Charaktervorstellung von Kayro Ray

Name: Kayro Ray oder Kayro Nyron

Geschlecht: Weiblich

Alter: Menschenjahren: 322 Elfenjahren: 46 Geburtstag: 25.07 Wann: Unbekannt

Status: Adlige aus dem Meridium als Tochter von Alphysia Nyron

Größe: 1.87 m

Rasse: Lichtelfe

Wohnort: Ishwara

Herkunft: Herizost

Beschäftigung: Hohepriesterin/Königin Ishwara’s

Religion: Die Lehre Atmaans

Familie:

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Stärken und Schwächen:
Kayro ist auf den ersten Blick freundlich, jedoch dies nur da sie ihre Stadt, ihre Insel und ihr Dorf repräsentiert, sie ist ziemlich vorsichtig nach der Zeit die sie in Parsifal verbracht hatte und trotzdem hilft sie hin und wieder einigen Menschen. Sie ist recht argwöhnisch was einige dinge angeht weswegen ihr es noch nicht wieder leicht fällt sich ganz normal zu verhalten. Zu Leuten die sie schon lange kennt ist sie liebenswürdig aber gibt dennoch nicht alles preis was sie ansonsten für sich behält. Wenn man ihr Vertrauen erhält merkt man oft das sie sich manchmal viel zu viel aufbürdet und dies nicht einsehen will.

Charakter:
Kayro ist sehr Selbstsicher und hat ein großes Selbstbewusstsein. Trotzdem ist sie bei Fremden oft vorsichtig und hat Probleme zu vertrauen. Sie ist körperlich den meisten unterlegen und ist auch in Kämpfen recht unnütz. Sie kann höchstens mit ihrem Bogen umgehen was ihr aber auch nicht gerade leicht fällt. Sie ist Loyal ihrer Stadt und auch ihrem Glauben gegenüber. Andersgläubige lassen sie wie auch sonst meist eher misstrauisch wirken. Kayro geht bei Fremden immer sehr bedacht vor was jedoch auch dazu führt das sie sich von vielen ihrer Bekannten recht distanziert weswegen es hin und wieder zu Unstimmigkeiten zwischen ihr und Ishwara’s Rat kommt. Sie ist ziemlich argwöhnisch aber versucht trotzdem oft ihren Kontakt zu Freunden und Bekannten nicht zu verlieren.

Fähigkeiten:
Lesen, Meditation
Besitzt eine Eule die immer bei ihr ist,

Magie:
Eine Art des Energieentzugs: Sie kann Lebewesen Energie entziehen. Geschieht dies mit zustimmung dieser kostet sie dies kaum Energie tut sie es allerdings gegen den Willen dieser zerrt es an ihrer Lebensenergie. Die Energie kann sie entweder behalten oder an andere weitergeben. Dieser wird in ihrer Familie Müterlicherseits vererbt.

Die Lehre der Reinheit
Wohltuende Wärme Sie kann ihrem Gegenüber positive verleihen die jede Sorgen verblassen lässt. Je nach Gemütszustand hält der Effekt länger.

Die Lehre der Synagie
Chamäleonhaut Passt sich ihrer Umgebung für 6 Minuten an. Damals in der Zeit bei ihrem Vater hat ihre Mutter ihr diese Magie beigebracht

Telephatie Kann Telepathisch mit einer Person in Verbindung für 10 Minuten treten, muss danach diese Verbindung erneuern. Ein solcher Vorgang schwächt sie extrem wenn sie in nicht Naturrellen Gebieten ist

Aussehen:
Kayro’s Haare sind lang und in einem Hellen Blond. Ihre Kristallblauen Augen die jeder in ihrer Familie besitzt sind nach wie vor sehr hell. Unterhalb ihrer Schulter hat sie eine Narbe die sich über die Schulter zieht und an ihrem Bauch ist ebenfalls die Narbe eines Pfeils. Sie trägt ein lange Blau, silbernes Kleid was sich recht gut an ihren Körper anschmiegt. Ihre Haut ist recht hell und ihre Spitzen Ohren haben jeweils einen goldenen Ring an ihren Spitzen befestigt. Unterhalb ihrer Augen sind feine leichte tätowierungen.


Zeichnung von Kayro

Geschichte:
Das schwanken der Wellen unter dem großem Sklavenschiff weckte Alphysia. Ihre langen blonden Haare die zu einem langen Pferdeschwanz gebunden waren, klebten ihr in ihrem Gesicht und die Zelle in der sie eingesperrt war weckte ihre Platzangst. Plötzlich hörte man Schritte. Eine große Tür öffnete sich und zwei Dunkelelfen betraten den Raum. Ihnen folgte ein weiterer Dunkelelf. Dieser hatte etwas längere schwarze Haare die fein säuberlich zusammengebunden waren. Er trug eine edle Robe die anscheinend seinen Hohen Rang zeichnete. Er blieb vor der Zelle von Alphysia stehen und sah zu ihr. Er betrachtete sie und wandte sich danach an die Elfen ‚‚Sie ist angenommen‘‘


Arkationz saß gelangweilt vor seinem Privatlehrer. Er wusste das meiste was er ihm gerade erzählte weshalb er recht uninteressiert auf sein Papier starrte. Plötzlich wurde die Tür geöffnet ‚‚Herr, euer Vater ist zurück und bringt euch ein Geschenk mit. Er hat mich gebeten euch zu holen‘‘ Arkationz nickte und richtete sich auf ohne seinen Lehrer noch eines Blickes zu würdigen. Seine Schritten klangen federleicht durch den weichen Teppichboden als er langsam die Gänge zu dem Büro seines Vater lief. Die Bedienstete die ihn begleitete öffnete ihm die Tür und er betrat den Raum. Ein Wache hielt eine Elfe am Arm fest. Sie hatte blonde lange Haare und wunderschöne blaue Augen. Arkationz schüttelte genervt den Kopf und sah zu seinem Vater. ‚‚Was ist der Grund meines Besuches Vater?‘‘ Er sah ihn an und dieser richtete sich auf ‚‚Ich habe dir gesagt das du eine Bedienstete brauchst‘‘ er deutete auf die Elfe. Arkationz zog eine Augenbraue hoch ‚‚Die als Bedienstete? Das ist pure Verschwendung…‘‘ Er sah zu ihr und blickte in ihre Augen. Draußen zuckten einige Blitze am Himmel die die Elfe zusammenzucken ließen. Arkationz richtete sich schmunzelnd auf ‚‚Ich denke ich kenne ihre Rolle…‘‘ Sein Vater blickte aus dem Augenwinkel zu ihm ‚‚Sie ist eine Lichtelfe…‘‘ Auf Arkationz Gesicht bildete sich ein lächeln. Er sah zu seinem Vater ‚‚Ich will das sie meine Frau wird‘‘ Die Worte kamen trocken, stupf und ohne jegliche Gefühle über seine Lippen. Sein Vater starrte ihn an ‚‚Sohn das kann nicht dein Ernst sein.‘‘ Arkationz nickt und sah zu der Elfe die inzwischen verzweifelt nach einer Fluchtmöglichkeit suchte. ‚‚Ich will keiner Hochrangigen Dunkelelfe die Schmerzen einer Geburt antun‘‘ Arkationz sah seinen Vater stumm an.


Alphysia sah komplett verängstigt zwischen dem Dunkelelfen und seinem Sohn her der nun zu den Wachen sah und sie anwies das Zimmer zu verlassen. Die zwei Elfen verbeugten sich und schliffen sie mit hinaus. Der Boden war weich das spürte sie sofort. Sie hatte keine Schuhe an sondern nur ein weißes dreckiges Kleid an was besseres bekam sie nicht. Die zwei Elfen öffneten eine Tür und schmissen sie ohne ein weiteres Wort in das Zimmer was hinter der Tür lag, kurz danach schlossen sie diese auch schon wieder. Sie lag stumm auf dem Boden während ihr langsam Tränen über die Wangen zulaufen begannen.
Sie wusste nicht wie viele Stunden vergangen waren. Es schien kein Licht mehr in das Zimmer nur noch der Schein des Mondes ermöglichte ihr es zu sehen. Alphysia richtete sich auf und sah sich um. Das Zimmer war sehr schlicht eingerichtet. Ein Bett, einen Teppich und einen Kamin. Das Fenster durch das der Mond schien war vergittert und verschlossen. Es roch sehr edel trotz der einfachen Einrichtung. Stumm wischte sie sich die Tränen weg und ging zum Fenster. Alphysia begann feste daran zu rütteln und zu versuchen es aufzubekommen. Vergebens. Sie biss sich auf die Lippen und formte vorsichtig einen Lichtstrahl in ihren Händen den sie auf die Gitter prallen ließ. Plötzlich spürte sie eine Hand an ihrer Schulter die sie gewaltsam zurück riss und gegen die Wand feuerte. Alphysia zischte schmerzhaft auf und sackte zu Boden, als sie wieder aufsah begegnete sie den Augen des Elfen von vorhin…dieser beugte sich zu ihr runter und flüsterte ihr etwas ins Ohr…


Und dann erblickte sie das Licht. Ihre hellen blauen Augen suchten nach ihren Eltern. Eine Frau mit langen blonden Haaren die zu Zöpfen geflochten waren hielt das kleine Kind im Arm. Ein lächeln von ihrer Seite drang zu dem Kind und durch die vergitterten Fenster drang Licht in den kleinen Raum ein. Ein Elf stand in dem Raum und betrachtete mit Abscheu das Kind. Er zuckte mit seinen Ohren und hob seinen Kopf an ‚‚Nicht mal eine Dunkelelfe…‘‘ er biss sich verbittert auf die Lippen und verschwand aus dem Raum ohne sich erneut zu den beiden umzudrehen.


