Gabilgathol - Das Reich der Zwerge


Gabilgathol (deutsch = „Große Festung“) ist eine konstitutionelle Monarchie, die gegründet wurde, um die Hochzwergenrasse zu vereinen und zu repräsentieren. Die Farben Orange und Schwarz repräsentiert die Einheit der Zwerge unter ihrem Banner, welcher gemeinsame Religion, Kultur und Ideale vereint. Die Zwerge des Imperiums verehren ihre Ahnen, von denen jeder einen anderen Aspekt der Zwergenkultur repräsentiert oder Lehren, die weitergegeben wurden.

Geschichte
Geschichte vor Gabilgathol:

Seit vielen Jahren lebten die Vorfahren der Gründer von Gabilgathol in einer riesigen Zwergenstadt. Die Stadt war reich und mächtig und niemand wagte es, sich mit den Zwergen anzulegen. Bis auf ein Volk: Die Orks. Diese hatten schon lange vor, die Stadt zu plündern und einzunehmen, aufgrund ihres Reichtums. Die Zwerge wurden nicht mehr rechtzeitig informiert und die hinterhältigen Orks stürmten eines Tages die Zwergenfestung. Die Zwerge konnten sich allerdings ewig in ihrer Stadt verschanzen, da sie genug Nahrung gebunkert hatten und große Felder unter der Erde, die mit Lichtern der Elfen beleuchtet wurden. So blieb den Orks nichts anderes übrig als die Stadt zu stürmen.
Man merkte schnell, dass die Zwerge ihre Stadt sehr durchdacht geplant hatten, da diese sehr einfach zu verteidigen war. So wurde schon ein guter Teil der Orkarmee vernichtet. Die Orks rückten immer weiter vor, es waren einfach zu viele. Die Zwerge beklagten viele Verluste, darunter auch viele Clanführer. Nachdem der Eingang fiel, flohen die übrigen Zwerge in den Thronsaal. Dort forderte der König einen Anführer der Orks zu einem fairen Zweikampf auf, aber der Ork lachte nur und ignorierte seine Aufforderung. Die Orks griffen ein letztes Mal an. Im Kampfgetümmel starben ein dutzend Zwerge aber die Übrigen und der König hielten sich wacker. Mit dabei waren nur noch ein paar Krieger. Selbst Alte, Frauen und Kinder wurden von den Orks nicht verschont. Als nun auch der beste Freund des Königs fiel, wurde dieser zornig, sodass man ihn im tiefsten Punkt des Berges hören konnte. Er rannte auf den Anführer zu und schlug ihm mit einem Schwung den Kopf ab. Die restlichen paar Orks flohen. Der tapfere König aber starb in der darauffolgenden Nacht an seinen Verletzungen. Die letzten Zwerge, einige darunter auch die Gründer Gabilgathols, mussten nun notgedrungen die Stadt verlassen, da die Orks nicht aufzuhalten waren. So überlegte man sich einen Plan. Er gefiel ihnen allen nicht, aber es war ihre einzige Lösung. Die Zwerge rissen sämtliche Gänge ein und der Berg kollabierte. Sämtliche Orks wurden lebendig begraben. Die Stadt war nun zwar unbewohnbar, aber sie ist nie in die Hände der Orks gefallen. Die übrigen Zwerge machten sich auf Wanderschaft um eine neue, noch prachtvollere Stadt zu gründen. Nach einer langen Suche nach einer perfekten neuen Heimat, gründeten sie Gabilgathol. Sie schworen den Orks Rache und bauten die Stadt mit dem Hintergedanken, sie uneinnehmbar zu machen und bis auf den letzten Tropfen Blut zu verteidigen.

Gabilgathol in der Zeit des Königs Thorin

Der damalige König Thorin Hammerfaust, der Gabilgathol mit seinen Gefährten gründete begann eine prachtvolle Zitadelle zu erbauen, die jeden Angriff standhalten sollte. Doch nach dem Krieg mit den Eisenzwergen begann sich die Stadt zu wandeln. Es entstand Unmut nach dem verlorenen Krieg, als jener König darauffolgend dem Chaos unsere Stadt bekanntmachte und unsere Geheimnisse ihnen unterbunden hatte, wurde die Anklage des Königs veranlasst. Eine Anklage mit verheerender Wirkung. Als die Ratssitzung zur Absetzung begann dieser König, seine Freunde als Verräter zu beschimpfen und sich gegen seine Freunde zu stellen, die ihn zwar Anklagten aber nicht um ihn zu verraten, sondern um Gabilgathol vor dem Chaos zu schützen. In dieser Ratssitzung zeigte sich ein ungeheuer auf, das ungeheuer eines Eisenzwerges als treuer Gefährte des Königs. Der König ruft in diesem Moment den Notstand aus und hinrichtete den Eisenzwerg, vor allen Bewohnern Gabilgathols hin. Seinen Freunden schenkte er die Gnade, die die ein wahrhaftiger Ahne nur vermuten mag. Er würde nun in den Wäldern Parsifals nach einem neuen Zuhause suchen und die Stadt seinen Freunden, die ihm verrieten, übergeben. Legenden besagen, dass Thorin Hammerfaust wieder komme, sollte Gabilgathol ins Chaos gestürzt werden.

