Charaktervorstellung von Isobel Elyssa Alathàrìel ((Lady_Elyssa))

[Dieser Charakter war ursprünglich eine rothaarige Hochelfe/Aldmer, doch aus verschiedensten Gründen (wie meiner persönlichen Unzufriedenheit und der Lore usw.), musste/habe ich mich dazu entschlossen den Charakter bevor ich richtig RP beginne komplett zu überarbeiten. Ja ich spiele schon mehrere Monate mit diesem Char, bloß dauerte die Vorstellung viel zu lange… ^^’ #Perfektionismus]

Steckbrief:

Vollständiger Name: Isobel Elyssa Alathàrìel

Spitznamen: Iso, Bel (jeder der sie so nennt, sollte den Tod fürchten)

Rasse: Elf

Kultur: Rhyis (Sonnenelfe)

Alter: 17 Elfenjahre jung (119 Menschenjahre)

Religion: der göttliche Drache

Geburtsort: das alte Qadish

aktueller Wohnort: -

Beschäftigung: Jägerin & Sammlerin

Leidenschaften/Begabungen: gute Malerin, #


besondere (äußerliche) Merkmale: immergrüne Augen, ungewöhnlich lange Ohren, #,

Stärken: außergewöhnlich gutes Gehör, geübt im Umgang mit kleinen Klingen, intelligent und sprachbegabt

Schwächen: sehr, sehr sensibel, #, handelt eher emotional als rational, ungeschickt im Umgang mit größeren Klingen


Die Geschichte

Eigenschaften/Begabungen:

Die Kindheit im Hause Alathàrìel war wie in jedem gewöhnlichem Haushalt, zumindest schien es so. Der Vater arbeitete unentwegt und die Mutter kümmerte sich um die Kinder. Die kleine Bel war ihr einziges Kind, weswegen sie von den Frauen ihres Dorfes meist besonders verwöhnt wurde. So wundert es einen immer mehr, dass der Sprößling der Alathàrìels eine selbstbewusste, familiäre und aufopferungsvolle Persönlichkeit entwickelte.
Seit ihrer Geburt war sie fasziniert von der Flora und Fauna unserer Welt, weswegen sie schon in frühem alter die verschiedensten Pflanzen benennen konnte. Bis heute hielt diese Faszination an, wodurch sie ihren eigenen Kräutergarten hegt und pflegt, in denen die verschiedensten Gewächse denen eine heilende oder andere besondere Wirkung nachgesagt wird.
Neben ihrer Pflanzenkenntnis ist die junge Rhyis sehr talentiert im Umgang mit anderen Bürgern, was sie einerseits ihrer großen Empathie und andererseits ihrer anpassungsfähigen Art zu verdanken hat. Falls sie jedoch ein bestimmtes Ziel vor Augen hat schreckt sie auch nicht davor zurück ihre Fantasie spielen zu lassen und mit ihrem Einfallsreichtum den ein oder anderen um den Finger zu wickeln. Dadurch knüpft sie schnell Beziehungen zu völlig Fremden, welche sich nicht selten zu langwährenden Freundschaften entwickeln. Auch glaubt die Rhyis an die wahre und ewige Liebe, wie es heutzutage immer seltener wird, sollte sie ihren Seelenverwandten finden und diesen je wieder verlieren wird nichts und niemand auf der Welt diese Lücke in ihrem Herzen füllen können.
Doch dies ist nicht alles was man über Isobel wissen sollte.
Trotz ihres Charakters und dem Talent neue Lebewesen kennenzulernen, wirkt sie oftmals kühl und skeptisch gegenüber unangekündigten Besuch. Isobel ist eine friedliebende Elfe, doch nichts desto trotz überkommt sie eine stumme Wut, wenn sie auch nur die Stimme eines ihr bekannten Gottesanhänger hört und würde beim Anblick des Symbols der Christen, welches auch oft um den Hals getragen wird, dieses am liebsten als Strick benutzen. Besonders groß ist ihre Abneigung jedoch gegenüber der Stadt Greifenstein.
Eine ihrer größten Leidenschaften ist das Wasser. Wenn sie sich einsam und erschöpft fühlt oder ihre Gedanken ordnen will findet sie sich immer am Wasser wieder. Das Wasser und die tiefe Verbundenheit dazu geben ihr das Gefühl von Freiheit und Geborgenheit.