Der Wind schlug gegen die Fensterscheiben eines Herrenhauses das in Herizost abseits in den Vierteln in denen nur die Hochrangigen Lebten lag. Vereinzelt fielen Schneeflocken vom Himmel und ein sanfter Schleier lag über den Häusern. Durch die Gänge des Hauses hetzten Bedienstete um ihrer Arbeit nachzugehen an den zwei Wachleuten vorbei die vor einer Tür postiert Tag und Nacht standen.

Hinter den Türen erstreckte sich ein Zimmer in dem ein schlichter Teppich lag und was von einem Kamin warm gehalten wurde. Das Fenster durch das Licht hinein viel, wurde durch Gitterstäbe versiegelt sodass es keine Möglichkeit gab hinaus zu kommen. Auf der gegenüberliegenden Seite des Kamins stand ein Schreibtisch der aus feinem Schwarzeichen Holz gemacht war und am Fenster stand ein schlichtes einfaches Bett. Neben dem Schreibtisch war eine Tür hinter der ein kleines Badezimmer war dieses hatte jedoch kein Fenster.
An dem Schreibtisch saß ein Mädchen. Sie hatte sehr lange blonde glatte Haare. Unter diesen kuckten kleine spitze Ohren hervor die hin und wieder zusammenzuckten. Ihre Augen waren in einem hellen Blau und sie trug ein helles weißes Kleid.
Auf dem Flur vor dem Zimmer ertönten plötzlich Schritte die von dem weichen Teppichböden abgedämpft wurden. Die junge Elfe zuckte zusammen als die Tür sich hinter ihr öffnete und ein Mann hinein schritt. Er hatte tiefe schwarze Haare unter denen spitze Ohren hervorstachen, seine Augen waren in einem dunklen lila und er trug ein edles Gewandt. An den Schultern dieses Gewandt’s war ein Umhang in einem leichtem silberton befestigt der den Boden hin und wieder streifte. Die Türen schlossen sich knarrend wieder und er schritt auf das Mädchen zu. Diese blieb stumm und verängstigt sitzen und hielt ihren Kopf gesenkt. Der Elf blieb vor ihr stehen und sah danach zu der Schreibarbeit hinüber die auf dem Tisch lag. Er nahm die Blätter stumm und begann sie zu lesen. Das Mädchen bleib stumm sitzen als sie plötzlich spürte wie er ihr Handgelenk umfasste und sie mit sich zog. Kurze Zeit später standen sie vor einer gewaltigen Steintür. Diese öffnete sich knarrend als der Elf seine Hand auf diese richtete. In dem Raum standen viele Bücherregale und viele Kessel. In den Regalen lagen Orbs und Erze und in kleinen Kisten die auf dem Boden standen lagen Tränke. In der Mitte dieses Raumes stand ein Buch. Der Elf zog sie mit in den Raum hinein und warf sie achtlos gegen das Pult auf dem das Buch lag. Es hatte einen dunkelblauen umschlag der bei einer Berührung unfassbar weich war. Sie sah ängstlich zu dem Elfen der das Buch nun in seinen Händen hielt ‚‚V-Vater…was hast du vor…?‘‘ man konnte klar und deutlich die Angst in ihrer Stimme erkennen und ihr sogenannter Vater sah stumm zu ihr runter.

Ohne ein Wort ließ er aus dem Buch eine schwarze Wolke aufsteigen die langsam auf sie zu schwebte. Die kleine Elfe presste sich vor Angst an den Pult und sah zu der Wolke die auf sie zu kam. Ihr Vater sah monoton zu ihr ‚‚Ich treibe dir endlich diese Lichtelfe aus…!‘‘ Sie riss die Augen erschrocken auf als die Wolke sie erreichte. Es fühlte sich an wie als würde man an ihren Fingerspitzen Nadeln setzen und so ihr komplettes Blut entziehen. Sie schrei vor Schmerz auf und versuchte sich verzweifelt aus der Wolke zu winden, vergebens. Ihre gerade noch so blonden Haare begannen plötzlich einen lilanen dunklen Ton anzunehmen bis letztlich auch ihre spitzen diese Farbe hatten und sie zusammengekauert auf dem Boden lag.

Ohne sie noch eines Blickes zu würdigen warf man sie zurück in das isolierte Zimmer. Eine Elfe mit ebenfalls langen blonden glatten Haaren und sehr hellen blauen Augen saß auf dem Bett und blickte erschrocken zu dem Mädchen auf als sie die dunklen Haare sah. ‚‚Kayro, was ist passiert? Warum sind deine Haare so dunkel?‘‘ Kayro rollte sich vor Angst und Schmerz zusammen und zuckte mit den Schultern und nuschelte ‚‚Vater hat sie mir weggenommen.‘‘ In der Tür stand immernoch der Elf der dem ganzen ungerührt zusah. Die Frau stand auf und packte ihn am Kragen ‚‚Was denkst du dir eigentlich?! Das kannst du ihr doch nicht antun!‘‘ Der aber rümpfte genervt die Nase und sah zu der Frau runter ‚‚Sie wird eine wesentlich bessere Dunkelelfe als Lichtelfe sein. Das hat ihr nur geschadet‘‘ Die Frau sah ihn weiterhin von hass erfüllt an ‚‚Sie ist eine Lichtelfe! Daran kannst du nichts ändern!‘‘ Der Mann sah stumm zu der Frau hinunter und noch bevor jemand etwas sagen konnte landete seine flache Hand schon in ihrem Gesicht und sie flog zu Boden. Er richtete sich stumm auf und zog sie hoch und verließ mit ihr den Raum ohne ein weiteres Wort.
Die kleine Elfe blieb nur mit Tränen in den Augen liegen und flüsterte ihrer Mutter nach.


‚‚Stärker!‘‘ Ein greller finsterer Blitz prallte mit voller Wucht gegen die Steinmauer die sofort zerbrach. Man konnte das Rasseln von Ketten hören und das Knirschen des Schnees unter den Füßen der Leute hören. Inmitten der Elfen stand eine Elfe. Sie hatte lange dunkle Haare und helle blaue Augen. Sie hatte eine aus Wolfpelz gemachte Robe die perfekt fürs Kämpfen geeignet war. An ihren Handgelenkten waren Ketten befestigt die sie davon abhielten einfach abzuhauen. Eine ältere Elfe saß ebenfalls mit solchen Ketten auf einer Bank und sah ihr zu. Die junge Elfe beendete das was sie tat und richtete sich der älteren Elfe zu ‚‚Mutter, ist alles okay?‘‘ Sie nickte und sah zu ihr ‚‚Kayro…ich bin mit den Vorbereitungen fertig…‘‘ Die Elfe sah ihre Tochter erwartungsvoll an. Diese nickte stumm und sah aus den Augenwinkeln nach links und rechts bedacht darauf niemanden aus den Augen zu lassen. Ein Elf kam auf Kayro zu und räusperte sich ‚‚Ich soll euch in euer Zimmer zurück bringen‘‘ Kayro sah aus dem Augenwinkel zu ihnen und nickte stumm. Sie noch kurz ihrer Mutter bevor 2 Elfen sie an den Ketten packten und mitzogen. Sie sollte zu einer Waffe ausgebildet werden. Unbesiegbar und mit starken Dunklen Kräften gesegnet. Das war jedenfalls die Vorstellung ihres Vaters…sie sah stumm zu Boden während der kalte Wind ihr durch die Haare streifte und sie frösteln ließ.

Sie hörte das bekannte knarren ihrer Zimmertür und spürte die Hand die sie wie immer in den Raum schupste und die Tür hinter ihr wieder verschloss. Kayro ging genervt zu ihrem Fenster und öffnete dieses. Die Gitterstäbe brachen hinaus und ein Elf sah sie an. ‚‚Da bin ich…‘‘ sie sah ihm verwirrt in die Augen und nickte ‚‚Was…was machst du hier?!‘‘ er schmunzelte und gab ihr den Weg aus dem Fenster frei ‚‚Ich hab dir doch was versprochen keine Sorge‘‘. Kayro sprang augenblicklich hinaus und sah auf ihre Ketten. Der Elf landete neben ihr und legte stumm seine Hand an diese. Ein helles Licht strömte durch die Ketten und sie zervielen sofort zu Staub. Sie sah auf ihre Handgelenke und schloss einen Moment die Augen und genoss ihre Freiheit:

Der Elf neben ihr räusperte sich und Kayro öffnete ihre Augen und sah zu ihm. Er machte eine Handbewegung ihm zu folgen. Er drehte sich um und stampfte durch den Schnee gefolgt von Kayro die sich unsicher umsah. Der Elf zog plötzlich hinter der Ecke die Blondhaarige Elfe hervor ‚‚Mutter!‘‘ Kayro rannte sofort zu ihrer Mutter und umarmte sie sehensüchtig. Der kalte Wind ließ die Blätter der Tannen rauschen und der Mond strahlte hell über dem großem Anwesen. Die Elfe behielt Kayro in ihren Armen und lächelte schwach. ‚‚Das hast du gut gemacht‘‘ sie löste sich stumm von ihr und wendete sich dem Elfen zu ‚‚Ich danke dir.‘‘ Sie lächelte und der Elf nickte. ‚‚Ich habe euch damals etwas versprochen, ich halte mein Wort‘‘ Kayro senkte leicht den Kopf als sich ihre Mutter ihr zuwandte. Gerade als sie etwas sagen wollte gingen Lichter in dem Herrenhaus an und man konnte viele Menschen hören. Der Elf packte Kayro und ihre Mutter an den Handgelenkten und rannte los in Richtung Meer. Der Schnee unter ihnen knirschte und die kalte Luft war schneidend. Das Rauschen der Blätter im Wind war unüberhörbar und verbarg jegliches Geräusch. Die Bäume beugten sich leicht und gaben den Weg zum Hafen frei. Kayro atmete auf und setzte einen Schritt in Richtung des Hafens als ein riesiger Knall hinter ihnen ertönte. Kayro und Alphysia drehten sich Ruckartig um und der Elf knurrte fluchend auf. Hinter ihnen stand Kayros Vater. In seiner Hand hielt er das seltsame Buch von damals. Kayro zuckt leicht einen Schritt zurück. Sein Blick war kühl und seine Aura strahlte eine unheimliche Kälte aus. In Alphysias Blick wurde sofort die Angst und das Leid erkennbar und sie ging ebenfalls einen Schritt zurück. Arkationz ging einen Schritt auf sie zu. Seine Wut war kaum zu verbergen und sein Blick streifte zu Kayro ‚‚Du bist meine Tochter‘‘ seine Stimme war schneident und kalt ‚‚Ich habe immer dafür gesorgt das er dir gut geht und du verrätst mich!‘‘ Kayros Blick verfinsterte sich ‚‚Nichts hast du getan! Mich gefoltert und versklavt das hast du!‘‘ schrie sie ihn wütend an was sich als Fehler herausstellte denn Arkationz hob seinen Kopf leicht an ‚‚So ist das also…‘‘ sein Blick glitt nun zu dem Elf ‚‚Und du verrätst mich auch, nachdem ich gnädig zu dir war!..dafür wirst du bezahlen…‘‘ er hob stumm seine Hand und das Buch schlug auf. Kayro’s Augen füllten sich mit Angst und sie ging erneut einen Schritt zurück. Ihr Vater ließ langsam seinen Finger auf Kayro gleiten und keine Sekunde später schoss ein dunkler Blitz auf Kayro zu.

Der Wind streifte durch ihre Haare und sie schloss aus Angst ihre Augen. Es war als würde die Zeit für einen Moment nicht mehr weiterzeihen bis Kayro plötzlich etwas warmes auf ihrer Wange spürte. Als sie langsam ihre Augen erneut öffnete und alles langsam wieder klar sah blickte sie auf den Rücken ihrer Mutter auf dem sich langsam eine Rote Hülle ausbreitete die ihr Weißes Kleid in die Farbe des Todes verwandelte. Kayros Kopf begann zu schmerzen und keine Stimme drang zu ihr durch. Sie trat auf ihre Mutter zu und legte mit zitternden Fingern ihre Hand auf den Rücken ihrer Mutter. Ihre Stimme war kratzig und ihre Augen gläsernd als ihre Mutter geschwächt ihren Mund öffnete und sich zu ihrem Ohr wandte und leise mit ihr zu sprechen begann. Kayros Augen waren Glasig sodass man sie mit einem Fenster verwechseln hätte können hinter dem man unendliche Traurigkeit sehen konnte. Alphysia legte ihre Hand an Kayros Kopf und begann einige Worte zu flüstern. Ein heller Schein umgab Kayro und ihr ganzer Körper hüllte sich in ein warmes klares Licht was ihre Haut zu wärmen begann und ein angenehmes Gefühl ihr gab. Der Elf kniff leicht die Augen zusammen. Eine Art Lichtblitz fuhr durch ihre Haare und die Spitzen ihrer Haare werden langsam blond. Alphysias Hand fiel schwach zu Boden und ihre Augen schlossen sich langsam. Kayro starrte verzweifelt zu ihrer Mutter als würde sich eine große schwere Tür vor ihr schließen. In ihren Gedanken hört sie wie sich ein Schloss vor die Tür schob und somit einen Lebensabschnitt von ihr beendete. Wie versteinert blickte Kayro langsam zu ihrem Vater auf. ‚‚Du…‘‘ ihre Augen werden weiß und sie richtet sich auf. 2 helle Lichtblitze schlugen auf den Boden ‚‚Ich…ich werde dich umbringen!‘‘ Keine Sekunde später sprang sie auf Arkationz zu und verpasste ihm einen Schlag in den Magen durch den er wegflog und ihm sein Buch aus der Hand flog. Kayro sprang hoch und griff nach dem Buch. Eine Welle an dunkler Magie durchrauschte Kayro und sie schlug nach hinten und wurde in den kalten Schnee geworfen. Ein dunkler Neben wurde aus ihr herausgezogen und in das Buch geschlossen was danach zu Boden viel. Sie zitterte am ganzen Körper und richtete sich geschwächt auf. Schnell nahm sie das Buch und steckte es in ihre Tasche. Der Elf zog sie an ihrem Handgelenk hoch ‚‚Wir müssen hier weg‘‘ zischt er und rannte ohne sie loszulassen los. Kayro sah mit Tränen in den Augen ihrer Mutter nach die bewegungslos und ohne Atmung auf dem Boden lag.

Kurze Zeit später erreichten sie einen kleinen Felsvorsprung von dem aus man auf einen relativ belebten Harfen sehen konnte. Der Elf seufzte und zog sie mit sich hinunter. Kayros nackte Füße waren voller Schrammen und Blut und alles tat ihr weh. Der Elf drückte ihr einen Mantel in die Hand und sah an eine Hauswand gelehnt zu einem der Schiffe. ‚‚Du muss dich in eines der Schiffe schmuggeln. Glaub mir irgendwann wirst du bessere Leute kennenlernen und jetzt mach das du hier verschwindest…!‘‘ Sie sah ihn an und nickte immernoch stumm. Der Elf seufzt ‚‚Wir werden uns wiedersehen das verspreche ich dir aber jetzt ist erstmal wichtig das du hier wegkommst‘‘ Kayro nickte ‚‚Ja…‘‘ sie sah ihn an und er versuchte sie aufmunternd anzusehen ‚‚Dann auf bald‘‘ mit diesen worten wendete er sich ab und ging und überließ Kayro sich selbst. Sie blickte sich unsicher um und zog sich den Mantel über den ihr der Elf gegeben hatte. Ihre Pferdeschwanz verschwand unter dem Mantel und bedeckte sie. Schnell mischte sie sich unter die Massen und verschwand in diesen.

Viele Elfen standen an der Ablagestelle und überprüften die an Bord gehenden. Kayro machte sich ganz klein und betete das sie unentdeckt an Bord kommen würde. In den Lagerräumen des Schiffes quetschte Kayro sich schnell hinter die Fässer und hielt ängstlich den Atme an.

Stunden vergingen und auf ihrer Stirn war der Schweiß sichtbar zu sehen. Plötzlich hörte sie Schritte am Eingang des Raumes die sich ihr langsam näherten. Die Fässer wurden bei Seite geschoben und sie kauerte sich zusammen. ‚‚Virtus? Komm mal eben her…‘‘ hörte sie eine relativ männliche Stimme. Als sie aufblickte sah sie leuchtende grüne Augen die sie anblickten. Ein Elf stand vor ihr er hatte helle blonde Haare die zu einem Pferdeschwanz gebunden waren. Sein Gesicht war mit einigen Tätowierungen verziert die in einem hellen Gold schimmerten. Hinter ihm erschien ebenfalls ein recht großer Elf. Dieser hatte lange braune Haare die ihm teilweise über die Ohren gingen und auch er hatte einige Tätowierungen im Gesicht. Seine braunen Augen glitten über sie und versuchten sie zu verstehen. Ängstlich blickte Kayro zu den 2 Elfen hoch. Der Elf den der andere gerufen hatte legte den Kopf schief ‚‚Wohl ein blinder Passagiere hm?‘‘ Sie drückte sich leicht in die Ecke und sah weg. Der braunhaarige Elf beugte sich langsam und vorsichtig zu ihr runter ‚‚Hast du Angst vor uns?‘‘ Kayro zitterte leicht aber versuchte dies zu unterdrücken. Ihre Haare klebten an ihrer Stirn und ihr war inzwischen schrecklich warm. Der andere Elf musterte sie und blinzelte. ‚‚Bist du eine Dunkelelfe??!‘‘ Kayro schüttelte den Kopf und sah stumm zu den beiden hoch. Der braunhaarige seufzte ‚‚Können wir dir helfen? Alleine unterwegs zu sein ist sehr gefährlich…‘‘ Kayro sah beide wütend an ‚‚Ich brauche keine Hilfe! Und von Elfen wie euch schon garnicht!‘‘ Die beiden runzelten die Stirn ‚‚Falls du denkst wir sind Dunkelelfen kann ich dich beruhigen, denn dem ist nicht so…wir beide sind Lichtelfen…‘‘ Kayro sah Augenblicklich zu den beiden und ihn ihren Augen konnte man einen Schimmer von Hoffnung und Vertrauen sehen der jedoch schnell wieder verschwand.

