Religion Duy(ismus)

Guten Tag, liebe Bürger von Elysium.

Heute möchte ich, Portugallie, euch die Religoin Duy vorstellen.

Inhalt:

-Grobe Vorstellung

-Geschichte mit Musik und Bild

-Gesetze

-Lebensweise

-Anforderungen

Nun denn, fangen wir mal an:

Duy kommt aus dem aisatischen Raum. Genauer gesagt Vietnam - Laos. Bei Duy steht die Weisheit und die Musik im Vordergrund.

Geschichte:

Dies ist die Geschichte der Religion Duy.

Wir schreiben das Jahr 500 v. Christus.

Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Lÿ muss auf das Chinaschilffeld seiner Eltern, damit er ihnen bei der Ernte helfen kann. Es ist eine müsahme Arbeit. Die trockene Erde und der Staub machen das ernten nochmal schwieriger. Als die Sonne untergeht, ist das ganze Feld fertig. Am nächsten Tag geht es an das Flechen von Körben, Matten und Decken. Schon nach zwei Körben sind die Finger von Lÿ voller Schnitte und Blasen.
“Ich mache eine Pause, Vater”, sagte Lÿ, öffnete die Papiertür und ging raus.
Er setzte sich in den Schatten des grossen Pampelmusebaum, nicht weit von dem Feld. Hier ging er immer hin, wenn er sich erholen muss, über etwas nachdenken oder einfach mal zum erholen.
Unter dem Baum ist es kühl, und es riecht nach Gras und frischen Früchten. Als er es sich unter dem Baum gemütlich gemacht hat, löst sich eine Pampelmuse und fällt ihm auf den Kopf. Lÿ wird bewusstlos und in seinen Gedanken dreht sich alles.
Er überblickt sein bisheriges Leben und stellt fest, das er, wenn er nichts ändert, später auch als armer Chinaschilfbauer enden wird.
“Das ist doch keine Zukunft”, denkt er sich, “ich will mehr als Bauer werden. Ich will nach dem Sinn des Lebens und nach der Weisheit suchen.”
Er rennt zu seinen Eltern und erzählt ihnen seine Ambitionen. Sie sind erschrocken, aber wenn Lÿ glücklich ist, sind sie es auch. Dann packt er seinen sieben Sachen zusammen und wandert den langen, trockenen Sandweg entlang vorbei an den jetzt abgeernteten Felder, den Häuser der Dorfbewohner , dem kleinen Teich voller Molche und dem Wegweiser, der in die Berge führt, oder zu der grossen Stadt Cân Thó.
“Ich nehme den Weg in die Berge, da hab ich mehr Zeit für mich”, dachte er sich und bog nach rechts an. Der Weg wurde immer steiniger und ungepflegter. Teilweise wucherten Dornen und Büsche so stark über den Weg, dass er sein Messer ziehen und den Weg freischneiden musste um weiterlaufen zu können.
Als die Sonne unterging, sucht er sich in einer Felsspalte zuflucht zum Schlafen. Doch plötzlich hörte er warme Klänge eines Instruments. Eines Instruments das so hochnäsig aber trotzdem wundervoll klang. Dieses Instrument spiele so warm und durchdringend, das man es auch hinter den höchsten Bergen, in den tiefsten Tälern und neben den lautesten Flüssen hören würde. So eng wie der Klang war, so schön war er zugleich. Er stadt auf, nahm seine Sachen, ging aus der Felsspalte heraus und folgte den geheimnisvollen Klängen in die hohen Berge.
Klänge:


Vorbei an kleinen Eidechsen, die sich sofort in kleinen Rissen verkrochen, kleinen Teichen, auf deren Wasseroberfläche sich Lÿ spiegeln konnte und zuletzt musste er auch noch über eine kleine Brücke steigen, die über eine tiefe Schlucht führte. Als die Sonne am höchsten Punkt stand, hörte er wieder die warmen Klänge, die ihn schon am Morgen geweckt haben. Er spürte, dass er ganz nah dran war und sah er in der Ferne eine kleine Holzhütte, die von Efeu eingeschlossen war.
Als er näher gekommen ist, hörte er wieder diese Wundervollen Klänge. Er schaute durch eines der von Efeu verdeckten Fenster und sah im inneren der Hütte einen alten Mann, mit einem weissen langen Bart, einem weissen Gewand mit bronzenen Schleiern und Sandalen die so aussahen als wären sie aus Kork.
UNGEFÄHR der Mann: Screenshot%20(1)
Dieser Mann spielte ein langes, schwarzes Instrument mit vielen, silbernen Knöpfen und Deckeln, an dessen Ende ein Becher steckte, der wie eine Birne aussah und am oberen Ende erblickte er ein schmales Schilfrohr das mit einem roten Faden zusammengehalten wurde. Dieser Mann bewegte seine Finger leicht und elegant über die Knöpfe und in den Tönen die er hervorbrachte hörte man kleine gleichmässige Schwingungen.
Als er Lÿ am Fenster sah, hörte er auf zu spielen, lächelte ihn an und sagte: “Komm doch herein.”
Lÿ trat ein und der Geschmack von Pampelmusen trat ihm in die Nase. An der Wand stand der Spruch: Aliviel del ona Seitana Quorne posa acqui!
Am Boden lag ein kleiner Teppich, der den im Lotussitz sitzenden Buddha, umgeben von Ingwer, Kurkuma und Zimt zeigt.
Und über dem Buddha schein eine mittelgrosse Sonne, deren Gesicht neutral gen Lÿ blickt.
“Hallo, wer bist du denn?”, fragte der Mann.
“I…Ich bin Lÿ”, sagte er.
“Und was machst du hier, mitten im nirgendwo?”. Der Mann legte seinen Kopf schief und musterte Lÿ von oben bis unten.
“Ich s…suche den Sinn des Lebens und nach der Weisheit. D…Deswegen habe ich mich auf eine Wanderung begeben und habe dann eure wunderschönen Klänge gehört und bin ihnen gefolgt.”, erklärte Lÿ dem Mann.
“Warum leben sie hier eigentlich so einsam?”, fragte Lÿ.
“Warum nicht? Hier ist es friedlich, die Natur ist für sich und so kann ich ungestört Englischhorn üben.”
Der alte Mann deutete auf sein langes Instrument und drückte jede Klappe, damit Lÿ sehen konnte, wie dieses “Englischhorn” funktioniert.
“Und wie bringen sie diese schönen Töne hervor?”.
“Durch dieses Doppelrohrblatt aus Schilf. Das schwingt und so wird ein Ton erzeugt. Mit den Klappen und Löchern kann ich die Luftsäule verlängern und so wird der Ton tiefer oder höher.”, erleuterte der alte Mann. “Und eine Frage hätte ich noch. Hast du den Sinn des Lebens und die Weisheit schon gefunden?”.
“Nein”, sagte Lÿ, "Ich weiss nicht… wie.
Kommt das einfach so aus dem Nichts? Oder leigt es unter einem Stein? Oder krabbelt eine Eidechse um es herum? Das ist so kompliziert?
“Lÿ, Lÿ, du machst das viel zu kompliziert.”, sagte der alte Mann, “ich erkläre es dir, setzt dich auf den Boden, dann fangen wir an!”.
Lÿ setzte sich auf den Boden, neben die Sonne auf den Teppich. Der alte Mann setzte sich neben seinen Stuhl.
“Also”, begann der alte Mann, “zuerst erkläre ich dir, wie ich dazu gekommen bin, hier zu Leben. Ich musste seit klein auf immer nur arbeiten. Nie hatte ich Zeit für mich und auch in die Schule, oder einfach Bildung hatte ich kaum. Ich konnte bis vor 10 Jahren nichtmal lesen oder schreiben. Aber dann hab ich mich entschlossen, englich mit dem jetzigen Leben aufzuhören. Ich wollte was neues, ich wollte Wissen. Bildung. Alles was du jetzt auch willst. Und das hiess, ich musste von der Arbeit fliehen. In einer Nacht, als die Ernte unseres Wasserreis anstand, packte ic meine wichtigsten Sachen und ging davon. Ich wanderte so lange, bis ich erschöpft zu Boden fiel und einschlief. Als ich aufwachte, fand ich mich in genau diesem Häuschen wieder. Bis jetzt hat sich hier nichts verändert. Der Teppich ist nicht ausgeblichen, die Schrift an der Wand leuchtet immer noch genauso und das Efeu an dem Haus war gleich Dicht wie jetzt. Ich schaute herum, und hinter mir, auf diesem Stuhl…”, der alte Mann deutete auf den Stuhl, auf dem er bis vorhin sass,
"sass ein Mann. Er hatte ein Gewand an, was aussah wie meines. Auch weiss mit bronzenen Schleiern und seine Sandalen waren auch aus Kork. Sein Bart war weiss und Lang, wie den, den ich habe. Er fragte wer ich bin, und er sagte mir, dass jeder ihn “der alte Mann” nannte.
Ich war verwirrt und fragte, was er hier machte. Er sagte, er suche nach dem Sinn des Lebens und nach der Weisheit. Genauso wie sein Vorgänger. Genau wie du.
“Und was bringt uns das jetzt?”, wollte Lÿ wissen.
“Habe Geduld, deine Wünsche brauchen Zeit, also, nun erzähle ich dir, was der alte Mann mir alles beigebracht hat. Es begann alles damit, dass er die Geschichte erzählte, was er erlebt hat. So wie ich dir jetzt. Dann hat er mir das Englischhorn spielen beigebracht. Also fangen wir damit an.”
Der alte Mann stand auf, und holte sein Englischhorn hervor und setzte sich wieder zu Lÿ. “Ich zeige dir, wie man es hält. Die linke Hand hälst du auf die oberen drei Klappen. Und die rechte Hand auf die unteren drei Klappen. Mit den kleinen Fingern bedienst du die Klappen am unteren Ende der drei Klappen, auf dem du die Hände platziert hast. Und mit dem linken Daumen drückst du die Oktavklappe, damit kommst du immer 8 Töne höher, als wenn du die Griffe ohne drücken Oktavklappe spielst. Und nun zu dem Doppelrohrblatt. Dieses muss immer Feucht sein, weil sonst geht es kaputt. Deswegen feuchte ich es bei den Pausen in den Stücken auch immer wieder an. Und vor dem spielen muss es immer einen Moment in Wasser liegen. Und beim spielen musst du das Rohrblatt mit den Lippen zusammendrücken, damit es richtig schwingt. Nun, probier du es mal.”
Lÿ nahm das Englischhorn in die Hand so wie es der alte Mann ihm erklärt hatte, nahm das Mundstück in den Mund, drückte die Lippen zusammen und gab kräftig Luft. Es kam aber nur ein Rauschen und am Schluss ein hohes Quietschen. “Oh”, machte Lÿ und sah enttäuscht drein.
“Keine Sorge”, sagte der alte Mann, "das passierte mir auch Mal. Das ist nur am Anfang so. Nach einer Zeit üben schaffst du das ohne Probleme. Und wenn du das hast, machen wir mit dem Sinn des Lebens und der Weisheit weiter.
Von nun an begann Lÿ jeden Tag Englischhorn zu spielen. Manchmal bekam er ein Rauschen heraus, manchmal ein Kiekser und selten sogar einen echten Ton. Dann, nach dem spielen musst er noch Brot backen und an seinem weissen Gewand mit bronzenen Schleiern nähen. Als es Abend wurde, legte er seine Matte aus Chinaschilf auf den Boden und platzierte seinen Kopf auf seinem Kissen, ebenfalls aus Chinaschilf. Am nächsten Morgen schob er das Brot in den Backofen, sponn den Faden für sein Gewand und übte wieder tüchtig Englischhorn. Er wurde von Tag zu Tag besser und arbeitete an seinem Klang und seiner Intonation.
Nach 5 Monaten täglichem üben konnte er, bemerkte der alte Mann, alle Töne spielen und schon ein Vibrato hervorbringen. Seine Schwingungen waren klein und gleichmässig. Gleichzeitig mit den Tönen schloss er die Arbeit am Gewand auch ab. “So, nun hast du das spielen des Englischhorns gemeistert, also beginnen wir nun mit dem Sinn des Leben… Dafür habe ich dieses Regal voller Bücher hier. Lies dich durch alle Bücher, dann machen wir weiter!”
So begann Lÿ zu lesen. Buch für Buch. Tag für Tag. Nach dem Aufstehen ein Buch, bis vor dem Einschlafen. Am nächsten Tag das gleiche. Eines Tages, als Lÿ sich durch die Bücher gelesen hatte, fragte der alte Mann, was er dachte, der Sinn des Lebens war.
“Ich denke…der Sinn des Lebens ist es, etwas aus seinem Leben zu machen. Und sich nicht runterkriegen zu lassen, auf die Meinung von anderen zu Pfeifen und sich nicht zu verstellen. Und auch seine Träume zu verwirklichen.”,
erklärte Lÿ dem alten Mann.
“Wie recht du hast. Und was denkst du, ist die Weisheit?”, fragte der alte Mann.
“Das weiss ich nicht”, gestand Lÿ
“Die Weisheit kann niemand bestimmen. Jeder hat eine andere Vorstellung von Weisheit, und jeder hat in einem anderen Bereich seine Weisheit. Deswegen kannst du sie herausfinden, aber genau wissen, wirst du sie nie.”, erklärte ihm der alte Mann.
“Und nun, hab ich dir alles beigebracht, was du wissen musst. Also wird es Zeit dafür, dass ich weggehe. Du übernimmst jetzt meinen Posten, denn du weisst alles, was ich weiss. Ich kann dir nichts mehr beibringen, also hat es hier keinen Sinn mehr für mich.”
“A…Aber, sie können nicht weggehen. W…Was soll ich hier tun!?”
“Tu alles, was ich getan habe.”, sagte der alte Mann ruhig. “Spiele Englischhorn. Das selbe Stück wie ich. Und zwar zweimal am Tag. Mit genau den selben Schwingungen drin. Und genauso ruhig wie ich. Denn nur so klingt es wundervoll.”
“U…Und bis wann soll ich das machen? Bis in alle Ewigkeit?!”, fragte Lÿ wütend.
“Mach das solange bis wieder ein Junge kommt, der nach der Weisheit und nach dem Sinn des Lebens sucht. Erzähl ihm deine Geschichte. Wie du das Englischhorn gemeistert hast, dein weisses Gewand mit bronzenen Schleiern genäht und alle Bücher durchgelesen hast, und so den Sinn des Lebens und die Weisheit gefunden. Und wenn er alles gelernt hat, übergibst du ihm dieses Haus, und alles was ich dir übergebe.”
“Ich weiss nicht, ob i…ich dazu bereit bin.”, stotterte Lÿ.
“Oh, du wirst bereit sein. Ich war es auch. Mein Vorgänger auch. Und dein Nachfolger wird auch bereit sein! Nun, gehe ich hinfort. Folge mir nicht, schau mir nicht nach. Dreh dich um!” befahl der alte Mann. Als Lÿ sich umdrehte hörte er den alten Mann sagen: “Alivier del ona Seitana Quorne posa Acqui.”
Lÿ drehte sich um, doch da war der alte Mann schon verschwunden.

Gesetze der Religion:

  1. Töte niemanden
  2. Raube niemanden aus, ausser er verdient es.
  3. Schreibe ein Buch pro Monat
    3.1 Lese drei Bücher pro Monat
  4. Werfe keine Bücher weg.
  5. Akzeptiere alle anderen Religionen und lebe friedlich mit ihnen.
  6. Beschmutze nie das heilige Gewand.
  7. Behandle den Gottestempel gut.
  8. Einmal alle 6 Monate musst du zu dem alten Mann reisen und ihm das Gotteslied vorspielen.
  9. Einmal in der Woche musst du nach Kalinjar reisen und dich um die Lamas kümmern.
  10. Deine Stadt soll von Chinaschilf umgeben sein.
  11. Spiele einmal täglich Englischhorn.
  12. Bleibe immer ruhig, auch in schwierigen Situationen.
  13. Geh anstrengenden oder Personen aus dem Weg.
  14. Behandle die Natur, Menschen und alles andere so wie dich selber!

Lebensweise:

Vieles von der Lebensweise hast du schon in den Regeln der Religion gelesen. Nur hier kommt noch etwas dazu:

Intelligenz und Wissen sind fast die wichtigsten Dinge unserer Welt. Versuche täglich, dein Wissen zu vergrössern und das mit anderen zu teilen.

Anforderungen:

-Sei noch in keiner Religion, oder verlasse deine jetzige.
-Lebe einen Monat nach den Gesetzen.
-Finde in der Geschichte und in dem Lied alle Fehler oder “Eastereggs”

Was ist um diese Zeit noch nicht möglich?
Welches Wort ist auch was anderes?
Und wovon ist die Musik inspiriert

Hier noch das “Craftingrezept” für das RP-ITEM
Englischhorn

https://files.ftscraft.de/file/UlP.png

Und mir ist bewusst, dass diese Religion so typisch ist. Jemand ist unglücklich, sucht Weisheit und dann findet er es. Aber ich habe versucht mit der Musik und dem Bild ein bisschen Abwechslung reinzubringen.

((Bitte urteilt nicht über meine VideoAufnahme/Photoshop Skills :grinning: Und ich weiss, dass bei meinem Video die Musik und die Noten nicht übereinpassen))

Mit freundlichen Grüssen

Portugallie, nachfahre von Lÿ (mit blauem Gewand statt bronzenen ^^)

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Diese Auführliche Mühe und Detailarbeit die du da rein gesteckt hats muss belohnt werden. @MuSc1 ich hoffe du bist mir einer Meinung ;D

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Sehr nette und gute Vorstellung , ich Hoffe da haben wir eine neue Religion.

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Man sieht, dass du dir Mühe gegeben hast

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Schöne Vorstellung jedoch gibt es zwei sachen die ich ansprechen muss: 1. Trocken staubige schilffelder wächst schilf nicht am wasser xD 2. Tot durch Pampelmuse

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Oh scheisse, Schilf wächst wirklich im Wasser xD Und nicht Tod, sondern Bewusstlosigkeit

Alles gut und das mit den Tod war als scherz gedacht xD

HAHAHFALÖSKDFJALÖSDIFUASPDLÖKFJASOPDIFJ xD