Charaktervorstellung von _Saeculum (Livija-Kelathara Sturmwind)

Hallu liebe Leute! Da meine erste Charaktervorstellung schon sehr alt ist und auch kaum noch aktuell wollte ich lieber hier heute eine neue aktuelle Version meines Chars vorstellen, anstatt die andere von vorne bis hinten zu überarbeiten. Zusätzlich bietet das die perfekte Möglichkeit die Fortsetzung von Livijas Geschichte zu erzählen. Viel Spaß! ^^
[ACHTUNG nur für Leser geeignet!]

Steckbrief

Name: Livija-Kelathara (Liv)

Bedeutung: die Blaue, das Leben

Familienname: Sturmwind

Rasse: Aldmer (Hochelf)

Beruf: Priesterin Gaias und ihrer Kinder

Alter: 157 Jahre (12. Mai)

Religion: Gaia und ihre Kinder

Wohnort: Lamondin (ugs. Hohenhall)

Stärken: manipulativ, scharfsinnig, vertrauensvoll & organisiert.

Schwächen: ungeübte/schlechte Kämpferin, kälteempfindlich, misstrauisch, schlechter Umgang mit Geld.

Körperliche Merkmale: helle Hautfärbung, zwei verschiedene Augenfarben (grün und blau), blondes, langes Haar, hohe Statur, elegantes Auftreten.

Familie:

Kaeda Castien & Silvyr Castien (Eltern)

Liana Elora Castien (kleine Schwester)


Oriondis Sturmwind (verstorbener Gefährte)

Sylvan Sturmwind (Sohn von Livija und Oriondis)

Aranel Kenta Adanell (Sohn aus erster Ehe)

Eigenschaften:

Die Zeit hat einige von Livijas Wunden geheilt, doch noch viele mehr hinzugefügt. Sie wurde eine misstrauische Aldmer und vertraute kaum jemanden außer ihr selbst, der einzige vertraute ist ihr Sohn Sylvan und dessen Halbbruder Aranel.
Das Verschwinden ihres Gefährten Oriondis traf sie Mitten in ihr Herz und hinterließ unsagbar große Wunden, welche sie in ihrem Misstrauen nur noch mehr bestärkten.

Durch ihr Ansehen als Hohepriesterin Gaias und ihrer Kinder gewann die Hochelfin umso schneller das Vertrauen anderer und nutzte dieses gelegentlich zu ihrem Schutz und dem ihres Volkes aus. Durch die Plötzliche Verantwortung wurde Livija besonders scharfsinnig und musste wohl oder übel ihr Leben so organisieren, dass sie Lamondin aufrecht erhalten konnte während sie zuhause ihren Sohn aufziehen musste.
Sie war ohne Zweifel schon zuvor eine Kämpferin gewesen, doch dieser Schicksalsschlag ließ die Kämpferin mit scharfen Klingen zu einer Herzenskämpferin werden.

Sie hatte sich entwickelt und obwohl sie stets versucht jedem gegenüber aufgeschlossen zusein, ließen sich die Züge der alten Aldmer nicht aus ihr verteiben. Jede Auktion, jeder Handel und jedes funkelnde Schmuckstück geriet in ihren Besitz, selbst wenn das Vermögen der Familie fast ausgeschöpft war.
Eine ihrer sichersten Fähigkeiten neben der Magie ist ihre Kreativität und ihre eloquente Sprache. Sie ist ein typischer Hochelf, was sie wissbegierig, engagiert und manipulativ sein lässt. Auf öffentlichen Ereignissen oder Festen ist sie so gut wie immer aufzufinden.

Doch auch diese Schwäche war nichts um Vergleich dazu, wenn sie einen ihrer alten Freunde im hohen Norden besuchte. Sie hasste die Kälte und ihr Körper wehrte sich gegen dieses eisige Klima. Livija fühlte sich jedes Mal, als würde ihr das Blut in den Adern gefrieren und sie konnte kaum noch klar denken, weshalb sie diese weite Reise auch niemals alleine bestritt.


