Heimkehr ins Licht

Heimkehr…


Wenn sich eine Tür der Vergangenheit schließt geht eine neue Tür zu Zukunft auf…


Musik

https://www.youtube.com/watch?v=LonF2Q65HUM


Ein kühler Wind fegte durch Ishwara. Nahezu jeder Lichtelf wusste was geschehen würde. Jede konnte das Gefühl der ferne spüren. Kein mucks war auf der ganzen Insel zu hören. Die Sonne ging nun langsam über der Insel auf und tränkte diese in helles Licht. Die Palmen rauschten im Wind und man bemerkte erstaunlich viele Gesteinsbrocken am Fuße der Berge. Nun konnte man die kleine zierliche Stadt Nigra Flamma sehen. Einige Häuser von Trümmern zerschlagen konnte man erkennen und die großen Höhlen der Elfen waren von viel Schutt und Asche begraben worden. Langsam erkannte man viel hochgewachsenes Gras an den Wegen. Einige Vögel saßen auf den Bäumen und ein kleiner Hase streifte durch die scheinbar verwilderten Hütten.

Doch wie war es dazu gekommen? Noch gestern sah dieser Ort aus wie immer, aber nun war er eine Definition eines zerstörten Ortes, der von der Natur vernichtet wird. Die gigantische Phönix Statur war in sich zusammengebrochen und ein kleiner Sprössling eines Baums sprießte aus den Trümmern jener Statur. Der Festplatz der Stadt sah nicht anders aus. Die großen Balken, die sich sonst über den Platz streckten, waren zusammengebrochen. In der Bucht vor dem Platz schwommen Holzplanken und auch kleinere Gesteinsbrocken waren auf den Boden des Wassers gesunken. Stofffetzen hingen in den Bäumen der Insel sowie auch kleinere Gegenstände, die durch starke Windböen herumgewirbelt wurden. In den sonst so glatten und perfekt an den Berg angepassten Wegen waren Löcher, aus denen der Gestein gebrochen war und nun wie vieles davon am Fuße der Berge lag. Die Säulen, die die Wege stützten, waren gebrochen und Teile der Wege waren abgerutscht. Im sonst so belebten Stadtinneren vor den Gebetshöhlen waren viele Trümmer verteilt und teile von diesen waren wie die meisten Höhlen verschüttet.

Die Brücke, die den Großteil der Insel mit den eher ländlichen Bereichen verband, war eingestürzt und kaum eine der kleinen Hütten stand noch und die großen Felder waren bewachsen selbst kleine Bäume tummelten sich nun auf diesen. Auch der Marktplatz wies nun eine Wiese auf und kaum einer der Stände existierte noch. Das große Kristalllicht war zu Boden gekracht und in seine Einzelteile zersprungen. Auch der Steg, an dem die Schiffe ankerten, war ebenso zerstört worden. Die Schiffe befanden sich nun auf dem Meeresgrund geprägt von Algen und Korallen.

Doch ein Ort stach in all der Zerstörung hervor. Eine wunderschöne gerade Wiese zu Füßen des Palasts…

Der Mond erstreckte sich über Ishwara und jede Lichtelfe war zusehen. Alle Lebenden Ishwaras waren versammelt auf der Wiese zu Füßen des Palasts in einem Kreis. Langsam schritt die Hohepriesterin in den Kreis. Ihr Blick war ruhig und monoton während sie die anderen betrachtete. Die Kinder der Insel lagen zitternd in den Armen der Älteren. Langsam ließ die Hohepriesterin ihren Blick durch die Menge schweifen