Regierung:

Große Rat

Der Große Rat setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen

  • Hochzwergenfürst
  • Gemahlin des Hochzwergenfürsts
  • Berater des Hochzwergenfürsts
  • Gouverneure, sofern vorhanden
  • Clanführer, sofern vorhanden
  • Außenpostenführer, sofern vorhanden
  • Hochzwerge, die vom Hochzwergenfürst noch an ihren Lebzeiten zum Ahnen ernannt wurde.

Dieser Rat repräsentiert das Volk. Sie sind das zweite Organ nach dem Hochzwergfürsten.

Hochzwergenfürst

Der Hochzwergenfürst von Gabilgathol ist der einzige Anführer und die höchste Autorität innerhalb des Imperiums. Die vom letzten Hochzwergenfürsten beauftragten, die mit der mit der Rolle verbundenen Macht betraut ist, genießt unter ihresgleichen einen hohen Status und Respekt. Der Hochzwergenfürst ist dafür verantwortlich, das gesamte Imperium zu beaufsichtigen und Berater zu ernennen, der sie bei der Verwaltung der alltäglichen Aspekte der Nation unterstützt und berät. Der Titel wird bis zum Tod gehalten und hat daher keine zeitliche Begrenzung.

Marschall

Der Marschall von Gabilgathol ist der Chef aller Wachen der Zwergennation. Die Person, die diesen Titel trägt, hat die Aufgabe, die Sicherheit und Stabilität zu überwachen. Er ist ebenso für die Sicherheit des Hochzwergenfürsten, seiner Familie und seinen Beratern verantwortlich. Dieser Titel wird vom Hochzwergenfürst ernannt und wird gehalten, bis der Marschall entfernt oder ersetzt wird.

Verwalter

Der Verwalter von Gabilgathol ist der oberste Verwalter des Zwergenreiches. Die Person, die diesen Titel trägt, ist mit der Regulierung der Steuern und der Verteilung von Häusern und Grundstücken beauftragt und hat normalerweise einen wirtschaftlichen Hintergrund. Dieser Titel wird vom Hochzwergenfürst ernannt und wird gehalten, bis dieser entfernt oder ersetzt wird.

Kanzler

Der Kanzler von Gabilgathol ist der Außenminister des Reiches und der Ratsvorsitzende des Clanrates. Vom Hochzwergenfürst ernannt, ist die Person, die den Titel trägt, sowohl in der Diplomatie als auch in der Beratung versiert. Da der Titel vom Hochzwergenfürst erteilt, bleibt die Position so lange bestehen und gehalten bis dieser entfernt, ersetzt oder der Hochzwergenfürst verstirbt.

Kriegsherr

Der Kriegsherr ist der Befehlshaber der Armee, nach dem König. Er ist für die Sicherung des Imperiums verantwortlich, er führt Kriege an, verteidigt den Berg mit seinem Leben und kümmert sich um die Strategische Ausbildung und Ausstattung des Berges.

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Buch des Grolls:

Tief in den Bibliotheken von Gabilgathol liegt auf einem Sockel ein Wälzer, der sowohl uralt als auch den Hochzwergen Gabilgathols heilig ist. Tag und Nacht von der Stadtwache unter ständiger Bewachung gehalten, während das Buch selbst mit mächtigen Runenschlössern verschlossen wird. Es ist nichts anderes als das am meisten geehrte Buch des Grolls.

Das Buch des Grolls ist ein alter Wälzer, der durch die Zeit der Hochzwerge Gabilgathols weitergegeben wurde. Es wird auf die herrschenden Könige weitergegeben und es ist lediglich ihnen gestattet, hineinzuschreiben. Es ist eine immerwährende Aufzeichnung aller Ungerechtigkeiten und Vergehen, die gegen das eigene Volk begangen wurden. Es haben eine Handvoll Zwerge jemals ihre Augen auf den Inhalt des Buches des Grolls darauf geworfen.

Diejenigen, die dem ehrenwerten Volk von Gabilgathol Unrecht getan haben, werden ihren Namen in das Buch des Grolls finden und dieser wird nicht gestrichen werden, bis die Vergeletungsbedingungen erreicht sind. Die Hochzwerge sind jedoch von Natur aus keinem unvernünftigen Volke, und wenn eine Einigung zwischen den Ungerechten und den Angreifern erzielt werden kann, kann ein Groll beigelegt und ein Name aus dem Buch gestrichen werden.

Damit ein Groll geäußert und genehmigt werden kann, müssen gültige Argumente und klares Fehlverhalten gegen den Täter vorliegen, der diesen Groll vorgebracht hat. Damit die Ernsthaftigkeit des Buches des Grolls nicht in Frage gestellt würde, wenn es Groll sowohl falscher als auch bedeutungsloser Klassifizierung geben würde.

Die Zwergen Clans

((Neue müssen her, deswegen folgt dieser Teil noch :slight_smile: ))

Die Armee
Die Zwergenlegion, Verteidiger Gabilgathols, Hüter des Volkes. Der einzige Zweck der Zwergen-Legion ist, um das Reich zu schützen und ihm zu dienen. Die Legion ist bekannt für ihre bemerkenswerte Ordnung und Disziplin, ihr exzessives Training und ihre präzise Ausführung.