Livijas Gabe:

Die „junge“ Elfin besitzt seit ihrer Geburt die Heilungsmagie und beherrscht die Kunst der Morphologie, welche es ihr ermöglicht ihre Gestalt zu wandeln. Doch nach den ersten Jahren in Parsifal hörte Livija urplötzlich damit auf ihre Gaben zu benutzen.
Die einzigen Ausnahmen waren Notfälle in denen sie ihre heilenden Fähigkeiten für das Gute einsetzte.
Dies bedeutet nicht dass jede beliebige Wunde und jede Krankheit geheilt werden kann. Manchmal dauert es längere Zeit oder kostet zu viel Magica wodurch ihre Fähigkeiten eher beschränkt sind.

Vorgeschichte:

Zusammenfassung

Ich wurde im 11. Jahrhundert in dem schönen Königreich Naskan geboren, genauer gesagt in der Hauptstadt Etria und wuchs dort auch zusammen mit meiner kleinen Schwester Liana auf.

Wir lebten am Fuß des Himmelsberges , welcher weit im Westen unserer Welt lag und waren eine sehr wohlhabende Familie. Jeden Samstag ging ich mit meiner Mutter zum Markt, es war der größte und spektakulärste den ich in meinem ganzen Leben sah. Jedes Mal war es ein wahrhaftes Fest auf dem tausende Elfen und auch viele andere Wesen dieser Welt zusammen kamen. Wir verkauften dort unsere selbst gezüchteten Kräuter, Kartoffeln und noch vieles, vieles mehr.

Als ich 9 Jahre alt war, wurde endlich meine Schwester Liana geboren und ich war die stolzeste große Schwester, die man sich hätte vorstellen können. Das ganze Königreich kannte meinen Namen, da ich stets aufgeweckt durch die Straßen und Wälder sprang, wobei das ein oder andere mal auch etwas zu Bruch ging… ups!

Vater war nie wirklich zuhause, er war immer unterwegs auf hoher See, denn die königliche Familie geriet in den letzten Jahrzehnten immer wieder in Seeschlachten mit anderen Reichen oder Banditen. So wurden eines Tages so viele tapfere Krieger wie möglich aufgerufen sich ihren Schiffsflotten anzuschließen, unter ihnen mein Vater.

Die Jahre vergingen und durch die abenteuerlichen Geschichten meines Vaters wusste ich schon lange was mein Traum war! Ich wollte in die Fußstapfen meines Vaters treten und auf dem Meer segeln! Doch es war mehr als außergewöhnlich als Frau auf Schiffen die Welt zu erkunden oder gar Krieg zu führen.

Die Frauen der Familie blieben ihren Pflichten treu und kümmerten sich zuhause um das Essen, die Wäsche und natürlich auch die Kinder.

Im Alter von 16 Jahren war ich dann endlich so weit und fand meine Magie, die tief in mir schlummerte. Ich spezialisierte ich mich auf Heilungsmagie und die Kunst der Morphologie , was unserem Reich und vor allem den kleinen Dörfern außerhalb eine große Sorgen abnahm. Nicht jede Krankheit oder Verletzung ließ sich heile, doch trotz allem wurde ich bereits mit meinen jungen 16 Jahren eine der Heilerinen Naskans.

Mit den Jahren begann unser König immer wieder fragwürdige Taten, dazu geführt hat, dass ich irgendwann eine Abneigung gegen Adelige und besonders Mitglieder einer Königs-/ Kaiserfamilie entwickelte… Schon verrückt da ich selbst aus einer adeligen Familie stamme oder?

Als ich 20 Jahre alt war und Liana bereits alle meine Aufgaben zuhause übernahm um Mutter zu helfen, beschloss ich endlich meinem Vater zu folgen.

Neben all den neuen Entdeckungen sah ich allerdings nicht nur die schönen Seiten unserer Welt, sondern auch sehr, sehr dunkle.

