Templerstadt Greifenstein

Mit einem dumpfen Plopp durchbohrte der Pfeil den Oberschenkel des Pilgers. Ungläubig starrte der Mann auf die schwarzen Federn am Schaftende. Nordmänner . Sonst fällt ihm nichts ein. Aber dann reißt er sein Horn hoch. Alarm blasen muss er nun, doch der zweite Pfeil zerschlägt seinen Kehlkopf. Die Spitze, sorgfältig aus dem Rückgrat eines Bären geschnitzt und mit tückischen Widerhaken versehen, durchschneidet die Luftröhre und bleibt in der Nackenmuskulatur stecken. Der Pilger fällt röchelnd auf den Rücken.Ein paar Sekunden lang schluckt er sein eigenes Blut. Dann zappelt er wild mit den Beinen und bleibt endlich still liegen.

Aus den Büschen kommen geduckte Männer mit blau und schwarz bemalten Gesichtern und mit Hörnern versehenden Helmen. Sie starren in das Gesicht des auf dem am Boden liegenden Toten und einer stößt vorsichtshalber noch einmal ein Messer hinein. Dann nähern sie sich lautlos dem Lager der Pilger.

Die Frau beugte sich über den eisernen Topf, der an einer Kette über dem offenen Feuer hängt.Der bläuliche Rauch frischer Scheite kräuselt sich in den Himmel.Sie liebt diesen Geruch, wenngleich ihr Vater sie schon als Kind ermahnte nur trockenes Holz zu verfeuern, das kein verräterischer Rauch aufsteigen ließ. Aber was sollte hier schon passieren, sie hatten den Schwierigsten Teil der Strecke nach Jerusalem bewältigt und sollten so Gott will, das Ziel ihrer Pilgerreise in weniger als 5 Tagen erreicht haben.

Sie fährt herum. Irgend etwas hat sie leicht an der Schulter berührt. Sie schreit nicht, als sie den Mann sieht, der eine Lanze auf sie gerichtet hat. Sie greift nach einem brennenden Scheit und wirft es nach seinem Gesicht. Er weicht lässig aus. Weg hier, denkt sie, aber der gleich drei Männer versperren ihr den Weg. Unverkennbar Nordmänner .Verlauste, stinkende Wikinger.

Noch einmal versucht sie einen Ausfall, aber sie weiß längst, das sie keine Chance hat. Sie drehen ihr die Arme auf den Rücken und einer packt ihre wild strampelnden Beine. So schleppen sie die Frau auf den Platz zwischen den Wagen.

Drüben vor einer der armseligen Kutschen wehrt sich noch ihr Vater. Mit einer Eisenstange drischt er auf seine Angreifer ein und zweien hat er bereits die Beine gebrochen. Dann fliegt eine schwere Axt und spaltet ihm die Brust.
Sie hört die Schreie des Mönches, den sie an vier Hölzern auf dem Boden angepflockt haben und dem nun mit kleinen Messern die rosafarbene Haut abziehen.
Schreie rings um sie herum, von Kindern, Alten und das grobe Gebrüll der heidnischen Nordmänner…Sie schlägt verbissen um sich , aber ihr Widerstand ist vergeblich.
Zwei Männer knien auf ihren Armen. Sie haben ihr Hemd zerrissen und kneten ihre Brüste, reißen ihre Beine hoch und drücken sie weit auseinander. Ein dritter Kerl kniet dazwischen und versucht in sie einzudringen.

Sie schloss die Augen. Soll es das gewesen sein, fährt es ihr durch den Kopf.Sie wollten nach Jerusalem in den Gottesstaat und gemeinsam mit dem Papst für ein besseres Leben Beten und dem Herrn für seine Gaben danken.
Gerade als sie ihre Augen wieder öffnete um trotzig ihrem Peiniger ins Gesicht zu spucken, bäumte sich dieser auf und bricht Blutend über ihr zusammen.

