Die Insel Gallifrey

Stadt/Inselgeschichte:

Die Insel, im großen Reich Elysium, war einst bewohnt von einer uralten Spezies, welche aber seit langer Zeit nicht mehr existiert. Hunger, Kriege und Naturkatastrophen haben sie aussterben lassen. Nur noch wenige Überreste ihrer eins so ruhmreichen Kultur sind heute noch erhalten geblieben.
Wie die Insel früher einmal hieß ist nicht überliefert. Doch alte Geschichten und Sagen erzählen davon, dass die Insel eins Gallifrey genannt wurde. Die wörtliche Übersetzung von Gallifrey, so erzählt man sich, sei “Die, die in den Schatten wandern”.

Gallifrey, ist umgeben vom Meer der Stürme. Früher war Gallifrey einmal mit dem Land verbunden. Aber ein starkes Erdbeben, vor tausenden von Jahren, trennten Insel und Festland voneinander. Beide Seiten gingen getrennte Wege. Nur langsam erholte sich die Natur und nahm sich zurück was ihr gehört. Daher ist kaum noch etwas überliefert aus der alten Zeit. Doch noch immer findet man Anzeichen davon auf der Insel wenn man genau schaut.

Gallifrey befindet sich bei den Koordinaten 128 zu 1904. Mehrere Quellen der Geschichte platzierten die Insel sogar mehr oder weniger ins Zentrum der Welt. Doch das Reich Elysium bzw. die Natur gehen ihre eigenen Wege. Und so haben sich im Lauf der Zeit die Kontinente angepasst und die Insel ist nun im Süden des Reiches zu finden…

Lange ist es nun her, das niemand je wieder einen Fuß auf diese Insel gesetzt hat.
Doch auch diese Ruhe vergeht und neue Bewohner sind hier zu finden und diese wollen der Insel neues Leben einhauchen.

Daher vernehmt hier nun die einzig wahre Geschichte, welches das Orakel von Gallifrey euch nun berichten wird:

Arishok Senay blickt auf das Pergament und murmelt etwas von Omelett und Salat. Dann steckte er die Flasche, kopfschütteln, weg und ging raschen Schrittes zu seiner Kajüte. Bevor er aber darin verschwand, gab er noch einige Anweisungen. »Lothar!« sein Blick ging zu seinem ersten Maat. »Übernimm du das Steuer. Wir segeln Richtung Süden. Aber vermeide dabei, dass wir von den anderen Verrückten entdeckt werden. Die halten einen immer nur auf.« Er lachte laut auf und verschwand dann sogleich in seiner Kajüte.

Als er drinnen war, zog er die Flasche und das Pergament wieder hervor. Die leere Flasche stellte er auf dem Tisch neben einer vollen Flasche Rum ab und blickt dann auf das Pergament. »Hm!« kommt es ihm nur knapp über die Lippen. »Das ist sehr interessant!« Arishok ging zum Regal mit den ganzen Karten und blickte sich suchend um. Immer wieder zog er einzelne Karten hervor und steckte sie dann aber wieder kopfschüttelnd zurück. So ging es eine ganze Weile weiter. Irgendwann aber zog er eine etwas vergilbte Karte aus dem Regal. Sie war sehr verstaubt. Und so pustete er den Staub weg… musste aber dabei ziemlich heftig husten. Er nieste noch dreimal und ging dann, sich im Ärmel schnäuzend, zum Tisch zurück. Dort rollte er die Karte aus, nahm sich die Rumflasche und blickte lange stumm auf die Karte.

