aus dem Palast geschmissen wurde und keines Blickes weiter gewürdigt wurde.

Zitternd saß Filynia nun da und sah sich um. Sie war eine Versuchte. Schnell schüttelte sie den Kopf. Warum? Sie wollte doch nur ihre Schwester und ihre Mutter wiedersehen. Leise begann sie zu schluchzen, als etwas in der Ferne aufblitze. Schnell sah sie auf und erblickte ein helles Leuchten. „Komm zu mir mein Kind“, flüsterte dieses. Unsicher rappelte Filynia sich auf und tapste in Richtung des Lichtes. Plötzlich wurde alles dunkel und eine Gestalt tauchte vor ihr auf. „Ihr habt ein Talent in eurer Familie zu viel Magie zu nutzen“ sprach diese schmunzelnd zu ihr. Filynia blinzelte, „W-wer bist du?“ Die Gestalt lächelte, „Wonach sehe ich denn aus?“ Sie konnte sich keinen Reim bilden und blinzelte. „Ich bin alles und ich bin nichts. Ich bin derjenige den ihr Lichtelfen als „Atmaan“ verehrt.“ Filynias Augen weiteten sich „A-aber ich dachte, du hast keine Gestalt?“ Die mächtige Gestalt begann zu schmunzeln „Bisher haben diese auch nur deine Mutter und du gesehen“ langsam hob er seine Hand und berührte ihre Stirn „Du bist gewiss keine Versuchte…seit deine Oma und deine Mutter nicht mehr hier sind, wendet sich Libertá dem Negativen zu.“ Ein helles Licht durchdrang Filynia ehe auf ihrem linken Auge wieder das helle blau erschien. Atmaan jedoch runzelte die Stirn. „Dein anderes Auge…Filynia?“ Sie sah ihn sofort an und schien verwirrt zu nicken, ehe sie ihm das andere Auge hinhielt. „Ich werde dein rechtes Auge segnen.“ Dabei klang er, als wäre es nichts Besonderes und lächelte, ehe ebenso ein Licht die Umgebung erhellte und Filynias rechtes Auge Grün würde. Nun hielt Atmaan dem Mädchen seine Hand hin „Ich werde dich zu deiner Mutter bringen, keine Sorge“ unsicher nahm Filynia seine Hand an, ehe alles schwarz wurde. „Filynia! Filynia!“ Langsam blinzelte und öffnete sie die Augen und blickte in die ihrer Schwester. Diese atmete erleichtert aus und lächelte „Du lagst mitten in der Nacht hier, wie ich damals“ schmunzelt leicht. „W-wo bin ich?“, fragte das verwirrte Elfenmädchen. „Du bist bei Mutter und mir! Aber was ist eigentlich mit deinem Auge passiert?“. Das kleine Mädchen griff sich gedankenverloren an das Auge und antwortete nur. „Ich… Verstehe es selbst… Nicht!“ Ajuga schaute sie nur verwirrt an und damit endete das Gespräch. Ajuga nickte langsam und richtete sich auf. „Du wirst dich freuen Mutter wiederzusehen“ sie lächelte und nahm Filynia sanft an der Hand, ehe sie sich gen Palast aufmachten. Jedoch blieb die jüngere Schwester noch einen Moment stehen und starrte in den Horizont. „Danke Atmaan.“ Flüsterte sie, ehe die Weiten des Meeres ihr mit einem „Nicht dafür“ antworteten, oder hat sie es sich nur eingebildet? So oder so begann Filynia zu lächeln und folgte ihrer Schwester wohl wissend, dass ihre Familie einen mächtigen Wächter besitzt.

