Sabo von Drakenhain

Seid gegrüßt! Heute stelle ich mich euch vor und erzähle euch meine Geschichte.

Geboren wurde ich am 29. Januar 1319 in einem kleinen Dorf namens Falkenring, welches im einst glorreichen Kaiserreich Himmelsrand lag. Da im Jahre 1306 ein schrecklicher Krieg in Himmelsrand ausbrach, wurden mein Bruder, Gerhard von Hahnenstein (Geb. 23. Juni 1319, gest. 28. Dezember 1340), und ich in einen schrecklichen Krieg, welcher jegliche Brutalität übertrifft, hinein. Während ich es verkraften konnte, dass mein Vater, Herold von Drakenhain, der Armee der Hauptstadt Einsamkeit beitreten musste, flüchtete sich mein Bruder in das Klauen und Morden. Da ich nun der älteste Mann im Haus war, musste ich mich um meine geliebte Mutter, Maria von Drakenhain, meinen Bruder und um mich kümmern, weswegen ich mit 12 Jahren eine Ausbildung als Gerber begann und daraufhin als Gerber arbeitete. Als ich aufgrund meiner Arbeit kaum noch zuhause war, fing mein Bruder an sein wahres Gesicht zu enthüllen. Er begann Tiere und Menschen grundlos zu quälen. Deswegen ermordete er mit gerade mal 12 Jahren einen 8-Jährigen, wehrlosen kleinen Jungen aus der Nachbarschaft. Eines Tages brachte er dann ein 11-Jähriges Mädchen aus dem nächsten Dorf heim und sperrte diese in den Keller ein. Nach etlichen gescheiterten Befreiungsversuchen, beschloss Gerhard vor der Tür zu schlafen, um diese immer bewachen zu können. Als ich 13 Jahre alt wurde beschloss Gerhard der dunklen Bruderschaft beizutreten, was seine Mordlust nur förderte. Als er eines nachts mit der Bruderschaft Morden war, gelang es mir das mittlerweile völlig abgemagerte Mädchen zu befreien. Ich brachte sie zu ihrer Familie zurück, doch als Gerhard dies herausfand, drehte er völlig durch. Er ging mit einem Messer auf Mutter los und stach 13-mal auf sie ein, wodurch sie starb. Bevor meine Mutter starb ging ich nicht zur Stadtwache, da meine geliebte Mutter sowieso schon genug Stress mit meinem Bruder und mir hatte, doch als ich realisierte, dass ich nun komplett auf mich allein gestellt war, beschloss ich zur Stadtwache zu gehen, doch dort angekommen sah ich, dass die gesamte Stadtwache ebenso für die Armee eingezogen wurde. So blieb mir nichts anderes außer das stille Schweigen übrig. Als ich mein 14. Lebensjahr erfüllte wurde ich auch für die Armee verpflichtet. Dort erfuhr ich, dass mein Vater schon seit Jahren gestorben war. Während ich mein Schicksal in der Armee akzeptierte, zog sich Gerhard nach seinem 14. Lebensjahr komplett in das Hauptquartier der Bruderschaft zurück und so hörte ich Jahrelang nichts mehr von ihm. Ich hingegen kämpfte im Krieg und dort gewann ich Freunde, die ich jedoch kurz danach wieder verlor, da diese im Kampf gefallen sind. Eines Tages rannte ich über das Schlachtfeld, als ich links von mir im Augenwinkel ein Kreuz bemerkte. Die Schrift darauf schrieb “Herold von Drakenhain, 1282 - 1320”. Das Grab war offen und ich sah die komplett geschändete Leiche. Kopf, Arme und Beine lagen abgetrennt daneben, aber wenn das nicht schon genug gewesen wäre, waren die Hände von den Armen, die Finger von den Händen und die Zehen von den Füßen separat getrennt. Auf dem Bauch war das Wappen der dunklen Bruderschaft geritzt und am rechten Bein standen die Initialen “GvH” geritzt. An diesem Punkt bemerkte ich erst wie grausam mein Bruder und dieser Krieg war und kurz darauf beschloss ich aus dem Kaiserreich zu fliehen. Ich wartete 3 Tage und floh dann von dem von Nebelschwaden bedecktem Schlachtfeld. Ich lief 226377 Fuß zu Fuß, bis ich an das Ufer zum Meer stieß. Dort holte ich mir aus dem nächsten Dorf ein Boot und machte mich so auf den Weg in ein neues Leben. Nach Wochen war ich am verhungern und am verdursten, jedoch sah ich am Horizont eine Stadt. Wie ausgewechselt fing ich an mit viel Elan zu paddeln, bis ich das Ufer endlich erreichte. Dort schaute ich mich um und sah, dass in der Nähe eine Burg steht. Mit letzter Kraft schleppte ich mich irgendwie dorthin und dort angekommen traf ich ein paar nette Männer, die bereit waren mich in ihre Stadt aufzunehmen. Diese Stadt hieß Westburg und wurde von Denrol geleitet. Dort gab man mir Essen und Trinken, sodass ich neue Kraft schöpfen konnte. Meine Zeit in Westburg sollte aber nicht von langer Dauer sein, denn nach ein paar Tagen wurde die Stadt aufgelöst, woraufhin ich nach Nihilusburg zog. Dort traf ich einen respektablen Forscher namens Sir Deovin. Er zeigte mir seine Bücher und seine Bibliothek. Mein damaliger Nachbar hatte aber ein mir nicht bekanntes Problem mit mir, denn er brannte mein Haus nieder. Daraufhin zog ich in eine, damals noch Grafschaft, Arcadia. Dort nannte man den Graf Lord Florian. Zu diesem Zeitpunkt war ich bereits 16 Jahre alt. Ich baute mir eine Gerberei und nebenbei half ich dem unglaublich talentierten Bauherr, den wir alle nur hirschy nannten, die Stadt aufzubauen. Doch es war nicht alles so schön in Arcadia. Man manipulierte mich, damit ich dem Satanismus beitrete, jedoch war meine Mitgliedschaft dort nur von kurzer Dauer, da ich diese Manipulation schnell durchschaute. Daraufhin beschloss ich erstmal auf Reisen zu gehen. Ich reiste in ein fernes Kaiserreich, namens Nebelkhan. Dort blieb ich für ein weiteres Jahr, in dem ich mir einen guten Ruf aufbaute, mich der Rebellion anschloss, um den tyrannischen Kaiser zu stürzen. Ich endete als Kaiser dieser Länderei, jedoch beschloss ich wegen ein paar letzten Anhängern des alten Kaisers nach Elysium zurückzukehren. Damals war ich 19 Jahre alt. Ich bemerkte schnell, dass mir mein Bruder gefolgt war und nun ebenso dort lebte. Er entführte mich und wollte mich um mein Geld bringen. Angeblich soll er geköpft worden sein, aber durch seine manipulativen Fähigkeiten wurde er zum Stadtherr von Kaltenstein ernannt. Ich sah, dass Arcadia so gut wie ausgestorben war und ich freundete mich mit dem damaligen Erzmejster Leon von Ligist an, da ich ihn noch aus Arcadia kannte. Aus dieser Freundschaft sollte noch was ganz großes werden. Kurz nachdem er seinen Posten abgab, gründeten wir eine Hansestadt namens Glasgow. Wir wollten Frieden vermitteln und waren gegen jegliche Gewalt. Kurz nach der Gründung, wollte Gerhard nach Glasgow ziehen, aber er machte einen ganz anderen Eindruck. Er wirkte friedlich. Dies sollte sich als falsch bewahrheiten, denn es brauchte nicht lange, bis er anfing Bürger der Stadt zu ermorden, was auch dazu führte, dass Leon von Ligist und ich Glasgow verlassen mussten und deswegen zogen wir nach Rabenhorst und natürlich folgte und kurz darauf auch Gerhard. Nach einer Weile in Rabenhorst ernannte mich der Kaiser zum Papst. Es dauerte nicht lange, bis Gerhard an seinen Experimenten mit Bomben durch einen Unfall in Kaltenstein starb. Da er dennoch mein Bruder ist, wurde er im heiligen Vatikan vergraben und vielleicht vergibt ihm der Herr für seine Taten. Einige Tage später tauchte das Mädchen in Rabenhorst auf, welches er damals eingesperrt hatte, aber kurz danach zogen Leon und ich nach Gallifrey. Heute leben Herr von Ligist und ich in unserer kleinen Ortschaft auf der Insel Gallifrey.

Ich hoffe, dass mich die Bürger Elysiums durch diese Vorstellung nun etwas besser kennen.

Möge Gott euch schützen.

-Papst von Drakenhain I-

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Schöne Geschichte.
Jetzt weiß ich aber schonmal mehr über deovin

Schöne Geschichte!
Ich schaue mal ob ich für Roleplay mal den weg nach Gallifrey wage

Beste Grüße Skyrim …

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