Charaktervorstellung von Igriesod

Name: Igriesod Zun Sylvanas

Alter: unbekannt
Geschlecht: Männlich
Rasse: Waldelf
Berufe/Hobbys: Studieren von Monstern (besonders Dämonen), Angeln, alte Artefakte und Schriftrollen suchen und entschlüsseln
Charakterzüge: Egozentrisch, Angstlos, Manipulativ, Dickköpfig, Schlau
Zuhause: Lamondin
Stärken: Entschlossenheit
Schwäche: Fehlverständnis von Ironie oder Sarkasmus
Merkmale: extrem hell blau leuchtenden Augen, spitze Zähne
Probleme die er bekämpft: Orks, Priester und Paladine (Allgemeine heilige Kräfte), Alkoholismus
Familie: Cousin Centex der Jäger, restliche Verwandte unbekannt

Ich vertrau diesem Ding nicht…<< knurrte einer der drei Waldelfen als sie die muskulöse Menschen artige Gestalt vor ihnen musterte, wie sie einfach über einem Brunnen schwebte.
Die Drei kannten sich nicht, alle Drei hatten aber den selben Grund hier zu sein, das Gefühl.
Das Gefühl diesen Ort zu betretten, das Gefühl zu diesem ORt zu gehören. Es war schließlich ihr zuhause, dieser Ort. Doch das Gefühl richtig am Ort zu sein war noch nie größer als in diesem Augenblick. Die 3 Meter große Gestalt schwebte vor ihnen und musterte mit einem sicheren Lächeln die scheuen Elfen.
Diese stählende Hose, dieser seltsame Helm der die Augen umhüllte. Sein ganzer Oberkörper war frei, doch die orangene Haut die sich zeigte mit den ganzen Muskeln und Wehnen schienen eine Rüstung in diesem Bereich auch zwecklos zu erscheinen.

WAS WILLST DU VON UNS<< brüllte plötzlich ein Elf auf. Seine Stimme hörte sich vielleicht zornig an, aber man sah in seinem Gesichtsausdruck die eigentliche Panik und Angst.
Ein tiefes dumpfes Lachen kam aus der riesigen Gestalt, es hatte den Anschein das die Bäume um sie herum beim Lachen des Wesens ein wenig bewegt haben.
Die anderen zwei Elfen musterten sich flüchtig gegenseitig, ihre Blicke sagten nur eins. Lass uns schleunigst von hier abhauen!. Doch warum taten sie es nicht?
Plötzlich schwebte die Gestalt vom Brunnen weg, zu den Elfen und landete sanft auf den Boden.
Es schien wie eine typische Situation bei einem kleinen Kind und seinem Vater. Der Vater lächelnd nach unten schauen, als würde er wissen was das Kind gleich sagen würde. Und das Kind, welches wie ein scheues Reh nach oben schaut und nervös wird.

Die Macht der Dämonologie sucht neue Kämpfer.<<, sagte der Dämon zu den jungen Elfen.
-Schweigen-
Lautstark lachte der Elf los, der foher den Dämon anbrüllte. Mit einer Hand hielte er sich an der Stirn und mit der anderen an den Hüften.

NATÜRLICH, die Macht der Dämonologie! Ihr Dämonen seid doch so dämlich!<<, der Dämon lächelte mit einem leicht bedrohlichem Gesichtsausdruck den spottenden Elfen an, während er weiter lästerte.
Ihr kommt ERNSTHAFT ZU UNS, wenn es deiner Eisenbirne noch nicht aufgefallen ist, das hier ist Druidengebiet. Wenn das ein Lehrmeister herausfindet was du hier anstellst, bist du tot!.<<
Junger Druide, du solltest dir überlegen was du sagst.<<, die tiefe Stimme war immer noch ruhig, doch sein lächeln wurde anders. Er war glücklich.
Sonst WAS? Ihr idiotischen Dämonen könnt materielle Dinge nichts anhaben!<< lachte er auf während er den Elfen und dem Dämonen den Rücken zuwendet und geht.
Das Gesicht von ihm strahlte voller Freude als er diese Worte dem Elf hinter her sagte.

Viele Märchen sind wahr, doch das wir die materielle Welt nicht beeinflussen konnten-<<

Plötzlich verkrampfte der spottische Elf zu Boden, lilane Flüssigkeit speite aus seinem Mund. Angsterfüllt drehten sich die Elfen vom transformierenden Elf um und starrten entsetzt den Dämon an.

U-UND DAS WILLST DU AUS UNS MACHEN, WENN WIR EUCH BEITRETEN!<< schrie einer der zwei Elfen auf als sie noch die Geräusche platzenden Fleisches und qualvollem Stöhnens lauschten.
Nein, das werden alle die uns nicht folgen werden…<<.