Hier und da blieb sein Blick kurz auf einem Punkt hängen, immer wieder schüttelte er nur den Kopf. Irgendwann aber setze er die Flasche an um einen kräftigen Schluck zu nehmen. Doch ebengerade als er den Mund voller Rum hat, entdeckte er im selben Augenblick auf der Karte die gesuchte Stelle… und ebenso plötzlich hatte er sich verschluckt und prustete dabei den Rum quer über dem Tisch und über die Karte. »JA! DAS IST ES!« schrie er dabei. Rasch wischte er den Rum von der Karte und vom Tisch und versuchte alles mit einem alten Tuch zu trocken. »Verfluchter Mist! Warum konnte ich auch nicht normal saufen. Nein ich verteile lieber den Rum über alles.« murmelte er wütend vor sich her und nahm wieder einen Schluck aus der Flasche. Diesmal aber blieb der Rum da wo er hin soll…

Arishok blickte noch eine ganze Weile schweigend auf die Karte, sein Herz schlug heftig in seiner Brust. Er war zu aufgeregt. Sollte es war sein? Sollte es stimmen? Er nahm eine Feder, tunkt sie in das Tintenfass und zog vorsichtig auf der Karte einen Kreis und markierte diese in der Mitte mit einem Kreuz. Dann nahm er einen weiteren kräftigen Schluck aus der Flasche und eilte mit Karte und Pergament nach außen aufs Deck…

»Männer!« rief er als er wieder auf Deck war. Diese eilten sogleich herbei um seinen weisen Worten zu lauschen. »Wir brechen auf in unbekannte Gewässer! Es werden vielen Gefahren auf uns zukommen. Piraten, viele Piraten, Seemonster und… Frauen! Aber dies sind wir ja gewohnt.« Die Männer unterbrachen ihn, lachten und jubelten. Arishok hob seine Hand und deutet an das sie leise sein sollen. »Männer… ihr wolltet wissen was auf dem Pergament steht.« Er hob dabei das Pergament in die Luft und alle blicken ihn aufgeregt an. »Auf diesem Pergament befindet sich eine Nachricht, ich würde es sogar einen Neuanfang nennen, und es sind Koordinaten notiert. Eigentlich ist es für eine Großtante, er murmelte undeutlich einen Namen, bestimmt. Doch da ich nicht weiß, wer die nette Dame ist und ich es ihr in ihrem hohen Alter nicht zumuten will das sie sich noch auf eine so weite und gefährliche Reise begibt, habe ich freundlicher Weise entschieden, daß wir so nett sind und diese Koordinaten für sie ansegeln werden.« Alle lachten wieder.

»Wir segeln zu einer Insel voller Reichtümer und Schätzen, die weit über das Ausmaß des Verstandes hinausgeht. Uralte Legenden erzählen davon, daß man dort den größten Schatz der sieben Weltmeere finden kann. Es soll auf der Insel Tiere und Pflanzen geben, welche in etwa die Höhe eines Hauses haben. Stellt euch mal ein Omelett aus dem Ei eines übergroßen Huhnes vor.« Arishok lachte, während sich die Männer den Bauch rieben und er sprach dann mit ernstem Ausdruck in den Augen weiter. »Außerdem birgt die Insel und auch die Gewässer um und auf der Insel herum viele Gefahren.« Während er das sagte zogen plötzlich dunklen Wolken auf. Ein Sturm, näherte sich dem Schiff. Die Männer blickten alle gen Himmel und einige murmelten etwas von unheilvollen Zeichen. »Männer! Beruhigt Euch! Das ist nur ein kleiner Sturm.«
Arishok schaute dennoch ebenso leicht nervös zum Himmel, als in weiter Ferne ein greller Blitz aufleuchtete. War das ein Zeichen wie die Männer vermuten oder war dies nur Zufall? Er versuchte die Männer weiter zu beruhigen und sprach im gedämpften Ton erneut zu ihnen. »Also Männer! Auf dem Pergament steht, wie gesagt, etwas von einer Insel. Früher war sie eine der reichsten und berühmtesten Inseln. Aber inzwischen sollen viele Piraten vor Ort sein. Welche die Insel bewachen. Hier werden wenige Schiffe und ein blaue, fliegende Kiste genannt. Aber ich vermute, dass es viel mehr Schiffen sein werden, und dass es keine blaue, fliegende Kiste gibt. Und wenn doch, so ist es Hexerei und Hexen werden verbrannt!« Wieder lachten alle.

