Das zweite Schreiber-Event von Parsifal

Grüße,

ich möchte heute ein neues Event ankündigen: Das zweite Schreiber-Event von Parsifal. Wie das genau abläuft? Hier die Antwort:

Ziel des Events ist es, zunächst ein besonderes Bauwerk zu errichten. Das kann eine Statue, ein besonderes Haus, ein Baum, ein Altar oder ein sonstiges Bauwerk sein. Doch damit ist es natürlich nicht getan.

Wenn ihr das Bauwerk erstmal erbaut habt, so müsst ihr noch eine passende Lore im Forum dazu anfertigen. Das sollte alles natürlich zueinander passen und schlüssig sein. Es kann zur Stadt, eurem Charakter oder eurem Volk/Rasse passen.

Je nach Teilnehmerzahl wird es Belohnung für alle geben. Ich plane für den ersten Platz 1500 Taler, 1000 Taler für den zweiten, 500 für den dritten und für alle weiteren 100 Taler. Hinzu kommen kleinere Belohnungen wie Baumats, Essen, Spielerpunkte oder sonstiges.

Doch es gibt noch weiteres:
Für jedes Bauwerk wird ein Instagram-Post verfasst, wie auch ein Schild angebracht, bei dem potentielle Besucher den Link zum Beitrag erhalten können und somit direkt etwas über das Bauwerk erfahren können.

Wenn ihr also interessiert seid, dann schreibt bitte die Vorstellung zum Bauwerk bis zum nächsten Freitag (13.12.) hier unter diesen Beitrag!

GG,

MuSc1

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Gibt es eine Richtlinie zum Ressourcepack, oder soll in Vanilla gebaut werden?

Normalerweise in normalem TP , aber wir können das gerne mit in die Rechnung mit einbeziehen :stuck_out_tongue:

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Ich habe was im Kopf. Baue allerdings nur in Conquest, da es zum gesamten Stadtbild passen soll.
Wie lang hat man für den Bau des Gebäudes?

Alles + Story bis zum nächsten Freitag :smiley:

Hui. Dann muss ich doch sputen und schauen, dass ich frei bekomme diese Woche

Vor allem benötigt man entsprechende Materialien. Offline Bauten werden vermutlich nicht angenommen werden.

Es ist so geplant, dass man:

  1. Entweder weniger Material einsetzt, dafür ne gute Lore verfasst und dadurch eben auch gutes Geld verdienen kann oder:
  2. Dass man eben viel Material einsetzt, viel einkauft und dann weniger vom Preisgeld übrig bleibt. Man muss gucken wie man es macht. Das sind ja auch nur ungefähre Preisgelder, wenn was richtig geil ist, dann wird es auch noch mal besser entlohnt :smiley:

Werden Gebäude angenommen,die zu einem gewissen anderen Zweck gebaut wurden…
Hust
Du weißt was ich meine

mhm könnte man machen, aber weiß ich ehrlich gesagt nicht :smiley:

Ich bau vermutlich eh was neues deswegen

ja bau lieber was neues :smiley:

Die Ventus - Das stolze Volk der Vögel.

((Ventus: Latein für Winde. Uns ist momentan kein besserer Name eingefallen. Vielleicht hat ja wer aus der Community eine Idee))

Die Ventus waren ein Volk, welches die Lüfte von Parsival bevölkerten noch lange bevor der erste Elf Parsival entdeckte. Sie lebten an steilen Klippen vor der Küste in kleinen Höhlen. Durch die kantigen Klippen wurde der Wind dort besonders stark und bot eine auftreibende Strömung, den die Ventus für ihre jagt nach den Bewohnern des Meeres ausnutzten. Immer wenn sie das Pfeifen, welcher der Wind an den scharfen Kanten erzeugte, hörten, wussten die Ventus, dass die Winde günstig für die Jagt waren.

Die Siedlung der Ventus

Die Jagt der Ventus muss ein wahres Spektakel gewesen sein. Im Sturzflug schossen die Ventus, welche vom Aussehen Vögeln mit menschlicher Statur ähnelten, an den Klippen herunter. Blitzschnell Vorsprüngen und Felsen ausweichend erreichten die Ventus eine Geschwindigkeit, mit der sie sogar den geschossenen Pfeil einer Armbrust überholten konnten. Kurz bevor die Jäger die Wasseroberfläche erreichten, schnellten ihre Beine nach vorne, durchbrachen die Wasseroberfläche und packten blitzschnell ihr Opfer.