Während ihrer Zeit auf Parsifal passierten jedoch noch ein paar sehr wichtige Ereignisse in dem Leben Filynia’s. Das allererste Ritual, war Isra in diesem Ritual begegnete sie den 3 Untergöttern. Zuallererst gibt es die Göttin „Vidya“. Sie ist die Untergöttin des Kampfes, welche den Umgang mit Waffen und Kampfmagie lehrte. Dann gibt es noch die Göttin „Upsana“. Sie ist die Göttin der Heilung. Wenn man sie beschreiben würde, wären wohl die ersten zwei Wörter „sanft und ruhig,“ die man bei ihr verwenden würde. Zuletzt gibt es noch die Göttin, des Schutzes Sarasvati. Sie ist dafür bekannt, dass ihre Anwärter selbst in Gefahrensituationen einen kühlen Kopf bewahren können. Filynia lernte, anderst als die „normalen“ Lichtelfen, alle diese Götter kennen.

„Bist du bereit, Filynia?“ Fragte die Hohepriesterin, die zugleich ihre Mutter war, Filynia vor der angesammelten Menge. Sie waren an dem Ort, der am „Naturreichsten“ in Ishwara war. Dort kniete Filynia vor ihrer Mutter, welche sie auch schon in einen meditativen Zustand brachte. Ihre Schwester schaute ihr zu, das wusste Filynia, weshalb sie sich viel mehr anstregende, als sonst. Zuerst spielte sich vor ihren Augen ein Farbspiel ab, welches sie noch nie zuvor gesehen hat. Es war wunderschön und manchmal glaubte sie ganze Sterne sehen zu können, ob das ihre verstorbenen Ahnen waren? Ehe sie auf eine Welt kam, eine Welt voller Kampf und Tod. Die Welt voller Blut und des überlebens. Ein Tiger, ein majestätisches Wesen begrüßte sie. „Sei gegrrrrrrrüßt Filynia. Du bist wahrrrrrrlich eine interessante Lichtelfin. Du darfst drei Welten betreten anstatt nur eine einzige? Die Tochter von Kayrrrrrrro Rrrrrray? Aber um dirrrrrr meinen Rrrrrespekt zu verrrrrdienen. Brrrraucht es mehrrrr als nurrrr gute Elterrrrrn zu besitzen.“ Die Augen Filynia’s glitten über den Tiger, ruhiger als je. Sie schien in dem Moment eines mehr als alles andere zu besitzen: Mut. „Nichts zu sagen? Dann fangen wirrrr an.“ Durchbrach die Göttin, die künstliche Stille. Schon kurz nachdem die Göttin des Kampfes zuende geredet hat, war es laut. Ein unglaublich starker Wind, peitschte Filynia ins Gesicht. „Nun… die Spitze soll dein Ziel sein. Fang an.“ Die junge Lichtelfin machte sich also auf den Weg den Berg zu erklimmen. „Atmaan, schenk mir Kraft.“ Murmelt sie noch ein leises Gebet, ehe sie also nun auf den Weg war. Sie ging drei Stunden lang in vollkommener Ruhe. „Wie lange… noch?“ Murmelte sie etwas frustriert, da es für sie scheint, als würde sie keinerlei Fortschritte machen. Nun schien sie jedoch etwas zu hören. Fußschritte. Es ist ein Wunder, dass sie in diesen Zuständen überhaupt etwas hören kann. Sie drehte sich zu dem Geräusch um und sah einen tierischen Umriss, welcher dem eines Bären ähnelte. Knurren. Der Bär kommt näher. Filynia starrt ihn an. Sie scheint etwas überfordert zu sein, ehe sie sich den Kopf schüttelt. „Reiß dich zusammen Filynia.“ Sie begann einen Zauber zu wirken. Er nahm Gestalt in Form von Speeren an, das kann sie? Sie war verwundert, dass sie diesen Zauber zu wirken schaffte, ehe sie auch schon ihre Hand ausstreckte. Inzwischen kann sie den weißen riesigen Bären erkennen. „Ich… schaffe… es.“ Murmelte die willensstarke Elfin, welche nach diesen Worten auch schon ihren Speerhagel an den Bären loslässt. Damit ging sie wieder weiter und weiter und weiter. Es dauerte keine sechs Stunden und sie brach zusammen. Sie hatte inzwischen 3/4 der Berge geschafft. „Ich kann nichtmehr.“ Murmelte sie, ehe sie die Augen schließt. Stille. Plötzlich sah sie etwas. Sie sah ein vogelähnliches Wesen… sie spürte, es war ein Gott. „Wach auf“ Sie wachte nicht auf. „Wach auf“ Sie wachte noch immer nicht auf. „Wach auf, Lichtelfenmädchen!.“ Damit riss sie die Augen auf. Sie war dort wo sie vorher zusammengebrochen war, aber es ist niemand in der Nähe. Hatte sie es sich eingebildet? Was auch immer passiert ist, stand sie mit ihrer letzten Kraft noch auf. Ich werde… es schaffen. Murmelte sie, ehe sie weiter und weiter ging. Es dauerte drei Stunden. Auf den Weg traf sie auf etliche Kreaturen, welche sie angegriffen hatten. Alle wurden mit ihren Speeren bepickt. Sie schaffte es. Sie war am Ziel. Sie war am Gipfel des Berges. Trotz, dass sie so weit oben war, Atmete sie noch immer sehr gut. Sie fror jedoch. Der Tiger tauchte auf und mit einem Mal, war ihr wieder warm. „Das hast du gut gemacht. Ich bin beeindrrrrrrrruckt.“ Mit einem Mal fühlte Filynia wie sie wieder vollkommen neue Kraft besitzt. „Nicht viele schaffen diese Prrrrrrüfung, nicht viele schaffen es bis hierrrrher. Und nun geh, zu deiner nächsten Prüfung.“ „Wie soll ich zu dieser Prüfung gehen?“ Die Göttin war plötzlich verschwunden. Genau wie die Welt. Alles war plötzlich schwarz, ehe sie plötzlich in einer Wüste stand.