Kurz hielt Arishok inne, bevor er weiter sprach. »Aber wir sind ja nicht auf den Kopf gefallen. Wir werden wie immer eine Lösung finden! Und wie ihr mich kennt, habe ich auch schon einen Plan. Wenn ich mich nicht ganz irre hat Lothar noch eine der alten Piratenflaggen von seinem vorherigen „Arbeitgeber“ in seiner Kajüte.« Sein Blick ging zu Lothar und seine Lippen breiteten sich zu einem Grinsen. »Du hast doch noch die Flagge oder?« fragte er Lothar. Dieser nickte und eilte gleich darauf zu seiner Kajüte. Als er kurz darauf wieder erschien, reichte er Arishok die Flagge und stellte sich wieder zu seinen Kameraden. Zufrieden und stolz schaute Arishok seine Männer an. »Nun denn Männer, ich glaube ihr wisst was ich vor habe. Daher laßt uns lossegeln. Jeder auf seinen Posten! Lichtet den Anker! Hisst die Segel! Ein neues Abenteuer erwartet uns… Laßt uns das Gold, äh den Schatz… also ähm was und wen auch immer, retten! Naja ihr wisst schon bescheid Männer! « Die Männer lachten alle und ein jeder eilte sogleich zu seinem Posten. Der Anker wurde hoch gezogen und die Segel gesetzt.

Die Fahrt begann…
Lange waren sie unterwegs, sie trotzten vielen Gefahren, Stürme, Eisberge, Meerjungfrauen, Piraten- und Kriegsschiffe und vielem mehr. Als sie Insel nach vielen Monaten erreichten und vor Anker gingen… war die Enttäuschung bei ihnen groß. Niemand war zu sehen. Kein Schiff, und auch keine blaue Kisten, weit und breit. Nur Überreste von alten Hütten und morschen Schiffen am Strand, waren zu sehen. Und dies nach allem was sie durch gemacht hatten auf der langen Fahrt hierher. Doch sie fassten sich rasch wieder und verließen ihr Schiff.

An Land angekommen suchten sie die gesamte Insel ab. Aber außer Tieren, Zombies und anderen Kreaturen entdeckten sie nichts weiter außer einem alten Tempel. Lothar und Arishok beschlossen die Insel zu der ihren zu machen und hier eine Stadt zu gründen. Ihre Mannschaft schloss sich ihnen an und gemeinsam gründeten sie die Hafenstadt „Solance“. Es sollte die Hauptstadt von Gallifrey werden. So vergingen die Jahre und Jahrhunderte… einer alten Tradition zugrunde werden seitdem die ältesten Söhne, der Gründerfamilien, weiterhin Arishok und Lothar genannt um daran zu erinnern wie die Urväter des neuen Gallifrey eins hießen.

Inzwischen ist Gallifrey die Heimatinsel der Gallifreyaner, eines Volkes, bestehend aus verschiedenen Rassen und Völkern. Gallifrey wurde zu einer freien und selbstständige Insel erklärt, weit weg von Nordwall der Hauptstadt von Elysium. Auch benötigt man einige Zeit mit dem Schiff um in den sicheren Hafen von Gallifrey zu segeln.

Seit jener Zeit, kamen viele Lebewesen aus anderen Völker hierher um vor den sinnlosen Kriegen in anderen Ländern und Städten Schutz zu suchen. Sie wollten keinen Krieg, sie wollten nur in Frieden miteinander leben. Und da Gallifrey sich geschworen hatten immer neutral zu sein, war jeder willkommen, welcher Schutz und Heimat, vor dem Irrsinn des Krieges und des Hasses, suchte.

Auf Gallifrey findet man aber nicht nur Berge und einsame Buchten, nein auch einige Flüsse schlängeln sich durch das weite Grün der Insel. Grüne Wälder, goldene Felder mit hohem Gras und Bäume mit silbern aussehenden Blättern schmücken das weite Land. Und wenn morgens die Sonne aufgeht, und die Blätter das Licht reflektierten, sieht es aus als stünden die Wälder in Flammen. Und ab und an kann man dabei einige Bewohner der Insel sehen, wie sie am Ufer stehen und ihr Blick über die weiten des Meeres gehen.