Eines regnerischen Tages segelte ein riesiges, angsteinflößendes Piratenschiff mit 3 dutzend Männern Besatzung auf uns zu… Viele unserer Truppe begannen zu beten, da wir selbst nur noch 13 Anhänger waren. So ein riesiges Schiff haben selbst die erfahrensten Mitglieder noch nicht gesehen.

Ich griff nach meiner Waffe, als ich die Hand meines Vaters spürte, die mich zurück hält

„Verstecke dich Livija und EGAL was passiert… du darfst auf keinen Fall hervorkommen! Bring dich in Sicherheit meine Tochter…“

Ich war für einen kurzen Augenblick wie erstarrt, doch tat schließlich wie er mir befahl. Natürlich blieb ich nach dem Kampf nicht lange unentdeckt und würde von einem alten menschlichen Mann mit Holzbein schmerzhaft vor die Füße ihres Anführers gezerrt. Jedermann erkannte bereits in seinen Augen wie erfreut er war eine junge Frau vorzufinden!

Sie musterten mich von oben bis unten, kein Detail blieb vor ihren Augen versteckt und plötzlich zog mir das Holzbein, so nannte ich ihn, die Robe vom Leib, wodurch meine Kopfbedeckung fiel und meine spitzen Ohren kamen zum Vorschein.

„Sie wird für uns sehr nützlich sein, außerdem haben wir keine Frau an Bord…“

Ihr Grinsen wurde immer breiter.

Sie drohten mir mit einer scharfen klinge, die sie langsam an die Kehle meines Vaters drückten, also konnte ich nicht anders, als ihnen zuzustimmen mit ihnen zu kommen…

Nach einiger Zeit veränderte mich das Verließ nach und nach, der wahre Aldmer in mir kam langsam zum Vorschein und ich schmiedete einen Plan um aus diesem Gefängnis zu entkommen und Eindruck zu machen.

Ich hörte ich wie sie einen verletzten Menschen auf das Schiff trugen… das war meine Chance!

Ich öffnete meine spröden und trockenen Lippen für einen schlichten Satz „Ihr werdet ihn töten…“ , wodurch ich unwillkürlich lächeln musste. Die gesamte Besatzung starrte mich ungläubig an und ich fixierte den am Boden liegenden Mann mit meinen Augen, bevor ich sie kurz darauf schloss um meine Kräfte für ihn zu nutzen. Als ich meine Augen wieder öffnete starrte mich selbst der vor kurzem noch verletzte Krieger erstaunt an und stand ohne große Probleme auf um sich abzutasten.

Das war mein Kauf in die Freiheit und mit den Jahren auf diesem Schiff raubten wir erfolgreich ein Adelsschiff nach dem anderen aus.

Nach jeder großen Schlacht kamen die Verletzten zu mir und ich hatte die Aufgabe sie zu heilen, damit sie bereit für den nächsten Kampf waren. Zusätzlich wurde mir die Kunst des Schwertkampfes beigebracht, wofür mir auch zwei spezielle Waffen geschmiedet wurden um mich selbst verteidigen zu können. Etwas Blut klebt an meinen Klingen, allerdings war ich niemand der gerne mordet…

Dieses Schiff und diese Mannschaft veränderte nach und nach immer mehr meine eigene Persönlichkeit… ich wurde skrupelloser, kaltherziger und die Besatzung der Maaleshira vertraute mir mit jedem Tag mehr. Ich fand Gefallen an den Taten und fühlte die Macht, die ich über sie hatte.

Das Leben auf der See war mein Alltag, doch bald sollte sich meine Welt von Grund auf ändern…


[Livija während ihrer Zeit auf der Maaleshira]

Livija Majestät
[Livija heute]

Das Leben auf hoher See & der Weg nach Parsifal:

Zusammenfassung

Eines regnerischen Tages entdeckten wir ein kleines Schiff einer Adelsfamilie, dass auf uns zu segelte, also bereitete ich wie immer meine medizinischen Materialien vor und bereitete mich die Verletzten vor, doch wie es schien bestand die Besatzung dieses Schiffes aus fliehenden Bürgern, die nicht viel Erfahrung im Kampf hatten. Die Kanonen schossen ohrenbetäubend und als alle vorbei war, brachten sie außer 3 leicht Verletzten Mitgliedern noch einen jungen, Elfen mit, namens Elijah.

