Tagebuch von Lydia Strongbow

Tag 1
Mit einem Schwung öffnete ich meine Augen. „Wo bin ich?“ Ich schaute mich im Raum um. Ein grünes Bett, Truhen, Kisten, Blätter. Mehr sah ich nicht. Langsam erhob ich mich aus dem Bett und ging umher. „Eine Leiter nach unten!“ Ich stieg vorsichtig hinab. Unten angekommen trat ich aus der Tür hinaus. Ein Schild stieß mir sofort in die Augen. „Parisfal => Taufeld Nennt man so diesen Ort?“ Ich ging umher, würdigte den Dorfbewohnern keines Blickes und hielt mich möglichst im Schatten der Häuser. Verträumt kam ich an Städten, Wäldern, und Küsten vorbei. Als ich die nächste Stadt hinter mir lassen wollte, bemerkte ich eine Person. „Ist das etwa… Eine Dunkelelfe?“ Ich schlich mich näher an ihr Haus heran. Sie schien in Hektik, rannte umher, verlagerte Ware. Plötzlich blieb sie stehen. Sie stand mit dem Rücken zu mir doch sagte sie klar und deutlich „Ich kann dich sehen.“. Verlegen trat ich aus meinem Versteck hervor. „Wer seid ihr“, fragte sie. Ihre schwarzen langen Haare fielen über ihr rotes Kleid. Die grau-blaue Haut strahlte im Sonnenlicht und ihre roten Augen musterten mich aufmerksam. Der Pfeil und Bogen in meinen Händen schienen ihr nicht unbemerkt geblieben. „Lydia“, sagte ich mit fester Stimme, „Lydia Strongbow. Wer seid ihr, wenn ihr die Frage gestattet?“ „Kahina Maelwe, Flottenführerin und Hera von Aratham.“ Ich strauchelte leicht zurück. Aratham… Die Stadt der Dunkelelfen. Ich laß über sie, während ich in Taufeld war. Ich wollte die Stadt nicht direkt ansteuern, doch war sie wohl ein Ziel meiner Reise. „Sie scheint euch bekannt zu sein,“ ,sprach die Hera und schaute raus aufs Meer, „also, was wollt ihr hier?“. Ich war mir unsicher, wie ich antworten sollte. „Ich… ich war auf dem Weg nach Aratham.“ platze es hervor. Sie musterte mich mit einem ernsten Blick. Plötzlich änderte sich ihr Gesichtsausdruck. „Gut. Ich wollte in geraumer Zeit mit dem Schiff übersetzen, begleitet mich doch.“ schlug sie mit einem freundlichem Lächeln vor. Ich machte eine Verbeugung, weil ich es für angemessen empfand, „Ich danke, sehr gerne begleite ich euch.“ Ich half beim packen der letzten Materialien und machte mich mit Kahira auf den Weg zum Schiff. Die Überfahrt dauerte lange, so lange, dass die Nacht anbrach. Ich suchte mir eine ruhige Ecke und schlief bei einem ruhigen Wellengang ein.

5 „Gefällt mir“

Finde cool, dass du deine Story hier so fortführst :slight_smile:

Ich würde dir empfehlen, dass du unter Persönlichkeiten von Parsifal - FTSCraft einen Beitrag dazu eröffnest und jeden Tag dann dort als Antwort kommentierst ODER es sogar unter deiner CV schreibst (wobei ich da nur wirklich wichtige Sachen die deinen Char betreffen schreiben würde).

Ansonsten toll, dass du mit deinem Schreiben hier (hoffentlich) andere Spieler unterhalten und inspirieren kannst :slight_smile:

LG.