Erscheinungsbild:

Mit dem Beginn des Erwachsenenalters einer Rhyis formte sich ihr Körper nach und nach immer mehr zu einem Ebenbild ihrer Mutter. Meist hat ihr heutiger Anblick eine elegante,selbstbewusste und zugleich liebevolle Ausstrahlung, welche teils ihrer Rasse zuzuschreiben scheint. Isobels helle, elfen typische Hautfarbe unterscheidet sich in keinster weise von der der anderen, wohingegen die Statur der 1,76 m großen Elfe deutlich zierlicher als gewöhnlich ist.
Ihre Kleidung ist meist unauffällig und schlicht gehalten in Grün- und Brauntönen, das einzige Schmuckstück welches sie trägt, ist ein zierlicher, vergoldeter Ring, welcher an einer Kette um ihrem Hals befestigt ist und den Namen “Vhaeg’el” in sich trägt.

Ihr langes, helles Haar trägt die junge Elfin meist offen, wobei sie ihre leicht gewelltes Haar über die Schultern fallen lässt. Doch auch das schützt ihre ungewöhnlich langen Ohren nicht davor sich der Öffentlichkeit zu zeigen.
Isobels immergrüne Augen, wie ihr Geliebter sie gerne beschrieb, welche zusätzlich von langen Wimpern vollenden das Bild schlussendlich und ziehen oftmals den ein oder anderen Blick auf sich.

Ihre ehemalige zweite Persönlichkeit „Elyssa“

Isobel

Familie und Stammbaum:

Perfekt und doch so dunkel.

Das sind die Worte, welche Isobels Familie wohl am besten beschreiben. Nach außen hin war sie wie aus einem Geschichtsbuch entrissen, doch blickt man tiefer, hatte man den Wunsch besser nie mehr zu sehen.
Manches Mal glaubte sie sogar selbst an diese Perfekte kleine Blase, welche ihr Vater vor vielen Jahrhunderten um die gesamte Familie erschaffen hatte.

Ihre Mutter, Saèlihn Alathàrìel, eine liebevolle und zugleich vorbildliche Mutter, welche tagein tagaus für die kleine Familie sorgte und den Hof auf vordermann hielt. Als einziges Kind der Beiden wurde sie von ihrer geliebten Mutter von Geburt an verwöhnt. Wie der kleine Sprössling seine Mutter verehrte…
Jhaartael Alathàrìel, Isobels Vater, ein undurchschaubarer, sadistischer und verabscheuungswürdiger Elf, eine Schande für das gesamte Volk der Rhyis. Seine Aufgabe war schlicht und einfach wie die der meisten Väter Geld zu verdienen für Frau und Kinder, so war er selten zuhause -wäre er nur fort geblieben-.

Das Leben als Kind war schön, unbesorgt und bunt, der Albtraum begann, als Isobel langsam das Jugendalter erreichte und ihr Körper langsam begann sich weiblicher zu formen. Zuerst war alles in Ordnung, Jhaartael suchte sobald er in dem bescheidenen Heim ankam sehr, sehr viel Kontakt zu seiner kleinen Isobel, brachte sie jede Nacht in ihr Bettchen und kuschelte sie in den Schlaf. Doch nach kürzester Zeit begann er ganze Nächte in ihrem Bett zu schlafen, wobei er morgens seine eigene Frau belog und behauptete, dass seine Tochter ihn darum bat.
Isobel verlor kein Wort über die Lüge, sie wollte ihre Mutter nicht wütend machen oder das Mama und Papa sich stritten, also machte sie weiter wie jeden Abend und ging zusammen mit ihrem Vater in ihr Kinderzimmer.
Irgendetwas schien an diesem Tag anders.
Als sie sich unter ihre Decke kuschelte, und ihr Vater sich mit einem Geschichtsbuch neben sie legte war alles wie immer, die kleine Elfe schloss die Augen, horchte auf seine Geschichte und versuchte zu schlafen. Kaum hatte sie die Augen geschlossen, spürte das Mädchen die Hand ihres Vaters auf ihrem Bein, welches sich zielgerichtet nach oben schob.

Tage… Wochen vergingen und sie ließ alles stumm schweigend über sich ergehen, selbst die Momente in denen er noch viel weiter ging, doch was sollte sie tun? Sie war noch ein halbes Kind. Keiner konnte ihre Schreie in der Finsternis hören, die starke Hand ihres Vaters ließ kaum ein Geräusch aus ihrer Kehle entweichen.