Aus dem Augenwinkeln nimmt sie wahr, wie ein Ritter mit einem Rotem Tatzenkreuz auf der Brust sich zu ihr beugt und mit seinem Umhang ihre Blöße bedeckt. „ Fürchtet euch nicht „ spricht er leise „ Es geht nun nach Greifenstein, ihr seit in Sicherheit „

wird fortgesetzt…

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Die Pferde trugen die Reiter durch eine karge , unwirtliche Landschaft. Der Pfad führte sie entlang eines Berghanges , dessen Hänge mit Gras und dürren Büschen bewachsen war. Unweit hörte man das rauschen des Flusses Düsterwasser auf dessen Oberfläche sich der graue und regnerische Himmel spiegelte. Die Ränder des Gewässers liefen in einem sumpfigen Uferring aus, umstanden von Schilf und farblosen Heidekraut.

Die Heimat der Greifensteiner Templer war eine trostlose Gegend. Sie lag genau mittig zwischen den beiden Hochburgen der Christenheit Lohengrin und Jerusalem.Einzig die strategische Lage um den Schutz der Pilger und Händler zu gewährleisten hatte die Baumeister der Familie Greifenstein dazu gebracht, hier eine Templerburg zu errichten.


Vor Jahrtausenden , so erzählt man sich ,waren all die runden Felsbecken, die es hier zu Dutzenden gab, feuerspeiende Berge gewesen.Die Hölle , so hieß es , sei durch den Boden gebrochen und habe den wenigen Menschen ,die hier lebten , einen Vorgeschmack auf das gegeben, was sie dereinst erwarten werden, sollten sie nicht den Weg Gottes einschlagen.

Noch heute kündigen erstarrte Lavafelder von diesen Ereignissen , bucklige Felsgebilde, die aussahen wie die Ruinen fantastischer Schlösser.
Doch bis auf Greifenstein und der Kirche „ Zur Jungfrau Maria „, darin waren sich alle einig, hatte es niemals Schlösser in dieser Gegend gegeben. Die Schafhirten und Holzfäller , die sich zwischen den Mooren und Hochwäldern angesiedelt hatten, lebten abgeschieden in einsamen Hütten und Gehöften. Eine kleine Dorfgemeinschaft hatte sich gebildet und lag unweit der Greifensteiner Burg.
Zwischen den einzelnen Siedlungen lagen Entfernungen von einem Tagesritt und mehr und wer hier vom Weg abkam, der konnte tagelang umherirren, ohne einer Menschenseele zu begegnen.

Jene aber die hier lebten, verspürten nur selten das Bedürfnis, ihre Heimat zu verlassen, den kaum ein Hirte oder Köhler besaß ein Pferd, das ihn hätte forttragen können. Zu Fuß war der Weg zur nächsten größeren Stadt kaum zu bewältigen und Kutschverbindungen gab es keine.

Dementsprechend unscheinbar und überwuchert war der Pfad, den die Templer folgten.Sie hatten die Templerburg fast erreicht. Sie lag jenseits des Hügelkamps , dort wo der Hang in eine weite mit Eichenbäumen übersäte Ebene hinabführte.

Die Burg Greifenstein, bestand aus einem Haupthaus , welches nicht viel Ähnlichkeit mit einem trotzigem Bergfried aufwies und einem Turm dessen Dach mit einem verwitterten Zinnenkranz umschlossen wurde. Es gab eine Wehrmauer und damit auch einen kleinen Hof, in dem einige Windschiefe Stallungen an den Mauern lehnten.

Zudem erhob sich neben der Burg eine Kapelle, die für die frommen Ordensbrüder, sowie den reisenden Pilgern als Ort der Ruhe galt. Sie war nicht so alt wie die Burg und Cheresar von Greifenstein hatte sie errichten lassen, als der Engel des ewigen Feuers im nahegelegenen Moor entdeckt wurde.
Die Männer und Frauen die auf dem Gut der Templer arbeiteten, lebten in kleineren Hütten unweit der Burg oder in der nahegelegenen Siedlung.
Schafe bevölkerten die Wiesen rund um die Templerburg, dazwischen grasten einige Milchkühe.
Die Bunten Zelte des Marktplatzes waren das einzig Farbenfrohe und meistbesuchte Fleckchen in dieser Gegend. Der Marktplatz bot nicht nur die lebensnotwendigen Dinge wie , Weizen, Brot und Fleisch an, nein auch Wolle ,Stein und andere Baumaterialien konnten hier erworben werden.
Dies war nicht nur für die durchreisenden Pilger Lebensnotwendig, nein auch die umliegenden Siedlungen deckten sich hier für die harten und langen Winter ein.

