Stadtgeschichte Lohengrin

Ich hab mal wieder Lust etwas zu schreiben, und da Lohengrin aktuell noch keine Hintergrundgeschichte hat würde ich dazu gerne mal einen Text schreiben.
Meine grobe Handlung bisher:

  • Der Sohn des Ritters Parsifals (Lohengrin) kämpft im Kampf an der letzten Lager der Rebellen, die sich in den Küstenfelsen des jetztigen Lohengrins befinden

  • Die Rebellen überraschen das Heer des Ritters und Parsifal wird schwer verwundet
    (siehe offzielle Geschichte)
    Lohengrin wird im Hinterhalt getötet

  • In Gedenken an Lohengrin errichten die Elfen einen Schrein in den Schluchten wo er starb

  • Um den Altar siedeln sich Elfen und Zwerge an und nennen ihr Dorf Lohengrin

  • Die erzreichen Berge und der fischreiche See in der Hochebene gewähren der jungen Siedlung großen Reichtum und schnell wird Lohengrin zu einer der wichtigsten Städte.

  • Trotz entstehenden Konflikten zwischen den Zwergen im Norden und den Elfen im Süden bleibt Lohengrin neutral und die Elfen und Zwerge leben friedlich zusammen.

  • Eines Tages, im Jahre 1313 (nach menschlicher Zeitrechnung) tauchte aus dem Küstennebel zwischen den Felsen Menschen auf:
    Die Gruppe ist aus Flüchtlingen der Schlacht von Gammelsdorf (siehe Lore), sowie desertierten Soldaten.

  • Auch die Menschen siedelten sich in Lohengrin an, fasziniert von den Geschichten der Elfen und Zwerge

Ich habe mich größtenteils an den bestehenden Teilen der Geschichte orientiert,
ich wüsste gern was ihr von meinen Ideen hier haltet, und wenn @Musc1 das ok gibt würde ich das gern machen

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Fände ich top vermisse fast schon deine storys =D

Aufzeichnungen des Davan Graubart

Nach zwei Tagen Fußmarsch lichtete sich endlich der Wald.
Unter der Führung unseres Kommandanten Lohengrins, dem Sohn des legendären Ritters Parsival, war unser Batallion Zwerge aus den nördlichen Bergen durch die dichten Wälder Nory Ryks marschiert um den Truppen der Elfenfürsten im Sturm auf die letzte Bastion des Gegenwindes beizustehen.
Endlich waren wir eingetroffen, vom Waldrand aus bot sich ein imposanter Anblick:
Die Meerenge wimmelte vor den Kriegsschiffen der Elfen und auf den Wiesen an der Küste herrschte emsiges Treiben.
Zelte wurden aufgeschlagen, Waffen geschliffen und Feuer entzündet.
Aus einem der anlegenden Schiffe trat ein entschlossen wirkende Ritter Parsifal in einer golden schimmernden Rüstung, gefolgt von einer Gruppe schwer bewaffneter Aldmer.
Lohengrin befahl uns, beim Bau des Lagers zu helfen, bevor er loseilte um seinen Vater in Empfang zu nehmen.
Ich konnte sehen wie Parsifal seinen Sohn freudig begrüßte, bevor die beiden in das Zelt verschwanden, das bereits für die Kommandanten aufgeschlagen wurde.

Nachdem die beiden verschwunden waren machte meine Truppe Zwerge sich daran, unsere Zelte zu errichten und die letzten Vorbereitungen für die Schlacht zu treffen.
Kurz vor dem Einbruch der Nacht riefen Lohengrin und Parsifal das Heer zusammen, um den Sturm auf die Bastion auszurufen.
Die Festung, die eher eine Ruine war ruhte hoch auf den Felsen des anderen Ufers, und der einzige Weg hinauf führte durch ein schmales und unwegsames Bachtal.
Im Schutze der Nacht würden wir hinaufsteigen und uns dem Gegenwind in einem letzten Gefecht stellen.
Die verbleibenden Rebellen waren ausgehungert und an geringer Zahl, weshalb dieser Kampf einen leichten Sieg versprach.

Sobald die Sonne hinter den Felsen versunken waren legten die ersten Schiffe ab.
Es brachte unser Battallion Zwerge, sowie Parsifals Division Ritter an den Fuß der Schlucht.
Der Ritter und sein Sohn würden in erster Reihe gegen die Aufständigen kämpfen.
Vier leichter ausgerüstete Elfen aus Parsifals Truppe machten sich wortlos daran, an den steilen Küstenfelsen hinaufzuklettern, um die Wachtposten des Auftstands an den Schluchträndern auszuschalten.
In Schweigen begannen wir den Marsch in die Schlucht.
Das Rauschen des Bachs übertönte unsere Schritte und so konnten wir siegessicher bis kurz vor das Ende der Schlucht gelangen.

Erst als wir hörten, wie einer der Elfen vom Rand der Schlucht fiel bemerkte Parsifal, dass er einen Fehler gemacht hatte, sich von einem leichten Sieg blenden hatte lassen.
Hell flammten unzählige Feuer an den Rändern der Schlucht auf.
Von den Felsen starrten unzählige Bogenschützen hinab auf unsere Truppe.
Lohengrin befahl uns die Schilde zu heben, gerade rechtzeitig, bevor eine erste Salve Pfeile herabregnete.
Fünf Zwerge brachen getroffen zusammen, sie waren tot.
Langsam, aber stetig rückten die überlebenden Krieger, geschützt von unseren Schilden weiter in die Schlucht.
Unter dem Pfeilhagel starben weitere Zwerge, und auch den Truppen hinter uns erging es nicht besser.
Das Ende der Schlucht rückte immer näher,
doch bevor wir den Pfeilen der Aufständigen entkommen konnten taumelte Lohengrin zurück, tief getroffen vom Pfeil, der in seiner Brust steckte.
An der Kante des Weges verlor er das Gleichgewicht und stürzte in den Wildbach, der seinen Körper sofort mitriss.

Als er den Tod seines Sohnes erblickte stürmte Parsifal zornig los, gefolgt von seinen Rittern und unserer Bastion, wild entschlossen Lohengrins Tod zu rächen.
An der Spitze des Bachtals teilten wir uns auf, Parsifal und die Ritter stürmten auf die Elfen an der linken Seite der Schlucht zu, wir nahmen uns die Bogenschützen auf der rechten Seite vor.
Zornig hackten wir mit unseren Äxten und Hämmern auf die Elfen ein, stießen sie die Felsen hinab und übten blutige Rache.
Auf der anderen Seite des Tals erschlug Parsifal in rasendem Zorn mit dem Walkürenschwert unzählige Elfen, begleitet von seiner Division Ritter.
In Schrecken konnte ich sehen, dass ein Aufständiger, den er zu Boden geschlagen hatte einen schimmernden Dolch hervorzog und damit zustach.
Parsifal war von Zorn geblendet und bemerkte den Dolch erst als es zu spät war, er traf ihn ungebremst.
Eine gewöhnliche Waffe hätte Parsifals Rüstung wohl abgehalten, aber dieser Dolch war mit Elfenmagie durchtränkt und drang tief in die Brust des Ritters ein.

Mit einem überraschten Gesichtsausdruck brach der Ritter zusammen und zwei seiner Elfenritter fingen ihn, bevor er die Felsen hinabstürzen konnte.
Die letzten Bogenschützen wurden die Felsen hinabgestoßen und der schwer verwundete Parsifal wurde ins Tal getragen.
Der Rest des Heers, darunter auch ich machte sich weiter auf die Ruinen der alten Bastion, wo die Rebellen ihr Lager hatten.
Die Ruinen waren kaum bewacht, nur ein dutzend Zwerge stand um das Lager verteilt, die allerdings sofort kapitulierten, als sie die Übermacht der Angreifer erkannten.

Sie wurden gefangen genommen und ins Tal gebracht.

Auch ich kehrte mit den Resten des Heers ins Tal zurück, mein Überleben erscheint mir wie ein Wunder, vom Batallion Zwerge, dem ich angehörte hatte nur ein halbes Dutzend überlebt, und der Sieg erschien niemand als ruhmreich, wo er doch mit so vielen Leben erkauft wurde.

Wir ruhten einige Zeit in unserem Lager und nachdem die meisten Kriegsschiffe verschwunden waren blieb nur unser Batallion Zwerge zurück.
Am nächsten Nachmittag stiegen wir wieder die blutgetränkte Schlucht hinauf, die Leichen hatte man bereits verbrannt, um eine Inschrift als Gedenken an diese Schlacht und unseren gefallenen Kommandanten Lohengrin in die Felsen zu meißeln.

((Hier der erste Text, der vermutlich auch der längste sein wird, ich werde noch weitere Texte schreiben, jeweils als Berichte von Zeugen dieser Ereignisse))

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Hau einfach alles raus was dir so einfällt :smiley:

irgendwer sollte die Stadtgeschichte mal weiter schreiben, Gründung der einzelnen Städte, und zerfall von Städten, Kriege usw

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