„Was ist passiert?“ Murmelte Filynia in die Stille der Wüste hinaus. Als sie sich etwas umschaute erkannte sie in einiger Entfernung einen Fluss. Filynia spürte jedoch auch schon, dass sie plötzlich stark an Kraft verliert. „Natur, Pflanzen. Sie sind nirgendwo.“ „Diese sollest du selbst erschaffen.“ Ertönte eine Stimme in ihrem Kopf. „Ich selbst soll einen eigenen Jungel erschaffen… aber wie?“ Filynia bekam keine Antwort mehr. Niedergeschlagen setzt sie sich in den Sand. „Diese Prüfungen sind doch alles andere als normal.“ Nach einem Viertelminütigen Schmoller, steht die Lichtelfin auch schon auf und beginnt mit ihren Runen zu hantieren. „Ich muss also nur einen Wald machen? Nichts leichter als das.“ Murmelte die Elfin mit einem laut hörbaren Sarkasmus. Es dauerte eine Stunde, dass sie eine Blume mit einer kleinen Fläche Gras erschaffen konnte. Nach einer weiteren Stunde, schaffte sie es eine weitere gleichgroße Plattform zu schaffen. Und das ging solange, bis 12 Stunden vorbei waren. Es war zwar eine schön-große Plattform geschaffen, aber es reichte noch nicht. Filynia entschloss sich jedoch für den Tag schlafen zu gehen.
Das Licht weckte die junge Lichtelfin ein paar Stunden später auf. Filynia stand auf und schaute sich etwas in der Wüste um. Für einen Moment biss sich Filynia auf die Lippe, ehe sie den Kopf schüttelte. „Ich darf die Ruhe nicht verlieren.“ Damit setzte sie sich hin und meditierte. Sie medietierte und meditierte stundenlang. Sechs Stundenspäter stand die junge Elfin auf und sproch einige Wörter, ehe eine riesige Rune über dem Land sich erstreckte. „Ich werde meine Schwester nicht enttäuschen!“ Dachte sich Filynia, ehe plötzlich das ganze Land in den schönsten Farben sich erstreckte. Auch der See, welcher anfangs eine sehr trübe Farbe hatte, schien an neuer Farbe gewonnen zu haben. Plötzlich landete eine Eule auf eine der Äste, eines riesigen wunderschönen Baumes. „Eine akzeptable Leistung. Es ist lange her, als ich einen solch schönen Wald gesehen habe.“ Murmelte Göttin der Heilung. Filynia nickte leicht, ehe sie nach vorne fiel und im Gras landete. „Der Wald dieser Prüfung soll das Herz Widerspiegeln. Dein Herz ist so rein und auch so unschuldig. Du sollst nun zur nächsten Prüfung mit neuer Kraft antreten.“ Ertönte die kraftvolle Stimme der Eule, ehe auch wieder alles um Filynia herum schwarz wurde und sich wieder alles veränderte.