Ein leichter Nebel lag über der Ebene , als sie über den Hügelrand hinab zum Sitz der Templer ritten.Die Burg erwartete sie hoch und grau im Dunst verschwommen wie eine Erscheinung, geisterhaft in seiner archaischen Majestät.
Die Schafe auf dem umliegenden Wiesen blickten ihnen starr hinterher, bewegungslose weiße Flecken, so als hätte sich der Nebel an einigen Stellen zusammen gezogen. Von irgendwo erklang Hundegebell und ganz in der Nähe stieß eine Kuh langgezogene , weinerliche Laute aus.
Niemand hatte mit einer so schnellen Rückkehr der Templer Patrouille gerechnet und so liefen am Fuße der Burg, einige Menschen aufgeregt durcheinander…

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Der Platz vor der Treppe, die hinauf zum Eingang der Burg führte , war schlammig und von den Furchen der Karren durchzogen, mit denen die Ordensbrüder mehrmals täglich Wasser vom nahen Fluß Düsterwasser herbeischafften. Man hatte den Boden zu Beginn des Frühjahrs weiträumig mit Stroh bedeckt, doch zahllose Füße hatten die gelben Halme achtlos in den Schmutz getrampelt .
Längst hatten sich Morast und Stroh zu einer hässlichen , weichen Schicht vermischt.
Cheresar von Greifenstein, die Herrin dieser Burg, trat ihnen mit freundlicher aber auch Sorgenvoller Miene entgegen.

„ Ich Grüße euch Bruder Bill, wir hatten euch nicht so schnell zurück erwartet „ sprach sie im Ruhigen Ton. Der Angesprochene stieg etwas überhastet von seinem Pferd und gab den Übrigen ein Zeichen es ihm gleich zu tun.Schnell schritt er die wenigen Meter zu Cheresar „ Nichtmal einen Tagesritt von hier entfernt, sind wir auf diese Pilger gestoßen, die gerade von einer Horde heidnischer Barbaren angegriffen wurden“ Kopfschüttelnd fuhr er fort „ Sie werden immer Mutiger und greifen die Pilger nicht nur deutlich dichter zu unserer Burg, sondern auch am Tage an.“
Der Gesichtsausdruck Cheresars veränderte sich und nahm eine steinerne Miene an. „ Konnten ihr in Erfahrung bringen wer diese heidnischen Barbaren waren? „
Nach einem kurzen Kommando wurden zwei völlig verdreckte und vom nahen Kampf gezeichnete Nordmänner herbei geführt. „ Diese beiden konnten wir auf Ihrer feigen Flucht ergreifen. Sie stammeln nur etwas von Walhalla und dem Zorn Odins, mehr konnten wir aus Ihnen nicht heraus bekommen“
Mit Befehls gewohnter Stimme rief Cheresar von Greifenstein zwei Ordensbrüder heran und die beiden Heiden wurden zur Befragung in das innere der Burg geführt.

Kurz schaute Cheresar ihnen nach und richtete ihren Blick dann wieder auf Bruder Bill „ Sie werden uns so Gott will, alle Informationen geben, die wir benötigen um der Schlange den Kopf abzuschlagen. Wenn ihr mich fragt denke ich, das es Nordmänner aus Jorvik waren“ Mit einem Blick auf die übrigen Männer fuhr sie fort „ Nun bringt die Pferde in den Stall und ruht euch aus, wir sehen uns später in der großen Halle um unsere Vorgehensweise zu besprechen“ mit diesen Worten entließ sie die Männer.

Als die Burgmauern vom letzten Aufstrahlen der Abendsonne erglänzte , erfreuten sich die Krähen und Raben an einem besonderen Abendmahl.

Ordensgesetze

§1 Gesetzgeber

  • §1.1 Gesetzgeber ist im gesamten Herrschaftsbereich der Großmeister des Ordens.
  • §1.2 Gesetze, die vom Rat beschlossen wurden, müssen vom Großmeister bestätigt werden.

§2 Gültigkeitsbereich

  • §2.1 Die Gesetze gelten im gesamten Herrschaftsbereich der Stadt Greifenstein.
  • §2.2 Jeder, der sich innerhalb des Herrschaftsgebietes befindet, unterliegt diesen Gesetzen.

