Das Königreich Preußen

Am 15 Juni 1310 trafen bei Marienburg die Brüder vom Deutschen Haus St. Marien von Jerusalem auf die Streitmacht des Polnischen Königs und des Russischen Zaren. Die darauf folgende Schlacht ging als die Schlacht von Tannenberg in die Geschichte ein. Sie kennzeichnete den beginn des Niedergangs eines der mächtigsten Ritterorden des Mittelalters und leitete gleichzeitig den beginn einer neuen Ära für ein neues Volk ein.

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Die verlorene Schlacht beendete die Regentschaft des Deutschen Ritter Ordens von dem sich nur wenige in das sichere Heilige Römische Reich retten konnten. Die letzten verbliebenen Ritter merkten jedoch schnell das mit der Einführung der Armbrust und der Entstehung andere mächtiger Religionen ihre Zeit mehr und mehr ablief. Darauf beschloss die Führung des Ordens den Orden zu reformieren und an die neue Zeit anzupassen.

So entstand im Heiligen Römischen Reich das Volk der Preußen welches versuchte in ihrer neuen Regierung Fuß zu fassen. Der nun nicht mehr existierende Orden wurde aufgelöst und eine Monarchie entstand welche jedoch versuchte soviel von ihren alten Traditionen zu erhalten wie nur irgendwie möglich.

Zum König gewählt wurde der Veteran und Offizier Wilhelm II von Hohenzollern welche die Führung des neuen Landes bilden sollte. Die ehemalige Landmeisterin Cheresar Greifenstein wurde zur Kanzlerin ernannt und hatte den Vorstand im Preußischem Parlament. Der alte Ordensmarschall Gerhard von Riga wurde zum Feldmarschall ernannt und versuchte nun aus den versprengten Resten des alten Heeres eine neue schlagkräftige Armee aufzubauen. Roknir Eisenbart ein Nordmann aus dem kalten Norwegen welcher jedoch in das Gebiet des ehemaligen Ordens gezogen war wurde zum Finanzminister gewählt und verwaltete die chaotische Finanzlage des nun schwer verschuldeten Landes.

Das Land Preußen baute sich über die Jahre auf und stabilisierte sich mehr und mehr. Als die stärke erreicht war wurde versucht die alten Ordensgebiete zurückzuerobern um das eigene Land zu stärken und den aggressiven Nachbarn Polen wieder in seine Schranken zu verweisen. Die Kriegserklärung erfolgte am 25 Januar 1312 genau 1 Tag nachdem Geburtstag des Königs.

Das Heer unter der Leitung von Feldmarschall von Riga erlangte Sieg nach Sieg und zerschmetterte die disziplinlosen Polnischen Heere die wieder und wieder gegen sie anrannten. Am ende des 3 Monate lang dauernden Konfliktes blieben 40 tausend tote Polnische und 8 tausend tote Preußische Soldaten auf den Schlachtfeldern zurück.

Nach diesen beeindruckenden Siegen wurde Gerhard von Riga zum General Feldmarschall ernannt und das Preußische Land hatte seine alten gebiete zurück. Mit diesen Siegen wuchs die Zuversicht das mit eiserner Disziplin und guter Ausbildung niemand das Preußische Heer schlagen könnte. Und so gingen die Tage und Wochen ins Land in denen man pausenlos die Kommandoschreie und Marschschritte aus den Kasernen hörte.

Selbst Französische Philosophen wie Voltaire besuchten das nun aufblühende Land und von ihm entstand der berüchtigte Satz; Während manche Staaten eine Armee haben hat die Preußische Armee einen Staat.

Das Glück schien deutlich auf seiten des Landes zu stehen, denn der König wurde vom Volk geliebt und liebte nichts mehr als seine Bürger und seine Armee welche er in hohem Maße respektierte. Roknir Eisenbart hatte die Wirtschaft wieder zum laufen gebracht und die Goldmünzen prasselten nur so in die Schatzkammern. Kanzlerin Cheresar und das Parlament arbeiteten Hand in Hand und das Volk wurde wohlhabender und genoss Freiheit und Wohlstand.

Jedoch änderte sich alles am 23 September 1319 als das Königreich Polen zurückschlug. Doch dieses mal hatten sie Verbündete gesucht um den gleichen Fehler nicht nochmal zu machen. So stand das Land Preußen einer Koalition aus Polen, Frankreich, Dänemark und Russland gegenüber. Insgesamt liefen 800 tausend feindliche Soldaten auf die grenzen Preußens zu welches nur 200 tausend Soldaten aufbieten konnte.