Der braunhaarige lächelte freundlich und der andere betrachtete sie immer noch stumm. Nach kurzer Zeit durchdrangen seine schneidenden Worte die Stille ‚‚Und? Was für eine Elfe bist du?‘‘ Anhand seines Blick erkannte man das er sie immer noch als Dunkelelfe einschätzte ‚‚Ich bin eine Lichtelfe‘‘ sagte sie ihm ins Gesicht ‚‚Tz eine Lichtelfe? Hast du deine ausgehende Aura vergessen? Das ist Dunkle Magie…‘‘ Sie nickte und behielt ihren Blick bei ‚‚Ich weiß‘‘ der Lichtelf biss sich auf die Zähne ‚‚Sag mal willst du mich zum Narren halten?‘‘ Bevor er weiter reden konnte legte sich plötzlich eine Hand auf seiner Schulter nieder ‚‚Warte…ich glaube sie sagt die Wahrheit…ich weiß nicht warum aber ich vertraue ihr…‘‘ Kayro blinzelte den anderen Elfen an und war sichtlich verwirrt. Der Elf lächelte ‚‚Also, ich bin Virtus, das hier,‘‘ er deutete auf den Elfen neben sich,’’ ist Marcel. Wir sind auf der Durchreise und warten hier unten bis wir ankommen. Und was machst du hier?’’ Kayro blinzelte mehrmals ehe sie an sich herunter sah. Ihr Kleid war mit vertrocknetem Blut ihrer Mutter bedeckt und an ihren Handgelenken zeichneten sich Rückstände der Ketten ab die sie Jahrelang tragen musste. Ihre Augen füllten sich langsam mit Tränen die vereinzelt auf den Boden vielen. Bis sie nicht mehr aufhören konnte zu weinen und schmerzhaft ihr Gesicht in ihren Händen vergrub. Die Beiden Elfen sahen sie stumm und verwirrt an. Virtus oder wie er hieß sah mit einem Blick der Besorgnis zu ihr und seufzte…

~7 Jahre später~

‚‚Wann glaubt ihr sind wir da?‘‘ Kayro’s aufgeregte Stimme schallte über das gesamte Schiff. Marcel knurrte genervt auf und versuchte irgendwie bei dem Lärm den Kayro machte die Karte zu lesen. Virtus schmunzelte ‚‚Und Kayro? Freust du dich?‘‘ Kayro grinste. ‚‚Und wie!‘‘ Marcel murmelte leise etwas und beugte sich grübelnd über die Karte. Kayro wollte etwas sagen aber Virtus unterbrach sie ‚‚Seht mal!‘‘ Vor ihnen türmten sich gewaltige Berge auf. Marci zog die Luft ein und Kayro’s Mund klappte auf. Sie führen durch eine Art Wasserstraße. Links und rechts neben ihnen waren gewaltige Abhänge überall und oben an der Spitze der Berge war sogar Schnee zu erkennen. Marci wendete sich dem Steuer zu ‚‚Sieht so aus als wären wir angekommen‘‘ Virtus nickte ‚‚Parsifal‘‘

Das Schiff legte langsam an dem gewaltigen Hafen an und Marcel machte sich daran dieses am Steg zu befestigen während Kayro schon längst von Bord gesprungen war. Schließlich kamen Virtus und Marcel auch von Bord. ‚‚Lasst uns erst einmal das Rathaus hier aufsuchen. Wir brauchen schließlich ausweise.‘‘ Virtus und Kayro nickten und mischten sich unter die vielen Gestalten die an dem großen Harfen versammelt waren. Zwerge und Menschen waren oft zusehen. Hin und wieder erkannte man ein Spitzohr aber nur sehr selten waren die großen Grünlinge zusehen. Kayro sah aufgeregt zu jedem dieser und man konnte ihr ihre Neugier direkt ins Gesicht geschrieben stehen sehen. Sie trug unter ihrem Mantel einen aus Wolfsfell gefertigten Anzug auf dessen Rücken ein Mond genäht war. Ihre Haare waren zusammengebunden und ihre Spitzen Ohren waren nicht zu übersehen. Nach einiger Zeit kam die kleine Gruppe vor einem großen Gebäude an. ‚‚Das neuste der letzten Weltenratsstizung!‘‘ Hörte man einen eher kleinen Menschen rufen. Er war bepackt mit Papieren und lief eilig durch die Straßen. Kayro legte den Kopf schief und sah wie Virtus und Marcel bereits dabei waren das große Gebäude zu betreten. Ein eher streng dreinblickenden Menschen ‚‚Was kann ich für euch tun?‘‘ Er klang gelangweilt und müde. ‚‚Wir sind neu in Parsifal und benötigen Ausweise!‘‘ Erklärte Virtus ihm freundlich. Der Mensch nickte und deutete auf Kayro ‚‚Ihr fangt an. Euer Namen?‘‘ Kayro sah ihn leicht überfordert an ‚‚Kayro Ray…‘‘ der Mensch runzelte kurz die Stirn aber notierte sich den Namen daraufhin. ‚‚Dein Geburtstag und dein Alter‘‘ sie sah zu ihm ‚‚Ähm, 182 in Elfenjahren 26‘‘ teilte sie ihm lächelnd mit. Der Mensch sah zu ihr auf ‚‚Also eine Elfe…wenn ich eure Rasse genau erfahren darf?‘‘ Kayro zwirbelte an ihren Haaren herum ‚‚Lichtelfe‘‘ Der Mensch hob die Augenbraun ‚‚Seit ihr euch da sicher?‘‘ Man sah das er Kayro’s Haare musterte ‚‚Ja das bin ich‘‘ teilte Kayro ihm mit ‚‚Nun gut dann würde ich noch gerne euer Wohnort erfahren‘‘ Kayro blinzelte ‚‚Also um ehrlich zu sein, habe ich noch garkeinen Wohnort‘‘ sie rieb sich den Kopf. Der Mann nickte und deutete auf einen Wartebereich ‚‚Wartet dort bitte bis euer Ausweis fertig ist‘‘ Kayro nickte und ließ Virtus an die Reihe ehe sie sich auf eine der Bänke setzte. Sie sah sich um und ihr viel eine Elfe ins Blickfeld. Sie trug noble Kleidung und hatte Blonde längere Haare. Kayro sah sie genauer an. Die Elfe war gerade dabei konzentriert etwas zu lesen was sie anscheinend nicht sonderlich erfreute. Kayros Gedanken wurden von Virtus und Marcel unterbrochen die mit 3 Papieren in der Hand zu ihr kamen. Virtus reichte ihr einen der Zettel. ‚‚Dein Ausweis‘‘ Kayro nahm ihn an und sah sich wieder nach der Elfe von gerade eben um. Als sie nirgends zusehen war seufzte Kayro. Virtus sah zu ihr und Marcel ‚‚Als nächstes sollten wird überlegen wo wir unsere Bleibe aufsuchen werden. Wir sind momentan in Lohengrin. Hier ist die Hauptstadt von Parsifal.‘‘ Er sah auf einen Zettel. ‚‚Es gibt einige Städte aber nicht alle sind ein großer Freund von Elfen…‘‘ Kayro sah Virtus an und nickte als sich plötzlich neben den dreien jemand räusperte. Es war die Elfe von geradeben. Sie sah sie lächelnd an und begann zu sprechen ‚‚Mein Name ist Livija Sturmwind. Ich habe mitbekommen, dass ihr auf der Suche nach einem Wohnort seit. Deswegen möchte ich euch Lamondin anbieten. Dies ist die Hauptstadt der Elfen. Wir leben dort alle recht friedlich zusammen und würden uns sehr über Neue Elfen freuen.‘‘ Virtus sah zu Marci und Kayro. ‚‚Ihr müsst die Entscheidung auch nicht sofort treffen. Es gibt eine Kutsche nach Lamondin. Sprecht mit dem Kutscher wenn ihr euch entschieden habt.‘‘ Sie lächelte und verließ das Haus. Kayro, Virtus und Marcel bleiben zurück.

Das holpern der Kutschräder war nicht zu überhören als sie den Steinigen Weg in die Berge hochfuhr. An den Rändern waren hohe Palmen die ganze Wälder bildeten und einen angenehmen Schatten verbreiteten. Kaum über den Berg erstreckte sich vor den Elfen ein riesiges Tal indessen Mitte ein großer See war. Viele Häuser waren zusehen die die Landschaft ausschmückten. Kayro sah fasziniert in das Tal und lächelte.

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Kayro wurde über die Zeit eine der Architekten Lamondins. Sie lernte ein paar alte Freunde von Virtus kennen. Ruben und Lucy. Die beiden waren auch nach Lamondin gekommen. Ruben war
Schlüsselmeister geworden. Er wachte über diese und nahm seine Berufung mehr als ernst. Virtus war tätig im Bereich der Tiere. Lucy hingegen war für die Verarbeitung von Ressourcen und Materialien zuständig und Marcel? Ja das war so eine Sache. Er zerstritt sich nach einiger Zeit mit Livija Sturmwind und verließ Lamondin sowie auch Parsifal. Kayro und Virtus hatten versucht ihn aufzuhalten jedoch erfolglos. In der langen Zeit hatte Kayro auch eine Schülerin im Bereich ihrer Aufgabe als Architektin bekommen. Sie hieß Miyuki und war stehts voller Leben. Sie genoss es regelrecht und war immer für einen Spaß zu haben. Zudem lernte Kayro den Jarl Dalerveens Kennen Valentin Aznar. Sie wurden über die Zeit gute Freunde und auch wenn sie hin und wieder auf anderen Seiten standen blieben sie immer Freunde. Im hohen Norden jedoch traf Kayro eine der ihr bisher am verschlossensten Elfen denen sie jemals begegnete. Arian Venandi. Er war oft einsam und ging viele Risiken ein. Kayro und Lucy waren jedoch immer für ihn da und bereit ihm zu helfen auch wenn er es immer ablehnen wollte. Jedoch konnte nie alles friedlich bleiben.