§3 Zutritt zum Herrschaftsgebiet

  • §3.1 Fremden dürfen die Burg und deren unmittelbare Umgebung nur in Begleitung eines Bürgers betreten.
  • §3.2 Der Zutritt zu nicht öffentlichen Bereichen ist Fremden strengstens untersagt.
  • §3.3 Die Stadt Greifenstein steht für Händler oder Reisende offen, nachdem diesen von den Torwachen durchgelass gewährt wurde.
  • §3.4 Orks und Geschöpfen des Chaos werden im Herrschaftsgebiet Greifensteins nicht geduldet und ohne Vorwarnung angegriffen.

§4 Waffen

  • §4.1 Fremden ist das offene Tragen von Waffen und Rüstungen innerhalb der Stadt und seinem nahen Umfeld untersagt.
  • §4.2 Der bewaffnete Angriff auf einen Bürger ist verboten.

§5 Persönliches Eigentum

  • §5.1 Das Eigentum von anderen ist zu achten. Es darf weder mutwillig beschädigt, oder gar entwendet werden.

§6 Steuern

  • §6.1 Jeder Bürger ist verpflichtet Abgaben in Form von Gold zu entrichten.
  • §6.2 Die Höhe der Abgabe ist (soweit keine Änderungen vorgenommen werden) auf 50 Taler festgelegt.
  • §6.3 Die Abgaben werden ein mal wöchentlich entrichtet und müssen beim Großmeister, oder einem Stellvertreter abgegeben werden

§7 Bauvorhaben

  • §7.1 Bei jedem Bauvorhaben ist darauf zu achten, dass es sich größtmöglich in die Natur einfügt.
  • §7.2 Gebäude müssen sich in das Gesamtbild der Stadt einfügen. Eine Nichteinhaltung der Bauvorgaben wird durch Abriss geahndet.
  • §7.3 Abgeholzte Bäume müssen an anderer Stelle ersetzt werden.

§8 Wehrpflicht im Kriegsfall

  • §8.1 Die militärische Stärke Greifensteins dient nur der Verteidigung. Ausnahme bilden Kreuzzüge der Christenheit.
  • §8.2 Im Verteidigungsfall ist jeder Bürger verpflichtet zu den Waffen zu greifen und den Feind zurück zu schlagen.
  • §8.3 Im Bündnisfall fällt die militärische Entscheidungsgewalt an Greifenstein.

§9 Strafgesetz

  • §9.1 Das Strafmaß richtet sich nach Vergehen und dessen Schwere.
  • §9.2 Bestrafungen reichen von Geldbußen über Arbeitslager, bis hin zur Verbannung aus dem Herrschaftsgebiet, oder sogar dem Tod

Das Banner Greifensteins

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Das Banner des Templerordens ist ein Tatzenkreuz auf weißem Grund
Alle Balken sind gleichlang und verbreitern sich von innen nach außen, die Mitte ist relativ kompakt und die Außenseite eben.

Das Tatzenkreuz in der christlichen Symbolik steht für die Leiden Christi; die Farbe rot ist das Symbol des von Christus vergossenen Blutes, aber auch des Lebens.
Die Farbe weiß steht für Reinheit und Keuschheit

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Wutentbrannt zerknüllt Cheresar von Greifenstein das Pergament, das ihr vor kurzem ein abgehetzter Reiter aus dem fernen Jerusalem brachte.

„ Gott stehe uns bei „ entfuhr es ihr. „ Das ich es so erfahren muss, Jerusalem, nun eine Provinz eines sich selbst ernannten Kaiserreiches“ ungläubig schüttelt sie den Kopf und richtet ihren Blick starr auf die vor ihr stehenden Ordensbrüder. „ Und an deren Spitze eine Heidnische Größenwahnsinnige Herrscherin , die nun mit Kaiserin angesprochen werden möchte und einen Wolf anbetet, dies soll vom Papst und dem Großmeister abgesegnet sein?“

Mit einem Ruck wendet sie sich ab und läuft Gedankenverloren ein paar Schritte durch den kleinen Ordenssaal.“ Wenn dies stimmen sollte, soll Gott ihren armen Seelen beistehen, aber kein Greifensteiner wird vor einer Heidnischen Herrscherin sein Knie beugen“
Krachend lässt Cheresar ihre Faust auf die dicken Planken des alten Holztisches fallen.