Die eingeführte Wehrpflicht zahlte sich nun aus und in wenigen Wochen stand die gesamte Männliche Bevölkerung unter Waffen und bereit für König und Vaterland zu kämpfen. Die Preußische Armee wurde geteilt und während die erste Armee unter König Wilhelm von Hohenzollern nach Osten aufbrach stand die zweite Armee unter General Feldmarschall von Riga bereit zum Gegenangriff nach Westen.

Jetzt zeigte sich die Überlegenheit der Preußischen Armee. Drill, Disziplin und unbedingter Gehorsam machte sie besonders effizient und so konnten die ersten Armeen zurück geschlagen werden. Während nach einem Monat der Westen immer blutiger wurde und die Soldaten schneller fielen als sie neu rekrutiert werden konnten brachen im Osten bald alle Verteidigungsstellungen. So gut die Soldaten auch kämpften hatten sie keine Chance gegen die unendlichen Reserven ihrer Gegner und bluteten langsam aus.

Im Osten stand kurz darauf eine entscheidende Schlacht bevor, die Schlacht von Königsberg. Hier musste König Wilhelm mit seiner 32 tausend mann starken Armee das 140 tausend mann starke Polnisch-Russische Heer stoppen oder Berlin wäre dem Untergang geweiht. Die Nacht vor der Schlacht beschwor der König seine Soldaten zur Entscheidungsschlacht und forderte von ihnen lieber zu sterben als sich zu ergeben um das Vaterland zu retten. Auch die Kanzlerin war angereist um die Entscheidung mit anzusehen.

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( Ein Bild des Königs und eines Offiziers vor der Schlacht )

Um 8 Uhr morgens konnte man die ersten Steinschloss Kanonen feuern hören und das laute Geschrei von Menschen und Pferden. Selbst nach 3 Tagen standen die restlichen 10 tausend preußischen Soldaten in ihren Stellungen, entschlossen sie bis zum letzten Mann zu halten. Auch der König stand an vorderster Front um die Moral seiner Soldaten hoch zu halten. Als die feindliche Truppen zum letzten Sturmangriff ansetzen wurden beide flanken überrannt und die Preußische Armee eingeschlossen.

Nach 2 Wochen waren alle Vorräte verbraucht und die Armbrust- und Bogenschützen hatten keine Pfeile mehr, die Pferde waren zu erschöpft um noch zu reiten und die Soldaten hatten keinen tropfen Wasser mehr zu trinken. Aus den Lazaretten hörte man noch bis spät in die Nacht die schreie der verwundeten Soldaten denen man meist nicht mehr helfen konnte. Doch kurz bevor die weiße Fahne gehisst werden konnte stürmten zwei Armeen auf die eingekesselten Soldaten zu und überraschten die Russischen Soldaten. Die Armee von General Feldmarschall von Riga hatte den Westen aufgegeben und versuchte nun die eingekesselten Kameraden zu befreien. Von der anderen Flanke griff Roknir Eisenbart an der mit den letzten Talern der Preußischen Kriegskasse eine Söldnerarmee aufgestellt hatte um die letzten Soldaten zu retten.

Die Schlacht tobte stunden lang und keine Seite wollte nachgeben ganz gleich wie hoch die Verluste auch sein mögen. Die eingekesselten Truppen nahmen ihre letzten Kräfte zusammen und wagten einen letzten Ausfall um dem Kessel zu entfliehen. Von den 9500 Soldaten im Kessel schafften es 4000 raus und und flohen mit der restlichen Armee in Richtung Heimat.

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Die Truppen flohen zu ihren letzten Schiffen am Hafen und konnten ablegen bevor die feindlichen Truppen sie erreichten. Nun stand die wohl längste und anstregendste Seefahrt für die Soldaten bevor, die sie in ein bis dahin unbekanntes Land führen sollte. Parsifal.

Im neuen Land angekommen wurden sie bereits von Kanzlerin Cheresar Greifenstein in Empfang genommen welche die Vorhut angeführt hatte. In der Mitte der Armee ritten der ehemalige König Wilhelm II von Hohenzollern, sowieso der General-Feldmarschall Gerhard von Riga. Am Ende der Armee folgte der Finanzminister Roknir Eisenbart welche den restlichen Goldschatz mit sich trug.

