Geschichten aus der Feder Akiras

Grüße. Ich werde hier Geschichten veröffentlichen die ich selbst geschrieben habe^^ Viele dieser Geschichten sind im Auftrag anderer Spieler entstanden.

Wenn ihr von mir eine Geschichte haben wollt dürft ihr mich gerne anschreiben^^

(Entschuldigt das Sci-Fi Bild, aber das ist das Logo meiner Künstlerseite auf FB, “Akiras Wordbox”)
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Hier eine Geschichte, im Auftrag von @AnnaFZ

Eine lustige Runde

Während es draußen regnete wie verrückt, herrschte im Wirtshaus zu Alalea reger Betrieb. Die Braumeisterin Anna hatte alle Hände voll zu tun, ihre Gäste zu bewirten. Und an verregneten Tagen wie diesen war das Wirtshaus stets gut besucht. Heute war sogar Akira aus Edensang dabei.
Außer Akira und Anna, den beiden Braumeistern Elysiums, war außerdem Gruup, eine Freundin Annas dabei. Des Weiterem war Septimus, der Graf des Fürstentums Veritas und sein Kumpane Recher mit dabei.
Und wie immer wenn das Wirtshaus voll ist ging es heiß her. Gruup und Recher saßen bereits schunkelnd auf ihren Hockern und schauten dabei ganz verklärt die Wand hinter dem Tresen an. Anna holte gerade eine weitere Kiste mit Flaschen voll goldigen Mets aus dem Keller des Wirtshauses und warf Akira eine zu.
„Koste mal davon und sag mir was du davon hälst“ Rief sie über das laute Lachen hinweg, welches plötzlich von Septimus ausging. Sie ging zu ihm und wollte ihn gerade beruhigen, als jemand ihr von hinten auf die Schulter tippte. Sie drehte sich um und sah in Gruups Gesicht. Diese sah Anna und und nuschelte irgendetwas, doch ein lauter Rülpser der vom Tresen her kam ließ Anna zusammenfahren. Sie drehte sich zum Tresen und sah Akira an. Dieser grinste nur frech und streckte ihr die Zunge raus.
„Schmäckt guot, Annalein!“ grölte er durch das Wirtshaus.
Hinter sich hörte Anna einen dumpfen Aufprall. Septimus war umgekippt. Ihr Schrecken verflog als Anna sich über ihn beugte und seine Atmung sah und sein schnarchen hörte.
Mit einem lauten Krachen flog plötzlich die Tür auf und eine dunkle Gestalt erschien im Rahmen. Alle zuckten zusammen und starrten erschrocken zur Tür, niemand rührte sich. Man hörte nur das Prasseln des Regens, Septimus Schnarchen und einen leisen Schluckauf aus Rechers Richtung.
Die Gestalt betrat das Wirtshaus. Im Schein der Fackeln erkannte man nun wer es war, und alle atmeten erleichtert aus. Es war Noir, Annas Gemahl. Er schwenkte einige Flaschen dunkelgrüner Flüssigkeit und grinste. „Hab ich mitgebracht. Wer will?“
Annas Augen begannen zu funkeln und sie griff gierig nach einer der Flaschen.
Noir schwenkte die Flaschen provokant über ihr, da sie nicht groß genug war um dran zu kommen.
Anna setzte ihren Dackelblick auf. „Schatz, bitteee…“ jammerte sie gespielt.
Noir erweichte sich und gab ihr eine der Flaschen. Dann warf er Akira, Recher und Gruup eine zu.
Akira wusste was es damit auf sich hatte: In diesen Flaschen war Absinth. Annas Lieblingsgetränk.
„Woah, bissu sicha dass u das Anna gebn kannst?“. Akira entkorkte seine Flasche und nahm einen Zug. Noch bevor er alles schlucken konnte hatte Anna ihre Flasche schon in einem Zug geleert.
„Boah… lecka. Aba där get ja echt schnäll zu Kopfff…“, lallte sie und schwankte ein wenig. „Mir ist… so heiß…“. Sie lockerte einen Träger ihres Kleides, doch bevor irgendetwas entblößt werden konnte war Noir zur Stelle und richtete das Kleid seiner Frau wieder ordentlich.
„Liebste, du solltest nun ins Bett“.
Recher und Gruup hatten sich bereits wankend auf den Weg nach draußen gemacht, wo der Regen grade nach ließ und die ersten Sonnenstrahlen die Dächer Alaleas streichelte.
Akira war am Tresen eingeschlafen und sabberte leicht auf das Eichenholz.
Anna ließ sich in Noirs Arme sinken und döste weg. Sie bekam nicht mit wie Noir sie nach Hause trug und ins Bett legte.

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Ich finde deine Texte voll gut ^^

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Voll gut Akira! Du bist viel besser als ich :smiley:

Sehr gut geschrieben! :relaxed::+1:

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Sehr schön,bis auf dass mein Char niemals so viel trinkt,da ist viel zu viel Angst stockbesoffen von Hagrast erdolcht zu werden…

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Da ist die Gefahr gering, er sieht Elfen glaube ich lieber leiden. Und Elfen leiden stockbetrunken nicht so.

