Drukien - Kinder des Chaos

Danke an die Com. Helfer (vor allem @Hagrast und @Saeculum) und @Kyrito02 für die Unterstützung.
Es wird im Laufe der Zeit vielleicht noch etwas ergänzt. Sollte irgendwer eine interessante Idee haben für diese Rasse, irgendwas fehlen oder etwas fehlerhaft sein, könnt ihr mich privat anschreiben.

Für besseres Verständnis:
Aldmer / Hochelfen
-> (wird noch überarbeitet soweit ich weiß)
Pantheon des Chaos - Chaosreligion


Drukien. Allein die Erwähnung jagt den meisten einen Schauer über den Rücken. Kaum ein Kind hatte von diesen Wesen noch nicht gehört, doch erscheinen sie mehr ein weiterer düsterer Mythos, statt einer harten Wahrheit zu sein.

Wahres Wissen über die Drukien, auch Dunkelelfen genannt, ist beinahe unauffindbar. Das Finden eines lehrreichen Buches oder eines echten Augenzeuges gleicht einer Suche nach der Nadel im Heuhaufen, dabei sind nicht wenige – wenn auch nur unterbewusst - einem dieser gefährlichen Gesellen einst über den Weg gelaufen.


Herkunft:

Wer dem Flüstern der Naturgeister Glauben schenkt, der weiß, dass die Herkunft der Aldmer und der Drukien ein und dieselbe ist. Einige Seelen flüstern empört von Gaias Versagen, das Chaos hätte nie einen Zugang zu ihren Schützlingen erhalten dürfen. Andere Seelen flüstern wohlwollend über ihre Göttin, die Dunkelheit lasse sich wie die Nacht eben nicht abschaffen.


Geschichte:

Die Geschichte der Dunkelelfen ist lang und eng mit der Geschichte der Aldmer weltweit verwoben.
Beginnen tut diese mit der Geburt des ersten Hochelfen und seiner Geschwister, welche die erste hochelfische Siedlung erbauten. Diese soll am See Ethele Yesta liegen, der angebliche Geburtsort der Aldmer und somit der Drukien Parsifals…

-Ob die Hochelfen anderer Länder ebenfalls dort ihren Ursprung haben oder falls dem nicht so ist, wie sie entstanden sind, ist nicht eindeutig überliefert-

Zusammenfassung

Die ersten Jahrzehnte waren von einem rasanten Fortschritt und einer außergewöhnlichen Idylle geprägt.
(Abartig… - ähem -) Doch schon “viel zu früh” beschaffte sich das Chaos Zugang in das Paradies.
Die Götter des Pantheon waren sich schon von der ersten Sekunde seit der Geburt des ersten Hochelfen über die Schöpfung Gaias bewusst. Ihr Einfluss machte sich jedoch erst spät bemerkbar, weshalb Gaia das Unheil nicht stoppen konnte.
Die Chaosgötter -vor allem Tzeentch- hatten sich bereits einige junge, doch angesehene Aldmer herausgesucht, welche sie mit verführerischen Versprechungen für sich gewannen. Trotz aller Moral waren die Elfen nicht in der Lage sich dem Einfluss des Chaos zu entziehen, im Gegenteil, sie begannen sie innig zu verehren. Tanzten geradezu willenlos nach ihrer Pfeife.
Wie eine Krankheit verpestete das Chaos immer schneller immer mehr junge Aldmer.
Bald schon erlernten sie die ersten Formen dunkler Magie, entwickelten Riten und verbreiteten ihren neugefundenen Glauben. Machtgier, Blutdurst und Hass erwachte in den Herzen der Chaosanhänger, ihre Seelen wurden düster.
Der bekannteste Bürgerkrieg der Elfen brach in Folge stetig wachsender Spannungen zwischen den Aldmern und angeblichen Anhängern Khaines, welche in Wahrheit jedoch Anbeter der Chaosgötter waren, aus. Unermüdlich schlachteten sich beide Seiten gegenseitig ab; das Blutvergießen schien kein Ende zu haben.
Während der langen Jahre des Krieges spaltete sich das Volk auf und die Trennung zwischen Aldmern und Drukien war unwiderruflich.
Wie die Trennung der beiden Rassen, schritt auch die Veränderung der Dunkelelfen voran.
Ihre Charakterzüge wurden bösartig und verdorben. Ihr Aussehen erschien vielen Hochelfen wie die leibliche Form des Todes. Ihre Fähigkeiten tendierten mehr zu dem blutigen Zweck des Mordens.
Folglich zogen sie aus den Gebieten der Hochelfen hinaus, errichteten eigene Siedlungen und Städte, welche mit ihren Seeflotten als schwarze Städte in die Geschichte eingingen. In der letzten Phase der Trennung fügte sich nun auch Slaanesh ins Geschehen. Geradezu besessen beschäftigte sich Slaanesh sich mit der jüngsten Schöpfung der Chaosgötter, schenkte ihnen seine Gaben und den Attribut der Leidenschaft, welche ihre Gier nach Blut vervielfachte. Wer sie schon vorher als grausam beschrieb, wurde nun besserem belehrt.
Die Götter waren sich einig. Die jüngsten Kinder des Chaos waren geradezu perfekt, wenn auch nicht hässlich genug in den Augen Nurgles.
Doch während Khorne und Nurgle sich zurücklehnten machten weder Tzeentch, noch Slaanesh nach diesem Erfolg Halt. Nach und nach krallten sie sich junge Aldmer aus den Städten der Hochelfen, kaum ein Land blieb über die Jahrhunderte verschont. Hunderte Siedlungen der Aldmer gingen in den Flammen der Kriege und des Chaos auf, auch nach dem Ende des ersten und größten Bürgerkrieges.