Die Ventus ernährten sich überwiegend von Tieren aus dem Meer. Fische, Seeschlangen und Delfine standen auf ihrer Speisekarte. Die damaligen Exemplare waren um einiges größer, starker und flinker als die uns heutigen bekannten Exemplare. Während Zeiten von langer Windstille wären die Ventus aber auch recht flexibel und ernährten sich von Beeren und Kräutern, die sie in den Wäldern oberhalb der Klippen fanden.

Die Ventus waren ein sehr schlaues Volk. Man geht davon aus, dass sie sogar deutlich klüger wären als die heutigen Elfen. So knüpften die Ventus zum Beispiel Netze, mit denen sie ihre Jagt nach Fischen noch effizienter machen konnten. Ein eingespieltes Team von zwei Jägern konnten so mit einem Netz die besonderes kleinen Fische, die die anderen Jäger mit ihren Krallen nicht packten konnten, aus dem Ozean sammeln. Auch lernte sie wohl schnell Medizin und Bandagen herzustellen, sollte sich ein Ventus auf der Jagt verletzten oder gar den Flügel brechen.

Flagge der Ventus (teilweise leicht eingestaubt)

Trotz ihrer Klugheit glaubten die Ventus an einen eigenen Gott. Viel ist nicht über diesen Gott bekannt, da die Ventus in ihrer eigenen Schrift die Prophezeiungen und Sagen über ihren Gott schrieben. Bilder und Zeichnungen der Gottheit erinnern jedoch an einen riesigen Adler, der die dreifache Größe eines Orks besitzt. Viele Forscher, die sich mit den Ventus beschäftigen, gehen davon aus, dass die Ventus ein Ei behüteten, in dem sie ihren Gott, der irgendwann schlüpfen würde und sie führ ihre Führsorge belohnen würde, vermuteten. Überreste des Eies sind auch heute noch zu bestaunen. Es scheint so als sei, was auch immer in diesem Ei war, irgendwann geschlüpft ist. Viele Forscher gehen davon aus, dass das Schlüpfen und dem Ende der Ventus zeitlich nahe zusammen lagen.

Das Riesen Ei. Ob es das Ei eines Vogel Gottes war?

Wie eine Rasse wie die Ventus so schnell aussterben konnte ist bei den Forschern strittig. Einige Forscher glauben, die Gottheit der Ventus sei in Wirklichkeit ein grausames Monster gewesen, welches die Ventus fraßen oder sie zum Spaß umbrachte. Ein Großteil der Forscher geht jedoch davon aus, dass klimatische Veränderungen der Grund für das Aussterben der Ventus war. Eine Veränderung der Winde, habe die Jagt der Ventus unmöglich gemacht, da der Wind nicht mehr an dem Klippen vorbeizog, sondern nun alles gegen die Felswand drückte, was einen Sturzflug zur Jagt unmöglich machte. Zudem brachte der Wind die Wärme und Trockenheit aus der Wüste mit sich, was zum Aussterben der Wälder, dem Sinken des Meeresspiegels und zu der Entstehung einer neuen Wüste führte, welche sie bis zum heutigen Wolfswacht erstreckte.

So könnten die Ventus ausgesehen haben


((Quelle: https://www.pinterest.de/pin/237001999123544137/))

Wer das Dorf der Ventus besuchen möchte sollte in die Wüste von Calmera an die Steilen Klippen reisen. (( Koordinaten -1307 64 1340))

Das Bauteam: @Glitch (Glitch_606), @ImtheRaider (ImtheRaider), @JonasHamburg (JonasHamburg)

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Hier sollte eigentlich das Bild des Ritter Denkmals stehen, leider ist dies auf wundersame Weise von der Map verschwunden, vielleicht könnte mir jemand aus dem Team darüber Auskunft geben was mit dem Denkmal geschehen ist.

Isander von Bern, der vergessene Held

Der Knabe im Gewand des Novizen blickte den weißhaarigen Priester wissbegierig an.
Gottfried bemerkte diesen Blick sehr wohl und sah auf von seiner Schrift, welche er gerade anfertigte. Lange Momente besahen sie so einander, bis endlich der alte Mönch die Stille der kleinen Kammer mit seiner leisen, etwas zittrigen Stimme vergehen lies.

"Du willst Wissen, was es mit der Ritterstatur im See auf sich hat ", nachdenklich schien er bei den wenigen Worten und eifrig nickte der Knabe im einfachen, braunen Jutegewand, wie es alle Novizen trugen.
„So sei es, mein Sohn. Setz dich und lausche. Du sollst hören von der Belagerung, dem Kampf und dem Vergessen welches diese Statur bekundet“, prophezeite der Alte.

