Das Notikum - Die Gilde der Gelehrten

((Vermerk 1: Hier die rpliche Vorstellung der Orga des Eventteams. Oben die Beschreibung der Gilde und unten die Gründungsmitglieder. Diese werden als 2. Chars auf den Accounts gespielt (Das ist mit Musc abgesprochen). Gerne nehmen wir weitere Organisatoren auf, dazu rplich zu den Veranstaltungen dazustoßen.))

((Vermerk 2: Da Shift nicht mehr dabei ist, veröffentliche ich den Beitrag (leicht abgeändert) noch einmal, um ihn selber bearbeiten zu können.))

Das Notikum

Versteckt in den Wolkenbruch Klippen, südlich der Parsifaler Hauptstadt Lohengrin, einst eine flourierende Gilde der Braumeister, verkommen durch Vergessenheit. Wo sich einst die Braumeisterzunft traf um sich auszutauschen, erinnern heute nur prächtige Felder und zahlreiche Aufschriebe an diese damalige Zeit. Eine vergangene Zeit, die ab dem heutigen Tage das Heim des Menschen werden soll, welcher erst vor kurzer Zeit in diesen Landen eingetroffen ist.

Das Notikum, in der Sprache der Anführerin Anea Seneca bedeutet es soviel wie eine Veranstaltung. Schließlich hatte sie nach ihrer Ankunft in Parsifal immer mehr gespürt, in welch wundersame Welt sie hineingezogen wurde. Tag für Tag erfuhr sie in Lohengrin über verschiedenste Wesen, welche sie davor nur aus fiktiven Erzählungen kannte. Dunkelelfen, Hochelfen, Zwerge, Orks und einige weitere verschiedene Rassen, leben in diesen Landen. Sollte sie jemals wieder in ihre ehemalige Heimat kommen ist ihr klar, dass sie alles Wissen was sie kriegen kann sammeln sollte, um es in Riva zu verbreiten. Dieses Wissen was ihr dann vorenthalten sein sollte, sollte ihr zu unfassbarer Macht führen.

Doch um dieses Wissen in die Heimat bringen zu können, muss sie es sich erst aneignen, es verstehen und schlussendlich eine Heimreisemöglichkeit finden. Die Welt war zu groß, als dass sie jetzt noch jeden einzelnen Fleck erkunden könne. Doch war sie zu ihrem Glück nicht alleine. In der kurzen Zeit, die sie in Parsifal verbrachte, konnte sie durch einen guten Geschäftssinn, einen Funken Glück und einen klaren Verstand eine gewisse Menge an Wertmaterialien anhäufen.

Material, nach welchem die Bevölkerung gierig zu sein schien. Und so kam ihr die Idee. Informationen im Tausch gegen Güter, das war sein Konzept. Als sie sich schließlich im verlassenen Gebiet der Braumeistergilde eingerichtet hatte, vergab sie ihr feierlich, in Begleitung anderer Gleichgesinnten, ihren neuen Namen. Das Notikum.

Das Notikum, eine Organisation der Wissenshungrigen. Derjenigen, denen das Wissen über dem Geld steht. Sie ließen sich dort nieder und verkündeten in regelmäßigen Abständen, Reisenden, die ihre Ziele effizient befolgen, eine reiche Vergütung.

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Lang war es still um die kleine Gilde der Gelehrten. Niemand hörte etwas, niemand sah etwas von ihnen. Nur Reisende, welche die Wolkenbruch Klippen durchquerten, sahen, wie ein grosses Anwesen gebaut wurde. Wenn man die Arbeiter fragte, was denn hier entstehen würde, meinten diese nur: „Das werdet ihr noch früh genug erfahren!“

Anea Seneca, eine blonde, junge Schönheit, betrachtete voller Stolz die nun fertige Villa Notikum! Über mehrere Schlafzimmer, eine grosse Bibliothek und einen Taubenschlag verfügte das grosse Anwesen. Es war bereit, alle Geheimnisse Parsifals zu sammeln und diese für die Nachwelt aufzubewahren. Das Problem? Die Bewohner des Anwesens waren keine Kämpfer. Daher brauchten sie Helden und Reisende, welche das Wissen zu ihnen lieferten.
Bald wurden Gerüchte laut, dass die Bewohner des Anwesens etwas suchen. Ob sie sich an die Bewohner Parsifals wenden würden? Eines Tages würde der Tag kommen, da würden die Bewohner Parsifals etwas am schwarzen Brett lesen. Doch jetzt war die Zeit noch nicht reif.