Hierachie

Großmarschall

Der Großmarschall ist nach dem König der Anführer der Zwergenlegion. Von ihm wird zu jeder Zeit erwartet, dass er seinen Untertanen ein Vorbild ist, mit Tapferkeit und ohne Feigheit führt. Alles, was er sagt, alles, was er befiehlt, wird eingehalten. Dem Großmarschall nicht zu gehorchen hat schreckliche Folgen.

Thane

Thanen sind vorbildliche Anführer und selbstbewusste tapfere Soldaten, sie nehmen Befehle direkt vom Großmarschall an und leiten sie an die unteren Ränge weiter. Es ist die Pflicht des Kommandanten, die Legion in Abwesenheit des Marschalls zu führen, die Ausbildung zu organisieren und Patrouillen zu leiten. Sie müssen nicht nur die gesamte Legion am Laufen halten, sondern auch ihre eigenen persönlichen Divisionen führen. Es kann immer nur zwei Thanen geben.

Langbart

Langbärte gehören zu den erfahrensten und diszipliniertesten innerhalb der Legion. Langbärte werden ausgewählt, um Offiziere zu werden, wenn keine geeigneten Thanen anwesend sind. Ehemalige Offiziere oder diejenigen, die den Rang Langbart oder höher in der Legion innehatten, können in diesen Rang zurückkehren, wenn sie sich entschließen, der Legion nach ihrer Pensionierung wieder beizutreten oder wenn sie zuvor ein Offizier waren, der zurückgestuft wurde.

Eisenbrecher

Der Eisenbrecher ist der Kern der Legion und der Anfangsrang innerhalb der Legion. Die angehenden Soldaten werden alle Grundlagen vermittelt, die sie für ihre militärische Laufbahn benötigen.

Hall of Fame der Legion

Legionäre haben die Chance auf einen Platz in der Hall of Fame, die sich in der Großen Halle der Legion befindet. Das ist keine leichte Aufgabe, denn ein Platz in der Hall of Fame ist schwer zu bekommen. Ein Soldat, der etwas leistet, das einer solche Ehre würdig ist, muss vom Großmarschall und beiden Thanen einstimmig nominiert werden. Danach bestimmt der Großkönig selbst, ob die Errungenschaft als legendär und historisch gilt. Bei Erfolg erhält der legendäre Soldat einen Platz in der Hall of Fame. Traditionell wird in der Legionshalle eine Zeremonie abgehalten, um eine Legende zu initiieren, die in der Hall of Fame verewigt wird.



Verfassung

Geschrieben vom Hochzwergenfürst Tologrim Hadari zur Sicherheit der Stabilität und der Neutralität

Artikel 1: Grundliegende Gesetze
  • §1 Der Hochzwergenfürst von Gabilgathol ist der Oberste Anführer im Imperium der Hochzwerge und immer männlich.

  • §1a Der Hochzwergenfürst von Gabilgathol ist auf Lebenszeit ernannt.

  • §1b Sein Wort ist Gesetz und wird nicht angezweifelt. Ebenso ist er Oberster Befehlshaber der Armee.

  • §2 Clans können aufgrund der Stabilität im Reich nicht toleriert werden. Die jeweiligen Gebiete der Clans werden in ihrer Spezialisierung als Distrikt genannt und sind einem Gouverneur untergeordnet.

  • §2a Sollte die Stabilität wieder erreicht werden, werden die Clans wieder eingesetzt werden und jene vom Verwalter und dem Hochzwergenfürst Gebiete zu geteilt bekommen.

  • §2aa Diese Gebiete müssen nach dem §5 im 2. Artikel Steuern gekauft werden. Der Wert richtet sich nach §4a und §4b im selbigen Artikel

  • §3 Die Gemeinschaft des Berges, welche ausschließlich aus Hochzwergen besteht muss und wird sich immer Treu bleiben. Ein Verstoß gegen diese Treue ist, mit dem Tod gleichzusetzen.

  • §3a Der Hochzwergenfürst legt das Strafmaß fest.

  • §4 Der Hochzwergenfürst von Gabilgathol bedient sich an vier weiteren Beratern, dem Kanzler, der ihn bei Diplomatie berät. Dem Verwalter, der sich um die Grundstücke und Finanzen kümmert, dem Marschall, der die Sicherung des Berges gewährleistet und dem Kriegsherrn, der sich der Kriegsführung von Gabilgathol annimmt.

  • §5 Bei Tod des Hochzwergenfürst, geht dieser Titel an einen von ihm vorab genannten Hochzwerg.

  • §6 Der Berg beherbergt einen großen Rat. Angehörig in diesem Rat sind:

    • Der Hochzwergenfürst
    • Seine Gemahlin
    • Berater des Hochzwergenfürst
    • Gouverneure, sofern vorhanden
    • Clanführer, sofern vorhanden
    • Außenpostenführer, sofern vorhanden
    • Hochzwerge die vom Hochzwergenfürst noch an ihren Lebzeiten zum Ahnen ernannt wurde.
  • §6a Alle aufgezählten haben Anwesenheitspflicht.

  • §6aa Sie können sich allerdings abmelden.