Aussehen/Merkmale:

Die Drukien sind stolze und starke Krieger, weshalb sie im Vergleich zu anderen Elfen deutlich muskulöser und kräftiger gebaut sind, unabhängig vom Geschlecht. Meist werden sie zwischen 1,90m und 2,40m groß.
Sie besitzen eine unnatürlich blasse und/oder verfärbte Haut, welche bläulich, gräulich oder violett anmutet.
Ein äußerst auffälliges Merkmal der Drukien sind die Augen, welche in den Farben Rot, Schwarz, Milchig-Weiß/Grau, und mit/verformter/ohne Pupille vorkommen können. Der Hochadel, also Nachfahren der ersten Drukien, besitzt oftmals violette oder goldene Augen.
Die Mehrzahl der Drukien tragen ihre Haare glatt lang, der Effizienz wegen jedoch in Halbzöpfen, Pferdeschwänzen oder ähnlichem. Der Adel trägt das Haar hingegen offen oder/und aufwendig hochgesteckt, mit Edelsteinen und Schmuck verziert.
Auch zwischen den Haarfarben gibt es leichte Unterscheidungen: Grundsätzlich besitzen Drukien schwarzes Haar, der Adel jedoch kann ebenso schwarzviolettes, dunkelgraues, schwarzblaues oder gar weißes Haar besitzen.
Insgesamt haben die Dunkelelfen nur in seltenen Fällen an ihrer elfischen Schönheit verloren, welche sie durch reichlich verzierte und teure Kleidung, Schmuck und aufwendige Frisuren hervorheben.

Anomalien im Aussehen:

Schamane, Hexer/innen, Priester, sowie der hohe Adel und dem entsprechend Gelehrte können aufgrund der starken Verbindung zum Chaos und der massiven Utilisierung der dunklen Mächte Anomalien oder Sonderheiten wie:

  • die Erbleichung einzelner Strähnen oder gar aller Spitzen und einen kleinen Anteil der Länge
  • übermäßig lange Ohren (Definitionssache)
  • Verfärbung einzelner weniger Körperteile (Finger, Hand usw.)
  • rituelle Narben und andere Verstümmelungen (können normale Bürger auch aufweisen)
  • sowie verschiedenste Male (können normale Bürger auch aufweisen)
  • kurzgeschorenes Haar (können normale Bürger auch aufweisen)

, haben.