Wie lange noch…<< seufzte Sodras auf als er von fernem mit ansah wie drei Dutzend Dämonen, die so aussahen wie der Erste dem er in seinem Leben begegnet ist in ein Portal stiegen. Wie ein gelangweilter Jugendlicher am Schreibtisch stütze er sich an seinem dämonischen Tisch an und starrte wie immer die Dämonentransportation an.
Verärgert schaute er noch wie die letzten Dämonen verschwanden, während er in seiner Hand einen Kelch voller Wein leicht drehte. Wie immer lag sein weißes langes Haar nach hinten gekemmt, weg von seinen Augen.

Sie, Sie wissen dass diese Invasion ein Jahrhunderte Mission der Dämonologie ist, oder?<<
Sodras musste sich nicht umdrehen, um zu wissen wem die Stimme gehörte. Sein Dämonsklave.

Ich weiß Muglon…<< murmelte Sodras Augen zukneiffend.
Warum regen sie sich an so auf?<< zischte das kleine rote Etwas in kaputter Lederhose und dickem Bauch.
Voller Wut riss sich Sodras vom Stuhl und drehte sich um, sein Blick war voller Zweifel und Hass.

Vor 15 Jahren wurde ich von meiner wahren Bestimmung abgehalten um dieser Armee bei zutreten! Hat man mich gefragt ob ich es wollte, NEIN! Ich musste es tun, ansonsten würde ich jetzt eine mutierte Insektenmutation sein!!! Ich musste einen Eid am Ende bei dem Dämonefürsten tun um nicht getötet zu werden!! Ich bin seid 15 Jahren hier, vor 15 Jahren hatte ich noch grüne Augen und blaues Haar!!! Und jetzt sollte ich eigentlich genauso aussehen wie früher doch das tue ich nicht. NEIN. Ich bin weißhaarig und habe blaue Augen…und weißt du auch wieso!?<<
Sodras wartete nicht mal auf die Antwort des nervösen Dämons nicht. >>WEIL NUR LEICHEN SO AUSSEHEN UND DIESER GOTT VERLASSENDE ORT MIR DIE LEBENSKRAFT AUSSAUGT!!!<< .
Das rote Wesen schaute mit seinem gelben großen Augen, leicht mitleidig Sodras an.

Es tut mir leid, Kleiner. Warum musste ich bloß so ein emotionalen Dämon kriegen.<< , lächelte Sodras ihn an während er sich leicht gedankenlos an einer Steinsäule anlehnte.
Aber hey, wem kann man das mir verübeln…<< murmelte er bedrückt. >>Wir sind hier in einer schwarzen Leere mit fliegenden Steinen wo Todeskreaturen gezüchtet werden. Du bist der Einzige der wohl noch mit mir reden kann…<<
Wie immer hielte er bei seinen emotionalen Phasen die rechte Handfläche verdeckt, weil da eine Narbe ist. Vor 13 Jahren war Sodras noch ein Kämpfer für die Dämonologie, doch heilige Priester störten seine Magie und zerstörten damit seine Fähigkeiten Magie richtig zu nutzen.

–2 Wochen später–

Hey Boss, schon wieder am modifizieren?<<, fragte Muglon mit leichtem Lächeln. >>Hehe, Jup<< antwortete Sodras lächelnd zurück. Er hielt ein grün leuchtendes Buch, aufgeschlagen in seiner Hand. Während er mit der anderen Hand vorsichtig Handgroße Symbole die vor ihm schwebten, hin und her zu bewegen. Schon wieder wollte er den Teufelsgolem ausbessern.

Mulgon, ich weiß nicht welchen Zauber du nutzt, aber mach dieses grelle Licht hinter mir aus!<< stöhnte Sodras auf. >>Welches Licht…?<<. Als diese Antowrt kam runzelnten Beide die Strin und starrten in den normalerweise pechschwarzen Himmel. Doch es war nicht schwarz. Als hätte man den Himmel von Innen wie ein Hammer gegen ein Fenster geschlagen leuchtete grelles Licht raus.
Verdammt.<< knurrte er ungläubig.
VERDAMMT!<< wiederholte er brüllend als er zu seinem Tisch sprintete und die Schriftrollen verteilt aufsammelte. >>Was zur Hölle passiert hier!!!<< schrie er panisch auf, als er seine lilane Robe voller Schriftrollen füllte. Muglon flüsterte während er das Loch im Himmel bestaunte, >>jemand hat den Dämonenfürst getötet, ich spüre es.<<
WAS<< brüllte Sodras aus dem Hintergrund voll Schreck. >>Ein Waldelf tötete ihn!<<
Sodras unterbrach schnaufend das Einsammeln und musterte nochmal das Loch im Himmel. Im Loch sah man mehrere goldene kleine Lichter runterfallen. Paladine und Priester.