Der Beginn des Mandelbaumes

Hier beginnt die Geschichte der Isobel, wie man sie heute kennt. Isobel war seit ihrer Geburt an blind und konnte nichts weiter als ein paar Schatten erkennen. Sie war stets die kleine, hilflose Elfe die immer Hilfe bei den einfachsten Dingen brauchte und Isobel fühlte in ihrem Inneren immer diesen Schmerz. Ihr größter Wunsch war es schon immer zu sehen, ein normales Leben zu führen. Sie wollte die Bedeutung von Farben verstehen, die Sonne, den Mond und die Sterne betrachten und die unendliche Vielfalt der Blumen.
Es liegt nun einige Monde zurück, da traf ich ihn. Er schien sehr alt, jedoch auch weise. Isobel wusste nicht, ob sie seinen Worten glauben schenken konnte, doch konnte und wollte sie dieses Leid nicht länger ertragen.

„Ihr sagt also, ihr könnt mich heilen? …und mir das Augenlicht wieder schenken?“
„Wohl wahr, doch dies ist ein großer Aufwand.“

Isobel wurde klar was er ihr versuchte zu sagen. Es war plötzlich ganz deutlich.

„Wie viel?“
Der Mann lachte amüsiert. „Ihr seid ein kluges Kind. Für diese Aufgabe verlange ich 20.000 Taler, nicht mehr und auch nicht weniger… überlegt es euch.“

Isobel war wie erstarrt. Diese Summe war kaum zu bewältigen für eine einsame Elfe und noch dazu für eine, die sich durch Arbeit kein Geld verdienen kann. Wie sollte sie nur 20.000 Taler ansparen? Als die Rhyis aufsah um zu handeln, ihm ein Angebot zu machen, war der Schatten des Schamanen verschwunden, er wart fort.

Nun saß sie in ihrer Höhle, welche Isobel seit einiger Zeit ihr Zuhause nannte und dachte unentwegt über seine Worte nach. Irgendeine Lösung muss es doch geben. All diese wohlhabenden Schnösel sitzen in ihren Schlössern, welche mit Gold und Juwelen bestückt sind, während andere nicht mal einen alten Teppich besitzen auf dem sie schlafen können… Ja diese Welt ist ungerecht…
Plötzlich traf es sie wie einen Blitz im inneren meines Körpers.

„Ich bin eine ansehnliche Frau, warum sollte ich mir diesen Vorteil nicht zu nutzen machen?“

Aus der Sicht Evryns:

Sie hatte eine Weile nichts gegessen, weswegen sie sich etwas gönnte und sich eine Portion Fleisch sowie ein Kartoffelsüppchen bestellte. Nachdem sie sich etwas mit dem Wirt unterhalten hat und sie darauf einig wurden, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt zahlen könne, ging sie hoch in ihr Zimmer. Nur um mit erschrecken festzustellen, dass die Tür einen Spalt offen stand.

“Habe ich nicht abgeschlossen?” Dachte sie sich und öffnete die Tür, welche ein knarzendes Geräusch von sich gab. Sie sah den abgedunkelten Raum und eine Elfin mit langem, schwarzen Haar. Es konnte zumindest keine Sonnenelfe sein. Eine Dunkelelfe?

“Was soll das? Weg von meinem Zeug!” Sie sprach etwas lauter, als sie sah, dass die Elfe einen Beutel mit ihrem Hab und Gut in der Hand hielt.

Binnen weniger Sekunden machte die Fremde einen Sprung nach vorne, zückte ihren Dolch, und hielt ihn ihr an ihre Kehle.

“Kein Wort Kleine, du hast nichts gesehen.” Flüsterte sie ihn ihr Ohr. Daraufhin rannte sie über den Flur in die Dunkelheit der Nacht. Nur, dass Evryn sie verfolgt hatte. Die Räuberin schien sich nicht wirklich gut orientieren zu können. Trotzdem kam sie schnell voran. So schnell, dass Evryn sie ab und zu fast aus den Augen verloren hat. Es ging durch den Wald, bis die Umgebung moosiger und matschiger wurde. Sie waren in einem Sumpf gelandet. Beiden ging langsam die Kraft aus und so war die Fremde überglücklich als sie sich in ihr Zelt fallen ließ.

“Jetzt… Hab ich dich endlich.” Flüsterte sie sich selbst zu und ging mit selbstsicheren Schritten auf das Zelt zu, neben dem ein Lagerfeuer knisterte.