Wie die Männer nach einigen Tagen der Folter heraus fanden, war seine Spezialisierung die Illusionsmagie, doch seine Magie benötigte noch einiges an Übung bevor sie wirklich von Nutzen sein sollte. Zusätzlich benötigte es sehr viel Kraft eine gesamte Besatzung zu manipulieren und ihnen ihren Willen zu nehmen, also bestand für uns keine Gefahr.

Ich wurde mit seiner Bewachung beauftragt, da ich selbst nicht an Schlachte teil nehmen durfte und kümmerte mich darum, dass er stets genug Wasser bekam und auch ein paar der Essensreste. Er erzählte mir immer wieder von seinem Leben und seinen Träumen, während ich stumm und desinteressiert zuhörte, so erfuhr ich auch, dass er dem niederen Adel angehört. Doch selbst mein Herz war nicht aus Stein und so geschah es, dass ich, die Person die ihn wohl am meisten auf diesem verdammten Schiff hassen und missachten sollte, mich Schritt für Schritt in diesen Elfen verliebte…

Es vergingen bereits 8 Monate in denen wir Elijah weiterhin gefangen hielten und mein tägliches Ziel war es, ihn so gut es geht und unauffällig zu schützen doch wir wussten, dass wir uns nicht ewig verstecke können und beschlossen zu fliehen, sobald wir an diesem Abend Land aufsuchen. Ich bereitete alles vor, packte meine wenigen Wertsachen zusammen und wartete nur auf eine geeignete Möglichkeit um ihn zu befreien.

Als Land in Sicht war wurde ich immer aufgeregter, bekam allerdings viel zu leicht die Schlüssel von der Wache unserer Zellen. Die gesamte Besatzung war bereits auf dem Weg das Schiff zu verlassen, als ich ihn befreite und ohne zu zögern mit ihm an der Hand los rannte. Meine Lungen schienen nach einiger Zeit zu brennen, doch meine Beine wollten nicht aufhören zu laufen, ich wollte alles tun für diesen Mann.

Unsere kleine Liebesgeschichte:

Als wir weit genug weg waren und keine Stimmen oder Schritte mehr hinter uns hörten versteckten wir uns in einer kleinen Höhle die hinter einem Baum versteckt lag… Ich hatte keine Ahnung, ob uns einer der Männer gesehen hat oder uns gefolgt war, aber alles was zählte, war Elijah bei mir zu wissen.

Wir lebten nun in einem kleinen, selbsterbautem Unterschlupf in der Wildnis und hatten das Glück nicht entdeckt zu werden. Dank meiner Mutter konnte ich unsere Nahrung selbst anbauen und wusste auch wo sauberes Wasser zu finden ist. Wir reisten eine Zeit lang über steinige Gebirgsketten, durch heiße Wüsten und sahen auf der Durchreise von Dörfern immer wieder faszinierendes.

Nach 2 Jahren, in denen wir die meiste Zeit miteinander verbrachten heirateten wir schließlich kurzerhand in einem Dorf, dessen Namen wir nie erfuhren und bekamen kurz darauf einen wunderschönen, süßen Sohn.

Wir nannten ihn Aranel Kenta, unseren kleinen Prinz.

Er wurde am 20. Dezember geboren und zeigten ihm alles was die Welt zu bieten hatte, alles was wir selbst wussten. Bereits nach 17 Jahren waren die Wälder und Böden auf denen wir lebten völlig frei von Nahrung… wir drohten zu verhungern, doch mein Gefährte beschloss sich auf die Suche nach einem neuen Zuhause zu machen.

Ich wusste, dass die Nahrung niemals für mich und Aranel reichen würde, also ließ ich es nicht zu, dass Elijah sich alleine auf den weiten Weg macht. Ich selbst war durch eine Krankheit zu geschwächt um ihnen zu folgen und wollte keine Last sein, doch das Gemüse auf den Feldern wurde immer weniger. Meine oberste Priorität war unseren Sohn in Sicherheit zu wissen und bei meinem Ehemann wusste ich, ist er bei bester Gesundheit.