Bilder




Eigenschaften:

Als Anbeter des Chaos sehen die Drukien in Macht, Wissen und Kunst das höchste Gut.
Sie mögen zwar weniger blutrünstig als die Orks sein, so sind sie dennoch ebenso gefährlich. Drukien spielen nicht fair, sie sind manipulativ und gnadenlos, jedes Mittel zum Erreichen ihrer Ziele ist in ihren Augen moralisch vertretbar. Sie sind sadistisch, egoistisch, intelligent und brutal. Sie sind ebenso rassistisch, was sie jedoch nicht davon abhält andere Rassen mit Eifer zu studieren und gegebenenfalls sogar persönlich zu begutachten.
Selbstverständlich sind Dunkelelfen sehr stolz und eitel, in jeder Hinsicht. Sollte man einem Drukien begegnen, mit ihm reden oder gar Handel betreiben, ist ein abgesegnetes Testament wärmstens empfohlen.
Die meisten erschaudern beim Anblick eines Dunkelelfen. Einerseits auch aufgrund ihrer Schönheit, doch vor allem aufgrund ihrer lebensfeindlichen Ausstrahlung. Es wird gemunkelt, die Umgebung wäre kälter in der Nähe der Drukien, da sogar das Leben selbst vor ihnen zu flüchten scheint,
Dies ist kein vollkommener Schwachsinn; Drukien leben im Namen des Chaos und einhergehend damit scheint der Tod ihnen auf Schritt und Tritt zu folgen.
Empathie ist ihnen fremd. Dennoch besitzen sie einen ausgeprägten Sinn für Religion und Spiritualität, welche sie ebenso wie individuelle Macht materiell und psychisch jederzeit zum Ausdruck bringen. Ihr Drang nach Stimulation und Beschäftigung mag oft als mangelnde Geduld und fehlender Konzentration falsch gedeutet werden, da sie ihre Aufmerksamkeit selten auf nur eine Aktivität oder Sache beschränken, wenn sie es nicht müssen.


Religion und Philosophie:

Als Anhänger des Chaos zollen die Drukien allen Chaosgöttern einen Mindestrespekt, jedoch liegt ihr Fokus hauptsächlich auf Tzeentch und Slaneesh. Aufgrund dessen streben sie unermüdlich nach Wissen, Macht und Perfektion. Ebenso lieben sie Kunst, also alles Schöne und Teure. In Aussicht auf all jenes machen sie vor nichts Halt. Wie zuvor erwähnt ist Moralität für sie vollkommen unabhängig von dem Wohl anderer, lediglich die eigene Macht und die Macht ihrer Nation zählt. Solange ein positives Ergebnis für eines der beiden erkennbar ist, war eine Tat vertretbar. Ein Fehler beim Ausführen einer Aufgabe, eine kleinere Respektlosigkeit oder einfach zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein sind schon Grund genug für einen Dunkelelfen, um andere zu foltern, zu töten oder teilweise gar Kriege zu beginnen.
Drukien sind weitestgehend rassistisch und fremdenfeindlich, da sie sich selbst als höhere Wesen sehen. Andere Rassen, Völker und Siedlungen sind ihrer nicht würdig.


Kultur:

Entgegen der Erwartungen, die man ihnen entgegenbringt, sind die Drukien meist sehr saubere und detail-versessene Wesen. Bestimmte Ereignisse und Traditionen mögen dem zwar entgegensetzen, doch lässt sich nun einmal nicht alles verallgemeinern. Sie lieben es sich gut zu kleiden, Schmuck und teure Stoffe sind ein Muss für jeden, der etwas auf sich hält.
Jahrhunderte lang haben die Chaosgötter damit zugebracht die Drukien in ihre heutige Form zu bringen. Zeit in welcher sich eine Fülle an Traditionen und Normen angehäuft und gefestigt haben.
Zu bemerken ist ihre tiefe Religiosität, die sich vielseitig ausdrücken kann.
Unermüdlich eifern sie den Idealen ihrer Götter entgegen, führen Rituale aus, ziehen in endlose Schlachten, nutzen jedes Mittel, um das Bedürfnis nach Macht und Besitz zu befriedigen.

Die Sprache der Drukien stammt von der Muttersprache der Aldmer. Heutzutage ist die Sprache der Drukien ein wildes Gemisch aus Ainur und dem religiösen Sprachgebrauch, welche zusammen der Sprachentwicklung wegen mittlerweile für Aldmer nur selten verständlich wäre.