*§6b Der Kanzler führt stehts Protokoll

Artikel 2: Steuern
  • §1 Der Verwalter ist der Verwalter aller Finanzen und Steuern im Imperium Gabilgathol.
  • §1a Dieser Verwalter wird vom Hochzwergenfürst ernannt und ist ihm jederzeit treu, andernfalls kann er mit sofortiger Wirkung von seinem Amt enthoben werden und wird dem Verrat beschuldigt.
  • §1b Dem Verwalter obliegt die Beratung und die Festlegung der Steuern und Finanzen beim Hochzwergenfürst. Er ist verpflichtet Abschnittsweise Berichte über die Finanzen des Staates zu überbringen.
  • §1c Dazu obliegt dem Verwalter die Kontrolle der Grundstücke und Wohnungen sowie deren entstand Setzung.
  • §2 Es werden keine generellen Steuern an den Bürgern erhoben.
  • §3 Eigene Geschäfte müssen beim Verwalter angemeldet werden.
  • §3a Sollte sich ein Geschäft in einem Distrikt oder Clan befinden darf der Gouverneur oder Clanführer entschieden ob dieses Geschäft förderlich ist.
  • §3aa Er ist ebenso berechtigt Steuern zu erheben für das Geschäft.
  • §4 Wohngebäude oder Grundstücke werden verkauft oder gemietet. Der jeweilige Gouverneur entscheidet darüber ob ein Bürger etwas kaufen oder mieten darf, sollte dies so sein unterrichtet der Gouverneur den Verwalter darüber.
  • §4a Der Verkaufswert eines Wohngebäudes oder Grundstückes wird ermessen an der Lage, Größe und Arbeitsverhältnis. Den Verkaufswert legt der Verwalter fest.
  • §4b Der Mietwert richtet sich nach der Lage, Größe und den Möbeln. Dieser kann mit dem Verwalter verhandelt werden.
  • §5 Die Steuern für das Großreich werden in der Schatzkammer aufbewahrt und jede Woche neu gezählt.
Artikel 3: Arbeit und Berufe
  • §1 Distrikte oder Clans führen eine Spezialisierung an und müssen diese auch anbieten.
  • §2 Dabei beraten die Gouverneure oder Clanführer welche Rolle ein Bürger übernimmt.
  • §3 Jeder Zwerg soll nach seinen eigenen Eigenschaften entscheiden können in welchem Distrikt er arbeitet
  • §3a Sollten die Clans existieren, müssen jeweilige Zwerge den Beruf ausüben, der zu ihrem Clan passt.
  • §4 Berufe können frei getroffen werden
  • §4a Jedoch im Krieg oder Verteidigungsfall unterliegt es dem Kriegsherr wen er zu einer Militärakademie schickt.
  • §5 Sklaven haben keinerlei recht ihre Arbeit sich aussuchen zu können.
  • §5a Sklaven unterliegen keiner Garantie eine körperlich und selig sichere Arbeit abzulegen.
Artikel 4: Die Clans
  • §1 Die Clans werden nur zugelassen, sofern die Stabilität im Reich gewährleistet, ist
  • §1a Nur der Hochzwergenfürst darf die Cläne wieder einsetzen
  • §1b erst dann gilt dieser Artikel. Andernfalls gilt Artikel 9.
  • §2 Die Clans sind dazu verpflichtet einen Clanfürst zu benennen oder zu wählen
  • §3 Die einzelnen Clans können eigene Hierarchien entwickeln, die aber dem Clanführer untergeordnet sind.
  • §3a Sollte ein Clan einen Clanrat einberufen ist der Clanführer der Mächtigste dieses Rates.
  • §3 Clans dürfen eigene Gesetze erlassen, jedoch dürfen sie keine Gesetze ändern oder ignorieren, die von dem Hochzwergenfürst erlassen worden sind.
  • §3a Die Gesetze des Clans müssen vom Hochzwergenfürst und dem Clanfürst unterzeichnet werden.
  • §3aa Sollte einer von den unterzeichneten Personen nicht unterschreiben ist das Gesetz nicht gültig.
  • §4 Bei Heirat muss sich das Zwergenpaar für einen Clan entscheiden
  • §4a wobei der Beruf bleibt
  • §5 Die Clans sind befugt Gebühren für die Mitgliedschaft zu verlangen
  • §6 Sollte sich ein Clan auflösen gehen alle Besitztümer an den Berg wieder zurück und sind somit dem Verwalter untergeordnet
  • §6a Der Verwalter entscheidet, was diese Besitztümer dann für einen Zweck erfüllen
Artikel 5: Justiz
  • §1 Es herrscht eine Unabhängige Justiz. Richter werden vom Hochzwergenfürst und dem Marschall ernannt

  • §2 Beim Tribunal des Gerichtes muss der Hochzwergenfürst, alle Clanführer und der Hohe Richter anwesend sein.

  • §2a Der Hochzwergenfürst wird nur repräsentativ agieren und verkündet das Strafmaß.

  • §2b Sollte eine Anklage eines der Bereiche vom Verwalter, dem Kanzler, dem Kriegsherrn oder dem Marschall abdecken, wird dieser ebenfalls geladen und entscheidet das Strafmaß mit.

  • §3 Das Tribunal behält sich das Recht vor eine Angemessene Strafe gemessen an der schwere der Tat zu ernennen.

