Der Fall und die Entstehung der Dunkelelfen

Geschichte:

Zusammenfassung

Vor dem Bruderkrieg
Kurz nach der Abspaltung der Aldmer stagnierte das ehemals so Aufstrebende und noch junge Volk. Sie ruhten sich auf ihren Erfolgen aus. Begannen immer prächtigere und edlere Kleider zutragen. Immer köstlichere Speisen zu verzehren. Doch es gab auch diese die diese Entwicklung nicht gut hießen. Sie waren zu jenem Zeitpunkt nur eine winzige Splittergruppe in der komplexen Kultur der Aldmer. So gründeten sie den Kult des Khain unter der Führung Morathis und ihres Sohnes Malekith. Morathi war eine angesehene Magierin und Weissagerin und Malekith der Berater und Vollstrecker des ehemaligen Großkönigs Valerius. So schlossen sich schon bald große Teile des elfischen Heeres dem Kult des Kriegsgottes an. So breitet sich die Unzufriedenheit unter der Bevölkerung aus. Als der König erkannte was innerhalb seines Volkes geschah erteilte er Malekith Vollmachten, da dieser von dem schmeichlerischen Zureden des Elfen Prinzess geblendet war, allerdings wurde ihm dies zum Verhängnis. Malekith verwendete seine Vollmachten nicht, wie angenommen, zur Zerschlagung des Kultes sondern dazu seine politischen Gegner und schließlich Valerius selbst zur Strecke zu bringen.

Nach der Ermordung des Königs wollte sich Malekith selbst zum König über die Aldmer ernennen. Kurz bevor er die Krone von seiner Mutter aufgesetzt bekommen konnte betrat der Magier Sodas den Saal und schleuderte einen Feuerball auf den Verräter. Malekith wurde von den Flammen verzehrt und seine Haut schmorrte dahin. Der Magier schrie die anwesenden Adeligen an, dass dies nicht ihr König sei und er im Namen von verdorbenen Mächten handle. So geschunden und nur durch die magischen Gaben seiner Mutter am Leben erhalten wurde er samt seiner Leibgarde verbannt und der Kult verboten, jedoch beteten die Anhänger Khanes noch immer im Verborgenen an ihre Gottheit.

Im Exil wurde er über Jahre hinweg von Morathi und einem Zirkel aus Hexen mühsam geheilt. Während dieser Zeit und unter unendlichen Qualen schwor er sich ewige Rache.

Zusammenfassung

Die Spaltung
Nach einigen Jahrzehnten kehrte Malekith und seine treusten Anhänger an der Spitze einer Flotte aus schwarzen Schiffen zurück. Als die Flotte in den Häfen des Reiches bemerkt wurden griffen die Gläubigen zu den Waffen und die Soldaten, welche zum Schutz der Bevölkerung gedacht waren, wendeten sich gegen die Einwohner. So waren bereits wenige Stunden nach dem Erscheinen Malekiths die ersten Städte gefallen. So sammelte er seine Anhänger um sich und marschierte in Richtung Kernland. Hinter seiner apokalyptischen Streitmacht blieb nichts als Verwüstung und Zerstörung zurück.

Der neue König Eyvindr stellte unter größter Eile eine fasst genauso große Heerschar auf. Er verteilte seine Truppen, welche aus den letzten Königstreuen und einfachen Einwohnern bestanden auf die Städte und ließ diese zu beachtlichen Wehranlagen ausbauen. Doch keine der Städte konnte unter dem monumentalen Ansturm standhalten. Eine nach der anderen brach unter der Last des zerstörerischen Griffes Malekith so entschied sich der König unter dem zureden der beiden Magier Soda und Shaya dazu seine Truppen für eine letzte alles entscheidende Schlacht zu sammeln.
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Malekith auf dem Höhepunkt der Schlacht

Während sich die Armeen sammelten traten sich die beiden Heerführer gegenüber. Eyvindr bat den ehemaligen edlen Prinzen darum diesen Wahnsinn zu beenden, jedoch brannte in den Augen Malekiths nichts außer unendlichen Hass durch seine Mutter bestärkt. So begann die Schlacht. Die Heere brandeten auf einander. Magier vernichteten Kompanien der feindlichen Partei innerhalb von Augenblicke und Helden, wie es sie nur in den Legenden gibt hackten sich durch ihre Feinde. Die Schlacht dauerte bereits mehrere Stunden als sich Malekith und Eyvindr erneut gegenüberstanden. Malekith in seiner schwarzen Rüstung flankiert von zwei brennenden Avataren des Khaine.


Ein Avatar des Khain

Eyvindr in seiner strahlenden silbernen Rüstung und hinter ihm die beiden mächtigen Magier Soda und Shaya. Die Zeit schien um die sechs Krieger stillzustehen, während Malekith wie wahnsinnig auf den König, welcher Schlag um Schlag mit seinem Schild blockte, einschlug und die brennenden Kolosse mit den Magiern rangen. Den beiden Aldmer gelang es mit vereinten Kräften einen der Avatare zu fall zubringen. Nach der Zerstörung des ersten Kolosses steigerte sich die Wut Malekiths in unendliche höhen und er erschlug Eyvindr. Blutüberströmt wendete er sich den beiden Magiern zu, um dem letzten Avatar zu helfen. In diesen letzten Augenblicken der Schlacht bekam das Abbild des Khain Soda zu packen und zerriss ihn in der Luft. Noch während dessen lebloser Körper zu Boden fiel durchstach ein gleisender magischer Blitz den Oberkörper des Erzverräters. Malekith angetrieben durch seinen unendlichen Hass schaffte es noch das Genick der Magierin zupacken und wie einen Stock zu zerbrechen, bevor er zusammenbrach. Als Morathi dies sah barg sie ihren Sohn, welcher noch immer schweratmend am Leben war und befahl den Rückzug.

