Das Verschwinden

Grinsend schaut der Verdächtige Wilhelm II von Hohenzollern an, der mit seinen Nerven schon am Ende ist. „Ich frage jetzt noch ein letztes mal und wenn ich darauf keine richtige Antwort erhalte, habt ihr ein Problem.“, sagt Wilhelm genervt, „Wo habt ihr ihn versteckt?“. Das Grinsen verschwindet von dem Gesicht des Verdächtigen und er hält für einen Moment inne. Kurz darauf fängt er grundlos an zu lachen und erwidert: „Ihr glaubt doch nicht ernsthaft, dass ich das weiß oder? Und auch wenn ich es wüsste, wäre mir kein Grund bekannt weshalb ich euch das sagen sollte.“ Wilhelm fasst sich an den Kopf und versucht sich wieder zu fangen. „Aber wenn ich der Entführer wäre, dann würde ich ihn irgendwo verstecken, wo ihr niemals suchen würdet. Vielleicht irgendwo unter der Erde?“, fuhr der Verdächtige fort. Wortlos verließ Wilhelm den düsteren Raum. Er teilte der Fürstin Viola De Santis mit, dass sie unter jedem Gebäude des Kirchenstaates suchen solle, während man unter Preußen ebenso suchen würde. Tage später stellt sich diese Suche als erfolglos heraus. Stillschweigend denkt Wilhelm nach: „Was habe ich übersehen? Wo wurde noch nicht gesucht?“ Auf einmal fällt ihm etwas ein. Der einzige Ort, wo noch nicht gesucht wurde, ist Tenochtitlan. Bevor man aber unter den Gebäuden graben will, beschließt Wilhelm erstmal das Gebiet um den Vulkan herum abzusuchen. Schon ganz außer Atem kommt einer aus seiner Gefolgschaft angerannt und berichtet: „Wir haben eine kleine Hütte gefunden und unter dieser befindet sich ein Hohlraum, aber wir haben zu der Falltür keinen Zugriff, da diese vereist ist.“ So schnell, wie er nur kann, eilt der König zu der besagten Hütte. Dort angekommen sieht er schon seine Leute vor ihr stehen. Als er hineingeht, ist er überrascht, denn in der Hütte gibt es keine Möbel, nur einen aufgerollten Teppich, welche anscheinend die Falltür bedeckte. Mit all seiner Kraft versucht er die vereiste Falltür irgendwie aufzumachen, aber es scheint nichts zu helfen. Anschließend holt er drei seiner Männer dazu und selbst zu viert gelingt es ihnen nicht. So holt er weitere zwei dazu und auf einmal bricht die Falltür auf. Zu der Überraschung von den Anwesenden, befindet sich unter der Falltür nur ein tiefer und dunkler Schacht, den man mit einer Leiter herunterklettern kann. Unbeirrt, erklärt sich der König bereit die Leiter selbst herunterzuklettern. Seine Gefolgschaft schaut nur zu, während die Dunkelheit ihren König verschlingt. Nach einigen Minuten des Kletterns, gelangt er endlich am Boden an. Da er sich bereits etwas an die Dunkelheit gewöhnt hat, erkennt er in der Finsternis einen langen Gang. Vorsichtig und jederzeit bereit sein Schwert zu ziehen, bahnt er sich seinen Weg den Gang entlang. Nach einer Weile erkennt er in der Ferne ein schwaches Licht. Umso näher er dem Licht kommt, desto mehr erkennt er, dass das Licht durch einen Türschlitz sichtbar ist. Bei der Tür angekommen, versucht er diese zu öffnen. Zu seiner Überraschung ist die Tür offen. Vorsichtig öffnet er diese und erstarrt. Hinter der Tür befindet sich tatsächlich der Papst, welcher aber zu seinem Entsetzen stark verletzt aussieht. Schnell eilt er zu ihm und zu seinem Glück ist er ansprechbar und am Leben…

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Schöne Story hat echt spaß gemacht diese zu lesen. Jetzt hab ich aber noch eine Frage zu dem verdächtigen: Kommt es mir nur so vor oder war der wahnsinnig und bin ich der einzige der Ähnlichkeiten zum joker sieht? Ach und ich nehme an das du back bist

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Den Verdächtigen habe ich nur namentlich nicht erwähnt, aber sein Charakter ist eigentlich genauso, wie ich das beschrieben habe und ja, sein Char ist wahnsinnig xD

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Er ist nicht zufälliger weise ein chaos anhänger xD

nein xD

Nein Hagrast er gehört nicht zum Chaos. Er besitzt noch etwas Ehre :smiley:

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Schade nen versuch war es wert

Beim Chaos steht Ehre ziemlich weit oben. Auch wenn sie in vielen fällen den weg der verdammnis folgen.

Ich glaub Ehre ist bei den verschiedenen Religionen so oder so Ansichtssache :stuck_out_tongue_winking_eye:

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Ja gut das stimmt auch wieder xD die wird ja auch bei den vier gottheiten einwenig unterschiedlich interpretiert

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Werden jetzt gar keine Ketzer mehr verbrannt?

Wann wurde überhaupt mal wer von der Kirche verbrannt?..

Als Kreuzritter haben wir nur unser Schwert gezogen und der Papst hat uns sofort zum Teufel gejagt

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