Als Filynia das nächste mal die Augen aufschlug, sah sie einen Jungel. Einen riesigen Jungel. Ihr Lippen formten sich zu einem Lächeln zurück. „Endlich wieder Zuhause“ ertönte ihr Murmeln, als sie plötzlich eine Hand auf ihrer Schulter spürte. „Mutter?“ Als sie zurückblickte, erkannte sie einen großen Lichtelfischen Mann. „Was ist los kleines? Hast du schon vergessen, was dein Auftrag ist? Eine schlafende Leibwache ist so nützlich wie eine Lichtelfin in der Wüste.“ Das war der Moment als Filynia begriff. Die dritte Prüfung geht los. Mit einem seufzen murmelte Filynia. „Es tut mir leid, Herr.“ Der Lichtelf starrte sie für einen Moment noch böse an, ehe er das Kommando zum losziehen gab. „Wofür benötigt ihr eigentlich die Leibwache?“ „Hast du schon vergessen, was das hier für ein Wald ist, Mädchen? Es soll der gefährlichste Wald weit und breit sein. Tiere giftiger als du sie irgendwo antreffen wirst. Bestien, gefährlicher als du es dir vorstellen kannst. Ich hoffe, dass es keine Lüge war, dass du zu den besten Leibwachen weit und breit gehörst.“ Und so ging Filynia eine halbe Stunde neben den Anführer her, ehe sie geraschel hört. „Ich höre etwas“ Alimierte Filynia ihre Schutzbedürftigen, welche sofort in die Kutsche gingen. Ein Knurren später, tauchten auch schon vier riesige Wölfe aus dem Dickicht heraus. Ohne auch nur eine Sekunde zu zögern begann Filynia mit ihrem Zauber, ehe auch schon ein Speerhagel auf die Wölfe niedergelassen wurde. Blutüberströmt fielen drei der vier Wölfe zu Boden. „Meine… Magie ist aus?“ Etwas panisch schaute sie auf den Wolf, nicht wissend was sie tun soll. Der Wolf sprang plötzlich auf sie, ehe sie sich auch schon einen Dolch aus ihrer Halterung zogen und zwischen seine Zähne steckte, damit er sie nicht beißen kann. Krallen fuhren über ihren Körper. „Verdammt“ Murmelte sie leise, ehe sie nach ihrem Ersatz dolch suchte, ihn endlich fand und diesen dem Wolf in den Bauch rammte. Er winselte auf. Sie rammte den Dolch ein weiteres mal in den Bauch und ein weiteres und ein weiteres solange, bis der Wolf endlich aufhörte sich zu regen. „Ich… habs geschafft“ Murmelte sie leise, ehe sie den Wolfskadaver von sich runterstieß und sich etwas an Wolfssauber aus dem Gesicht wisch. „Wir können… weiter.“ Murmelte sie und ging nach vorne, ohne auf die erstaunten Blicke der Elfen zu achten. Eine weitere Stunde verging nichts, ehe plötzlich der Schrei eines Elfen ertönte. Filynia ging sofort zu dem Schrei, ehe sie einen am boden liegenden hustenden Lichtelfen sah. „Verdammt… er wurde gebissen“ „Von Was?“ Ertönte die Stimme der Leibwache. „Einer unglaublich giftigen Schlange, er wird es wahrscheinlich nichtmehr lange machen.“ Filynia ging zu dem am Boden liegenden Mann. „Zur Seite.“ Damit gingen auch schon alle Personen etwas zur Seite, ehe Filynia ihre Hände auf den Bauch des Mannes legte und eine Rune über ihn erschien. Es dauerte einige Sekunden, ehe er die Augen aufschlug. „Was ist passiert?“ Fragte er. „Ich habe dein Leben gerettet“ meinte Filynia mit einem freundlichen Lächeln, ehe sie aufstand und eine Stunde später die Karawane auch schon am Ziel ankam.