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Eines Abends als Kayro mit Miyuki zusammen in Lohengrin saß und ihren Feierabend genossen. Kayro war sehr müde von dem langen Abend. Sie und Miyuki hatten an diesem Abend viel gearbeitet und waren geschafft. Ein Mann betrat den Raum. Sein Gesicht war vermummt und auf seinem Rücke waren einige Waffen zusehen. Er kam direkt auf Kayro und Miyuki zu. In Kayro breitete sich ein unangenehmes Gefühl aus und sie verkrampfte sich leicht. Der Mann blieb vor dem Tisch stehen ‚‚Guten Abend‘‘ er sah die beiden an ‚‚die Elfendamen‘‘ Er grinste gehässig und Kayro sah zu Miyuki. ‚‚Komm Miyuki, es ist schon recht spät, wir sollten los.‘‘ Gerade als Miyuki aufstehen sollte schüttelte der Mann seinen Kopf und rammte plötzlich ,ohne das Kayro hätte reagieren können, Miyukis Kopf gegen den Tisch. Miyuki wurde augenblicklich bewusstlos und Kayro erschrak und sah zu dem Mann. ‚‚Ihr beiden wollt doch sicherlich keinen Aufstand machen…ich empfehle euch mitzukommen…‘‘ Kayro ging einen Schritt zurück.

Blitzschnell hob sie ihr Bein und ließ es dem Mann zwischen die Beine schlagen. Dieser zischte schmerzvoll auf und sackte zu Boden. Kayro rannte um den Tisch herum und rüttelte Miyuki an ‚‚Miyuki! Schnell wir müssen hier weg!‘‘ Diese sah zu Kayro hoch ‚‚Kayro, mir ist schwindlig…‘‘ Kayro fluchte und legte Miyukis Arm über sich ‚‚Ich stütze dich keine Sorge‘‘ Die beiden Elfen machten sich schnell auf den Weg zum Ausgang. Kaum dort angekommen zog Miyuki einen Zettel aus ihrer Tasche und reichte diesen Kayro. Diese nickte und verfasste eine kurze Nachricht ehe sie ihn einer Taube gab und diese fliegen ließ. Plötzlich erklangen Schritte hinter den beiden Elfen. Der Mann von gerade hatte sich aufgerichtet. In seiner Hand hielt er ein Schwert oder etwas in der Art. ‚‚Das war zu viel ihr beiden‘‘ Den Rest bekamen Miyuki und Kayro nicht mehr mit als an ihrem Hinterköpfen zwei schwere Schläge einschlugen und beide augenblicklich bewusstlos zusammenbrachen.

Als Kayro wieder ihre Augen öffnete erkannte sie lediglich vor sich ein paar Gitterstäbe. Neben sich spürte sie nur kalten Stein. Sie sah sich um. Ein stechendes Fiepen durchdrang ihren Kopf und sie hielt sich diesen Schmerzend. Miyuki war nirgends zusehen. Nur der Mann von vorhin. Er sprach mit zwei anderen. Kayro fluchte leicht und wollte sich aufrichten jedoch vergebens. Ihre Hände und Beine waren fest zusammengebunden und ihr Mund wurde ruhiggestellt mit einem Tuch. Einer der Menschen bemerkte das sie wach war und schritt langsam an das Gitter ‚‚Hey, die Elfe ist wach…haben wir schon eine Rückmeldung bekommen?‘‘ Wandte sich der Mensch fragend wieder ab. ‚‚Ja, vor wenigen Minuten. Slipknot ist mit dem Deal einverstanden.‘‘ Er nickte dem anderen zu und Kayro war mehr als verwirrt. Sie zog an ihren Fesseln aber spürte nur das schmerzen an ihrem Hinterkopf. Einer der Männer trat in die Zelle ein und kam langsam auf sie zu. Sie rückte weg doch dann sah sie schon die Stumpfe Seite seines Schwertes auf sich zukommen. Sie spürte etwas sehr warmes an ihrem Kopf was langsam an diesem runterlief. Sie zischte schmerzhaft auf und einer der Männer fluchte ‚‚Spinnst du! Du senkst ihren Preis!‘‘ Der andere sah zu ihm ‚‚Ich hatte doch keine Wahl…‘‘ Der Rest des Gesprächs wurde von Dunkelheit verschlungen.

Langsam spürte sie wieder wo sie war. Sie lang an kalten Stein gelehnt. Sie konnte nichts sehen. Eine Stück Stoff bedeckte ihre Sicht. Sie hörte Geräusche weiter Vor sich, bevor ein Schatten auf sie viel. Stumm wurden ihr die Fesseln abgenommen sowie auch die Knebel jedoch die Augenbinde nicht. Ängstlich zuckte Kayro zusammen. Sie konnte ihren Gegenüber grinsen hören ‚‚Keine Sorge, solange du dich nicht wehrst ist alles gut.‘‘ Kayro nickte wie verseinert. Er öffnete ihren Mund und zog danach ihren Kopf nach vorne. ‚‚Wo kommt diese Verletzung her?‘‘ Die Frage war nicht an sie gerichtet. ‚‚Ähm, sie ließ uns keine Wahl. Sie hätte uns fast die Augen ausgekratzt.‘‘ Der Schatten wandte sich von ihr ab und verschwand langsam wieder.

Stunden vergingen in denen Kayro völlig verzweifelt und alleine in der Zelle saß. Sie zitterte am ganzen Körper. Ihr war kalt und sie hatte sich in eine Ecke gekauert. In weiter ferne jedoch hörte sie schritte. Diese kamen immer näher in ihre Richtung. Sie hörte wie ihre Zelle geöffnet wurde und jemand zu ihr kam. Die Augenbinde wurde ihr runtergezogen und ein grünes Gesicht sah sie an. ‚‚Hier‘‘ er drückte ihr eine Kartoffel in die Hand ehe er sich stumm abwandte und ging. Kayro sah auf die Kartoffel in ihrer Hand und biss stumm hinein während sie dies tat liefen ihr Tränen über die Wangen und sie begann leise zu schluchzen.

Sie wusste nicht wie viele Stunden vergangen waren. Hin und wieder hörte sie draußen Schritte. Wo war sie? Warum war sie hier? Und wo war Miyuki? In den Stunden schwirrten ihr tausende Fragen im umher von denen sie auf keine eine Antwort wusste. Ihr war kalt und sie fühlte sich elendig. Als sie einige Zeit später begann zu lauschen hörte sie nichts mehr. Sie war alleine hier unten. Kayro ließ ihren Kopf sinken und gab innerlich auf, bis plötzlich ein Licht im Anfang des Ganges erschien. Zwei Männer traten um die Ecke und sahen in ihre Zelle. Sie kniff die Augen leicht zusammen und betrachtete die beiden. Diese sahen zu ihr. Der eine nickte dem anderen zu. Einer der Männer machte sich am Schloss ihrer Zelle zu schaffen, dieses öffnete sich knarrend kurze Zeit später und der blonde Mann trat ein. ‚‚Ich grüße euch, wir sind im Auftrag Lamondin’s hier.‘‘ Der Mann sah Kayro an und streckte ihr seine Hand hin ‚‚Wir müssen und beeilen bevor die Orks davon mitbekommen.‘‘ Kayro nickte geschwächt und richtete sich auf.

Die beiden Männer hatten sie aus den sogenannten Slums geführt. Und nun liefen sie durch die warme Wüste. Der Wind war schneiden und die Sandkörner hingen ihr in den Haaren. Sie war schon öfter in TaakurCerar gewesen aber noch nie auf diese weise.