Gründungsmitglieder:
Cira
Babricka
Himmelsschnegge

Banner:
Das Banner steht für das allumfangende Wissen, welches es als zu sammeln gilt.
„Wissen ist Macht. Wissen über alles“
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Charaktervorstellung CiraThomasen

Anea Seneca

Name: Anea Seneca
Alter: 27
Rasse: Mensch - Europäer
Wohnort: Das Notikum
Beschäftigung: Mitglied des Notikums
Religion: Christentum

Charaktereigenschaften: Charmant, arrogant, wissbegierig, liebt die Natur, gerissen, Vorliebe für teure Kleidung und extravaganten Schmuck,

Stärken: Gebildet, gute Schreiberin und Zeichnerin, gute Schwimmerin,

Schwächen: kann nicht kämpfen, Angst vor Spinnen und grossen Menschenansammlungen, Platzangst

Fähigkeiten: kann lesen, schreiben, zeichnen, kochen, reiten, schwimmen,

Aussehen:
Anea hat blondes, welliges, langes Haar und grüde Augen. Sie ist etwa 1,63 Meter gross und schlank.

Quelle

Pin on Drawings Inspiration

Geschichte:

Anea wuchs als einziges Kind der Familie Seneca in Riga, Lettland, auf. Ihre Eltern, vor allem ihr Vater, hatten auf einen Jungen gehofft, doch Anea blieb das einzige Kind der Familie. Ihre Familie hatte seit jeher einen Sitz im Rat von Riga und der Sitz des Vaters hätte an seinen Sohn gehen sollen. Um seine Tochter gut verheiraten zu können und die Familie nicht vor dem Rat zu blamieren, bekam Anea Privatunterricht. Sie lernte nicht nur andere Sprachen und das Schreiben, sondern auch viel über Geschichte, Geografie und Politik. All die Bücher, die sie von ihrem Vater für die hauseigene Bibliothek bekam, verschlang Anea und versank in ihrer Fantasie. So las sie einige Märchen über Sagengestalten. Sie wollte alles wissen, egal ob Wahrheit oder bloss Fantasie.

Die Enttäuschung ihres Vaters über den ausbleibenden Sohn blieb über all die Jahre hinweg, doch schätzte er ihre gemeinsamen politische Diskussionen. Wenn ihr Vater nicht weiter wusste, hatte Anea stets einen guten Rat.

Als ihr Vater überraschend verstarb, war Anea gerade mal 17 Jahre alt. Sie übernahm seinen Sitz im Rat, doch die anderen Ratsmitglieder hielten nichts von der schönen jungen Frau. Sie hielten sie für eingebildet, arrogant und nutzlos. Doch Anea ackerte unermüdlich und brachte so einige gute Ratschläge mit in den Rat. Der Rat musste zugeben: Das Kind war schlau.

Da ihr Vater zu seiner Lebzeit keine Verlobung arrangieren konnte, bekam Anea fast täglich irgendwelche Heiratsangebote. Doch jedes schlug sie aus. Sie wollte sich nicht binden, sie wollte ihr Freiheit. Sie fing an, selber Geschichten zu schreiben, ab und zu sogar kleinere Gedichte. Für den Rat übernahm sie das Schreiben der Reden, doch blieb sie stets im Hintergrund. Zu grosse Menschenansammlungen machten ihr Angst, denn immer wieder hörte man, wie junge Frauen entführt und vergewaltigt wurden.

Doch ihre Mutter, welche unter dem Verlust ihres Mannes litt, beschloss die Vermählung ihrer Tochter mit einem reichen Mann. Sie stellte ihre einzige Tochter vor eine beschlossene Sache, denn Anea erfuhr erst einen Tag vor der Hochzeit, dass sie heiraten solle.

So beschloss sie ihre Sachen zu packen und rannte weg. Sie hatte nur ihre Lieblingsbücher, einige teure Kleider und den wunderschönsten extravagantesten Schmuck dabei. Sie rannte in den Wald, immer tiefer hinein. Doch plötzlich stolperte sie und schlug ihren Kopf an einem Stein an. Sie verlor ihr Bewusstsein.

Als sie wieder zu sich kam, lag sie in einem lichten Wald. Sie rappelte sich zusammen und hob ihre Sachen auf. Dann folgte sie dem Weg, bis sie auf ein Strassenschild stiess: “Lohengrin”. Wo war sie bitte schön hingerannt?


Charaktervorstellung Babricka

Jon Gaufsson von Benkestok

Name: Jon Gaufsson von Benkestok
Rasse: Mensch - Europäer
Alter: 20
Wohnort: Das Notikum
Beschäftigung: Mitglied des Notikums
Religion: Christentum
Eigenschaften: etwas hochnäsig, verurteilt Arme und Bettler, gebildet, wohlhabend
Stärken: willensstark, bleibt in Stresssituationen ruhig, kann gut Motivieren
Schwächen: Kann nicht gut mit Geld umgehen, nimmt Gefahren oft zu spät ernst, Schwäche für teures Essen
Fähigkeiten: kann lesen, kann schreiben, kann rechnen, hat dezente Erfahrung Sternbilder zu deuten, kann reiten,

Aussehen:
Schlanker, unscheinbarer Körperbau mit durchschnittlicher Größe. Zeichnet sich durch seine äußerst blasse Hautfarbe aus, welche die meisten fast schon als ungesund bezeichnen würden. Die Augen des Mannes haben ein eisblaues Schimmern. Dichte, schwarze Augenbrauen sowie kurzes welliges Haar in selber Farbe schmücken seinen Kopf. Oft in einem edlen schwarzen Anzug anzutreffen, verziert mit goldenen Knöpfen sowie roten Elementen.