Dunkelelfen bestehen auf ihre familiäre Einzigartigkeit, weshalb sie trotz ihres Eifers nach all-umfassenden Wissen Spezialisierungen besitzen. Dies ist hauptsächlich ein Merkmal des Adels, da Bildung nun einmal mit Geld verbunden ist. Spezialisierungen gelten für welche Waffen eine Familie benutzt, welche Kampfart und -technik sie verwenden, welches Berufsfeld sie vertreten, welchen Gott sie am meisten verehren und so weiter. Spezialisierungen bedeuten nicht, dass sie kein Wissen und Können außerhalb dieser besitzen, sondern lediglich wofür sie bekannt sind und was sie am besten können. Auf die Spitze treiben sie es, indem sie Kampfarten und Waffen neu entwickeln oder modifizieren. Selten wird Erben erlaubt andere Spezialisierungen zu vertreten, außer es ist zum Wohle einer engeren Bindung mit einer anderen Familie. Sprich durch Hochzeiten, folgender Geschäftsübernahme und so weiter.

Familiendynamik:

In den Familien gibt es oft (komplizierte) Rangdynamiken, welche vom Oberhaupt der Familie festgelegt werden. Familienmitglieder dürfen sich außerhalb eines Ehrenkampfes nicht gegenseitig schaden.
Drukien achten selten auf das Geschlecht. Ebenso ist es nicht unnormal, sollte das Oberhaupt einer Familie (geschlechtsunabhängig) mehrere Partner haben. Sobald die Hochzeit vollzogen wurde, entscheiden die Partner gegenseitig, ob sie weitere Partner haben dürfen, welches Geschlecht sie haben und ob sie diese sogar heiraten könnten. An erster Stelle steht immer die erste Ehe, gegenüber den anderen. Ebenso stehen meist die Kinder der ersten Ehe über den Kindern der anderen Ehen, da sie die „reine“ Blutlinie vertreten.
So ist die Norm, dies kann sich leicht abweichend für Familien unterscheiden.
Scheidungen sind Jahrtausendevents (also kaum existent) und werden je nach Stadt unterschiedlich gehandhabt. Zusätzlich wird Ehebruch meist mit dem Tod bestraft.

Volljährigkeit:

Auch beim Wachstum fällt die Verwandtschaft zu den Aldmern auf. Sowohl die Schwangerschaft, als auch das Wachstum sind wesentlich schneller als bei Menschen. Bis zu einem Alter von 16-17 Jahren reifen Drukien sehr schnell und gelten mit 17 als volljährig.
Am Tag ihres 17. Geburtstages wird ihnen in einer Zeremonie meist eine speziell angefertigte Waffe -das “Rîn-Yla”, “gekrönte Waffe”- und ein Erbstück übergeben, welche sie entweder mit ins Grab nehmen oder ebenso weitervererben. Am Ende der Zeremonie wählen die Drukien feierlich einen, selten auch zwei, der Chaosgötter, welchem sie besonders ihr Leben widmen. Während dieser Zeremonie wird des Weiteren genau ein Priester gewählt, welcher den Drukien bis zum Ende seines Lebens im Namen des Chaos leiten wird.

Mîr-Cuil’e:

Kurz vor dem Círith, dem Tag der Trennung, werden alle volljährigen Drukien auf einen Raubzug geschickt, welcher sie in die Gesellschaft einführt.
Oftmals erzielen die noch jungen Drukien dort ihre ersten Tötungen. Jeder Sieg über ein anderes Individuum wird mit einem Schmuckstück aus Edelmetall an einer von mehreren Strähnen im Haar gekennzeichnet. Solche Strähnen werden oft besonders durch Färbung, Einflechten von farbigen Bändern und/oder einer herausstehenden Position in der Frisur hervorgehoben. Die Schmuckstücke werden “Mîr-Cuil” genannt.
Grundsätzlich besitzt jeder Drukie zwei solcher Strähnen, sollten diese jedoch “zu voll” sein, können auch weitere dazukommen.

Beerdigungen:

Sobald ein Dunkelelf stirbt, wird dieser im örtlichen Tempel gesegnet und von dort aus zu einem Totendorf gebracht. Dieses ist ein Friedhof, bestehend aus Räumen, die wie kleine Tempel in die Klippen gehauen wurden und durch Wege, sowie teilweise Gängen verbunden sind. Vor allem Adelsfamilien besitzen oft kleinere Labyrinthe aus verschiedenen Grabräumen, da in den ursprünglichen kein Platz mehr war.
Die Grabräume sind in weitere kleine Abteile aufgeteilt, in denen die Grabbeigaben gelagert werden. Diese werden oft zur Sicherheit verflucht, um Diebe fernzuhalten.
Dunkelelfen nehmen immer ihre Trainingswaffe und ihr “Rîn-Yla”, sowie einige erwählte Wertstücke mit ins Grab. Alle Beigaben müssen eine Bedeutung haben, da sie ihren Besitzer vor den Göttern mitrepräsentieren.
Angehörige sind ebenso dazu angehalten etwas zum Bestand beizutragen, es ist ein Zeichen des Respektes.