Aufregung erfüllte das Innere des Jungen, denn lange schon hatte er den Mönch, um eben jenes Wissen bekniet und nun stand er kurz davor es zu erhalten.
Folgsam lies er sich nieder und lauschte der charismatischen Erzählerstimme des Alten, welche die alte Zeit vor dem geistigen Auge des Knaben wieder aufleben ließ.

„Waffengeklirre, Schreie, Stöhnen und dumpfe Schläge auf Schilde. Dazwischen die zischenden Laute, die die Feuerbälle in der Luft hinterließen, wenn sie unfehlbar ihren Opfern trafen.“
Der Mönch war wahrlich Meister der Erzählkunst und der Novize schloss die Augen, sah all dies vor sich, was Gottfried preisgab.

„ Eine riesige Orkarmee landete mit ihren düsteren mit Totenköpfen geschmückten Langbooten in der Bucht Lohengrin. Nur dem schnellen handeln der Stadtwache war es zu verdanken, das ein Großteil der Bevölkerung Lohengrins sich in die alte Söldnerfestung retten konnte.
Schnell hatten die Orks einen Belagerungsring um die Burg gezogen und ihre Dutzenden Lagerfeuer verschmolzen in der Nacht mit dem brennenden Ort Lohengrin zu einer Sinfonie aus berstendem Holz und dem Klagelaut der verbrennenden Tiere in ihren Stallungen.
Die Belagerten waren in einer trügerischen Sicherheit, denn durch die überhastete Flucht in die Burg, waren Wasser, Brot und selbst das Brennholz Mangelware.
Es wären nicht die Orks, die ihnen den Todesstoß versetzen würden, nein sie würden an Hunger und Seuchen zugrunde gehen.Mit jedem Tag der vorüberzog, schwanden die Hoffnungen der Belagerten.

Die Kunde über das Schicksal Lohengrins blieb nicht unerhört und Städte wie Wolfswacht oder Lamondin zogen Truppen zusammen um den Belagerten zu Hilfe zu Eilen, selbst die Orks aus Taakur Cerar rüsteten sich um gegen ihre Artgenossen zu kämpfen.
Doch würden die Vorbereitungen und langen Märsche der Armeen Zeit kosten und Zeit war eins der Güter, die Lohengrin nicht hatte.Es konnte nur noch ein Wunder helfen und dieses Wunder, wenn man es so nennen möchte erschien in der Form des Ritters Isander von Bern und dies ist seine Geschichte.“

„ Die beiden Späher auf abgehetzten Pferden über und über mit Dreck bespritzt, stießen zu Isanders erschöpften Reiterschaft, bestehend aus ein paar Dutzend Berittener und fünf Kutschen beladen mit Wasser und Proviant für die Eingeschlossenen.Jenseits der Wipfel eines Waldes aus Birken und Eichen und hinter den Mauern der Söldnerfestung war Rauch zu sehen, ein gutes Zeichen, sie waren noch nicht zu spät.Die Späher scharten sich um Isander, einer rief stockend „ Die Wege sind voll von Orks , nur die schmalen Waldwege sind weniger bewacht und enden kurz vor den Mauern der Burg. Aber es ist Wahnsinn sie mit den Kutschen befahren zu wollen „

Isander zog das Kinnband des Helmes fest und sagte heiser „ Die Lohengrinder brauchen unsere Hilfe - geradeaus durch den Wald! Lasst euch nicht von den Pferden hauen, wenn es nur zwei Kutschen schaffen schenken wir den Belagerten Tage und dies kann Entscheidend sein.

Iasander schaute sich um „ Beim heiligen Bonifazius „ sagte er und sah zu wie sich die Reiter zu Gruppen zusammendrängten. „Auf in die Schlacht, seit ihr bereit Freunde?!