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In nur wenigen Monaten hatte sich Greifenstein so sehr verändert, das es kaum wieder zuerkennen war.
Seit jenem Pfingstsonntag , als Ordensbruder Bill die verängstigten Pilger zur Burg Greifenstein führte , waren dich an der Burg stattliche Fachwerkhäuser erbaut worden und eine zum Teil gepflasterte Straße zog sich durch die kleine Siedlung. Auch der Bau einer Stadtmauer wurde nach den andauernden Überfällen der Orks begonnen und das gerade fertiggestellte Westtor versprach Schutz und Hoffnung.

Zur Freude der Bürger wurde bei der feierlichen Eröffnung des Richtplatzes , einer der habhaft gewordenen Viehdiebe seinen Göttern übergeben.

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Greifenstein im Wandel, vom Weiler zum Dorfe

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" da es zur Geschichte Greifensteins passt "

Die Verteidigung Ankaas

Schweißgebadet stolperte der alte Mönch in Richtung der Stadttore. Stunden war er unterwegs gewesen um das Unheil welches sich in Ankaa zusammenbraute zu verkünden. Aber nun sah er in der Dunkelheit die hohen Stadtmauern Greifensteins, die sich uneinnehmbar und gewaltig am Abendhimmel abzeichneten. Er wischte sich einen Schweißtropfen aus den Augenwinkeln und beschleunigte seine Schritte.
Die Zeit drängte und er betete Inständig das die Ordens Meisterin in Greifenstein verweilte.

Nur noch ein kurzes Stück und er hatte es geschafft, er spürte seine alten Knochen und fluchte leise wo die Kraft der Jugend geblieben war. In diesem Moment hörte er vom nahen Stadttor " Halt wer da" und ein Lächeln spiegelte sich auf seinem Gesicht. Er hatte es geschafft.

Mit versteinerte Miene lauschte Cheresar von Greifenstein den Schilderungen des alten Mönches. Bei bestimmten Passagen des unerhörlichen Berichtes, ballte sie unbewusst die Fäuste.
„… Der zurück gekehrte Stadtherr Matty Yuuki…… Flotte von Orkschiffen in der Bucht von Narmonor…. Kriegserklärung……“

Als der Mönch seine Schilderungen beendet hatte und fragend zu Cheresar aufschaute, sprach sie im Ruhigen Ton zu ihm " Verzagt nicht Bruder Bonifazius, der Herr wird unseren Weg leiten und wir werden sein Schild und Schwert sein, geht nun und ruht euch aus"

Der kleine Saal der Ordens Burg ist bis zum letzten Platz gefüllt und erwartungsvolle Blicke richten sich nun auf Ordens Meisterin Cheresar von Greifenstein, die zusammen mit Imion den Saal betritt. Schon auf dem Weg zur kleinen Kanzel fängt sie an zusprechen. " Höret Brüder und Schwestern, das Chaos breitet seine Arme aus um sich die Siedlung Ankaa einzuverleiben. Nicht das Ankaa durch das das Fieber schon genug geblutet hat, über die Hälfte der Bauern und Gemeinen sind ihm zum Opfer gefallen. NEIN nun greift auch noch das Chaos nach den Armen Seelen, verkleidet im Gewand Narmonors"
Als sie die Kanzel erreicht spricht sie mit lautete Stimme " Rüstet euch Brüder und Schwestern, wir ziehen in die Schlacht, lasst uns wie der Herr befohlen für die Schwachen und Kranken einstehen. Deus lo Vult"
„Deus lo Vult“ hallte es durch den kleinen Saal, als der Ruf von den Brüdern und Schwestern aufgenommen wurde.