Drogen/Opfergaben:

Zusammenhängend mit ihrer Verehrung Slaaneshs sind Drogen jeder Art fester Bestandteil eines jeden Festes und jeder “freundlichen” Zusammenkunft. Drukien, welche Slaanesh als ihren Patron gewählt haben, greifen gern auch täglich auf Drogen zurück. Man wird kaum einen Dunkelelfen finden, welcher nicht wenigstens Alkohol trinkt oder am Blutfest Opium nimmt. Bei vielen Zeremonien haben Drogen auch eine rituelle Bedeutung.
Eine noch größere religiöse Bedeutung haben Opfergaben. Am liebsten wird lebendiges geopfert, jedoch können auch Wertgegenstände und Nahrung den Göttern entgegengebracht werden.

Offizielle Herausforderungen – Maeth ‘nin Manadh

“(Ein) Kampf um Segen” / “Fight for blessings”

Während der Bürgerkriege und auch noch viele Jahre danach entwickelten sich verschiedenste Traditionen. Darunter Ehrenduelle, welche ein fester Bestandteil der Gesellschaft und Kultur sind und maßgeblich zur Kontrolle der äußerst brutalen Rachetriebe der Drukien beitragen.

Gesellschaftliche Bedeutung

Ein Maeth ‘nin Manadh ist eine höchst offizielle Herausforderung von einem Dunkelelfen zum anderen. Der Sieger geht mit Ruhm, Ehre und meist einem großzügigen Gewinn aus dem Duell, der Verlierer übergibt besagten Gewinn und seine persönliche Ehre an den Gewinner, nicht selten auch sein Leben.
Solche Ehrenduelle werden je nach Volk anders gehandhabt.
Sie sind die legitime Möglichkeit von einem Stand in den nächst höheren zu gelangen und dabei einen politischen Rivalen auszuschalten. Mit Hilfe dieser Duelle werden Unstimmigkeiten aller Art unter der Aufsicht der Götter ausgetragen.
Oft müssen sie bei einem entsprechenden Beamten abgesegnet werden, um Willkürkämpfe zu vermeiden.
Dabei muss festgelegt sein unter welchen Bedingungen gekämpft wird und welcher Einsatz gesetzt wird.
Eine Zusage kann nicht zurückgezogen werden.
Eine Absage schädigt den Ruf.
Die einzige Form dieses Duells, welche nicht für jeden offensteht, ist ein Duell um die Herrschaftsrechte oder um ein Regierungsamt.
Diese stehen nur Adligen frei und sind in beinahe jedem Fall Kämpfe bis zum Tod.

Kulturelle Bedeutung:

Den “Kampf um Segen” gibt es auch in ritueller Manier während der Ivren-lû (Kristall-Zeit / kristallklare Zeit).
Während des einwöchigen Festes werden zu Beginn und zum Abschluss ein symbolisches Duell dieser Art ausgeführt. Hierfür treten meist die wichtigsten Adelsfamilien in einem Kampf an, bei welchem sie ihre familien-spezifischen Kampfkünste zur Schau stellen.
Die drei Hauptnutzen dieser Tradition liegen bei der Verehrung ihrer Götter, der Verteidigung der politischen Bedeutung und der Belustigung der Bürger.

Ihre Feste:

Drukien lieben Feste. Dem entsprechend ist der Kalender in den meisten Städten der Drukien reichlich gefüllt. Ob es nun Feste sind, welche für die ganze Stadt verbindlich regelmäßig stattfinden, ob es familiär gebundene Feste sind, ob sie einfach aus Laune heraus gefeiert werden oder ob es religiös für alle Städte geltende Feste sind, wenn Drukien feiern wollen, dann werden sie es tun.