  • §3a Dabei können folgende Strafen festgelegt werden:

    • Geldstrafe
    • Gefängnisstrafe
    • Verbannung
    • Tod
    • Herabsetzung ins Sklaventum
    • Umsiedlung
    • Folter
  • §3b Der Hochzwergenfürst kann auf Antrag weitere Strafen hinzufügen

  • §4 Sklavenarbeit ist grundsätzlich erlaubt

  • §4a Sklaven haben hierbei keinerlei Rechte

  • §5 Der angeklagte darf auferlegt werden, dass er keine Beamten Ämter ausüben darf. Ebenso kann festgestellt werden, dass er seine Ahnen verletzt hat. Dies führt ausnahmslos zu einem Prozess

  • §5a Das Gericht kann feststellen, ob der Angeklagte weiterhin als Ahne angesehen wird, nach seinem Tod

  • §6 Der Ahnen Status kann auch nach dem Tod aberkannt werden.

Artikel 6: Sklaven
  • §1 Sklaven sind einem Herrn unterstellt.
  • §1a Der Herr nimmt sich das Recht heraus einen Sklaven zu bestrafen sollte, dieser nicht seinen Wünschen erfolgen
  • §1b Der Herr ist verpflichtet dem Sklaven eine Unterkunft anzubieten. Er ist nicht verpflichtet den Sklaven zu ernähren.
  • §2 Sklaven haben einen Wert, der im Handel festgelegt wird.
  • §3 Sklaven haben kein Stimmrecht in jeglichen Räten
  • §3a Ebenfalls dürfen sie keine führenden Positionen einnehmen
  • §4 Ein Hochzwerg darf nur von dem Justiz Tribunal zu einem Sklaven gemacht werden
  • §4a Andere Rassen dürfen auf dem Schwarzmarkt gekauft werden
  • §5 Sollte ein Sklave verletzt oder versterben, muss der Herr ihm eine geeignete Beerdigung oder Hilfe zur Verfügung stellen.
  • §6 Der Herrn haftet für seinen Sklaven.
  • §6a Sollte der Sklaven stehlen oder anderweitig ein Gesetz vom Imperium Gabilgathol brechen wird der Herr zur Rechenschaft gezogen.
  • §7 ein Sklave darf nicht als Ahne angesehen werden. Seine ganze Familie verliert das Ahnentum.
Artikel 7: Andere Reiche
  • §1 Der Kanzler ist für die Äußeren Angelegenheiten zuständig
  • §1a Er vertritt das Volk
  • §1aa Das Volk sowie jeder Besucher hat das Recht eine Audienz einzufordern. Diese finden in den Gemächern des Kanzlers statt.
  • §1ab Der Kanzler darf dies ablehnen.
  • §2 Der Kanzler ist verpflichtet den großen Rat oder dem Hochzwergenfürst zu informieren, sollte ein Historisches Ereignis stattfinden.
  • §3 Jede Rasse, die sich der Neutralität in Parsifal verpflichtet hat, darf eine Botschaft für ihre Stadt in unserer errichten.
  • §4 Jedes Wesen, welche sich der Neutralität in Parsifal verpflichtet hat genießt zeitbefristeten Aufenthalt
  • §4a Hierbei ist zu beachten, dass das Imperium Gabilgathol nicht für die Verpflegung garantiert
  • §4b Die Regierung nimmt sich das Recht heraus jeden zu verbannen oder zu Verurteilen.
  • §5 Entscheidungen werden immer nach dem Ermessen von den Hochzwergen entschieden.
  • §6 Sollte eine Stadt erzürnt gegenüber des Reiches sein, werden entsprechende Gegenmaßnahmen getroffen.
  • §6a Gabilgathol hat das Recht einen Krieg gegenüber einer Stadt anzuzetteln oder zu Unterstützen.
  • §7 Ein Städtebund oder jegliche andere Bünde, Vereinigungen, Verträge dürfen nicht missachtet werden.
  • §7a Der Hochzwergenfürst kann jeder Zeit solch Bund auflösen, sofern die Mehrheit im Imperium Gabilgathol dafür stimmt. Dazu findet eine Wahl statt.
Artikel 8: Rechte
  • §1 Jeder Bürger hat das Recht auf Verpflegung
  • §2 Jeder Bürger hat das Recht auf Körperliche Unversehrtheit
  • §3 Jeder Bürgerdarf seine Meinung frei Äußern
  • §3a Die Meinung, darf nicht im Wiederspruch zum Hochzwergenfürsten stehen
  • §4 Jeder Bürger hat das Recht auf Besitz
  • §4a In geregelten Verfahren darf der Besitz eingeschränkt werden
  • §5 Der Hochzwergenfürst hat das Recht Berater zu ernennen und zu entlassen
  • §6 Jeder Bürger hat das Recht darauf ein Fest zu Veranstalten
Artikel 9: Distrikte
  • §1 Die Distrikte gelten nur dann, wenn die Stabilität und die Sicherheit im Reich nicht gewährleistet ist
  • §1a Nur der Hochzwergenfürst darf die Distrikte mithilfe eines Dekrets anstelle der Cläne einsetzen
  • §1b erst dann gilt dieser Artikel. Andernfalls gilt Artikel 4.
  • §2 Die Distrikte sind einem Gouverneur unterstellt. Dieser wird vom Verwalter oder vom Hochzwergenfürst ernannt.
  • §3 Distrikte haben die Pflicht sich auf eine oder mehrere Fertigkeiten zu spezialisieren
  • §4 In Distrikten können Zwerge sowohl Leben als auch nur Arbeiten.
  • §5 Neue Distrikte darf nur der Hochzwergenfürst in Auftrag geben.
  • §5a Der Verwalter kann jedoch eine Empfehlung abgeben.
  • §5ab Die anderen Berater können ebenso zu Rate gezogen werden.
  • §6 Sollte das Gebiet eines Distrikts erweitert werden muss das vom Hochzwergenfürst und dem Verwalter bestätigt und beschlossen werden.
  • §7 Sollte der Große Rat eingesetzt sein, sitzen die Gouverneure mit in diesem.
  • §7a Dieses Recht kann der Fürst in Einzelfällen eingrenzen
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Der Thronsaal von Gabilgathol, als Sehenswürdigkeit

