Der neue Hoffnungsschimmer aller Elfen

Ihr geht durch die leeren, hallenden Gänge des königlichen Palastes Lamondins. Auf einem Podest, mit einer von edlem Stoff bedeckter Oberfläche liegt funkelnd die Krone des ehemaligen und verstorbenem Hochkönig Sylvan Sturmwind.

Es war eine kalte, Neumondnacht in welcher sich ein dunkler Schatten über Lamondin legte und die Hohepriesterin Livija-Kelathara Sturmwind ihren Tod vorhersehen konnte.
Lamondins letzte Hoffnung war verloren.

Die Herrscherin Lamondins geht durch einen schwach beleuchteten Gang auf die funkelnde Krone zu und streicht mit ihren zierlichen Fingern über die Juwelen, bevor sie die beiden Erbstücke des Hauses Sturmwind, den versilberten und den vergoldeten Ring in die Mitte legt. Eine winzige Träne läuft ihr währenddessen über die minimal gerötete Wange.

Die Hohepriesterin verbrachte Tage und Nächte in den Verhandlungen mit ihren Verbündeten und nach langen diplomatischen Diskussionen war ein Entschluss getroffen worden. Der letzte Schachzug seiner ehemaligen Majestät wurde getan.

„Somit soll das verborgene Reich zur Sehenswürdigkeit des Qadishanisches Reiches werden und als Ruinenstadt erhalten, bis eines Tages ein neuer Erbe aufersteht und Lamondin unter der Krone Qadishs zum Leben erweckt!“

Eine diplomatische Hochzeit sollte die Verschmelzung beider Königshäuser verewigen und so eine Personalunion (=Vereinigung selbstständiger Staaten unter einem Monarchen, einer Monarchin), ein neues Königreich zu ermöglichen.
Somit übergibt Lamondin ihre Krone offiziell der goldenen Stadt Qadish, die neue Elfenhauptstadt.

Die einst so stolze Hochelfe legt ihr Vermächtnis in das gut vorbereitete Versteck, um somit ihren letzten Willen für den Elfen festzuhalten, der ihrem Geist ebenbürtig ist.

Gaia varya Lamondin.

[Sindarin (vergessene Sprache Eldarins); Gaia schütze Lamondin]

A Qoqor, Lhatar nyke hen varos va mon.

[Rhyisisch (offizielle Sprache der Rhyis); Ich schwöre bei Gott, das ich dem Volk und dem Reich dienen werde)]

Mit dem Griff fest um die Klinge eines edlen Dolches geschlungen, betritt Livija Gaias heilige Stätte, kniet sich vor Gaias Splitter und betet zu den Göttern sie mögen ihr verzeihen und sie von ihrem ewigen Leid erlösen. Kurz darauf spürt sie die Wärme ihres Blutes, welche sich auf dem Boden ausbreitet und das Wasser rötlich färbt, bevor sie die Augen schließt um nie wieder aufzuwachen




[Weiteres wird folgen, wenn durch das Vhael ein neuer Basileus erkennbar wurde. Anschließend noch dazugehörige Links.]

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Maaaan, jetzt hab ich ein kleines Tränchen im Auge :c
Ich kann es verstehen, sie hat verdammt viel durchmachen müssen in ihrem Leben.

Gaia varya Lamondin.

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So wird die goldene Stadt umso mehr glänzen!