Wunsch von Anna, Sorry :stuck_out_tongue: Zahl es ihr doch heim indem du bei mir eine Geschichte bestellst in der sie doof aussieht ^^

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Ach das hat die Geschichte auch ganz gut geschafft.
Nur dass sie außerhalb der Geschichte auch so ist…

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Also, ich bitte euch, so schlimm bin ich nicht : P
Der alkoholisierte Zustand kommt nur vom Alkoholtesten, jemand muss es ja machen, also opfere ich mich für die Wesen Elysiums hmpfh

Und See, du greifst gerne zu dem ein oder anderen Rotwein, dass wissen wir ;3

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Gegen einen leckeren Roten ist nichts einzuwenden :smiley:

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Wow, echt toll geschrieben, ich bin beeindruckt. Ist es nicht toll, dass wir Leute wie Akira in unserer Gemeinschaft haben? Das belebt doch auch irgendwie die anderen, weil sie wieder was tolles zum lesen haben. Ich hätte vielleicht auch ein paar Ideen, aber dafür würde ich euch gerne besser kennen lernen, sodass ich eine gute Idee zu einer noch besser geschriebenen Geschichte. Hilfe, ist das Inspiration, die ich seit Jahren nicht mehr so gespürt habe?

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Auch wenn ich einen guten Wein zu schätzen weiß,
du trinkst deutlich mehr als ich,
ich Vertrag es nur nicht…

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Hier eine neue Geschichte, basierend auf dem kleinen Tanzevent vorgestern mit @AnnaFZ und @Zwarek

Tanz im Himmel

Obwohl die drei so weit oben waren, ging kaum Wind auf der Platform Lumiére, der großen Fläche weit über dem Edensanger Marktplatz. Akira stand auf der Bühne die er gestern errichtet hatte, und schaute auf die Zuschauertribüne, ebenfalls handgezimmert, wie man dem fast bedrohlichem Ächzen und knarren der Tribüne entnehmen konnte.
Dort saßen Lady Anna und Sir Zwarek und schauten gebannt zu ihm. Er räusperte sich. „Danke dass ihr beiden gekommen seid. Ich plane ein Event zu veranstalten. Ein Event, bei dem sich alles ums Tanzen dreht. Denn Tanz ist etwas wundervolles, eine schöne Art, seinen Gefühlen und Empfindungen freien Lauf zu lassen.“
Anna war sofort Feuer und Flamme. „Was wird denn getanzt?“ fragte sie neugierig.
„Alles, was ihr wollt und könnt“, antwortete Akira. Anna erhob sich und betrat die Bühne. Erwartend stand sie vor Akira. Dieser schaute sie aber nur verdutzt an.
„Anna?“
„Fordere mich zum Tanz auf“, sagte sie und lächelte. Akira trat zögerlich einen Schritt zurück.
„Zum… Tanz. Du meinst… einen klassischen Ball-Tanz?“. Er schüttelte den Kopf. „Es tut mir leid… den beherrsche ich nicht.“
Anna lachte. „Das macht nichts. Dann führe ich.“. Sie verneigte sich leicht vor Akira, der es ihr nach tat, und streckte ihm dann die Hand aus. Er ergriff sie, und gemeinsam drehten sich die beiden, von ihr angeführt, in einem Walzer über die Bühne. Akira fand Gefallen an diesem Tanz. Anna war eine gute Tänzerin, und sie führte sehr gut. Ihr Gatte war ein wahrer Glückspilz.
Schließlich, nachdem beide eine Zeit lang getanzt hatten, löste Anna sich, verneigte sich und wollte gerade die Bühne wieder verlassen. Aber sie blieb stehen und sah Akira an.
„Kennst du den Tanzschritt, bei dem die Frau vom Mann hochgenommen und in der Luft gehalten wird?“
Akira verneinte, erklärte sich aber bereit, es auszuprobieren.
Anna stürmte aus kurzer Distanz auf Akira zu, doch dieser verfehlte sie, und für Zwarek musste es aussehen, als veranstaltete Anna ein Bockspringen, mit Akira als Hindernis-Bock. Er lachte, genau wie Akira und Anna, die sich nochmal einander verbeugten, und Anna verließ die Bühne.
Zwarek sah Akira an. „Wenn du keinen klassischen Tanz kannst, aber ein Tanzevent veranstalten willst, musst du doch irgendetwas tanzen können, oder nicht?“ sagte er in seiner rauen Stimme.
Akira nickte. „Ja… ich beherrsche den Bauchtanz“.
Zwarek sah ihn zweifelnd an. „Ist das nicht eher was für Frauen? Und ist das nicht etwas sehr… na ja… erotisch?“
Akira lachte und schüttelte den Kopf. „Nein. Auch Männer können bauchtanzen. Und es hat weniger mit Erotik zu tun als viel mehr mit dem Bedürfniss, seine eigenen Gefühle zu expressionieren.“
„Nun gut“, meinte Anna, die sich mittlerweile wieder gesetzt hatte. „Dann zeig uns das mal“.
Akira verschwand hinter der Bühne. Als er kurze Zeit später wieder auf der Bühne erschien, trug er eine etwas weiter geschnittene Hose aus Satin. Sein Oberkörper war unbekleidet, dafür waren um seine Arme Bahnen aus durchscheinender Seide gewickelt. Er schaute in den Himmel, atmete tief durch und begang zu tanzen. Seine Hüften schwangen zum Gesang des wehenden Windes, sein ganzer Körper war eine einzige, fließende Bewegung wie Wasser dass von seichten Wellen bewegt wird.
Zwarek und Anna trauten ihren Augen nicht. Dass so etwas ungewöhnliches so schön sein konnte.
Als Akira nach einiger Zeit des Tanzens mit einer Verbeugung endete, klatschten die beiden Beifall.
„Wir werden dir helfen, das Fest zu organisieren“, rief Zwarek begeistert.
„Ja. Das wird das schönste Fest Elysiums!“ jubelte Anna.

