Ein Geschenk an Greifenstein

Langsam humpelte eine Gestallt auf das Greifensteiner Tor zu. Sie war deutlich mitgenommen. Wunden zierten jenen Körper. Er hatte überall blaue Flecken ebenso wie offene Risse aus welchen Blut lief. Eng umklammert hielt er ein Packet in seinen Händen. Eine junge Frau stand hinter den Toren und blickte erschrocken drein als sie den Mann erblickten.

Augenblicklich öffnete sich das Tor und die Frau trat mit einigen Wachen aus dem Tor heraus. Der Mann brach vor den Augen der Leute zusammen sodass das Packet langsam seiner Hand endglitt und vor der Braunhaarigen Dame landete.

Die Augen jener Frau weiteten sich als sie erkannte das eine Rote Flüssigkeit sich langsam durch das Lederhafte Packet drückte. Magdalenas Hände färbten sich je länger sie das Packet in den Händen hielt rot und die Flüssigkeit tropfte nach und nach zu Boden.

Erschrocken schnappte sie nach Luft und ließ das Packt gen Boden fallen. Es öffnete sich und ein Widerwärtiger Geruch breitete sich aus. Vor ihnen lagen die überreste eines Fußes kaum noch wirklich erkennbar. Lediglich durch die vielen Knochen welche die Form wohl halbwegs bildeten war er noch erkennbar.

Der Mann streckte langsam die Hand hustend aus. „S-sie richten e-euch aus“ er schnaufte schwer „E-es werden weitere f-folgen…s-sollten die K-karren des Goldes nicht bald eintreffen…I-ihr seid keine Wahren Christen…“ noch während er dies sprach begann seine Stimme zu versagen und seine Augen schlossen sich langsam. Magdalenas Augen weiteten sich und sie ging in die Knie vor dem Mann „Beim Herrn…“ Eine der Wachen gang neben ihr in die Knie „Er ist Tod…die Wunden hätte er so oder so nicht überlebt…“ Die Brünette räusperte sich schwer atemnd und richtete sich auf „Seht zu das er ein anständiges Begräbnis erhält…“ dabei schloss sie leicht die Augen „Ich muss etwas…erledigen…“ mit diesen Worten verließ sie bereits eilig jenen Ort.

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