Ihre Beine waren schon taub als sie vor den Mauern Lamondins ankamen. Die beiden Männer hatten sich ihr als Mitglieder der Fremdenlegion vorgestellt. Einer der beiden ließ eine Taube fliegen während sie auf dem Weg zu den Toren waren. Oberhalb der Tore erblickte Kayro eine Gestallt. Es war Livija Sturmwind. Ihre Augen füllten sich mit Tränen als Kayro sie erblickte. Sie umarmte Kayro und lächelte sie an ehe sie sich der Fremdenlegion zuwandte. ‚‚Ich danke euch, ich hoffe es waren keine zu großen Probleme‘‘ die beiden nickten ungeduldig ‚‚Ich empfehle euch einen Sicheren Ort aufzusuchen bevor-‘‘ Seine Stimme brach ab und er sah ein einer Bergspitze hinauf. Kayro folgte seinem Blick nach oben und erstarrte. Mehrere Orks standen knurrend an den Abhängen. Einen erkannte Kayro sofort. Seine Maske war ihr ins Gedächtnis gebrannt und sie begann ungewollt zu zittern. Livija ergriff Kayro’s Hand und zog sie mit sich. Die Fremdenlegion rief ihnen noch hinterher ‚‚Lauft!‘‘ den Rest konnte sie nicht mehr hören. Sie rannten direkt auf den großen See in der Mitte Lamondin’s zu als sie aus dem Augenwinkel eine Gestallt sah. Kayro’s Augen wurden groß. Es war Miyuki. Ihre Kleiden war ziemlich dreckig und ihr Gesicht war voller trockenem Blut. Sie humpelte geschwächt auf Livija und Kayro zu. Schnell huschten die drei zu einer Einkerbung in der Wand die sich knarrend vor ihnen öffnete. Schnell und flink huschten die drei Elfen hinein. Eine große Fläche erstreckte sich vor ihnen. Betten, Kisten und Unterbringungen waren zusehen. Livija ließ sich seufzend auf einem Stuhl nieder ‚‚Setzt euch auch lieber ihr beiden. Das war sehr knapp.‘‘ Miyuki und Kayro taten wie ihnen geheißen. ‚‚Es wird einige Zeit benötigen bis wieder ruhe eingekehrt ist bis dahin werden wir erstmal hier warten‘‘ Livija lächelte Kayro und Miyuki aufmunternd zu.

Es waren bereits einige Tage vergangen. Livija war gegangen um ihren Sohn zu suchen. Virtus und Lucy waren bereits bei ihnen. Zudem noch ein neuer Elf namens Mänfis. Es war schon recht spät am Abend als Kayro und Virtus auffiel das das Essen knapp wurde bis es fast komplett leer war. Mit großer Überwindung begannen Virtus und Kayro sich auf dem Weg zum Lager zu machen. Im Schutz der Nacht schlichen die beiden langsam über den Stillen Platz als Virtus plötzlich ein Knacken hinter sich hörte. Ein Ork, hässlich grinsend sah sie an. Virtus zischte auf nahm Kayro am Handgelenk und rannte los. Aus dem nichts tauchte neben dem Ork ein weiterer auf und beide nahmen die Verfolgung auf. Schnell rannten Virtus und Kayro in das Lager hinein. Aus dem Fenster blickten sie die beiden Orks an. Diese fluchten leicht und rammten ihre Schilde donnernd in den Boden. Kayro blickte besorgt aus dem Fenster. Ohne Warnung zerschmetterte ein Pfeil das Fenster und traf sie direkt im Bauch. Kayro schrie auf und flog zurück. Sie spürte wie alles an ihr Taub wurde und sie langsam verschwommen sah. Virtus fluchte und hob sie hoch als man unten vor dem Lager stimmen hörte. Als Kayro aufsah erkannte sie Valentin Aznar. Er sprach ruhig mit den Orks und sah kurz und leicht hoch zu ihnen als Zeichen das sie heimlich fliehen sollten. Er zückte einen Bogen und traf einen der Orks am Ohr. Dieser schrie wütend auf und sah ihn finster an. Schnell rannte er los gefolgt von den wütenden Orks. Virtus drückte Kayro ein Tuch auf die Wunde. ‚‚Flieh nach Greifenstein. Der weg ist nicht weit, du müsstest zum Morgengrauen hin ankommen. Dort werden deine Wunden versorgt‘‘ Kayro sah ihn verwirrt an. ‚‚Was ist mit euch?‘‘ Virtus schüttelte den Kopf ‚‚Beeil dich. Bevor sie mitbekommen das du abhaust‘‘ Kayro nickte und machte sich auf in Richtung der Tore.

Die Sonnenstrahlen erstreckten sich bereits über den Bäumen. Man hörte das rascheln des Windes und das plätschern der kleinen Bäche war zu hören. Kayro konnte in weiter ferne hohe Mauern erkennen. Leichte Nebenschwaben umgaben diese und die Strahlen der Sonne kämpften darum die Oberhand zu gewinnen. Kayro sah bereits verschwommen als sie einen kleinen Hof vor sich auftauchen sah. Geschwächt humpelte sie zur Tür um diese zu öffnen. Jedoch kaum hatte sie den Raum betreten wurde alles schwarz und das letzte was sie sah war der Wirt der sich erschrocken bekreuzigte.

Sie spürte fast nichts mehr als sie langsam die Augen aufschlug. Mänfis legte gerade eine Fackel weg und holte ein streng Alkoholisch riechendes Tuch hervor mit dem er langsam über die Wunde fuhr. Kayro sah ihn an ‚‚Was…was machst du hier?‘‘ Mänfis seufzte ‚‚Virtus hat erzählt was passiert ist. Wir sind nun alle in Greifenstein. Auch Lucy‘‘ er lächelte leicht und verband ihre Wunde. Kayro nickte leicht ‚‚Ich danke dir.‘‘ Mäfnis nickte und verließ den Raum.

Die Zeit verstrich. Jedoch wendete sich nicht alles zum guten so wie sonst auch. Kayro verließ Lamondin schlussendlich und suchte nach einem neuen Zuhause. Sie verabschiedete sich von ihren Freunden und begab sich auf eine Reise in das Christliche Land Trion. Dort würde sie alte Schriften studieren und ihren Verlobten wiedersehen, Oregon. Er war der der sie damals vor ihrem Vater rettete. Er war selbst einst Sklave gewesen aber wurde von ihm begnadigt. Dies nutzte er um Kayro und ihre Mutter zu retten. Kayro war mehr als glücklich ihn zu sehen. Einige Jahre lang lebte sie glücklich bei ihm. Sie traf eine neue Freundin namens Leira Reuchtz. Sie unterstützte Kayro sehr viel und 4 Jahre später kam Ajuga zur Welt. Ajuga Ray so nannte Kayro sie. Die Bedeutung für Schutz und Kraft sollten ihr helfen friedlich leben zu können. Aber gerade dann als sich in Kayro’s Leben wieder Licht ausbreitete erschien Arkationz. Ihr Vater oder besser gesagt der Mann der sich ihr Vater nannte. Oregon führte einen lagen Kampf allerdings umsonst. Er verlor diesen und konnte geradeso mit seinem Leben davonkommen, dachte er. Vor Kayro und Ajuga öffneten sich seine Wunden und er verabschiedete sich von seiner Familie. Leira war zu diesem Zeitpunkt in Parsifal gewesen. Als sie zurückkam erfuhr Kayro von dem Krieg der dort herrschte. Ohne zu zögern wollte sie nach Parsifal zurückkehren jedoch war die Letzte Hürde Ajuga. Kayro konnte sie nicht alleine lassen. Aber sie musste so auch zurück nach Parsifal. So traf sie die Entscheidung Ajuga in Leiras Obhut zu lassen bis der Tag gekommen war an dem sie das 26. Lebensjahr vollendete und sie selbst nach Parsifal kommen konnte.

So kehrte Kayro nach Parsifal zurück. Sie wusste weder wo ihre Freunde waren noch wo sie hin sollte.
Sie machte sich auf den Weg über das weite Meer bis sich plötzlich vor ihr hohe Berge erstreckten. An den Hängen dieser Waren Palmen zusehen und eine ungeheure Macht ging von diesem Ort aus. Stumm setze Kayro sich auf der Insel ab als urplötzlich ein helles Licht ihren Körper durchströmte.

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Um Kayro herum war alles in helles Licht getränkt. Sie sah sich verwirrt um doch nichts erkannte sie. Ein ruhiges Atmen war zu hören als sie langsam unruhig wurde ‚‚Wie bist du hier her gekommen?‘‘ Diese Stimme war sichtlich geschwächt und rau. Kayro zuckte zusammen aber antwortete dennoch ‚‚Ich war auf der Suche nach eine Ort wo ich leben kann…wo ich Zuflucht finde‘‘ Die Stimme verstummte einige Zeit ehe sie erneut zum Sprechen ansetzte ‚‚Dies hier, ist die Inselgruppe Ida. Sie liegt nahe am Norden weswegen das Klime sehr angenehm und Tropisch ist. Hier lebten vor viel Jahren meine Schützlinge. Sie hatten mir viel gegeben. Monumente, Paläste und Gebetsgrotten. Aber dann von einem auf den anderen Tag war alles verschwunden. Ich wachte geschwächt auf. Ich hatte kaum noch die Kraft zu leben. So setzte ich mich hier nieder in der Hoffnung…irgendwann ein neues Licht zu finden,‘‘ Kayro hatte dem ‚‚Licht‘‘ aufmerksam zugehört ‚‚Wer bist du…?‘‘ Die Stimme atmete tief ein ‚‚Atmaan, ich bin Herr der Spirituellen Energie die alles und jeden umgibt‘‘ Kayro blinzelte mehrmals ehe sie erneut zum Sprechen ansetzte ‚‚Sag mir, darf ich deine Geschichte erfahren‘‘ Atmaan blieb einige Zeit stumm ehe er zum Sprechen ansetzte…

Kayro erklärte sich bereit Atmaan zu helfen. Er ernannte sie zur Hohepriesterin seiner Religion. Kayro taufte das Dorf was sie erschuf ‚‚Ishwara‘‘. Die Zeit streckte sich lange hin sie traf auf Lucy, Mänfis und Virtus. Sie waren auch auf Atmaan getroffen und er hatte sie nach Ishwara geführt. Nach Ishwara wurden nicht nur sie alle gebracht denn auch traf sie Arian wieder. In ihrem Leben gab es wieder eine Sonne die sich langsam durch die Wolken schlug. Aber etwas beunruhigte Kayro. Etwas was sie nicht deuten konnte. Nachdem sie letztendlich bei Mänfis dem Medikus war verlor sie jeden Glauben an alles. 2 Jahre…2 Jahre durfte sie noch leben…so sagte er es…