Als die Rufe abgeklungen waren sprach Cheresar von Greifenstein weiter " Sendet Boten noch Ankaa und zur Fremden Legion, sie stehen in Ihrem Wort der Christenheit beizustehen"

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Gottesdienst in Greifenstein

Ein Bote sprengt mit wehenden Wappenrock und fliegenden Langen Haaren die Hauptstraße von Lohengrin herauf und zügelt sein dampfenes Roß auf dem Marktplatz. Im Nu sammelt sich dort ein Schwarm von Müßiggängern, der sich auf dem Markt und der Tavernengasse stets herumtreibt .
Der Reiter streicht sich ein paar der Dunklen Haarstränen aus dem Gesicht und verkündete mit lauter Stimme.
" Höret Volke Parsifals, zulange wurde das Wort Gottes nicht verkündet, die Kirchen im Lande stehen leer und verfallen, der wahre Glaube an den Herrn, unseren Erlöser wird nicht mehr Verkündet. Doch damit soll nun Schluß sein, am kommenden Sonntag den 28.6 wird zur 20 Stunde des Tages ein Gottesdienst in der Kirche Greifensteins stattfinden. Wir werden dem Herrn preisen und ihm seine gerechte Aufmerksamkeit zukommen lassen. Den der Herr sprach:

Und ihr werdet mich anrufen und hingehen und mich bitten, und ich will euch erhören

Verkündet Diese Nachricht und folgt dem Weg des Herrn…… "

Mit diesen Worten wendet er sein Roß und gibt ihm die Sporen.

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Christenheit erfreuet euch, den ein Haus Gottes steht kurz vor der Vollendung. Der Herr sprach:

Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.

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Gottesdienst in Greifenstein

" Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens."

Auch am heutigen Sonntag findet zur 20 Stunde ein Gottesdienst in Greifenstein statt. Alle Gläubigen und auch Ungläubigen sind herzlich eingeladen um den Worten des Herrn zu lauschen.

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Die Schlacht um Ankaa
Über die Schlacht bei Ankaa wird viel erzählt, sehr viel, aber was hat sich wirklich ereignet? Hier ein paar Einblicke eines Greifefsteiner Kriegers in das Geschehen vor, während und nach der Schlacht.

Niklas Müller machte seinen normalen morgendlichen Rundgang durch Greifenstein, als ihn eine Taube mit einer unerfreulichen Botschaft erreichte. „Narnomor hat Anka den Krieg erklärt, wir müssen sie unterstützen, Gott würde es so wollen. Alle kampffähigen Greifensteiner haben sich auszurüsten und im Greifensteiner Heerlager zu erscheinen, damit die Vorbereitungen starten können.“ Da ihm nichts anderes übrig blieb als diesen Anweisungen Folge zu leisten begab er sich auf den Weg richtung Heerlager, in den nächsten Tagen wurde bis zur erschöpfung trainiert, niemand wurde verschont und Imion Lionheart versuchte alles um die Greifensteiner zu Kriegern auszubilden. Man stellte fest, dass der Weg nach Ankaa zu weit war um ihn am Tag der Schlacht zu bestreiten, so beschloss mann nich fern von Ankaa ein Lager zu errichten, in denen die Krieger Ankaas und Greifensteins die Tage vor dem Krieg verbringen würden.

Die Tage im Heerlager
Auch Niklas Müller machte sich auf den Weg nach Ankaa, doch je näher der Krieg kam, desto öfter kam ihm der Gedanke, dass es Toten geben könnte, wenn nicht sogar müsse. Als er das Lager in Ankaa erreichte wurde ihm schmerzhaft bewusst, dass es kein zurück mehr geben würde. Nun war er hier, er hatte keine andere Wahl als im Krieg zu kämpfen, mit allen Mitteln die er hatte. Allein Gott würde die Macht haben ihn zu beschützen. Die Tage im Lager waren gewiss nicht die angenehmsten in Niklas Leben, wenn er nicht Wache hielt oder Materialien besorgte, so saß er entweder zwischen den Zelten und dachte über die bevorstehende Schlacht nach oder ihn hielten Nachts in seinem Zelt, Alpträume über die Schlacht vom Schlafen ab. Die Lage spitzte sich zu, als sich ein Verräter unter die Gott ergebenen Greifensteiner mischte. Ein Ketzer der Gott verleugnete. Imion Lionheart und Leira Reuchtz erkannten diese Gefahr sofort und so kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Ketzter und Imion. Niklas wollte aus Angst vor Verletzten dazwischen gehen. Ein schwerwiegender Fehler, so kam es dass einen Tag vor der entscheidenden Schlacht zwei der Krieger hinter Gittern waren. Niklas blieb nicht lange eingekerkert und der Ketzer? Der floh. Voller Euphorie auch diesen Gegner mit Gottes Hilfe beseitgt zu haben, stürzte man sich in dei weiteren Vorbereitungen. Ein Bunker und ein Geheimgan wurden errichtet und verschiedene Truppen eingeteilt. Das ein oder andere mal, näherte sich Feinde dem Lager, doch auch diese Probleme wurden behoben. So kam als bald der Morgen der Schlacht. Man merkte jedem einzelnem die Aufregung und Unsicherheit an.

