Die Halle des Hammerschlags - Gabilgathol

Im Lager von Gabilgathol befindet sich eine Halle. Die Halle des Hammerschlags. Diese Halle wurde von Grain Hammerfaust errichtet. Sie dient für einen Wettbewerb, einen Zwergischen und Brutalen Wettbewerb. Der Wettbewerb würde beginnen, sobald der Herrscher des Berges den Hammer von Grain auf den Amboss schwingt. Dann ertönt ein Klirren im Saal und alle Hochzwerge strömen mit ihren Spitzhacken, Äxten, Schaufeln und Schwerter hinaus. Hinaus in die weite Welt. Hinaus um Preise zu suchen, denn der Hochzwerg, der mit der meisten Beute zurückkehrte, schaffte es einen Preis zu ergattern.Einen Preis, der einen Hochzwerg, der sein Leben, seine Ehre aufs Spiel setzt würdig ist. Manch einer munkelte, dass durch diese Tradition schon einige Zwerge zum Ahnen ernannt wurden und das zu Lebzeiten.

Nur die Härtesten und besten Hochzwerge schafften es die ersten drei Plätze zu erreichen. Die ersten drei Plätze würde bedeuten, dass sie eine Statue gewidmet bekommen. Eine Statue, aus ihrem Gesicht, aus ihrer Statur und mit ihrem Namen drin. Doch nur der erste Platz, der Diamanten Platz würde es schaffen in die Halle der Sieger zu gelangen. Die Halle die bei den Zwergen auch „Helgôt avor Djêrg“ genannt wird. Diese Halle beherbergt alle Sieger aus vergangenen Zeiten. In Stein gemeißelt haben sie die Sieger, das Abzeichen des „Molbrût“ verziert den Sockel der Statue. Diese Halle hat etwas Besonderes. Sie ist prunkvoll gestaltet und mit allerhand Zierde und Liebe errichtet worden. Der Wettbewerb, für den diese Halle erbaut wurde, endet, sobald der Herrscher des Berges erneut mit dem Molbrût-Grain auf den Amboss schlägt.

Viele Wettkämpfe wurde bestritten, viele Hochzwerge erhielten Preise, viele Könige wechselten. Der Berg schien zu wachsen und so schien auch die Halle an Prunk zu gewinnen. Es zeichnete sich ab, dass der Berg Thorin Hammerfaust als König nennen würde. Als König der Hochzwerge im Berg Gabilgathol. Grain Hammerfaust würde mächtig stolz auf ihn sein, wenn das Hören würde. Thorin respektierte diese Tradition und führte sie stets mit vollem Gewissen fort. Er sah es als seine Familiäre Pflicht an seinen Urgroßvater und zu dem Zeitpunkt bereits Ahne seiner Familie mit diesem Wettbewerb zu ehren. So nahm er auch immer selbst an diesen Wettstreit teil. Das Einzige, was er immer wieder beklagte, war die Tatsache, dass Hochzwerge für diesen Wettkampf ihr Leben ließen. Er vermochte es nicht, wenn seine Freunde, wenn seine Brüder den Tod in die Augen blicken mussten, nur um vielleicht einen Rang auf der Tribüne im Helgôt avor Djêrg zu ergattern.

Trotz aller Angst um seine Bevölkerung, versuchte Marent Gorin einen Putsch an ihn. Als Marent Gorin und seine Gefährten gerade in die Hinrichtungshalle gebracht wurden waren, befahl Thorin Hammerfaust diese Halle zu verschließen. Klar war, dass Marent gewiss von dieser Halle wusste, sich aber nicht leisten konnte, eine in Marents Augen von einem Verräter erschaffene Tradition weiter laufen zu lassen. Mit diesem wissen im Hinterkopf, ließ Thorin Hammerfaust die Halle versiegeln und die bisherigen Statuen der Sieger vernichten. Er wüsste, dass wenn diese Halle wieder geöffnet würde, eine neue Blüte der Herrlichkeit eintreten würde. Eine Blüte voller Frieden und Neutralität. Eine Blüte, die Hoffnung in den Berg strahlen sollte.

Die Bibliothek in Gabilgathol war das Einzige, was noch an dieser Tradition erinnerte. Denn als Thorin Hammerfaust Gabilgathol verlassen hatte, folgten ihm ein Großteil der Zwerge des Berges. Bereit für neue Abenteuer. Die, die blieben teilten die Ansicht von Marent. Desto länger Marent an der Macht blieb, desto mehr verschwand das Wissen über diese Halle und ihr Erbauer. Diplomaten gingen in Gabilgathol ein und aus. Krisen begleiteten den König Marent Gorin. Doch diese Halle, die blieb beständig. Als Marent starb und Tologrim Hadari an die Macht kam, sollte eine neue Ära beginnen. Eine Ära der Sicherheit. Eine Ära voller wissen über das, was man täte. Eine Ära, die Gabilgathol zum alten Glanz verhelfen sollte. Viele Zwerge erhoben sich und zeigten, was sie können, um Tologrim zu unterstützen. Ehemalige Schmiede, Diplomaten, Krieger und weitere Zwerge schlossen sich der Bewegung ihm an. Dwûnin Ritâl durchstöberte gerade die Bibliothek und fand das Buch über die Tradition des Molbrût-Grain. Er unterrichtete unverzüglich Tologrim Hadari von dieser Neuigkeit. Dieser war geschockt aber auch sehr angetan von der Idee. Es sei ihm egal ob ein Zwerg sterbe für das wohl Gabilgathol. So würde er es auch tun. So ließ er den Wettkampf erneut beginnen, doch ohne dabei die Halle zu verwenden. Er ließ es einfach verkünden, ohne jegliche Rituale oder Prunkvollen Gebäuden.

Sein Verwalter Gulbart Sigin-Inbar wusste von den Traditionen, da ihm Dwûnin Ritâl wutentbrannt davon erzählte, dass der Hochzwergenfürst von Gabilgathol nicht den Traditionen der Ahnen folgen möge. So entschied sich Gulbart nach dieser Halle zu suchen. Weit kann sie ja, nicht sein, so ist der Standort begrenzt auf das Lager in Gabilgathol. Er fand es lange nicht. So vergingen Nächte und Tage, wo Diplomaten, Krieger, Elfen, Menschen, Boten, Schmiede, Händler und anderweitige Wesen den Berg von Gabilgathol betraten und wieder verließen. Es folgte ein Weltenrat und wiederum ein anderer. Dann fand Gulbart endlich die alten Hallen.

Er zeigt es ihm seinen Hochzwergenfürst und guten Freund Tologrim und dieser war begeistert. Doch vermochte er es, dass wir die Halle feierlich entsiegeln. Man solle sie Prunkvoll entsiegeln, sodass der Inhalt offenbart werden kann. Die Tradition von Molbrût-Grain sollen wieder in die Hallen von Gabilgathol einkehren. So soll ein Fest an jedem Ende des Wettstreits eintreten. Ein Fest in der Taverne von Gulbart, ein Fest zur Vorbereitung der Ernennung der Ahnen.

2 „Gefällt mir“