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Bannererklärung:

Das Banner von Gallifrey hat ein weißes Grundbanner. Umrandet ist er von einem roten Rahmen.

Rot gilt als Farbe des Blutes und ist mit Leben verknüpft. Es steht für Freude, Leidenschaft und Liebe. Außerdem symbolisiert Rot die Hoffnung. Hoffnung auf Frieden und Freundschaft aller Völker auf Gallifrey.

Die blauen Wellen stehen für das Meer, welches die Insel umgibt und die Sonne steht für das Licht. Außerdem stehen Wasser und Sonne für Ausdauer, Kraft, Mut und Freiheit.

Denn Gallifrey lässt sich nicht unterwerfen!

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Die Stadtrechte und Gesetze von Gallifrey:

1. Grundregeln für ein friedliches Zusammenleben:

1.1) Respektvoller Umgang miteinander.
Keine Beleidigungen, keine persönlichen Anschuldigungen, kein Diebstahl, Totschlag etc.

1.2) An gemeinsame Vorgaben und Absprachen halten.

1.3) Den Anderen gegenüber fair verhalten. Eventuelle Versäumnisse sollte man einräumen und wiedergutmachen.

1.4) Sein Wissen und Können anderen zur Verfügung stellen. Es gilt ein gleichberechtigtes Geben und Nehmen.

1.5) Alle sind gleichberechtigt beteiligt.

1.6) Unausgewogenheiten bzw. ungeklärte Dinge offen, aber höflich ansprechen.

1.7) Berechtigte Kritik muss von jedem Beteiligten angenommen, toleriert und berücksichtigt werden.

1.8) Zuhören und aufeinander zugehen.

1.9) Persönliche Angriffe und Beleidigungen müssen vermieden werden.

1.10) Niemand darf links liegen gelassen werden.

1.11) Es sollte bei Treffen, Aufgaben oder Unternehmungen jeder pünktlich erscheinen, mitmachen und sein Bestes geben.

1.12) Jeder sollte seine ihm gestellten Aufgaben mit vollem Einsatz ordentlich ausüben.

1.13) Jeder sollte das Einhalten, was er oder sie versprochen hat.




2. Was von den Bewohnern und Gästen der Insel erwartet wird:

2.1.) Es wird von jedem erwartet, daß sich in jedem Fall ALLE an die von Ihnen einmal angenommenen Regeln halten.

2.2) An die festgelegten Termine halten. Wenn jemand begründet Verabredungen, Termine, etc. nicht einhalten kann, geben muss er/sie bitte rechtzeitig Bescheid geben.

2.3.) Es überleben alle, oder keiner!

2.4.) Gib mehr, nimm weniger!

2.5.) Andere zuerst, du selbst zuletzt!

2.6.) Beobachte, höre zu und lerne!

2.7.) Mache niemals zwei Dinge gleichzeitig!

2.8.) Egoismus und Geiz wird nicht geduldet. Es wird fair geteilt!




3. Regeln auf/bei der Pacht:

3.1.) Es darf erst geerntet werden, wenn alles reif ist.

3.2.) Alle Tiere müssen auf 2 pro Art gehalten werden.

3.3.) Die Tierzucht betreiben nur ausgewählte Bewohner.

3.4.) Alle geernteten und/oder gesammelten Rohstoffe kommen in die Sammeltruhe am Lager bzw. ins Lager.

3.5.) Nach dem abernten MUSS immer alles wieder angesät werden!

3.6.) Gegenseitige Hilfe und Unterstützung ist Pflicht!

3.7.) Jeder muss, soweit er oder sie Rechte hat, auf der Pacht mitarbeiten bzw. beteiligen!




4. Und zum Schluß das eigentlich wichtigste:

Nimm nicht alles zu ernst, habe Spaß am gemeinsamen Spielen und versuche immer so zu spielen, dass auch deine Mitspieler Spaß am Spiel haben!

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