Ivren-Lû - Die “Kristallzeit” | 14.12 - 21.12
Eine Woche lang feiern die Dunkelelfen den Winterbeginn. Es finden Turniere, Meditationsstunden, Rituale, Opfergaben usw. statt. Der erste und letzte Tag der Festwoche werden von den örtlichen Tempeln und der Regentschaft geleitet. Der zweite Tag wird in jedem Fall Slaneesh gewidmet, er ist der Tag der Gelüste und verhält sich ähnlich wie das Blutfest. Je nach Familie widmen die Drukien 1-4 Tage ihren bevorzugten Chaosgöttern.

Echuir - “Frühlingsbeginn” | 20.3
Der erste Tag des Frühlings, jedenfalls in der Rechnung der Drukien. Im Gegensatz zu den meisten anderen Festen wird dieser Tag zu Ehren des momentanen Herrschers gefeiert, welcher das Leben und den Erfolg der Stadt repräsentiert, und entsprechend zu dessen Wünschen gestaltet.
Beispiele dafür wären: Galen, Paraden, Raubzüge, typische Saufgelagen.

Círith - Tag der Trennung | 6.7
Vom 1.7 bis zum 6.7 ziehen ein Großteil aller volljährigen Drukien mit ihren Seeflotten auf einen Raubzug durch die Lande. Während der Zeit bereiten alle übrig gebliebenen ein großes Stadtfest vor. Es ist eines der prunkvollsten Feste der Drukien und soll den Reichtum widerspiegeln, welchen sie seit der Trennung erlang haben. Gleichzeitig ist es ein Fest zur Einführung der volljährigen Drukien.

Das Blutfest | 7.7
Dieses wohl bekannteste Fest der Dunkelelfen spiegelt die dunkelsten Abgründe und Gelüste innerhalb jedes einzelnen Wesens. Zu Ehren der Götter Slaneesh und Khorne werden die Drukien großzügige Opfergaben stellen, wilde Saufgelage veranstalten und in jeder möglichen Art ihren Gelüsten nachkommen.

Verhalten:

Allgemein gibt es vieles im Umgang unter Dunkelelfen zu beachten.
Jede Kleinigkeit und Abweichung von den Respektnormen werden als Beleidigung gewertet.
Drukien sprechen nur höher gestellte mit “Ihr” oder dem Nachnamen an. Sonstige Mitbürger werden mit “du” oder dem Vornamen angesprochen.

Höherer Respekt wird durch vielerlei Art ausgedrückt. Beispiele hierfür können traditionelle/formelle Kleidung sein, ein tieferer Knicks oder eine Verbeugung, die Art des Augenkontaktes usw.
Direkter Augenkontakt sollte mit übergeordneten anfangs vermieden werden, egal wie sehr es provoziert wird.
Man sollte niemals versuchen einem Drukien die Hände zu schütteln. Dunkelelfen bevorzugen es am besten garnicht berührt zu werden.

Drukien begrüßen sich meist durch ein einfaches “Suil”, währenddessen sie eine Hand auf ihre Hauptwaffe legen und den Kopf leicht neigen. Letzteres nur dann, sollten sie unterstellt sein. Ähnlich wie bei den Aldmern ist es ein Zeichen des Respekts, je tiefer der Kopf geneigt wird. Priestern, Schamanen und Regenten wird direkt mit einer Verneigung begegnet.

Dunkelelfen halten nicht viel von Entschuldigungen. Sollten sie sich jedoch dennoch gezwungen sehen sich zu entschuldigen, wird immer eine Entschädigung Teil der Entschuldigung sein. Man muss die Reue beweisen. Äußerst ironisch, wenn man die fehlende Empathie bedenkt…
Um Verzeihung zu bitten ist in der Gesellschaft der Drukien wahrlich kein Vergnügen.
“Verzeih mir” heißt bei ihnen “Dihena enni.”

Die einzigen und seltensten Fälle, in denen Drukien über ihre äußerst strikte Distanzvorliebe hinwegsehen, ist bei den engsten Vertrauten. Oft hat selbst ein Großteil der Familie keinen solchen Status.

Sorgen um das Erkennen des Standes eines Dunkelelfen brauch man sich nicht machen. Sie werden es zeigen, wie in den Merkmalen erwähnt.


Magie:

Ebenso wie die Aldmer produzieren Drukien Magica, welches sie zum Anwenden verschiedener Magiearten benötigen. Wie viel Magica produziert wird und wie stark die daraus angewandte Magie sein kann, wird durch das Erbgut bestimmt. Sollten Drukien keinerlei Magica mehr in ihrem Körper übrig haben, sind sie in Lebensgefahr.