~2 Jahre später~

Ein rauer Wind streift durch die Palmen am Strand der Insel Ida. Das Meer schlug hohe Wellen und die Strände empfingen Muscheln die schon längst kein Leben mehr in sich trugen. Auf den Melonenfeldern konnte man vereinzelt noch Pflanzen sehen die noch nicht komplett verwelckt waren. Vor den Eingängen der Höhlen hingen Stoffe die den Wind abfingen damit es nicht zu kalt wurde. Von den sonst so warmen tropischen Gewässern blieben raue und kühlere übrig. An den Bergen erstreckten sich die großen Holzabgänge die sorgfälltig in den Hängen befestigt wurden. Der Wind klopfte durch die Stoffe abgedämpft an den bewohnten Höhlen Ishwaras und kaum eine Elfe war draußen zusehen. In der Bucht am Fuße der Berge schwankten die Fässer bedrohlich an den Seilen mit denen sie an Bäumen befestigt waren in der Luft umher und die Sonne wurde von vielen dichten Wolken bedeckt.

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An den Klippen über der der Bucht saß Kayro in sich versunken auf einem Kissen. Sie ließ den Wind durch ihre Haare wehen die an diesem Tag ausnahmsweise zusammengebunden waren und atmete tief aus. Sie sah auf das tobende Meer hinaus und ging all ihre Erinnerungen durch was sie in den letzten Jahren erlebt hatte. Die Stille wurde von Schritten unterbrochen die hinter ihr ertönen. Sie drehte sich um und sah in das Gesicht von Valentin. Er ging langsam zu ihr und setzte sich vorsichtig neben sie. Wie geht es dir? Kayro sah stumm auf die Wellen während ihre Ohren leicht zucken. Ichich weiß es nicht sie schluckte schwer und senkte ihren Blick. Valentin seufzte und nahm sie stumm in den Arm. Kurz danach spürte er wie ein paar warme Tränen über Kayros Gesicht liefen. Er sah zu ihr runter und seufzte. Die Wellen schlugen heftig gegen die Klippen und bald hörte man einen Donner und langsam begannen feine Tropfen vom Himmel zu fallen die schon die ganze Umgebung bald in Nässe tränkten. Kayro richtete sich stumm auf. Valentin sah zu ihr und ließ einen Arm auf ihr verweilen. Er sah zu ihr und richtete seinen Blick auf ihre Hände. Dort hielt sie ein Buch. Es hatte einen weichen Einband der aus grünlichem Leder bestand und verziert mit leichtem Riemchen war. Was ist das? seine Stimme war ruhig und besonnen.

Kayro sah weiterhin auf das Meer Sein Testament Valentin nickt und sah erneut in den Himmel Komm lass uns lieber zum Palast gehen Kayro nickte stumm und richtete sich auf und kehrte mit Valentin ihrem Verlobten zum Palast zurückgestern war ihr Arian einer ihrer besten Freunde gestorben
Kayros Stimme war kaum noch wirklich da. Sie war rau und schwach. Ihre Augen waren trüb. Als sie wie jeden Morgen in ihr Arbeitszimmer trat sah sie auf ihr Tagebuch. Seufzend schloss sie dieses sowie auch ein weiteres Buch welche sie beide in ein Fass legte. Urplötzlich musste sie stark husten sodass sie langsam zu Boden sank. Ihre Stimme war komplett weg und einige Bluttropfen färbten den Boden Rot. Einige Zeit später fand sie sich in dem Bett der Medikus Höhle wieder…

Hektische Schritte erklangen fast schon schneller als der Wind durch die Gänge der Höhle. Lucy stürtze in Wasser getränkt durch die Gänge fixiert auf ein Zimmer. Draußen war der heulende Wind zu hören der die Blätter der Bäume durchwuschelte und das aufprallen der Regentropfen auf den Boden drang hallend durch die Höhlen.

In einem der Räume standen Mänfis und Virtus vor einem Bett. Auf diesem lag Kayro mit ausgebreiteten Haare. Auf ihrer Stirn standen Schweißperlen und sie atmete sehr leicht. Der Schal der den Hals der Elfe bedeckte verrutschte leicht und Kayro atmete tief ein und sah zu
Mänfis der neben Virtus stand und lächelte. Das Lächeln sagte ihm bereits mehr als er sich gewünscht hätte weswegen er nur mit einem aufgezwungenem Lächeln nickte. Dann wendete sich Kayro Virtus zu der den Tränen nah neben ihr stand. Sie schloss kurz die Augen und legte ihm einen Stein in die Hand und nickte. Der Wind zischte wie eine Schlange durch den Gang und rüttelte an der Tür des Zimmers
Lucy hielt vor der Tür an und trat schnellst möglich ein. Sie erblickte Virtus und Mänfis die stumm vor einem Bett standen…das leise zerbrechen der Äste die im Feuer verbrannten war zu hören als Lucy an das Bett trat. Vor ihr lag Kayro. Ihre Augen waren Trübe und Matt. Als sie Lucy erblickte lächelte sie leicht und zog langsam ein Buch aus ihrer Tasche die neben ihrem Bett stand hervor. Der Einband war leicht rötlich und aus einem rauen Leder gemacht. Lucy nahm wie in Trance das Buch und sah zu Kayro. Diese lächelte und öffnete ihren Mund um ihr etwas zu sagen allerdings ertönte nur ein Krächtzen. Kayro holte tief Luft und Lucy beugte sich leicht zu ihr runter um sie zu verstehen ‚‚Ich werde Arian von dir grüßen‘‘ Kayro lächelte sie an und Lucy lief langsam eine Träne über die Wange. Der Rest des Gesprächs endete in einem leisen Flüstern. Mänfis und Virtus betrachteten das ganze Schweigend bis Lucy mit gesenktem Kopf zurücktrat. Fest in ihren Händen hielt Lucy das Buch und blickte zu Kayro. Eine Luftzug stieg unter der Tür hervor und der Schal löste sich komplett von ihrem Hals. Aus diesem stachen dunkle fast Schwarze kleine Kristalle hervor die sich sachte um den Hals gewickelt hatten. Kayro lächelte und sah an die Decke als sie plötzlich spürte wie jemand ihre Hand nahm.

Sie schloss die Augen und sah ihre Mutter. Lange Blonde Haare die nach hinten zu einem Zopf geflochten waren und ein langes helles Weißes Kleid. Das konnte nur ihre Mutter sein. Lächelnd streckte sie Kayro ihre Hand entgegen. Ein letztes Mal wandte sie sich um und Blickte zurück. Ihr Leben…es ist schade das ich schon gehen muss…Dann wandte Kayro ihren Blick wieder ihrer Mutter zu und nahm dankend ihre Hand an.

Über Virtus Gesicht flossen immer mehr Tränen und Mänfis senkte stumm seinen Blick und Lucy wendete ihren Blick ab. Kayro’s Gesicht zierte ein lächeln und dann urplötzlich wie aus dem nicht begann das helle Blond an ihren Spitzen zu wachsen bis es ihrem Haaransatz angelangt war und ihre Haare wieder blond waren. Die kleine Flamme im Karmin flackerte leicht bis sie allmählig erlosch und nur noch die Glut zurückblieb die jedoch augenblicklich erneut entfachte als der Wind unter dem Türschlitz durchtrat…eine glasige rote Kristallschicht legt sich über Kayro und schließt sie und ihr lächeln in einem Roten Kristall ein…

Dunkelheit umgab sie. Es war als würde sie schwerelos in einer unendlichen Dunkelheit schweben. Als plötzlich ruhige Stimmen zu ihr vordrangen. Sie konnte ihre Augenöffnen? Sie spürte ruhigen Wind der ihr um die Nase spielte. Langsam öffnete sie die Augen. Die Augen ihrer besten Freundin sahen besorgt zu ihr herunter. Lucy atmete tief ein und urplötzlich wurde Kayro in eine Umarmung gezogen. Sie war von Kopf bis Fuß triefend Nass. Ihre Kleidung klebte an ihrem Körper. Kayro holte tief Luft. Die Luft zog sich ruhig durch ihre Kehle bis zur ihrer Lunge. Es war weder schmerz noch etwas anderes zu spüren. Langsam traten Tränen über Kayro’s Gesicht. Wie lange es her war, seit sie wirklich gelebt hatte.