Zustimmendes Murmeln antwortete ihm. Die Reiter senkten ihre Lanzen und hielten die Schilde an den Körper. Isander hieb dem Pferd die Fersen in die Flanken und Ritt als erster an. In zwei Windungen führte der Pfad in den Wald hinunter und plötzlich polterten und dröhnten zahllose Hufe den Hügel abwärts, das laute Knirschen und rattern der schwer beladenen Kutschen übertönte alle weiteren Geräusche im Wald. Reiter drängten sich rechts und links der Kutschen zwischen den Stämmen hindurch, deren Wurzeln sich in weiten Abständen aus dem Laub bedeckten, moosigen Boden verknoteten. Zu Fuß kämpfende Orks mit schwarzen Tätowierungen im Gesicht und auf der Brust, warfen sich den Reitern entgegen. Lanzen bohrten sich in Körper, Schwerter und Kampfbeile schlugen blitzend auf Schilde und fetzten Rindenstücke von den Bäumen, ließen Schilde bersten oder hieben handgroße Teile aus den Rändern . Die Kämpfenden droschen schreiend aufeinander ein, Blutüberströmte Orks und Menschen brachen zusammen.Pferde keilten aus, Lanzenspitzen bohrten sich in Birkenstämme. Die Reiter warfen Fußkämpfer um und rammten sie mit Wurfspeeren in den Boden. Immer bedacht ihre Kutschen mit der Wertvollen Fracht zu schützen. Gerade in diesem Moment brachen die Speichen eines Rades und eine der schwere Kutsche schlug ungebremst gegen einen dicken Eichenbaum so das Holz Dreck und Schlamm Meterweit durch die Luft geschleudert wurde.

Langsam kämpfte sich die kleine Wagenkolonne im leichten Zick Zack durch den Wald, der vom Waffenklirren und dem Ohrenbetäubenden Gebrüll der Orks widerhallte.Wütende Reiter ließen eine breite Spur verwunderter und erschlagener zwischen den Wurzeln zurück, zerhauende, blutige Schilde und zerbrochene Waffen.

Ein Pferd lag zuckend mit gebrochenen Läufen im niedergetrampelten Gebüsch. Langsam näherten sie sich der Stadtmauer und Orks kamen in wilder Kampfeswut von allen Seiten auf sie zugelaufen.

Einige Männer kämpften verbissen auf dem Boden zwischen mannshohen Findlingen , wiehernden und auskeilenden Pferden und zersägten Eichen. Eine große Schar Orks mit zweischneidigen Äxten stürmte heran und hieb die verbliebenen Männer nieder. Schreiend zogen sich die wenigen verbliebenen Gefolgsleute Isanders zu den berittenen und ließen sich von ihnen Mitschleppen.es herrschte ein Wimmern und Heulen aber der kurze Weg zum Tor schien frei zu sein.

„Ein Grausames Gemetzel“ rief Isander , Sie öffnen schon die Tore sputet euch“ Mit einem Blick über die Schulter wurde Isander gewahr, das noch drei Kutschen polternd den schmalen Pfad Richtung Tor hinunter Donnerten.

Mit einem Ruck wendete er sein Pferd und galoppierte in den Pulk dicht gestaffelter Orks, die den Kutschen dicht auf den Fersen war. Mit einem letzten zornig Gebrülltem Befehl, die wagen sollten sich sputen ging er im Getümmel der Axt schwingenden Orks unter.

„ Langsam etwas fahrig wischt sich der Greis ein paar Schweißtropfen von der Stirn, zu sehr hat ihn die Geschichte und die damit verbundenen Erinnerungen aufgewühlt. Leise spricht er weiter.

„ Der Heldenmut Isanders und seiner Gefolgsleute ermöglichten den Belagerten einen Aufschub von zwei Wochen.und damit genügend Zeit bis die Entsendungstruppen aus Wolfswacht , Lamondin und Taakur Cerar eintrafen. Es war das erste mal in der Geschichte Parcifals, das Menschen, Elfen und Orks sich gemeinsam einem Gegner stellten und diesen zurück warfen, so das Lohengrin befreit wurde und der Bund der Völker sich zu zarten Banden verknüpfte“

Zu Ehren Isanders von Bern wurde ein Denkmal errichtet, direkt in dem See an dessen Ufern einst seine Ländereien lagen. Doch leider wurde sie, wie auch der Name Isander von Bern im laufe der Zeit vergessen und nur noch alte Bücher oder Greise so wie ich wissen von seinen Taten.

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Kannste mir die Koordinaten hier schicken? Dann können wir uns das mal angucken :smiley:

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ja gerne, 3430,65,2710 sollte es in etwa gewesen sein :slight_smile:

War das im Wald? oder sind die koordinaten falsch

Nein im Sumpf, da hab ich wohl ein - vergessen sorry , in dem See neben der Engel Statur.

Wir werden in den nächsten Tagen die Gewinner des Events bekannt geben :slight_smile:
LG.

MuSc1