Es fiel den Beiden sichtlich schwer mich einfach so zurück zu lassen, doch ihnen blieb keine Wahl. So machten sie sich zusammen auf die Suche, meine Sorgen wurden allerdings mit der Zeit immer größer, denn nach wenigen Tagen erhielt ich keine Briefe mehr von ihnen und ich konnte nichts tun als an unserem kleinen Zuhause zu bleiben und zu warten.

In der Wildnis 1341:

Mittlerweile sind zwei ganze Monate vergangen in denen ich weiterhin nicht die Hoffnung verlor und darauf wartete, dass ich einen Brief von Elijah und Aranel erhalte. In den letzten zwei Monaten saß ich die meiste Zeit nur in unserem kleinen Häuschen am Fenster und wartete auf eine Brieftaube.

Dann endlich sehe ich in der Ferne eine Taube und springe voller Hoffnung auf. Es ist tatsächlich eine Brieftaube, die mich nach diesen unerträglichen Monaten mit folgender Nachricht erreicht: „Liebste Livija, ich weiß nicht, ob dich diese Nachricht erreichen wird… anscheinend hat es die andere auch nicht. Meine Brieftaube kam nie wieder zurück. Falls du das lesen solltest nimm dir das restliche Geld, was im Fach liegt und mach dich mit den wichtigsten Sachen auf den Weg, um das Land Parsifal zu erreichen. Ich werde dort in der Hauptstadt auf dich warten. Uns beiden geht es gut, mach dir keine Sorgen. Ich vermisse dich, komm bald zu uns. Ich liebe dich. -Elijah„

Mein Herz setzt für einen Schlag aus… Ihnen geht es gut… Eine unendlich große Last fällt mir vom Herzen.

Ich begebe mich nun schleunig auf die Suche nach einem Reittier und mache mich nun, wie Elijah in dem Brief geschrieben hatte, mit einigen Sachen auf den Weg nach Parsifal. Ich kann es kaum erwarten die Beiden wieder zu sehen und in die Arme zu schließen.

Ich habe sie unbeschreiblich vermisst!

[Livijas Sohn aus erster Ehe- Aranel]



Wer meine alten Vorstellungen gelesen hat, kann hier anfangen weiter zu lesen, da sich die oberen Teile genau mit den alten Vorstellungen gleichen. :slight_smile:

Eine neue Liebe:

Zusammenfassung

Viele Jahre vergingen nach der Ankunft ihrer Familie in Parsifal und nun endlich hatte auch Livija ihren Weg hierher gefunden, sie war endlich bei ihrer Familie. Doch während sie selbst kläglich versuchte sich an die neue Heimat zu gewöhnen und sich in Parsifal etwas aufzubauen, gelang es ihrem Geliebten auf Anhieb. Er wurde in kürzester Zeit ein Mitglied der beliebten und hoch angesehenen Händlergilde und hatte alle Hände voll zu tun, es wurde seine Leidenschaft.
Diese Leidenschaft nahm immer mehr Platz in seinem Herzen sein, wodurch der Platz für Livija immer winziger wurde, sie spürte, dass dieses Reich ihrer Familie schaden würde. Ihr Sohn, Aranel welcher die meiste Zeit nur auf Reisen unterwegs war, bekam von all den Sorgen zum Glück nichts mit. Die Hochelfin musste handeln, sie wollte ihre Familie zusammen halten, also sprach sie mit Elijah. Immer und immer wieder.
Er verstand und besserte sich, doch die Zeit holte uns wiederholt ein und verschlange beinahe das gesamte Herz ihres Ehemannes, wodurch die Ehe nach kürzester Zeit doch zerbrach.