Die Schlacht
Der Moment der Schlacht war gekommen. Das Signal ertönte, dass Zeichen für Niklas sich mit seinen Kameraden auf den Weg Richtung Bunker zu machen um sich dort zu verschanzen. Doch der Plan ging nicht auf, zu schnell wurden die Krieger in forderster Front von den Orks zurückgedrängt, zu schnell fanden die blutrünstigen Feinde den geheimen Tunnel. Am Bunker lieferte man sich einen erbitterten Kampf, Pfeile und Tränke flogen durch die Luft. Letztenendlich konnten die Greifensteiner Krieger den Orks nicht standhalten und mussten fliehen. Niklas wurde von seinen Kameraden schwer verwundet nach Greifenstein gebracht und überlebte.

Zurück in Greifenstein
Die Tage nach der Schlacht waren unzumutbar, zu schwer lag die Trauer über die Verluste in der Luft. Die Niederlage zu verkraften würde Monate, wenn nicht sogar Jahre dauern, aber Gott würde den tapferen Greifensteinern helfen die Schmach zu überwinden und letztenendlich das Chaos zu besiegen.

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Der Rat der Christen
Es waren schwere Zeiten für die christliche Gemeinde in Parsifal. Es war wichtig als Einheit aufzutreten und die gleichen Ansichten zu haben. Um das Chaos und andere Gefahren für das heilige Christentum zu besiegen benötigte es einen Zusammenschluss der mächtigsten Christen. Entscheidungen würden gemeinsam gefällt und Streitfragen geklärt werden. Ein Rat musste gegründet werden.
Der Rat der Christen.
Niklas Müller das christliche Oberhaupt Greifensteins würde sich an die Spitze dieses Rates stellen und verschiedenen Gelehrte, Stadtherren und Stadtherrinen und andere Priester und Bischöfe würden den Rat ergänzen. Man würde regelmäßig abwechselnd an den verschiedenen Standpunkten des Christentums tagen damit alle gleichgestellt wären. Der Rat würde aus 11 Mitgliedern bestehen, drei Vertreter aus Minigham,drei aus Greifenstein, drei aus Remen und einem aus Impyisiana (ihre eigene Entscheidung) aus der Leiter wäre außen vor.
Gemeinsam würde man bei Glaubensfragen, Ketzerei und Beichten mit Weisheit entscheiden und so das Christentum weiter vor dem Chaos beschützen. Gemeinsam würde man die Christliche Gemeinschaft noch näher zusammenbringen und für den Frieden kämpfen.

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Mitglieder:

Leiter

Greifenstein

Ersatz

Miningham

Remen

  • Nico Remen NicoLP20

  • Tauriel Grünblatt @Nexilly_Floudare

Impyisiana

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Gottesdienst zur Eröffnung der Kapelle in Grundmannsdorf.

Dies ist’s, was ich dir heute gebiete: dass du den HERRN, deinen Gott, liebst und wandelst in seinen Wegen und seine Gebote, Gesetze und Rechte hältst, so wirst du leben und dich mehren, und der HERR, dein Gott, wird dich segnen in dem Dorfe indem du lebest.

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Glaserei in Greifenstein

" Der Hagel schütze Korn und Wein, Der Hagel schlag‘ die Fenster ein.
Daß ein Haus zum Wohnen tauge, Schmück ich’s eings mit Fenster aus
Was dem Menschen ist das Auge, Ist das Fenster für das Haus.
Aus dem Fenster sieht gemächlich, Jeder in die Welt hinaus.
Was der Mensch macht ist gebrechlich; Täglich schlägt man Fenster ein
Das ist in der Ordnung eben, Der verliert, wo der gewinnt,
Denn vom Tode lebt das Leben, Und der Glaser lebt vom Wind. "

Freudig wird bekannt gegeben, das ab dem heutigem Tage die Glaserei " Glasklar "
ihre Türen in Greifenstein eröffnet hat. Ob Flaschen oder einfach Glas, für jeden ist etwas da. Durch die nah gelegene Färberei können auch viele Buntglasfenster angeboten werden.

