Komorebi - Die Stadt der Sonne

Stadtvorstellung Komorebi

Disclaimer: Die meisten Bilder stammen noch vom Vorbauserver. Die Sachen werden so schnell wie möglich nachgebaut und die Bilder je nach Bedarf ausgetauscht/geupdatet


Name
Komorebi - Die Stadt der Sonne
(Sonnenstrahlen, japanisch: 木漏れ日)


Banner


Regierungsform

Komorebi ist eine Konstitutionelle Monarchie. Der Kaiser (Huáng) oder die Kaiserin (Huánghòu) bestimmt alles, kann jedoch Absprache halten mit ihren Beratern.


Hierarchie

Kaiser*in (Huáng / Huánghòu)

Geistliche, Gelehrte

Krieger, höhere Beamte

Geisha

Bauern, Kaufleute

Bürger

Verstossene


Rassen

In Komorebi wohnen grösstenteils Asiaten. Dabei spielt es keine Rolle, aus welchem asiatischen Land die Menschen stammen, solange sie die Gesetze ehren und einhalten.


Religion

Der Buddhismus formt und beeinflusst das tägliche Leben. An die Lehren des Buddha ist sich zu halten. Andere Religionen werden zwar geduldet, doch werden ausschliesslich Gebäude, Tempel und Schreine für Buddha und kami erbaut.
Es gibt jedoch weitere religiöse Rituale und Traditionen, welche praktiziert werden.


Rituale und Traditionen

Torii, Schreine & kami

Die Torii sind Tore, welche eine symbolische Grenze zwischen Heiligem und Profanem (weltlichem) markieren und aus zwei ein­fachen Pfosten und zwei Quer­balken bestehen. Bevor man einen Torii-Bogen durchschreitet, verbeugt man sich zuerst. Es wäre sonst Respektlos, wenn man es nicht tun würde.

Es gibt eine Vielzahl von Schreinen, welche je einem kami geweiht sind. Diese Schreine können sehr klein, aber auch sehr gross sein. Oftmals handelt es sich um kleine Schränke, welche man öffnen kann und so die Gaben hineinlegen kann.

Die kami sind Geister und ist alles, was irgendwie aussergewöhnlich und ehrfurchtgebietend ist, unabhängig ob es sich um etwas Gutes, Schlechtes, Erhabenes oder Abstossendes handelt. Eindrucksvolle Naturerscheinungen wie Berge, Bäume oder Flüsse, aber ebenso auch Seelengeister (mitama), können als kami bezeichnet werden. Sollte ein Unglück passieren, so sind die kami erzürnt und man beruhigt sie durch Gaben an ihren jeweiligen Schreinen.

Torii bei der Stadtmitte

Torii mit kami-Schrein


Ahnentempel

Trotz der Verbrennung ihrer Toten, werden Grabsteine mit den Schriftzeichen der Namen in einem kleinen Tempel oder einer gesegneten Ecke im Haus aufbewahrt. Blumen und Kerzen schmücken den Tempel. Es können auch Räucherstäbchen entzündet werden. Man ersucht bei den Ahnen Rat und Hilfe. Die Ahnen sind solange “zuständig” für die Mädchen des Hauses, bis sie verheiratet werden. Danach sind die Ahnen ihres Ehegatten zuständig. Der Ehegatte kann jedoch die Grabsteine seiner Ahnen in den Ahnentempel seiner Ehefrau umlagern.
Die Grabsteine der Dalai Lamas werden in einem Ahnentempel nahe des grossen Tempels aufgestellt. So kann der nächste Dalai Lama bei seinen Vorgängern um Rat und Hilfe bitten.

Ahnentempel im Kaiserlichen Garten mit Gong


Gesegnete Ecke für einen kleinen Ahnentisch


Yin & Yang

Himmel und Erde, Tag und Nacht, alt und neu - Es gibt immer zwei entgegengesetzte Kräfte, die miteinander im Einklang stehen. Alles auf der Welt hat einen notwendigen Gegenpol, welche sich immer wieder abwechseln - Nach einer Hochphase folgt ein Tief, nach Bewegung kommt die Ruhe. Es ist ein ewiger Kreislauf. Dieser Kreislauf wird in einem kreisförmigen Symbol dargestellt: Die eine Seite ist weiss, die andere schwarz.
Der schwarze Bereich (Yin) steht dabei für Dunkelheit, Ruhe, passives Empfangen, das Weibliche und Weiche. Weiss (Yang) hingegen bedeutet Sonne bzw. Helligkeit und Wärme, aktives Geben und Männlichkeit.
Das Yin Yang-Symbol wird an den wichtigsten Orten der Stadt auf dem Boden oder als Gemälde zu sehen sein.

image
Yin und Yang – Wikipedia


Zen, Meditation, Kung Fu
Das Zen ist das Erleben des gegenwärtigen Augenblicks. Um sich auf das wirklich Wichtige im Leben zu konzentrieren, kümmern sich die Bewohner von Komorebi sehr viel um ihren Geist. Um den Geist zu stärken, meditieren sie. Einige jedoch sind praktischer veranlagt und lernen Kung Fu. Das Kung Fu ist eine durch harte Arbeit erworbenen Kunstfertigkeit und man investiert viel Zeit und Anstrengung, um die Kampfkunst zu prefektionieren.
Um zu Meditieren stehen den Bewohner von Komorebi sogenannte „Zen-Garten“ (=Kare-san-sui) zur Verfügung: ruhige Steingärten, in denen die kami für Frieden und Ruhe sorgen.

Um Kindern oder Fremden zu erklären, warum das Zen und die Meditation wichtig ist, wird ihnen folgendes Zitat erzählt:

Der Schüler fragte den Meister, was den Meister von ihm unterscheide. Der Zen-Meister entgegnete ihm: „Wenn ich gehe, dann gehe ich. Wenn ich esse, dann esse ich. Wenn ich schlafe, dann schlafe ich. Der Schüler erwiderte: „Aber das mache ich doch auch.“ Der Zen-Meister antwortete:“Wenn Du gehst, denkst Du ans Essen und wenn Du isst, dann denkst Du ans Schlafen. Wenn Du schlafen sollst, denkst Du an alles Mögliche. Das unterscheidet uns.“
Was ist Zen? | Zen Meditation


Festtage
    1. bis 3. Januar: Oshogatsu - Asiatisches Neujahr, begleitet von fröhlichen Festen und Besuchen der Schreine und der buddhistischen Tempel.
    1. März: Himeji - Sakurafest: Fest der Kirschblüten.
    1. Mai: Aoi Matsuri (Malvenfest) - Fest der Erstlingsfrüchte; mit der Bitte um reiche Ernte werden den Tempeln Blumen dargebracht.
    1. bis 15. Juli: O-bon - Mahayana-Fest zu Ehren der Ahnengeister. Diese werden mit Tänzen während drei Tagen in Häuser und Dörfer aufgenommen.
    1. bis 24. Juli: Gion Matsuri - Fest mit einer Zeremonie zur Besänftigung der erzürnten Seelen. Man besucht die Schreine, zündet Kerzen an, bringt Opfergaben und meditiert.
    1. September: Aki no Taisai - Grosses Herbstritual zu Ehren der Kaiser und Kaiserinnen
    1. November: Yuanxiao - Laternenfest - Fest mit Ausblick auf Künftiges und Rückblick auf Vergangenes. Man zollt den Verstorbenen seinen Respekt und lässt Laternen in den Himmel steigen, an denen Wünsche angebracht sind
    1. Dezember: Yuki-Tatakai - Um den Winter einzuleiten und den Frieden mit Gallifrey zu feiern, findet jedes Jahr an diesem Tag ein friedliches Schneeball-Gefecht statt.

Gesetzbuch

§1 Gesetzgeber und Thronfolger

  • §1.1 Gesetzgeber ist im gesamten Herrschaftsbereich der Huáng oder die Huánghòu.
  • §1.2 Der Huáng oder die Huánghòu können vor ihrem Tod einen Thronfolger aus ihren Kindern bestimmen. Sollte dies aus einem Grund nicht möglich sein, so werden die nächsten Berater einen Thronfolger bestimmen.

§2 Gültigkeitsbereich

  • §2.1 Die Gesetze gelten im gesamten Herrschaftsbereich der Stadt Komorebi.
  • §2.2 Jeder, der sich innerhalb des Herrschaftsgebietes befindet, unterliegt diesen Gesetzen.

§3 Zutritt zum Herrschaftsgebiet

  • §3.1 Fremde dürfen den Palast und deren unmittelbare Umgebung nur in Begleitung eines Bürgers betreten.
  • §3.2 Der Zutritt zu nicht öffentlichen Bereichen ist Fremden strengstens untersagt.
  • §3.3 Die Stadt steht für Händler oder Reisende offen, nachdem diesen von den Torwachen durchgelassen gewährt wurde.

§4 Waffen & Magie

  • §4.1 Fremden ist das offene Tragen von Waffen und Rüstungen innerhalb der Stadt und seinem nahen Umfeld untersagt. Die Waffen müssen für die Dauer des Besuches bei den Torwachen abgegeben werden.
  • §4.2 Der bewaffnete oder magische Angriff auf einen Bürger ist verboten und wird bestraft.

§5 Persönliches und Städtisches Eigentum

  • §5.1 Das Eigentum von anderen ist zu achten. Es darf weder mutwillig beschädigt, oder gar entwendet werden.
  • §5.2 Auf das Eigentum der Stadt ist zu achten. Es darf nicht mutwillig beschädigt, entwendet oder verschmutzt werden.

§6 Steuern

  • §6.1 Jeder Bürger ist verpflichtet Abgaben in Form von Gold zu entrichten.
  • §6.2 Die Höhe der Abgabe ist (soweit keine Änderungen vorgenommen werden) auf 200 Taler festgelegt.
  • §6.3 Die Abgaben werden einmal monatlich entrichtet und müssen beim Schatzmeister abgegeben werden.

§7 Bauvorhaben

  • §7.1 Bauvorhaben sind zuvor beim Huáng oder bei der Huánghòu zu melden bzw. beantragen. Gebäude ohne Erlaubnis werden entfernt und ziehen eine Strafe nach sich.
  • §7.2 Gebäude müssen sich in das Gesamtbild der Stadt einfügen. Eine Nichteinhaltung der Bauvorgaben wird durch Abriss geahndet.

§8 Strafgesetz

  • §8.1 Das Strafmaß richtet sich nach Vergehen und dessen Schwere. Das Ermessen hierbei liegt beim Huáng oder bei der Huánghòu.
  • §8.2 Bestrafungen reichen von Geldbußen über Arbeitslager, bis hin zur Verbannung aus dem Herrschaftsgebiet, oder sogar dem Tod.
  • §8.3 Unwissenheit schützt nicht vor Strafe.

Geschichte

Huánghòu Jee-Yun diskutierte seit Tagen mit ihrem Onkel, ihrer Cousine Yoon und ihrer Vertrauten Ling über einen passenden Standort für die neue kaiserliche Stadt. Sie alle waren in der Taverne in Lohengrin über eine grosse Karte gebeugt.

“Uns bleibt wohl nicht anderes übrig, als mit anderen Städten zu handeln. Diese Städte hier pflanzen Weizen an, und diese rote Beete und Kartoffeln! Und hier wachsen Karotten!”, an verschiedenen Orten auf der Karte zeichnete Jee-Yun einige Punkte ein.

“Für unsere Sicherheit wäre eine Bergkette gut!”, mischte sich Yoon ein. Ihr Vater nickte zustimmend.

“Wie wäre es hiermit?”, Ling wies auf einen Punkt im Norden hin. Jee-Yun nickte lächelnd und malte einige japanische Symbole hin: 木漏れ日

“Ein hübscher Name für eine neue Stadt”, sanft lächelte Li seine Nichte an. Diese nickte und sprach sanft: “Wir brauchen Hoffnung. Wir sind entzweit von unserer Kaiserstadt. Was ist eine besseres Symbol für Hoffnung als “Komorebi”, “Sonnenstrahlen”?”

“Dann sollte unser neues Banner eine Sonne abbilden!”, sprach Yoon und fing bereits an, herumzukritzeln. Nur wenige Minuten später hatte sie neben den japanischen Symbolen eine kleine Flagge aufgezeichnet. Alle nickten zufrieden und man kaufte noch Stoff, Gewürze, Nahrung und Waffen ein, bevor die Asiatische Truppe endlich mit dem Schiff ablegen konnte.

Die Reise war lange und kalt. Das Schiff kam kaum voran wegen den Eisscholen. Doch schon bald erkannte die Asiaten die massive Bergkette, welche die Bevölkerung Parsifals als das Eiskronengebirge kannte. Von der eisigen Küste marschierten die Überlebenden Asiaten in die Mitte des Tals, welches von der Gebirgskette geschützt wurde. Dort schlugen sie ihre Zelte auf. Die verlorenen Wälder waren wunderschön und Jee-Yun konnte sich bereits die neue Kaiserliche Stadt vorstellen.

“Unter den Überlebenden sind auch ein Braumeister und wohl einige Baumeister. Was wollt ihr zuerst errichtet haben, liebste Nichte?”, wandte sich Li an Jee-Yun.

“Eine warme, windgeschützte Unterkunft wäre wohl das Beste… und Tempel und Schreine. Mögen die kami uns gnädig sein!”

Nur Wochen später standen bereits der Brunnen in der Stadtmitte, das Rathaus und weitere Häuser. Auch einige Torii und Schreine standen. Komorebi wuchs zu einer Gemeinde heran und bald würde sie wohl zu einer Kaiserstadt werden.


Bündnisse

Komorebi hat ein Bündnis mit Gallifrey. (Story folgt)


Reisemöglichkeiten

In naher Zukunft wird Komorebi einen Hafen haben, so dass man über den Seeweg die Stadt besuchen kann.
Zwischen Komorebi und ihren Verbündeten, der Stadt Gallifrey, wird eine Strasse für eine Kutschenverbindung errichtet. Es gibt einen alten Tunnel durch den Berg, so dass keine langen Kletterpartien von Nöten sind.


mögliche Berufe

Geistliche, Gelehrte

  • Dalai Lama
  • Mönch
  • Gelehrte (Professoren an der Akademie)
  • Medikus

Krieger, höhere Beamte

  • Diplomat
  • Berater
  • Richter
  • Schatzmeister
  • Bibliothekar/in
  • Archivar
  • Soldaten (Samurai)
  • Gefängniswärter

Geisha

Bauern, Kaufleute

  • Braumeister
  • Händler / Kaufmann
  • Landwirt
  • Viehzüchter
  • Botaniker

Bürger

  • Schiffsbauer
  • Fischer
  • Wirt
  • Barde
  • Schriftsteller
  • Maler
  • Metz
  • Metzger
  • Schmied
  • Schneider
  • Weber
  • Diener
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Es wurde zwar geschrieben, aber ich schreibe es hier nochmal.

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