Die Vorhut hatte bereits mit dem Bau eines Dorfes und einer kleinen Burg begonnen und die nun eintreffende Verstärkung beteiligte sich sofort an den Bauarbeiten und Planungen für ihr neues Königreich, das Königreich Preußen.

Banner:

Das offizielle Banner der Preußischen Königreiches:

Das Schwarze Kreuz auf weißem Grund erinnert an die Geschichte des Deutschen Ordens welche immer in weißer Kleidung mit schwarzem Kreuz gekleidet waren.

Das Rot steht für das Blut das die Preußen für ihr land gegeben haben und soll die Gefallenen und Toten ehren.

Das Schwarz steht für dunkelsten stunden der Preußische Nation und soll die Stärke zeigen die aufbracht wurden um wieder in das Licht zu finden.

Rasse und Religion:
Die Preußen bestehen zum Großteil aus Menschen sind aber anderen nichts zwangsweise abgeneigt.
Trotz einer christlichen Dominanz und Vergangenheit ist Preußen relativ tolerant und gestattet andere Religionen. Jedoch werden sie schnell aggressiv wenn die eigenen Leuten unter anderen Religion stark leiden müssen.

Hierarchie:

An der Spitze des Reiches steht der König.

Unter ihm steht der Kanzler/Kanzlerin welche den Vorstand im Parlament hat.

Unter der Kanzlerin stehen Preußische Offiziere, Adelige und Minister.

Unter den Offizieren stehen die Soldaten und Gebietsleiter.

Als letzes stehen die einfachen Bürger.

Regierungssystem:

Jeder Bewohner hat das Recht seine Meinung und Ideen an das Parlament weiter zu reichen. Im Parlament werden Steuern und Gesetze besprochen. Sollte keine Einstimmigkeit erzielt werden müssen Kanzlerin und König versuchen eine Lösung zu finden. Sollte es dennoch zu keinem Ergebnis kommen wird mit Volksabstimmung abgestimmt in der jeder Bürger wählen kann. Alle Minister und neuen Posten müssen vom Volk gewählt werden und erhalten und König und Kanzlerin eine Urkunde.

Im Kriegsfall muss das Parlament denn Krieg oder die Armee erst bewilligen es seitdem es ist ein Verteidigungskrieg.

Armee Gesetze:

Paragraph 1:

  1. Wehrdienst ist Ehrendienst am Preußischem Volke
  2. Jeder Mann ist wehrpflichtig
  3. Im Kriegsfalle ist über die Wehrpflicht hinaus jeder Preußische Mann und jede Preußische Frau zur Dienstleistung am Vaterland Verpflichtet.

Paragraph 2:
1.Die Preußische Armee ist der Waffenträger des Preußischen Volkes.
2.Sie besteht aus dem Herr und der Preußischen Kriegsmarine.

Fahneneid:
Alle Rekruten müssen auf König und Vaterland unter der Landesflagge eingeschworen werden. Bei dieser Zeremonie halten die Offiziere die Flagge während die Soldaten in Aufstellung den Eid aufsagen. Der Eid lautet wie folgt:

Ich schwöre als preußischer Soldat, meinem König und meinen Vaterland treu zu dienen, die preußische Verfassung und die Gesetze zu achten und die Freiheit des preußischem Volkes bis zum Tode tapfer zu verteidigen so wahr mir Gott helfe.

Das offizielle Armee Lied der Preußischen Streitkräfte ist Preußens Gloria welches nachdem Sieg über Polen verfasst wurde.

10 Gebote des preußischen Soldaten für die Kriegsführung:

  1. Der Preußische Soldat kämpft ritterlich für den Sieg seines Volkes. Grausamkeiten und nutzlose Zerstörung sind seiner unwürdig.

  2. Der Soldat muss uniformiert oder mit einem weithin sichtbaren Abzeichen versehen sein. Kämpfen in zivil Kleidung ohne ein solches Abzeichen ist verboten.

  3. Es darf kein Gegner getötet werden der sich ergibt, auch nicht der Freischärler und der Spion. Diese erhalten ihre gerechte Strafe durch die Gerichte.

  4. Kriegsgefangene dürfen nicht misshandelt oder beleidigt werden. Waffen, Pläne und Aufzeichnungen sind abzunehmen. Von ihrer persönlichen habe darf sonst nichts entwendet werden.