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Sehr interessante Interpretation der Geschehnisse​:eyes::relieved:

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Sehr gut geschrieben! :slight_smile:

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Ich verstehe nicht was da dran so schlimm sein soll…

Furries sind natürlich erlaubt wieso sollten die es nicht sein.

Lass uns das, falls du willst, privat bereden… da müssen wir hier den Thread nicht mit zumüllen…

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Eine Geschichte im Auftrag von @Torte

Flucht nach Elysium

„Tötet den König!“
„Wo ist der Bastard?“
„Findet und hängt ihn!“
Laute Stimmen hallten durch das Schloss, und die Schritte mehrerer Dutzend Stiefelpaare ist zu hören. In einer dunklen Nische kauerte George Scott, König Britanniens, und verbarg sich vor seiner einstigen Leibwache, welche ohne ihn zu bemerken an ihm vorbei hastete. Als der Letzte vorbei war erhob Georg sich und hechtete den Gang entlang, weg von den Stimmen. Sein Ziel war der verborgene Gang der zum Hafen führte.
Wie konnte es nur so weit kommen? Ein Fehlentscheid, und das Volk wollte seinen Kopf? Da musste mehr hinter stecken. Wurde er verraten?
Er erreichte den verborgenen Gang und folgte ihm bis zu einer abgelegenen Mole am Hafen. Hier wartete ein kleiner Segler mit seinen treuesten Gefolgsleuten auf ihn. Er betrat den Segler und gab Befehl zum Ablegen.
So verließ George Scott, ehemaliger König Britanniens seine einstige Heimat, vertrieben und verraten. Er schwor sich: Einst würde er zurückkehren, den Verrat aufdecken und seine einstige Stellung wieder beanspruchen.
Auf hoher See, das Festland war längst schon am Horizont verschwunden, wendete sich das Blatt für Georg jedoch wieder zum Schlechten. Seine Getreuen meuterten gegen ihn. Auch sie waren wohl Teil des Verrats. Sie banden George an Deck fest und fielen über den eigens für ihn hergebrachten Proviant her, veranstalteten ein riesiges Gelage, bis tief in die Nacht hinein. Irgendwann, es muss wohl um Mitternacht gewesen sein, fiel auch der letzte Matrose in einen rauschesverschuldeten Schlaf, und George konnte endlich die Fesseln lösen, an denen er den ganzen Tag schon heimlich gezogen und gezerrt hatte, so dass diese sich lösten.
So leise wie möglich ließ er ein Beiboot zu Wasser und ruderte vom Segler weg. Er sah nicht wohin er ruderte. Mehrere Tage war er auf hoher See, mittlerweile zu entkräftet um zu rudern. Er ließ sich treiben. Mit einem Mal hörte er ein Knirschen, und das Boot legte sich schief. Mühsam erhob sich George und sah dass das Boot an einem Strand angetrieben war. Es war warm, nicht zu heiß, sehr angenehm. In ein paar Metern Entfernung sah er eine Hütte. Er taumelte hin und pochte an der Tür. Er sah noch wie die Tür sich öffnete, doch da schwanden ihm schon die Sinne.
Als er wieder zu sich kam lag er in einem Bett. Neben ihm saß auf einem Hocker eine junge Frau, die ihm das Gesicht mit feuchten Tüchern abtupfte.
„Gott sei Dank, ihr seid wach. Wir waren uns nicht sicher ob ihr es schafft. Ihr habt einige Tage fiebrig geschlafen. Wie ist euer Name?“ fragte sie.
Georg überlegte. Sollte er seinen Namen verraten?
„Wo bin ich?“ fragte er stattdessen.
„In Miningham, einem Dorf im Lande Elysium. Wir sind nur ein Fischerdorf, doch wenn du magst kannst du bleiben. Du siehst aus als könntest du ordentlich zupacken.“
George nickte. Elysium also. Er hatte von diesem Land gehört. Fern der Heimat. Hier kannte ihn sicher niemand. Hier wollte er von neuem Beginnen.
„Mein Name ist Georgius. Georgius von Miningham.“

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