Livija wurde einsam, so verletzt fühlte sie sich seit langer Zeit nicht mehr und begann damit ihre Gefühle auf Papier zu bringen. Das Schreiben half ihr ihren Kummer zu verarbeiten und es dauerte nicht lange, bis Livija sich einen Namen im kleinen Kreis der Schreiber Parsifals gemacht hatte. Genau zu dieser Zeit, lernte sie beiläufig einen Aldmer kennen. Sein Name war Oriondis Sturmwind. Er war angesehen, beherrscht und hatte eine unfassbare Ausstrahlung an sich, welche einen faszinierte. Er war es der sie damals aufsuchte, um ein paar wertvolle Schriftstücke für die Archive seiner Stadt für sich zu gewinnen.

Seine Blicke hefteten an der „jungen“ Aldmer und der sonst so stolze Hochkönig sprach nur einige, wenige Worter. So beschloss sie ihm zu helfen, seine Archive mit ihren besten Werken auszustatten und so verabredeten sie sich ein paar Tage später in Lohengrin. Die Schreiberin brachte ihre vor kurzem fertiggestellten Bücher mit um sie Oriodnis zu überreichen, welcher dankbar lächelte. Ganz anders als zuvor, er lächelte warmherzig und plötzlich, schienen seine Lippen schneller für ihn zu sprechen als sein Kopf. Er sah Livija eindringlich an und sagte ihr völlig aus dem Kontext gerissen, dass sie wunderschön war.
Nun waren Beide stumm, während die Röte auf den Wangen der Elfe immer deutlicher wurde.

War es möglich sich nach diesem Schmerz und Verlust noch ein Mal zu verlieben? Wie konnte sie solch starke Gefühle für einen völlig unbekannten Mann hegen? Doch der Stolze Adlmer schien fest entschlossen, er wollte sie für sich gewinnen und öffnete ihr nicht nur die Tore Lamondins, sondern auch sein Herz.

Die Monde vergingen und wir verlobten uns unter dem Ahnenbaum Lamondins. Nun regierten wir gemeinsam, erbauten ein lebensfrohes Reich und Aranel, welcher nicht Oriondis leiblicher Sohn war, wurde von ihm geliebt als wäre er es.

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[Lamondin- Das verborgene Reich der Elfen]

Der Schicksalsschlag:

Zusammenfassung

Das Glück war nun Dauergast innerhalb der Mauern Lamondins und das Paar an der Spitze der Regierung lies sich alle Zeit der Welt um den Bund der Ehe zu vollziehen, schließlich würden sie noch viele hundert Jahre zusammen verbringen können.
Selbst die Feier ihrer Verlobung war ein riesiges, berauschendes Fest! Dutzede Gäste fanden sich auf dem Festplatz Lamondins wieder und überreichten den Verlobten Geschenke, welche die Augen und Herzen des Paares zum strahlen brachten.

Nach und nach fand sich die Hochelfe immer wieder in den Büchern wieder, welche über Gaia und ihre Kinder verfasst wurden. Ihr Interesse wurde größer und größer, bis sie aus eigener Überzeugung zur ersten Hohepriesterin Gaias wurde. Sie fand ihren Weg zur Religion und versucht stehts jungen Elfen den Willen Gaias nahe zu bringen.

Livija liebte die öffentlichen Feste und die Aufmerksamkeit, doch trotz allem heirateten sie und ihr geliebter Oriondis im engen Kreis in Lamondin. Niemand wusste von ihrer Hochzeit außer ihnen Beiden und der Priesterin, welche die Beiden vor Gaia traute.

Einge Zeit nach der Trauung des Königspaares zog sich die Hochkönigin immer mehr zurück. Sie widmete sich voll und ganz dem Schreiben und der Organisation ODS, doch nicht das Schreiben war ihr Ziel, sondern ihren Körper zu schonen und die bevorstehende Geburt des Thronerben Sturmwindes so lange es geht unter Verschluss zuhalten.
Natürlich musste es so kommen und früher oder später wurde die Nachricht eines Erben vom Hause Sturmwind verbreitet, also nahm das Paar dazu Stellung. Während Livija sich schonen musste, kümmerte sich Oriondis völlig alleine um ihr Reich, ihr Zuhause. Leider konnte er nicht immer in Lamondin verweilen, denn die politischen Ereignisse zwangen ihn nach langem wieder ohne seine Gefährtin zu verreisen. Diese Reisen waren stets ungewiss und die Aldmer fühlte sich nicht wohl dabei ihren geliebten Ehemann für solch eine ungewisse Zeit in die Ferne Welt zu entlassen.