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Zum durstigen Priester

Nervös hastete der Mann durch die Gassen Greifensteins, im dunklen war er kaum sichtbar und niemand der Greifensteiner Bürger nahm ihm an diesem Abend war.
Der Regen wurde immer stärker und der Mann hatte es eilig, sehr eilig. Dieses Geschäft, wenn auch nicht ganz dem Recht entsprechend, würde ihm helfen auszukommen bis er einen ordentlichen Beruf erlernen könnte. Doch erstmal müsster er zu seinem Ziel kommen.
Er rannte weiter bog links ab und dann sah er eine Tür, gut versteckt, von der Straße aus kaum sichtbar.
Zögernd trat er an die Tür heran und klopfte, nichts passierte er klopfte noch einmal, doch als wieder nichts passierte fasster er all seinen Mut zusammen und drückte die Klinke einfach runter. Er hatte nun einen kleinem Raum mit mehreren Türen und ein paar Sitzgelegenheiten betreten.
Die Türen waren abgeschlossen und so fiel sein Blick auf eine Klappe im Boden aus welcher ein dumpfer Lärm zu ihm hinaufdrang.
Vorsichtig öffnete er die Klappe und stieg eine Leiter hinunter. Sprachlos stand er in einem großen gut gefüllten Raum.

Da kam der Wirt in Priesterkleidung auf ihn zu und führte ihn durch eine Tür in einen weiteren Raum.

Dort führte er ihn bis zu einem Tisch nah am Tresen, als ein schwarz gekleideter Mann ihn mit einem unauffälligen Nicken anwies ihm durch eine Hintertür zu folgen. Unauffälig folgte der Mann ihm und verschwand durch die Tür in einen Hinterraum…
„Was ist dies hier für ein Ort“ fragte er den schwarzgekleideten. „Dies ist die Taverne Zum durstigen Priester“ antwortete dieser lächelnd.

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Volk von Greifenstein! Volk von Parsifal!

Lady Äelin Elendur, Landesmeisterin von Wolfsburg und Wachmann Marcus Mallus, Stadtwache von Greifenstein, dürfen mit Freude verkünden, dass sie sich verlobt haben! Ihre Liebe ist stark und soll nun vor Gott bezeugt werden. Pater Niklas Müller wird die beiden frisch Verlobten am späten Nachmittag, des 3. Tag der Woche, in der Kathedrale von Greifenstein, trauen.
Alle Menschen, welche an Gott glauben und diese Hochzeit bezeugen wollen, sind herzlichst eingeladen. Um des guten Willens zu zeigen, sind auch alle Elfen und Zwerge eingeladen, um die Schliessung diesen Bunds der Ehe beizuwohnen. Chaosanhänger werden sofort auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Anschliessend wird es ein kleines Fest zu Ehren des Brautpaares geben.

Gezeichnet, Äelin Elendur, Landesmeisterin von Wolfsburg.


ooclich: Wir laden euch ganz herzlich ein, der Hochzeit an diesem Mittwoch, 21.10.2020, um 17:30 Uhr beizuwohnen. Wir würden es im Chat 10 Minuten vorher noch ankündigen. Bedenkt bitte, dass nur Rassen kommen dürfen, mit welchen sich Greifenstein gut versteht. Also keine Dunkelelfen und keine Orks.

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Anlässlich des ersten Adventsgottesdienstes ein paar Bilder aus dem Leben der Greifensteiner Bürger

  1. Adventsgottesdienstes

Ratsversammlung

Taufen


Das Abendliche zusammenfinden in den Tavernen

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Wenn man auf fast allen Bildern drauf ist oder sie gemacht hat^^

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Heute Abend um 19 Uhr findet in Greifenstein in der Kathedrale der festliche Weihnachtsgottesdienst mit musikalischer Begleitung (ingame, sowie über einen Musik bot in einem DC Chanel) statt.
Es sind herzlichst alle Christen des Landes Parsifal eingeladen, zu kommen. Im Anschluss findet auch noch ein Festessen in der greifensteiner Bäckerei statt. Dort bekommt jeder gast kostenlos etwas zu Essen.
Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele kommen. :smiley:

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