Zusammenfassung

Nach der Spaltung
Nach ihrer Niederlage zogen sich die restlichen Dunkelelfen, welche sich nun Drukien nannten, in Richtung Norden zurück, wo sie die gigantischen Schwarzen Städte schmieden ließen. Morathi ernannte das größte Schiff zur neuen Hauptstadt der Dunkelelfen und gab diesem den Namen Nargaroth. Auf diesem Schiff verschmolz sie ihren Sohn mit einer Rüstung, welche ihn mit magischen Energien am Leben erhielt. Mit diesen neuen Schwimmenden Städten starteten sie erneute Überfälle auf die Schiffsrouten und Hafen der Hochelfen.

Nun mehrere tausende Jahre nach diesem Krieg sitzt Melekith und Morathi noch immer in Nargaroth und führen ihren ewigen Krieg gegen ihre Verwanden. Ihre Anhänger sind zu brandschatzenden Freibeuter, Sklaventreiber und Halsabschneider geworden. Einige der Schwarzen Städte wie die Schwarze Bibliothek sind verschwunden und die Drukien haben angefangen Städte an den Küsten der Länder zu errichten.

Merkmale:

Zusammenfassung

Durch die Jahrtausende lange Anbetung Khains veränderten sie sich körperlich. Die Haut der Drukien weist eine leichenblasse Hautfärbung auf und ihre Haare haben sich rabenschwarz gefärbt, darüber hinaus hat sich ihre Iris rot verfärbt.

Religion:

Zusammenfassung

Die Dunkelelfen des Jahres 1342 glauben unter der Führung Morathis noch immer an Khain, jedoch haben sie erkannt, dass es sich bei Khain um eine Mischung aus den Chaosgöttern Khorne und Slaanesh handelt. Die Dunkelelfen feiern jedes Jahr das fest des Blutes bei welchem dem Gott Opfer in Form von tausenden Sklaven da gebracht werden. Viele der Drukien geben sich an diesem Tag ihren dunkelsten Gelüsten hin und viele der Adelsfamilien Veranstalten an diesem Tag gewaltige Orgien oder baden im Blut von Jungfrauen. Dieser Tag wird am siebten Tag des achten Monats gefeiert.

Eigenschaften:

Zusammenfassung

Die Dunkelelfen sind geübte Krieger, Intriganten, Magier und Seefahrer. Sie sind nur auf sich bedacht und versuchen sich aus jeder Situation einen Vorteil zu verschaffen. Sie gieren nach immer größeren
Empfindungen und Reizen. Sie ergötzen sich ebenfalls am Leid ihrer Opfer.

Kultur:

Zusammenfassung

Die Kultur der Dunkelelfen ist komplex. Malekith und Morathi sind die unangefochtenen Herrscher dieses nach machtgierendem Volk. Unter ihnen stehen die Adelshäuser, welche jeden Moment um die Vorherrschaft buhlen. Verrat und Mord ist in dieser Gesellschaft an der Tagesordnung. Jede Familie besitzt ihre eigene Korsaren Flotte womit sie sich mit neuen Sklaven und Waren versorgt.

Baustill

Zusammenfassung

Der Baustill der Dunkelelfen ist monumental. Das Stadtbild eines Dunkelelfen Hafens wird von gigantischen Werften, Sklavenunterkünften, Schmieden und Arenen geprägt. Sie bauen meist mit Obsidian, dunklen Holzarten, Eisen und Gold.

Zum besseren Verständnis hier nochmal der Beitrag über die Hochelfen Die stolze Rasse der Aldmer

(Ich hab mich mal wieder stark von Warhammer Fantasy inspirieren lassen. Hoffe dennoch, dass es gefällt.)

16 Like

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Sehr schön geschrieben.
Und ich bin fast beeindruckt, dass die wahrhaft böseste (Unter-)Rasse nicht zu den Orks gehört. ^^

Glaub mir da kommt spätestens am samstag auch nochmal ein Hammer drüber =D

sind ja schließlich die Kinder der bösen Götter

2 Like

Jetzt fühle ich mich gedrängt endlich wieder an Gaia zu setzen xD

so wie es sich gehört
war auch mein ziel

Ich gelobe Besserung

Wollen wir es mal hoffen =D

Ach und @MuSc1 hoffe das ist jetzt gut genug

Vielleicht lassen wir uns ja ein wenig von dem hier inspirieren ^^ Vollständig anpassen können wir uns daran leider so oder so nicht (abgesehen vom Baustil für MerEk etc.), aber heyyy xD

Alles gut wäre aber sinnvoll