Quelle

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Geschichte:

Als Nachkomme der norwegischen Adelsfamilie Benkestok wird Jon in der Nähe von Bergen geborgen. Seine Kindheit und Jugend war aufgrund seines adeligen Vaters, dem Diplomat des Königs von Norwegen, von Reichtum und Wohlstand geprägt. Er lebte mit seinen reichen Eltern und dutzend Bediensteten in einem majestätischen Haus mit Gartenanlage. Der Boden aus Marmor, Wände mit Gold Mustern geschmückt. Der kleine Jon fühlte sich wie ein Gott. Und im Prinzip war er das auch, zumindest für den Vater. Als einziger Sohn und damit Erbe war er für den stolzen Vater das Wichtigste. Auch wenn dieser wegs seines Diplomaten Posten nur selten Zeit für ihn hatte, sorgte er mit allen Mitteln für Jon’s Wohlbefinden.

Der junge Gaufsson wurde auf die beste Schule des Landes geschickt wo er die Kunst der Schriftstellerei zu Lieben lernte. Diese Leidenschaft wird ihn sein Leben lang begleiten. Mit 15 Jahren veröffentlichte er sein erstes Werk, welches kurze Zeit später zu großem Erfolg im Großraum Bergen führte. Neben der angehenden Schriftsteller Karriere erzielte er in der Schule außergewöhnlich gute Noten.

Jon wurde von klein auf an den Reichtum der Eltern gewöhnt, wodurch er nie einen Bezug zu Geld hatte. Besonders gut verstand er sich mit seinen Mitschülern dessen Eltern, wie seine, zu den Reichen gehörten. Arme hingegen ignorierte er und würdigte sie keines Blickes…natürlich verachtete er sie. So war es ihm immer beigebracht worden.

Mit etwa 18 Jahren bat der Vater den Jungen, in seine Fußstapfen zu treten. Wirklich Lust hatte er nicht auf die Diplomatie, aber etwas anderes übrig blieb ihm auch nicht, die Grundlagen als schlauer Kopf hatte er schließlich. Trotz des hohen Luxus machte ihm die Arbeit an Seiten des Vaters zu schaffen. Der plötzliche Tod seines Vaters warf Jon dann völlig aus der Bahn. Der Druck auf ihn als angehender Diplomat des Königs stieg. Als Ausgleich nutzte er nun jeden freien Augenblick um sich seinem Hobby zu widmen, dem Schreiben.

Eines Tages erreichte Jon die unerwartete Nachricht einer diplomatischen Reise nach Finnland. Gaufsson war noch nie in Finnland, er war generell noch nie wirklich weiter als ein paar hundert Meilen weit weg. Noch am gleichen Tage wurde er von einer Kutsche der königlichen Garde abgeholt. Da die Reise dauerte und Jon von großer Müdigkeit gequält wurde, nickte er nach geraumer Zeit ein. Als der 20 Jährige irgendwann aus seinem Schönheitsschlaf erwachte, stand die Kutsche still und der Kutscher war verschollen. Er hatte keine Ahnung wo er sich befinden könnte, der einzige Anhaltspunkt war ein kleines, hölzernes Schild am Wegrand, „Taufeld“ war dort geschrieben.

Seltsam, dabei kannte Jon überhaupt keinen Ort Taufeld zwischen Norwegen und Finnland?

8 „Gefällt mir“

Mit der Zeit überlegte sich Anea, wie sie ihre Bibliothek voll kriegen würde. Es würden mehrere Hunderte Bücher Platz haben - Doch so viel Geld hatte nicht mal das Notikum. Daher liess sie einen kleinen Marktplatz errichten, an welchem die Schreiberlinge und Dichter ihre Werke verkaufen könnten. Und als Bezahlung für die Benutzung der Marktstände verlangte sie nur eines: Je ein Exemplar von jedem Buch, welches verkauft werden sollte. Die Bibliothek sollte für diejenigen offen stehen, welche ebenso wissbegierig waren wie sie selbst und Jon.
Anea schwor sich, die Geheimnisse jeder Rasse, jedem Wesens, was es auf Parsifal gab, für alle zugänglich zu machen.


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