Tief im Berg von Gabilgathol, befindet sich der Thronsaal des Imperiums. Dort wurden Könige gekrönt, Fürsten ernannt und einige Feste gefeiert. Dieser Thronsaal wurde vom Ersten König Thorin Hammerfaust errichtet. Dazu brauchte er einiges an Hilfe. Einer darunter war Bardrin Groth, er entwarf diese Halle, es war sein Lebensziel diese Halle im Glanz der Ahnen blitzen zu lassen. Es war seine Bestimmung und hoffte, dass auch er als Ahne anerkannt würde. Doch blieb dieser Tag bisher aus. Es schien beinahe so, als hätte Thorin Hammerfaust den ganzen Rum für sich beansprucht. Allerdings war es Bardrin Groth, der dort seinen Hammer schwang. Er schwang ihn einige Jahre. Doch an dieser Arbeit starb Bardrin. Er wurde von einem Herabstürzenden Stalaktit getroffen und am Boden aufgespießt. Sein Sohn Heganbor Groth, der zeitgleich mit in seinem Clan war, war in dem Moment selbst am Bau beteiligt und er sah es an diesen Bau zu vollenden und die Taten seines Vaters für den Bau niemals zu vergessen. Er vergaß sie auch nicht. Die Halle war zwar nicht fertig, doch war sie begehbar und dort fanden Feste, Ratssitzungen und andere Konferenzen statt. Jeden Tag baute Heganbor an dieser Halle, auch an seinen Geburtstagen, nur an dem Todestag seines Vaters fügte er eine Kerze hinzu. Diese brannte allerdings schnell aber ab.

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Also musste eine neue Idee her, eine Idee, die die Erbauer immer zeigen können, falls an diesen gezweifelt werden möge. Die Frau von Heganbor, Harga Groth, kam auf die Idee den Stammbaum von der Familie Groth in einer verstecken Kammer hinein zu meißeln. So tat es Heganbor und seine Frau es auch.

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Seine Frau wurde schwanger und der Bau war immer noch nicht fertig. Es zeichnet sich ebenso auf, dass Marent Gorin, der damalige Verwalter von Gabilgathol die Herrschaft von Thorin Hammerfaust mithilfe einer Abstimmung beenden wollte. Marent war gerade aus einer Gefangenschaft zurückgekehrt und würde nun versuchen den König zu stürzen, um selbst an die Macht zu kommen. Auch das wurde im Thronsaal besprochen und durchgeführt.

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Die Familie Groth schaute von einem Aussichtspunkt aus zu, wie der Rat beschloss Thorin Hammerfaust vom Amt zu entheben. Doch bevor sie sich versahen, waren Wachen und Legionäre im Saal aufgetaucht. In voller Montur führten sie Marent und seine Mitstreiter hinaus, sie kämpften noch aber ohne Erfolg.

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Dieser Tag sollte in die Geschichte von Gabilgathol einhergehen, denn auch die Familie Groth war der Meinung, dass Thorin Hammerfaust König bleiben sollte und nicht für seinen Verrat bestraft werden sollte. Sie zogen mit den Legionären Richtung Hinrichtungshalle und beobachteten die Hinrichtung eines der Mitstreiter Marents. Marent selbst wurde verschont aber zu welchem Preis? Thorin Hammerfaust übergab das Zepter Marent Gorin als Tribut und Ehrvollen Zwerg. Daraufhin verschwendeten duzende der Zwerge aus den Hallen, in Scharen folgten sie Thorin Hammerfaust nach.

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Auch Heganbor folgte Thorin Hammerfaust nach, seine Frau mit dem Kind blieben in Gabilgathol und warteten auf die Rückkehr der tapferen Helden. Harga musste aus der Anordnung heraus von König Marent Gorin den Eingang des Thronsaals mit Kies bedecken, da die Regierung noch nicht gebildet wurde. Ebenso verlangte die Verfassung nach einer neuen Wahl des Königs, es waren aber alle Zwerge in den Hallen klar, dass Marent Gorin die Wahl gewinnen würde und nicht Hrothgar Barazinbar.