Drukien sind vor allem für die Anwendung schwarzer Magie bekannt, welche sie besonders gefährlich macht. Nicht jeder Dunkelelf beherrscht schwarze Magie exzellent und wird diese erst recht nicht im Alltag verwenden. Dennoch scheinen sie aufgrund ihrer engen Bindung zu den Chaosgöttern besonders begabt im Umgang mit ihr zu sein, im Gegensatz zu den meisten anderen Wesen, weshalb sie auch gefahrenloser mit ihr umgehen können.
Keine Rasse besitzt mehr Wissen über dunkle Magie als die Drukien.
Schwarze Magie ist schwer zu kontrollieren, geradezu unaufhaltsam führt sie die Auslöschung des Anwenders und seines Umfeldes herbei. Über lange Zeit wird das Aussehen verändert, der Charakter verändert sich, man verliert den Verstand. Drukien sind dagegen zwar nicht immun, doch eindeutig weniger anfällig.

Neben der schwarzen Magie können Drukien die meisten anderen Magiearten ebenso verwenden, wobei nur wenige ein Talent für Heilmagie entwickeln. Viele besitzen hier den Fehlglauben, die schwarze Magie würde dies ausgleichen. Schwarze Magie kann keine Heilung ohne eine Gegenleistung herbeiführen, zumal Amputationen oder ähnliches beinahe unmöglich sind, ohne ein hohes Risiko für den Verletzten und den Anwender einzugehen.


Ständesystem:

1. Regentschaft

Die Regentschaft besteht meist, je nach Herrschaftsart, aus einem oder zwei Regenten, oftmals auch einem hohen Rat.
Meist ist ein Regent (ausgehend von einer Alleinherrschaft) Jahrhunderte lang unangefochten für die Wirtschaft, Politik usw. zuständig.

2. Religion

Vertreten wird dieser Stand von Priestern, Schamanen, Hexern und teilweise sogar Gelehrten.
Sie beschäftigen sich hauptsächlich mit der Ausführung von Ritualen, Festigung ihrer Sitten und der Lehre der (schwarzen) Magie.
Zusätzlich sind haben sie eine beratende Funktion für die Regentschaft.

3. Adel/Militär

Wie der Name schon sagt wird dieser Stand vom Blut-Adel, Kriegsherren, Gelehrte, angesehene Künstler/Händler, Generäle usw. Ausgemacht.
Jedes Adelshaus besitzt Sklaven und bürgerliche Bedienstete, sowie mindestens ein eigenes Flottenschiff in den meisten Fällen.
Des Weiteren besitzen sie direkten Einfluss auf die Politik.

4. Bürgertum (Soldaten, Handwerker etc.)

Er besteht hauptsächlich aus Soldaten, Handwerken, Händlern usw.
Die Hauptaufgabe besteht darin, die Wirtschaft am Laufen zu halten.

5. Mischlinge/arme Bevölkerung

Zu ihnen zählen Bedienstete für den Adel, Kleinbauern und Tagelöhner.
Sie erhalten wenig Respekt, werden jedoch toleriert und großteilig akzeptiert.

6. Sklaven

Wurden durch Raubzüge und Handel in die Stadt gebracht oder hineingeboren.
Sie sind ihrem Meister unterworfen und zu Gehorsam verpflichtet.
Sie besitzen weder Rechte noch Würde.


Gesellschaft:

Das Volk der Drukien basiert auf dem Recht des Stärkeren, des Reicheren und des Besseren. Stolz und Ehre sind den Dunkelelfen entsprechend wichtig. Besitzt man Sklaven, Wissen, Geld und Kunst aller Art besitzt man Stolz, gesteigert wird dies durch das Erbringen von Leistungen im Kampf und Politik. Desto mehr man hat, desto mehr Ehre darf man sich selbst zusprechen, wie Ware. So mag ein einfacher Arbeiter bei einem Angriff seiner Ehre und seines Stolzes dem Täter einen Geldbetrag abverlangen oder möglicherweise eine öffentliche Schändigung vorschlagen, ein Adliger jedoch dürfte die Hinrichtung verlangen, insofern der Täter nicht einen ähnlich hohen Rang besitzt. Abgesegnet wird dies durch die Regentschaft, welche sowohl die Politik, die Wirtschaft und die Justiz steuert.