„Und auch die letzte Prüfung meisterst du mit Bravour, Kindchen. In dir schlummert wahrlich ein riesiges Talent. Ob du auch daraus nutzen ziehen wirst?“ Das Mädchen ging vor der Göttin auf die Knie um ihr ihren Respekt zu zollen. „Ich verspreche euch, ich werde euch nicht enttäuschen.“ „Das hoffe ich für dich. Und nun zieh deiner Wege.“ Während sie gerade dabei ist zu verschwinden, sah sie noch etwas. Sie sah eine vogelähnliche Kreatur, die sie an jemanden erinnerte, den sie nur aus Geschichten kannte. Es war die Göttin „Tripura“. Sie schaute Filynia an und flüsterte in einer deutlichen Stimme „Ob ihre Zukunft solch bemerkenswert wie ihre Prüfung werde?“ Danach war Filynia verschwunden und stand wieder auf den Platz, auf den ihre Mutter sie in den meditativen Zustand entlassen hatte. Es ist inzwischen Abend geworden, Filynia’s Mutter sitzt nichtmehr da. Fast jeder ist schon weg. „Ajuga?“ Filynia schaute sich um, ihre Schwester sitzt dort… nein sie schläft? Ist es wirklich schon so spät. Filynia steht damit auf und geht zu ihrer Schwester. „Schwester?“ Damit wachte Ajuga auch schon auf und umarmte sie sofort. „Filynia! Ich bin so froh, dass es dir gut geht. Es hat so lange gedauert, dass du aufgewacht bist. Ich hab mir sorgen gemacht!“ Und damit gingen die beiden Schwestern auch schon nachhause und Filynia hat ihre Prüfungen bestanden.

So verging einige Zeit, bis das nächste Ritual auf sie wartet. Das Ritual der Volljährigkeit. Zu diesem Zeitpunkt ist Filynia noch 15, aber denkt, sie wäre schon reif genug. Es war ein kalter Sonntagmorgen, als sie mit vier anderen Anwätern den Saal betrat. In ihren Händen war der Kelch, welcher für das Ritual von extremer Bedeutung ist. Filynia stellte sich ganz hinten an, da sie zuerst mit ihren Augen sehen möchte, wie sie sich verhalten muss. Der Mann ganz vorne war ein 16 järhgier lichtelfischer Junge. Soweit sich Filynia erinnern kann war sein Name Anion. Er war jemand, der sich täglich dumme Späße erlaubte und vielen Erwachsenen graue Haare bereitete. Er ging mit seinen Kelch vor die Königin, welche zugleich die Mutter Filynia’s ist und lässt sich seinen Kelch segnen. Er wartete und… nichts passierte. Die Flüssigkeit ist nicht silbrig, obwohl sie so werden sollte. „Du bist noch nicht bereit.“ Ertönte die Stimme Kayro Ray’s, ehe der arme Junge beschämt auf den Boden blickte und nickte. Danach verschwand er. Panik machte sich für einen Moment in dem Gesicht von Filynia breit. „Bin ich denn schon bereit?“ Fragte diese sich stumm. Mit einem Kopfschütteln und einem „Ich schaffe das.“ Verflüchtigte sich die Panik auch schon wieder. Die Personen vor ihr schienen alle schon bereit zu sein. Nur der Junge war wohl noch zu unreif. Dann kam der Zeitpunkt Filynia’s. Sie umfasste den Griff des Kelches mit ganzer Kraft, ehe sie zu ihrer Mutter ging. Vor ihr angekommen Kniete sie sich hin und ließ ihren Kelch segnen. Für einen Moment schloss sie die Augen und traute sich nicht diese wieder zu öffnen. Nach etlichen Sekunden schaffte sie sich jedoch dazu durchzuringen aufzublicken ehe sie plötzlich eine silbrige Flüssigkeit in ihren Kelch sah und erleichtert aufatmete. Ihre Mutter lächelte sie an und sprach. „Fahret fort mit der Zeremonie.“ Damit stand Filynia auf und war auf den Weg, auf den Weg zu dem Baum am Fuße des Palasts.