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Dies war die Geschichte der elfischen Räuberin namens Elyssa, welche sich für ihr kleines Dorf den östlichen Sumpf Godwanas auserwählt hatte und dort schließlich mit ihrer Partnerin Evryn oder auch Leira genannt lebte.

Gier und Leid

Einige Jahrzehnte waren vergangen und Isobel hatte Dank Evryns Hilfe und ihrer Beschäftigung als Räuberin einiges an Geld angesammelt, doch wusste sie nicht, dass sie das Geld nicht gebrauchen würde.
Eines nachts geschah mithilfe eines mächtigen Magiers ein Wunder, so bezeichnet sie es, welches ihr ihre Sehkraft wieder schenkte und zugleich ihre erste große Liebe. Dennoch änderte ihre Liebe zu diesem Mann und die Gabe ihr Umfeld ohne Einschränkungen sehen zu können nichts an dem Verlangen einen funkelnden Gegenstand oder ein paar Taler in ihre eigene Tasche zu stecken. Es war wie eine Sucht, eine Sucht welche tief im Inneren immer weiter an ihr nagte. Isobel behielt ihr Geheimnis über all die Zeit für sich und selbst als sie seine Frau wurde und ihren ersten Sprößling zur Welt brachte, verlor sie kein Wörtchen darüber.
Der kleine Nachkomme der Elfin war ständig an ihrer Seite und so war es kein Wunder, dass Isobel ihn wissend an ihrem gesamten Leben teilhaben ließ und er natürlich früher oder später verstand wer sie war und was sie tat.
Ein paar Jahre nach der Geburt ihres Sohnes, verstarb ihr Geliebter in dem Ort, welches sie lange Zeit ihr Zuhause nannte und hinterließ eine unvorstellbare Leere.

Die ewige Finsternis

Nichts schien diese Leere füllen zu können. Ein Jahr hat sich noch nie so unendlich für die 119 Menschenjahre alte Elfe angefühlt. Sie war zu nichts mehr im Stande und schaffte es nicht mehr alleine ihren Sohn zu versorgen, alles was sie wollte war zu sterben, doch hielt sie das fröhliche Lachen ihres Sohnes auf dieser Welt.
Seine vor Freude funkelnden Augen schafften es ihr selten ein Lächeln auf die Lippen zu Zaubern, die Lippen, auf welchen sie immer noch die Wärme derer ihres verstorbenen Gefährten fühlen konnte.
Isobel war eine leere, leblose Hülle geworden. Sie hörte auf zu leben und existierte nur noch.

Jede klare Sternennacht, jedes durch den Sumpf reisende Boot und selbst jedes noch so kleine Maiglöckchen ließ sie unter Tränen zusammenbrechen.
Die Erinnerungen an ihre vergangene Liebe vielen jederzeit über sie her, denn je schöner eine Erinnerung war welche sie zusammen schufen, umso schmerzhafter war der Gedanke daran.
Die Welt schien still, einsam und grau… doch was war das am Ende des finsteren Tunnels? Ein Lichtschein?




[Die einzelnen kleinen „#“ sind Anzeichen dafür, dass dort noch eine versteckte Eigenschaft ist, welche es gilt herauszufinden, da ich auch nicht alles verraten will. ^^ Generell habe ich einiges absichtlich nicht erwähnt oder nur kurz umschrieben, damit man noch etwas fürs RP hat :stuck_out_tongue:
Danke fürs durchlesen <3]

Hier nochmal die Links zu den wichtigsten Beiträgen und Personen:
Isobels Partnerin Evryn Amari
Isobels Sohn Daemar’el Phoezenia
Das Tagebuch der Räuber
Die Templerstadt Greifenstein
Die Kultur der Rhyis

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Naja, angenommen. Mehr kann ich nicht sagen, auch weil der Char schon länger besteht.

Edit:

Ich war wohl noch nie so stolz. Wir wissen alle, dass es nur ein wahres göttliches Wesen existiert.

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Was soll man dazu schon sagen ausser: Mega geschrieben? xD

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Abgelehnt. Sie wär böse zu meinem Char.

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Da wird extra die Greifensteiner Gastfreundschaft erwähnt @Cheresar :stuck_out_tongue:

Mein Char hat halt leider allen Grund dazu, nach dem was passiert ist, in ihren Augen sind nicht die Orks die Bösen :sweat_smile: