Kopfgeld gegen eine junge Orkin

Ein blonder Hochelf bringt wutentbrannt ein Pergament am schwarzen Brett an. An dem Pergament war eine kleine farbige Zeichnung mit einem Nagel angebracht.

leserlich

Kopfgeld aus Távaryn

Am heutigen Tage, 15.07.1352, griff eine recht junge Orkin am Kutschenplatz eine unschuldige Menschenfrau an und tötete sie. Die Wachen des Platzes konnten nichts ausrichten, da die Orkin eine Geisel hatte. Sie bedrohte nicht nur das Leben der neuen Tári von Távaryn, sondern auch das Leben einer Elfe von Ishwara.
Die Orkin flüchtete in Richtung Progressus.
Távaryn fordert die Festnahme der Orkin. Wer auch immer es schafft, sie nach Távaryn auszuliefern, erhält eine kleine Belohnung.

Gezeichnet
Raenelyra Taenya Maertel
Tári von Távaryn

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Es war spät Abends. Der Mond schien hell am Himmel und die meisten Wachen schliefen. Nur noch ein paar wenige schienen die Umgebung im Halbschlaf zu betrachten. So konnten sie nicht bemerken das zwei Gestalten mit langsamen Schritten sich näherten. Die einen Schritte schienen schwer und langsam wohingegen die kleinere Gestallt eher leise und sachte ging. Mit einer kurzen Bewegung wurde etwas vor dem Schwarzen Brett in den Boden gerammt.

Erst am nächsten Morgen sollte man den Aufgespießten Kopf einer jungen Schwarzhaarigen Menschendame erkennen. Sie schien noch jung zu sein doch tropfte immernoch etwas Blut aus den tiefen Wunden links und rechts an den Seiten ihres Kopfes heraus. So konnte man auch ihren Todesgrund wohl sehr schnell bestimmen…

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Als sich der Abend zur Nacht neigte lief auch die Alte Dunkelelfe langsam den Weg entlang, in ihrer Hand hielt sie eine Laterne und mit gemächlichen Schritten schlenderte sie zum Schwarzen Brett, der Anblick des Kopfes jedoch ließ sie vollkommen kalt. Stattdessen schüttelte sie seufzend den Kopf

‚‚Also wirklich, einfach meine Ideen kopieren! Ich sollte unsere kleine Orkin wirklich mal zur Rede stellen …‘‘

Damit würde sie sich schon abwenden, das Kopfgeld ließ sie mindestens ebenso kühl. Noch im Laufen pustete sie die Laterne aus und verschwand ohne weiteres in der finsteren Nacht

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Eine vermummte Gestalt lief über den Kutschenplatz, als sie etwas merkwürdiges am schwarzen Brett warnahm. Sie näherte sich diesem und musterte grinsend den Kopf. Als sie das Kopfgeld sah, wurde ihr grinsen nur größer.

„Oh Cael, dies ist perfekt!“

sagte sie nur, ehe sie schon wieder verschwand.

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natürlich bekamen auch die Häscher von Enara Taire Wind von der Sache und unterrichteten sie unverzüglich
„So, so…die kleine hat endlich gemordet? Wir sollten ihr Zuflucht geben bis sich der Sturm gelegt hat. Schickt die Häscher nach ihr aus! Behaltet aber zwei inne damit jenen ihr Versteck vorbereiten können und die Tunnel weiter graben können!“
kichert vor sich hin

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