So wie es eines Tages kommen musste, verließen immer mehr der Einwohner die Stadt Lamondin, viele von ihnen verließen sogar Parsifal und nun stand Livija kurz vor der Geburt alleine da. Sie erwartete sehnsüchtigst die Ankunft von Oriondis. Tage, Wochen und Monate vergingen… ohne ein Lebenszeichen. Die Tauben die sie ihm schickte kamen alle samt wieder zurück mit ungeöffneten Briefen. Livija verlor jegliche Hoffnung, die Liebe ihres Lebens würde sie nie wieder sehen, doch sie musste stark bleiben für das Kind in ihr.

Viel zu lange Zeit war sie völlig einsam, sie brachte ihr Kind alleine zur Welt, zog es groß, beschützte es und lehrte ihm alles wichtige. Ja, sie war stolz auf sich und ihren Sohn, doch ihr Herz sollte nie wieder heilen. Sie beschloss ihrem Sohn den Namen Sylvan zu geben, abgeleitet von dem Namen ihres Vaters, er würde in kürzester Zeit Lamondin übernehmen und wieder gemeinsam an die Spitze führen!

Jeder der rechtmäßigen Thronfolger bekommt zu seiner Geburt einen Goldring, der demjenigen zu seinem 16. Geburtstag übergeben wird. Dies ist das Zeichen, dass man als reif genug anerkannt wird, um ein Königreich zu führen wie Lamondin es ist. Oriondis besaß bereits viel früher diesen Ring, welchen er von seinem Vater erhielt und nun gab ihn Livija weiter an seinen erstgeborenen Sohn.

Der Tag war gekommen, an dem Sylvan alt genug war um in die Fußstapfen seines einst so angesehenen Vaters zu treten, er würde der neue Hochkönig Lamondins. Die Krönung fand im engen Kreis der Familie statt und so wurde Sylvan gekrönt und teilte entschlossen mit, dass er Lamondin zu neuen Höhen führen wird. An seiner Seite stets Livija, welche über alles ein wachsames Auge behält.
Sie könnte kaum stolzer sein auf ihren Sohn.

Gaia varya Lamondin!

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[Ein Gemälde, welches Hochkönig Sylvan in jungen Jahren mit seinem Vater Oriondis darstellt]

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[Hochkönig Sylvan mit dem Ring der Familie]

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Ja gut was soll man sagen xD

Ist natürlich angenommen :smiley:

Lg,

Hermann

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Grüße,

Natürlich abgelehnt. Null Kreativität in dieser Vorstellung!

Just kidding, ist echt schön geschrieben :3

Ich liebe es soviel von dir zu lesen UwU (schreibe dir dazu bezüglich auch später mal etwas),

Liebe Grüße,

-Ibrahim

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@HermannVonSalza und @Klourosaki dachte schon, dass meine Geschichte vllt etwas zu kurz geraten ist :stuck_out_tongue_closed_eyes:

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Abgelehnt. Da fehlt ein Komma.

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Mit dem Griff fest um die Klinge eines edlen Dolches geschlungen, betritt Livija Gaias heilige Stätte, kniet sich vor Gaias Splitter und betet zu den Göttern sie mögen ihr verzeihen und sie von ihrem ewigen Leid erlösen. Kurz darauf spürt sie die Wärme ihres Blutes, welche sich auf dem Boden ausbreitet und das Wasser rötlich färbt, bevor sie die Augen schließt um nie wieder aufzuwachen

[Diese Vorstellung kann geschlossen werden :slight_smile: Bitte @HermannVonSalza überlassen (ein sehr emotionaler Moment).]

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