  5. Dumm Dumm Geschosse sind verboten. Geschosse dürfen auch nicht in solche umgewandelt werden. Sinnloses umher schießen mit jeglicher Waffe ist untersagt. Die Disziplin muss auch nach einem Sieg eingehalten werden.

  6. Das rote Kreuz oder andere medizinische Einrichtungen sind unverletzlich. Verwundete Gegner sind menschlich zu behandeln. Ärzte und Geistliche dürfen bei ihrer Arbeit nicht gestört oder daran gehindert werden.

  7. Die zivil Bevölkerung ist unverletzlich. Der Soldat darf nicht plündern oder mutwillig zerstören. Religiöse Gebäude und Gebäude die der Wissenschaft oder Medizinischen Versorgung dienen sind besonders zu achten. Eigentum von Zivilisten darf nur auf befehl von Offizieren gegen Entschädigung getauscht oder gekauft werden.

  8. Neutrales Gebiet darf weder durch betreten noch durch beschießen in die Kampfhandlungen mit ein bezogen werden.

  9. Gerät ein preußischer Soldat in Gefangenschaft so muss er auf Befragung Dienstgrad und Namen angeben. Unter keinen Umständen darf er über Truppenzugehörigkeit, Militärische, Politische oder Wirtschaftliche Umstände auf der Preußischen Seite berichten. Unter keiner Drohung oder Versprechung darf er sich dazu verleiten lassen.

  10. Das Wiedersetzen gegen befehle von Offizieren ist strafbar.

Eine wichtige Aufgabe der Preußischen Armee ist der Schutz des Hei an dieser Stelle wurde das Papier heraus gerissen

Gesetze:

§1: Alle Bürger sind gleich zu behandeln. Bevorzugte oder negative Behandlung bezüglich Religion oder Rasse sind verboten.

§2: Steuern sind zu entrichten. Probleme bei solchen Zahlungen sind zu melden.

§3: Die Wehrpflicht ist zu achten.

§4: Ein Offizier muss gegrüßt oder ihm salutiert werden.

§5: Verbrechen oder Ordnungswidrigkeiten sind Soldaten zu melden.

§6: Morden oder stehlen ist strengstens verboten.

§7: Verbrecher sind der Justiz zu übergeben.

§8: Ein Preußischer Ausweis sollte in jedem Haus zu finden sein.

§9: In Notfall hat das Leben von Frauen und Kindern Priorität.

§10: Jeder Bürger im Dienste des Staates hat Anspruch auf einen Lohn.

§11: Jeder Preußische Mann muss eine militärische Grundausbildung absolviert haben.

Territorium:

Das Königreich Preußen befindet sich im Süd Osten Parsifals und schließt den Kirchenstaat mit ein welcher als Protektorat betrachtet wird. Das unerlaubte eindringen oder beschießen von solchem Gebiet ist strafbar.

Nationalhymne:

Auferstanden aus Ruinen
Und der Zukunft zugewandt,
Laß uns dir zum Guten dienen,
Preußen, einig Vaterland.
Alte Not gilt es zu zwingen,
Und wir zwingen sie vereint,
Denn es muß uns doch gelingen,
Daß die Sonne schön wie nie
Über Preußen scheint.

Glück und Frieden sei beschieden
Preußen, unserm Vaterland.
Alle Welt sehnt sich nach Frieden,
Reicht den Völkern eure Hand.
Wenn wir brüderlich uns einen,
Schlagen wir des Volkes Feind!
Laßt das Licht des Friedens scheinen,
Daß nie eine Mutter mehr
Ihren Sohn beweint.

Laßt uns pflügen, laßt uns bauen,
Lernt und schafft wie nie zuvor,
Und der eignen Kraft vertrauend,
Steigt ein frei Geschlecht empor.
Preußische Jugend, bestes Streben
Unsres Volks in dir vereint,
Wirst du Preußens neues Leben.
Und die Sonne schön wie nie
Über Preußen scheint.

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Hast dir echt Mühe gegeben :heart::blush: schön detailliert beschrieben

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Ok der Beitrag ist gut :hugs:
Auch wenn ich nicht weiß was ich davon Halten soll :sweat_smile:
Solange ihr nicht versucht anderen Städten oder Dörfern euren König auf zu drücken…

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Krasse Geschichte auf jeden Fall!
Hast ein Herz von mir verdient für sehr viel Mühe :grin:

LG
Sylvanas Windläufer

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Gute Story
vorallem weil ich drin vorkomme XD

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