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Die Wahl war vorüber und Marent Gorin wurde auserwählt. Nun musste eine Krönung folgen. Harga fertigte Banner an und hing sie im Thronsaal auf, drei, für die Drei Ähren des Berges. Die Ära des Anfangs, die Ära des Beginns mit Thorin Hammerfaust, die Ära der Ordnung mit Marent Gorin. Diese Banner trugen die Farben von Gabilgathol, schwarz und Orange, die Hochzwerge waren wieder vereint sollten diese Farben an der Krönung signalisieren. Die Krönung war das große Finale, dort sollten dann auch die Bauarbeiten beendet werden des Thronsaals.

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Doch soweit würde es nicht kommen. Tologrim Hadari, der zu dem Zeitpunkt frisch im Berg eingezogen war, fing bereits an einige Zwerge zu ermorden. Harga flieh Tologrim ins Wort und bezeichnete ihn als ehrlos. Am nächsten Tag wurde sie aufgehangen im Thronsaal gefunden. Blut tropfte von der Decke. Ihre Tochter, Galadil verschonte er jedoch. Sie war kalt und unemotional, deswegen schaffte sie den Leichnam weg. Durch den Tod ihrer Mutter, war es klar, der Thronsaal würde noch einige Jahre an Fertigung überdauern, da durch den Tod auch die Pläne von Heganbor nicht mehr in der Familie überdauerten. Entweder er käme zurück oder Harga müssten den Bau neu entwerfen. Die Krönung hat begonnen, alle Stadtherren in ganz Parsifal waren gekommen, um den Glanz des Thronsaals zu erblicken.

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Es war wahrlich schon anzusehen, wie das Gold am Thron und die Rüstungen an der Wand blitzen im Lichte der Feuersäulen. Sowas ist wahre Stärke und wahre Macht, dachte sich Harga und fing an sich mit Tologrims Sichtweise auseinander zu setzen. Kurz vor der Ankunft von Alkira Gorin, die Nichte von Marent Gorin trat sie dem Widerstand von Tologrim bei und kämpfte fortan gegen Marent Gorin Regime. Die Monarchie sollte beendet werden, so war es mal das Ziel. Marent wurde Krank und erlag an seiner Krankheit, es war ein gut eingefädeltes Verbrechen des Wiederstandes. Er ist gestorben, gestorben nicht mal in seiner eigenen Heimat, nein, in Sparta. Sparta das Reich der Lügner und Verbrecher. Sie haben sich schuldig gemacht, die Hochzwergische Tradition zu brechen. Sie haben beschlossen, dass die Hochelfen Stadt Tavaryn das Gebiet von Gabilgathol bekommen soll. So führte Tologrim eine Revolution an, zur Gründung des Imperiums von Gabilgathol. Dort soll wieder Frieden und Ordnung stattfinden. Auch hier wurde der Thronsaal ein Zeichen. Denn dort verbrannte der neue Herrscher alle Banner und Leichen von Marent Gorins Anhänger schafft. Weitere Feste werden kommen und weitere werden geplant werden. Die Geschichte rund um den Thronsaal wird imposant und groß werden. Dieser Saal ist Dreh und Angelpunkt in der Gabilgatholischen Geschichte. Eine Geschichte mit Höhen und Tiefen. Eine Geschichte mit viel Potenzial für jeden Zwerg. Galadil Groth baut noch heute an den Thronsaal und verbessert ihn für ihren Fürsten.

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Die Halle des Hammerschlags - Sehenswürdiigkeit


Im Lager von Gabilgathol befindet sich eine Halle. Die Halle des Hammerschlags. Diese Halle wurde von Grain Hammerfaust errichtet. Sie dient für einen Wettbewerb, einen Zwergischen und Brutalen Wettbewerb. Der Wettbewerb würde beginnen, sobald der Herrscher des Berges den Hammer von Grain auf den Amboss schwingt. Dann ertönt ein Klirren im Saal und alle Hochzwerge strömen mit ihren Spitzhacken, Äxten, Schaufeln und Schwerter hinaus. Hinaus in die weite Welt. Hinaus um Preise zu suchen, denn der Hochzwerg, der mit der meisten Beute zurückkehrte, schaffte es einen Preis zu ergattern.Einen Preis, der einen Hochzwerg, der sein Leben, seine Ehre aufs Spiel setzt würdig ist. Manch einer munkelte, dass durch diese Tradition schon einige Zwerge zum Ahnen ernannt wurden und das zu Lebzeiten.

Nur die Härtesten und besten Hochzwerge schafften es die ersten drei Plätze zu erreichen. Die ersten drei Plätze würde bedeuten, dass sie eine Statue gewidmet bekommen. Eine Statue, aus ihrem Gesicht, aus ihrer Statur und mit ihrem Namen drin. Doch nur der erste Platz, der Diamanten Platz würde es schaffen in die Halle der Sieger zu gelangen. Die Halle die bei den Zwergen auch „Helgôt avor Djêrg“ genannt wird. Diese Halle beherbergt alle Sieger aus vergangenen Zeiten. In Stein gemeißelt haben sie die Sieger, das Abzeichen des „Molbrût“ verziert den Sockel der Statue. Diese Halle hat etwas Besonderes. Sie ist prunkvoll gestaltet und mit allerhand Zierde und Liebe errichtet worden. Der Wettbewerb, für den diese Halle erbaut wurde, endet, sobald der Herrscher des Berges erneut mit dem Molbrût-Grain auf den Amboss schlägt.