Übliche Herrschaftsformen sind:

-(absolutistische) Monarchie -> Alleinherrschaft durch einen Monarchen
-Aristokratie/Oligarchie -> Herrschaft des Adels/Herrschaft Weniger
-Tyrannis/(Militär-)Diktatur -> Zwangsherrschaft durch eine Person/Gruppe

Zwischen all jenen kann es natürlich Vermischungen und Variationen geben.
Trotz ihrer Vorliebe für Krieg, Streit und Schelm sind Drukien sehr an Politik interessiert. Dieses narzisstische Volk aus solchen Angelegenheiten vollkommen fern zu halten ist aus gutem Grund beinahe unmöglich, wer es doch versucht, sitzt oft nicht lange auf dem Thron.
Ausländer und allgemein Fremde, unabhängig von Religion und Rasse, sind meist unerwünscht. Drukien sind von Grund auf rassistisch und sehen sich selbst als die überlegene Rasse. Die einzigen Stände, welche eine Toleranz fremder Rassen begünstigen sind die der Sklaven und der Mischlinge.
Mischlinge sind extrem selten. Werden sie nicht schon jung umgebracht, werden sie oft zu Sklaven oder Bediensteten, sind also meist rechtelos. Wieder ähnlich zu den Aldmern gibt es in der Geschichte der Dunkelelfen nur wenige solcher Fälle, wenn auch deutlich mehr als bei den Hochelfen. Meist durch Vergewaltigung von Sklaven oder “Fehlgriffen” bei Raubzügen.

Baustil:

Drukien bauen monumental und massiv, doch äußerst detailliert und eindrucksvoll, wenn es sich anbietet. Entsprechend ihrer kriegerischen Natur werden sie viele Abwehrmöglichkeiten in ihren Städten installieren. Entlang der Jahrhunderte hat sich bei den meisten Völkern der Drukien eine Vorliebe für Küstengebiete herauskristallisiert, an denen sie problemlos ihre gigantischen Häfen und Werften errichten, sowie ihre Seeflotten unterbringen können.

Bilder






Disclaimer:

Bitte beachtet, dass Dunkelelfen eher unflexibel sind was den Wohnort und die Art ihrer Beziehungen angeht.
Kaum ein Dunkelelf würde bei Hochelfen/Menschen/Zwergen/teilweise Orks leben oder mit solchen eng befreundet sein.
Die Boshaftigkeit eines Dunkelelfen bleibt bestehen, auch wenn er nicht reinblütig ist oder bei einem anderen Volk aufwuchs (beides auch ein Thema für sich). Heißt, ein Dunkelelf, der Gewalt mehr als alles andere hasst, an Gleichberechtigung glaubt und anderen gern hilft ist in jeder Einzelheit extrem unrealistisch.

Die Credits für die Bilder stehen in den Dateinamen.

Städte, die diese Rasse momentan vertreten:
El’Rinia / Mer’Ek

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Mein Gefühl sagt mir, dass es 80% aller Personen nicht mal zur Hälfte gelesen haben oder lesen werden xD

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Mach ich nachher, wenn ich im Bett liege :stuck_out_tongue: Habs ja schon grob in der PN gelesen.

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Joa da waren es auch noch 1000 Wörter weniger xD

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Ich meine… Das ist schon ne Weile her aber ich erinnere dich an die „Beziehung“, die unsere beiden Chars vor einigen Monaten hatten :stuck_out_tongue:

Eine Frage bleibt aber:

„Abgesehen von gleichgeschlechtlichen“… Heißt das man kann 2 Männer bzw. 2 Frauen verheiraten und die dürfen dann mehrere Partner haben oder dürfen Ehepartner nur Beziehungen zu gleichgeschlechtlichen haben?

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Habe die Antwort jetzt in den Text geschrieben. Sollte hoffentlich verständlich sein ^^

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Ich war neu auf FTS und hatte noch nicht ganz im Blick wem gegenüber sie ein Arsch sein soll (eigentlich allen hah), sorry xD (Liegt auch absolut nicht daran, dass ich mich nicht genug mit Dunkelelfen beschäftigt habe)

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Ich kann dir bestätigen, dass dies in der Tat so ist :stuck_out_tongue:

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