Charaktervorstellung: Walther Braunshorn

Name: Walther Braunshorn

Geschlecht : Männlich

Alter: 25 Jahre

Rasse: Europäer

Herkunft : Freiburg

Religion: Christentum

Wohnort: Wildnis; Siedelt im Süden

Aussehen:

Walther ist für einen Mönch von ungewöhnlich kräftiger Natur, und mit seiner Körpergröße von 180cm nicht der Kleinste. Sein Haupt wird von einem schwarzen Seitenschnitt geschmückt. Ebenso trägt er einen Vollbart mit gezwirbeltem Schnurrbart. Die Gesichtszüge scheinen markant, wenn nicht sogar streng, was mit seiner Weltansicht einhergeht. Ein Grund dafür könnten seine stechend blauen Augen sein, welche Fremde eingehend mustern.

Der Mönch ist zudem meist in einem grau-braunen Habit anzutreffen, an dem ein geschnitztes Holzkreuz hängt. Seine Gewandung reicht, wie traditionell üblich, bis zu den Füßen, welche in Friedenszeiten von einfachen Schlappen gesäumt sind. Zwar ist Walther weiß Gott nicht alt, doch trägt er aus religiösen Gründen stets einen Hirtenstab bei sich, der im Übrigen seine Stellung innerhalb seiner Gemeinschaft widerspiegelt.

Stärken: Walther zeichnet sich als Mönch naturgemäß durch seine Belesenheit, sowie seine Demut aus. Des Weiteren brennt in ihm ein fanatischer Glauben, der ihm ein hohes Maß an Zielstrebigkeit, Effizienz und Durchhaltevermögen schenkt.

Schwächen: Entgegen allen Stärken die ihm sein fanatischer Glauben einbringt, birgt er auch Schwächen und Gefahren. So lässt er den Mönch ab und an blind für Tatsachen oder Gegenargumente werden, oder verleitet ihn zur Rücksichtslosigkeit, wohl um die religiösen Ziele zu erringen. Des Weiteren misstraut Walther Fremden, vor allen Nichtmenschlichen. Dies ist wohl auf seine Nachbarschaft zur Schattenstadt Aratham zurückzuführen.

Geschichte:

Wir schreiben das Jahr 1325, als Walther zum ersten Mal das Tageslicht erblickt. Er wurde als Kind zweier Freibauern geboren, was ihm zwar kein üppiges, doch auch kein armseliges Leben beschied. Als Drittgeborener war es ihm nicht bestimmt den Hof zu führen oder gar noch höher aufzusteigen. Stattdessen wählte er einen ungewöhnlichen Weg und trat in ein benachbartes Kloster ein, in der Nähe Freiburgs, welches den Zisterziensern angehörte. Jene waren für ihren strengen Lebensstil, der Härte und ihren Glauben bekannt. Nun war der Junge Mitglied jenes Ordens, der im Übrigen nach dem Prinzip der Arbeit und des Gebets lebte. So nun auch Walther. Er litt zwar hart unter den Schlägen seiner Prioren, doch machten sie ihn härter und lassen ihn nun, entgegen der Mehrheit, denken, es sei eine angemessene Methode der Pädagogik.
Über die Jahre gelang es Walther zum Abt aufzusteigen, womit ihm auch eine Abtei unterstand. Der örtliche Klerus wurde durch den schnellen Aufstieg des jungen Abts auf ihn aufmerksam und betraute ihn daher mit einem Missionierungsauftrag in weiter entfernten Gefilden. Im Schlepptau begleitete ihn einer seiner vertrautesten Brüder, Bruder Gerald. Das Schicksal nahm einen tragischen Lauf, als das Schiff, welches den Brüdern bereitgestellt wurde, von Piraten überfallen wurde. Alsbald fanden sich die Brüder auf Sklavenmärkten und Sklavenschiffen wieder. Gott blickte auf seine Schutzbefohlenen hinab und entschied, dass Walthers Auftrag auf Erden noch nicht zu Ende war. Es zog ein Sturm auf, der solch enorme Ausmaße annahm, dass man meinen könnte, der Sturm wäre als göttlicher Schutz entsandt worden. Wie zu erwarten verlor die Mannschaft der Sklavenhalter die Kontrolle über das Schiff, welches nach einiger Zeit an einer sandigen Küste zerschellte.

Der Wind peitschte über den Sand, Regen klatschte in großen Tropfen auf die zersplitterten Planken und beallgten Felsen, als sich die beiden jungen Mönche aufrichteten und sich umsahen. Das Land kam ihnen weder vertraut noch fruchtbar vor, doch hatte Walther seinen göttlichen Auftrag zur Missionierung nicht vergessen und war bereit ihn auch im Ungewissen zu Gottes Zufriedenheit auszuführen.
Er ging einige Schritte mit seinem Hirtenstab und sah vor sich eine Oase, umgeben von sechs Palmen und Bergen, jeweils links und rechts.
Das musste das Land seines Auftrags werden. Blühte und Glauben durch Arbeit und Fleiß in diese unwirtlichen Lande zu bringen, auch wenn er auf herben Widerstand stoßen sollte. Denn das Wort Gottes kennt keine Grenzen und so sprachen die Mönche: „Dein, HERR, ist die Majestät und Gewalt, Herrlichkeit, Sieg und Hoheit. Denn alles, was im Himmel und auf Erden ist, das ist dein. Dein, HERR, ist das Reich, und du bist erhöht zum Haupt über alles!“
Zur Erfüllung Gottes Auftrag hat der junge Mönch einige bereitwillige Seelen um sich versammelt, welche entweder durch ihn zum Glauben fanden oder sich aus Überzeugung heraus angeschlossen haben.
Nun kann Gottes Werk vollbracht werden!

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((Quelle: The promised and problematic land | Chaya Passow | The Blogs))

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Hab Dank für deine Vorstellung, es ist alles enthalten und gut geschrieben. Parsifal braucht gläubige Männer, möget ihr Gottes Wort verbreiten… @team wäre von mir angenommen

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Hallo Teja04,

vielen Dank für das Schreiben einer Vorstellung zu deinem Charakter.
In dieser sind alle nötigen Angaben enthalten und sie entspricht der Lore unseres Servers.

Damit ist deine Vorstellung hiermit angenommen.