Bei dem Baum angekommen war das nächste Ziel jenes Wurzelwerk, dort gab es einen Teich, den Teich Nalo. Dort angekommen ging Filynia auch schon in den Teich, ehe sie das Wasser des Kelches in diesen Laufen lässt. Keinen Moment später sah sie, wie das ganze Wasser Gold war. Es erstrallte in einem wunderschönen Gold, wie es Filynia noch nie gesehen hat. Sie lies keine Sekunde vergehen, ehe sie auch schon das Wasser in ihre Hand nahm und über ihr Gesicht laufen lässt. Alles wurde dunkel. Sie war wohl schon in dem Traum. Es dauerte kurze Zeit bis sie etwas erkannte. Sie erkannte ihre Mutter Kayro Ray. Vor ihr stand ein Mann, ein Mann welcher unglaublich Gefährlich ausschaute. Als Filynia diesen anschaute bemerkte sie, wie ein Kribbeln über ihren ganzen Körper lief. „Mutter?“ Fragte Filynia. Diese schrie „Filynia lauf!“ Ehe das Lichtelfenmädchen sah wie ihre Mutter umkippte. War sie bewusstlos oder Tod? Der Mann fing an zu lachen. Er lachte und lachte und lachte. Und dann war der Traum vorbei. Filynia atmete schwer, was auch bei ihren Mitanwärtern für unruhen sorgten. Einer der Anwärter kam zu ihr. „Ist alles in Ordnung?“ Fragte dieser, ehe Filynia einfach nickte und ihm ein lächeln schenkte. „Ja, es ist alles in Ordnung.“ Filynia beschloss das gesehene fürs erste mal für sich zu behalten. Immerhin, selbst wenn sie ihrer Mutter etwas davon erzählen würde, wusste sie ganz genau, dass sich an der Zukunft nichts ändern würde. Die Zukunft ist nicht veränderbar und sie wird es auch niemals sein.

So verging einige Zeit, bis etwas Bestimmtes passierte. Etwas, was in die Geschichte der Lichtelfen, nein, in die Geschichte Parsifals einging. Das Verschwinden der Lichtelfen. Filynia hatte es nicht kommen sehen, ich meine, wer hätte es denn? Es ging immerhin so plötzlich. Eines Tages ganz, ganz plötzlich. Da passierte es! Die Lichtelfen stiegen in den Himmel. Neben Ajuga löste sich Filynia in Licht auf. War es zum Schutz? Oder war es nur eine Laune der Götter? Niemand konnte es sagen, was man jedoch sagen konnte ist, dass das Nächste an was sich Filynia erinnern konnte, das Land Braham war. Dort erlebte sie an der Seite ihrer Familie eine Menge. Sie erfuhr Trauer, Wut, Liebe, Fröhlichkeit und noch mehr Trauer. Immerhin starb ihre Mutter, wie kann man da nicht traurig sein? Sie lernte jedoch auch sehr viel. Sie lerne bei einem damaligen Meistermagier, wie sie ihre Magie noch viel besser einsetzen könnte. Fehler besserte sie aus. Es ging auf Kosten ihres Kampftrainings, weshalb sie größtenteils nur ihre Magie hat, um sich zu verteidigen. Sie trainierte so lange, ehe wieder ein bestimmter Zeitpunkt kam. „Der Zeitpunkt null.“

Was passierte mit Filynia? Was ist der Zeitpunkt null? FINDS IM RP HERAUS!!

Quellen

ちり子式 ふわ髪女の子メーカー|Picrew (21.05.2022)

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Hallo IceDragonchan,

vielen Dank für das Schreiben einer Vorstellung zu deinem Charakter.
In dieser sind alle notwendigen Angaben enthalten und sie entspricht der Lore unseres Servers.

Damit ist deine Vorstellung hiermit angenommen.

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