[Alsoooo damit kehrt mein Char Kayro aus ihrer Gefangenschaft wieder zurück. Sie hat zwar bereits eine Charaktervorstellung aber da diese nicht Aktuell ist und auch recht alt war habe ich eine Neue geschrieben die eventuell auch etwas länger ist ^^’ Entschuldigung dafür. Ich muss noch sagen, das ich nur Kayro’s Leben beschrieben habe. Sie wusste nie wo sie wirklich ist dies wurde vor ihren Ohren geheimgehalten. Ich hoffe das ist in ordnung so ^^]

Quellen

Fehlende Quellen werden mit der Zeit nachgereicht


https://www.google.com/search?q=Fantasy+Schneeeule&client=firefox-b-d&sxsrf=ALeKk01QdC5tfx4TpoKU0M87OWi_JkCKSg:1613647700138&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=2ahUKEwiL7NWPqvPuAhUVuKQKHTCrDzgQ_AUoAXoECA4QAw&biw=1355&bih=778#imgrc=OKW5rhhRNC2sdM


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Quellen Angaben zu den Bildern wären eigentlich ganz gut :X
Aber sonst sehr toller Text, freut mich, wenn du dich austoben konntest :smiley:

Das mit den Lichtelfen sind wir ja noch am klären, hoffentlich kommen wir da bald auf eine Lösung :stuck_out_tongue:
Guter Text und LG.

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So nach 5 Tagen durchgängigem lesen deiner Vorstellung habe ich es geschafft :stuck_out_tongue_closed_eyes:

Sehr gut übrigens, die CV ist damit angenommen :smiley:

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Man sagt man lebt nur einmal. Doch warum erinnern sich Lichtelfen an unbekannte Zeiten? Tief in den Nächten Ishwaras wenn außerhalb der Palastmauern warme Temperaturen herrschen verbirgt sich innerhalb der Berge jemand. Kayro die Lichtelfische Hohepriesterin ist dort zu finden. Geplagt von Alpträumen. Sie erzählen von einer unbekannten Zeit. Welche Zeit und wann diese waren, weiß sie nicht. Es sind alltags Geschichten über ein normales Leben. Ein normales Leben in der Stadt. Eine Stadt voller Lichtelfen, eine Stadt voller Glaube…den Glaube an Atmaan. Warum sie diese Träume hat, weiß sie nicht. Ihr Alltag ist geprägt von täglichem Schmerz. Sie hat weder den Sinn eines Lebens noch den Sinn ihrer Existenz.

Es war ein warmer Sommertag als Kayro langsam den Weg herunterschritt in Richtung Ishwaras Klippen. An diesem Ort war Kayro sehr gerne. Sie liebte es auf dem Gestein zu sitzen und auf das Meer zu sehen. Doch an diesem Tag war etwas anders. Ein Elf saß auf dem Stein. Feanor. Langsam Schritt Kayro auf ihn zu und räusperte sich. Feanor drehte sich erschrocken um „Lady Ray? Was macht ihr hier?“ Kayro sah ihn einige Zeit an „Ich sitze eigentlich immer an diesem Platz…“ er legte den Kopf schief „Oh, verzeiht ich kann auch gehen.“ Langsam schüttelte sie den Kopf und drehte sich weg. Er sah sie nach „Wartet…ihr wirkt so…anders…“ langsam drehte sie sich zu ihm. Er blinzelte und sah plötzlich an ihr vorbei.

Langsam kam eine Elfe die Felsen herauf und sah zwischen den beiden her ehe sie mit einer sanften und recht leisen Stimme zu sprechen begann „M-mutter…?“ Schnell drehte Kayro um.

Erblicken tat sie Finwe. Ihre lang verschollene Tochter die seit langer Zeit als verschollen galt. Langsam stiegen ihr Tränen in die Augen und sie ging vorsichtig auf sie zu. „Finwe bist du das?“ fragte sie mit zittriger Stimme und blinzelte an. Dieser kamen sofort Tränen und sie begann zu stottern „E-es tut mir leid Mutter! Ich hatte angst das das Imperium mich umbringt, auslöscht, verschwinden lässt! Ich wollte das nicht! Sie schüttelte den Kopf und umarmte sie weinend, während Kayro ihr sanft den Kopf streichelte.

Zu denken das ihr Leben besser werden würde war wohl sehr naiv von Kayro…

Noch mitten in der Nacht setzte Kayro sich langsam auf dem Sofa ihres Wohnzimmers auf. Ihre Hände zitterten als sie langsam einen Dolch nahm und langsam zu ihrer Pulsader am Hals führte. Sie schloss stumm die Augen. Eine Träne lief über ihre Wange und sie legte den Kopf in den Nacken. Sie spürte bereits die Klinge an ihrer Ader als sie plötzlich einen Schrei hörte und stramme Ketten ihr Handgelenk packten. Panik schoss in ihr hoch und Erinnerungen schossen langsam in ihr hoch…

„Arian! Hör auf! Bitte! Du musst dich ihm nicht ergeben! Du bist stark und kannst ihm standhalten!“ eine weitere Kette legte sich nun um ihren Bauch und zog sie auf den Boden. Leise zischte sie auf und sah Arian an wie er sie mit seinen schwarzen leeren Augen anstarrte. „Arian! Sell ist stark aber du bist stärker!“ schrie sie laut. Urplötzlich verschwand das schwarz in seinen Augen und er blinzelte. Die Ketten verschwanden und Kayro sprang zur Seite kurz danach explodierte hinter ihr die Höhle wo sie gerade noch drinnen saß. Arian sah sie langsam an „K-kayro es tut mir leid. Ich wollte dich nicht…“ er hielt sich den Kopf und sanft nahm Kayro ihn in den Arm. „Hey…es wird schon keine Sorge…“ sie hatte ihn immernoch im Arm während er zitterte. „Kayro…k-kannst du mir etwas versprechen?“ Sie blickte ihn an „Ja? Was soll ich versprechen?“ Er richtete sich auf und sah sie an „Bitte stirb nicht okay? Lebe bitte lange! Lange und schön! Leb lange in Lamondin als Glückliche Architektin!“ Kayro lächelte warm und nickte „Ja, lange und glücklich unter Gaias Augen!“

Ein lauter Schrei hallte durch die Hallen Ishwaras als Kayros Bewusstsein zurück kam. Tränen liefen über ihr Gesicht und sie zitterte am ganzen Körper. Neben ihr saß Feanor er starrte sie geschockt an „Wolltet ihr euch umbringen?“ Fragte er sie erschrocke während Kayro sich stumm aufrichtete. „I-ich…was macht ihr überhaupt zu so später Stunde hier?!“ Er sah weg „Das ist nicht wichtig…warum wollte die Königin Ishwaras sich umbringen?“ Sie sah stumm weg „Ich brin eine schreckliche Elfe…“ Er legte verwirrt den Kopf schief „Nein…seit ihr nicht! Ihr seit eine wunderbare Dame, eine starke Frau und eine Königing. Eine Hohepriesterin und eine Beschützerin!“ er sah sie an als Kayro den Kopf senkte. „Lasst mich euch mein Leben erzählen…“

Langsam sah Kayro weg. Feanor hatte kein einziges Wort mehr gesagt seit sie fertig war als er plötzlich zu reden begann. „Ich werde meine Schwester bitten eure Tochter zu finden und her zu bringen. Auf euch lastet etwas was auf keinem anderen bisher lastete. Aber seht was ihr erschaffen habt. Eine Welt voller Frieden und Freiheit…“ langsam sah er sie an „Ihr seit eine Königin der ich gerne diene!“ Sie sah ihn an „Selbst nachdem ihr wisst wieviel ich gemordert habe wollt ihr mir immernoch dienen?“ Er nicke lächelnd…

Diese nahm das Kind mit Tränen in den Augen in den Arm und strich ihm vorsichtig über die Wangen. „Es ist ein Mädchen.“ Sprach Ciorrel zu ihr und lächelte warm. Kayro nickte ihr lächelnd zu und gab nun dem Kind einen Kuss auf den Kopf während das kleine Baby begann hell zu Leuchten und als Irrlicht in das kleine vorgesehene Kinderbett schwebte. Ajuga viel ihrer Mutter um den Hals und begann zu weinen „I-ich hatte so schreckliche Angst um dich!“ Die Elfe in dem blauen Kleid strich Ajuga sanft über den Kopf und Oregon kam langsam zu den dreien und strich ihnen ebenso über den Kopf „Macht euch keine Sorgen, ich werde uns beschützen“

Ein Blitz zuckte am Himmel. Kayro hielt sich unter Tränen ihre Schulter die verstärkt Blutete während er immer näher kam. „Du hättest nicht zurück kommen sollen…“ Ajuga drücke sich ängstlich an ihre Mutter und das Baby was Kayro in ihrem Arm hielt weinte laut. Er hielt seine Hand vor Kayro und diese sah ihn an „Gib-mir-mein-Buch!“ zischte er. Kayros Blick verdunkelte sich ehe sie sich sanft von Ajuga löste und aufstand. „Du hast mir damals alles genommen und jetzt…“ ihr Blick war hasserfüllt und ihr Blick fiel auf den Leblosenkörper der nicht weit entfernt von ihnen lag. Oregon. Sie knurrte wütend. „Du hast ihn umgebracht!!“ schrie sie ihn an und helle Blitze zuckten am Himmel ehe sich ein helles Licht ausbreitete…

Kayro schreckte schweißgebadet aus dem Schlaf und stand augenblicklich auf. Sie huschte über den Boden und öffnete leise die Zimmertür ihrer Töchter um einen Blick hineinzuwerfen. Sie schliefen tief und fest.

Die Zeit verging und Feanor wurde zu Kayros Berater. Ajuga kam wie versprochen nach Ishwara und der Krieg mit der Christlichen Alianz war Geschichte. Helle Zeiten kamen den Lichtelfen entgegen. Sicher würden dunkle Folgen aber am heutigen Tage herrschte Frieden in Parsifal…

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