Die Kultur der Amrûn - eine aus dem Südosten stammende Kultur

[Die Kultur Amrûn wird im Großen und Ganzen beschrieben durch die Denkweise, Traditionen und allgemeinen Lebensgewohnheiten im Bereich der Musik, Kunst, Literatur und Malerei usw. welche jegliches Leben im südosten (Paeonia) beeinflusst. Das heißt, es handelt sich um die Gesamtheit aller Lebensformen im ethnologischen Sinn.]

Tiris (~Die Schutzpatronen)

Sie beschützen, begleiten und warnen uns: Schamanische Krafttiere sind Lehrer, Führer und Seelengefährten. Die besonderen Tiereigenschaften wirken aus den unsichtbaren Dimensionen, helfen, Aufgaben zu bewältigen und überholte Denkmuster aufzulösen.

Leopard:

Geschätzt wurde er besonders von Herrschern, die sich mit seiner Kraft verbinden wollten. Er stand für Eleganz, durch sein auffällig gemustertes Fell auch für das Kostbare, außerdem für Gerissenheit, Mut, männliche Potenz und Kriegskunst.

Stier:

In vielen Kulturen steht der Stier als Männlichkeitssymbol für Zeugungskraft, Fruchtbarkeit, Ausdauer und Leben.

In Paeonia wird dem Stier eine Verbindung zum Mond nachgesagt, da seine geschwungenen Hörner wie Mondsicheln des zu oder abnehmenden Mondes aussahen und der Zwischenraum zwischen seinen Hörnern auch als Vollmond angesehen wurde, indem die Hörner den Rand symbolisierten.

Adler:

In der Kultur der Amrûn steht der Adler für die Sonne. Der Schnabel, die Krallen oder auch das ganze Tier symbolisieren zudem den Blitz, den Donner und den einzelnen Sonnenstrahl.

Der Adler steht für Weitblick, Mut und Kraft. Er ist der König der Lüfte und der Bote der höchsten Götter. Weil er (angeblich) beim Auffliegen stets direkt in die Sonne sieht, wurde er zum Symbol der Auferstehung, der Erlösung und des ewigen Lebens.

Pferd:

Mit dem Pferd tritt ein freiheitsliebendes Geschöpf an unsere Seite, das Weisheit, Intuition und tiefe Einsichten bringt. Auch wird ihm Vertrauen, Zuversicht und ein freies Lebensgefühl zugeschrieben.

Das Pferd weckt die Sehnsucht nach Freiheit und befreit aus den Fesseln der Angst.

Drache:

Der Drache symbolisiert in Paeonia zwar auch Reichtum, doch vor allem steht er für Glück, für Güte und Intelligenz. Deshalb ist dieser Patron Drache von besonderer Bedeutung.

Er ist außerdem ein Bild der großen Schlange, der Erdmutter selbst, welche sich selber verschlingt und neu gebiert, verkörpert er Ende und Anfang von allem und steht für die Erneuerung. Drachen sind geflügelt, und deshalb weisen sie auch auf überragende Geisteskräfte hin.

Hirsch:

Der Hirsch symbolisiert mit seinem prunkvollen Geweih einen maskulinen Aspekt der Seele. Dies steht nicht immer für Männlichkeit, sondern auch für Besonnenheit, Mut, Stärke und Verantwortung.

Frauen welche von dem Hirsch begleitet werden sind meist auffällig und rebelisch, sie wollen mehr als nur kochen, putzen und Kinder behüten, weswegen sie in ihren Familien oftmals für Aufsehen sorgen.

Schützlingen des Hirschen wird zusätzlich oftmals eine besondere Verbundenheit zu der Natur oder dem Wald nachgesagt.

Kranich:

Bei den Amrûn heißt es, dass die Göttin Gaia die Schrift Thúrin erfunden habe, nachdem sie den Flug der Kraniche beobachtet hat. So symbolisieren die Kraniche geheimes Wissen, dass in der Tradition durch Thúrin-Schrift dargestellt wird. Thúrin wird auch die Baumschrift genannt oder „die Sprache der Natur“, wer diese Schrift lesen kann kann die Wunder der Natur verstehen.

Der Kranich ist zudem der Frühlingsbote. Er steht für das Ende des Winters und den Beginn einer neuen Zeit. So bringt er eine Wende in das Leben.

Pfau:

Der Pfau ein Sinnbild für Schönheit, Reichtum und Königlichkeit, weswegen er nicht selten auf den Gemälden der „Schönen und Reichen“ zu sehen ist. Auch wird er in dem ein oder anderen Königshause als Wappen verwendet, welches zusätzlich oftmals das tiefe blau seiner Federn trägt.

Doch steht der Pfau auch für weitaus tieferes wie die Leidenschaft, die Seele und die Liebe. Er ist ein heiliges Tier und verkörpert das Rad des Lebens.

Selten kommt dem Pfau die symbolische Bedeutung der Wissenschaft zu.

Fuchs:

Der Fuchs ist ein besonderes Tier, er soll dabei helfen wahrlich zu sehen. Dem Symbol des Fuchses wird meist List und Intelligenz verbunden, was nicht ganz falsch ist, doch längst nicht der Hauptaspekt. Er steht für Schläue und intensive Beobachtung, unterstützt seine Schützlinge bei Entscheidungen und in diesem Prozess klug vorzugehen. Besonders Begabten oder Koryphäen steht der Fuchs ebenso oftmals zur Seite, er hilft seine Gaben zu erkennen und steht so für Wachstum und Selbsterkenntnis.

Schmetterling:

Die Verwandlung von scheinbar leblosen Kokon in einen zauberhaften Falter hat schon immer Lebewesen beflügelt und man sah in ihm das Sinnbild für die Wiedergeburt.

So hielt man sie lange Zeit (und teilweise auch noch heute) als die Seelen der Toten. Durch uralte Traditionen werden bis heute noch kleine Schmetterlinge in die Gedenktafeln oder Grabsteine von geliebten Verstorbenen geritzt.

Der Schmetterling repräsentiert außerdem Verletzlichkeit, Leichtigkeit, Lebensfreude und Anmut.



Dieses „Blatt“ dient als Platzhalter für die asiatische Kultur, welche ich (hoffentlich bald) hier vorstellen werde ^^ Möglich wäre auch nach und nach die Fortschritte meines Schreibens hier einzufügen.

11 Like