Dieser verdammte Mistkerl hat alles zerstört!<<.
Das wars wohl…<< fing Muglon in die ferne guckend an zu trauern. Doch ein plötzliches HILF MIR von Sodras unterbrach ihn. Erschrocken drehte er sich um, nur um zu sehen wie Sodras mit größter Kraft versuchte seinen Tisch von der fliegenden Plattform runter zu schmeißen.
Muglon fragte verwundert während er half >>Was haben sie vor?<<.
Voller Anstrengung und geballten Zähnen keuchte er nur heraus >>Entweder wir sterben und diese Krieger werden unsere Geheimnisse stehlen, oder wir sterben und die werden gar nichts kriegen!<< Direkt als er zu ende sprach, hörten ihre Anstrengungen auf und der Tisch fiel in den Abgrund.

Gibt auf, Hexenmeister!<<, ertönte eine strenge tiefe Stimme vor den Beiden.
Drei in goldener Rüstung geschützte Paladine wobei der mittlere am stärksten aussah, musterten ihn.

Hehe, ihr denkt ihr seid so mächtig… hehe ihr denkt ihr hättet mich gefangen…<< keuchte Sodras auf während er sich erschöpft auf rappelte. >> Aber eigentlich, haben wir Sie gefangen, stimmts???<< unterbrach der scheinbar noch fitte Muglon. >>Nein<< antwortete der Hexenmeister geschwächt.
Wir sind mit meinem Golem gefangen, in dem Tisch, den wir runtergeschmiessen haben, war ein Zauber der meinen Golem den ich modifizierte schlafen lies. Tja jetzt.<<.

Bevor auch nur Muglon und die Paladine den Gedankengang zu Ende denken konnten, bebte die Plattform. Die Seite von dem Hexenmeister und dem Dämon brachen zusammen und sie fielen schreiend in den Abgrund. In den letzten Momenten sah Sodras noch wie der Golem aus dem Stein kletterte und die restliche Hälfte wo die Paladine drauf standen zerstörte.

Lautes Zwitschern in den Wäldern und der kalte Wind in der Luft. Langsamer Blättertanz fiel auf den Boden. Mit einem leeren Gesichtsausdruck lag Sodras erschöpft auf den bunten Blättern. Emotionslos starrte er in den Himmel. Wie lange war es her als er die Sonne sah. In seiner Hand spürte er einen Stein, als er ihn hoch hob, erkannte er ihn. Ein Seelenstein mit Muglon Seele.
Plötzlich fing er an zu kichern. Der Tod, aus der Dämonenwelt zu fallen. War eigentlich das Portal zu seiner Welt. Er erkannte den Hügel hinter ihm, der sich hinter ihm ragte. Er war zuhause, doch niemand war da. >>15 Jahre…<< murmelte er.

Igriesod?..<< fragte eine nervöse Stimme die auf ihn ein Pfeil richtete.

Und deswegen wollen wir in ihrer Stadt einziehen<< erklärte fröhlich Centex als er versuchte Livija Kelathara, ein wichtiges Mitglied der Stadt Lamondin, zu überzeugen ihn und sein Cousin Igriesod anzunehmen. Livija verdeckte ihr Gesicht, doch durch leichtes Kopf nicken und einem hmhm, schien sie wohl überzeugt zu sein. >>Und wo ist dieser Cousin, von dem du geredet hast?<< fragte ihre sanfe Stimme neugierig. >>Ach ja stimmt, Igriesod komm her!!!<< schrie er plötzlich auf.
In einer blauen Rüstung kam Igriesod in das Zimmer geplatzt, wo Centex und Livija redeten.
An seiner Hand hielte er ein Band, an dem ein Wolf fest hing.
An seinem Hals trug er einen seltsamen Stein.
Sie beide starrten sich nur in die Augen als sie sich sahen.

Einen schönen guten Tag…<< zischte er mit einer Grimasse. Man sah den Gesichtsausdruck von Livija nicht doch ihren Mundwinkel. Sie sah etwas.
Ich hoffe das wir beide uns gut in ihrer Stadt einfinden können.<< lächelte Igriesod sie an.
Dann verließen die beiden Waldelfen den Raum, ein letztes mal konnte Livija die beiden erstmal anschauen und ihr wurde das Gefühl nicht los das dieser Wolf sammt seinem Herrchen irgendwie anders sind.

(Ich werde noch dran arbeiten, es ist erstmal nur eine Art Beta Version :D)

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Schöne Geschichte

Eine wirklich gute und ausführliche Geschichte, wobei es eher so scheint als sei diese von Sodras statt von deinem Charakter Igriesod, da dieser kaum bis gar nicht erwähnt wird :thinking: