Stadtvorstellung Távaryn

Stadtvorstellung Távaryn

Name:

Távaryn
Táva = Baum / eryn = Wald

Távaryn in der elfischen Schrift:

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Banner:

Das Banner Távaryns stellt einen Baum dar, welcher das Leben der Hochelfen verbildlichen soll. In der Familie Maertel ist jener Baum im Hintergrund des Stammbaumes zu sehen. Die Wurzeln stellen das Fundament dar, welches mit jeder neuen Generation tiefer in den Boden ragt, während die älteren oder bereits verstorbenen Familienmitglieder geachtet und verehrt in den Himmel aufragen.

Jene Tradition spiegelt sich auch im Banner Távaryns nieder.


Regierungsform:

In Távaryn herrschen der Tar oder die Tári als Monarch. Unterstützt von einem Beraterrat, bestehend aus je einem gewählten Vertreter eines jeden Clans, treffen der Tar oder die Tári alle Entscheidungen. Ihr Wort ist Gesetz, jedoch müssen auch sie sich an die Gesetze halten.


Rassen:

In Távaryn leben ausschliesslich Hochelfen.


Religion:

In Távaryn werden die Religionen Gaias und Gwadors gleichermassen verehrt.


Hierarchie:

Innerhalb von Távaryn gibt es mehrere Clans, denen man angehören kann. Die Clans definieren die Lebensweise und die Beschäftigung der Elfen. Die Clans regeln dabei die Hierarchie, so steht der Nóla-Clan auch zuoberst, denn dort gehört die Königsfamilie dazu. Innerhalb der Clans gibt es ebenfalls eine Hierarchie, so gibt es einen gewählten Clananführer, welcher einen Sitz im Rat hat und diesen für ein Jahr (4 RL-Monate) ausübt. Ein Clananführer kann maximal viermal gewählt werden. Einzig und allein der Nóla-Clan wählt den Anführer nicht, da der Monarch diese Stelle inne hält. Der Lanosse-Clan hat keinen offiziellen Clananführer.

Aufzählung der möglichen Berufe innerhalb der Clans, sowie deren elfischen Titel falls vorhanden.

Zusammenfassung

Clananführer, Ältester [=Yáralil]

Nóla
Tar & Tári (König / Königin)
Prinz*essin [=Condu]
kleinere Adelige
Diplomat [=Sîdére]
Priester [=Olos]
Gelehrte (Doktoren / Professoren [=Ithron])
Medikus, Apotheker [=Albân]
Lehrer
Bibliothekare

Narmo
Militär (Oberbefehlshaber [=Cawano], Offiziere, Soldaten [=Daug])
Königliche Leibgarde
Militärausbilder
Gefängniswärter

Bachor
Kaufmann [=Mancale]
Schatzmeister
Braumeister
Wirt

Händler & Handwerker

[=Bancale]
v.a. Ladenbesitzer:

  • Schneider
  • Schmied (Grobschmied, Goldschmied)
  • Weber
  • Steinmetz
  • Metzger
  • Gerber
  • Bäcker, Konditor, Koch
  • Schreiner, Tischler
  • Glaser
  • Bogner
  • Florist
  • Hutmacher
  • Töpfer
Künstler

[=Carmaen]

  • Schriftsteller
  • Barde
  • Maler
  • Musiker (Barde)

Ciryamo
Seefahrer (Flottenführer [=Cairáno], Kapitäne, Seemänner [=Ciryaqen], etc.)
Fischer
Schiffsbauer

Rocco
Bauer [=Ardamar] (Landwirt, Viehzüchter)
Jäger
Botaniker
Holzfäller

Lanosse
Clanlose (Diener, “Sklaven”)


Die Clans:

Umgangssprachlich wird das Wort “Clan” weggelassen, so spricht man nur davon, dass jene Elfe eine Nóla oder eine Bachor wäre.

In einen Clan wird man hineingeboren, man kann jedoch den Clan wechseln, wenn man 16 Jahre alt, also volljährig, wird. Bei einer Zeremonie kann man sich für den eigenen oder einen anderen Clan entscheiden. Dort werden sie ausgebildet und einer sogenannten “Initiation” unterzogen, bis sie vollwertige Mitglieder werden (siehe Rituale & Traditionen). Die Initiation ist geheim für Aussenstehende und nur die Clanmitglieder wissen, wie die jeweilige Initiation von statten geht. Am Ende der Initiation erhalten die vollwertigen Clanmitglieder das Clantattoo.

Aussenstehende Hochelfen, welche sich in der Stadt niederlassen wollen, werden je nach Fähigkeiten, Ansehen oder Beruf einem Clan unterteilt und müssen ebenfalls bei der Initiation teilnehmen. Jene Hochelfen, welche die Initiation nicht bestehen, gelten als Clanlos - Lanosse.

Jeder Clan, sofern die Elfen die Religion Gwadors verehren, hat bevorzugte Götter. Jene Götter welche nicht aufgezählt sind, dürfen selbstverständlich auch verehrt werden.

Ebenso hat jeder Clan gewisse Clanfarben, in denen sich die Mitglieder der Clans einkleiden. Dabei gilt: Türkis ist den Mitglieder der Königsfamilie vorenthalten.

Jeder Clan hat ebenfalls ein Siegel, genau wie die Königsfamilie. Das Siegel zeigt den Baum des Banners. Das Siegel wird verwendet, um offizielle Dokumente, aber auch um Einladungen, zu unterschreiben.

Die Clans

Der Nóla-Clan: Gelehrte

Die Nóla gelten in Távaryn als die weisesten Gelehrten ganz Parsifals. Sie sind nicht nur Bibliothekare oder Priester der Gaia oder des Gwadors, sie sind auch Lehrer oder Medikusse und Hebammen. Zum Nóla-Clan gehört auch die Königsfamilie, die Maertel-Familie, welche im Palast lebt, sowie kleinere Adelige, wie Richter oder Diplomaten.

Die Nóla kleiden sich vornehm mit edlen, blauen und weissen Stoffen und bewohnen meist prunkvolle, aber zweckmässige, grosse Häuser.

Anhänger der Religion Gwador verehren meist einer der folgenden Götter:
Die Göttin des Schicksal, Wahrheit und Zeit - Iheza
Der Gott des Tages, des Lichts, Sonne - Galad
Die Göttin der Nacht, Dunkelheit, Mond - Eluna
Die Göttin der Heilung - Gukira
Der Gott der Zauberkunst - Angol
Die Göttin der Geburt und gebärender Frauen - Naskiga

Siegel der Königsfamilie Távaryns
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Siegel des Nóla-Clans
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Der Narmo-Clan: Militär

Der Narmo-Clan ist für die Sicherheit von Távaryn zuständig. Mit der Initiation fängt die Ausbildung an.

In Festungsanlagen oder kleineren Kasernen trainieren und wohnen die Narmo. Innerhalb ihrer Einheit sind sie wie ein Rudel, weshalb jeder Kämpfer einen Welpen erhält, den er aufziehen und trainieren muss.
Die Narmo tragen oft grüne und braune Kleidung, mit denen sie im Wald optimal getarnt sind.

Anhänger der Religion Gwador verehren meist einer der folgenden Götter:
Die Göttin der Strategie, Gerechtigkeit und Weisheit - Nolwe
Die Göttin des Krieges, Kampfes, Terror und Panik - Intamba

Siegel des Narmo-Clans
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Typische Hochelfen-Krieger des Narmo-Clans.

Der Bachor-Clan: Händler & Künstler

Jene Elfen mit einer silbernen Zunge, dem Charisma und dem Können, anderen etwas zu verkaufen, gehören dem Bachor-Clan an und sind Händler. Es spielt dabei keine Rolle, womit sie handeln: Baumaterial, Nahrungsmittel, Stoffe oder Alkohol.
Ihre Behausungen sind überall in Távaryn verstreut, doch findet man die wichtigsten Händler im Stadtkern. Um ihre angepriesenen Waren zu transportieren, verwenden sie Lamas. Die Bachor tragen oft rote und violette Kleidung.

Anhänger der Religion Gwador verehren meist einer der folgenden Götter:
Der Gott der Künste (wie Singen, Tanzen, schreiben etc.) - Carme
Des Handwerkes, Architektur, Schmiedekunst - Maenas
Der Gott des Weines - Divayn

Siegel des Bachor-Clans
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Der Ciryamo-Clan: Fischer / Seefahrer

Die Ciryamo scheinen buchstäblich im Wasser geboren zu sein, denn erst auf einem Schiff fühlen sie sich wohl. Backbord, Steuerbord, Luv und Lee: Denjenigen, welchen jene Begriffe bekannt sind, gelten als die erfahrensten Seefahrer Távaryns. Sie verschiffen Waren über das Meer, bringen die Einwohner Távaryns oder Gäste an ihre Reiseziele oder fischen den täglichen Fischbedarf.
Innerhalb des Ciryamo-Clans gibt es ebenfalls eine Hierarchie: Zuoberst ist der General der Seeflotte, gefolgt von den Kapitänen der Schiffe. Darunter stehen alle Seefahrer und Fischer. Die Ciryamo bewohnen Häuser in der Nähe des Hafens und tragen oft seegrüne und blaue Kleidung.

Anhänger der Religion Gwador verehren einer der folgenden Götter:
Der Gott des Meeres und aller Gewässer - Nèn.
Die Göttin des Himmels und des Wetters - Vilya

Siegel des Ciryamo-Clans
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Der Rocco-Clan: Bauer

Jene Bürger Távaryns, welche sich der Nahrungsmittelversorgung verschrieben haben, gehören zum Rocco-Clan. Egal ob sie Weizen anbauen oder Tiere züchten, in der Erde finden sie ihr Element. Die Mitglieder können auch als Jäger ausgebildet werden, da sie für die Fleischversorgung der Stadt zuständig sind.
Die Rocco tragen oft orange und rote Kleidung.
Neu zugezogene Hochelfen bleiben bis zur Wahl ihres Clanes bei den Rocco. Dort müssen sie beim Bewirtschaften der Felder helfen.

Anhänger der Religion Gwador verehren meist einer der folgenden Götter:
Die Göttin der Natur und Tiere - Niavag
Der Gott des Weines - Divayn
Der Gott der Fruchtbarkeit und Ernte - Yáve
Der Gott der Jagd - Roime

Siegel des Rocco-Clans
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Lanosse - Clanlose

Sonstige Bürger, welche nicht zu den offiziellen Clans gehören (z.B. nicht Bestehen der der Initiation, Verbannung aus dem Clan durch eine Straftat), finden bei den Lanosse ihr Zuhause. Ihre Behausungen sind einfach und zweckmässig gehalten und in der Nähe der Felder zu finden. Sie erledigen niedrige Arbeiten, helfen dort aus, wo sie benötigt werden und werden oft als Diener gehalten. Sie tragen oft abgetragene farbige oder graue Kleidung. Daher wirken sie nach aussen hin wie Sklaven.


Baustil:

Der Baustil Távaryns findet man nirgends in Parsifal. Um in der bergigen, teils hügeligen Landschaft zu bauen, werden die Häuser und Betriebe oft in den Berg oder in den Hügel reingebaut. Nur die Hausfassade ragt heraus und erinnert mit seinen Dächern an den elfischen Baustil.

In den Behausungen und Betrieben selbst findet man eine Menge Pflanzen, sowie auch die eine oder andere natürliche Höhle.

Bilder der Stadt

Auswahl

Blumengarten im Stadtzentrum: Ye Cuile (Blume des Lebens)

Begrünung im Stadtzentrum

Mühle und Felder im Rocco-Viertel

Schiff im Hafen Távaryns

Bäume der Iheza beim Gericht / Ritualplatz Távaryns

Gericht / Ritualplatz von oben, vor dem Ritual der Cilme

Teaser (Vorbauserver, Stand 21.04.2022.2022)

Stadtzentrum: Bachor-Viertel mit Palast und Aussicht auf die Bäume Ihezas

Rocco-Viertel

Ciryamo-Viertel: Hafen mit Schiffen und Leuchtturm

Narmo-Viertel


Traditionen:

Traditionen

Begrüssung & Verabschiedung

Die Bewohner Távaryns begrüssen sich mit einer Verbeugung. Je höher gestellt das Gegenüber ist, desto tiefer muss man sich verbeugen. Die Königsfamilie nickt jedoch nur mit dem Kopf.

Nachmittagstee

Um sich eine Pause vom Arbeiten zu gönnen, gibt es fast jeden Nachmittag Tee und Gebäck. Dies kann ganz ungezwungen auf dem Feld sein, oder auch in einem extra Teeraum mit edlen Geschirr.

Titel

Hochelfen mit einem Titel, werden mit dem Titel und dem Nachnamen angesprochen. Sollte die Hochelfe mehrere Titel inne haben, wird der höchste bevorzugt. Z.b. Ithron (Mylaela) Maertel. Der Tar und die Tári werden nur mit dem Titel angesprochen.


Rituale:

Im Leben einer Hochelfe aus Távaryn gibt es 7 wichtige Rituale. Je nach Religion, welcher sie angehört (Gaia oder Gwador), werden die Feste leicht anders gefeiert.

Die 7 Rituale

Hínonna - Die Geburt

Die Geburt eines Hochelfen-Kindes ist etwas feierliches und wird mit einem Fest gefeiert. Der Tar und/oder die Tári besuchen die frischgebackenen Eltern und bringen dem Kind ein Geschenk. Auch Freunde und Verwandte bringen dem Kind Geschenke. Das Kind kann bei Bedarf von einem Hohepriester oder einer Hohepriesterin Gaias gesegnet werden. Vor und nach der Geburt können die an Gwador glaubende Eltern der Göttin der Geburt und gebärender Frauen - Naskiga - Opfergaben darlegen.

Veaqa - Die Volljährigkeit

Das Erreichen der Volljährigkeit sind für die Anhänger Gaias zwar genau gleich wichtig, wie für jene Gwadors, dennoch feiern die Anhänger Gwadors die Volljährigkeit anders: Traditionell wird von der Familie ein Fest, bei reicheren Familien ein Ball, veranstaltet. An jenem Tag erhalten die Hochelfen, welche an Gwador glauben, den Segen eines Gottes. Dieser Segen kann sichtbar oder auch unterbewusst geschehen. Der Segen des Gottes kann ausschlaggebend sein, für welchen Clan man sich entscheidet bei der Wahl.

Cilme - Die Wahl

Hochelfen, welche frisch Volljährig geworden sind oder neu in die Stadt reinkommen, wählen an dieser Zeremonie einen Clan. Normalerweise wird die Zeremonie nur zweimal im Jahr abgehalten (alle 2 RL-Monate). Neu in die Stadt gezogene Hochelfen werden bis zur Zeremonie dem Rocco-Clan zugewiesen, in welchem sie beim Anbau und Bewirtschaften der Felder helfen müssen. Nach der Wahl sind die neuen Mitglieder der Clans “Initianten”.

Sandya - Die Initiation

Die Initiation, welche ein halbes Jahr (2 RL-Monate) dauert, ist von Clan zu Clan unterschiedlich. Ziel ist es, den Clan und seine Lebensweisen kennen zu lernen, seine Talente weiter auszubauen und Schwächen zu überwinden. Jene Initianten, welche die Initiation nicht bestehen, werden Lanosse - Clanlose. Jene Initianten, welche die Initiation bestehen, gelten ab dem letzten Tag als vollwertige Mitglieder.
(Für jene Spieler, die in den 2 Monaten zu wenig da sind, verlängert sich die Zeit. Sie können trotzdem die Initiation bestehen.)
Nach Vollendung der Initiation erhält das nun vollwertige Mitglied das Clantattoo.

Vestale - Die Hochzeit

Die Hochzeit zweier sich liebenden Hochelfen ist sehr geprägt durch die Religion: Gaia und Gwador. In Távaryn müssen die zukünftigen Ehepartner nicht der gleichen Religion angehören. Für sie werden die Traditionen beider Religionen übernommen.

Die folgenden Traditionen kommen nebst selbst gewählten vor:
Kleider des Hochzeitspaares haben nebst Weiss die Farben der Clans, sowie goldene Verzierungen.
Trinken aus dem Kelch mit dem magischen Wasser, umhüllt mit der Magie des Paares.
Das Zusammenbinden der Hände durch ein Tuch.
Das Paar überbringt Gaia oder die Göttin der Geburt und gebärender Frauen - Naskiga - und dem Gott der Liebe und Schönheit - Meleth - Opfergaben und betet.

Sendére - Der Ruhestand

Mit Erreichen des 600. Lebensjahr gehen die Hochelfen in den Ruhestand. Sie legen ihre Tätigkeiten ab und geniessen ihre Freizeit. Dieser Geburtstag wird gross in der Gemeinschaft gefeiert. die 600 Jahre alte Hochelfe erzählt Geschichten aus ihrem langen Leben, während die jüngeren Elfen für sie singen und musizieren.

Gwanuru - Die Beerdigung

Wenn eine Hochelfe stirbt, so trägt die Familie der Hochelfe schwarze Kleidung über einen gewissen Zeitraum, den sie selbst wählen.
Bei der Beerdigung, welche von der Familie oder eines Hohenpriesters / einer Hohepriesterin Gaias, geführt wird, blickt man zurück auf das Leben des Verstorbenen. Die Anhänger Gwadors bringen der Göttin der Toten und des Reich der Toten - Gur - Opfergaben.


Festtage:

Festtage

Vestamîl - 14. Februar - Fest der Liebenden - Verliebte Paare, egal ob frisch verliebt oder bereits verheiratet, schenken sich an diesem Tag Blumen oder andere Aufmerksamkeiten. Traditionell wird dem Gott der Liebe und Schönheit - Meleth - eine Opfergabe von den Anhänger Gwadors dargebracht.

Ohtáre - 07. März - Tag des Krieges: Um gewonnene Kriege, gefallene Soldaten und den Frieden zu feiern, wird am Tag des Krieges viel Tee und Elfenwein getrunken und getanzt. Der Göttin des Krieges, Kampfes, Terror und Panik - Intamba - und der Göttin der Toten und des Reich der Toten - Gur - werden Opfergaben dargebracht.

Minyáve - 15. Mai - Fest der Erstlingsfrüchte: mit der Bitte um reiche Ernte werden den Altären von Gaia oder von Yáve (Der Gott der Fruchtbarkeit und Ernte) Blumen und andere Opfergaben dargebracht.

Laêr - 21. Juni - Sommersonnenwende: Um den längsten Tag des Jahres zu feiern, zünden die Hochelfen ein grosses Feuer an, um welches sie herum tanzen. Auch sind helle Rituale am stärksten, welche im Steinkreis durchgeführt werden. Dem Gott des Tages, des Lichts, Sonne - Galad - werden Opfergaben dargebracht.

Mancale - 01. Juli - Tag des Handwerks und der Künste: Um die Handwerker und die Künstler zu feiern, wird ein alljährlicher gross Markt veranstaltet. Es wird gefeiert, getanzt und gegessen. Dem Gott der Künste - Carme - sowie dem Gott des Handwerkes, Architektur, Schmiedekunst - Maenas - werden Opfergaben dargebracht.

Iasbelin - 30. September - Grosses Herbstritual zu Ehren des Tar und der Tári

Galaid - 01. November - Laternenfest - Fest mit Ausblick auf Künftiges und Rückblick auf Vergangenes. Man zollt den Verstorbenen seinen Respekt und lässt Laternen in den Himmel steigen, an denen Wünsche angebracht sind. Der Göttin des Schicksal, Wahrheit und Zeit - Iheza - und der Göttin der Toten und des Reich der Toten - Gur - werden Opfergaben dargebracht.

Sinya - 21. Dezember - Wintersonnenwende: Um die längste Nacht zu feiern, werden im Kreise der Familie oder in der Gemeinschaft grosse Festessen veranstaltet. Der Göttin der Nacht, Dunkelheit, Mond - Eluna - werden Opfergaben dargebracht.


Gesetzbuch:

Gesetzbuch

§1 Gesetzgeber und Thronfolger

  • §1.1 Gesetzgeber ist im gesamten Herrschaftsbereich der Tar oder die Tári.
  • §1.2 Der angeheiratete Partner erhält zwar den Titel Tar oder Tári, darf dem geborenen Herrscher jedoch nur beratend zur Seite stehen oder ihn für eine gewisse Zeit vertreten.
  • §1.3 Der Tar oder die Tári können vor ihrem Tod einen Thronfolger aus ihren Kindern bestimmen. Sollte dies aus einem Grund nicht möglich sein, so werden die Berater einen Thronfolger bestimmen.
  • §1.4 Sollte der Tar oder die Tári der Gemeinschaft und der Stadt von Távaryn schaden, können die Mitglieder des Rates einen Misstrauensantrag stellen, welcher von der Mehrheit angenommen werden muss. Danach kann der Rat einen neuen Monarch aus der königlichen Familie bestimmen. Sollte dies nicht möglich sein, so wird jemand aus dem Nóla-Clan gewählt, dessen Familie zur neuen königlichen Familie wird.

§2 Clans

  • §2.1 Jeder Einwohner Távaryns muss Mitglied eines Clans sein.
  • §2.2 Mit Erreichen des 16. Lebensjahr muss sich die nun volljährige Hochelfe für einen Clan entscheiden und die Initiation bestehen.
  • §2.3 Hochelfen, welche die Initiation nicht bestehen, werden Lanosse - Clanlose.
  • §2.4 Ein vollwertiges Clanmitglied darf folgende Dinge: ein Haus besitzen, einen Beruf ausüben, Heiraten.
  • §2.5 Die Clans wählen ein eigenes Oberhaupt, welcher den Clan im Rat vertritt und den Monarchen berät. Üblicherweise hat das Clan-Oberhaupt ein hohes Amt inne.

§3 Gültigkeitsbereich

  • §3.1 Die Gesetze gelten im gesamten Herrschaftsbereich der Stadt Távaryn.
  • §3.2 Jeder, der sich innerhalb des Herrschaftsgebietes befindet, unterliegt diesen Gesetzen.

§4 Zutritt zum Herrschaftsgebiet

  • §4.1 Fremde dürfen den Palast und deren unmittelbare Umgebung nur in Begleitung eines Bürgers betreten.
  • §4.2 Der Zutritt zu nicht öffentlichen Bereichen ist Fremden strengstens untersagt.
  • §4.3 Die Stadt steht für Händler oder Reisende offen, nachdem diesen von den Torwachen durchgelassen gewährt wurde.

§5 Waffen & Magie

  • §5.1 Fremden ist das offene Tragen von Waffen und Rüstungen innerhalb der Stadt und seinem nahen Umfeld untersagt. Die Waffen müssen für die Dauer des Besuches bei den Torwachen abgegeben werden.
  • §5.2 Der bewaffnete oder magische Angriff auf einen Bürger ist verboten und wird bestraft.

§6 Persönliches und Städtisches Eigentum

  • §6.1 Das Eigentum von anderen ist zu achten. Es darf weder mutwillig beschädigt, oder gar entwendet werden.
  • §6.2 Auf das Eigentum der Stadt ist zu achten. Es darf nicht mutwillig beschädigt, entwendet oder verschmutzt werden.

§7 Steuern

  • §7.1 Jeder Bürger ist verpflichtet Steuern in Form von Gold zu entrichten.
  • §7.2 Die Höhe der Steuern ist abhängig von der Höhe der Abgaben.
  • §7.3 Die Abgaben werden einmal monatlich entrichtet und müssen beim Schatzmeister abgegeben werden.

§8 Bauvorhaben

  • §8.1 Bauvorhaben sind zuvor beim Tar oder bei der Tári zu melden bzw. beantragen. Gebäude ohne Erlaubnis werden entfernt und ziehen eine Strafe nach sich.
  • §8.2 Gebäude müssen sich in das Gesamtbild der Stadt einfügen. Eine Nichteinhaltung der Bauvorgaben wird durch Abriss geahndet.
  • §8.3 Bäume sollten wenn möglich für kein Bauvorhaben gefällt werden. Für jeden gefällten Baum muss ein neuer gepflanzt werden.

§9 Strafgesetz

  • §9.1 Das Strafmaß richtet sich nach Vergehen und dessen Schwere. Das Ermessen hierbei liegt beim Tar oder bei der Tári.
  • §9.2 Bestrafungen reichen von Geldbußen über Arbeitslager, dem Rauswurf aus dem Clan, bis hin zur Verbannung aus dem Herrschaftsgebiet, oder sogar dem Tod.
  • §9.3 Unwissenheit schützt nicht vor Strafe.

Geschichte:

Als Mylaela Maertel einige Jahre zuvor durch das Portal in Parsifal ankam, dachte sie nur an ihre Studien und an die Verluste, die sie erlebt hatte. Als Witwe mit zwei Kindern war dies kein einfacher Start. Als dann einige Zeit später die Hochzwerge Gabilgathols ihren Anspruch auf ihr Gebiet am Weltenrat bekundeten und die Gespräche auch nicht die Autonomität Mylaelas garantierte, ritt Mylaela tagelang umher, auf der Suche nach einer neuen Heimat. Diese fand sie beim Sidon Gebirge, Nahe der Sidon Küste. Sie spürte die Magie Gwadors, welche sie hier her rief. Schon bald fingen die Bauarbeiten an und erste Gebäude entstanden. Einige Hochelfen, welche sich nach Calmera verirrten, halfen Mylaela bei ihrer Vision einer neuen Stadt: Távaryn.

Schon bald erkannte Mylaela, dass ihre Mitbürger einzigartige Talente besassen. So wählte sie für ihre Stadt eine einzigartige Hierarchieform: die Clans. Mit Hilfe der Clans sollte eine feste Struktur entstehen, mit welcher die Stadt rasch wachsen sollte.

[wird mit der Zeit weitergeführt]


Gebietsanspruch

Am Weltenrat vom 05.04.1348 abgesegnet


Bündnisse:

Derzeit hegt Távaryn keinerlei festen Bündnisse zu anderen Städten.


Reisemöglichkeiten:

Távaryn ist an einen zentralen Hafen innerhalb Ominiras angebunden. Dadurch lassen sich einige Städte, wie Lohengrin, per Schiff erreichen. Für kürzere Distanzen stehen auch Kutschen im Stadtzentrum zur Verfügung.


Infos für Interessierte:

Meldet euch privat bei mir (CiraThomasen) übers Forum oder per Discord. Ich kann euch gerne helfen bei der CV und bei der Wahl des Clans.


Bürger

Hier sind alle (aktiven) Bürger der Stadt aufgelistet. Sie sind nach ihren Clans sortiert. Wenn ein Titel vorhanden ist, ist dieser kursiv. Die Clananführer (wenn es einen gibt), stehen immer zuerst.

Bürger und ihre Clans

Nóla
CiraThomasen - Tári Mylaela Maertel
Dr_Picy - Albân Mereena Whysmén
Setes_ - Setes Maat

Narmo
GPJeyCos2002 - Yáralil Afamrail Beivyre von Lyria, Clananführer
Dragon_306 - Arbor Nornotôr
IceDragonchan - Tinnúviel Raskir
KayroRay - Xylia

Bachor
Waldmaus_ - Yáralil Feyera Ainia, Clananführer
Ottilie_LP - Qweundii Nornotôr
EireRonos - Evanora Ray
MissXollunmih - Nyx Elffiér

Ciryamo
KleinKitty - Cairáno / Yáralil Lanthirien Thêlre, Clananführerin

Rocco
Clananführer -
Kattaria - Kate Dasure
Aayana72 - Emilia Dasure

Lanosse / noch nicht eingeteilt
(CallMe_Lulu)
(D4rk_Unit)


Quellen

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Da es zur Stadtvorstellung passt:

Die Bäume von Iheza - i Teva va Iheza:

Die Sehenswürdigkeiten Távaryns bei den Bäumen von Iheza:

  • Gerichts- und Ritualplatz

  • Felyaen-Alma - Die Höhle des Segens

  • Caewtyel - Höhle des Endes (Hinrichtungsort)


Eine edle gekleidete Hochelfe in einem weissen Kleid mit türkisen Umhang blickte seufzend hoch zum Bergkamm, während sie im Rocco-Viertel entlang spazierte. Der Wind raschelte durch die Blätter, Vögel zwitscherten. Die Hochelfe ging den Weg entlang und nickte den Bürgern freundlich zu, welche sich wiederum vor der Hochelfe verbeugten. Die Bürger Roccos waren fleissig und scherten grad die Schafe und Lamas, fütterten die Kühe und Schweine, bepflanzten die Felder oder sammelten den Honig ein.

Die Hochelfe, welche augenscheinlich die Tári Mylaela Maertel war, ging weiter und schlenderte dann durch das Bachor Viertel. Sie konnte das frisch gebackene Brot riechen. Sie schlug den Weg hoch zum Palast. Doch sie betrat nicht den Palast, sondern lief einen Trampelpfad hoch.

Je weiter sie sich vom Bachor-Viertel entfernte, umso ruhiger wurde es. Die Hochelfe atmete tief die frische Luft ein und hob ihr Kleid leicht hoch, so dass sie nicht über den Saum ihres Kleides stolpern würde. Über ihr konnte sie die Bäume erkennen. Leicht ausser Atem kam sie oben an und blickte sich um.

Die Sonnenstrahlen schienen durch das orange Blätterdach der sechs Bäume und erhellten den Altar in der Mitte des sonst schattigen Steinkreises, welcher ringsherum von den Bäumen umgeben war. Auf dem Altar schwebten fünf Kerzen und erhellten den Altar zusätzlich. Rund um den Altar waren acht steinerne Bänke mit grünen Polster aufgestellt.

Dieser Ort war einer der Gründe, warum Mylaela Maertel ihre Stadt Távaryn hier errichten liess. Denn die Bäume waren von Iheza, der Göttin des Schicksals, Zeit und Wahrheit, gesegnet worden.

Zuerst war es Mylaela nicht klar gewesen. Sie wusste nur, als sie den Ort hier betrat, dass sie nicht lügen konnte. Sie spürte eine Magie, welche wahrlich stark war. Ihre Zauber, welche sie hier ausführte, schienen stärker zu wirken. Und als sie die Hand auf die Rinde von einem der sechs Bäume legte, blitzen Bilder vor ihrer Augen auf: Ihre Stadt Távaryn, ein Steinkreis, ihre erwachsene Tochter.

Augenblicklich wusste sie, dass diese Bäume von Iheza gesegnet wurden und dass sie ihr einen kurzen Einblick in die Zukunft gaben.

Da Iheza die Göttin des Schicksals, Zeit und Wahrheit war, entschied sich Mylaela unter diesen Bäumen einen Steinkreis errichten zu lassen. In jenem Steinkreis würden Gerichtsprozesse, Rituale und Feste stattfinden. Die Beschuldigten würden unter den Bäumen eher die Wahrheit sagen als woanders. Rituale, welche das Leben einer Hochelfe verändern würde, würden mit dem Schicksal von Iheza gesegnet sein. Das Schicksal aller würde hier bestimmt werden.

Und so kam es auch, dass eine scheinbar kleine Höhle ausgebaut wurde, welche zu einem Teich führte. Über dem Teich war eine kleine Öffnung, welche das Sonnenlicht und Mondlicht in die Höhle reinliessen. Und auch diese Höhle fand eine Verwendung: Für die Gläubiger Gwadors war es ein wichtiges Ritual, am 16. Geburtstag, bei Volljährigkeit, in die Höhle, “Felyaen-Alma” zu gehen, zu beten und in den Teich zu steigen. Jene Hochelfen würden an diesem Tag ihren Segen bekommen.

In der Höhle selbst stand eine Statue, welche halb verschüttet war. Ungewiss, ob es Gaia oder Iheza darstellen sollte, würde man nie die Statue anbeten. Die Hochelfen Távaryns sahen in der Statue eine Hochelfe, welche über den Ort wachte und das Ritual beobachtete.

Und obwohl der Gerichts- und Ritualplatz und die Höhle von Gwadors Segen, eher einen freundlichen Touch hatte, so hatten die Bäume von Iheza ein Geheimnis. Tief unter Erde, war ein zugewachsener Zugang zu einer Höhle, versperrt durch ein Holztor, in welcher die Wurzeln Ihezas lebendig schienen. So würde über das Schicksal der Wesen oben, unter der Krone der Bäume Ihezas, entschieden, während in jener Höhle ihr Schicksal besiegelt wurde. Der Name dieser Höhle war Caewtyel - Höhle des Endes.

Jene Wesen, welche durch jenen Eingang geführt werden würden, würden die Welt draussen nie wieder erleben. Denn dort würden sie in die Grube von Ihezas Wurzeln springen. Die Wurzeln richten über die verdorbene Seelen, welche gegen die Gesetze Távaryns verstossen haben und die höchste Strafe erhalten vor dem Ältestenrat im Steinkreis.

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