„Wir sind Hüter. Aber auch sind wir Wesen, die eine Aufgabe haben und auch sind wir eine Familie…wir kennen unsere Ziele und wissen alle was am Ende dieser steht. Doch nun haben wir alle ein Wissen geschenkt bekommen. Ein Wissen unseres Gottes. Ein Wissen der Erlösung und eines der Freiheit. Eine Prophezeiung, die sich stehts, bewahrheitet wurde uns offenbart. Eine dessen Hintergrund wir nun erfahren haben. Was wir gerade fühlen? Angst? Trauer? Verzweiflung? Das mögen vielleicht einige von euch spüren. Aber für mich ist es eine Erlösung, eine Befreiung und auch ein Segen. Ich selbst weiß wie dies jetzt klingt…egoistisch aber ich denke das ich gerade jetzt ehrlich sein sollte.“

Ein lächeln zierte das Gesicht der Elfenkönigin als sich nun die ersten Sonnenstrahlen orange färbten und langsam ein helles Licht jede Elfe in ihrem Umkreis umhüllte.

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Langsam begannen die Elfen heller zu strahlen ehe kleine Lichtfunken von ihnen aufstiegen und sich ein heller Schleier um die Elfen bildete. Im Hintergrund waren knackende Geräusche zu hören und nun sah man wie langsam gigantische Trümmer an den Elfen vorbeirasten gen Meer zum Fuße der Berge.

Erstaunt richteten sich die Elfen auf während sich nun kleine Lichtpartikel von ihnen lösten und gen Himmel flogen. Immer mehr schwanden die Partikel in den Himmel und lösten nun die Elfen nach und nach auf ehe ein helles Licht über ihnen erschien was die Gestallt eines Mannes zeigte der seine Hand nun ausstreckte und leise redete. „Kommt zu mir meine Kinder…lasst euch erlösen von dieser Qual…“ seine Stimme war sanft und einige Elfen begannen zu reden während die Königin nur zu dem Lichtmann auf sah und sich sanft verneigte. Nun erschienen 6 weitere Gestallten an seiner Seite. Das Abbild Maylas, das Abbild Samsaras, das Abbild Jivas, das Abbild Pranamayas, das Abbild Jivanmukti und der Schwarze Phönix. Sie alle sahen zu ihren Kindern herunter die mit Tränen in den Augen zu ihnen heraufsahen. Das Lichtwurde stärker und nun bemerkten einige Elfen das sie begannen sich aufzulösen.

Langsam ging nun die Sonne unter und der Mond tauchte die Welt mit Dunkelheit von der in Ishwara jedoch nichts zusehen war. Langsam stieg der Mond an während die Zeit wie im Fluge verging und man plötzlich bei dem ersten Lichtelfen sehen konnte wie seine Haut abblätterte und diese langsam in sich zerstört wurde. Langsam viel eine Art Haut zu Boden und ein heller Geist entstieg dieser der nun langsam gen Himmel stieg. Diesem Beispiel folgt die anderen Lichtelfen. Nach und nach hinterließen sie lediglich eine Haut und stiegen gen Himmel auf. Der Wind fegte stark über Ishwara. Die Bäume neigten sich gefährlich und das Meer schlug hohe Wellen.

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Letzten Endes blieb nur noch Kayro zurück. Auch ihre Haut viel langsam zu Boden. Inzwischen liefen ihr Tränen über die Wangen und sie sah ihren Schützlingen hinterher und schloss sanft die Augen ehe auch die letzte Lichtelfe sich aus ihrer Haut löste. Niemand der nicht in Ishwara war konnte dieses Schauspiel erleben. Nur ein seltenes Phänomen war in dieser Nacht am Himmel Parsifals zu erkennen. Denn was man sehen konnte war der schönste Sternenhimmel den man bisher gesehen hatte. Tausende Sterne waren zusehen und niemand konnte ahnen das sie das Zeichen der Heimkehr waren. Die Lichtelfen waren verschwunden und zurück blieb nur ihre nun von Natur überwucherte Stadt. Der Blick des Lichtgottes schweifte über Ishwara und er lächelte warm. Ja es hatte jemanden gegeben der seine Vorstellung umgesetzte hatte. Der der Welt etwas neues gab, doch…wenn es am schönsten ist ist meistens die Zeit eines Abschieds gekommen. Langsam wendete er sich gen Himmel und verschwand mit den Geistern und vielen Lichtern seiner Schützlinge an seiner Seite.

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𝒜𝓇𝒾𝑜𝓃 𝒜𝓃𝒹𝓊𝓃𝑒

Was sagt man so schön? Wichtig ist es vergeben zu können…? Oh ja so war es. Langsam schloss Arion seine Augen. Während er die Wärme des Lichts auf seinen Wangen spürte. Er fühlte sich leicht und Frei. Alles was er erlebt hatte…der Verlust seiner Eltern…das Chaos in Ishwara…er seufzte leise und spürte plötzlich etwas enorm schweres von sich fallen was sich besser anfüllte als das pure Glück selbst. Als er seine Augen wieder öffnete merkte er wie er langsam schwebte und sah zu Boden. Seine Hände, seine Kleidung alles leuchtete Hell. Sein Spirituelles war seinem Körper entwichen. Er streckte sich und holte tief Luft während er weiter gen Himmel flog. Ein kleines aus dem gleichen hellen Licht bestehendes Häschen hüpfte um ihn herum. Ja täglich hatte er gebetet, täglich den Tod erlebt aber jetzt fühlte es sich an als könnte ihm nichts auf der Welt mehr und er schloss die Augen erneut. Letztlich war es wie es gesagt wurde. Das Ende bedeutete Freiheit und…das Ende war der Anfang der Freiheit. Nun spürte er wie sein ganzer Körper leicht zu werden schien ehe alles weiß wurde…


𝑅𝒶𝓎𝒶 𝒜𝓀𝒾𝓇𝒶 𝒜𝓋𝑒𝓃𝓈

Langsam blinzelte sie als sie das Licht spürte und ließ ihren Blick durch die Menge gleiten. So viele? Sie alle würden hier und jetzt gehen? Aber wie? Sie hatte Malia nicht gefunden! Panisch sah sie sich um als langsam der erste von ihnen gen Himmel steig begann sie zu zittern. Ihre Schwester hatte sie nicht mehr gefunden…ihn ihre Heimat konnte sie nie wieder zurückkehren und auch ihr innigstes Ziel blieb ihr versperrt. Sie ballte eine Hand zur Faust als sie plötzlich zusammenzuckte. Als hätte ein Blitz sie getroffen sah sie auf. Malia…sie flog über ihr und hielt ihr lächelnd die Hand entgegen. Sie war es? Ihre Schwester…und von einem auf den anderen Moment fühlte sie etwas und merkte wie sie nach oben flog. Sie blinzelte und starrte ihre Schwester an die eine Hand an ihre Wange gelegt hatte. Langsam flogen beide gen Himmel und langsam sah Raya zu Mayla die oben neben dem Gott des Lichts stand. Sie lächelte sie kurz an und kaum sah sie weg begann Raya leicht zu kichern. So fühlt sich also Erlösung an und dann wurde alles weiß…


𝒢𝓇𝒶𝓎 𝑀𝑜𝓁𝒾𝓈𝑜𝓃

Sie saß am Boden und zitterte leicht als sie spürte wie sich Teile ihres Körpers lösten. Was passierte jetzt? Sie hatte Angst vor dem was gleich passieren würde als sie die Wärme um ihren Körper umhüllt spürte. Sie schloss die Augen als sich eine Hand auf ihre Schulter legte. Schnell drehte sie sich um. Tokrá, er lächelte sie aufmunternd an und sie blinzelte leicht. Schon immer war er an ihrer Seite gewesen. Damals in Ankaa und jetzt…sie nickte ihm langsam zu als ein kurzes Stechen ihren Körper durchflutete und sie merkte wie sie den Boden verfließ. Tokrá hob zum Abschied eine Hand. Nun liefen Tränen über Grays Gesicht und sie richtete ihren Blick nach oben als der schwarze Phönix langsam vor ihr erschien und sanft den Kopf senkte „Kehre nach Ankaa“ sie blinzelte und im nächsten Moment wurde alles weiß…


𝒯𝓎𝓁𝒶𝓃𝒹𝑜𝓇𝒾𝒶 𝒦𝓊𝓀𝒾

Langsam stieg sie von dem bewachsenen Boden auf. Was hatte sie? Jeder hier hatte irgendwas, doch was hatte sie? Sie zitterte als sie spürte, wie sie gen Himmel stieg und sie senkte den Blick war es das? Doch als sie begann zu weinen nahm jemand ihre Hand. Es war der den sie schon zu lange gesucht hatte. Der der sie verstand und der der immer an ihrer Seite war. Ihr Bruder den sie schon viel zu lange suchte. Sie lächelte und umarmte ihn ehe sie sich langsam auflöste und alles weiß wurde…


𝑀ä𝓃𝒻𝒾𝓈

Stumm legte Mänfis seinen Helm zu Boden und schloss die Augen. Er hatte nichts mehr. Seine Freunde und er hatten sich schon vor viel zu langer Zeit auseinandergelebt. Was blieb ihm noch? Nichts mehr…schnell schüttelte er den Kopf und fuhr sich kurz durch die Augen, während das Warme Licht nun auch ihn umhüllte und er spürte wie er nun langsam aufstieg. Eine Träne tropfte von seiner Wange und landete auf dem Boden ehe er sich begann aufzulösen und seine Sicht langsam weiß wurde…


𝒜𝓇𝒶𝓋𝒾𝓃𝒹𝒶 𝒩𝒶𝓉𝒶𝓋𝒶𝓇𝒶

Auch Aravinda blickte zu den aufsteigenden Elfen herau. Sein Körper leuchtete nicht weniger auf und auch er schloss seine Augen. Sein Leben war bisher eigentlich akzeptabel gewesen. Doch diese Welt nervte ihn lediglich nur noch. Der Krieg, die Lächerlichkeit der Menschen er schüttelte den Kopf als er langsam begann sich aus seinem Körper zu lösen und gen Himmel stieg. Er war frei. Jetzt verstand er auch warum so viele keine Angst vor dem Tod hatten…er schloss ruhig die Augen und auch für ihn wurde alles weiß.


𝐸𝓁𝓁𝒶

Stumm und mit Tränen stand sie bei den Lichtelfen. Bei Kayro die wie eine Mutter für sie war. Das konnte es nicht sein…sie war die Letzte ihrer Art und wurde wieder alleine gelassen? Nein! Warum? Sie konnte nichts an Tränen mehr zurückhalten und ihre Augenfarbe war nicht mehr zu identifizieren als plötzlich ein Licht vor ihr erschien. Kayro trat respektvoll zurück und die helle Gestallt ging auf Ella zu „Komm mit uns…in eine Welt die besser ist als diese“ Ella starrte ihn an und langsam legte der Mann eine Hand auf ihren Kopf. Sie begann wie Kayro und die anderen hell aufzuleuchten und spürte wie sich ihr Körper langsam auflöste. Leicht zitternd entflog ihrem Körper ein helles Leuchten ehe auch sie sich löste und gen Himmel aufstieg. Sie würde nun auch befreit werden endlich von all dem Schmerz? Sie lächelte glücklich und kurz danach wurde alles weiß…


𝒢𝒶𝒷𝓇𝒾𝑒𝓁 𝒯𝓇𝑜𝓂

Schon viel zu lange hinterfragte er seine Existenz. Doch nun sollte es einfach vorbei sein? Ein schnelles Ende? Und vor allem den Menschen den Sieg überlassen? War es wirklich das was er wollte? Er schüttelte knurrend den Kopf und sah in den Himmel und die Sterne funkelten. Er fühlte sich frei und urplötzlich erleichtert. Es schien als würde seine Wut aus seinem Körper entwichen. Er begann ruhig zu lächeln „So ist das also…? Verstehe…“ mit diesen Worten entstieg auch er seinem Körper und begann seine Reise gen Himmel ehe alles weiß wurde…


𝐹𝒾𝓁𝓎𝓃𝒾𝒶 𝑅𝒶𝓎

Stumm und zitternd an der Hand ihrer Schwester stand Filynia dort. Was bedeutete dies alles hier bloß? Sie sah sich unsicher um und nicht weniger war der Schreck als die Elfen um sie herum wie auch sie selbst begann zu leuchten. Kurz stieg Angst in ihr auf doch aus irgendeinem Grund verflüchtigte dieses Gefühl sich sehr schnell wieder. Ajuga trat an ihre Seite und legte ihr eine Hand auf den Kopf. Filynia sah sie an und langsam löste sie sich von ihrem Körper so wie auch ihre Schwester ehe beide gen Himmel flogen. In Richtung der Sterne begann sie zu lachen. Dieses Gefühl war besser als alles was sie jemals spürte ehe alles langsam weiß wurde…


𝒜𝒿𝓊𝑔𝒶 𝑅𝒶𝓎

Langsam sah sie in den Himmel. Ob er sie immernoch suchen würde? Ob er immernoch wütend auf sie war? Warum dachte sie gerade jetzt an ihn? Langsam schüttelte sie den Kopf und ließ ein Pergament zu Boden gleiten ehe sie nun die Augen schloss und die Hand ihrer Schwester eng umklammerte und sich erneut zu Malio umdrehte und ihn warm anlächelte. Und so schnell wie die anderen löste nun auch sie sich aus ihrem Körper und schwebte gen Himmel bis alles langsam weiß wurde und ein Träne ihre Augen verließ…


𝐹𝑒𝒶𝓃𝑜𝓇 𝒜𝓇𝓃𝑜𝓇

Langsam schloss er die Augen während er an Kayros Seite stand. Sie waren die letzten beiden die nun auf der Wiese standen. Er spürte die Tränen auf seinen Augen als er vom Boden abgehoben wurde und nach oben gen Himmel gezogen wurde. Dabei viel sein Blick immernoch zu Kayro herunter die dort wohl noch verweilen sollte. Mitten in der Luft blieb er stehen er löste sich nicht wie die anderen Elfen im Himmel auf. Langsam blinzelte er und betrachtete das Geschehen zu seinen Füßen bis Kayro langsam zu ihm hochstieg und seine Hand sanft nahm bis auch seine Sicht weiß wurde…


𝒦𝒶𝓎𝓇𝑜 𝑅𝒶𝓎

Da stand sie nun, am Ende. Was hatte ihr Leben gebracht? Viel zu viel Trauer. Sie dachte an all ihre Zeit zurück. Tenebris, Lamondin, Greifenstein, Dalarveen und letztenendes Ishwara…eine Träne legte sich nun auf ihre Wange und sie sah in den Himmel und ihr Blick wurde kurz sehensüchtig. Langsam schweifte ihr Blick zum Gott des Lichts der sie warm anlächelte „Du hast lange dafür gekämpft“ sprach er nun mit weicher Stimme ehe langsam ein helles Licht vor ihr erschien. Langsam weiteten sich ihre Augen als er vor ihr stand und langsam auf sie zu ging und ihr gegen die Stirn tippte. Mit einem mal war die junge unerfahrene Elfin wieder zurück doch auch nur für einen Moment denn kurz danach begann sie ebenso sich ihrem Körper zu entledigen und langsam gen Himmel zu steigen. Mit an ihrer Seite der Elf den sie in ihrem Leben so vermisst hatte. An Feanors Seite angelangt blieb sie inmitten der beiden ehe nun auch die letzten Lichtelfen in ein helles Lichtgehüllt, verschwanden.


𝐿𝓊𝒸𝒾𝑒𝓃 𝒞𝒶𝓁𝓏𝓎

Stumm saß Lucy auf einem der Berge an den Klippen und starrte in die Ferne in der langsam Lichter in den Himmel aufstiegen. Eines nach dem anderen verschwand im Himmel. Über ihr Gesicht lief lediglich eine Träne und sie senkte den Kopf. Alles war weg…sie war komplett alleine. Eine Hand legte sich an ihr Gesicht und man konnte in den durchsichtigen Geist von Kayro blicken die ihre Stirn sanft an Lucys legte „Sayonara meine Freundin“ mit diesen Worten verschwand sie und Lucy sah ihr nach. „Sayonara…“ flüsterte sie leise und vergrub den Kopf in ihren Beinen doch dabei blieb es nicht ein weiterer Geist flog über ihren Kopf. „Es ist lange her Lucy, verdammt lange…“ langsam weiteten sich ihre Augen und sie blickte auf. Vor ihr saß er…ihr bester Freund…der der…sie starrte ihn beinahe ungläubig an doch er lächelte nur leicht und schwebte etwas zu ihr und strich ihr die Tränen sanft weg und gab ihr einen Kuss auf die Stirn „Ich gehe mit den anderen in Atmaans Reich und werde dort Leben und du Lucy, du lebst lange und schön wie du es willst und wenn die Zeit gekommen ist folgst du uns okay?“ er lächelte sanft ehe er hinter Kayro her schwebte und sich ebenso auflöste.


𝑀𝒶𝓁𝒾𝑜

Er starrte den Elfen die nach und nach in den Himmel stiegen hinterher. Die einzigen die nett zu ihm waren…die nette Elfe Ajuga hieß sie kam zu ihm und lächelte warm. Auch sie löste sich langsam auf. „Mach es gut Malio! Du wirst bestimmt ein toller Mensch werden! Ich verspreche ich werde dir immer zusehen und dich begleiten!“ sagte sie glücklich. Malio starrte sie traurig an und blinzelte und umarmte sie während ihm nun Tränen über die Wangen flossen als sich eine Stimme hinter den beiden räusperte. Es war Kayro die langsam auf Malio zu ging und ihm einen Finger an die Stirn legte. Er spürte eine Wärme an seinem Hals und er sah Kayro an „Jetzt bist du Frei“ sie nickte leicht und Ajuga lächelte ebenso ehe sie langsam im Himmel verschwanden. Nur Malio blieb zurück und sah ihnen nach


𝒯𝑜𝓀𝓇𝒶 𝒪𝒷𝓁𝒾𝓋𝒾𝒶

Tokrá starrte Kayro an die ruhig lächelte „Tokrá bitte nicht um Verzeihung…für uns alle ist es nur ein wimpernschlag…wir nehmen heute Abschied. Aber du Tokrá du wirst wohl bleiben…für dich beginnt der Weg des Schmerzes erst…aber du bist stark“ sie lächelte und löste sich nun zuletzt aus ihrem Körper ehe sie langsam an der Seite ihrer Familie in den Himmel stieg. Tokrá blieb zurück allein auf der Wiese. Lediglich die verbliebene Haut seiner Kameraden war zurück geblieben. Tränen begannen über seine Wangen zu fließen ehe er auf die Knie sank. Er hatte alles verloren…schon wieder…seine Hände krallten sich in den Boden und langsam spürte er ein erleichterndes Gefühl als würde eine Last genommen werden. Etwas hell Leuchtendes verließ seinen Körper und stieg gen Himmel ehe es sich auflöste. Seine Lichtelfenseite war nun ebenfalls verschwunden und auch die Götter über ihm lösten sich langsam auf bis ganz zuletzt noch Atmaan blieb der ihn nachdenklich ansah ehe auch er verschwand. Tokrá senkte den Kopf. Auch er ließ ihn alleine? Warum…- seine Gedanken wurden unterbrochen durch eine Hand auf seinem Kopf. Langsam hob er seinen Blick und sah in die hellen grünen Augen der Elfe die auch er verlieren musste. Tränen sammelten sich in seinen Augen als sie lächelte. Sie leuchtete hell wie die aufgestiegenen Lichtelfen. Langsam legte sie ihre Hand an seine Wange und gab ihm einen sanften Kuss auf die Lippen ehe sie noch kurz ihre Stirn an die seine legte und sich langsam auflöste. Tokrás Augen verließen warme Tränen die langsam zu Boden tropften ehe er langsam die Augen schloss und er auf die Wiese sank. Als würde eine Hand ihn einschlafen lassen blieb er dort liegen. Wenn er am nächsten Tag aufwachen würde, würde er ein verwachsenes zerstörrtes Ishwara auffinden…


Nun liegt Ishwara ruhig und verlassen vor. Verwucherte Natur, keine Elfen mehr, eine einfache Leere. Doch in den Trümmern der Stadt gab es eine Gestallt die diese hütete. Tokrá. Alleine und verlassen würde man ihn nennen aber das kann niemand verstehen der jene Nacht nie erlebte…


Ooc

Man sagt es endet, wenn es am schönsten ist, in diesem Fall stimmt dieser Spruch recht gut. Mit diesem langen voll mit Emotionen gepackten Text endet die Geschichte Ishwaras, die Geschichte der Lichtelfen und auch die Geschichte Atmaans. Wir, ganz Ishwara, hat sich einstimmig für einen Schlussstrich entschieden was einige Gründe. Die kleinen Baumkuschler werden gehen. Natürlich nicht vom Server. Die Chartode werden hier genau beschrieben wer überlebt sieht man und natürlich auch erklärt. Ishwara wird aufgelöst aber wurde vorher von uns zu einer Ruine umgebaut, weil ein, zwei Spieler ihre Zeit in dieser noch fristen werden. Dieses Ende ist zudem mit Musc abgesprochen es wird keine neuen Lichtelfen mehr geben etc. Ich hoffe natürlich euch hat der Text gefallen. Vielleicht sind ein paar Tränen geflossen (bei uns aufjedenfall) aber nun gut bis dahin

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~𝒦𝒶𝓎𝓇𝑜, 𝒟𝒶𝓇𝓀𝓎, 𝒜𝓀𝒾𝓇𝒶, 𝐿𝓊𝓁𝓊, 𝒲𝒶𝓁𝑒, 𝑀ä𝓃𝒻𝒾𝓈, 𝑀𝒶𝓇𝒸𝑒𝓁, 𝐿𝓊𝒸𝓎, 𝒮𝒾𝓂𝑜𝓃, 𝒥𝑜𝓃𝒶, 𝐿𝒾𝓃, 𝐸𝒾𝓇𝑒, 𝒩𝒾𝒸𝑒, 𝒪𝓁𝒶𝒻, 𝒯𝑒𝓇𝓇𝒶, 𝐹𝒾𝓁𝓎𝓃𝒾𝒶

~𝐼𝓈𝒽𝓌𝒶𝓇𝒶~

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((Wunderschön doch traurig zu lesen. Ich wünsche jedem von euch, egal in welche Stadt es wen verschlägt, egal ob ihr euch eine neue Stadt aufbaut, dass ihr euer Glück findet. :slight_smile:

2 Fragen habe ich aber noch: Lichtelfen sind jetzt nicht mehr für neue Spielbar? Und was weiß man rplich von eurem Verschwinden?))

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((Lichtelfen sind jetzt raus und werden auch nicht mehr gespielt .-. Hab ich mit Musc abgesprochen und hoffe das ihr das versteht))

((Rplich kann man wenn man gen Ishwara gesehen hat Lichtschwaden aufsteigen gesehen haben und vorfinden tut man ein verwuchertes Ishwara zerstörrt teilsweise auch Höhlen wurden verschüttet mit absicht bitte vielleicht auch nciht aufbauen ^^ aber das wäre es))

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((Na dann wird mein Char demnächst rausfinden wollen, was es mit den Lichtern auf sich hatte :stuck_out_tongue: ))

((Uiii da kannst du dich ja auf die Suche nach den überlebenden der Nacht machen ))

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Ich musste fr gerade heulen. hatte lange nicht so einen schönen Text gelesen.

Auf eine Edle und gloreiche Zukunft

Enyal Yanti
für immer

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Als Info für alle die Rplich meinen Char aufsuchen.

Tokra wird nur noch Rplich anwesend sein und Ooclich keinen Nutzen mehr haben. Er wird nur zum Hüten Ishwaras da bleiben so lange wie es geht.

Dafür wird er aber auf meinen 2. Accout (Stxckchen_) verschoben und mein HAuptaccount wird einen neuen Char bekommen. Das mit dem 2. Account usw. werde ich noch mit Team absprechen.

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Danke für den tollen Text und die vielen Monate, die du als Lichtelfe den Server bereichert hast! :slight_smile: Ich finde es aber gut, dass ihr euch zu diesem Schritt entschlossen habt, würde aber jetzt auch nicht auf Teufel komm raus versuchen wollen, dass ihr die Kultur löscht.

Ich finde es gut, dass dadurch viele Spieler nun versuchen werden sich einer anderen Kultur anzuschließen und diese ein wenig mehr beleben. Ich fande es immer ein wenig Problematisch, dass es zwei „liebe Elfen“ Rassen gibt (Hochelfen und Lichtelfen) die für viele Neulinge sicherlich zur Spaltung EINER lieben Elfenrasse führten. Wenn also als simples Beispiel 10 Neulinge kommen und beide sich auf diese Rassen aufteilen, haben beide Rassen 5 Spieler. Besser wäre es, dass die Hochelfen bzw. die Lichtelfen als einzige Rasse dann eben 10 Spieler mehr hätte.

Ich finde es stark, dass du mit dieser Rasse trotzdem gezeigt hast, dass durch gutes RP und einer guten Lore eine Rasse auch am Leben bleibt. Viele Spieler waren immer nur darauf bedacht eine eigene Rasse für sich und zwei, drei Freunde zu gründen, wollten aber niemals die Lore rundherum erweitern oder eben die Kultur rplich wirklich in die Welt hinaustragen. Das habt ihr als Kollektiv sehr gut geschafft!

Wie gesagt finde ich es aber dennoch gut, weil eben nun mehr Fokus auf den Hochelfen liegt, die immer sehr konkurriert haben mit ihren Neuzugängen!

Ich glaube trotzdem, dass die Hochelfen immer im RP einen Platz haben werden und man wird über sie erzählen!

LG

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Danke :slight_smile:
Wir haben auch lange gebraucht für diesen Schritt aber wie du sagtest ist es wahrscheinlich das beste ^^ Wir hoffen das nun die Lore und die Reste die wir zurücklassen vielleicht neues Rp bieten und wer weiß vielleicht findet der ein oder andere Elf etwas in Zukunft über Atmaan und die Schriften raus ich fände es nicht gut wenn man die Kultur einfach annehmen kann aber wenn man durch langes Rp vielleicht irgendwann von dieser erfährt warum nicht? :smiley: Aber nun gut nochmal vielen dank für den Text ^^

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Und klein Piggy durfte jetzt nie seine Lieblingsrasse spielen p-p #piggy4leuchtelfe wird wohl nix und ey ich wollte bei einer eurer Hinrichtungen unbedingt Mal nen watermlg machen!

Naja schöner Text und so aber das hab ich ja schon gesagt :stuck_out_tongue:

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