Viele Wettkämpfe wurde bestritten, viele Hochzwerge erhielten Preise, viele Könige wechselten. Der Berg schien zu wachsen und so schien auch die Halle an Prunk zu gewinnen. Es zeichnete sich ab, dass der Berg Thorin Hammerfaust als König nennen würde. Als König der Hochzwerge im Berg Gabilgathol. Grain Hammerfaust würde mächtig stolz auf ihn sein, wenn das Hören würde. Thorin respektierte diese Tradition und führte sie stets mit vollem Gewissen fort. Er sah es als seine Familiäre Pflicht an seinen Urgroßvater und zu dem Zeitpunkt bereits Ahne seiner Familie mit diesem Wettbewerb zu ehren. So nahm er auch immer selbst an diesen Wettstreit teil. Das Einzige, was er immer wieder beklagte, war die Tatsache, dass Hochzwerge für diesen Wettkampf ihr Leben ließen. Er vermochte es nicht, wenn seine Freunde, wenn seine Brüder den Tod in die Augen blicken mussten, nur um vielleicht einen Rang auf der Tribüne im Helgôt avor Djêrg zu ergattern.

Trotz aller Angst um seine Bevölkerung, versuchte Marent Gorin einen Putsch an ihn. Als Marent Gorin und seine Gefährten gerade in die Hinrichtungshalle gebracht wurden waren, befahl Thorin Hammerfaust diese Halle zu verschließen. Klar war, dass Marent gewiss von dieser Halle wusste, sich aber nicht leisten konnte, eine in Marents Augen von einem Verräter erschaffene Tradition weiter laufen zu lassen. Mit diesem wissen im Hinterkopf, ließ Thorin Hammerfaust die Halle versiegeln und die bisherigen Statuen der Sieger vernichten. Er wüsste, dass wenn diese Halle wieder geöffnet würde, eine neue Blüte der Herrlichkeit eintreten würde. Eine Blüte voller Frieden und Neutralität. Eine Blüte, die Hoffnung in den Berg strahlen sollte.

Die Bibliothek in Gabilgathol war das Einzige, was noch an dieser Tradition erinnerte. Denn als Thorin Hammerfaust Gabilgathol verlassen hatte, folgten ihm ein Großteil der Zwerge des Berges. Bereit für neue Abenteuer. Die, die blieben teilten die Ansicht von Marent. Desto länger Marent an der Macht blieb, desto mehr verschwand das Wissen über diese Halle und ihr Erbauer. Diplomaten gingen in Gabilgathol ein und aus. Krisen begleiteten den König Marent Gorin. Doch diese Halle, die blieb beständig. Als Marent starb und Tologrim Hadari an die Macht kam, sollte eine neue Ära beginnen. Eine Ära der Sicherheit. Eine Ära voller wissen über das, was man täte. Eine Ära, die Gabilgathol zum alten Glanz verhelfen sollte. Viele Zwerge erhoben sich und zeigten, was sie können, um Tologrim zu unterstützen. Ehemalige Schmiede, Diplomaten, Krieger und weitere Zwerge schlossen sich der Bewegung ihm an. Dwûnin Ritâl durchstöberte gerade die Bibliothek und fand das Buch über die Tradition des Molbrût-Grain. Er unterrichtete unverzüglich Tologrim Hadari von dieser Neuigkeit. Dieser war geschockt aber auch sehr angetan von der Idee. Es sei ihm egal ob ein Zwerg sterbe für das wohl Gabilgathol. So würde er es auch tun. So ließ er den Wettkampf erneut beginnen, doch ohne dabei die Halle zu verwenden. Er ließ es einfach verkünden, ohne jegliche Rituale oder Prunkvollen Gebäuden.

Sein Verwalter Gulbart Sigin-Inbar wusste von den Traditionen, da ihm Dwûnin Ritâl wutentbrannt davon erzählte, dass der Hochzwergenfürst von Gabilgathol nicht den Traditionen der Ahnen folgen möge. So entschied sich Gulbart nach dieser Halle zu suchen. Weit kann sie ja, nicht sein, so ist der Standort begrenzt auf das Lager in Gabilgathol. Er fand es lange nicht. So vergingen Nächte und Tage, wo Diplomaten, Krieger, Elfen, Menschen, Boten, Schmiede, Händler und anderweitige Wesen den Berg von Gabilgathol betraten und wieder verließen. Es folgte ein Weltenrat und wiederum ein anderer. Dann fand Gulbart endlich die alten Hallen.

Er zeigt es ihm seinen Hochzwergenfürst und guten Freund Tologrim und dieser war begeistert. Doch vermochte er es, dass wir die Halle feierlich entsiegeln. Man solle sie Prunkvoll entsiegeln, sodass der Inhalt offenbart werden kann. Die Tradition von Molbrût-Grain sollen wieder in die Hallen von Gabilgathol einkehren. So soll ein Fest an jedem Ende des Wettstreits eintreten. Ein Fest in der Taverne von Gulbart, ein Fest zur Vorbereitung der Ernennung der Ahnen.

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